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Immer wieder merkt Adam, daß es ein Fehler ist Eva zuzuhören und nicht nur als Lustquelle anzusehen. Dann überkommt es ihn und er schlägt ihr kräftig ins Gesicht um zu zeigen, daß Gott ihn zuerst geschaffen hat.
So ähnlich, ...wenn auch im sehr grob übertragenen Sinn,...verhält es sich mit Krieg.
Ich hoffe ich konnte deine Frage beantworten.
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Teilweise durch kranke Ideologien, bei denen sich Menschen für "besser" halten und denken sie haben das Recht andere zu unterdrücken, zu foltern und zu töten. Teilweise wegen Religion (du sollst nicht töten is Wunschdenken heutzutage, aber Hauptsache man tötet die bösen Juden und Muslime um in den Himmel zu kommen
) und teilweise wegen Rohstoffen, Geld, Macht.
Sind jetzt einige Gründe die mir dazu einfallen.
Was stört es auch den "Commander in Chief" wenn seine Männer verrecken, er aber dafür den doppelten Lohn bekommt? "Jeder ist sich selbst der Nächste" gilt nur für "die da oben", auf dem Schlachtfeld lehrt man Abhängigkeit von seinen Kameraden un Unterwerfung. Schon allein diese Gedanken sind so widerlich, dass es mich immer wieder erstaunt zu was der Mensch fähig ist. Früher standen die Anführer wenigstens noch selbst auf dem Schlachtfeld und haben für eine Sache gekämpft von der sie selbst vollkommen überzeugt waren, heute schickt man Kanonenfutter los, sitz selst m warmen Atombunker und lässt arme Schweine für sich selbst den Krieg gewinnen.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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GEILES LIED!!!
„Ich will ja gar nichts anderes, als daß die Welt so eingerichtet wird, daß die Menschen nicht ihre überflüssigen Anhängsel sind, sondern daß in Gottes Namen die Dinge um der Menschen Willen da sind und nicht die Menschen um der Dinge Willen, die sie noch dazu selbst gemacht haben.“
- Theodor W. Adorno
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weil strategiespiele alleine irgendwann auch langweilig sind
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| Zitat von ZoZ: |
| Immer wieder merkt Adam, daß es ein Fehler ist Eva zuzuhören und nicht nur als Lustquelle anzusehen. Dann überkommt es ihn und er schlägt ihr kräftig ins Gesicht um zu zeigen, daß Gott ihn zuerst geschaffen hat.. |
Obwohl ich voellig anderer Ansicht bin, muss ich sagen, dass mich Deine (nennen wir es einmal) unkonventionelle Ansicht des Sachverhaltes beeindruckt. Das mag daran liegen, dass ich ein Freund von Gleichnissen bin. Nun denn - Du sprichst als "Mann der Tat" und ich vermute, mit dieser hier von Dir vertretenen Auffassung, waere aus Dir bestimmt auch ein "guter Krieger" geworden.
Nach dem Motto: Der Worte sind genug gewechselt - lasset Taten folgen.
| Zitat von WerBinIch: |
Teilweise durch kranke Ideologien, bei denen sich Menschen für "besser" halten und denken sie haben das Recht andere zu töten. Teilweise wegen Religion und teilweise wegen Rohstoffen, Geld, Macht. Sind jetzt einige Gründe die mir dazu einfallen.. |
Darauf wollte ich hinweisen. Wenn diese Motivationen/Gruende einen Krieg zu fuehren, allgemein bekannt sind, warum entwickelt sich diese Spezies eigentlich nicht weiter und zeigt einen Lernerfolg. Es ist ja nicht so, als wenn noch keine Erfahrungswerte diesbezueglich existierten. Kann der Mensch Gewaltanwendung eig. nicht wieder ver-lernen?
| Zitat von Gedankenverbrecher: |
| GEILES LIED!!! |
Danke - ich mag die mssg. und den Beat ebenfalls.
| Zitat von reset: |
| weil strategiespiele alleine irgendwann auch langweilig sind |
Verstehe ich recht? Fuer Dich sind Kriege also Strategiespiele, welche gefuehrt werden, um der Langeweile zu entgehen ?
Falls dem so sein sollte, finde ich Deine Sichtweise sogar noch unkonventioneller als die von ZoZ
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Don't be a lemming - JOIN US!
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schärz, (s)aint
das war ein schärz
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HaHaHa - OK - Hat sonst noch jemand eine Meinung zur "Geissel der Menschheit" ?
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Ein Aspekt ist, dass Krieg erfolgreich ist.
Man muss sich nur mal z.B. die Geschichte des römischen Imperiums anschauen.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Und wieder komme ich auf die von mir genannten Sachen zurück: Macht, Geld, Frauen
Wobei Frauen neu ist, allerding passt das irgendwie dazu ^^
Die Sehnsucht nach diesen Dingen wird die Menschheit immer wieder in Kriege treiben, selbst wenn keiner mehr irgendeiner Religion zugehörig ist, solange nicht jeder Mensch seinen Kopf einschaltet und "moralisch gut" handelt (was wohl ungefährt... NIE der Fall sein wird ^^), wird es immer Kriege geben.
Erfolg ist es meistens nur für eine kleine Gruppe, zum Beispiel in Rom Caesar als Beispiel, die Soldaten haben wenig von einem Krieg, wenn sie Glück haben ein paar schlechte jahre weniger und einen schnellen Tod
Wenn den Menschen das klar wird, werden vielleicht die Größenverhältnisse der Kriege verringert, doch Konflikte wird es wohl immer geben...leider
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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| Zitat von (s)AINT: |
Mich stimmt nachdenklich, dass diejenigen, die am lautesten den Krieg hinaufbeschwoeren
i.d.R nicht diejenigen sind, die ihn austragen muessen. |
Wenn die auch noch mitkämpfen wär der Krieg vielleicht zu Ende... Wo sollte das denn bitte hinführen^^
Erschreckend faszinierend find ich, diese Kreativität, die der Mensch beweist um den anderen zu töten.
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Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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| Zitat von WerBinIch: |
Erfolg ist es meistens nur für eine kleine Gruppe, zum Beispiel in Rom Caesar als Beispiel, die Soldaten haben wenig von einem Krieg, wenn sie Glück haben ein paar schlechte jahre weniger und einen schnellen Tod
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Viele Soldaten in Cäsars Armeen waren keine Staatsbürger des Römischen Reiches. Die Staatsbürgerschaft, also eine hohe Belohnung, bekamen sie immer nach einer gewissen Anzahl von Jahren (ca. 20), in denen sie in der Römischen Armee gekämpft haben. Dabei waren die Römer so klug, solche Soldaten nie gegen ihre ehemaligen Familien kämpfen zu lassen. Afrikaner wurden gegen Germanen eingesetzt, Kelten im Nahen Osten.
Deutsche Soldaten bekommen heutzutage 111€ für jeden Tag, den sie in Afghanistan rumhängen.
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"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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| Zitat von deldenker: |
| Viele Soldaten in Cäsars Armeen waren keine Staatsbürger des Römischen Reiches. Die Staatsbürgerschaft, also eine hohe Belohnung, bekamen sie immer nach einer gewissen Anzahl von Jahren (ca. 20), in denen sie in der Römischen Armee gekämpft haben. Dabei waren die Römer so klug, solche Soldaten nie gegen ihre ehemaligen Familien kämpfen zu lassen. Afrikaner wurden gegen Germanen eingesetzt, Kelten im Nahen Osten. Deutsche Soldaten bekommen heutzutage 111€ für jeden Tag, den sie in Afghanistan rumhängen. |
Klar gibt es einen "Anreiz" sonst würden die Soldaten eher Aufstände anzetteln als in den Krieg zu ziehen, entweder durch Geld, Besitz (soweit ich weiss wurde den Soldaten versprochen, dass sie als Veteranen zusätzlich zur römischen Staatsbürgerschaft Land bekamen), oder andere Versprechungen, die teilweise nicht eingelöst werden (können). Ich wollte damit nicht andeuten, dass Soldaten umsonst kämpfen, sondern, dass der Preis, den sie dafür zahlen, zu hoch ist.
Bleiben wir doch beim Beispiel Rom. 20 Jahre ums nackte Überleben kämpfen, physische und psychische Verwundungen oder Verkrüppelungen (oder beides). Viele starben sowieso vorher. Die Taktik dahinter so viele Soldaten durch eben jene Anreize zu rekrutieren ist bemerkenswert, mag wohl daran gelegen haben, dass sich der gemeine Soldat ein besseres Leben erhofft hat oder das Soldatenleben als letzten Ausweg sah.
Doch von dem Krieg an sich hatte nur Caesar und der Senat etwas (vielleicht in geringem Maße auch das römische Volk).
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Die wahren Gewinner der römischen Kriege waren natürlich nicht die Soldaten, der Senat vielleicht schon eher, aber viel mehr als der Senat haben die römischen Meme gewonnen.
Das Rechtsystem, Kulturtechniken, Sprache, etc.
Wir lernen teilweise immer noch Latein in den Schulen und das, obwohl das römische Imperium selbst schon seit über 1500 Jahren gefallen ist!
Ach ja, und dann gibts da noch die römisch-katholische Kirche, die uns auch nicht so schnell verlassen wird.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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| Zitat von (s)AINT: |
| Koennten Kriege (und nicht Chemtrails) nicht auch ein Mittel zur Bevoelkerungsreduktion sein? Was meint ihr? |
Ich schätze mal, dass das eine zwangsläufige Begleiterscheinung ist. Ich denke aber nicht, dass es sich uim das eigentliche Ziel handelt. Schliesslich brauchen die "Sieger" dieser Kriege ja auch genügend billige Arbeitssklaven, welche für sie die Bodenschätze aus dem eroberten Land herausholen.
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| Zitat von Sticky: |
| Ich schätze mal, dass das eine zwangsläufige Begleiterscheinung ist. Ich denke aber nicht, dass es sich uim das eigentliche Ziel handelt. Schliesslich brauchen die "Sieger" dieser Kriege ja auch genügend billige Arbeitssklaven, welche für sie die Bodenschätze aus dem eroberten Land herausholen. |
Ich halte es auch für eine Art Nebeneffekt, allerdings widerspreche ich deiner Begründung Sticky. Schliesslich gab es zum Beispiel früher schon genügend wertvolle Waren und Rohstoffe im Umlauf und Notfalls setzt man die eigene Bevölkerung in Minen und dergleichen, reduziert dann zusätzlich noch die Arbeitslosigkeit ;-)
| Zitat von (s)AINT: |
| Koennten Kriege (und nicht Chemtrails) nicht auch ein Mittel zur Bevoelkerungsreduktion sein? Was meint ihr? |
Willst du damit sagen, dass Kriege geführt werden um die Weltbevölkerung zu dezimieren? Krieg als Mittel gegen Überbevölkerung?
Das halte ich für etwas weit hergeholt, dann würde es keinen Sinn machen seine Soldaten mit den neusten Verteidigungsausrüstungen (Ob gepanzerte Fahrzeuge, Kevlar, oder was auch immer) zu bestücken, das wäre dann Geldverschwendung und wie wir alle wissen ist für die meisten Geld heute das wichtigste Gut (Aristoteles würde sich Schämen, Bye bye Glückseligkeit ^^).
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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