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Zum Ende der Seite springen Eine verstörende Welt - 7 Fragen  
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 Eine verstörende Welt - 7 Fragen Afroo 30.04.2011 20:33
 RE: Eine verstörende Welt - 7 Fragen deldenker 30.04.2011 21:19
 RE: Eine verstörende Welt - 7 Fragen Kebap 02.05.2011 01:12
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 RE: Eine verstörende Welt - 7 Fragen Afroo 03.05.2011 00:52
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 RE: Eine verstörende Welt - 7 Fragen Nikita95 03.05.2011 13:56
 RE: Eine verstörende Welt - 7 Fragen Shinobi 03.05.2011 11:02
 RE: Eine verstörende Welt - 7 Fragen deldenker 03.05.2011 12:26
 RE: Eine verstörende Welt - 7 Fragen Shinobi 03.05.2011 13:30
 RE: Eine verstörende Welt - 7 Fragen deldenker 03.05.2011 14:21
 RE: Eine verstörende Welt - 7 Fragen dian 03.05.2011 13:41
 RE: Eine verstörende Welt - 7 Fragen Nikita95 03.05.2011 14:27
 RE: Eine verstörende Welt - 7 Fragen deldenker 03.05.2011 14:33
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Afroo




Fragezeichen Eine verstörende Welt - 7 Fragen 30.04.2011 20:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zum Anfang ich habe absolut keine Ahnung wie das hier funktionniert ich bin froh das ich überhaupt gefunden habe wie ich etwas schreiben kann ...
Okay ich hab jetzt hier viel geforscht und mich mit alledem hier beschäftig und war begeistert ... Und ich habe viele Einträge über Anarchie und die Welt & Anarchie gesehen leider wurde es oft nicht so ausgebaut ...
Egal ich habe mehrere Fragen die mich quälen und ich hätte gerne Antworten oder Meinungen oder einfach Eindrücke um weiterzukommen ...
Vielleicht erscheinbt euch das alles unbeholfen aber mit meinen 16 Jahren kann ich es gerade nicht besser präsentieren ...
Also die Fragen:
1. Wie genau soll Anarchie funktionnieren, heißt es komplett ohne Regeln oder Staat bzw. Staatsgewalt ?
2. Wenn ja wie will man die gesellschaftlichen und moralischen Probleme behandeln ?
3. Wäre die Welt besser wenn Frauen früher mehr Macht gehabt hätten ?
4. Was genau muss geändert werden damit die Gesellschaft besser wird ?
5. Oder ist das die beste Situation die wir im Moment haben können ?
6. Nutz es überhaupt die ganze Zeit zu diskutieren oder verschwenden wir unsere Zeit mit sinnlosen Plänen anstatt zu handeln ?
7. Sind wir im Gegensatz zu früher kalter/emotionloser geworden udn berüht uns das Leid unser Mitmenschen überhaupt noch ?
Danke für jede konstruktive und sinnlose Antwort smile
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deldenker

Freund der Nacht

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30.04.2011 21:19 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
1. Wie genau soll Anarchie funktionnieren, heißt es komplett ohne Regeln oder Staat bzw. Staatsgewalt ?


Anarchismus bedeutet, den Staat abzuschaffen. Nicht Regeln. Das Fehlen von Regeln bedeutet Chaos.

Zitat:
2. Wenn ja wie will man die gesellschaftlichen und moralischen Probleme behandeln ?


Da musst du konkreter werden. Welche Probleme meinst du?

Zitat:
3. Wäre die Welt besser wenn Frauen früher mehr Macht gehabt hätten ?


Das ist eine komplizierte Frage, die eventuell einen eigenen Thread wert wäre. Du gehst davon aus, dass Frauen in Machtpositionen bessere Entscheidungen getroffen hätten?

Zitat:
4. Was genau muss geändert werden damit die Gesellschaft besser wird ?


Wieder eine allgemeine Frage. Es gibt viele Probleme, wenn du sagst, welche du genau meinst, kann man darüber diskutieren, wie man sie lösen kann.

Zitat:
5. Oder ist das die beste Situation die wir im Moment haben können ?


Es gab schon bessere Situationen. Google mal nach Anarchismus in Spanien oder such nach der arte-Doku "Vivir la Utopia - Die Utopie leben".

Zitat:
6. Nutz es überhaupt die ganze Zeit zu diskutieren oder verschwenden wir unsere Zeit mit sinnlosen Plänen anstatt zu handeln ?


Wenn du handeln willst, solltest du einen Plan haben. Deswegen sind Diskussionen wichtig, finde ich.

Zitat:
7. Sind wir im Gegensatz zu früher kalter/emotionloser geworden udn berüht uns das Leid unser Mitmenschen überhaupt noch ?


Was meinst du mit "früher"? Und ja, es berührt uns. Es ist aber ein Unterschied, ob man nur davon weiß, es z.B. im Fernsehen sieht oder ob es vor der eigenen Nase passiert.


Übrigens: Schön, dass du hergefunden hast smilie22

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Kebap

porno jüngling aus der hölle


RE: Eine verstörende Welt - 7 Fragen 02.05.2011 01:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Cool 16, willkommen im Forum großes Grinsen

Komm ruhig mal in unserem Chat vorbei, da kann man direkter reden..

1. Wie genau soll Anarchie funktionnieren, heißt es komplett ohne Regeln oder Staat bzw. Staatsgewalt ?
"Anarchie" ist ja nur ein Wort und schon einige Jahrhunderte alt. Viele Leute hatten viele unterschiedliche und teils widersprüchliche Konzepte damit verbunden. Vielen Unwissende denken vor allem an Chaos und Zerstörung, an Bomben und heutzutage Terroristen. Es gab auch Anarchisten, die so auf ihre Unzufriedenheit aufmerksam machen wollten, aber Anarchie umfasst mehr als das. Leider erfährt man öffentlich nicht so viel darüber, es gibt aber viel zu lesen, wenn dich die Details interessieren.. nur kurz: Regeln ja, Herrschaft nein (ich glaub, so weit sind sich die meisten Anarchisten einig, aber vermutlich lehnen sich auch manche gegen diese Bestimmung-von-oben auf, sobald sie es nur können..)

2. Wenn ja wie will man die gesellschaftlichen und moralischen Probleme behandeln ?
Wer ist "man"? Wie gesagt, viele Leute, viele Ideen.. Eine Idee, die mir gefällt, beruht darauf, dass viele dieser heutigen Probleme überhaupt erst größtenteils dadurch entstehen, wie unsere heutige Gesellschaft organisiert ist und tagtäglich abläuft. Viele Verbrechen geschehen zB, wenn Leute einfach nicht genug zu Essen haben oder aus Eifersucht oder Habgier, die durch kommerzielle Werbung usw ja nur verstärkt werden, anstatt gar nicht erst gefördert sondern geheilt zu werden. Naja usw. Anarchismus greift oft auch an der Wurzel der gesellschaftlichen Normen an und stellt ganz grundlegende Dinge in Frage.

3. Wäre die Welt besser wenn Frauen früher mehr Macht gehabt hätten ?
Ja klar! Ne im Ernst, die Frage is natürlich ziemlich krass gestellt. Es gibt aber durchaus Untersuchungen über einige Naturvölker, die kaum Verbrechen usw kennen und deren Gesellschaften eben komplett anders aufgebaut war als unsere.. unter anderem hatten Frauen mehr zu sagen als Männer, aber das war sicherlich nicht der einzige Grund. Ich seh da aber auch schon ein Zusammenspiel.

4. Was genau muss geändert werden damit die Gesellschaft besser wird ?
Darüber hat wohl so ungefähr jeder eine Meinung und viele davon unterscheiden sich. Deshalb fände ich es auch wichtig, möglichst viele Vorschläge auszuprobieren, um irgendwann die besten herauszufinden. Diejenigen, die momentan die Mächte haben, sehen das aber natürlich gar nicht gern, weil sie ihre Macht ja gern behalten wollen, und sich auch nicht vorstellen könnten, welche Vorteile sie davon haben, wenn Andere auch ihre Freiheiten unbeschränkt genießen könnten..

5. Oder ist das die beste Situation die wir im Moment haben können ?
Ganz sicher nicht. Überhaupt ändert sich dauernd alles, heute schneller als jemals zuvor. Stillstand ist da keineswegs sinnvoll. Manche sagen gerne, man soll zurück zu irgendeiner Zeit, in der es angeblich besser war, aber vermutlich war es das auch nicht, und wir können sowieso niemals wirklich zurück, und wir können auch niemals wirklich hier bleiben. Von daher ist die Frage eh nicht hilfreich. Aber viele Leute scheinen tatsächlich verrückterweise zu glauben, dass heutzutage schon so viel wie möglich so perfekt wie möglich ist, und es nur noch schlechter werden könnte. Das glaube ich also nicht.

6. Nutz es überhaupt die ganze Zeit zu diskutieren oder verschwenden wir unsere Zeit mit sinnlosen Plänen anstatt zu handeln ?
Das ist natürlich ein guter Punkt. Zu viel Diskutieren ohne Handeln ist Müll. Zu viel Handeln ohne Diskutieren aber auch. Es braucht also ein Gleichgewicht. Momentan sind wir hier in einem Diskussionsforum, also wird der Schwerpunkt der sichtbaren Aktionen im Diskutieren liegen. Insofern ist der Hinweis völlig richtig, man sollte vermehrt darauf achten, nicht nur beim Diskutieren stehen zu bleiben.

7. Sind wir im Gegensatz zu früher kalter/emotionloser geworden udn berüht uns das Leid unser Mitmenschen überhaupt noch ?
Der Hauptunterschied zu früher ist wohl eher, dass es früher keine Massenmedien gab. Vor 100 Jahren hatten die meisten Leute einfach überhaupt keine Ahnung, was woanders so größtenteils abging. Heute erfährt man innerhalb von Minuten von irgendwelchen Erdrütschen am anderen Ende des Planeten, oder von Unmengen von verhungernden Kindern jeden Tag in anderen Ecken. Das ganze Ausmaß wird uns erst so langsam wirklich bewusst, und es liegt an dir und uns und unserer Generation, den Sinn zu erkennen und entsprechend zu handeln, während die Älteren vermutlich wirklich einfach überlastet mit der Informationsflut sind. großes Grinsen

So weit ma meine spontanen Gedanken zu deinen tatsächlich recht interessanten Fragen!

Question Authority ~ Think for Yourself
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Shadowleake



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30.04.2011 21:13 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

ad1: genau das heißt anarchie smile sie funktioniert, weil sich die menschen ohne äußeren zwang respektieren, es nicht nötig haben überall ihre meinung durchzusetzen. von sich aus mal erkennen, wann sie sich zurücknehmen müssen... alles nötige, was in anderen staatsformen durch gesetze, von außen, bestimmt wird, kommt vom individuum. der mensch erkennt beispielsweise: da gehts einem schlecht folglich helfe ich ihm. und nicht so: da gehts einem schlecht, wenn ich nicht helfe, komme ich wegen unterlassener hilfeleistung dran.

ad2: eigentlich schon in der ersten antwort enthalten. menschen helfen einander, weil sie das bedürfnis verspüren und nicht, weil es ihnen vorgeschrieben wird

ad3: nein, wäre es nicht. das wort MACHT ist meiner meinung nach schon negativ. leute die macht haben, seien sie männlich oder weiblich, üben diese auch aus. das wiederrum fürt zu unterdrückung wie wir sie kennen

ad4: der mensch muss seinen ego überwinden. lernen, dass er nicht der einzige auf der welt ist, sondern, dass es milliarden gleichgesinnte gibt, mit denen er zusammen etwas schaffen kann und die er nicht bekämpfen muss!

ad5: im moment können wir froh sein, wenn wir von den "richtigen" leuten unterdrückt werden und nicht von den "falschen" die "richtigen" stellen das ohne große blutbäder an^^

ad6: naja, es nutzt nichts, wenn wir im diskutieren verharren, aber es nutzt genauso wenig einfach mit dem schwert auf die panzer loszurennen. wir brauchen konstruktive diskusionen, die realisierbare pläne hervorbringen. und wir brauchen letzten endes den mut, diese pläne auch in die tat umzusetzen!

ad7: wer sind wir? ich denke auf jeden fall, die gesellschaft hat sich außernandergelebt. der einzelne mensch sorgt sich nur noch um sich und im besten falle um seine näheren verwanten (wobei da nicht auch die frage besteht ob er sich nicht eher sorgen darum macht allein zu sein)


sooo hoffe ich habe nicht zu pessimistische angaben gemacht großes Grinsen und du kannst mit meiner interpretation des ganzen etwas anfangen.
für mich gilt: lachend in die kreissäge yeehaaaa großes Grinsen
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Shinobi

Erneuerung

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30.04.2011 23:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Wie genau soll Anarchie funktionnieren, heißt es komplett ohne Regeln oder Staat bzw. Staatsgewalt ?


Auch im Anarchismus wird man nicht gänzlich auf Regeln verzichten können, davon war aber auch nie die Rede, denn diese sind notwendig in jeder Form von Gemeinschaft. Aber es soll keine Gesetze von Vater Staat mehr geben, viel mehr soll es überhaupt gar keinen Staat und keine Politiker mehr geben, keinen der über den anderen steht und ihnen vorschreibt was sie zu denken oder zu tun haben und sie womöglich dafür bestraft wenn sie sich nicht daran halten. Wie das letztlich in all seinen Details von statten geht kann man jedoch unmöglich in einen post packen, viel zu viele Faktoren spielen da eine Rolle.
Auch sehe ich den Anarchismus nur als eine Übergangsstufe des Menschlichen Zusammenlebens als Gemeinschaft an. Momentan sind wir keine Gemeinschaft, nur ein Haufen Konkurrenten auf einem Monopoly Spielbrett die sich gegenseitig bekämpfen, betrügen bescheißen und beklauen.

Zitat:
Wenn ja wie will man die gesellschaftlichen und moralischen Probleme behandeln ?


Völlig dezentralistisch unter freiwilliger Mitwirkung aller in einer Gemeinschaft lebenden Menschen.

Zitat:
Was genau muss geändert werden damit die Gesellschaft besser wird ?


Ich denke die Veränderung muss bei jedem selbst beginnen.
Davon abgesehen denke ich, dass es besser wäre alle gesellschaftlichen Angelegenheiten so weit es geht zu dezentralisieren und eine Existenzsicherung in Form eines Grundeinkommens in verbindung mit einer Art Freigeld für alle einzuführen.
Aber mit der heutigen Vorstellungskraft der Leute dürfte dies ohnehin nur schwer umsetzbar sein.

Zitat:
Oder ist das die beste Situation die wir im Moment haben können ?


Ganz sicher nicht, zu viel Potenzial wird einfach nur vergeudet.

Zitat:
Sind wir im Gegensatz zu früher kalter/emotionloser geworden udn berüht uns das Leid unser Mitmenschen überhaupt noch ?


Ich kenne nur diese Zeit und daher kann ich auch nicht sagen wie es früher einmal war, aber ich kann sagen, dass die meisten Menschen auf mich eher anteilnahmslos, abgestumpft, egoistisch und falsch wirken.

Zu den anderen Punkten, die wurden denke ich von meinen Vorpostern schon recht gut beantwortet. ;)

Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.


“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”


„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Yog-Sothoth




02.05.2011 02:38 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Afroo
Also die Fragen:
1. Wie genau soll Anarchie funktionnieren, heißt es komplett ohne Regeln oder Staat bzw. Staatsgewalt ?
2. Wenn ja wie will man die gesellschaftlichen und moralischen Probleme behandeln ?
3. Wäre die Welt besser wenn Frauen früher mehr Macht gehabt hätten ?
4. Was genau muss geändert werden damit die Gesellschaft besser wird ?
5. Oder ist das die beste Situation die wir im Moment haben können ?
6. Nutz es überhaupt die ganze Zeit zu diskutieren oder verschwenden wir unsere Zeit mit sinnlosen Plänen anstatt zu handeln ?
7. Sind wir im Gegensatz zu früher kalter/emotionloser geworden udn berüht uns das Leid unser Mitmenschen überhaupt noch ?
Danke für jede konstruktive und sinnlose Antwort smile

1. Anarchie "funktioniert", wenn genügend Menschen sich gegen die Unterdrückung von sich und anderen zur Wehr setzen. Anarchie kann eingeschränkt auch innerhalb eines Staates funktionieren, und wird ohne Staat nicht funktionieren, wenn die Menschen sich nur für ihre eigene Freiheit einsetzen, nicht aber für die der anderen. Regeln für das Zusammenleben lassen sich durchaus mit Anarchie vereinbaren; diese sollten aber auf allgemeinem Konsens der Mitglieder einer Gemeinschaft beruhen, und jeder Mensch sollte ausreichend Einfluss darauf haben, in welcher Gemeinschaft er lebt.

2. Bei moralischen Problemen sollte man sich fragen, ob es sich um (wirkliche) ethische Probleme handelt, oder ob es sich um künstliche Probleme handelt, die mit antiquierten Moralvorstellungen zusammenhängen. Ansonsten ist das eine ziehmlich allgemeine Frage, und ich denke auch viele gesellschaftliche Probleme sollte man unabhängig davon angehen, welche Staats- oder Gesellschaftsform man hat.

4. Ich denke die Frage ist falsch formuliert; es gibt da sicher mehrere Wege. Welchen Weg man wählen sollte hängt sicher auch davon ab, welche Prioritäten man hat: Möchtest du direkt den Menschen helfen? Möchtest du eine Aufklärungsaktion starten? Möchtest du ein vorbildliches Gemeinschaftsprojekt starten, und damit Werbung machen? Möchtest du hier etwas ändern, in den Entwicklungsländern, oder eine globale Bewegung starten?

5. Nein.

6. Die Mischung macht's.

7. Eine gute Frage. Ich weiß nicht ob es mehr oder weniger ist, aber die Art ist anders: Früher waren Lebensbedingungen, -erwartung und medizinische Versorgung schlechter, man war also mehr Leid direkt um einen herum gewohnt. Dafür gibt es heute eine Abstumpfung durch die Medien (Filme/Werbung, Nachrichten, Videospiele), weshalb uns viel Leid, von dem wir erfahren, nicht so real erscheint (manchem mehr, manchem weniger).
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Shadowleake



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02.05.2011 13:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

hmm irgentwie scheinen sich ja echt alle einig zu sein, das auch anarchie nicht ohne regeln auskommt. aber wäre es nicht noch einen schritt weiter, genau diese regeln nicht mehr zu benötigen? menschen, die andern helfen und ihre eigenen interessen durchsetzen können, ohne dass sie dabei von einer regel gestützt werden? aus erkenntnis der notwendigkeit und nicht aus äußerem?
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Shinobi

Erneuerung

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02.05.2011 14:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
hmm irgentwie scheinen sich ja echt alle einig zu sein, das auch anarchie nicht ohne regeln auskommt. aber wäre es nicht noch einen schritt weiter, genau diese regeln nicht mehr zu benötigen? menschen, die andern helfen und ihre eigenen interessen durchsetzen können, ohne dass sie dabei von einer regel gestützt werden? aus erkenntnis der notwendigkeit und nicht aus äußerem?


Eine berechtigte Frage und im Grunde hast du ja auch recht. Aber zunächst einmal leben wir ja dann nicht in einer Anarchie, sondern in einer Gemeinschaft die Anarchistisch geregelt ist, was ja im Grunde auch fast das Gleiche ist, aber ich finde man sollte den Unterschied ruhig ein wenig hervorheben.
Und auch in einer Gemeinschaft, in der es keine Gesetze, Machtstrukturen und Unterdrückung etc. mehr gibt, kann es meiner Meinung nach trotzdem, nach wie vor, ganz nützlich sein gewisse absprachen zu halten die das Zusammenleben erleichtern, nicht im zwang und mit repressiven Methoden, sondern einvernehmlich und auf freiwilliger Basis.

Ich weis nicht wie es bei euch ist, aber ich lebe derzeit noch daheim bei meinen Eltern und dort gibt es auch gewisse Regeln. An diese Absprachen hält man sich einfach, schon allein den Anderen zu liebe, und anfangs vergisst man sie vielleicht noch ein paar mal einzuhalten, aber nach einer Weile geht einem das dann in Fleisch und Blut über und man macht es einfach von sich aus, ohne extra aufgefordert zu werden.

Vielleicht können die WG Bewohner hier dazu auch noch was schreiben wie es bei ihnen so abläuft, ich glaube selbst in der Anarchistischsten WG wird es trotzdem immer noch gewisse Regeln für das gemeinsame Zusammenleben geben. Augenzwinkern

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 02.05.2011 14:06.



Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.


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„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Shadowleake



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02.05.2011 17:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

ok, wenn ihr das noch unter regeln definiert habt ihr recht! großes Grinsen
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Shinobi

Erneuerung

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02.05.2011 23:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
ok, wenn ihr das noch unter regeln definiert habt ihr recht! großes Grinsen


Klar, woran hattest du denn gedacht? ^^

Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.


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Afroo




03.05.2011 00:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Erstmal Danke Leute. Hätte nicht gedacht das ich so schnell so viele wirklich gute Antworten kriege. Eure Beiträge haben mich sehr weiter gebracht. Trotzdem habe ich jetzt noch paar Anmerkungen und weitere Fragen.
ZU1+2: Das Anarchie nicht ohne Regeln auskommt habe ich mir schon gedacht. Doch wie will man Regeln bzw. Abmachungen definieren ? Abstimmung ? Und demnach wer soll die Regeln und Abmachung durchsetzen ? Ich finde die Idee sehr toll das alles vom Individuum initiaiviert (gibts das Wort ? großes Grinsen ) wird man kann ja nicht damit rechnen das jede einzelne Person so edelmütig und weitdenkend ist wie der andere Teil der Gesellschaft. Und hier frage ich mich: es ist klar das es immer Opposanten geben wird, doch was will man tun wenn sie sich nicht an die Reglen halten ? Bestrafung ? Aber so würde wir doch auf das heutige System hinauslaufen ... Und wie wollen wir das mit dem Geld regeln der Arbeit, dem illegalen Sektor ? Okay ich weiß ich schreibe sehr konfus, deswegen mal ein Beispiel:
Sagen wir wir schaffen den Staat in einem belibigen Land ab und gründen somit eine anarchistische Gesellschaft. Wer bestimmt nun die Regeln für das Zusammenleben ? Und wie werden sie definiert, durch demokratisches abstimmen ? setzt ein einzelner grundregeln durch ? oder werden wir solange diskutieren und alle fragen bis jeder zufrieden ist ? Das andere Problem wie soll man nun mit geisitig Kranken/Gestörten oder Behinderten umgehen ? Was wenn sie eine Bedrohung für sich und ihre Umwelt darstellen eigentlich sind sie doch frei zu tun was sie wollen, was werden wir also tun wenn sie unzurechnungsfähig sind ? Oder zB. gibt es einen Stamm in Afrika in der Pädophilie, als auch Insezt geduldet und annerkannt wird sie empfinden es als richtig, wenn es keine konkreten Regeln dafür gibt dann wäre Pädophile doch erlaubt zu tun was sie wollen. Und selbst wenn es eine Regel gäbe wer kümmert sich darum das sie nicht verletzt wird und was passiert wenn sie verletzt wird ?

Im Großen und Ganzen find ich die Idee einer "anarchistischen" Gesellschaft Klasse, aber ich frage euch: Wird das funktionnieren mit den ganzen verschiedenen Leuten die wir nunmal sind ? Und wenn nur in einem Land, oder nur auf der ganzen Welt, oder gerade mal in einem dorf mit 100 Leuten ? Und wie soll man Regel finden/Abmachungen die alle zufrieden stellen und nicht in ihrer Freiheit einengen und wer passt auf das sie eingehalten werden ?

ZU6+5+7: Ich glaube auch das unsere Situation im Moment zwar sher kritisch ist aber das wir trotzdem gut darstehen. Was ich besonders prägenant finde ist trotzdem diese Emotionslosigkeit der Leute, wir werde Tag täglich überreizt mit Schrenksnachrichten, schon im frühsten Kindesalter das man mit der Zeit dran gewöhnt ist. Ich glaube daher kommt auch oft der Auswg mit dem "Diskutierren/"Reden" sieht man ja an Politiker, kaum passiert etwas fährt man nicht hin um die Situation zu cheken, nein man diskutieret erstmal die Lage und arbeitet seine egozentralistische Meinung aus: Wie stehen wir da ? Was heißt das für Deutschland ? ect... Naja trotzdem gehts auch nicht ohne, doch ich würde mir mehr Einfühlungsvermögen der Mitmenschen wünschen.

Dann nichmal ein paar neue Fragen:

1. Warum seid ihr hier, also in diesem Forum habt ihr euch immer für sowas interessiert oder was war das auschlaggebende für eure jetzige Denkweise ?

2. Mal was aktuelles großes Grinsen Was haltet ihr von der Hochzeit in England und dem Budget das dafür aufgebracht wurde - hätte man es lieber in Hilfsprojekte stecken sollen oder ist gesellschaftlich diese Tradition berechtigt ?

3. Vorurteile, Nazismus, Hitler... sind ja alles heikle Themen in Deutschland: findet ihr wir halten zu sehr an unser Vergangenheit fest, viele meiner Generation können sich heutzutage gar nicht mehr damit indentifizieren, und das ewige Durchkauen im Geschichtsunterrichr nervt sie. Ist dieses Thema zu übertrieben behandelt hier in Deutschland ?

Zu guter Letzt nochmals Danke für neue tolle Antworten und ich bin wahrhaft beeindruckt von den Inhalten der Post.
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deldenker

Freund der Nacht

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03.05.2011 01:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich habe dich ja schonmal auf darauf hingewiesen, dass es bereits eine bessere Situation (anarchistische Gesellschaft) in der Geschichte gab: In den 1930er Jahren in Spanien. Dort wurde bewiesen, dass eine anarchistische Gesellschaft nicht nur möglich, sondern auch äußerst effektiv ist; die Produktion in den Fabriken und in der Landwirtschaft wurde um ein vielfaches erhöht, die Macht und die Unterdrückung der Kirche wurde gebrochen, freie Schulen wurden gegründet, Analphabetismus wurde bekämpft - das war auch nötig, weil es plötzlich dutzende Zeitungen und Zeitschriften gab.
Sieh dir einfach mal "Vivir la Utopia" an.

Zitat:
Das andere Problem wie soll man nun mit geisitig Kranken/Gestörten oder Behinderten umgehen ?


Man darf in einer anarchistischen Gesellschaft tun, was man will - solange man nicht in die Freiheit eines anderen eingreift. Kranke und Gestörte, die sich selbst oder andere schaden, wird man leider in Krankenhäuser bringen müssen, wo man sie behandeln kann, denke ich. Bin aber offen für Vorschläge, wie man da verfahren kann.

Zitat:
1. Warum seid ihr hier, also in diesem Forum habt ihr euch immer für sowas interessiert oder was war das auschlaggebende für eure jetzige Denkweise ?


Ich bin hier, weil ich viele interessante Menschen kennen lern(t)e, die in etwa Gleichgesinnte sind; oder zumindest nicht so oberflächlich, wie ich damals in der Schule viele kennen lernte.
Ich bin in etwa zu der Zeit auf das Forum gestoßen, als ich begann, mich für Verschwörungstheorien und Politik zu interessieren. Hier hat man mir oft gesagt, das ich meinen eigenen Kopf benutzen und mir nichts einreden lassen soll, das gefiel mir und gefällt mir noch. Meine anarchistische Sichtweise hat sich mit der Zeit entwickelt.

Zitat:
2. Mal was aktuelles großes Grinsen Was haltet ihr von der Hochzeit in England und dem Budget das dafür aufgebracht wurde - hätte man es lieber in Hilfsprojekte stecken sollen oder ist gesellschaftlich diese Tradition berechtigt ?


Ich habe mich nicht sonderlich mit dieser komischen Hochzeit beschäftigt; Kirche und Monarchie sind zwei Dinge, die man schon längst hätte überwinden sollen. Von daher sind mir korrekte Hilfsprojekte natürlich wesentlich lieber.

Zitat:
3. Vorurteile, Nazismus, Hitler... sind ja alles heikle Themen in Deutschland: findet ihr wir halten zu sehr an unser Vergangenheit fest, viele meiner Generation können sich heutzutage gar nicht mehr damit indentifizieren, und das ewige Durchkauen im Geschichtsunterrichr nervt sie. Ist dieses Thema zu übertrieben behandelt hier in Deutschland ?


Mich wundert es nicht, dass häufig über das 3. Reich gesprochen und diskutiert wird. Einige Auswüchse davon, wie der Verbot von Symbolen oder die Überlegung, bestimmte Parteien zu verbieten, halte ich für übertrieben. Dummheit kann man nicht verbieten.
Ich kann mich auch nicht mit den Nazis identifizieren. Die einzige Verbindung, die ich zu dieser Zeit habe, sind die Geschichten meines Opas.
Zu deiner Frage: Man sollte in der Schule eher über aktuelle Verbrechen von Neo-Nazis aufklären. Die Klassenfahrt vielleicht mal auf den 13.2. verlegen und nach Dresden fahren.

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Nikita95



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03.05.2011 13:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zu 1.

Ich bin hier weil ich mich mit anderen Menschen austauschen möchte als jenen die ich tagtäglich treffe und welche sich oberflächlich verhalten und nicht über die Welt in der sie leben nachdenken und die sich ihr Leben schön reden. Ansonsten auch weil in den letzten Monaten mein Leben sich etwas gewandelt hat und ich nicht mehr beeinflusst werden will, und mein Leben selbst in die Hand nehmen möchte. Des weiteren haben mich Dians Bücher beeinflusst. Meine Denkweise ging schon etwas in diese Richtung, die Bücher haben es aber schön beschrieben und erklärt, sprich einfach Aufklärungsarbeit geleistet.

Zu 2.

Ich denke das eine solche Art von Geldverschwendung wirklich unnötig ist. Es ist doch letztendlich nichts als eine Demonstration von Macht und Geld, meinetwegen könnte man das Heiraten auch komplett abschaffen. Braucht man für eine vollwertige Partnerschaft wirklich ein Stück Papier auf dem steht das man Verheiratet ist und sich treu bleibt bis der Tod einen scheidet? Meiner Meinung nach sollte dies selbstverständlich sein, also das man sich treu ist. Wenn die Liebe weg ist dann ist sie halt weg. Da nutzt es auch nichts wegen der Hochzeit noch 3 Jahre zusammen zu bleiben und sich dann noch mal so lange um Besitztümer und Kinder zu streiten.

Zu 3.

Man sollte solche Dinge nicht übertreiben. Ich persönlich finde es in Deutschland zum Beispiel sinnlos Hakenkreuze in Spielen durch schwarze Punkte etc. zu ersetzen. So etwas ist einfach unnötig. Genauso wie es schwachsinnig ist MEIN KAMPF zu verbieten. Ich persönlich halte einen Dreck auf Hitler und seine kranken Hirngespinste, aber wer meint es lesen zu müssen der soll es tun. Vielleicht würde ja sogar der eine oder andere Mitläufer einsehen das Hitlers Nationalsozialismus komplett bescheuert war und sich abwenden.

Hierbei @ Deldenker, ich wohne ja in Dresden und bin eindeutig gegen Nazis. Aber an der Menschenkette nehme ich trotzdem nicht teil. Das ist mir zu sehr Gutmenschen tun und Symbolpolitik. Wir stellen uns gegen Nazis. Tatsache ist aber das die Nazis gar nicht an der Menschenkette vorbei kommen, ihre Marschroute geht gar nicht dort lang. Der einzige Zweck der Menschenkette ist es den Menschen ein Gefühl der Sicherheit geben zu können, damit sie sich selbst auf die Schulter klopfen können um zu sagen: Ich bin toll, ich bin im Wiederstand gegen die Nazis. Das die Menschenkette von unserer werten Oberbürgermeisterin ausgerufen wird, welche den Nazis gleichzeitig die Möglichkeit gibt zu demonstrieren beachtet hierbei keiner. Und ich, der ich das sehe und mich dagegen wehre teil zu nehmen werde von meiner Familie als egoistisch und nicht bereit Opfer zu bringen abgestempelt. Ich bin Außenseiter weil ich nicht tue was alle tuen. Die einzigen die sich wirklich gegen die Nazis stellen sind die AntiFa-Leute, welche dafür von den Polizisten mit Tränengas, Schlagstöcken und Wasserwerfern aus dem Weg geräumt werden.

- "Denn Vodka ist die wärmste Flasche!" -
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Shinobi

Erneuerung

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03.05.2011 11:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Das andere Problem wie soll man nun mit geisitig Kranken/Gestörten oder Behinderten umgehen ?


Jede Gemeinschaft auch eine anarchistische ist nur so gut wie die Menschen die in ihr Leben.

Zitat:
Das Anarchie nicht ohne Regeln auskommt habe ich mir schon gedacht. Doch wie will man Regeln bzw. Abmachungen definieren ? Abstimmung ?


Ich denke das ist die einzige Möglichkeit für eine anarchistische Gemeinschaft, so etwas würde denke ich nicht auf Bundesebene funktionieren, daher müsste wohl jede gruppe selbst über ihre eigenen Regeln abstimmen.

Zitat:
Im Großen und Ganzen find ich die Idee einer "anarchistischen" Gesellschaft Klasse, aber ich frage euch: Wird das funktionnieren mit den ganzen verschiedenen Leuten die wir nunmal sind ?


Ganz ehrlich darauf kann es keine klare Antwort geben, erst der versuch wird zeigen ob es funktioniert.
Jedoch konkret zu Ende gedacht wird es wohl früher oder später wieder in den alten Strukturen enden.
Gesellschaften ändern keine Menschen, Menschen ändern Gesellschaften!
Die Veränderung muss bei jedem selbst beginnen, ich denke Anarchie wird wohl auch vorerst nur im Kleinen funktionieren.
Anarchie ist für mich eine Art ideal des Zusammenlebens, nicht mehr und nicht weniger, eine Überzeugung, eine Lebenseinstellung und nur aus dieser Geisteshaltung heraus kann irgendwann eine Gemeinschaft wachsen, wenn sich Menschen der gleichen Überzeugungen zusammenfinden.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 03.05.2011 11:09.



Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.


“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”


„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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deldenker

Freund der Nacht

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03.05.2011 12:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Gesellschaften ändern keine Menschen, Menschen ändern Gesellschaften!


Natürlich verändern Gesellschaften Menschen. Gesellschaften erziehen Menschen. Wenn die Menschen ewig so bleiben würden, wie wir sie jetzt und heute so kennen, würde eine anarchistische Gesellschaft nie zustande kommen oder nie mehr als ein paar Jahre überleben.

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Shinobi

Erneuerung

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03.05.2011 13:30 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Natürlich verändern Gesellschaften Menschen.


Ich meinte das mehr im übertragenen Sinne, jede Gesellschaft geht schließlich von Menschen aus.
Und im Grunde ist eine Gesellschaft auch nur so gut, anarchistisch, frei und friedlich etc. wie die Menschen die in ihr leben, denn im Grunde ist die Gesellschaft ja nichts weiter als ein kollektiv aus unterschiedlichen Menschen.
Im weiterführenden sinne übt das Kollektiv natürlich auch wieder einen Einfluss auf den einzelnen aus, das alles geschieht wechselwirkend.

Zitat:
Gesellschaften erziehen Menschen.


Und ich bin der Meinung das sich jeder aus diesem Kreislauf der Erziehung und Beeinflussung durch die Gesellschaft so weit wie es geht selbst befreien muss, was hier ja einigen bereits mehr oder weniger gelungen ist.
Wenn die Menschen nur Anarchistisch leben weil wir sie so erzogen haben, beginne ich daran zu zweifeln ob diese Menschen dann wirklich aus Überzeugung und Einsicht Anarchisten geworden sind, oder nur deshalb, weil ein anderer ihnen beigebracht hat das sie anarchistisch leben sollen.
Und ich denke wenn jeder die Gesellschaft in der er lebt selbst ein Stück verändert, kann es auch tatsächlich eine bessere Gesellschaft geben, andernfalls haben wir wieder das gleiche nur dass die Aufmachung dann eine andere ist.

Oder wie willst du es denn machen? Dann ginge es nämlich denke ich nur noch durch waffengewallt oder verlustreiche Proteste wie in Nordafrika, schließlich kannst du nicht einfach so eine Neue Gesellschaft gründen wie es dir gerade passt, deshalb gibt es wohl in Spanien auch keine Anarchie mehr.
Das traurige ist das es hier bereits so viel Potenzial gibt für eine bessere, gerechtere, vernünftigere, effizientere Welt etc. gibt, aber es wird nur einfach nicht genutzt, aber woran liegt das? An der Gesellschaft? Oder nicht eher an uns selbst?

Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.


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deldenker

Freund der Nacht

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03.05.2011 14:21 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Shinobi, ich wollte dich nur darauf hinweisen, dass Gesellschaften sehr wohl Menschen verändern. Das man sich nicht von dieser unseren Gesellschaft erziehen lassen sollte, da kann ich dir nur zustimmen.

Zitat:
Original von Shinobi180
Dann ginge es nämlich denke ich nur noch durch waffengewallt oder verlustreiche Proteste wie in Nordafrika, schließlich kannst du nicht einfach so eine Neue Gesellschaft gründen wie es dir gerade passt, deshalb gibt es wohl in Spanien auch keine Anarchie mehr.


Spanien ist eher an zwenig´ Freund, zuviel´ Feind gescheitert.
Der Anarchismus wurde ja nicht von ein paar Führern oder Bossen gegründet, sondern von (fast) allen. Deswegen ist diese Zeit ja so vorbildlich, was Anarchie angeht. Die Bewegung ging von unten aus.

Zitat:
Original von Shinobi180
Das traurige ist das es hier bereits so viel Potenzial gibt für eine bessere, gerechtere, vernünftigere, effizientere Welt etc. gibt, aber es wird nur einfach nicht genutzt, aber woran liegt das? An der Gesellschaft? Oder nicht eher an uns selbst?


Das kommt darauf an. Potenzial wird an vielen Orten unterdrückt.
Die Frage, woran das liegt, ist imo eigentlich einen eigenen Thread wert.


Nikita: Ich habe ja auch nicht von Menschenketten gesprochen. Kann man natürlich auch machen. Aber Barrikaden und Blöcke verhindern sicherlich mehr Nazi-Märsche, da stimme ich dir zu.

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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dian
unregistriert
03.05.2011 13:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Afroo:
Zitat:
ZU1+2: Das Anarchie nicht ohne Regeln auskommt habe ich mir schon gedacht. Doch wie will man Regeln bzw. Abmachungen definieren ? Abstimmung ? Und demnach wer soll die Regeln und Abmachung durchsetzen ?

Klar würde es auch in einer anarchistischen Gesellschaft Abmachungen und Regeln geben. Aber das kannst du wirklich nicht mit den heutigen Gesetzen vergleichen.
Mit den Gesetzen ist es ja so, dass etwa in Berlin irgendein Politiker entscheidet, nach welchen Regeln die Menschen in München oder Köln zu leben haben.
Sowas gäbe es in einer Anarchie schonmal nicht. Alles wäre viel dezentraler organisiert, und dieses ganze Jura-Gesabbel, das die Menschen heute mehr verwirrt als dass es das Zusammenleben wirklich vereinfachen würde, wäre auch kein Thema mehr.

Hat irgendwer von euch in seiner Familie oder bei seinem Freundeskreis einen Text an der Wand hängen, in dem festgelegt wird, dass man sich nicht gegenseitig schlagen oder betrügen darf?
Ich nehme mal an, das ist nicht der Fall... weil das einfach eine Selbstverständlichkeit ist.
Und so würde auch in einer anarchistischen Gesellschaft vieles "geregelt" sein, ohne in Gesetzesbüchern zu stehen... einfach, weil es für Menschen, die eine gewisse geistige Reife erreicht haben, ganz selbstverständlich ist.
Dass man etwa nicht nachts um Drei, wenn alle anderen Leute in der Nachbarschaft schlafen, anfängt die Kettensäge auszupacken und einen Baum zu fällen, ist etwa so eine Selbstverständlichkeit. Muss man sowas wirklich in einem Gesetzbuch regeln?
Ich glaube, der gesunde Menschenverstand ist immer noch das beste Gesetzbuch. Doch da, wo der gesunde Menschenverstand so degeneriert ist wie in unserer heutigen Gesellschaft, ist es natürlich kein Wunder, dass man den Eindruck bekommt, ohne bürgerliches Gesetzbuch und Straßenverkehrsordnung würden alle wie die Tiere übereinander herfallen.

Zitat:
Oder zB. gibt es einen Stamm in Afrika in der Pädophilie, als auch Insezt geduldet und annerkannt wird sie empfinden es als richtig, wenn es keine konkreten Regeln dafür gibt dann wäre Pädophile doch erlaubt zu tun was sie wollen.

Moralische Bestimmungen wie etwa "Du darfst erst ab einem bestimmen Alter Sex haben" oder "Du darfst deine Schwester nicht vögeln" gäbe es in einer Anarchie ganz sicher nicht.
Ich sehe das eher so, dass Anarchisten überall dort eingreifen würden, wo sie sehen dass andere Menschen (insbesondere Kinder) mies behandelt werden... also dort, wo auch erkennbar ist, dass jemand unter seinen Lebensumständen leidet, sei es weil er geschlagen oder bedroht oder zum Sex gezwungen wird.
Aber Anarchisten haben nicht diesen christlichen Missionierungseifer, anderen Menschen vorschreiben zu wollen, welche Lebensweise gut für sie ist. Das heißt, wenn irgendwelche sexuellen Praktiken auf beiderseitigem Einverständnis basieren, würde das auch so akzeptiert werden... und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass daran die gesamte menschliche Kultur zu Grunde gehen würde und wir uns alle wieder zu Primaten zurückentwickeln. Vielleicht wäre eher das Gegenteil der Fall.

Zitat:
3. Vorurteile, Nazismus, Hitler... sind ja alles heikle Themen in Deutschland: findet ihr wir halten zu sehr an unser Vergangenheit fest, viele meiner Generation können sich heutzutage gar nicht mehr damit indentifizieren, und das ewige Durchkauen im Geschichtsunterrichr nervt sie. Ist dieses Thema zu übertrieben behandelt hier in Deutschland ?

Ich sag mal so: Das Thema ist sehr interessant, wird aber leider etwas verlogen präsentiert.
Da steht beispielsweise ein Lehrer an der Tafel und hält einen Vortrag über Obrigkeitshörigkeit und Gleichschaltung der Massen im Dritten Reich... während die Schüler still und leise auf ihren Stühlen sitzen und in Wahrheit am liebsten ganz woanders sein würden als in der beschissenen Schule.
Die selben Mechanismen, die die Jugend damals in Hitlers Arme getrieben hat, greifen heute noch genauso wie damals. Und daher ist dieses Thema meiner Meinung nach eben nicht veraltet, sondern im Grunde hochaktuell. Nur werden diese aktuellen Aspekte leider viel zu wenig thematisiert. Wenn überhaupt, dann schaut man sich vielleicht mal kurz den Film "Die Welle" an und redet eine Stunde darüber... aber dann verbringt man wieder zehn Stunden damit, irgendwelche Quellentexte zu lesen und historische Daten auswendig zu lernen. Ich finde, das Verhältnis müsste umgekehrt sein... nicht die Daten sollten im Geschichtsunterricht im Vordergrund stehen, sondern das, was wir für uns heute aus der Geschichte lernen können.
Aber natürlich hat kaum ein Lehrer interesse daran, aus den jungen Leuten überzeugte Antifaschisten zu formen, die nicht mehr auf die gesellschaftlichen Autoritäten hören.
Statt Kampfgeist und Individualität bei den Schülern zu stärken, versucht man es daher lieber über die Mitleidsschiene. Keine Ahnung, wie viel Schulstunden ich damit verbracht habe, mir anzuhören, wie die armen Juden zusammengetrieben und in Lager verschleppt wurden. Über Widerstandskämpfer und Partisanen habe ich hingegen in 13 Jahren Schulzeit absolut nichts gehört.
Immer nur dieses Opfergesülze überall, von Geschichte über Religion bis hinein in den Deutsch-Unterricht.
Kein Wunder, dass ich damals aus Protest Hakenkreuze an die Tafel gemalt habe. großes Grinsen
Die hätten es echt fast geschafft, mich damals zum Nazi zu machen, einfach nur weil ich dazu neige, wenn verlogene Arschlöcher mir etwas beibringen wollen, grundsätzlich lieber das Gegenteil davon zu glauben. Und ich fürchte, so geht es da draußen einigen... fuerer

Nikita95



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03.05.2011 14:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

achso :-)

ne weil eigentlich alle von menschenkette reden und ich jedesmal nen kleinen schreikampf bekomme großes Grinsen wobei die die leute bei den sitzblockaden dieses jahr glaub ich auch verscheucht hatten, also die ppolizei.

achso, zu 3tens noch:

Ja wird zuviel behandelt, auch bei uns. Derbst langatmig, ansonsten ist der unterricht viel zu fokussiert.
ich meine ich weiß nichts über die geschichte von "irgendein_Land_außer_Deutschland_einfügen" .

Vielleicht noch wann amerika entdeckt wurde und von wem, bisschen über revolutionen in frankreich und bisschen Römische geschichte(also so 500v.Chr. 0) und ansonsten so bisschen nebensächliches und dann bissle 1ter, 2ter weltkrieg. mehr erfährt man einfach ned

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deldenker

Freund der Nacht

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03.05.2011 14:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Da musst du aber eine schlechte Schule haben großes Grinsen
Ich wurde eigentlich über alles wichtige mal informiert. Ägypten, Römer, Mittelalter, Merkantilismus/Französische Revolution, Industrielle Revolution, Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, dann natürlich ganz viel Zweiter Weltkrieg/Drittes Reich. Was nach '45 passierte, habe ich in der Schule aber auch nur gehört, weil ich die 10te Klasse wiederholte. Und selbst da war nicht mehr genug Zeit.
Wegen mir hätte man auch mit der Neolithischen Revolution anfangen können, aber einige Mitschüler damals waren schon mit Ägypten überfordert Augenzwinkern

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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