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| Beiträge zu diesem Thema |
Autor |
Datum |
 Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Leberkrebs |
03.06.2008 15:27 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Xoc |
03.06.2008 15:47 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Hansi |
03.06.2008 17:42 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Leberkrebs |
03.06.2008 17:38 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Arne Kroger |
03.06.2008 20:05 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Xoc |
03.06.2008 21:42 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Arne Kroger |
03.06.2008 22:28 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Xoc |
03.06.2008 22:40 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Arne Kroger |
03.06.2008 22:44 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Xoc |
03.06.2008 23:41 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Leberkrebs |
04.06.2008 14:00 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Hansi |
04.06.2008 15:09 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Xoc |
04.06.2008 21:08 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Leberkrebs |
05.06.2008 08:24 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Hansi |
05.06.2008 10:40 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Xoc |
05.06.2008 12:38 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Arne Kroger |
05.06.2008 19:40 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Xoc |
05.06.2008 19:51 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
Arne Kroger |
05.06.2008 20:54 |
 RE: Milch, Joghurt, Käse knapp! |
dian |
05.06.2008 12:51 |
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Leberkrebs unregistriert
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Milch, Joghurt, Käse knapp!
03.06.2008 15:27 |
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Gier und Ausbeutung des Kapitalismus haben es geschafft: Grundnahrungsmittel sind nichtmehr erhältlich! Ich könnte mich nicht erinnern das sowas in der DDR jemals passiert ist, das da Nahrungsmittel knapp werden. Soviel zu dem angeblich "erfolgreichen" Kapitalismus!
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RE: Milch, Joghurt, Käse knapp!
03.06.2008 15:47 |
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Mit mehr freiem Markt und Konkurenz wäre das nicht passiert.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Hansi unregistriert
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Tjo, dann trink ich halt weiter Wasser und esse anderen Kram *zuprost*. Wenn der Konsument die Milch jetzt auch noch boykottiert, die noch da ist, dann hat die Milchindustrie ein richtiges Problem.
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Leberkrebs unregistriert
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Mit einer Planung der Lebensmittelproduktion und festen Staatsquoten ist es jedenfalls nicht passiert.
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Arne Kroger unregistriert
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Je freier der Markt ist, desto mehr Konzentration und desto weniger Konkurrenz gibt es.
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| Zitat: |
Original von Arne Kroger
Je freier der Markt ist, desto mehr Konzentration und desto weniger Konkurrenz gibt es. |
Nein, ein freier Markt ist völlig kompatibel dazu Monopole und ähnliche Strukturen zu verhindern, er wird sogar freier dadurch!
"A free market is a market in which prices of goods and services are arranged completely by the mutual consent of sellers and buyers. By definition, in a free market environment buyers and sellers do not coerce or mislead each other nor are they coerced by a third party."
http://en.wikipedia.org/wiki/Free_market
Du kannst mir ja mal zeigen, wo die Molkereien auf einem freien Markt den Bauern zur Auswahl stehen. Die Auswahl, die die Bauen haben, ist da äusserst bescheiden, weswegen die Molkereien Zwang anwenden können um den Preis zu drücken, was mit der Definition eines freien Marktes kollidiert (wenn es nicht eh schon mit der Definition einer Marktes kollidiert, sofern man dafür mehrere Anbieter verlangt)
Ein Eingreifen, was das Quasimonopol der Molkereien zerschlägt, erhöht also die Freiheit vom Markt und sorgt dafür, dass die Gewinne an die Bauern weitergegeben werden.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Arne Kroger unregistriert
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Ein freier Markt, in dem eingegriffen wird, ist dann aber kein freier Markt mehr.
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| Zitat: |
Original von Arne Kroger
Ein freier Markt, in dem eingegriffen wird, ist dann aber kein freier Markt mehr.
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Bist du in der Lage Definitionen zu lesen und zu verstehen?
Bist du in der Lage mir zuzugestehen, dass, wenn ich einen Begriff verwende, ich weiss, was ich damit meine, also welche Definition ich verwenden möchte?
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Arne Kroger unregistriert
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Ja, aber dann verstehst Du u.U. auch die Vorstellungen von @Leberkrebs falsch, wenn er von einem freien Markt redet und damit einen Markt meint, den er ablehnt, in dem überhaupt nix reguliert wird, was imo eher Anarchie bedeutet.
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| Zitat: |
Original von Arne Kroger
Ja, aber dann verstehst Du u.U. auch die Vorstellungen von @Leberkrebs falsch, wenn er von einem freien Markt redet und damit einen Markt meint, den er ablehnt, in dem überhaupt nix reguliert wird, was imo eher Anarchie bedeutet. |
Nein, tu ich nicht, dafür müsste er vom freien Markt geredet haben, was er in diesem Thread nicht tat, ich fing damit an.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Leberkrebs unregistriert
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Tja, dann rede ich jetzt nachträglich, davon, extra für unseren besonders intelligenten user Xoc:
Ein freier Markt ist Anarchie, weil nämlich der Verkäufer gegenüber dem Kunden IMMER im Vorteil ist und weil Verkäufer dazu neigen, Preise untereinander abzusprechen um so gemeinsam die Kunden abzuzocken.
Gerade im Bereich Lebensmittel ist der Kunde auf die Ware angewiesen und daher auf die Gnade und Ungnade der Verkäufer angewiesen.
Und das lehne ich ab. Im übrigen kann man leicht feststellen, daß auf "freien Märkten" regelmäßig die Preise unerträglich explodieren. Dies lehne ich besonders deswegen ab, weil die Real-Löhne in Deutschland zB seit 20 Jahren stagnieren! Somit also die Kaufkraft immer geringer wird, die Inflation nachweisbar angeheizt wird.
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Hansi unregistriert
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| Zitat: |
| Ein freier Markt ist Anarchie, weil nämlich der Verkäufer gegenüber dem Kunden IMMER im Vorteil ist und weil Verkäufer dazu neigen, Preise untereinander abzusprechen um so gemeinsam die Kunden abzuzocken. |
Und was hat all das mit Anarchie zu tun? Gerade in der Anarchie gibt es doch keine speziellen Vorteile und Ausbeutung, da jeder Mensch dort gleich viel zählt und "wert ist".
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| Zitat: |
Original von Leberkrebs
Ein freier Markt ist Anarchie, weil nämlich der Verkäufer gegenüber dem Kunden IMMER im Vorteil ist und weil Verkäufer dazu neigen, Preise untereinander abzusprechen um so gemeinsam die Kunden abzuzocken.
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Interessant, die Verkäufer der Milch, als die Bauern, sind IMMER im Vorteil gegenüber den Käufern, den Molkereien.
Ansonsten, falls du des Englisch mächtig bist, kannst du ja die zitierte Definition lesen und feststellen, dass das nicht identisch mit Anarchie ist. Von Anarchie halte ich nämlich auch nichts.
Falls du das anders definieren möchtest, von mir aus, dann rede ich aber nicht davon.
| Zitat: |
Und das lehne ich ab. Im übrigen kann man leicht feststellen, daß auf "freien Märkten" regelmäßig die Preise unerträglich explodieren.
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Ja, nämlich genau dann, wenn die "freien Märkte" keine freien Märkte mehr sind.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Leberkrebs unregistriert
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Nehmen wir zB mal den Wohnungsmarkt in der ehemaligen DDR.
Bis 1989 alles staatlich. Die Plattenbauten waren hässlich, aber Mieten von 1€ /m² waren normal.
Dann wurde der Wohnungsmarkt der DDR von staatlichem Zugriff 1989 "befreit". Und seitdem kostet in den gleichen Plattenbauten die Miete das 5-7fache. Das ist nur ein Beispiel dafür, das freie Märkte extrem teurer sind. Für mich sind freie Märkte nichts anderes als eine Ansammlung von Abzockern, Betrügern, Gesetzlosen Kapitalschmarotzern.
Die nächste große "Marktbefreieung" die EU, hat die Preise nochmal hochgetrieben bei gleichzeitig sinkenden Löhnen. Dieses System ist instabil und selbstzerstörerisch. Das werden auch arogante Ignoranten wie Xoc bald lernen.
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Hansi unregistriert
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| Zitat: |
| Bis 1989 alles staatlich. Die Plattenbauten waren hässlich, aber Mieten von 1€ /m² waren normal. |
In der DDR gab es Euros? Das wüsste ich aber.
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| Zitat: |
Original von Leberkrebs
Nehmen wir zB mal den Wohnungsmarkt in der ehemaligen DDR.
Bis 1989 alles staatlich. Die Plattenbauten waren hässlich, aber Mieten von 1€ /m² waren normal.
Dann wurde der Wohnungsmarkt der DDR von staatlichem Zugriff 1989 "befreit". Und seitdem kostet in den gleichen Plattenbauten die Miete das 5-7fache. Das ist nur ein Beispiel dafür, das freie Märkte extrem teurer sind. Für mich sind freie Märkte nichts anderes als eine Ansammlung von Abzockern, Betrügern, Gesetzlosen Kapitalschmarotzern.
Die nächste große "Marktbefreieung" die EU, hat die Preise nochmal hochgetrieben bei gleichzeitig sinkenden Löhnen. Dieses System ist instabil und selbstzerstörerisch. Das werden auch arogante Ignoranten wie Xoc bald lernen. |
Ja, Mieten, Grundnahrungsmittel und Alkohol waren billiger, weil das Staat das so vorgeschrieben hat, dafür gabs den Rest kaum oder er war sehr teuer.
Viele Sachen klappten dort nur, weil die Bürger sich selbst einen freien (schwarz)Markt geschaffen haben!
Und ja, dass das System instabil und selbstzerstörerisch ist, das weiss ich schon lange. Allerdings lingt das nicht an den freien Märkten, im Gegenteil.
Ansonsten, die DDR war anscheinend so toll, dass am Ende überhaupt niemand mehr Lust auf sie hatte. Weder die Bevölkerung noch die Politiker.
Dass sie sich so einfach abschaffen liess, muss man ihr hoch anrechnen, diese Eigenschaft sollten alle schlechten Systeme haben.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Arne Kroger unregistriert
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Ja, @Xoc, wer soll denn jetzt eingreifen?
Wer soll mehr Molkereien aufmachen, damit es mehr Konkurrenz gibt oder mehr Stromwerke?
Die einzige Möglichkeit wäre, dass der Staat sofort alle Hartz IV-Empfänger so stark mit Kapital ausstattet, dass sie eben dabei die Auflage erhalten, Stromwerke und Molkereien zu eröffnen.
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| Zitat: |
Original von Arne Kroger
Ja, @Xoc, wer soll denn jetzt eingreifen?
Wer soll mehr Molkereien aufmachen, damit es mehr Konkurrenz gibt oder mehr Stromwerke? |
Mit dem Strom habe ich schon gesagt, wie man das lösen könnte.
Von der Molkereien-Bauern-Supermarkt Sache habe ich nicht genügend Ahnung, als dass ich wüsste, was man da konkret am besten macht und auch keine Lust mich reinzulesen.
| Zitat: |
| Die einzige Möglichkeit wäre, dass der Staat sofort alle Hartz IV-Empfänger so stark mit Kapital ausstattet, dass sie eben dabei die Auflage erhalten, Stromwerke und Molkereien zu eröffnen. |
Natürlich, das ist die absolut einzige Möglichkeit
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Arne Kroger unregistriert
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Es muss eben mehr Konkurrenz geben.
Da kann es nur sein, dass entweder mehr Menschen aktiv werden und Kapital einsetzen als selbstständige Unternehmer. Ich würde den Bauern empfehlen, Einkaufsgenossenschaften zu gründen, die alles selber abnehemen und dass sie dadurch Druck auf Preise ausüben.
Das Kapital muss aber der Staat zur Verfügung stellen und das geht nur darüber, dass er eben mehr Geld umverteilt, d.h. höhere Steuern.
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dian unregistriert
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Also ich merk von der Milchknappheit nix. Kann auch daran liegen, dass ich sowieso keine Milch trinke.
In den Kinder-Riegeln ist sie jedenfalls noch drin.
Ich denke auch nicht, dass sich jetzt großartig irgendwas ändern wird durch die Proteste der Milchbauern.
Die werden sich vermutlich auf irgendeinen faulen Kompromiss einigen, der letztlich keinem so wirklich weiterhilft...
Das Blockieren der Molkereien haben die ja größtenteils schon wieder aufgegeben, weil man für soetwas in einem Rechts-Staat wie dem unseren ja angezeigt (sprich: finanziell ruiniert und staatlich legitimiert in den Selbstmord getrieben) werden kann.
Egal, was für ne Form von Protest man wählt.. früher oder später landet man vor Gericht, und das bedeutet in der Regel den Ruin.
Das ganze System ist schon so verdammt gut abgesichert, dass man als Bauer eigentlich mindestens eine funktionstüchtige Atombombe bräuchte, um Forderungen nach gerechteren Milchpreisen oder ähnlichem auch tatsächlich durchsetzen zu können.
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