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Shinobi:
Mach doch mal einen Japan-Thread auf.
Alles, was ich von Japan kenne, sind Informationen, die mich darauf schließen lassen, dass ich da fast genauso gerne leben möchte wie in Deutschland.
Also:
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M.F unregistriert
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In Japan wird man schon wegen 1g (!) Gras verhaftet und kommt in die Abendnachrichten.
Sogar unzensierten mit Bild und Name.
Das bedeutet, jemand der in Japan mit 1g Gras erwischt wird, wird nie wieder einen Job bekommen.
Die verfolgen sogar Menschen die in Verdacht stehen Gras zu besitzen mit Hubschraubern (!) und allem drum und dran.
Echt unglaublich, aber ist kein scheiß, deshalb ist da Gras auch extrem teuer.
http://www.economist.com/images/ga/2007w37/Cannabis.jpg
Außerdem ist der öffentlich Verkehr zwar zuverlässig, wenn sich grad niemand vor einen Zug wirft, aber die Möglichkeiten schwarz zu fahren sich stark eingeschränkt und die Preise sehr hoch.
Und dass sind nur zwei Beispiele die zeigen wie scheiße es ist in Japan zu leben.
Positiv dagegen sind die Mangas und Animes die aus Japan kommen und nicht zu vergessen sind Japanerinnen cute.
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Japaner sollen aber laut einer South-Park-Folge extrem kleine Pimmel haben, ist wieder für manche der Nachteil.
Ich kenne Japan eben auch nur als Vorbildkultur, die sich der deutsche Arbeitnehmer schon in den 80ern nehmen sollte, da die eher mit ihrer Firma als wie mit ihrer Frau und Familie liiert sind und freiwillig auf Urlaub verzichten und all sowas, aber machen wir das wirklich mal in einem Extrathread.
Ich glaube, ich muss doch mal mit meinem Cousin mit nach Zuid-Afrika fliegen.
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Sternschnuppe unregistriert
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Irgendwann ist das kein Thread mehr für Musik
Ich finde ein Japan Thread wären doch mal nett, müssten die Admins nur die Beitrage mal verschieben....
welch arbeit
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dian unregistriert
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So, hab den Thread mal geteilt.
@ M.F:
| Zitat: |
| In Japan wird man schon wegen 1g (!) Gras verhaftet und kommt in die Abendnachrichten. |
Ich glaube, der freundliche Onkel aus deinem Avatar hätte noch ganz andere Dinge mit faulen Kiffern angestellt.
Nichts desto trotz ist das natürlich sehr uncool, wenn das tatsächlich so abgeht in Japan.
Ich nehme mal an, das hat viel damit zu tun, dass Gras in dem Ruf steht, die Leistungsbereitschaft und Disziplin der Bevölkerung zu untergraben. Und das muss für japanische Politiker wohl das Allerschlimmste sein.
Stellt sich die Frage, welche Drogen die Japaner dann stattdessen konsumieren. (ok, schon klar, gebrauchte Schulmädchenunterwäsche und sowas...
)
Naja, wundert mich jedenfalls nicht, wenn das Gras da so teuer ist, dass es dann unter japanischen Jugendlichen so seltsame Freizeitbeschäftigungen gibt wie das hier:
http://www.youtube.com/watch?v=oyV3VD3pBiU
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ziemlich abgefahren
,ich dachte die wären da auf Gras so empfindlich
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"Wenn ein Mensch in seiner Dachkammer ein Verlangen hegt, das stark genug ist, setzt er von seiner Dachkammer aus die Welt in Brand." Antoine de Saint-Exupéry
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jo^^ das beste kommt ja zum schluss, wo die steine unsichtbar sind.
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Sternschnuppe unregistriert
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O.O Löl wie geil ist den das xDD
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M.F unregistriert
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Um mal wieder was positives zu erwähnen:
Japan hat die größte nicht regierende KP der Welt.
Außerdem würde Sozialismus in Japan wohl wesentlich besser funktionieren als mit dem faulen Pack östlich von mir.
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dian unregistriert
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@ Shinobi:
| Zitat: |
| Btw weis einer von euch wer diese Typen sind? |
Keine Ahnung. Aber der Linke sieht ein bisschen aus wie Megaman ohne Rüstung.
Stellt sich nur noch die Frage, ob die Szene aus einem Hardcore-Porno ist, oder eher aus einer stinknormalen japanischen Familienspielshow.
Das richtig kranke finde ich aber vor allem, dass die selben Leute, die sich so komische Gameshows anschauen, dann tagsüber fleißige graue Ameisen sind, die sich vor ihrem Ausbeuterboss verbeugen und begeistert die jeweilige Firmenhymne singen...
@ M.F:
| Zitat: |
| Außerdem würde Sozialismus in Japan wohl wesentlich besser funktionieren als mit dem faulen Pack östlich von mir. |
Ja, da könnte durchaus was dran sein.
Hat jemand eine Idee, warum sich der Kommunismus in Japan vor oder nach dem Zweiten Weltkrieg nie durchsetzen konnte, obwohl die Japaner doch so fleißige und kollektiv denkende Menschen sind?
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| Zitat: |
| Stellt sich nur noch die Frage, ob die Szene aus einem Hardcore-Porno ist, oder eher aus einer stinknormalen japanischen Familienspielshow. |
das bringt uns zum nächsten Punkt in Japan gibt es keine ganz normalen Familienshows. Jedenfalls nach westlichem Standart obwohl gibt es überhaupt irgendwelche vernünftigen Familienshows?
| Zitat: |
| Hat jemand eine Idee, warum sich der Kommunismus in Japan vor oder nach dem Zweiten Weltkrieg nie durchsetzen konnte, obwohl die Japaner doch so fleißige und kollektiv denkende Menschen sind? |
Gute Frage dazu fällt mir jetzt allerdings auch nichts plausibles ein. Vielleicht weil sie als Kommunisten eventuell auf ihre ganzen Marken und Konsumprodukte verzichten müssten die für Japaner doch so üblich sind. Außerdem können sie kaum so fleißig sein wenn es über eine Millionen arbeitsunwillige Hikikomoris gibt. Ich denke das kann man kaum pauschalisieren Japaner sind einfach ein eigenwilliges Volk und schwer zu begreifen.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Hab da so ein uraltes Video gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=Sawh5skIBcI
Trotzdem wäre Tokio wohl nix für mich. Da ist mir viel zu viel los. Da zu arbeiten wäre mir auch viel zu stressig.
Aber Japaner scheinen allgemein eine wesentlich höhere Leidensbereitschaft zu haben als wir Deutschen.
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Für die Sozialisierung von Regenschirmen bin ich immer schon gewesen. Würde jeder einfach einen Schirm da, wo es aufhört zu regnen, da auch stehen lassen, kann der nächste Regenschirm ja auch nicht weit sein bis zum nächsten Schirm, wenn es anfängt zu regnen.
Ansonsten topic:
Japan ist mir eben auch nur bekannt als Nation, die man in der 70ern/80ern allen in Deutschland, je nach Coleur als Vorbild oder Horrorbild darstellte. Während Wirtschaftsliberale das natürlich vorbildlich fanden, dass da Arbeitnehmer freiwillig auf ihren Urlaub verzichten, um der Firma zu diesen, während die Gewerkschaften das eben als absolut unwürdig ansahen und uns auch genügend Horrorblidchen aus Japan gezeigt wurden, wo nämlich die Menschen in Tokio in Kästen lebten, in die nur ein Bett hineinpasste, weil sie in der Stadt arbeiteten und andere Wohnung dort nicht bezahlbar sind.
Aus dem Japanbild, was ich daraus gewonnen hatte, kann ich nix positives sehen: Eine religiöse Grundlage, die wahnwitziger ist als alles, was das Christentum produziert mit einem Gott als Kaiser.
Keinerlei Individualität wird geschätzt, ausschließlich das Aufgehen in der Masse gitl als erstrebenswertes Ziel. Drill und Konditionierung vom Kindergarten an.
Die Zeichentrickfilme, die damals in Japan produziert wurden (es gab ja noch keine Computeranimation) waren "Heidi" und "Biene Maja". Ich weiß jetzt nicht, ob sich die großartig von heutigen Animes unterscheiden, aber Begeisterungsfähigkeit für Japan haben die bei mir nicht hervorgerufen.
Nicht soviel wurde dazu erzählt, dass das Lohnniveau auch um 30% fast höher lag in Japan als wie in der BRD (das wurde in dem Film eben von lachs0r eben auch nicht erwähnt. (Ich weiß aber auich nicht, ob das heute noch so ist.)
Auch, dass Japan bis heute einen günstigeren Gini-Koeffizienten hat, der also aussagt, dass das Einkommen gerechter verteilt ist innerhalb der Gesamtbevölkerung, findet keine Erwähnung. Man kann das ja auch mal als Anreiz für Kundenfreundlichkeit ansehen und evtl. macht das auch mehr Lust, seine Arbeit freundlicher und besser gelaunt durchzuführen.
Zu dem Kommunismus in Japan:
Zum einen ist Kommunismus ja nun eigentlich eine Entwicklung, die ja jedem Menschen die völlige Individualität ermöglichen soll. Das könnte also schon ein Grund sein, warum viele Japaner einfach nix damit anfangen können, weil eben Individualität bei denen nicht so eine große Rolle spielt.
Zum anderen aber ist es ja sowieso so, dass es bis vor ein paar Tagen in Japan so gesehen nur eine Ein-Parteien-Herrschaft gab. (Ich denke, dass auch da der Wunsch nach Differenzierung und Individualisierung nicht so groß ist wie hier.) Dass diese eine Partei eben eine liberale Partei war, die eben natürlich auch wirtschaftsliberal war, dürfte in erster Linie daran liegen, dass eben von der US-Regierung die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki organisiert wurde und nicht von der roten Armee.
Ich habe aber auch zu wenig Ahnung von japanischer Geschichte, wie die sich vorab entwickelte. Ob da evtl. schon bestimmte Vorgaben gelegt wurden, weshalb sie einfach arbeitsfreudig immer waren. Kann auch noch weiter zurückgehen auf religiöse Gründe.
Allerdings sind diese Hikikomoris (? KA, wie ein japanischer Plural gebildet wird
) ja tatsächlich ein Zeichen, dass sich auch in der Gesellschaft was verändert. Interessant ist dabei, wie ich auf Wiki dazu gelesen habe, dass eben man dies in Deutschland ganz einfach soziale Phobie nennen würde und dies psychiatrisch behandeln würde. In Japan sind zumindest die Eltern wesentlich öfters bereit, erstmal abzuwarten und ihre Kinder, die sich zurückziehen aus dem sozialen Leben, erstmal weiter zu bewirten.
Allerdings hört sich das nach dem Wiki-Artikel, der leider meistens ohne Belege auskommt, auch so an, als dass es durchaus eine Mainsteam-Jagd auf die Hikikomoris geben würde.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Arne Reload am 13.09.2009 06:11.
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Dein Bild von Japan ist gruselig und spiegelt tatsächlich nur das wieder, was man so durch die Mainstreammedien von "da drüben" erfährt. Aber wie das so mit den Medien ist, wird jedes Land außer dem eigenen irgendwie in den Dreck gezogen.
Mehr will ich dazu jetzt mal nicht sagen, schon gar nicht, bevor ich nicht selbst dort war.
Leute wie mich hätte man auch gut als Hikikomori bezeichnen können, inzwischen bin ich aber eher NEET ("fauler Sack der noch bei seinen Eltern lebt und weder studiert noch arbeitet"). So jemand ist in der Gesellschaft natürlich unbeliebt.
Was irgendwelche alten deutsch-österreichisch-japanischen Zeichentrickproduktionen vs. heutigen Anime angeht, gibt es natürlich gewaltige Unterschiede, siehe Anime-Thread und http://fan-sub.de - ich glaube kaum, dass so ein Schrott wie Biene Maja eine solche Beliebtheit erlangen könnte, dass sich eine internationale Community bildet, die das Zeug in mühsamer Arbeit in ihrer Freizeit übersetzt
Wenn man auf so was steht, ist ein guter Anime besser als jede Droge.
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| Zitat: |
| Wenn man auf so was steht, ist ein guter Anime besser als jede Droge. |
Weise Worte dem schließe ich mich an.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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