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Drogenthread.
20.10.2011 18:37 |
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So hier der Drogenthread.
"...Was bisher geschah..." (leider chronologisch in der falschen reihenfolge)
[ Donnerstag | 17:50 ] <Gedankenverbrecher> die kunst ist, sich nicht von der droge bestimmen zu lassen. www.land-der-traeume.de
[ Donnerstag | 16:14 ] <reset> ja kaffee ist auch eine droge
[ Donnerstag | 16:14 ] <reset> hab selbst gras geraucht. bin froh mit dem scheiss aufgehört zu haben
[ Donnerstag | 15:45 ] <deldenker> wenn ihr schon so weit seid mit der diskussion, solltet ihr auch drogen erstmal definieren. man kann schokolade, kaffee und tee genauso zu drogen zählen wie gras und koks. dann wäre es mir aber auch lieber, wenn ihr einen thread eröffnen oder einen alten wiederbeleben würdet
[ Donnerstag | 12:41 ] <Shinobi180> ich selbst habe außer alkohol und tabak noch keine drogen probiert und benötige eigentlich auch keine
[ Donnerstag | 12:40 ] <Shinobi180> kommt auf den konkreten fall an ^^
[ Donnerstag | 12:39 ] <Shinobi180> aber bei allem was man sich spritzt und bei den ganzen synthetischen drogen und all dem scheiß gebe ich dir recht, jedoch sind auch diese drogen nicht gleich zu verteufeln.
[ Donnerstag | 12:36 ] <Shinobi180> und das mit der abhängigkeit stimmt so auch nicht bei allen drogen, letztlich kommt es auch immer darauf an, wie anfällig jemand für süchte ist.
[ Donnerstag | 12:34 ] <Shinobi180> @reset das wenigste von dem was du schreibst triifft meines wissens auf gras zu, außerdem mindern drogen die wahrnehmung nicht nur, manchmal verändern sie, sie auch einfach oder erweitern sie sogar
[ Donnerstag | 2:47 ] <Nikita95> die realität mal nicht ganz korrekt wahrnehmen kann unter umständen ein ziemlich positiver effekt sein ._.
[ Mittwoch | 23:51 ] <reset> achja drogen erzeugen abhängikeit. manche mehr manche weniger. schon mehrfach menschen auf grund von drogen verloren
[ Mittwoch | 23:50 ] <reset> wieso unterstellst du mir pauschalisierung? drogen sind einfach scheiße. ungesund und mindern die wahrnehmbarkeit der realität. sorry aber das is nunmal nich sehr toll
[ Mittwoch | 20:33 ] <Remus Kay> Pauschalisierungen auch.
[ Mittwoch | 19:06 ] <reset> dorgen sind scheiße
[ Dienstag | 19:46 ] <Horizon> Ich würde Remus und deldenker Recht geben. Einige würden es bestimmt ausprobieren, aber viele sich eventuell genauso schnell wieder abwenden. Wer heutzutage an Gras kommen will schafft das auch ohne eine Legalisierung.
[ Dienstag | 18:45 ] <Nikita95> ^^
[ Dienstag | 15:45 ] <deldenker> *weniger kiffer
[ Dienstag | 15:44 ] <deldenker> die lust, etwas illegales zu tun, fällt weg. deswegen wird es wahrscheinlich weniger kiffen geben, die dafür aber kontrolliert angebautes gras haben.
[ Dienstag | 12:37 ] <Nikita95> klar steigt die nachfrage, aber dadurch machen dies dann billiger. da gibts dann discount-gras
[ Dienstag | 11:19 ] <Remus Kay> schließlich ist für manche leute dann die hemmschwelle etwas illegales zu tun weg
[ Dienstag | 11:18 ] <Remus Kay> aber vielleicht steigt auch die nachfrage wenn es legal ist
[ Dienstag | 11:18 ] <Remus Kay> ich kiffe (bisher^^) nicht, daher kenne ich mich da nicht so aus
[ Dienstag | 11:02 ] <Nikita95> man sollte nen extrathread eröffnen o.O
[ Dienstag | 11:02 ] <Nikita95> naja, aber wenn das dann legalisiert ist gibt es ein größeres angebot, beziehungsweise mehr leute die es produzieren, bei gleichbleibender qualität etc. es könnte in mengen wie tabak vorhanden sein. ich weiß jetzt nich wieviel schwieriger gras ist aber 1€/gramm wäre wohl möglich
[ Montag | 23:13 ] <Remus Kay> nicht unbedingt wenn da steuern draufkämen, nikita
[ Montag | 21:23 ] <Nikita95> ich wäre ja für die piratenpartei. legales gras ist auch billigeres
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- "Denn Vodka ist die wärmste Flasche!" -
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Ich bin inzwischen eigentlich komplett clean (kein Alkohol, kein Kaffee, keine Süßigkeiten), wobei ich auch schon mal einen Tee mit Koffein mittrinke, auch wenn ich welchen ohne bevorzuge.
Ich war aber auch mal ein Schoko-/Lakritze-Junkie, hab' in meiner Zivi-Zeit mit Kaffeetrinken die Zeit totgeschlagen, wenn es nichts zu tun gab, und beim Alk auch gerne mal über den Durst getrunken - die Zeiten sind aber vorbei!
(da bleibt dann auch mehr Geld für leckere Bio-Paprika, -Möhren, und -Tomaten ^^)
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Habe mir heute zwei Pfeifen und Tabak gekauft. Auf Koffein verzichte ich momentan auch, aber das Pfeifenrauchen ist etwas, was ich mir nicht nehmen lassen möchte. Wenn die Sonne scheint, es einigermaßen warm ist und man sich jemand unterhält, kann das eines der schönsten Augenblicke im Leben werden. Zumindest habe ich so einen erlebt und blicke immer wieder gerne darauf zurück. Natürlich ist es Gesundheitsschädigend aber seien wir einmal ehrlich?!
Es gehört zu Freiheit des Menschen, über seinen Körper so zu bestimmen, wie er es für richtig hält, solange er bereit ist, mit den Konsequenzen zu leben. Außerdem kann das Leben so schnell vorbei gehen, dass man, wenn man die ganze Zeit höchstgradig gesund gelebt und nur auf solche Dinge verzichtet hat, sich in den letzten Momenten fragt, ob es nicht besser gewesen wäre, sich seine Wünsche zu erfüllen. Sehe ich jedenfalls so.
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Das gefährliche sind meistens nicht die Drogen an sich, sondern das Strecken mit schädlich(er)en Stoffen. Wäre zB Cannabis legal und es würde eine Kotrolle eingeführt werden, die das Strecken von eben diesem verhindert würde das vielen zum Vorteil gereichen. Auch wenn ich selbst nicht kiffe, so würde das (schätze ich) enorme Vorteile mit sich bringen.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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| Zitat von WerBinIch: |
| Das gefährliche sind meistens nicht die Drogen an sich, sondern das Strecken mit schädlich(er)en Stoffen. Wäre zB Cannabis legal und es würde eine Kotrolle eingeführt werden, die das Strecken von eben diesem verhindert würde das vielen zum Vorteil gereichen. Auch wenn ich selbst nicht kiffe, so würde das (schätze ich) enorme Vorteile mit sich bringen. |
oh ja viel mehr abhängige und eine noch wirksamere einstiegsdroge
spitze ! xD
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Wenn man Cannabis mit Rattengiftmischt macht das mindestens genau so high, ist aber um einiges schädlicher. Allerdings bin ich für eine Altersbeschränkung, also zB ab 18 oder 16, wie es heutzutage mit dem Alkohol gehandhabt wird. (Wie das mit dem Alkohol aussieht, darüber lässt sich ja auch streiten). Aber ich finde es sollten keine kleineren Kinder legal an Cannabis kommen, ab 18 kommt sowieso jeder, der an Cannabis kommen will, an eben diesen Stoff.
So weit ich weiss ist das Rauchen einer Zigarette schädlicher als ein bisschen Cannabis.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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soweit ich weiß und sehe bekommt man auch mit 13 Gras...
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- "Denn Vodka ist die wärmste Flasche!" -
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klar, aber mir ging es eher darum, dass viele 13 jährige gras nehmen um "cool" zu sein o.ä. nicht weil sie pro und contra abgewogen haben, ihre vernunft eingeschaltet und zu dem schluss gekommen sind: "ich nehm jetzt gras"
deshalb sollte es meiner meinung nach eine altersbeschränkung geben und wer dann mmer noch nicht seinen kopf einschaltet dem is auch nich mehr zu helfen -.-
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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altersbeschränkungen sind auch nur lahme gesetze und gesetze sind da um gebrochen zu werden
wieso hab ich früher geraucht und gekifft und gesoffen?
weils cool war, weils verboten war, weils gewirkt hat.
der einzige grund wieso ich aufgehört habe sind keine beschissenen gesetze, sondern nur meine vernunft und die tatsache, dass ich die realität nicht ausblenden will.
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allerdings können gesetze gut sein, wenn sie sinnvoll sind und schützen.
allerdings müsste das mit aufkläung zusammenhängen und die kommt ja in diesem land viel zu kurz -.-
du kannst allerdings nicht mehr deine vernunft einschalten, wenn du dir schon ne überdosis von was hartem gesetzt hast, dann kann man ich nämlich vom boden kratzen!
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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| Zitat von (s)AINT: |
Habt ihr Euch schon einmal gefragt, weshalb Menschen ueberhaupt zu Drogen greifen?
Koennte es sein, dass die Welt (fuer manche) nuechtern (in einem Zustand geistiger Klarheit) nicht (mehr) zu ertragen ist? |
Dazu fällt mir ein Spruch von nem T-Shirt ein.....
Ich ertränke meine Sorgen jeden Tag aber diese Bastarde können schwimmen.
Diese Argument hab ich schon so oft gehört und finds irgendwie billig. Ich mein, es ist schon ok wenn man sich kurzfristig n bisl benebelt um abzuschalten. Für mich ist das aber keine langzeit Lösung. Nachdem der Flash vorbei ist, ist alles wieder beim alten... Ausserdem hat man immer die Möglichkeit etwas zu verändern. Meist sind diese Menschen nur zu faul ihren Arsch hoch zukriegen und es anzupacken. Sie flüchten sich in den Rausch und bemitleiden sich dann selbst. Oder es ist ihnen einfach alles egal.
Kiffen macht gleichgültig..... Mir doch egal.
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Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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Gleichgültigkeit kann verdammt schön sein :/
Mir ist nie etwas gleichgültig, immer zieht mich alles runter.. Da finde ich es verdammt geil wenn mir alles mal gleichgültig sein kann :/
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- "Denn Vodka ist die wärmste Flasche!" -
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| Zitat von Nikita95: |
Gleichgültigkeit kann verdammt schön sein :/
Mir ist nie etwas gleichgültig, immer zieht mich alles runter.. Da finde ich es verdammt geil wenn mir alles mal gleichgültig sein kann :/ |
Wie gesagt, ab und an ist das auch völlig ok. Nur ist ein, sagen wir bewusster Umgang, sehr wichtig. Wenn dir quasi alles über den Kopf wächst und du deinen Joint zum " runterkommen " rauchst, seh ich kein Problem. Problematisch wirds, meiner Meinung nach, wenn du dir schon vor der Arbeit einen kurbelst, in der Mittagspause schnell n Kopf ziehst und es kaum erwarten kannst das endlich Feierabend ist. Also wen die Grenzen verwischen.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, das es manchmal schneller geht als einem lieb ist.
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Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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Kann ein möglicher Grund sein, da gebe ich dir Recht (s)AINT.
Allerdings gibt es auch einige, die das nur machen, weil sie "cool" sein und dazugehören wollen.
Aber um nochmal auf den Kommentar von (s)AINT einzugehen: Das ist für mich das gleiche Problem wie beim Mobbing. Anstatt das Übel an der Wurzel anzugreifen schneidet man die Äste ab und wundert sich, dass aus einem Stumpf zwei neue nachwachsen -.-
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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@ (s)AINT du hast "Weil's gewirkt hat" vergessen
| Zitat von (s)AINT: |
| Wo liegt Deiner Meinung nach denn die "Wurzel des Boesen" ? Sollte der shit jemals "legalisiert" werden, entfaellt zumindest der Coolnessfaktor. |
Die Wuzel des Bösen liegt für mich an der Gesellschaft und am Staat. Viele kiffen um ihre Probleme zu vergessen, also stellt man sich die Frage: Was für Probleme und warum gibt es diese? Meistens kommt man auf Folgndes hinaus: Die Gesellschaft ist scheiße und der Staat tut zu wenig um das zu ändern (Mal platt formuliert).
Gäbe es keinen Grund Drogen zu nehmen würden es nur sehr wenige/niemand tun.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Zitat von Antoine de Saint-Exupéry -
Der kleine Prinz: |
Den nächsten Planeten bewohnte ein Säufer. Dieser Besuch war sehr kurz, aber er tauchte den kleinen Prinzen in eine tiefe Schwermut.

„Was machst du da?” fragte er den Säufer, den er stumm vor einer Reihe leerer und einer Reihe voller Flaschen sitzend antraf.
„Ich trinke”, antwortete der Säufer mit düsterer Miene.
„Warum trinkst du?” fragte ihn der kleine Prinz.
„Um zu vergessen”, antwortete der Säufer.
„Um was zu vergessen?” erkundigte sich der kleine Prinz, der ihn schon bedauerte.
„Um zu vergessen, daß ich mich schäme”, gestand der Säufer und senkte den Kopf.
„Weshalb schämst du dich?” fragte der kleine Prinz, der den Wunsch hatte, ihm zu helfen.
„Weil ich saufe”, endete der Säufer und verschloß sich endgültig in sein Schweigen.
Und der kleine Prinz verschwand bestürzt.
Die großen Leute sind entschieden sehr, sehr wunderlich, sagte er zu sich auf seiner Reise. |
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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dian unregistriert
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| Zitat: |
| Koennte es sein, dass die Welt (fuer manche) nuechtern (in einem Zustand geistiger Klarheit) nicht (mehr) zu ertragen ist? |
Das bezieht sich aber nicht nur auf die moderne Gesellschaft...
schließlich haben sich auch schon die alten Ureinwohner gerne der berauschenden Wirkung irgendwelcher Pflanzen hingegeben. Und die haben ja eigentlich ein ganz anderes, vermutlich weitaus weniger ent-menschlichtes Leben geführt als der stressgeplagte Durchschnittsmensch von heute.
Trotzdem hatten auch die schon das Bedürfnis, sich ab und zu mal woanders hin zu beamen.
Ich glaube, dass der Grund hierfür vor allem der Wunsch ist, für eine kurze Zeit den beschwerlichen Alltag der materiellen Welt mit all ihren Entbehrungen hinter sich zu lassen, und von etwas "Höherem" zu träumen.
Ob es dieses "Höhere" wirklich gibt, oder ob es nur in der Fantasie der Drogenkonsumenten existiert, sei mal dahingestellt.
Ich persönlich glaube ja, dass dieser Zustand nicht nur Einbildung ist, sondern dass es mal eine Zeit gab (und wieder geben wird), in der wir nur Geist waren und uns nicht den lästigen Gesetzen der Materie unterwerfen mussten.
Sich nach diesem Zustand zurückzusehnen, hat für mich weniger mit "Realitätsflucht" zu tun, als vielmehr mit Heimweh.
So gesehen kann ich es auch bestens nachvollziehen, dass so viele Menschen mit Drogen herumexperimentieren, immer auf der Suche nach einer noch stärkeren Ahnung vom Paradies.
Problematisch wird es eben dann, wenn man durch den Drogenkonsum beginnt, die Anforderungen der materiellen Welt nicht mehr erfüllen zu können, und so erst recht immer tiefer in den Sumpf abrutscht, bis man schließlich mehr unter seinem Dasein leidet, als man es ohne den Drogenkonsum jemals getan hätte.
Aber das ist letztlich mit allem so, was man zu fanatisch betreibt... seien es nun Drogen, oder die Religion, oder Sex, oder sonst irgendeine Ideologie...
Wer das rechte Maß verliert, wird immer auf die Schnauze fallen und von seinen Mitmenschen nur noch als kaputtes Wrack wahrgenommen werden.
Es kommt auf die richtige Dosis an, und darauf, dass man sich nicht selbst verliert.
Mit Gras habe ich diesbezüglich eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht.
Das Argument mit der "Einstiegsdroge" halte ich für völlig an den Haaren herbeigezogen.
Es ist nicht das Gras, das viele Menschen dazu bringt, sich später noch härteren Dingen zuzuwenden... sondern es ist ihre eigene Gier.
Also gebt nicht dem grünen Zeug die Schuld, wenn irgendwelche Deppen sich nicht unter Kontrolle haben. Auf jeden dieser Deppen kommen garantiert zwei oder drei "vernünftige" Konsumenten, die über Jahre hinweg die gleiche Dosis rauchen, ohne jemals auf härtere Drogen umzusteigen oder immer mehr zu benötigen.
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