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Kjarthan



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großes Grinsen Beziehungen 29.03.2010 21:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

DAS Thema, welches doch irgendwo jeden beschäftigt, aber im Speziellen eine Beziehung zum anderen Geschlecht ist es, worüber ich mich hier ein wenig auslassen will.

Ich schmeiß hier mal ein paar Vorurteile (?) in den Raum, welche mich beschäftigen:

- Frauen reden zwar davon, dass sie den netten Typen haben wollen, in Wirklichkeit soll es aber schon der finanziell gut gestellte Versorgertyp sein.

- Männer sind (laut aussage der Frauen) schwanzgesteuerte Proleten, die erstmal erzogen werden müssen -und wenn sie's dann geschafft haben, aus Conan einen verständnisvollen Sitzpinkler zu machen, ist er plötzlich ein Langweiler.

- Frauen wollen weniger Sex als Männer (stimmt übrigens so gar nicht, sage ich mal) - in wirklichkeit benutzen viele Frauen Sex, um den Mann zu manipulieren - und viele Männer sind tatsächlich so blöd oder schwach und fallen darauf rein.

- Fernbeziehungen sind für'n Arsch - und doch gibt es davon mehr und mehr (und ich behaupte, das hat auch mit dem Internet zu tun)

- Das ganze Konzept "Der / die Eine für's Leben" ist vielleicht eine vom System indoktrinierte Wahnvorstellung, um die Menschen zu kontrollieren.

- Es gibt immer mehr Singles - hat auch mit dem heutigen System zu tun... man braucht nun mal keine andere Person mehr, um zu überleben.

- hat man ne Beziehung, fühlt man sich eingeengt, hat man keine, fühlt man sich einsam

- Sex ist überbewertet (sagt sich leicht, wenn man genug davon hat großes Grinsen fuck )



... so, mehr fällt mir dazu momentan nicht ein. Aber schön, dass ich mal drüber geredet habe... smilie11
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quaid

their law


29.03.2010 22:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

vor dem eisprung und in der "austoben"-phase suchen frauen eher den draufgänger mit markanten gesichtszügen.
nach dem eisprung und in erfahrenen jahren suchen frauen eher den treuen familienvater.

mit anderen worten:
seine gene geben darf der mann, der den krankheitsresistenteren bzw. allgemein vielversprechenderen nachwuchs verspricht. sich um den nachwuchs kümmern darf dann der mann, zu dem ersterer nicht in der lage wäre bzw. keine lust hat Augenzwinkern

Zitat:
- Das ganze Konzept "Der / die Eine für's Leben" ist vielleicht eine vom System indoktrinierte Wahnvorstellung, um die Menschen zu kontrollieren.

vllt erläuterst du das noch ein wenig.
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Kjarthan



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29.03.2010 22:55 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Okay, zur Erläuterung: Woher kommt denn das Konzept "Ehe"? - heutzutage ja fast schon aus dem Fernsehen, wo die Reichen und Schönen heiraten...

http://de.wikipedia.org/wiki/Ehe#Die_Geschichte_der_Ehe

Fakt ist aber, glaube ich, dass ein Staat die Institution Ehe als erwünschte Sache will, da die besseren Schafe die sind, die brav nach Haus, Auto und Kind streben... zumindest war dies einige Jahrzehnte so - inzwischen ist das Singledasein und die Zerstörung der Kernfamilie so wie's aussieht eine vorherrschende Agenda...

Aus Wikipedia:
Die Kernfamilie besteht aus einem Vater, einer Mutter und ein oder mehreren leiblichen Kindern von beiden. Die Kernfamilie gehört in den westlichen Gesellschaften zu den am weitesten verbreiteten Lebensformen der Familie. Daneben existieren zahlreiche andere Familien- bzw. Eheformen.

Wenn ein Mensch alleine für sich ist (also ein "Single") dann ist dieser noch abhängiger vom System, ist viel leichter zu kontrollieren und falls er nicht spurt auch leichter zu beseitigen - denn wer alleine ist und keine angehörigen hat, die eventuell rechtlich einschreiten könnten, ist das viel einfacher.

Singles sind gute Konsumenten und durch ihre Mentalität und (von den Medien) anerzogene Oberflächlichkeit bleiben sie auch Singles.

Das mag jetzt ein wenig in die Verschwörungstheorie-Ecke abdriften, aber soo fern der Realität sind diese Dinge finde ich nicht.

Ich bemerke alleine schon einen "Generationenkonflikt" wenn ich als 31jähriger mit einer 19jährigen Freundin rede. Es mag ja irgendwo normal sein, dass jede neue Generation ihre eigenen Interessen, Musikgeschmäcker und Kleidungsstile hat, um sich abzugrenzen... aber es hat sich inzwischen eine Schnelllebigkeit entwickelt, die mehr und mehr dafür sorgt, dass Menschen eher GEGENeinander als füreinander sind... traurig, aber wahr.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Kjarthan am 29.03.2010 23:08.

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wave
unregistriert
30.03.2010 00:11 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Wenn ein Mensch alleine für sich ist (also ein "Single") dann ist dieser noch abhängiger vom System, ist viel leichter zu kontrollieren und falls er nicht spurt auch leichter zu beseitigen - denn wer alleine ist und keine angehörigen hat, die eventuell rechtlich einschreiten könnten, ist das viel einfacher.


Unsinn. Wenn ich alleine bin kann ich im Notfall mal ne Nacht unter der Brücke übernachten oder mich sonstwie durchschlagen, ohne mich einem Zwang beugen zu müssen. Mit Frau und Kindern wäre das nicht möglich, die brauchen Sicherheit, welche ich dem System ggf. teuer abkaufen muss.
Mit wird andersherum ein Schuh draus: Alleine ist man weniger abhängig vom System.

Kjarthan



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30.03.2010 00:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

hmmm, oder so, Wave... auf jeden Fall gibt's immer mehr Singles - und mich langweilt der Zustand so langsam (Wink mit dem Zaunpfahl an alle tauglichen Frauen des Landes großes Grinsen ...ob die geschätzten fünf verbliebenen dieses Forum lesen, ist natürlich fraglich)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Kjarthan am 30.03.2010 00:24.

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Hansi
unregistriert
30.03.2010 01:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Jaja... süßes Singleleben großes Grinsen traurig smilie17 kotz3 banghead huch killself .

Sollte @Arne auf die Idee kommen eine tiefgreifende Psychoanalyse zu starten gibts aufm Treffen Fight Club smilie1

Kjarthan



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30.03.2010 01:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Die Smileys sprechen Bände Zunge raus
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Hansi
unregistriert
30.03.2010 01:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Äh ja, nicht das du jetzt denkst ich hätte ganz viele schlechte Erfahrungen in Beziehungen gesammelt oder so, was ansich sucked is das Singleleben... Augenzwinkern .

...seit ich auf diesem komischen Planeten existiere huch

Arne Reload



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30.03.2010 04:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Singles sind schon für das Kapital leichter verwertbar als jemand, der Familie hat. Singles kann man von Ort zu Ort delegieren, wo die Arbeitskraft gerade gebraucht wird und haben natürlich auch geringere Ansprüche an Lohn.

Normal ist, dass man in den- oder diejenige, mit denen man guten Sex hat, ca. bis zu zwei, drei Jahren verliebt bleibt. Da gibt es eine entsprechende hormonelle Veränderung im Gehirn, die dafür sorgt, dass man sich deshalb etwas langfristiger bindet.
Das hatte wohl eben den Hintergrund, dass das dann erfolgreicher war, wenn ein "Ernährer" noch so lange bei der Gebährenden blieb, die das Kind dann ja auch noch zu ernähren hat.
Ist nur in der heutigen Zivilisation überholt, da Kinder, die frühzeitig von einer Bezigsperson verlassen werden, oftmals irgendwelche psychische Schäden davontragen, wenn sie das nicht nachvollziehen können. Daher kam wohl der gesellschaftliche Zwang, dass die Leute länger zusammenbleiben sollten.
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dian
unregistriert
30.03.2010 13:00 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Arne:
Zitat:
Ist nur in der heutigen Zivilisation überholt, da Kinder, die frühzeitig von einer Bezigsperson verlassen werden, oftmals irgendwelche psychische Schäden davontragen, wenn sie das nicht nachvollziehen können.

Ich denke, die psychischen Schäden bei Scheidungskindern kommen eher davon, dass sie die Unfähigkeit und Blödheit ihrer Eltern miterleben müssen.. in einem Alter, in dem man eigentlich noch daran glauben möchte, dass Mama und Papa gleich nach dem Lieben Gott kommen.
Und auf einmal sehen die: "Oh, Mama und Papa sind ja total bescheuert... die sind ja sogar blöder als ich, weil die alle paar Jahre ihre Meinung ändern, wen sie lieben und wie sie leben möchten."
Tja, und diese Konzeptionslosigkeit der Eltern, die eigentlich Vorbild und Ideal sein sollten, wirft einen natürlich schnell mal aus der Bahn.
Ich denke, man könnte aber auch daraus lernen, wenn man als Kind sinnvoll vermittelt bekäme, warum Erwachsene oftmals so scheiße sind... und dass es eigentlich überhaupt nicht erstrebenswert ist, später auch mal so zu werden.
Die Statistiken zeigen aber leider eher, dass die meisten Scheidungskinder nicht wirklich aus der Misere ihrer Eltern lernen, sondern später selbst dazu neigen, keine Beziehung länger als ein paar Jahre aufrechterhalten zu können.
Letztlich ahmen sie eben doch ihre Eltern nach... auch wenn sie selbst als Kind erfahren mussten, dass die es eigentlich überhaupt nicht wert sind, als Vorbilder ernstgenommen und imitiert zu werden.

Zu den Vorurteilen von Kjarthan:

Zitat:
- Frauen reden zwar davon, dass sie den netten Typen haben wollen, in Wirklichkeit soll es aber schon der finanziell gut gestellte Versorgertyp sein.

Naja... im Mittelalter gab es fast ausschließlich diese Denkweise...
und in einigen Ländern ist es heute noch so, dass man den Wert eines Mannes daran festmacht, wie viele Kühe oder Kamele er sein Eigen nennt.
Das, was wir heute bei uns erleben, ist eigentlich nur das, was von dieser archaischen Denkweise übrig bleibt, wenn erst mal der allgemeine Wohlstand über die Menschen gekommen ist.
Die alten, jahrtausendelang vorherrschenden Verhaltensmuster sind nunmal nicht so leicht aus den Köpfen zu bekommen.

Zitat:
in wirklichkeit benutzen viele Frauen Sex, um den Mann zu manipulieren - und viele Männer sind tatsächlich so blöd oder schwach und fallen darauf rein.

Es ist ehrlich gesagt völlig erschreckend, wie tief Männer sinken können... wie sie sabbernd und gierig ihre Freiheit aufgeben und bereit sind, sich total selbst zu verleugnen, nur um mit einem fremden Wesen zusammenzusein, mit dem sie eigentlich charakterlich nicht das Geringste verbindet.
Und alles nur, weil sie von der Wahnvorstellung besessen sind, ihren Schwanz unbedingt regelmäßig in eine Fotze schieben zu müssen, um ihrem Leben sowas wie einen Sinn zu geben.
Aber so direkt würden sie sich das natürlich nicht eingestehen.
Also reden sie sich ein, mit Frauen zusammen zu sein, weil sie diese "lieben"... doch das geschieht größtenteils echt nur auf der Trieb-Ebene.
Wahre Liebe, zu der meines Erachtens Seelenverwandtschaft und geistige Nähe gehört, könnten die meisten Männer wohl wesentlich einfacher verspüren, wenn sie sich mal getrauen würden, den Arm um ihren besten Kumpel zu legen... schwul zu werden... mit einem Menschen sich zu vereinen, der ähnlich denkt und ähnliche Voraussetzungen hat wie sie, und wo daher auch die Chance größer ist, dass man einen gemeinsamen Nenner finden könnte für eine gemeinsame Zukunft.
Aber nein... Schwulsein ist ja für viele immer noch pfui pfui... da ziehen sie es lieber vor, auch weiterhin wie die Motten ums Licht zu kreisen und sich ein ums andere Mal die Schnauze bei dem Versuch zu verbrennen, sich mit einer Straßenlaterne zu paaren, die eigentlich nie für sie bestimmt war.

Ich für meinen Teil kann diesen ganzen Geschlechterkampf und die gegenseitigen Vorwürfe, mit denen untalentierte Comedians ganze Shows füllen, nur noch müde belächeln.
Ehrlich gesagt interessiert es mich einen Scheiß, ob Männer nun im Sitzen oder im Stehen pinkeln, oder warum Frauen genervt sind, wenn sich der Mann Samstags die Sportschau anschauen will.
Ich sage: (und rate das wirklich allen, sowohl Männern als auch Frauen da draußen)
Lebt mit Menschen zusammen, die möglichst viele eurer Vorlieben und Abneigungen teilen... nicht mit fremden Viechern von einem anderen Planeten, die ihr aus irgendwelchen irrationalen Gründen unbedingt als euer Eigentum haben wollt, obwohl ihr genau wisst, dass ihr hinterher nur darüber ablästern werdet, wie wenig diese Wesen doch mit euch gemeinsam haben.
Also ich kann den Wunsch, sich mit jemandem zu vereinigen, der total anders fühlt und denkt wie man selbst, jedenfalls so gar nicht nachvollziehen... das ist doch Masochismus...

Zitat:
Das ganze Konzept "Der / die Eine für's Leben" ist vielleicht eine vom System indoktrinierte Wahnvorstellung, um die Menschen zu kontrollieren.

Man sieht ja, dass es gar nicht so leicht zu entscheiden ist, ob dem System nun Singles nützlicher sind als Familien. Es gibt wohl Argumente für beides...
Singles sind besser fürs Geschäft, weil sie mehr Geld ausgeben und flexibler einsetzbar sind... andererseits kenne ich aber auch Leute, die nur weil sie ein Kind und eine Frau zu ernähren haben, die letzten Drecksjobs erledigen, für die sie sich als Single nie herabgelassen hätten.
Ich denke, dem System sind letztlich alle recht, die sich an die Gesetze halten, fleißig arbeiten und ab und zu mal abspritzen, um Nachwuchs zu generieren.
Ich würde daher auch sagen, dass das System den heutigen Zustand eher verwaltet, als dass man es dafür verantwortlich machen könnte, dass alles so ist, wie es ist.
Es ist mehr das Denken der Menschen, das zur Überbewertung von Ehe und Beziehungen generell geführt hat.
Das ist ein bisschen wie bei einem kleinen Kind, das vor dem Schaufenster steht und ein ganz tolles Spielzeug sieht, das es unbedingt haben will.
Wenn du dem Kind sagst, dass es das Spielzeug zwar ein paar mal ausleihen darf, aber dass du es ihm nicht kaufen wirst, weil es in ein paar Wochen ohnehin das Interesse daran verliert... dann wird das Kind damit nicht zufrieden sein.
Es wird die Gewissheit haben wollen, dass dieses Spielzeug bis in alle Ewigkeit sein Eigentum ist. Nur dann wird es wirklich glücklich und zufrieden damit spielen können.
Auch wenn es dann oft tatsächlich nur ein paar mal damit spielt, und es danach zu den tausend anderen Spielsachen in die Ecke schmeißt... aber hauptsache, es hat das Gefühl, dass dieses eine Spielzeug für alle Zeit ihm gehört.
Und genau so ist es auch mit der Ehe. Die menschliche Gier, ein liebgewonnenes Spielzeug bis in alle Ewigkeit besitzen zu wollen, und das auch in allen möglichen Dokumenten zu verewigen, damit man notfalls vor Gericht ziehen kann, um seine Besitzansprüche juristisch durchzusetzen... das ist die Ehe.
Ich finde das krank. Ich finde, wenn es das wirklich gibt, dass Menschen ein Leben lang (und darüber hinaus) füreinander bestimmt sind, dann brauchen sie dafür keine amtliche oder kirchliche Bescheinigung. Dann schauen sie sich in die Augen und wissen es einfach.

Kjarthan



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30.03.2010 14:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Meine uneingeschränkte Zustimmung, Dian, besonders zum Thema Ehe. Was für eine Perversion, die Vorstellung, einen anderen Menschen besitzen zu wollen...

...und ironischerweise gehen die Beziehunge doch oft kurz nach der Ehe endgültig zu Bruch.
Da kann ein Paar Jahrelang zusammensein, kommt dann auf die gestörte Idee, zu heiraten... und dann war's das.

Oder die Beziehung geht dann den Bach runter, wenn das erste Kind da ist - offenbar ist das dann zu viel des Guten.
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Hansi
unregistriert
30.03.2010 15:32 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Naja, klar heiraten ansich ist übel und ansich total überflüssig und wie ich finde nicht mal besonders romantisch, weil eben ein staatliches Stückchen Papier --> weitere Bürokratie die noch viel mehr Bürokratie nach sich zieht, mehr nicht, was ich nich verstehe wieso hier einige die staatliche Ehe immer damit gleichsetzen müssen ob die große, ewige Liebe nun möglich ist oder nicht, dass sind für mich irgendwie zwei ganz verschiedene paar Schuhe. Dat eine is Papier, dat andere sind Gefühle --> Papier fühlt nicht.

Arne Reload



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31.03.2010 04:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von dian
Ich denke, die psychischen Schäden bei Scheidungskindern kommen eher davon, dass sie die Unfähigkeit und Blödheit ihrer Eltern miterleben müssen.. in einem Alter, in dem man eigentlich noch daran glauben möchte, dass Mama und Papa gleich nach dem Lieben Gott kommen.


Das stimmt so nicht. Für ein kleines Kind kommen die Eltern mit Sicherheit weit vor dem lieben Gott. Es geht ja um Kinder, die eben erst drei oder vier Jahre alt sind und die raffen das noch nicht.
Das führt bei denen einfach zu einer emotionalen Verunsicherung, wenn auf einmal eine Bezugsperson wegfällt. Da nutzt auch das Modell der Polyamorie nix, weil sich das Kind in dem Alter auf so viele Bezugspersonen noch gar nicht einstellen kann. Das schafft ja erst so mit zwei Jahren mal zu begreifen, dass es selbst und die Umwelt unterschiedliche Sachen sind.
Die Scheiße passiert dann, wenn dann Mama oder Papa später sich auch noch eine neue Freundin oder Freund holen, die evtl. Probleme mit dem Kind oder den Kindern haben. Spätestens dann rafft das Blag nicht mehr, welche emotionale Beziehung jetzt die Mutter oder der Vater hat. Das wird dann einfach zuviel. Das fühlt sich dann schon zurückgestoßen dadurch, dass es da jemand anderen gibt.
Ich weiß nicht, ob das Problem lösbar ist, aber zumindest in dem Punkte muss ich Dir dann wieder zustimmen:
Zitat:


Ich denke, man könnte aber auch daraus lernen, wenn man als Kind sinnvoll vermittelt bekäme, warum Erwachsene oftmals so scheiße sind... und dass es eigentlich überhaupt nicht erstrebenswert ist, später auch mal so zu werden.


Das ist eben das Problem. Man müsste eine Möglichkeit haben, den Menschen wieder so lange die Fortplfanzungsmöglichkeit zu nehmen, bis die intelligent genug sind, Kinder zu erziehen. Wenn man denen mehr klar macht, dann geht das nämlich auch seltener in die Hose, nur sind die Eltern meistens zu sehr mit sich selbst beschäftigt als dass sie sich auch noch um die Kinder vernünftig kümmern.

Zitat:

Wahre Liebe, zu der meines Erachtens Seelenverwandtschaft und geistige Nähe gehört, könnten die meisten Männer wohl wesentlich einfacher verspüren, wenn sie sich mal getrauen würden, den Arm um ihren besten Kumpel zu legen... schwul zu werden... mit einem Menschen sich zu vereinen, der ähnlich denkt und ähnliche Voraussetzungen hat wie sie, und wo daher auch die Chance größer ist, dass man einen gemeinsamen Nenner finden könnte für eine gemeinsame Zukunft.
Aber nein... Schwulsein ist ja für viele immer noch pfui pfui... da ziehen sie es lieber vor, auch weiterhin wie die Motten ums Licht zu kreisen und sich ein ums andere Mal die Schnauze bei dem Versuch zu verbrennen, sich mit einer Straßenlaterne zu paaren, die eigentlich nie für sie bestimmt war.

Das mag ja sein, aber entweder hat man dann die Möglichkeit, auf Sex zu verzichten oder man muss rechtzeitig in der Pubertät so gepolt werden, dass man mit Männern auch kann bzw. eigentlich jedwede sexuelle Vorliebe ablehnt, wenn man mit jedem, dem man sich seelenverwandt fühlt, auch sexuelle Triebe ausleben kann. Das funzt leider nicht.
Dann wäre wieder die Sexualität völlig ausgeschaltet wie bei einem katholischen Priester. Und wohin das führt, sieht man ja gerade.


Zitat:

Und genau so ist es auch mit der Ehe. Die menschliche Gier, ein liebgewonnenes Spielzeug bis in alle Ewigkeit besitzen zu wollen, und das auch in allen möglichen Dokumenten zu verewigen, damit man notfalls vor Gericht ziehen kann, um seine Besitzansprüche juristisch durchzusetzen... das ist die Ehe.
Ich finde das krank. Ich finde, wenn es das wirklich gibt, dass Menschen ein Leben lang (und darüber hinaus) füreinander bestimmt sind, dann brauchen sie dafür keine amtliche oder kirchliche Bescheinigung. Dann schauen sie sich in die Augen und wissen es einfach.


Völlige Zustimmung, nur, da hat Hansi Recht, das ist nicht nur ein Problem, dass durch die gesetzliche oder kirchliche Institution "Ehe" entsteht, das entsteht bei den meisten Beziehungen, auch ohne Trauschein. Spätestens, wenn man von dem Menschen Exklusivrechte z.B. bei der Sexualität verlangt, also sowas wie Treue, dann ist das nur noch ein Besitzverhältnis.
Besitzenwollen ist das Fühlen, was sich "Liebe" nennt.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Arne Reload am 31.03.2010 04:34.

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Kjarthan



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31.03.2010 19:01 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Das Schlimme an der Ehe sind aber doch die Konsequenzen, wenn es nicht klappt: Ein RIESEN Aufwand - auch finanziell - eine Scheidung durchzuziehen.

Und viele spekulieren ja dann auch auf den Besitz des Partners, auf den man ja bei falsch geschlossenem Ehevertrag, plötzlich Anspruch haben kann.

Wie krank...

Noch kranker ist doch nur die Vorstellung, dass sich plötzlich alles in eine rosa Traumwelt verwandelt, sobald man verheiratet ist.... was für ein Schwachsinn... dieses Pseudogefühl hält garantiert nur ein paar Monate, danach stellt man dann fest, dass der Partner genauso bekloppt wie vor der Eheschließung ist! HA HA!!!

Es scheint auch erwiesen zu sein, dass viele sich nach der Eheschließung noch mehr gehen lassen - soll heißen, Männer werden fauler und Frauen fetter! - Na wunderbar.

Also mein Tipp für die, die einen gutaussehenden Partner haben - und wollen, dass das auch so bleibt: NIE HEIRATEN!!! großes Grinsen
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dian
unregistriert
31.03.2010 19:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Besitzenwollen ist das Fühlen, was sich "Liebe" nennt.

Erst gestern habe ich wieder so ein Teenie-Pärchen gesehen, die händchenhaltend durch die Stadt gelaufen sind. Bilde ich mir das nur ein, oder sieht das gerade bei jungen Leuten nicht selten ziemlich gezwungen aus?
Dieses demonstrative Sich-Umarmen, weniger, um dem Partner etwas Gutes zu tun, sondern vor allem, um sein Revier abzustecken und allen anderen klarzumachen, dass es hier nichts mehr zu holen gibt.
Ich musste bei dem Anblick der beiden jedenfalls spontan an das Eichhörnchen aus Ice Age denken, das endlich eine Nuss gefunden hat und diese nie wieder hergeben möchte...
"Juhuu, endlich habe ich eine Freundin! Jetzt brauche ich nur noch ein Auto, eine Wohnung und eine Einrichtung von IKEA, dann kann ich mich endlich vollständig fühlen." großes Grinsen

Kjarthan



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31.03.2010 19:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

tja, das ist der Jahrtausende alte Ikea-Nestbau-Trieb...

Was das "Revier abstecken" angeht - das ist jedoch im Menschen drin und kann nicht so einfach abgelegt werden.

Wir sind in gewisser Weise (wie) Tiere - auch wenn ich nicht so ganz dran glaube, dass wir uns aus Affen entwickelt haben.

Aber zumindest steckt auch genetisches Material von Tieren in uns - und im Tierreich wird sich auch darum geprügelt, wer nun das Weibchen abbekommt oder wer der Chef im Revier ist.

Eine eher traurige (Gegen-) Entwicklung ist, dass sich seit den ach so offenen und aufgeklärten 60er und 70er Jahren inzwischen wieder eine viel konservativere Einstellung zum Thema Beziehung und Partnerschaft entwickelt hat.

Wo früher Gruppensex und offene Beziehungen ausprobiert wurden, gibt es inzwischen Unterwäsche mit eingenähtem Mikrochip, damit man(n) auch genau weiß, wo und mit wem die Dame grade am rummachen ist...

Schöne, neue Welt...

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Kjarthan am 31.03.2010 21:26.

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Kjarthan



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01.04.2010 02:11 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

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quaid

their law


01.04.2010 11:00 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

großes Grinsen sehr gut
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Arne Reload



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01.04.2010 13:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich weiß zwar nicht, ob das hierhin gehört, aber ich habe ja gerade eher das Problem, dass ich mit einem 16jährigen zu tun habe, der irgendwie gar keine Freundin richtig will. Der hat das jetzt einmal ausprobiert, eine zu haben und findet das nur doof.
Der sagt selbst über den Sex, dass das so übermäßig toll auch alles nicht ist seiner Ansicht nach.

Ist natürlich die Frage, welche Alternativen man dann den Leuten vermitteln soll, wenn die sagen: Beziehungen will ich gar nicht.
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Kjarthan



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01.04.2010 15:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Soll ja Leute geben, die Asexuell sind, also keinen Sextrieb verspüren...

...ein 16jähriger, der normalerweise vor Hormonen nur so sprühen sollte und keinen Bock auf Sex hat...
klingt seltsam...
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