Hansi unregistriert
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Und wieso hast du jetzt @Dian versucht sone Moralpredigt zu halten @M.F.?
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M.F unregistriert
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Original von Hansi
Und wieso hast du jetzt @Dian versucht sone Moralpredigt zu halten @M.F.? |
Naja damit er eben schreibt was er geschrieben hat.
Teilweise hat Dian ja sein Unity-Projekt wenig optimistisch betrachtet, da tut dem das bestimmt gut, wenn er sowas schreibt.
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dian unregistriert
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Ich glaube, wir gehen uns gerade alle ein wenig gegenseitig auf den Geist.
Das liegt vermutlich nicht zuletzt daran, dass sich hier schon seit Monaten kaum neue User eingefunden haben...
Dann kaut man mangels Alternativen eben ständig auf den gleichen altbekannten Meinungsverschiedenheiten herum, und die Diskussion wird immer mal wieder unsachlich.
Naja, ich stecke meine Energie zur Zeit auch fast ausschließlich in die Überarbeitung der Texte, damit die Unity-Philosophie und Gegenwelt bis zum Sommer dann auch wirklich mal als Buch erhältlich sind.
Wenn das endlich erledigt ist, werde ich mich sicher auch wieder etwas mehr hier reinhängen und versuchen, den einen oder anderen neuen Mitstreiter zu gewinnen.
Bis dahin müssen wir halt im eigenen Fett schmoren, oder einer von euch macht sich mal ein paar Gedanken, wie wir aus der momentanen Stagnation rauskommen.
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M.F unregistriert
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| Zitat: |
Original von dian
Bis dahin müssen wir halt im eigenen Fett schmoren, oder einer von euch macht sich mal ein paar Gedanken, wie wir aus der momentanen Stagnation rauskommen. |
Vielleicht dadurch, dass man sich mal außerhalb diesem Forums mal raustraut und seine Meinung sagt und versuch da Gleichgesinnte zu finden.
Du (Dian) musst ja nicht immer selbst Leute suchen.
Da könnte die anderen mal bisschen aktiver werden.
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Na ja, @M.F., leider ist das alles nicht ganz so einfach. Ich habe in der Vergangenheit auch schon öfters diverse Foren abgeklappert, Dians Texte übertragen, oderselber was geschrieben, um so eine lebhafte Diskussion in Gang zu bringen. Leider funktioniert das so gut wie gar nicht mehr. Die Leute lachen einen nur aus, nehmen einen nicht mehr für ganz voll und werfen einem sogar noch faschistoide Propaganda vor, man wolle nur Chaos stiften usw.
In der Realität ist das auch nicht viel anders. Versuch's doch mal in einem alternativen Antifa-Schuppen, die werden dir was husten.
Meistens bekam ichauch nur zu hören: "Nö, ist ja ganz nett, aber ist nicht so mein Ding", "zu radikal", "verträumter Haufen", bla bla bla...
Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.
Anatole France
16.04.1844 - 12.10.1924
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"This doesn´t happen to fucking synthesizers." (Midge Ure beim Konzert in Augsburg am 16.10.05 nachdem ihm eine Gitarrensaite gerissen ist).
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M.F unregistriert
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| Zitat: |
Original von Karim
Na ja, @M.F., leider ist das alles nicht ganz so einfach. |
Ja das ist überhaupt nicht einfach, aber anderseits kann es auch Spaß machen mal bisschen Wind zu machen. Ich hatte sogar einmal, dass ich gebannt wurde, weil ich meine Meinung gesagt habe, obwohl ich eigentlich noch recht lieb war. Darf man halt nicht zu ernst nehmen und nicht zu viel erwarten.
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Arne Kroger unregistriert
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Okay, einverstanden:
Ich korrigiere den Text wie folgt:
Wäre interessant gewesen, was passiert wäre, hätte niemand den USA einen Vorwand dazu geliefert, in den Krieg einzutreten, aber dafür war wohl die überwiegende Mehrehit der Deutschen, die zwischen 1930 und 1941 lebten eben zu doof , das mal ausprobieren, was dann passieren würde. Bzw war eben diese überwiegende Menge an Deutschen damals zu feige, Widerstand dagegen zu leisten und zu antiamerikanisch eingestellt, als dass sie die Kriegserklärung gegen die USA nicht unterstützt hätten.
Besser so?
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Hansi unregistriert
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Ja besser. Wobei du fielen immer noch unrecht tust. Klar waren die zu feige. Keine Frage. Aber Alter, versetz dich mal in deren Situation. Ich find das auch mies, wie die gehandelt haben und einfach still-schluckend die Fresse gehalten haben, aber es ist nunmal nicht jeder so radikal drauf wie wir. Wir würden immer sagen wenn uns irgendwo was stinkt und auch versuchen was dagegen zu unternehmen. Das Ding is halt nur, wir sind alle Spielball des Kapitals und der Macht. Dagegen kann man sich wehren indem man städnig dagegen wettert, oder aber man kann versuchen das zu verdrängen und versuchen sein eigenes Leben für sich alleine irgendwie zu meistern. Und klar find ich auch Leute toller die die Schnauze aufmachen und sagen was ihnen nicht passt, aber die Schuld für all das was passiert ist jetzt bei den "Unbeteiligten" zu suchen, die weder mit den Nazis noch mit deren Gegnern was am Hut hatten, halte ich für vermessen. Klar wäre ich auch dafür gewesen das die wenigstens ein bisschen Solidarität an den Tag gelegt hätten. Aber sie sind nicht die Hauptschuldigen.
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Arne Kroger unregistriert
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Naja, @Hansi. Niemöller sah das anders und sah eher in den ganzen Feiglingen, die nicht die Schnauze aufmachten die Hauptschuldigen. Würde ich auch nicht so sehen, aber differenzieren zwischen den einzelnen Stufen der Schuld, halte ich auch für komplex.
Was ich eben nie verstehen werde, und evtl. kannst Du mir das erklären, ist, warum das hier in den Niederlande möglich war, aber nicht in Deutschland. Gibt es da doch irgendwelche rassisch bedingte Unterschiede zwischen den Menschen, was Mut anbelangt???
Finde ich alles sehr sonderbar, dass sowas in Deutschland niemals jemand hinbekommen hat.
Und, dass es fast allen ehemaligen Helfern gegen den Nazis in der McCarthy-Ära in den USA an den Kragen ging, ist ja weitestegehend bekannt, @Xoc, deshalb musste man ja auch froh sein, dass es mit der UdSSR immer ein Gegengewicht gegenüber der USA gab und hoffen, dass es das bald wieder gibt.
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Hansi unregistriert
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| Zitat: |
| Was ich eben nie verstehen werde, und evtl. kannst Du mir das erklären, ist, warum das hier in den Niederlande möglich war, aber nicht in Deutschland. |
Ach komm @Arne, dass war eher lebensmüde als mutig. Es war unvorsichtig und wohl auch recht unüberlegt. Ich will das hier auch gar nicht schlecht reden, ich find das auch toll das die das gemacht haben. Aber das von allen Menschen zu verlangen ist natürlich auch vermessen. Es soll Leute geben die echt noch an ihrem Leben hängen. Wobei ich auch glaube, dass so ein Streik tatsächlich was geholfen hätte, wenn denn noch viel mehr Menschen daran teilgenommen hätten, aber es fehlten wohl noch ein paar Millionen damit die Erfolg gehabt hätten.
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Leberkrebs unregistriert
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| Zitat: |
Original von Arne Kroger
Okay, einverstanden:
Ich korrigiere den Text wie folgt:
Wäre interessant gewesen, was passiert wäre, hätte niemand den USA einen Vorwand dazu geliefert, in den Krieg einzutreten, aber dafür war wohl die überwiegende Mehrehit der Deutschen, die zwischen 1930 und 1941 lebten eben zu doof , das mal ausprobieren, was dann passieren würde. Bzw war eben diese überwiegende Menge an Deutschen damals zu feige, Widerstand dagegen zu leisten und zu antiamerikanisch eingestellt, als dass sie die Kriegserklärung gegen die USA nicht unterstützt hätten.
Besser so? |
Möglicherweise hätte Deutschland zumindest die "Atlantikschlacht" gewonnen. Die britischen Zerstörereinheiten wurden bis 1941 zahlenmäßig halbiert, wobei die U-Boote zuerst kaum Verluste hatten.
Erst als USA-Zerstörer mitmischen, gehen ab Januar 1942 die U-Boot Verluste dramatisch in die Höhe. Aber vermutlich hätten ab 1943 oder 1944 die USA von selber Deutschland den Krieg erklärt, spätestens. Nämlich sobald die Japaner fast am Ende waren. Das ganze hätte also den Weltkrieg verlängert und mit Sicherheiit hätte Deutschland dann die Atombombe auch aufs Dach bekommen.
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Ach ja, eine Person die nicht ganz unschuld ist, wieso die Deutschen den Krieg gegen die Amis verloren haben, war Alan Turing: http://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Turing#Kryptoanalyse
Das hat man ihm den freien und guten USA dann dadurch gedankt, dass er wegen seinen Homosexualität angeklagt und seine Karriere ruiniert wurde, bis er schliesslich mit einem vergifteten Apfel Selbstmord beging.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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