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 Perlen der Weisheit (Teil 1) nemesus 15.03.2008 00:47
 Verknüpfung als Perlenkette // (Teil II v.2) nemesus 15.03.2008 05:21
 re: Yog-Sothoth nemesus 15.03.2008 05:45
 RE: Plateau-trivial Metafire 16.03.2008 15:02
 RE: Plateau-trivial Yog-Sothoth 16.03.2008 19:13
 RE: Plateau-trivial Arne Kroger 17.03.2008 02:39
 RE: Plateau-trivial dian 16.03.2008 22:09
 RE: Plateau-trivial Yog-Sothoth 16.03.2008 22:22
 re: Arne nemesus 17.03.2008 12:13
 RE: Arne Arne Kroger 18.03.2008 02:16
 re: Metafire, Yog-Sothoth, dian nemesus 17.03.2008 12:41
 RE: Plateau-trivial Yog-Sothoth 17.03.2008 19:36
 Krieg der Meme? nemesus 17.03.2008 21:12
 RE: Plateau-trivial Metafire 17.03.2008 23:51
 re: Arne: nemesus 18.03.2008 02:29
 RE: Plateau-trivial Arne Kroger 18.03.2008 02:44
 re: Arne nemesus 18.03.2008 19:56
 RE: Plateau-trivial Arne Kroger 19.03.2008 03:56
 re: Arne nemesus 19.03.2008 22:24
 RE: Plateau-trivial Arne Kroger 20.03.2008 01:44
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nemesus
unregistriert
Perlen der Weisheit (Teil 1) 15.03.2008 00:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

1) Angst kann lähmen.
2) Sicherheitsempfinden kann zu Trägheit führen.
3) Das Umfeld kann Menschen massiv beeinflussen.
4a) Der Mensch ist ein Raubtier (4b)und das kann gut sein.
5) Einer der evoltionärste Ansätze in der Menschheitsgeschichte war Sparta.
6) Robin Hood war eine heidnische Schlupfwespe.
7) Gewalt ist ihrem Wesen nach eine Konstante, jedoch transformierbar.
8) Ein fruchtbarer Ansatz kann dem Buddhismus abgerungen werden, wenn man ihn in Kontext zu den Generationen setzt.
9a) Kommunismus ist im kleinen Rahmen mit Geldmaschinen, im großen Rahmen mit Maschinen erreichbar.
10) Nach dem Model des Chemischen Gleichgewichts kommt das Model des Alchimystischen Gleichgewichts.
11a) Disziplin wird im ersten Schritt durch Training erlernt, im zweiten Schritt macht Training Disziplin unnötig.
12) Rettungsschwimmer müssen schwimmen können, bevor sie retten.
13) Die sexuelle Ausrichtung kann modifiziert werden.
14a) Nicht alles was wirr scheint, muss es sein.
14b) Nicht alles, was logisch klingt, ist es auch.
15) Spaß ist ein ernstes Thema.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von nemesus am 15.03.2008 00:47.

nemesus
unregistriert
Verknüpfung als Perlenkette // (Teil II v.2) 15.03.2008 05:21 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wie wir aus Clockwork Orange wissen, wäre es nicht gut, wenn ein Mensch unfähig wird, Gewalt auszuüben, denn er könnte in eine Situation kommen, in der sein Überleben davon abhängt, sich zu wehren.
In der Sage von Robin Hood, bestiehlt der Held die bösen Dekadenler und gibt den Armen die Beute.
Damit handelt er dem Gebot "Du sollst nicht begehren Deines nächsten Hab und Gut" irgendwie zu wieder). - Ein Zeichen für die Profanität der Gebote.

Aber: Was wäre der Held ohne die Bösen? Richtig. Arbeitslos.

Natürlich kann Macht nicht missbraucht werden, wenn sie nicht vorhanden ist. Und es gibt genug Menschen, die Macht erlangten, vielleicht sogar mit guten Vorsätzen, die sie leider verloren haben, als sie diese bekamen.

Ich glaube daran, dass man nicht Probleme löst, indem man vor ihnen wegläuft.

Macht ist weder schlecht noch gut. Sie ist zunächst neutral. Aber die kann ethisch oder unethisch gebraucht werden.

Macht kann auch verpuffen, indem man sie falsch verwendet. Ein Opernsänger kann beachtliche Dezibell hervorbringen, doch was nützt ihm das in einer Umgebung voller Taubstummen?

Nach meiner Überzeugung brauchen wir keine Revolution. - Wir brauchen eien Evolution. Ein Umdenken und UmHandeln.

Soetwas kann durch äussere Faktoren benachteiligt oder gefordert werden. Menschen, die sich jeden Tag darum kümmern müssen, nicht Hunger zu leiden, haben gerade andere Interessen als die Umwelt der Erde zu schonen.

Im derzeitigen Russland gibt es sehr viele Möder, die unter 15 sind. Sind Russen schlechtere Menschen oder leben sie nur unter schlechteren Bedingungen?
Ich bin von letztererm überzeugt.
In Zirkussen gibt es Menschen, die ANDEREN Raubtieren den Kopf in den Rachen stecken. - Ich möchte nicht bestreiten, dass sie sich mit den Tieren angefreundet haben, doch zeigt die Erfahrung, dass es sehr sinnvoll sein kann, dies mit satten Tieren zu versuchen.

Um auf den Punkt zu kommen, man kann ein Projekt starten, dessen Ziel es ist, auf Missstände aufmerksam zu machen. Jene, die die Probleme nicht haben, werden sie jedoch nicht sehen. Von diesem Standpunkt betrachtet sind Denkmäler, die an Nazi-Deutschland erinnern sollen, Geldverschwendung. - Die, die sie bräuchten, verstehen die Bedeutung nicht, und die, die die Bedeutung verstehen, brauchen sie nicht.

Ich glaube daran, dass Menschen beachtliches leisten können, wenn man ihnen etwas hilft.

Diese Hilfe dürfte ziemlich knapp werden, wenn man sein Pulver damit verschießt, gegen blinde Windmühlen zu kämpfen. Stattdessen könnte man das System für sich arbeiten lassen, wie es Robin Hood oder bestimmte Wespenarten getan hätten / tun.

Diese Wespen nutzen das System Raupe als lebendige Fleischversorger für ihre Nachkommen.

In einem kapitalistischen System wäre es möglich, Geldmaschinen zu bauen, Dinge, wie gut gehende Cafés, Mietshäuser usw.
Eine Geldmaschine ist letztendlich etwas, was Geld vermehrt und die Kosten zum Erhalt nicht nur deckt, sondern übersteigt. Es bleibt also mehr Geld hängen, als zum ImGangBleiben dran bleibt.

Die Gelder von diesen Geldmaschinen können gesammelt werden, und für eine bessere Umgebung für zunächst WENIGE verwendet werden.

Ein solches Projekt hätte Ähnlichkeiten mit dem Projekt des Rettungsschwimmers werden. Zunächst muss die Person Schwimmen lernen, (finanziell) unabhängig werden. Anschließend könnte diese Person ihren Kreis ausweiten.
Damit würden mehr Leute in den geschützten Bereich kommen, die darausf resultierend nicht mehr mit Überlebensängsten zu kämpfen haben, und deshalb besser denken können. Diese Denkfabrik könnte neue, effektivere Geldmaschinen bauen, und so den Kreis mimmer mehr erweitern. Die Gesellschaft ausserhalb hätte davon auch etwas, bessere Produkte.

Im Kampfpsort wird hart trainiert, um eine gewisse Disziplin zu erreichen. Irgendwann wird der Schüler Meister und er macht das Tarining gerne. - Es würde ihn Disziplin kosten, nicht mehr zu trainieren. Da Training gut für den Menschen ist, sollte er diese Disziplin nicht mehr aufbringen. - Er braucht sie einfach nicht mehr.

Menschen sind sicher ganz tolle Liebende... Irgendwann.
Aber zunächst gilt, sie müssen trainieren. Und das werden sie ersteinmal nicht ganz freiwillig machen. Sie sind träge und voll von kontaminierten Gedanken. In einem PostPolynetzwerk wäre die Angst etwas größer, wenn auch nicht unbedingt gerechtfertigt.
Achterbahnen spielen oft damit. Sie gaukeln Unsicherheit vor, sind aber viel sicherer als andere Fahrgelegenheiten.
Es reicht für den Kick.

In einem PostPolyNetzwerk ist es sehr viel unwahrscheinlicher, gleich von allen Menschen verlassen zu werden. Dennoch wird zunächst eine Art Druck stattfinden, ein Druck, der auf einem höheren Bewusstseinsniveau nicht als Druck aufgefasst werden wird, so, wie der Meister der Kampfkunst sein Training als etwas empfindet, was er will.

Desweiteren kann das Empfinden von Konkurenz auch reizvoll wirken. Was wäre der Mensch ohne das gesamte Spektrum an Gefühlen, den hellen und den dunklen? Ein Christ?

Ich gehe davon aus, dass in einer sehr kurzen Zeit eine neue Generation von Kindern in einer durch Geldmaschinen gesicherten Siedlung aufwachsen würde. Diese Kinder würden irgendwann Maschinen erfinden, die Armut abschaffen.
Das erweiterte Bewusstsein würde verstehen, dass es auch eine Replikation von einem Dali tut. Oder es würde für das Original arbeiten. Aber das wären Einzelfälle. Vermutlich würden die meisten Menschen endlich mit dem kindlichen Erwachsensein beginnen. Der Erkundung von sich selbst, der Welt und dem Rest.

Gewalt könnte sich in einem System der ausgleichenden Gerechtihkeit als konstant erweisen, aber nicht als auf anderem Weg nicht reduzierbar. Bei einer RedoxReaktion können durch Katalysatoren Geschwindigkeit und Verhältnis der umwandelnden Stoffe modifiziert werden. Ein weiterer Faktor sind die äusseren Umstände.
In einer Zeit, in der ein übergeordnetes System mehr Gewal ausübt, könnte es mehr und tiefere Freundschaft als Ausgleich geben. In einer Zeit, in der das System liberaler agiert, werden Freundschaften eher verebben...
es sei denn:
Man arbeitet entgegen. Dies kann man durch eine endoterme und durch eine exoterme Reaktion erreichen. In meinem Model wäre die endoterme Reaktion das Schreien nach Veränderungen, gerichtet an Menschen, die viel zu satt sind, um verändern zu wollen, oder zu hungrig sind, um an etwas anderes als Essen zu denken.
Eine endoterme Reaktion wäre das Etablieren einer Denkfabrik, die zunächst Geldmaschinen etabliert, mit denen ein besseres Umfeld geschaffen wird. Danach können wir uns dann gemeinasam um uns, unsere Kinder und den Rest der Welt kümmern.
Das dürfte viel Spass machen.
Der Welt, die noch nicht dazu gehört, dürfte Spass an den Produkten haben, die die Siedlung entwickelt.
In letzter Konsequenz könnte die Welt viel mehr Spass haben, als jetzt, wenn das Leid dadurch beendet wird, wenn genügend Wurzeln der Vergangenheit abgetrennt werden, um eine Generation ins Nirvana zu führen.

Das alles mag sehr fantastisch wirken, ich würde es eher als visionär empfinden.

Vor 2400 Jahren wurden in Sparta Kinder von ihren Eltern befreit, und genossen eine Ausbildung von geschultem Fachpersonal.
NeoSparta wäre nicht so herzlos. Aber eine Gemeinsamkeit bliebe: Die Kindeserziehung beginnt nicht bei kleinen Kindern, sondern bei den Menschen, die sie aufziehen, bevor sie dies tun.
Im MENSCHLICHEN Fall, den ich vorschlagen möchte, sind dies natürlich die leiblichen Eltern, die sich gegenseitig und freiwillig coachen, nicht nur für ihre Kinder, sondern auch für ihre "Partner" und nicht zuletzt, sich selbst.

Alchymisten, so heisst es, versuchten aus Kohlenstoff Gold zu machen. Aus meinen Quellen geht hervor, dass damit eher ein Gleichnis gemeint war.- Den Menschen zu dem machen, was er sein könnte.
Vielleicht sind wir diesmalerfolgreicher, als unsere Vorfahren. - Irgendwie sollten wir es doch auch sein, denn wo wäre sonst der Fortschritt?

Soweit ersteinmal,
mit meinen besten Wünschen,
nemesus
nemesus
unregistriert
re: Yog-Sothoth 15.03.2008 05:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Lieber Yog-Sothoth,
schön, dass Du Dich einklinkst.

Du schreibst:
Zitat:
Hm...denkst du nicht, dass sich das Kind die Eltern aussuchen würde, von denen es die meisten Geschenke bekommt, bei denen es am meisten Süßigkeiten essen, am öftesten fernsehen und am längsten aufbleiben darf?

Das von dir angesprochene Konkurrenzdenken würde die Eltern doch nur noch mehr dazu bewegen, dem Kind jeden Gefallen zu erfüllen um anerkannt zu werden, sprich: Die Kinder werden also total verwöhnt und verhätschelt.


Wir dürfen nicht vergessen, dass ich von extrem verantwortungsvollen Eltern spreche. Das werden Menschen sein, die Verantwortung nicht als Last, sondern als Freude empfinden, und ihre Verantwortung wird sich auf sehr viele Menschen beziehen. Konkurenzkampf wäre als Impuls vorhanden, nicht mehr und nicht weniger. Und falls der Impuls beim einzelnen ungesund groß werden sollte, werden die anderen, als eingespieltes Team ihn stoppen können. Konkret meint das: Natürlich könnte einer beginnen, ein Kind mit Essen vollzustopfen, um sich Zuneigung zu erkaufen. Nur: Dabei hätte er gleich 3 oder 5 Augenpaare, die auf ihn schauen würden. Und die "Träger" der Augenpaare würden da nicht sehr lange zusehen, schätze ich. Unser Freund müsste eher darauf Acht geben, dass ihm die Zuneigung der anderen nicht verloren geht, während er versucht, die Zuneigung eines Kindes billig zu erkaufen, und damit noch dessen Gesundheit aufs Spiel setzt.

Zitat:
Klar, der Ansatz mit der (Post)Polyamourie könnte funktionieren, aber warum bist du überzeugt dass er besser ist als der monogame? Nichtsdestotrotz denke ich, dass es eine gute Idee ist Alternativen zu suchen, um besser zwischen verschiedenen Beziehungs-/Familienformen wählen zu können.


Nun, ersteinmal wegen dem bereits genannten Plus an Augenpaaren. Dann kommt hinzu, dass eine solche Verbindung auf Dauer stabiler wäre. Wenn in einer PostPolyverbindung ein Mensch stirbt, bleiben immer noch mehr als einer , die die Kinder betreuen. - Natürlich könnten auch alle in einem gemeinsamen Autounfall den Tod finden, aber wer hat in der Zwischenzeit das Kind betreut.

Postpolyamorouse Beziehungen sind wesentlich anspruchsvoller. Jeder Mensch gleicht einem Spiegel, die das Spiegelbild anders darstellen. Bei nur einem Spiegel ist es nicht möglich, die Verzerrung herauszurechen. Unsere postpolyamorouse Gruppe wird also wesentlich reflektierter sein, und dementsprechend die Kinder erziehen.

Desweiteren werden die Mitglieder (vermutlich später auch durch sportlich Wettkampf, wie Dian es in anderem Kontext nannte) sich gegenseitig BEFLÜGELN können.

Dies seien ersteinmal einige Gründe, bei weitem nicht alle.

Beste Grüße,
nemesus

Metafire

Sci-Fi Freak

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16.03.2008 15:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich will mich auch einmal in diese Diskussion einklinken. Erst einmal möchte ich betonen, dass ich mich weder mit rein kapitalistischen noch rein kommunistischen Systemen anfreunden kann. Beide haben ihre Stärken und Schwächen. Die größten Schwächen der Kapitalismus sind dessen Unbarmherzigkeit gegenüber den Verlierern des Systems und der zu große Druck auf die Natur, die er erzeugt. Die größten Probleme des Kommunismus sind dessen reale Umsetzung in die Praxis und subotpimalen Anzreize zur Leistungssteigerund und Optimierung (aber auch die Anreize im Kapitalismus sind suboptimal, dafür aber schärfer). Als Kernprobleme sehe ich die Beschränkung beider Ideen auf ein Prinzip: Das Prinzip des Homo Oeconomicus im Kapitalismus und das Prinzip der Solidarität beim Kommunismus. Der Mensch ist aber in Wirklichkeit komplizierter aufgebaut und besteht aus beiden Komponenten (die Wissenschaft scheint das nun langsam auch mal zu begreifen), die individuell verschieden stark ausgeprägt sind. Ich würde gerne die Freiheit der Menschen maximieren können. Zur Freiheit zähle ich, dass man keine Angst vor Armut haben muss, aber auch, dass man die Ziele anstreben darf, die man eben hat, außer diese Ziele schaden anderen.

Meine Vorstellung geht eher in Richtung eines sinnvollen Mischkonzepts mit dem Fernziel des globalen harmonischen Anarchismus. Den Anfang würden kleine alternative Kommunen machen, die verschiedene Systeme ausprobieren könnten, darunter auch solche PostPolyNetzwerke wie Nemesus sie vorschlägt. Gemeinsames Wirtschaften in (beschränkter) Kollaboration mit dem heutigen System erscheint mir dazu leider notwendig. Aber durch ethische Richtlinien könnten wir verhindern, dass wir damit dem Rest der Welt nennenswert schaden. Wir könnten später mehrere Kommunen zu einem Syndikat zusammenschließen, das sich um die Grundversorgung aller Mitglieder kümmert. Also die Versorgung mit Nahrungsmitteln, Informationen, Unterhaltung und die Erziehung der Kinder. Ich stelle mir vor, dass eine Art Grundeinkommen durch Gewinnausschüttung finanziert werden könnte plus individuelle Bezahlung nach Leistung und sozialem Nutzen. Die Mitglieder des Syndikats beschließen dessen Richtlinien basisdemokratisch.

Natürlich braucht es Zeit, bis man sich so gut vertraut, dass so ein System möglich wird. Daher sollte man langsam und stetig daran arbeiten den heutigen Kapitalismus so umzubauen, dass daraus ein menschliches, effektives und gerechtes System daraus wird. Eine kommunistische Weltrevolution ist sowieso total unrealistisch. Im Kleinen können wir uns aber gegenseitig dabei unterstützen, unsere Ziele zu verwirklichen auch wenn wir nicht alle dieseleben Ziele haben. Wenn wir uns in kleine Gruppen mit jeweils unterschiedlichen Zielvorstellungen und Ideen zusammenschließen, können wir viel eher kleine anarchistische Kommunen (oder zunächst vielleicht einfach nur kleine Betriebe mit netten Alternativkonzepten) aufbauen, in denen wir uns auch wirklich wohl fühlen können. Es braucht dazu natürlich Mut zum Experimentieren. Dieser ist aber zumindest bei mir vorhanden.

Langsam reift die Frucht der Zukunft.

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Metafire am 16.03.2008 15:06.



Umgang mit Menschen verdirbt den Charakter.
E-Mail an Metafire senden Fügen Sie Metafire in Ihre Kontaktliste ein
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Yog-Sothoth




16.03.2008 19:13 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

*unterschreibt wortlos Metafires Beitrag*

Ich würde auf jeden Fall ein Treffen vorschlagen, um uns untereinander besser kennenzulernen und evtl. herauszufinden, wer sich mit wem überhaupt vorstellen könnte, ein solches Kleinprojekt auf die Beine zu stellen.

@Nemesus: Sicher mit extrem verantwortungsvollen Eltern ist sowas natürlich kein Problem. Aber wie erreicht man das? Zunge raus

...nein, aber mal ganz im Ernst: Ich denke es könnte funktionieren, und man sollte es definitiv mal ausprobieren nachdem man sich genügend Gedanken darüber gemacht hat. Allerdings sollte man sich vorher einigen wie man verfährt wenn was schief läuft (und ob die leiblichen Eltern dann das Sorgerecht bekommen, ob die Kinder entscheiden oder wie auch immer). Klar, wär schön wenn es nicht so kommt, aber wenn es passiert sollte es nicht in einem Dilemma ausarten.
E-Mail an Yog-Sothoth senden
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Arne Kroger
unregistriert
17.03.2008 02:39 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Stimmt, @Yogs Link funzt!?!

@Metafire:
Die Frage ist weniger, wer mitmachen würde, sondern wie eben der Anfang sein sollte. Und deren Finanzierung. Das kann man genauso gut in einem Forum klären wie auch im rl. Ein Treffen ist dazu nicht notwendig, sondern wäre dann notwendig, wenn man weiß, was jeder bereit ist, wirklich zu machen, dafür könntet Ihr ja mal einen neuen Thread aufmachen.
Ich kann gerade wenig sagen, da ich in einer beruflichen Umbruchphase bin, wie ich schon woanders schrieb und da erstmal mit mir selbst klar kommen muss.

So, nochmal zu der Elternfrage:
Ihr tut ja so, als wären Kinder noch nie in einem Kollektiv erzogen worden, das wurden sie schon seit Jahrhunderten und gerade aus dem Heimbereich kann ich Euch einiges dazu erzählen.
Ist eine völlig falsche Vorstellung, dass die Leute dahin gehen, wo ihnen die meisten materiellen Vorteile oder der geringste Stress blühen, sondern die gehen dahin, wo sie sich ernst genommen fühlen, zu denen, die sich mit ihnen beschäftigen.
Das ist alles etwas komplizierter, als ihr Euch das vorstellt. Ich bin nun wirklich kein Erzieher jemals gewesen, der es den Bewohnern einfach gemacht hätte, meine Ansprüche zu erfüllen. Aber gerade das hat wohl viele gereizt, mich als ihren "Lieblingsbetreuer" immer wieder auszuwählen. Voraussetzung ist aber immer, dass da eine gemeinsame Basis ist, sprich, dass man sich irgendwie gegenseitig mag, also auch ich musste diese Bewohner sympathisch finden.
Und das klappt tatsächlich nur bei Persönlichkeiten, die schon so weit gereift sind, dass sie sich als Subjekte, die sich von der Umwelt unterscheiden, wahrnehmen, sonst verhindert man diese Entwicklung oder verzögert sie, geht also nicht in allen Lebensphasen des Menschen, zumindest sollte in der Zeit eine gemeinsame Strategie aller Beteiligten verfolgt werden.
Und trotzalledem werden die spätestens ab einer gewissen Identitätsphase sich stark dafür interessieren, wer jetzt die leiblichen Eltern sind, das ist bei allen Menschen so.
dian
unregistriert
16.03.2008 22:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

So, ich habe mich jetzt auf dem Plateau registriert und auch noch ein paar Zeilen zu meinen Ansichten geschrieben:

ian_the_saint" rel="nofollow" target="_blank">http://www.plateau-trivial.de/wiki/index...1}ian_the_saint

Für die meisten hier dürfte da aber eh nichts viel Neues stehen.
Desweiteren hat quaid das Plateau ganz nach oben auf unsere Linkliste gesetzt.

Beitragsänderung:
Nanu, warum kann ich denn da keinen Direktlink zu meinem Geschreibsel setzen?

Yog-Sothoth




16.03.2008 22:22 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich weiß nicht warum es jetzt nach mehreren Versuchen funktioniert, aber scheinbar tut es dass:

www.plateau-trivial.de/wiki/index.php/Be...:Dian_the_saint
E-Mail an Yog-Sothoth senden
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nemesus
unregistriert
re: Arne 17.03.2008 12:13 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Kein Verbrechen ist gewöhnlich. - Aber Gewöhnlichkeit ist ein Verbrechen.
Oscar Wilde

Arne schreibt:
Zitat:
Die Frage ist weniger, wer mitmachen würde, sondern wie eben der Anfang sein sollte. Und deren Finanzierung. Das kann man genauso gut in einem Forum klären wie auch im rl.


Ich glaube, zu Anfang sollten wir klären, wer mitmacht, um sich mit den "Machern!" in Foren und im "RL" gezielt und gegenseitig aufeinander abzustimmen.

Zitat:
Ihr tut ja so, als wären Kinder noch nie in einem Kollektiv erzogen worden, das wurden sie schon seit Jahrhunderten und gerade aus dem Heimbereich kann ich Euch einiges dazu erzählen.


Ich glaube, ich habe schon genug gehört.
Eine "meiner Freundinnen" lebte in einem solchen "Heim", bis ich sie da rausholte. Ihre Betreuer oder, wie ich sie nennen möchte, "Wärter" hatten sie damals aufgegen, und sie stand kurz davor, von der Schule geworfen zu werden. Sie wohnte zu dieser Zeit in Hamburg und ich in Berlin, und da ihre Leistungen in Mathe bedenklich waren, versuchte ich ihr einiges beizubringen. Ich erinnere mich, wie ich damals mit Mathebüchern bewaffnet und nach 3 stündiger Autofahrt an einem Sonntag Vormittag vor der Tür stand und nicht eingelassen wurde, weil am Sonntag kein Besuch erwünscht sei, so das zuständige Pack. Das Ende vom Lied waren einige Mathenachhilfestunden bei Mc Donalds auf der Reperbahn.
Wie auch immer. Sie zog mit meiner Hilfe nach Berlin, machte dort Abi und ist jetzt bald mit ihrem Studium fertig. - (Nein, es ist kein Mathestudium)

In einer späteren "Beziehung" war ich mit einem Menschen "zusammen", der "erzieherisch" in Heimen tätig war. Darunter waren auch Heime für "Schwererziehbare".
Die einzige Aussage, die mir angemessen scheint, benutze ich sonst nur für Zeugen Jehovas, die sich mal wieder an meiner Hausrtür verirrten: "ICH BIN NICHT ÜBERZEUGT."

Zitat:
Das ist alles etwas komplizierter, als ihr Euch das vorstellt.

Häh?

Zitat:
Ist eine völlig falsche Vorstellung, dass die Leute dahin gehen, wo ihnen die meisten materiellen Vorteile oder der geringste Stress blühen, sondern die gehen dahin, wo sie sich ernst genommen fühlen, zu denen, die sich mit ihnen beschäftigen.


Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe die "materiellen Votreile" oder auch "Süssigkeiten" als Metapher gesehen. - Die Süssigkeit als Zuckerbrot, und das meint auch Beschäftigung, Zuwendung und später MAXIMUM-RESPEKT. - Zum Brüllen komisch, wenn es nicht so traurig wäre.

Zitat:
... Und das klappt tatsächlich nur bei Persönlichkeiten, die schon so weit gereift sind, dass sie sich als Subjekte, die sich von der Umwelt unterscheiden, wahrnehmen, sonst verhindert man diese Entwicklung oder verzögert sie, geht also nicht in allen Lebensphasen des Menschen, zumindest sollte in der Zeit eine gemeinsame Strategie aller Beteiligten verfolgt werden.


Menschen reifen an ihren Aufgaben. Und die Aufgabe, eine harmonische, gute, konstruktive, ehrliche, kritische, ..., Beziehung mit mehr als einer Person zu führen ist eine große. Unter anderem nicht zuletzt deshalb, weil man fit genug sein musss, gegen Hollywood zu bestehen, und die ganzen vertrahlten Hirne, die Pretty Woman 19x hinterinnader gesehen haben, und den Film ganz toll fanden.

Ein Hoch auf die Pet Shop Boys. - Für den Song RENT hätten sie mal wieder einen Orden verdient.

Wo war ich? Achja. Man sollte wohl davon ausgehen, dass Menschen in einem postpolyamorösen Netzwerk eine gute Strategie haben, damit ihr Netzwerk überlebt, und das schließt dann wohl auch die daraus resultierenden Kinder ein.

Zitat:
Und trotzalledem werden die spätestens ab einer gewissen Identitätsphase sich stark dafür interessieren, wer jetzt die leiblichen Eltern sind, das ist bei allen Menschen so.


Ich weiss, warum ich ein Fan der Queer-Theory bin, aber bei solchen Aussagen weiss ich es nocheinmal besser.

Es gibt ein Volk im Regenwald Brasiliens, bei dem SEX auch als Freizeitbeschäftigung gesehen wird. Bei diesem Volk existieren unterschiedlich intensive Beziehungen, jedoch keine Wort für "Mein" und "Dein". Zumindest die Frage nach dem Vater werden sich die Kinder dann wohl schenken.

In einem postpolyamorousen Netzwerk schließe ich solche Fragen von Kindern nicht aus. Diese Fragen werden auch Beantwortung finden. Nur wird es den Kindern nicht so wichtig sein, wie jenen armen Menschen, die in Talkshows auftreten, um dann tränenüberströmt nach 40 Jahren im Arm einer alten Frau zu liegen, die sich ihr gesamtes Leben lang einen Scheiss um ihre Kinder gekümmert hat.
Was ist bei allen Menschen so?

Beste Grüße,
N.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von nemesus am 17.03.2008 12:30.

Arne Kroger
unregistriert
RE: Arne 18.03.2008 02:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von nemesus
Ich glaube, zu Anfang sollten wir klären, wer mitmacht, um sich mit den "Machern!" in Foren und im "RL" gezielt und gegenseitig aufeinander abzustimmen.


Ja, aber dazu muss man wissen, was überhaupt anliegt, davon ist es ja auch abhängig, ob man sich auf sowas einlassen will.


Zitat:

Zitat:
Ihr tut ja so, als wären Kinder noch nie in einem Kollektiv erzogen worden, das wurden sie schon seit Jahrhunderten und gerade aus dem Heimbereich kann ich Euch einiges dazu erzählen.


Ich glaube, ich habe schon genug gehört.
Eine "meiner Freundinnen" lebte in einem solchen "Heim", bis ich sie da rausholte. Ihre Betreuer oder, wie ich sie nennen möchte, "Wärter" hatten sie damals aufgegen, und sie stand kurz davor, von der Schule geworfen zu werden. Sie wohnte zu dieser Zeit in Hamburg und ich in Berlin, und da ihre Leistungen in Mathe bedenklich waren, versuchte ich ihr einiges beizubringen. Ich erinnere mich, wie ich damals mit Mathebüchern bewaffnet und nach 3 stündiger Autofahrt an einem Sonntag Vormittag vor der Tür stand und nicht eingelassen wurde, weil am Sonntag kein Besuch erwünscht sei, so das zuständige Pack. Das Ende vom Lied waren einige Mathenachhilfestunden bei Mc Donalds auf der Reperbahn.
Wie auch immer. Sie zog mit meiner Hilfe nach Berlin, machte dort Abi und ist jetzt bald mit ihrem Studium fertig. - (Nein, es ist kein Mathestudium)

In einer späteren "Beziehung" war ich mit einem Menschen "zusammen", der "erzieherisch" in Heimen tätig war. Darunter waren auch Heime für "Schwererziehbare".
Die einzige Aussage, die mir angemessen scheint, benutze ich sonst nur für Zeugen Jehovas, die sich mal wieder an meiner Hausrtür verirrten: "ICH BIN NICHT ÜBERZEUGT."

Zitat:
Das ist alles etwas komplizierter, als ihr Euch das vorstellt.

Häh?

Zitat:
Ist eine völlig falsche Vorstellung, dass die Leute dahin gehen, wo ihnen die meisten materiellen Vorteile oder der geringste Stress blühen, sondern die gehen dahin, wo sie sich ernst genommen fühlen, zu denen, die sich mit ihnen beschäftigen.


Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe die "materiellen Votreile" oder auch "Süssigkeiten" als Metapher gesehen. - Die Süssigkeit als Zuckerbrot, und das meint auch Beschäftigung, Zuwendung und später MAXIMUM-RESPEKT. - Zum Brüllen komisch, wenn es nicht so traurig wäre.


Verstehe absolut nicht, was Du jetzt damit sagen willst! verwirrt

Zitat:

Es gibt ein Volk im Regenwald Brasiliens, bei dem SEX auch als Freizeitbeschäftigung gesehen wird.


Was? Als Freizeitbeschäftigung??? geschockt
Das ist ja unglaublich.
Wohingegen hier in Mitteleuropa die Menschen nur Sex machen, weil sie beruflich dazu verpflichtet sind und das dann auch nur unter Tränen und Geschrei und auch nur unter Strafandrohung! Zunge raus

@Metafire:
Genau den Weg haben alle 68er und deren Nachfolger versucht und sind dabei korrumpiert worden. Nee. Besser nicht.
nemesus
unregistriert
re: Metafire, Yog-Sothoth, dian 17.03.2008 12:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Metafire: Schöner Post.

@Yog-Sothoth:
Du schreibst:
Zitat:
Sicher mit extrem verantwortungsvollen Eltern ist sowas natürlich kein Problem. Aber wie erreicht man das?


Durch harte Arbeit am Selbst?
"Beziehungen" bestehen nicht seit Jahren. Sie werden generiert, von Sekunde zu Sekunde. Nicht nur deshalb wettere ich oft so gegen Ehe. Sie wiegt den Menschen in einer gefährlichen Sicherheit. Frei nach dem Motto: "Jetzt, wo wir verheiratet sind, kann ja nichts mehr schief gehen, und wenn doch, dann war er/sie halt nicht der Richtige."

Also: Bevor wir uns um Kinder kümmern, müssen wir uns um die kümmern, denen wir nahe sein wollen. Und bevor wir denen nahe sind, müssen wir uns nahe sein. Aber uns nahe sein, wird nur funktionieren, wenn wir zurück gegangen sind, an den Punkt, wo wir von unserer Umwelt noch nicht von uns entfremdet wurden.

@dian:
Wunderschöner Wiki-Beitrag. - Mehr dazu später.

Beste Grüße,
Nemi

Yog-Sothoth




17.03.2008 19:36 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@nemesus: Was hast du eigentlich gegen Possessivpronomen (abgesehen vom Namen, der suggeriert es habe etwas mit "Besitz" zu tun)? Meine Erzeuger sind nun mal meine Erzeuger, auch ohne dass ich sie "besitze", oder sie mich, das ist eine rein genetische Beziehung, die da ausgedrückt wird. Was man daraus macht kann ja jeder für sich entscheiden, aber unwichtig finde ich diese Eltern/Kind-Beziehung nicht, u.a. auch bzgl. Inzest.
E-Mail an Yog-Sothoth senden
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nemesus
unregistriert
Krieg der Meme? 17.03.2008 21:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
@nemesus: Was hast du eigentlich gegen Possessivpronomen (abgesehen vom Namen, der suggeriert es habe etwas mit "Besitz" zu tun)? Meine Erzeuger sind nun mal meine Erzeuger, auch ohne dass ich sie "besitze", oder sie mich, das ist eine rein genetische Beziehung, die da ausgedrückt wird. Was man daraus macht kann ja jeder für sich entscheiden, aber unwichtig finde ich diese Eltern/Kind-Beziehung nicht, u.a. auch bzgl. Inzest.


Kannst Du Dir vorstellen, wie gesund das Zelten in Tchernobyl ist? Ich möchte behaupten, dass die Sprachwahl statistisch gefährlicher ist, auch wenn ich es nicht beweisen kann. Es besteht ein Zusammenhang zwischen dem, was wir sagen und dem, was wir denken. Und ich möchte mit meiner Art zu reden möglichst viele Missverständnisse ausschließen. Du kannst es aber auch als eine meiner persönlichen Macken auslegen, je nach Deinem Geschmack. *g*

Ich wusste gar nicht, dass das Thema "Inzest" in irgendeinem Kontext nicht unwichtig wäre. - Kannst Du mich bitte aufklären?

Beste Grüße,
N.

Metafire

Sci-Fi Freak

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17.03.2008 23:51 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zur Finanzierung unserer Projekte hätte ich einen sehr provokanten Vorschlag: Wir verbünden uns kurzzeitig mit dem Großkapital und überzeugen es durch unsere tollen avantgardistischen Ideen. Dann machen sie selber mit oder schenken uns zumindest ein paar Millionen, um zu sehen, was aus unseren Kollektiven wird. Diese Idee ist zwar absolut verrückt, aber gerade deswegen könnte sie funktionieren. großes Grinsen

Umgang mit Menschen verdirbt den Charakter.
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nemesus
unregistriert
re: Arne: 18.03.2008 02:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Verstehe absolut nicht, was Du jetzt damit sagen willst!

Klingonisch Klartext: Jedes Heim, was ich bis jetzt gesehen habe, fand ich voll scheisse. Ebenso Krippen, MiniClubs und Schulen, und auch an den Unis habe ich viel auszusetzen. Von den typischen Familien möchte ich gar nicht erst reden. Sparta fand ich vom Ansatz her am intelligentesten. - Hatte jedoch die falsche Ausrichtung.

Zitat:
Was? Als Freizeitbeschäftigung???
Das ist ja unglaublich.
Wohingegen hier in Mitteleuropa die Menschen nur Sex machen, weil sie beruflich dazu verpflichtet sind und das dann auch nur unter Tränen und Geschrei und auch nur unter Strafandrohung!

*gg* Ich wollte damit sagen, dass Sex bei diesem Völkchen so gehandhabt wird, wie hier zu Lande z.B. Basketball. Oder kannst Du Dir vorstellen, dass eine Frau ihrem Ehemann eine Szene macht, weil er... Basketballspiele hatte?

N.
Arne Kroger
unregistriert
18.03.2008 02:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja, sicher sind Heime oftmals Scheiße, deshalb werden sie ja selbst schon von unseren reaktionären Politikern allmählich und sehr langsam abgeschafft.
Scheint aber immer noch sehr wenige zu geben, die das dann machen und sich die ehemaligen Heimkinder mal dann als Erzieher nach Hause holen, zumal da der Staat auch genug Steine in den Weg legt, damit das nicht jeder machen kann.
nemesus
unregistriert
re: Arne 18.03.2008 19:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Ja, sicher sind Heime oftmals Scheiße, deshalb werden sie ja selbst schon von unseren reaktionären Politikern allmählich und sehr langsam abgeschafft. Scheint aber immer noch sehr wenige zu geben, die das dann machen und sich die ehemaligen Heimkinder mal dann als Erzieher nach Hause holen, zumal da der Staat auch genug Steine in den Weg legt, damit das nicht jeder machen kann.


Weisst Du, in unserer Gesellschaft wird oft mit dem Finger auf die bösen Menschen gezeigt, die nicht mehr wählen gehen, weil sie das Gefühl haben, ihre Zeit zu verschwenden.

Ich drehe den Spiess um und frage ganz offen, wie Du es vor Dir rechtfertigst, dass Du für "politische Themen" noch soviel Zeit verschwendest, anstatt endlich mal einen Weg zu finden, der auch noch mehr bringt, ausser Gerede.

nemi
Arne Kroger
unregistriert
19.03.2008 03:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Was soll man denn noch mehr machen, außer einen einzelnen Menschen zu beeinflussen, dass der sich verändert???
nemesus
unregistriert
re: Arne 19.03.2008 22:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Was soll man denn noch mehr machen, außer einen einzelnen Menschen zu beeinflussen, dass der sich verändert???


Hängt davon ab, was Du für Erwartungen an Dich stellst. Ich kann Dir nur sagen, dass ich so meinen Erwartungen mir gegenüber nicht gerecht werden könnte.

Beste Grüße,
nemi
Arne Kroger
unregistriert
20.03.2008 01:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich habe früher versucht, was mit politischer Arbeit zu verändern, irgendwie befriedigt mich das heute eben nicht mehr, deshalb arbeite ich lieber konkret heute an Menschen.
Kommt mir einfach besser vor und befriedigt mich mehr.
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