Unity-Forum
RegistrierungTeammitgliederMitgliederlisteHäufig gestellte FragenSucheZur Startseite Texte Homepage chat

Unity-Forum » :: Diskussionen :: » Le café unité » evolution » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag | Druckvorschau | Thema zu Favoriten hinzufügen |
Seiten (2): [1] 2 nächste » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen evolution  
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »

quaid

their law


evolution 10.06.2009 21:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

selektive evolution - die stärksten, anpassungsfähigsten überleben

was haben wir heute? unterstützung für schwache in vielen arten im zuge des humanismus.

nun meine wertungsfrei gemeinte frage: setzen wir uns ernsthaft unbewusst der selektiven evolution entgegen; und wie lange wird das noch seinen lauf nehmen?

wie definiert man stärke und anpassungsfähigkeit? wie passen diese terme noch in die heutige gesellschaft?
einseitige begabungen auf kosten grundlegender fähigkeiten / fertigkeiten (z.b. autisten, die extrem gut rechnen können) können wertvoll sein, passen aber nicht in das allround-trainingspaket, welches das leben abverlangt.

kann es also teil der selektiven evolution sein, sich derartigen gegebenheiten im laufe der gesellschafts-werdung anzupassen, um auch gegebenheiten eine chance zu geben, die früher gnadenlos durch den filter gelaufen wären?
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

Arne Reload



images/avatars/avatar-376.gif


11.06.2009 04:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Sagen wir mal so:
Ich könnte mir vorstellen, dass diese soziale Begabung, die der Mensch eben auch hat, wenn er sich humanistisch verhält, durchaus eine sein kann, die ihm die Möglichkeit gegeben hat, sich weiter zu entwickeln. Aufgrund der Intelligenz, die der Mensch hat, wäre irgendein einzelner, der aus welchen Gründen auch immer die Macht hätte, die Menschheit auszurotten, wenn er eben aufgrund seiner Intelligenz irgendelche Mittel dazu hätte, jemand, der ohne das Besitzen von Moral für das Weiterbestehen der Art "Mensch" sehr gefährlich werden könnten.

Ich denke, dass die moralischen Auffassungen und Hemmungen, die der Mensch hat, ein Vorteil für das Überleben sein können.
E-Mail an Arne Reload senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

quaid

their law


11.06.2009 10:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

davon bin ich überzeugt. immerhin sorgen institutionen und vereinigungen dafür, dass verbrechen geahndet werden und somit seltener statt finden.
fragt sich, ob es zufall oder auf irgendeine weise intentioniert war.
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

Soulmirror

Kinderschänder mit Lizenz


11.06.2009 14:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

evolution ist eine sache die sich über extrem lange zeit erstreckt hat also insofern nichts mit der entwicklung der menschheit die ja ganz klar auf technischen, wissenschaftlichen, kulturellen, etc. errungenschaften basiert und nicht auf einer weiterentwicklung des menschen als solches.

insofern hat das einfach wenig mit evolution zu tun, wenn wir es uns aufgrund des fortschritts leisten können, menschen medizinisch zu versorgen etc.

I'm gonna find my way to the sun
If I destroy myself, I can shine on
E-Mail an Soulmirror senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

quaid

their law


11.06.2009 14:31 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

ich wollte auf den aspekt hinaus, dass heute menschen überleben können, die damals unter gegangen wären.
dass diese tatsache auf dem fortschritt beruht, ist richtig. aber es lenkt gegen den grundgedanken der selektiven evolution.
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

Soulmirror

Kinderschänder mit Lizenz


11.06.2009 22:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von quaid
ich wollte auf den aspekt hinaus, dass heute menschen überleben können, die damals unter gegangen wären.
dass diese tatsache auf dem fortschritt beruht, ist richtig. aber es lenkt gegen den grundgedanken der selektiven evolution.


aber da ging es ums überleben ganzer arten und rassen und nicht um gruppen innerhalb einer art.

die schwächsten tiere in einem rudel werden auch oft zurückgelassen, oder die kranken. deswegen sterben aber nicht gleich alle löwen z.B. aus.

genauso gibts auch gruppen wo die schwachen nicht ausgestoßen werden.

I'm gonna find my way to the sun
If I destroy myself, I can shine on
E-Mail an Soulmirror senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

Arne Reload



images/avatars/avatar-376.gif


12.06.2009 09:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja, wenn Du das von der einzelnen Art unabhängig sehen willst, ist die Frage, was die Evolution dann für einen Sinn haben soll.

Da kann man auch zynisch sagen, dass der Erde es besser gehen würde ohne Menschen und noch zynischer, dass es im Universum sowieso wohl scheißegal ist, ob es eine Erde und erst recht egal ist, ob es da Menschen gibt.

User, die diesen Beitrag interessant fanden, interessierten sich auch für "Sabine Leutheusser-Schnarrenberger" und "Abgelaufenes Dörrobst".
E-Mail an Arne Reload senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

Soulmirror

Kinderschänder mit Lizenz


12.06.2009 10:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

ich glaube nicht, dass die evolution danach funktioniert ob es irgendwem oder dem planeten am ende "gut geht". das sind wieder so menschliche einordnungen die aber selbst in der menschlichen welt meist ziemlich unbrauchbar sind.

evolution findet einfach statt, dass dahinter ein intelligenter schöpfer steht der das ganze angestoßen hat um an ende ein "besseres universum bzw. erde" zu bekommen, glaube ich nicht.

I'm gonna find my way to the sun
If I destroy myself, I can shine on
E-Mail an Soulmirror senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

Arne Reload



images/avatars/avatar-376.gif


14.06.2009 07:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Also, von einem INTELLIGENTEN Schöpfer spricht ja nicht mal die katholische Kirche. Das ist denen wohl selbst klar, dass das wahrscheinlich leicht wiederlegbar wäre.

Dass für das einzelne Individuum der Tod nicht gerade ein Fakt ist, der für einen sog. Schaltplan Gottes werben dürfte, ist irgendwie nachvollziehbar.

User, die diesen Beitrag interessant fanden, interessierten sich auch für "Sabine Leutheusser-Schnarrenberger" und "Abgelaufenes Dörrobst".
E-Mail an Arne Reload senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

quaid

their law


14.06.2009 11:32 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

wieso? es gibt auch thesen über die existenz von seelen, die bei eintritt des todes den dann leblosen körper verlassen und in einem neuen körper ohne vorwissen wiedergeboren werden. Augenzwinkern
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

Xoc

lol

images/avatars/avatar-508.jpg


14.06.2009 13:08 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von quaid
wieso? es gibt auch thesen über die existenz von seelen, die bei eintritt des todes den dann leblosen körper verlassen und in einem neuen körper ohne vorwissen wiedergeboren werden. Augenzwinkern


Man muss ja nicht alles glauben, was auf Kanal Telemedial gesagt wird Augenzwinkern

Zitat:
Original von quaid
nun meine wertungsfrei gemeinte frage: setzen wir uns ernsthaft unbewusst der selektiven evolution entgegen;


Nein, nur die Selektionskriterien können sich ändern.

Zitat:
und wie lange wird das noch seinen lauf nehmen?


Maximal noch ~4 Milliarden Jahre auf der Erde, womöglich weniger.

Zitat:
wie definiert man stärke und anpassungsfähigkeit?


Es ist definiert als was auch immer nötig ist um seine Gene möglichst oft in die Welt zu setzen.

Zitat:
wie passen diese terme noch in die heutige gesellschaft?


Heute ist die Hartz 4 Mutter mit vielen Kindern "stark" und "angepasst".

Zitat:
einseitige begabungen auf kosten grundlegender fähigkeiten / fertigkeiten (z.b. autisten, die extrem gut rechnen können) können wertvoll sein, passen aber nicht in das allround-trainingspaket, welches das leben abverlangt.


Intelligenz ist heute ein negatives Kriterium. Intelligente Leute haben weniger Kinder.

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
E-Mail an Xoc senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

quaid

their law


14.06.2009 13:19 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

interessante punkte. danke für den beitrag.
bemerkenswert finde ich den aspekt, dass eine stark ausgeprägte eigenschaft (wie intelligenz) negativ gewertet werden kann in der heutigen gesellschaft. fast schon ein paradoxon.
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen
dian
unregistriert
16.06.2009 14:11 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ quaid:
Zitat:
was haben wir heute? unterstützung für schwache in vielen arten im zuge des humanismus.
nun meine wertungsfrei gemeinte frage: setzen wir uns ernsthaft unbewusst der selektiven evolution entgegen; und wie lange wird das noch seinen lauf nehmen?

Im Grunde geht es ja noch viel weiter.
Es werden nicht nur bestimmte schwache Menschen künstlich gestützt... das allein wäre ja auch nicht negativ. Wir sind jedoch mittlerweile in der menschlichen Zivilisation so weit, dass schwache Menschen, die in "freier Wildbahn" von ihren körperlichen und charakterlichen Voraussetzungen her niemals eine Führungsrolle übernehmen könnten, bis an die höchsten Stellen der Macht gelangen.
Als Beispiel seien nur mal Herr Schäuble oder George Bush genannt.
Ersterer ist sozusagen "Kriegsherr" über ein Millionenheer von Beamten und bewaffneten Polizisten... ein Kriegsherr, der nicht mal allein die Treppe hochkommt.
Letzterer wäre ohne seinen Daddy und dessen Beziehungen vermutlich nie über das texanische Dreckskaff, in dem er geboren wurde, hinausgekommen.
Früher, in der Urzeit, war es vermutlich noch üblich, dass Menschen, die besonders stark oder besonders intelligent waren, sich in zahllosen Rangkämpfen gegen ihre Herausforderer durchsetzen mussten, um sich "Herrscher" nennen zu dürfen.
Im Grunde ist es aber schon seit der Erfindung der Schrift so, dass die meisten Führer und Angehörigen der Oberschicht entweder durch Geburtsrecht, durch irgendwelche betrügerischen Machenschaften oder durch "bürokratische Trockenübungen" wie etwa ein Diplom oder Studium an die Spitze gelangen... und nicht mehr deshalb, weil sie tatsächlich ihren Mitkonkurrenten körperlich oder geistig überlegen wären.
Machen wir uns nichts vor... wir werden von schwachen Frauen, Fachidioten und Betrügern regiert.
Idioten und Betrüger bestimmen, in welche Richtung sich unsere Gesellschaft weiterentwickeln darf. Zahlreiche Leibwächter und Soldaten schützen sie dabei, weil sich diese sogenannten "Führungspersönlichkeiten" ohne fremde Hilfe wohl nichtmal gegen ihre schwächsten Feinde verteidigen könnten.

Was bedeutet das alles also nun für unsere Gesellschaft?
Ich denke, in "Gegenwelt" habe ich die Thematik ja schon ausführlich angesprochen... also wer sich dafür interessiert und es noch nicht getan hat, möge es einfach mal lesen!
Hier mal ein Ausschnitt aus der Rede der Engelskinder (einer Gruppe "böser" Anarchisten, die anders als die "guten" Gegenweltler auch nicht vor Terror und Gewalt zurückschrecken.)
Zitat:
„Wisst ihr, es gab einmal eine Zeit [...] da hat auf dieser Welt das Recht des Stärkeren geherrscht. Durch kamen die Harten, die Widerstandsfähigen, die Kämpfernaturen. Doch die werden heutzutage gnadenlos ausselektiert!
Wer schon als Kind einen so starken Willen hat, dass er nicht ruhig auf seinem Stuhl sitzen möchte, wird mit Medikamenten vollgepumpt. Rennt er davon, weil er keinen Bock darauf hat, sich länger von Eltern, Lehrern oder wem auch immer zu irgendetwas zwingen zu lassen, kommt die Polizei und schleift ihn wieder nach Hause. Und wenn er sich dann immer noch gegen die Ordnung der Erwachsenen wehrt oder den Polizisten gar eine reinhaut, stecken sie ihn in eine Zelle. Dieses Spiel wiederholt sich so lange, bis man irgendwann aufhört, sich zu wehren, und stattdessen lieber zur Spritze oder Flasche greift, um den letzten quälenden Rest von Stolz, den sie einem noch gelassen haben, endgültig abzutöten.
Diejenigen, die sich den verlogenen Normen der Zivilisation nicht wenigstens ein bisschen anpassen wollen, werden so lange bearbeitet, bis sie gebrochen sind. [...]
Postnatale Abtreibung. [...] Sie treiben die starken Krieger ab, diejenigen, die eigentlich von ihren Fähigkeiten her die Elite bilden sollten... und lassen nur die Angepassten und so halbangepasste Pisser wie euch überleben! Wer sich partout nicht herumkommandieren, einsperren, reglementieren oder kontrollieren lassen will, ist so gut wie tot. Und das nennen sie dann auch noch Humanität!
Doch wohin hat das die Gesellschaft geführt?
Schwache, fettleibige Politiker befehligen vom Schreibtisch aus Soldaten, die in ihrem Namen morden. Und die, die noch stolz und mutig genug sind, um zur Not auch selber und auf eigenen Wunsch hin morden zu können, die sperrt man ein und schimpft sie Verbrecher! [...]
Verdammt, wir reden hier von Unseresgleichen! Von denen, die unbeugsam geblieben sind! Die Gesellschaft rottet ihre hoffnungsvollste und ehrlichste Saat aus. Tag für Tag, in den Familien, Schulen, Heimen und Jugendknästen.
Und ihr schaut uns an, als ob wir verantwortungslose Massenmörder wären... aber das sind wir nicht! Wir kämpfen nur für die Erhaltung unserer Art.
Wir kämpfen für eine Welt, in der nicht länger die Bürokraten, die Lügner und Schleimer das Kommando haben, sondern wieder diejenigen, denen dieser Platz von Natur aus zusteht… und das sind nunmal genau jene unbeugsamen, stolzen Freigeister, die heute von der sogenannten „zivilisierten“ Gesellschaft als Allererste aussortiert werden, weil sie sich nicht in deren entartetes Zivilisationskorsett hineinpressen lassen wollen!
Warum seid ihr Neuzeit-Gegenweltler denn bis heute so wenige geblieben, dass man euch an einer Hand abzählen kann? Na? Weil solche Fehler wie ihr nach und nach aus der Gesellschaft herausgezüchtet werden… indem man sie bricht oder in krankmachenden Verhältnissen eingehen lässt, bevor sie ihre aufmüpfigen Gene weiterreichen können.
Da draußen tobt seit Jahrzehnten ein neuer Holocaust. Die Schafe wollen uns Wölfe ausrotten, weil sie Angst vor uns haben.
Aber ich frage euch: Sollen wir uns das wirklich gefallen lassen? Sollen wir den Schafen diesen Planeten einfach kampflos überlassen, nur weil sie die Mehrheit stellen?
Wir Wölfe haben diesen Krieg nicht gewollt. Aber wir haben hier und jetzt die Möglichkeit, ihn zu beenden... und zwar als Sieger!“

Diese Ansicht einiger Protagonisten aus meinem Roman ist sicherlich ein Extrem... ein Extrem, das in gewisser Weise auch schon wieder stark in Richtung "Sozialdarwinismus" geht.
Aber genauso empfinde ich auch die heutige Gesellschaft als ein Extrem. Eine Gesellschaft, die zuweilen einem regelrechten Opferkult huldigt. Eine Gesellschaft, die jedes "Opfer" grundsätzlich bemitleidet und jeden "Täter" prinzipiell verdammt... egal, ob es das Opfer verdient hatte, zum Opfer zu werden oder nicht. Egal, ob der Täter vielleicht Recht hatte, dem Opfer auf die Schnauze zu hauen.
Das sieht man immer sehr schön nach einem Amoklauf oder Terroranschlag, dass da von allen Seiten immer nur Verständnis und Mitleid für die Opfer gefordert wird, und dass jeder, der auch mal versucht, die Täter zu verstehen, gleich in die Rolle des gefühllosen Unmenschen gerückt wird.
Es ist diese Schafsmentalität, dieses im christlichen Glauben begründete Verherrlichen des Opferdaseins, das ich als das entgegengesetzte Extrem zum Sozialdarwinismus bezeichnen würde...
und ich empfinde diese Schafsmentalität konsequent zu Ende gedacht als mindestens genauso pervers (wenn nicht noch viel perverser).
Denn letztlich entstehen dadurch die meisten Probleme erst, vor denen sich diese Schafsgesellschaft so fürchtet.
Die Kinder, die in dieser Gesellschaft aufwachsen, sind teilweise schon so verblödet, dass sie die natürlichsten Verhaltensweisen nicht mehr beherrschen.
Sie sind nicht mehr in der Lage, jemandem, der sie mobbt, einfach aufs Maul zu hauen (und im Zweifelsfall Verstärkung zu organisieren). Nein... sie fressen alles nur jahrelang in sich rein, lassen sich niedermachen, lassen sich von allen Leuten wie ein Stück Dreck behandeln, und sagen sogar hinterher noch "Dankeschön!".
So lange, bis es ihnen eben irgendwann mal reicht und sie sich eine Knarre nehmen, um damit die Gesellschaft (und letztlich auch ihre eigene, jahrelang gelebte Schafsmentalität) zu exorzieren.

Arne Reload



images/avatars/avatar-376.gif


18.06.2009 01:31 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zuerst mal die unabwendbare Klugscheißerei:
Zitat:

Als Beispiel seien nur mal Herr Schäuble oder George Bush genannt.
...
Letzterer wäre ohne seinen Daddy und dessen Beziehungen vermutlich nie über das texanische Dreckskaff, in dem er geboren wurde, hinausgekommen.


George W.Bush wurde in New Haven, Connecticut, geboren, Sitz der Yale-University. Connecticut gehört zu den stärksten demokratischen Hochburgen lt. Wiki.
Groß geworden ist er allerdings in Texas.


Ansonsten kann man bei den weiteren Problemen der Zuordnungen von den falschen Personen auf die falschen Posten immer wieder auf das Peters-Prinzip verweisen.

Zum letzteren Abschnitt sei noch gesagt, dass gerade diejenigen Jugendlichen, die, sollten sie mal gemoppt werden, anderen die Fresse polieren, als verhaltensauffällig gelten und nach Auffassung der Jugendämter "therapiert" gehören. Meine Erfahrung ist allerdings auch, dass es den meisten Menschen, auch vielen hier, immer noch schwer fällt, mit Menschen derartigen Schlages umzugehen, wenn diese Menschen nicht doch irgendwie etwas vorbereitet werden, dass Durchsetzungskraft auch wieder nicht alles ist.
E-Mail an Arne Reload senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen
Megapolis
unregistriert
19.06.2009 12:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich persönlich sehe unseren jetzigen Stand nicht als abgeschlossene Entwicklung. Zu wissen, dass uns nur 5% der Gene vom Affen unterscheiden ändert nichts daran. Telekinetische Fähigkeiten, Gedankenlesen, was mag alles möglich sein.

Ein interessanter Streit hatte ich mit einem Schulkameraden. Dieser hasst alles und jeden. Kann man getrost in die Richtung Eric Harris und Daniel Klybound zuordnen. Interessant ist jedoch, dass er behauptete, dass wr uns nicht im Geringsten von Tieren unterscheiden würden.

Was ist aber mit Mtleid, mit logischem Denken, Gefühlen... und etc. Genau das alles was uns Menschen ausmacht. Eigentlich könnten wir doch froh sein, dass wir uns nicht viel von Tieren unterscheiden. Immerhin fühlen wir uns ihnen daurch sehr verbunden. Wan vergleicht man mal einen menschen nicht mit einem Tier? Die alten Indianer hatten schließlich selber einen Tiernamen gwählt.

Aborigines in Alaska denken, dass wenn sie sterben als Orca wiedergeboren werden könnten, wenn sie gute Menschen gewesen sind. Dies hat bedeutende Ähnlichkeit mit dem buddhismus, der dort oben aber eigentlich nicht vorherrschen sollte. Da empfehle ich echt das Buch Der Schwarm von Frank Schätzing. Ein überaus lesenswertes Buch.

Dort wird auch beschrieben wie die Grenze zwischen morderner Überzeugung und alten Überlieferungen verläuft. Den Schlüssel zu diesem ganze Wissen haben wir unzweifelhaft in der Hand. wir müssen uns nur trauen ihn auch zu benutzen.

Klar reines Bücherwesen reicht heutzutage nicht aus, genau wie diejenigen in Vergessenheit geraten, die früher ständig nur draußen waren. Ich meine wir fühlen uns soweit entwickelt, lieben aber zu raufen und verhalten uns manchmal geradezu tierisch. Insofern kann man keinen großen Unterschied feststellen.

Ich glaube auch nicht daran, dass wir einen Übermenschen herausbilden werden. Sind alle Menschen gleich? Dies verdeutlicht jedenfalls die christliche Moralethik. Aber was ist wenn wir eine neue Ethik brauchen werden. Wie wird diese aussehen. Wenn sich das Gesellschaftsystem ändert, wird dies ebefalls eine Problematik darstellen.

Xoc

lol

images/avatars/avatar-508.jpg


19.06.2009 12:13 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Telekinetische Fähigkeiten, Gedankenlesen, was mag alles möglich sein.


Jemandem erscheint um so mehr möglich, je weniger er über die Welt weiss.

Zitat:
Interessant ist jedoch, dass er behauptete, dass wr uns nicht im Geringsten von Tieren unterscheiden würden.


Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat, wir sind Tiere.
Genauer Säugetiere.

Zitat:
Sind alle Menschen gleich?


Nein.

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
E-Mail an Xoc senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen
Megapolis
unregistriert
19.06.2009 12:19 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Das mit dem Gedankenlesen und etc war übrigens ironie. Wir sind Kultur und nicht was anderres verehrter XOC. Dass alle menschen gleich sind, damit habe ich gemeint ob ihr wert der gleiche ist

Xoc

lol

images/avatars/avatar-508.jpg


19.06.2009 12:26 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Megapolis
Wir sind Kultur und nicht was anderres verehrter XOC.


Oh, ich bin nicht nur Deutschland und Papst, sondern nun auch Kultur? großes Grinsen

Zitat:
Dass alle menschen gleich sind, damit habe ich gemeint ob ihr wert der gleiche ist


Auch das kann man klar mit nein beantworten.

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
E-Mail an Xoc senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

quaid

their law


19.06.2009 20:50 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

megapolis:
Zitat:
Was ist aber mit Mtleid, mit logischem Denken, Gefühlen... und etc. Genau das alles was uns Menschen ausmacht.

denkst du, ein ausgestoßenes tier fühlt sich genauso wie das alphatier? oder bist du der überzeugung, tiere fühlen garnicht?


Zitat:
Aborigines in Alaska denken, dass wenn sie sterben als Orca wiedergeboren werden könnten, wenn sie gute Menschen gewesen sind. Dies hat bedeutende Ähnlichkeit mit dem buddhismus

dem buddhismus nach ist die reinkarnation ein fluch, und sie erfolgt stets als mensch - bis man zur erleuchtung kommt, die hauptsächlich darin besteht, dass man sich vom leid lossagt, welches durch besitz, gier etc. verursacht wird. so ist zumindest meine auffassung davon. Augenzwinkern


xoc:
Zitat:
Jemandem erscheint um so mehr möglich, je weniger er über die Welt weiss.

das ist mir etwas zu wissenschaftlich. es klingt so sehr nach hundert prozent. dabei gibt es immernoch fragen, die keine wissenschaft erklären kann.

und erklär ruhig mal, wie du das meinst, wenn du verneinst, dass alle menschen denselben wert haben. sprichst du von einer einordnung der menschen ins heutige wertesystem á la arbeiter, manager, politiker etc? oder unterteilst du die menschen nach ihren fähigkeiten und fertigkeiten?
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

Xoc

lol

images/avatars/avatar-508.jpg


19.06.2009 23:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von quaid
xoc:
Zitat:
Jemandem erscheint um so mehr möglich, je weniger er über die Welt weiss.

das ist mir etwas zu wissenschaftlich. es klingt so sehr nach hundert prozent. dabei gibt es immernoch fragen, die keine wissenschaft erklären kann.


Und es wird immer irgendwelche Fragen geben, die die Wissenschaft nicht klären kann. Das kann man sogar wissenschaftlich beweisen. So what?
Ich weiss nicht, was du mir damit sagen willst, bzw was es mit dem zu tun hat, was ich gesagt habe.

Zitat:
und erklär ruhig mal, wie du das meinst, wenn du verneinst, dass alle menschen denselben wert haben. sprichst du von einer einordnung der menschen ins heutige wertesystem á la arbeiter, manager, politiker etc? oder unterteilst du die menschen nach ihren fähigkeiten und fertigkeiten?


Es ist völlig egal welchen Wertmassstab du anlegen möchtest, sie werden niemals alle den gleichen Wert haben.
Mir persönlich sind die Menschen mehr wert, die ich mag.

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
E-Mail an Xoc senden
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen
Seiten (2): [1] 2 nächste » Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Unity-Forum » :: Diskussionen :: » Le café unité » evolution

Schnellantwort
Benutzername:
Überschrift:  
Optionen:




Antworten:

Powered by Burning Board 2.2.2 © 2001-2004 WoltLab GmbH | Impressum