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United States of Amerika und die "Demokratisierung"
17.10.2009 23:56 |
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Hier mal ein Text:
Zu den USA: Die haben in den letzten 150 Jahren die halbe Welt
> überfallen ohne angegriffen worden zu sein. Sie sehen sich (und das ist
> kein Witz) in einem göttlichen Auftrag die Welt einzunehmen und zu
> demokratisieren. Bush hat sich immer wieder (auch im Irak und
> Afganistan) auf göttliche Eingebung berufen. Obama ist bis jetzt so
> schlau das nicht zu machen. In der Phase, die Winning of the West
> genannt wird (seit der Unabhängigkeitserklärung der englischen Kolonien
> um 1763 wenn ich mich nicht irre bis zur Erklärung, dass diese Periode
> abgeschlossen sei um 1890) wurden im Namen des Spirit of Frontier etwa
> 10 Millionen Indianer umgebracht, weil sie als Untermenschen nicht
> demokratisierbar waren. Als Vergleich: Hitler hat "nur" 6 Millionen
> Juden getötet. Auch der Sklavenhandel der von England seit Jahrhunderten
> schon versucht wurde zu beenden war in den USA noch bis 1914 in Ordnung.
> Dann brauchte man die Schwarzen um sie in den Krieg zu schicken und
> musste ihnen mehr Rechte einräumen. Aber zurück ins Jahr 1890. Die Amis
> waren mit ihrer Demokratie bis zum Pazifik gekommen und haben Frankreich
> als letztes Territorium Florida abgekauft. und hatten jetzt nur noch
> zwei Grenzen: Die Englisch-Französische Kolonie Kanada als obere Grenze
> und den Unabhängigen Staat Mexiko als untere Grenze. Die Welt war schon
> ein bisschen sauer über das Verhalten und hat das ganze Kritisch
> beobachtet. Also haben sie sich als die großen Helden Hingestellt und
> gesagt, sie helfen den durch Kolonialherrschaft unterdrückten Völkern
> zur Freiheit. Das war sicher auch für ein paar weiße Leute ganz schön,
> aber für die Urvölker, die unter der Kolonialherrschaft noch sehr frei
> leben konnten bedeutete es den Tod oder Versklavung. Aber die Luft war
> so ein bisschen raus aus dem Spirit of Frontier, weil es einfach nach
> Westen hin nur noch den Pazifik gab und die Fische wollten nicht
> demokratisiert werden und schwammen einfach weg als man sie töten
> wollte. Also brauchte man ein neues Projekt, was dann New Frontier hieß.
> In Zuge dessen wurden Ami-Bauern auf mexikanischem Gebiet angesiedelt.
> Als die Mexikaner das nicht so lustig fanden hat die USA super beleidigt
> getan und ist mit der Armee einmarschiert und hat den Präsidenten (einer
> gut funktionierenden Demokratie, welche Mexiko damals war) kurzerhand
> abgesetzt und eingesperrt. Dann wurden Arizona, New Mexico, Uhta,
> Californien und Texas in das große Völkerprojekt USA einverleibt und
> Mexiko war auf einmal nur noch halb so groß und hatte glaube ich danach
> jahrelang probleme wieder Stabiliät zu finden...
> Aber auch diese Party ging viel zu schnell vorbei also erinnerte sich
> die USA daran, was ihr lieber Präsident Monroe gesagt hat: Wir befreien
> die Unterdrückten die unter Kolonialherrschaft leben. Sie sahen sich um
> und fanden Kuba. Die spanische Kolonie Kuba liegt gerade mal 90
> Seemeilen von den Keys entfernt und geostrategisch der ideale
> Ausgangspunkt für eine spanische Invasion auf US-Festland. Da traf es
> sich gut, dass Kuba gerade ganz fürchterlich unterdrückt war. Außerdem
> lebten auf Kuba US-Bürger die an Spanien steuern zahlen mussten, also
> ganz eindeutig unterdrückt wurden. Aber die USA griff nicht an. Erst als
> die Spanier ihr friedlich im Hafen von Havanna liegendes Kriegsschiff
> sprengten (was es da machte und wie die Spanier geschafft haben in den
> Bauch eines schwer bewachten Schiffes zu kommen weiß bis heute keiner
> ganz genau... das ist genau die gleiche Frage wie warum es damals am
> 1.September 1939 zum Beschuss der Westerplatte kam) haben sie Kuba
> sprichwörtlich platt gemacht. Danach war es frei. Die noch lebenden
> Kubaner wurden dahingehend demokratisiert, dass sie den Großteil ihrer
> Einnahmen an die USA abgeben mussten und eine Übergangsregierung
> vorgesetzt bekamen, die sich glaube ich bis Fidel Castro um 1950
> gehalten hat. Die Spanische Armee musste sich nach den blutigsten
> Kämpfen die Spanien seit der Eroberung Südamerikas 300 Jahre davor hatte
> zurückziehen. Aber die USA wollte mal zeigen wer der Herr im Haus ist
> und hat die Phillipienen "befreit". Da waren auch die Spanier und mit
> denen war man eh gerade im Krieg also passte das sozusagen als
> Vergeltungsmaßnahme für die Gegenwehr beim Angriff auf Kuba. Sie kamen
> auf die Phillipienen und sagten den Leuten: "Wir befreien euch von der
> Kolonialherrschaft" und alle waren froh, als die Spanier besiegt waren.
> Jetzt erst merkten die Amerikaner, wie schön dicht die Phillipienen doch
> an Fernasien liegt. Geostrategisch genial um den ganzen asiatischen Raum
> zu demokratisieren. So viele Kolonien die noch auf ihre Befreiung
> warteten. In der zwischenzeit fragten sich die phillipinischen Bürger
> warum die Amis eigentlich immer noch da waren wo sie doch längst befreit
> wurden und wollten so langsam mal ihre eigene Regierung stellen. Als sie
> das nicht durften und die Amis auch nicht wirklich Lust hatten zu gehen
> haben die Phillipienen im Guerrillakampf versucht die Amis zu
> vertreiben. Als diese sahen, dass die Bürger der Phillipienen einfach
> noch nicht bereit für ihr wunderbares Geschenk der Demokratie waren,
> wussten sie nicht so recht, was sie mit ihnen anfangen sollten und haben
> sie einfach mal umgebracht.
> Europa war ziiiemlich sauer wegen der ganzen Aktionen aber die USA
> meinte nur (Wortwörtlich): "Der natürliche der Amerikaner ist Amerika."
> Und zwar Nord und Süd. Und dann kam noch ein Spruch nach dem Motto:
> Lasst uns in Ruhe sonst könnten wir uns auch mal eine Invasion in Europa
> vorstellen. Das war zu dem Zeitpunkt eine leere Drohung, weil alleine
> die Deutsche Armee gereicht hätte die Amis platt zu machen, aber auf den
> zwei amerikanischen Kontinenten waren sie einfach total überlegen. Also
> haben sie weiter gemacht sich langsam aber sicher alles unter den Nagel
> zu reißen was da so war. Panama haben sie sich einfach nur wegen dem
> Kanal gekrallt. Auch in China haben sie mitgemischt und Territorien
> besetzt, was alle ein bisschen gewundert hat, weil sie doch immer so
> gegen Kolonien waren. Aber das waren wohl sehr demoktraische Kolonien...
> oder so...
> Dann sollte die richtige Party steigen. Europa war gerade dabei sich im
> ersten Weltkrieg zu zerfleischen hatte also andere Sorgen, so dass man
> ohne gleich was auf die Finger zu bekommen Südamerika demokratisieren
> könnte... Gran Colombia (Gebiet vom heutigen Venezuela Kolumbien und
> Ecuador) war zwar unter Bolivar längst unabhängig geworden und
> demokratisch oranisiert, aber es war halt keine amerikansiche
> Demokratie. Aber dann haben sie es sich anders überlegt und dachten,
> dass es sicherlich besser ist bei der neuen Machtverteilung in Europa
> ein bisschen beteiligen. Und als sich die europäischen Armeen in
> Frankreich schon fast komplett aufgerieben hatten kamen die Amis und
> haben mitgemacht um nachher was vom Kuchen abzubekommen. Für die
> demokratisierung Südamerikas waren nach dem ersten Weltkrieg aber leider
> keine Armeen mehr da, weil keiner in den USA gedacht hätte, dass da noch
> viel Wiederstand kommt, nachdem Deutschland schon zwei Jahre von England
> und Frankreich im Schützengraben beschossen wurde. Als Deutschland doch
> noch zwei Jahre durchgehalten hat war auch die US-Armee nicht mehr so
> groß und hatte auch keine so rechte Lust mehr schon wieder einen Krieg
> irgendwo auf der Welt anzuzetteln. Stattdessen haben sie erstmal Europa
> ein bisschen neuorganisiert was ihnen sicher viel spaß gemacht hätte
> wenn da England mit der englischen Flotte nicht gewesen wäre. Vor
> Englands Flotte hatten immer alle ein bisschen Angst. Vor Beginn des
> ersten Weltkrieges hatte England die größte Flotte der Welt. Sie war
> genau doppelt so groß wie die nächstgrößere, nämlich die Deutsche.
> Davon
> war nach dem Krieg nicht mehr viel über, aber einen Seekrieg mit England
> wollte die USA dann doch lieber nicht. Also gingen die Amis zurück nach
> Hause und haben bis auf Kleinigkeiten erstmal nichts weiter angestellt.
> Sie bauten ganz viele Ford-Autos und peppten ihre Wirtschaft ein
> bisschen auf, besonders im Gebiet der Getreideproduktion. Das lief so
> gut, dass sie damit an die Börse gegangen sind. Da lief das noch besser
> und die USA wurden unverschämt reich. Auf einmal waren sie nicht mehr
> der Farmerstaat in dem sich Cowboys und Indianer gegenseitig Löcher
> zwischen die Augen schossen, sondern sie konnten sich moderne Technik
> leisten. Sie bauten moderne Städte (zb fast ganz Manhatten in seiner
> heutigen Form ist um diese Zeit entstanden) und freuten sich darüber den
> höchsten Lebensstandart der Welt zu haben, was sie auch jedem erzählt
> haben, ob er es nun wissen wollte oder nicht. Mit dem Getreide an der
> Börse liefs auch noch ganz toll, also hat man 1929 nochmal richtig
> nachgelegt und spekuliert. Die goldenen Zwanziger waren eine Zeit des
> Luxus und Wirtschaftswachstums sowohl da als auch bei uns. Aber dann
> kamm der schwarze Freitag und die USA hatte mal wieder eine
> Wirtschaftskrise verursacht, was sie so frequent macht, wie wir
> Weltkriege verlieren. Auf einmal hatte die USA nicht mehr den höchsten
> Lebensstandart der Welt sondern ein dickes Wirtschaftloch was den Staat
> pleite gemacht hat. Das auszubügeln haben sie erst in den Fünfzigern
> wieder geschaft, denn da kam dann der zweite Weltkrieg und der war für
> alle teuer. In den zweiten Weltkrieg sind die Amis tatsächlich etwas
> unschuldig hineingeschlittert. Sie hätten es vielleicht unterlassen
> sollen die besonders kriegsgeilen unter ihnen gegen Deutschland unter das
> englische Regiment zu stellen, aber ansonsten war es eigentlich noch
> relativ friedlich zwischen Deutschland und den USA ansich. Aber dann
> konnten die Japaner nicht ansich halten weil sie ein bisschen Angst
> hatten wie die Phillipinen und China zu enden und haben die
> Pazifikflotte in Pearl Habour kurzerhand in einem Überraschungsangriff
> halbiert. Das fanden die Amis gar nicht toll, weil sie bei dem
> Vernichtungstempo innerhalb eines Monats keine Armee mehr gehabt hätten
> und haben radikal zugeschlagen. Die US Luftwaffe wurde in England
> stationiert wo sie Stück für Stück den englischen Luftraum
> zurückerorberten, der längst der deutschen Luftwaffe gehörte, die von
> Zeit einfach mal obligatorisch ein paar Bomber (von denen sie auch nicht
> mehr sooo viele hatte) rüber schickte um London zu bombandieren und die
> Engländer zur Kapitulation zu bewegen, weil sie keine Lust hatten Armeen
> auch noch auf die Insel zu schicken, wo man schon eine West-Ost-und
> Afrika-Front hatte. Die Engländer haben sich auch schon überlegt ob sie
> das vielleicht machen sollten, aber als die Amis ihnen dann den Luftraum
> zurückerobert hatten und die Deutschen keine Chance mehr hatten Bomben
> auf London zu werfen war das nicht mehr sooo dringend. Dann ging es
> umgekehrt: Deutschland stand unter Bomberangriff. Stalingrath war auch
> schon gelaufen und die sechste Armee war futsch. Die Heeresgruppe unter
> General Steiner versuchte zwar ihr bestes, aber die Russen hatten eine
> Panzerproduktion von mehreren hundert pro Tag, wogegen die deutsche
> Wehrmacht nicht mehr viel setzen konnte. Dann kam der Winter und die
> Truppenmoral der ohnehin schon übermäßig gestraften Ostfrontsoldaten
> war
> völlig im Eimer, als ihnen die Finger und Zehen wegfrohren oder die
> Versorgung nicht mehr so gut klappte, so dass es auch nur manchmal was
> zu Essen gab. Also ging der Rückweg nach Deutschland eigentlich wie von
> selbst, strategisch versteht sich, man rannte ja nicht weg. Man hätte
> Panzer gebraucht, oder zumindest eine warme Decke, damit einem nicht
> gleich alle Finger abfrieren und noch genug zum Betätigen eines Gewehres
> übring bleiben. Gabs aber alles nicht. Die Panzer wurden an der
> Atlantikküste gebraucht. Da hatten sich die Amis nämlich überlegt zu
> landen und mal ein bisschen Aufzuräumen. Sie wollten Frankreich befreien
> (vielleicht war es ja eine deutsche Kolonie und man könnte es nachher
> demokratisieren?!) und haben sich mit einer Mischung aus Dummheit und
> Mut auf den Altlantikwall gestürzt. Eine mehrere hundert Kilometer lange
> Festungsanlage, die fast die ganze französische Nordküste gegen die
> Landung einer Armee schützen sollte. Gereicht hat es dann aber doch
> nicht. Das lag auch ein bisschen daran, dass die Panzerdivision, die das
> Hinterland beschützen sollte gerade wo anders war. Wäre sie zur Stelle
> gewesen wie geplant hätte die Landung in der Normandie und der
> sogenannte D-Day nie stattgefunden. Ein bisschen Dezimiert vom Massaker
> am Strand wo man von Mienen zerfetzt und von uneinsehbaren MG-Stellungen
> aus Türmen beschossen wurde und weder vor noch zurück konnte weil vorne
> die Mauer und hinten das Wasser war ging es dann ins Hinterland wo Gott
> sei dank gerade keine Panzer waren, die ja sogar schon auf die
> Landungsboote hätten schießen sollen. Man schimpfte auf die paar Dutzend
> MG-Schützen, die die halbe Landungsarmee niedergemetzelt hatte und
> befreite nebenbei Frankreich. Man überlegte ob man es gleich
> demokratisieren sollte aber einigte sich dann darauf erstmal das Revier
> zu markieren und vor den Russen in Berlin zu sein, damit man von sich
> sagen könne Hitler als erster erwischt zu haben. Geklappt hat es aber
> leider nicht, die Russen waren zuerst da. Hitler fand es dann aber doch
> zu anstrengend seinen Mann zu stehen und vor den von ihm so genannten
> Untermenschen schon gar nicht, also brachte er sich kurzerhand um. Das
> fanden die Russen ein bisschen schade, aber wenigstens hatten sie Berlin
> eingenommen. Die Amis fanden es etwas ungerecht, weil der Russe einen
> viel kürzeren Weg gehabt hatte und fanden, dass sie ruhig auch ein
> bisschen stolz auf sich sein könnten. Frankreich und England fiel ein,
> wer den Krieg eigentlich im Westen hauptsächlich gekämpft hatte bis die
> Deutschen sie vom Kontinent geworfen hatten während die Amis noch gar
> nicht im Krieg waren und wer zum Schluss nur noch die Armeereste platt
> gemacht hatte als es nicht mehr wirkliche Gefechte gab und wollten jetzt
> bei der Besetzung Deutschlands auch mit dabei sein. Den Russen und Amis
> fiel gerade kein guter Grund ein warum das nicht so sein sollte, also
> mussten sie sie mitspielen lassen. Die BRD und die DDR wurden gegründet
> und die Engländer und Franzosen wollten auch wieder nach Hause, was die
> Amis und Russen auch ganz okay fanden denn jetzt hatten sie den
> Spielplatz ganz für sich. Sie hatten sich immer noch nicht ganz wegen
> der Frage versöhnt wer Deutschland denn nun eigentlich besiegt hatte und
> wollten das jetzt nochmal ein bisschen klarmachen und zwar in einem
> kleinen Wettrüsten. Wer baut die schönsten Atombomben? Das waren diese
> Dinger mit denen man zwei Japanische Millionenstädte platt gemacht
> hatte, das neue Lieblingsspielzeug der Amis. Das Spiel fand die ganze
> Welt so interessant, dass alle zugeguckt haben und auch bald Fan der
> einen oder anderen Partei wurden. Zwischendurch fiel den USA wieder ein,
> dass Gott ihnen ja die Demokratisierung der Welt aufgetragen hatte, aber
> Gott hatte sich nochmal verbessert. Er wollte auch sozialistische
> Regieme beseitigt sehen und das Korea einen neuen Gürtel bekommt. Was er
> damit meinte ist bis heute umstritten, aber die Amerikaner kannten
> sowieso nur einen Gürtel: Den Mienengürtel, also gab es den. Korea wurde
> im Koreakrieg verwüstet (demokratisiert!!) und bekam einen neuen Gürtel.
> Nord-Korea begann daraufhin beim Spiel mitzumachen und baute Atombomben.
> Die USA wollte keinen Atomkrieg und verwies darauf, dass Korea den
> Gürtel nun enger schnüren werden müsse. Allgemein waren sie aber echt
> ganz schön traurig, dass das mit Korea nicht so geklappt hatte und
> erzählten allen sie haben nun ein großes Trauma. Die dachten an ihre
> Weltkriegserlebnisse und wussten nicht ganz warum die Amis sich so
> anstellen. Dann kamen die 70er. Die Amis finden Atomraketen auf Kuba,
> das inzwischen Castro gehört. Aber die Atomraketen sind nicht seine
> sondern die der Russen. Russland hatte gegen die Spielregeln verstoßen
> worauf viele US-Generäle nur warteten um der Welt mal ein bisschen ihre
> Spielzeuge vorzuführen. Also zumindest den 2% der Weltbevölkerung die es
> überlebt hätten. Durften sie dann aber nicht weil Russland sich
> entschuldigte und den Spielzug rückgängig machte. Die USA war ein
> bisschen frustriert und lies es an Vietnam aus. Aber Vietnam war
> vorbereitet und es wurde zur Schlappe. Wieder sprachen die Amis von
> einem Trauma und wieder wusste keiner ganz genau was sie damit meinen.
> Die Ölkriese kam und damit ein neues Problem für die Amis: Wie sollten
> sie ihre Panzer und Kriegsschiffe betreiben? Wie löst man ein Problem?
> Mit Krieg natürlich. Die Golfkriege kamen und Bush Senior trank Tee mit
> Bin Laden und Sadam Hussein und guckte zu, denn er musste sich als
> Ölmillionär ja nicht wirklich drum kümmern, er hatte ja genug davon.
> Junior saß auf seinem Schoß, bekam aber weder von Sadam noch von Bin
> Laden Tee weswegen sie ihm gleich unsympathisch waren. Als er Präsident
> wurde und rausfand, dass die auch noch ganz viel Öl hatten hat er auch
> mit ihnen Krieg angefangen. Von seinem Vater hat er den Tipp bekommen
> immer schön zu sagen, dass Gott das so will. Selbst war er zu doof sich
> das auszudenken, aber er hat schnell gemerkt, dass das gut klappt und
> deswegen hat er es immer und immer wieder gesagt. Auch Demokratie war
> wohl ein wichtiges Wort. Er hat es sicherheitshalber auch mal gesagt und
> alle schienen sehr zufrieden, also hat er es gleich nocheinmal gesagt.
> So wurde Afganistan demokratisiert. Die Kämpfe dort dauern bis heute an.
> Das mit dem demokratisieren ist einfach nicht so einfach... aber das mit
> den Türmen (gehörten wohl irgendwie zu New York, als er drauf
> angesprochen wurde das die kaputt waren hat er lieber gar nichts gesagt,
> weil er keine ahnung hatte, was nachher gut ankam weil es ihm angeblich
> vor trauer die sprache verschlagen hat) musste ja entsprechend bestraft
> werden (er sah sich da so ein bisschen in der Tradition des Punishers).
> Im Irak klappte das ein bisschen besser aber auch nicht sooo toll.
> Atomwaffen die man eigentlich gesucht hatte (Bush war vorher
> eingeschärft worden immer wenn er "Öl" meinte "Atomwaffen" zu sagen. Er
> wusste nicht genau warum aber er hat es einfach mal gemacht) hat man
> nicht gefunden aber dafür Öl (was Bush vollkommen verwirrte denn jetzt
> sollte er nicht mehr Atomwaffen sondern nur noch Öl sagen, also genau
> umgekehrt...). Bush wollte aber auch zum großen Kriegsheld werden. Er
> hatte im Fernsehn gesehen, dass ein Krieg erst gewonnen ist, wenn der
> Gegner getötet ist. Also musste Sadam sterben. Bush wollte ganz hart
> sein und tat so als würde er schlafen während Sadam gehängt wurde,
> dabei
> hat er ständig gefragt ob das Video schon upgeloadet wurde. Dann wurde
> er aber rausgeschmissen und Obama kam. Der machte erstmal einen guten
> Eindruck. So recht wollte auch keiner was gegen ihn sagen, sonst wäre
> man ja Rassist. In Europa hat er sich kurz verplappert als er vom
> Aufrüsten sprach, aber vielleicht meinte er ja Messer zum Apfelschälen
> oder so....
Was halted ihr davon?
Milchglasfenster...
Nochmal für alle: Ich bin nicht der Maverick, der hier mal rumgespamt hat... !!!
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Also, zu dem Text erstmal einige formale Sachen.
Das Schriftbild ist fürchterlich, mir ist es nicht gelungen, den Text zu Ende zu lesen, wenn da auf einmal ein Riesentext ohne Absätze oder sonstige winzigen optischen Effekte erscheint.
Wenn ich den Text aus irgendeinen Grunde interessant finden würde, dass er mich faszinieren würde, dann würde ich ihn evtl. in einem durchlesen. So kann ich ihn nur Abschnittweise lesen.
Aber bis zu der Stelle, bis zu der ich gekommen bin, war das alles nur etwas verquerer und mit anderen Worten widergegebener Mainstream, mit dem man heute in Spiegel, Stern 20h-ARD-Propagandashow etctect. zugetextet wird.
Die Formulierungen sind für mich ähnlich konfus wie bei allen Mainstreamsachen und man vermisst alle Belege.
Insgesamt nimmt der Text die heute häufig verbreitete rassistische oder zumindest nationalistische Auffassung auf, die man heute unreflektiert überall zu lesen bekommt. Bis zu der Stelle, bis zu der ich gelesen habe, spielen Menschen keine Rolle, es werden bis dato nur drei Menschen namnetlich erwähnt, das sind Bush, Obama und Hitler.
Ansonsten werden Audrücke verwendet wie "Die USA", "die Amis", "weiße Leute", "Urvölker" etc. Da werden Staaten ("USA") zusammengeworfen und auf einmal werden diese wieder zur handelnden Bevölkerung eines Staates ("die Amis") usw. Da weiß ich nicht mehr, wer da was macht.
Weshalb ich vermute, dass das aus irgendeinem angepassten deutschen Kapitalvertreter kommen müsste, ist z.B., dass das dann nicht gemacht wird, wenn es um Verbrechen geht, an denen die Bevölkerung von Deutschland beteilligt war. Während die Progrome an der indianischen Bevölkerung auf dme Terretorium der USA in dem Text von "den USA" gemacht wurden, hat "Hitler" und nicht etwas "Deitschland" 6 Mio Juden umgebracht. Das sieht mir alles sehr nach neudeutscher Rechtfertigungslogik aus, die das Kapital nutzt, um z.B. Konkurrenten, die in anderen Nationen als der ihrigen zu Hause sind, anzuklagen und mies zu machen. Hört sich nach Werbung für europäische Produkte zum Export an.
Interessant waren dabei aber doch die eine oder andere Information, die ich als Leser da bekam, insofern ist das schade, dass der Text eben so gemacht ist, dass ich dem nicht vertrauen kann. Mir fehlen da die Belege all zu oft.
Ich kann auch so einen Riesentext nicht in einem Rutsch bearbeiten, dann wird die Kritik genau so unleserlich wie der Quelltext.
Ich kann mal versuchen, so immer mal ein, zwei Sätze durchzugehen:
Also, mache ich mal:
| Zitat: |
Zu den USA: Die haben in den letzten 150 Jahren die halbe Welt
> überfallen ohne angegriffen worden zu sein. Sie sehen sich (und das ist
> kein Witz) in einem göttlichen Auftrag die Welt einzunehmen und zu
> demokratisieren. Bush hat sich immer wieder (auch im Irak und
> Afganistan) auf göttliche Eingebung berufen. Obama ist bis jetzt so
> schlau das nicht zu machen. |
Also, die USA, also der Staat USA, hat in den letzetn 150 Jahren die halbe Welt überfallen, ohne angegriffen zu werden. Da begreife ich schon nicht, was hier ein "Überfall" sein soll? Wenn mir jemand was auf die Schnauze schlägt und ich haue zurück, dann ist das für mich kein Überfall, sondern Notwehr. Und wenn ich ohne Anlaß auf jemanden losgehe, dan ist das ein Überfall, aber wie soll man jemandne überfallen, wenn man selber gerade angegriffen wird. Also, das geht schon mal nicht. Überfall ist Überfall, immer ohne vorher angegriffen zu werden.
OKay, inwieweit das stimmt, weiß ich nicht, ob die "die halbe Welt" überfallen haben. Da kommen ja dann noch einige Belege wohl im Laufe des Textes, dazu muss man den zu Ende gelesen haben, was ich ja noch nciht schaffte.
Dann wird aber erst auf zwei Personen der Gegenwart eingegangen, was ich auch eben beim Lesen fürchterlich störend empfand, da ist auf einmal ein Zeitwechsel. Erst erwarte ich, dass die letzten 150 Jahre jetzt besprochen werden und dann kommt auf einmal was über die letzten 9 Jahre.
Vorher sehen sich aber noch "sie", also die USA in einem göttlichen Auftrag. Da frage ich mich, wie kann ein Staatsgebilde sich als etwas sehen. Ein Staatsgebilde kann gar nix sehen und sich als etwas auch nicht.
Bleibt da völlig unklar, was damit gemeint sein kann.
Als Beispiel wird zwar dann mal Bush erwähnt, der ist aber nicht die USA als Staat. Der repräsentierte den zwar mal bedauerlicherweise, aber das würde ich dann auch gerne mal irgendwo belegt sehen als Zitat, wie er den Staat USA einen göttlichen Auftrag unterstellt. Ich will nicht ausschließen, dass die Knalltüte das gemacht hat, aber ich selber wüsste jetzt nicht, wann.
Ob Bush privat bei sich davon ausgeht, dass er göttliche Eingebungen hätte, ist erstmal seine Privatsache. Okay, wenn er das als Präsident äußert, müssen diejenigen, die ihn wählen, schon dämlich sein, aber das sind ja nur irgendwie gut 15% der US-Bürger.
Und ob Obama weniger dämlich ist oder einfach mal zur Zeit eine PR für das Kapital günstig ist, sich nicht spirituellen Kokolores zu beziehen, sollte man auch erst mal untersuchen.
Man kann, wenn das Kapital Umverteilungen zu seinen Gunsten haben will, wie es Obama macht mit seinen Mrd., die er in das Auto- und Finanzmarktkapital steckt, das wahrscheinlich den Menschen schlechter verkaufen, wenn man das als "göttliche Eingebung" darstellt. Da ist das dann schon sinnvoller, auf "Rationalität", auf soziale Gründe einen zu machen.
Mal sehen, ob ich noch mehr lese.
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Wenn du den Text nichtmal zuende gelesen hast, kannst du keine kritik drüber schreiben! xDD
Ist ja wie ein Filmkritiker, der sich nur einige szenen anschaut, und dann sagt, der film hätte keinen zusammenhang...
Der Text ist im Übrigen nicht von mir, sondern vom Bruder eines Freundes.
Milchglasfenster...
Nochmal für alle: Ich bin nicht der Maverick, der hier mal rumgespamt hat... !!!
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Hansi unregistriert
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Ach, mit @Arne über Amerika oder Israel reden ist genauso als wenn ich versuche einem Fisch das Sprechen zu erklären, es hat einfach nicht viel Sinn.
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Da kann man dir leider Recht geben ...
Milchglasfenster...
Nochmal für alle: Ich bin nicht der Maverick, der hier mal rumgespamt hat... !!!
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M.F unregistriert
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Maveric wenn du willst. dass den Text jemand liest, dann formatiere ihn mal vernünftig.
Das was ich in den ersten Zeilen lese klingt aber sehr nach Mainstream und eher uninteressant.
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Original von Hansi
Ach, mit @Arne über Amerika oder Israel reden ist genauso als wenn ich versuche einem Fisch das Sprechen zu erklären, es hat einfach nicht viel Sinn. |
Siehst Du, Hansi, das ist eben der Unterschied zwischen uns beiden, bei mir macht es nach Deinen Angaben nur keinen Sinn über die zwei Themen mit mir zu reden, bei Dir kann man eigentlich keine Themen mehr nennen, bei denen es Sinn machen würde, mit Dir zu reden.
So, jetzt mal folgendes:
| Zitat: |
Original von Maveric
Da kann man dir leider Recht geben ... |
i
Wieso kann man Hansi dabei Recht geben und wieso "leider"?
Wo hast Du schon mal mit mir über USA und Israel diskutiert, dass Du Dir anmaßt, sowas zu behaupten?
Du hast keinerlei sachliche Argumente zu dem, was Du sagst, wir hatten heute im Chat über den Text gesprochen und jeder sagte das gleiche wie ich, nämlich, dass der Text unesbar ist in der Form, in der er von Dir dahingerotz wurde. (Bis auf Hansi, von dem darfst Du aber auch keinerlei Postings erwarten, die über "lol" oder "ftw" hinausgehen, aber das scheint ja der Stil zu sein, den Du verstehst. Ich wäre nämlich mal gespannt zu hören, was Hansi zu dem Text, den er wohl geelsen hat, zu sagen hat. Ich bin noch nicht bis dahin vorgedrungen, wo es angeblich auch um Israel gehen soll.)
M.F. hat das ja auch noch mal gesagt, aber frage Hansi, mit dem kann man bestimmt auch nicht reden.
Du hast die Frage gestellt, was man von dem Text hält. Meine erste Antwort war: Unlesbar in der Form, ich habe mir trotzdem die Mühe gemacht, mich da teilweise durchzuquälen und bin nicht fertig geworden, wollte aber schon mal eine erste reflektion über das, was ich gelesen habe, anbringen.
Wenn Du doch keine Meinungen hören willst, dann editiere von mir aus den Thread und lösche ihn.
In deinem ersten Posting hast Du noch die Kritik, die evtl. verständlich sein könnte geäußert, dass ich den Text erst zu Ende lesen soll. Ich (und öffentlich jetzt auch M.F.) haben geäußert, warum das Zeit braucht. Wenn ich einen Text lese, dann schalte ich mein Gehirnsofort ein und fange an ihn zu reflektieren. Das kann manchmal ein Fehler sein, evtl. entpuppt sich der Text ja am Ende als Satire auf das saublöde rassistische Geschwätz, was man am Anfang vorfindet. Insofern war der Post noch okay, Dann kommt ein meist voll breiter anderer User daher, der den Text nie im Leden gelesen hat, macht eine persönliche Bemerkung und Du springst auf den Scheiß an.
Warum?
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Shai unregistriert
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Was sollen eigentlich diese blöden > > > > mitten in einem Satz...
Schließe mich gerne an, wie wäre es wenn du deinen Text noch mal ordentlich schreibst, in ganzen vollständigen, gut formulierten Sätzen. Ich denke dann, werde sich einige auch dazu bereit erklären sich damit genauer zu befassen, als nur an der Formatierung herumzumeckern, denn es ist wirklich schlecht so zu lesen.
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dian unregistriert
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Also ich weiß nicht, was ihr habt... ich finde den Text völlig ok.
Ich habe auch kein Problem mit dem Lesen... mein Mailprogramm spuckt die Mails, die ich bekomme, noch in einem viel schlimmeren Zustand aus. Da werden teilweise nichtmal die Umlaute richtig angezeigt... trotzdem kann ich's lesen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
Inhaltlich stimme ich dem meisten zu, auch wenn es wohl ganz bewusst etwas flapsig und ironisch formuliert wurde... aber das ist ja dann wiederum auch gar nicht so weit von meiner Art des Schreibens entfernt.
Ich halte die Verharmlosung der USA, wie sie von Teilen der Antideutschen betrieben wird, für sehr kontraproduktiv, und konsequent zu Ende gedacht auch für gefährlich.
Ich sehe auch nicht ein, wieso ich unbedingt die USA verteidigen muss, nur weil ich was gegen Deutschland habe.
Ich denke, man kann auch problemlos was gegen Deutschland UND die USA haben... und man kann auch gleichzeitig die Israelis und die Palästinenser für fanatisch halten.
Wieso muss man sich da immer auf eine Seite schlagen, nur weil man die andere Seite nicht mag?
Fakt ist, dass die USA noch immer die einflussreichste Nation der Erde sein dürften. Die USA stehen wie kein anderes Land für Kapitalismus und die totale Verblödung der Bevölkerung durch die Medien.
Egal ob Musik, Sport, Religion oder Ess-Kultur... so vieles, was aus Amiland kommt, ist einfach nur kommerzielle Scheiße für hirntote Idioten.
Um nur mal ein einfaches Beispiel aus dem Alltag zu nennen... dass altehrwürdige Sportstätten plötzlich den Namen von Konzernen oder Versicherungen tragen, wäre wahrscheinlich ohne den Einfluss der amerikanischen Konsum-Kultur nie durchsetzbar gewesen.
Das heißt nicht, dass die europäische Kultur automatisch besser ist...
letztlich gibt es immer Wechselwirkungen... die Europäer infizieren die Amerikaner mit Dummheit, und die Amerikaner revanchieren sich irgendwann mit noch mehr Dummheit.
Soll man die amerikanische Außenpolitik nicht mehr kritisieren dürfen, nur weil die deutsche Außenpolitik in mancherlei Hinsicht auch nicht viel ehrlicher ist?
Darf man den Massenmord an den Indianern nicht kritisieren, weil es den Holocaust gab?
Kotzen muss ich nur, wenn irgendwelche Rechtsradikalen die Menschenrechtsverletzungen der USA kritisieren, aber heimlich selber vom neuen großdeutschen Reich und deutschen Kolonien in Afrika träumen...
Und eben weil Leute aus dem rechten Spektrum immer wieder gern gegen die USA hetzen, kann ich auch in gewisser Weise nachvollziehen, dass sich die Antideutschen schnell mal über plumpen Anti-Amerikanismus aufregen.
Aber letztlich ist es kein Anti-Amerikanismus, wenn ich generell gegen alle Staaten und alle Formen der Unterdrückung bin, und die amerikanische Art der Unterdrückung dabei als besonders verabscheuungswürdig hervorhebe.
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Shai unregistriert
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Gewohnheitssache bei dir Dian
Wir sind leider alle total verwöhnt von gut formatierten Texten
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Also Arne ich bin ja gerne bereit, mich auf eine art diskussion einzulassen, aber wenn man Negative kritik äußert, sollte man das auch ohne beleidigungen schaffen können...
Insofern Ignoriere ich deinen letzten beitrag mal
Achja und ich sage nochmals, dass der Text nicht von mir ist.
Und die Formatierung kann man echt überleben, ich nehme mir bei solchen texten immer die auswahlfunktion der maus (gedrückthalten und drüberziehen) zuhilfe...
Wie von dian so schön gesagt, wo ein wille ist, ist auch ein weg.
Aber das den leuten, die hier rumgeistern sowieso größtenteils der weille fehlt, war mir ja eh schon bekannt...
Milchglasfenster...
Nochmal für alle: Ich bin nicht der Maverick, der hier mal rumgespamt hat... !!!
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Shai unregistriert
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Bei mir liegt es nicht am Willen, eher das ich mir für das Thema nicht die mühe machen möchte, da es mich ehrlich gesagt nicht wirklich angesprochen hat, als ich ein teil davon las.
Du kannst ja nicht erwarten, das jeder sich für alles interessieren müsste
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Naja, Dian manchmal liest Du Deine Mails ja auch gar nicht, selbst, wenn sie in einem ganz normalen Schriftbild ankommen, wie wir wissen und beschwerst Dich dann noch, dass sie nicht gekommen wären!
Okay, natürlich stehen auch in den Verlautbarungen des Bundesverbandes der Deutschen Industrie manchmal Sachen drin, die richtig sind.
Und bei der bisherigen Kritik ging es ja auch nicht darum, dass man irgendwelche Außenpolitik eines Staates kritisiert und die andere nicht, sondern eben nur darum, dass man nicht erkennen kann, was damit gemeint ist.
Ich kann auch im Gegensatz zu Dir nicht erkennen, wieso der Text nicht aus einer rechtsradikalen Ecke kommen soll. Zumindest halte ich das für eine nationlistische Form, vorher davon zu reden, die USA hätten Mio von Indianern ermordet, aber direkt danach ist die Rede davon, dass Hitler 6 Mio Juden umegbracht hätte.
Sowas kann nur jemand sagen, der sich von irgendwelchen Schuldkomplexen entweder freisprechen will, weil er sagen will, das hier eine Individualschuld eines Mannes (Hitler) vorliegt und die deutsche Bevölkerung ja nix mit dem Holocaust am Hut gehabt hätte, auf der anderen Seite aber eben durch Verwendugn des Begriffes "die USA" auf jedwede Differenzierung verzichtet.
Und ich habe den Text weitergelesen, das zieht sich so fort. Nirgendwo gibt es eine Differenzierung zwischen den Menschen, die gibt es nur durch ihre Nationalitätszugehörigkeit. Was ist mit denjenigen, die sich eben nicht als "Deutscher" oder "Ami" fühlen, sondern die evtl. überhaupt keinen Einfluß darauf haben, welche Politik die Regeirung des Staates macht, sow wie ja z.B. die meisten hier. Dann ausschließlich die Menschen differenzieren zu wollen angesichts ihrer Nationalität ist schon eine nationalistische Auffassung. Diejenigen, die die Deutsch Staatsangehörigkeit haben (oder die österreichische) können ja mal sagen, wie stark sie sich mit diesem Hitler identifieziren, der einige Zeit die deutsche Regierung führte und eben Deutscher war, nur weil sie die gleiche Staatsangehörigkeit haben.
In ein paar Punkten ist der Text dann nämlich auch mal korrekt und gebraucht die Präsidenten als Hinweis, wann der Staat so gehandelt hat.
Allerdings lese ich auch keinen einzigen Hinweis, WARUM z.B. "die USA" so handelte. Das eine ist gut dargestellt. In der Gründerzeit, als die meistens Menschen noch in der ersten oder zweiten Generation aus Europa stammten, war der Rassismus der Grund, die Indianer zu ermoden. Das ist ein typisch europäisches Problem, das sich natürlich exportiert, wenn Menschen aus Europa auswandern. (Btw kann man schlecht eigentlich antideutsch und proamerikanisch sein, da die USA ja zu fast 40Mio aus Deutschen Nachfahren besteht. Das sind 50% der Bevölkerung in Deutschland selbst!)
Aber es fehlt in dem ganzen Text der Hinweis, dass Profitwunsch die Gründe für das Handeln sind. Insofern wäre eine Differenzierung zwischen den Menschen besser, die sich auf die bezieht, die den Profit machen und auch entsprechend die Regierungen stellen auf der einen Seite. Und auf der anderen Seite eben die, die nix davon haben. Und da sehe ich keinen Grund anzunehmen, dass es nicht auch genug Lohnabhängige in den USA leben, die genausowenig Einfluß haben wie z.B. wir.
Ein paar Sachen sind natürlöich vollkommen indiskutabel in dem Text:
Außer den vielen Sachen, die man nicht verstehen kann, weil nicht gesagt wird, was damit gemeint ist, ist es auch völliger Schwachsinn die Regierung unter Präsident Santa Anna als demokratisch zu bezeichnen. Und die Bemerkung
| Zitat: |
"sie helfen den durch Kolonialherrschaft unterdrückten Völkern
> zur Freiheit. Das war sicher auch für ein paar weiße Leute ganz schön,
> aber für die Urvölker, die unter der Kolonialherrschaft noch sehr frei
> leben konnten bedeutete es den Tod oder Versklavung. |
ist ja wohl wirklich rassistisch. Die "Urvölker" wie die Inkas waren doch unter spanischer Konlonialherrschaft so frei, dass man sie ausrotten konnte, genau wie die 80000 ermordeten Hereros fanden das bestimmt auch ganz toll. Es ist ziemlich blödsinnig, den Imperilialismus jetzt noch als Befreiung zu bezeichnen, genau so wie die Befreiung von Sklaven und deren Entlassung in die Lohnabhängigkeit groß als "Befreiung" zu verkaufen.
Außerdem möchte ich mal wissen, wo ich Dich beleidigt haben soll, Maveric?
Ich habe da Fragen an Dich gestellt in dem Beitrag, von denen kann ich keine als Beleidigung empfinden kann.
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dian unregistriert
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| Ich kann auch im Gegensatz zu Dir nicht erkennen, wieso der Text nicht aus einer rechtsradikalen Ecke kommen soll. |
Ich vermute einfach mal, dass Deutschland bzw. das deutsche Volk noch wesentlich öfter (und positiver) erwähnt werden würde, wenn der Text aus der rechten Ecke stammen würde. Garantieren kann ich das aber natürlich auch nicht.
| Zitat: |
| Zumindest halte ich das für eine nationlistische Form, vorher davon zu reden, die USA hätten Mio von Indianern ermordet, aber direkt danach ist die Rede davon, dass Hitler 6 Mio Juden umegbracht hätte. |
Ok, zugegeben... wenn diese Formulierung mit voller Absicht so gewählt wurde, um es so darzustellen, als sei der Holocaust (anders als die Verbrechen der USA) das Werk einer verrückten Einzelperson, dann liegt der Verdacht des Geschichtsrevisionismus natürlich nahe.
Kann aber auch sein, dass sich der Autor da einfach keine so großen Gedanken gemacht hat bei dieser Formulierung.
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| Was ist mit denjenigen, die sich eben nicht als "Deutscher" oder "Ami" fühlen, sondern die evtl. überhaupt keinen Einfluß darauf haben, welche Politik die Regeirung des Staates macht, sow wie ja z.B. die meisten hier. |
Naja, nur weil die Spanier Fußballeuropameister sind, heißt das ja auch nicht, dass jeder Einzelne persönlich auf dem Platz mitgekickt hätte.
Trotzdem sagt man eben umgangssprachlich, dass Spanien Europameister ist. Korrekt wäre natürlich die Bezeichnung, dass die spanische Fußballnationalmannschaft Europameister geworden ist...
entsprechend sind die Spanier natürlich auch nicht im Krieg mit den Amerikanern gewesen, sondern spanische Soldaten haben auf amerikanische Soldaten geschossen (und umgekehrt), weil es ihnen ihre Führer so befohlen haben.
Ich fürchte aber, wenn man das bei jeder Erwähnung einer bestimmten Nation in dem Text auf diese ausführliche Weise umschreiben würde, dann würden sich einige hier garantiert erst recht darüber aufregen, dass der Text völlig unlesbar geworden ist.
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| Die "Urvölker" wie die Inkas waren doch unter spanischer Konlonialherrschaft so frei, dass man sie ausrotten konnte, genau wie die 80000 ermordeten Hereros fanden das bestimmt auch ganz toll. Es ist ziemlich blödsinnig, den Imperilialismus jetzt noch als Befreiung zu bezeichnen, genau so wie die Befreiung von Sklaven und deren Entlassung in die Lohnabhängigkeit groß als "Befreiung" zu verkaufen. |
Korrekt. Ich denke auch nicht, dass Franzosen oder Spanier zimperlicher mit den Ureinwohnern umgegangen sind, als es später die Amis taten. Im Grunde ist alles die gleiche rassistische Scheiße... daher ist das an dieser Stelle sicher übertrieben dargestellt. Ich bin aber auch nicht so bewandert mit der Kolonialgeschichte, um völlig ausschließen zu können, dass es irgendwelchen Indianern unter französischer oder englischer Herrschaft tatsächlich besser ergangen ist als später unter amerikanischer... was aber, wenn es so gewesen sein sollte, garantiert nicht daran lag, dass die Engländer oder die Franzosen zivilisierter gewesen sind als die Amerikaner, sondern dass sie einfach nicht deren Möglichkeiten gehabt haben. Sonst hätten sie die Indianer garantiert auch eigenhändig ausgerottet oder in Reservate gesperrt.
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Hansi unregistriert
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Ich kann auch im Gegensatz zu Dir nicht erkennen, wieso der Text nicht aus einer rechtsradikalen Ecke kommen soll. Zumindest halte ich das für eine nationlistische Form, vorher davon zu reden, die USA hätten Mio von Indianern ermordet, aber direkt danach ist die Rede davon, dass Hitler 6 Mio Juden umegbracht hätte.
Sowas kann nur jemand sagen, der sich von irgendwelchen Schuldkomplexen entweder freisprechen will, weil er sagen will, das hier eine Individualschuld eines Mannes (Hitler) vorliegt und die deutsche Bevölkerung ja nix mit dem Holocaust am Hut gehabt hätte, auf der anderen Seite aber eben durch Verwendugn des Begriffes "die USA" auf jedwede Differenzierung verzichtet. |
Was ist das denn schon wieder für krudes verwursten von Tatsachen? Was hat das nun zu sagen ob der Text nun aus nem rechten oder nem linken Lager kommt? So lange da keiner explizit "seine Nation" über die einer anderen stellt, ist völlig scheißegal ob diesen Text nun ein Linker oder ein Rechter geschrieben hat. In dem Text werden einfach geschichtliche Fakten dargestellt, die zumindest ich für meinen Teil erschreckend genug finde um sie mit den Tatsachen den 2. Weltkrieges in Deutschland auf eine Stufe zu stellen.
Und das nach dem Motto: "Schuldgefühle, blabla" ist ja wohl mal ganz großer Kappes. Der deutsche Holocaust hat sich nun mal als DAS abschreckende Beispiel in die Köpfe der Menschen gebrannt und selbst jemand wie ich, der in dieser Zeit noch gar nicht lebte und mit all dem tatsächlich nichts zu tun hatte darf sich dann heutzutage dumme Sprüche über dumme Deutsche anhören. Klar gibts die. Massenhaft. Aber es gibt auch genügend saudumme Amerikaner die sich und ihr Land in den Himmel feiern und dabei über die bösen deutschen ablästern, obwohl ihre eigene Geschichte keinen Deut besser aussieht, aber da kommt dann vermutlich das Argument, dass das ja die Vorfahren waren und man damit nix zu tun hatte, ja aber verdammt, dass geht mir mit den Nazis damals doch genauso. Merkst du was? Es geht hier auch nicht extra darum den Amis ans Bein zu pissen weil Deutschland (oder auch sonst irgendein Land) so viel geiler sind, es geht einfach darum auch an die Geschichte von anderen Ländern zu erinnern, was ja sonst immer nur die bösen Deutschen tun sollen. Jede Nation hat ihre Leichen im Keller und es wird langsam mal Zeit das man die alle ausbuddelt.
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Und wieder denkst Du rein nationalistisch, Hansi.
Interessiert mich keinen Deut, welche Nationalität die Beteiligten der Bourgeoisie angehörten, die welchen Krieg auch immer förderlich für ihren Profit hielten. Ich sehe den einzigen Unterschied darin, dass sich bestimmte Bourgeois zu Interessengruppen zusammengefügt haben, was früher nationalistisch am besten passte, heute macht man das hier und da auch international (z.B. EU).
Ich gehe auch davon aus, Dian, dass der Text nur schlampig formuliert ist, aber gerade diese Gleichstellung von den Interessen einer US-Bourgeoisie, die eine Regierung steuert, mit der gesamten US-Bevökerung und dann wieder das abgrenzen (Das war ja damals Hitler!) setzt sich fest. Und so kommt am Ende wieder eine ziemlich dumme manipuliebare Bevölkerung heraus, die meint, sie habe mit Hitler nix am Hut, aber meint, der Schwarze, der in New Orleans bei einem Hurrikan sein kleines Hab und Gut verleirt, ist eben genauso schuldig wie ein Aktieninhaber von Ölfirmen.
Und das fehlt eben in dem Text völlig, dass da mal auf die Gewinne hingewiesen wird, wie stark die US-Waffenindustrie davon profitiert, dass die USA die größte Armee der Welt hat.
Ja, Hansi, es ist schon richtig, dass man mal was von der Geschichte anderer Länder erfahren sollte. Ich hätte jetzt hier zum Beispiel auch gerne mal was dazu gehört, warum es in Europa neben portugisischen Geschäöftsleuten nur noch eine andere Gruppe von Kapitalisten gab, die sich das noch im 17.Jahrhundert mitmachten. Die aus Brandenburg! Es wird Zeit, dass man den Brandenburgern mal ihre Leichen im Keller zeigt.
Und heute gibt es neben einigen afrikanischen Staaten nur noch wenige Staaten auf dem amerikanischen Kontinent, in denen Sklaven gehalten werden. Das sind Haiti und die Domenikanische Republik und natürlich Brasilien. Hatten wir hier nicht jemanden, der sich mit Brasilien auskennt? Der geht da sogar zur Schule oder so. Evtl. will der mal was dazu erzählen, was so toll an einem der ganz wenigen Ländern der Erde ist, in dem noch Sklaven gehalten werden.
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