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das ist ja der witz. er muss es nicht - tut es aber trotzdem. und er kann nicht besonders gut einstecken ^^
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"Da ich noch Bier daheim habe, werde ich wohl kaum Interesse haben, beim Türken eine Tiefkühlpizza zu bestellen.",
nur um mal einen Aussage mit ähnlichem Sinnzusammenhang anzuführen. |
unsinn? mind riot ist ne abspaltung der unity. und das mit grund. du bist der einzige der "anderen", der trotzdem noch recht oft hier postet. und dann kommt von dir auch nur ein "so geht das nicht". eigene themen würdest du hier nicht mehr eröffnen. vom retten der unity, sofern sie gerettet werden müsste, ganz zu schweigen.
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nemesus unregistriert
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re: Seneca
08.02.2009 23:41 |
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| Die PRAKTISCHE Vorgehensweise (falls es hier sowas gibt ) entspricht nicht meinem Konzept (und zwar grob nicht). |
Welche praktische Vorgehensweise würde Dir mehr entsprechen?
N.
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..aber ausweichen bzw. ignorieren kann er ganz toll!
ist mit praktischer vorgehensweise das tatsächliche handeln gemeint? sowas gibt es ja hier im prinzip garnicht. oder die tatsächliche herangehensweise für das diskutieren miteinander? da würde ja die individualität wieder ins spiel kommen. und diese erkenntnis war jetzt wirklich mal meine
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Seneca unregistriert
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| unsinn? mind riot ist ne abspaltung der unity. und das mit grund. du bist der einzige der "anderen", der trotzdem noch recht oft hier postet. und dann kommt von dir auch nur ein "so geht das nicht". eigene themen würdest du hier nicht mehr eröffnen. vom retten der unity, sofern sie gerettet werden müsste, ganz zu schweigen. |
Mind Riot hat sich mit eigenem Konzept entwickelt, auch wenn es rein personell eine Abspaltung war. Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wieso sollte ich hier keine Themen mehr eröffnen wollen? Bin nur grad etwas zu träge, um Themen zu eröffnen, mal ganz allgemein gesagt. Das hat mit der Unity nichts zu tun.
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| Welche praktische Vorgehensweise würde Dir mehr entsprechen? |
Okay, zuallererst meine ich mit "praktischer Vorgehensweise" die Art, wie man an ein Projekt herangehen würde (was damit, ob man es tatsächlich schon tut nichts zu tun hat).
Ich bin an dieser Stelle der vollsten Überzeugung, dass man alle betroffenen Personen angemessen einbinden muss. Die Art, wie es Dian handhabt, dass er zwar eine aufgeklärte Jugend will, aber mit den unaufgeklärten Oberflächlichen nix zu tun haben will, funktioniert nicht, denn man direkt dort anfangen, wo man meint, dass das Problem sitzt. Dazu gehört eben, dass man sich in die Materie "vor Ort" einfindet und dazu gehört auch, dass man auf die Leute zugeht, die einen eig. eher abschrecken.
Die zweite Sache ist die: Zu jeder Aktivität, um es mal so zu nennen, gehört ein gewisses handwerkliches bzw. organisatorisches Geschick. Ich für meinen Teil bin 21 Jahre alt, was zwar kein Teenageralter mehr ist, aber die riesige Lebenserfahrung habe ich auch nicht vorzuweisen. Niemand kann es sich leisten ein Projekt (was auch immer es sein mag) dilettantisch gegen die Wand zu fahren, weil er keine Ahnung von der Materie hat.
Nun ist es so, dass sich ja zum Glück das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden lässt. Ich hab im Verein recht viel mit Jugendlichen zu tun (ja, freiwillig!). Die Jugendarbeit macht mir als solche sehr viel Spaß und ganz nebenbei lernt man den Umgang mit Menschen, kann Entwicklungen beobachten, Schlüsse ziehen und an der einen oder anderen Stelle positiv einwirken. Ebenfalls nebenbei kann man sich an organisatorischen Abläufen üben, Planungen machen etc...
Für was ist das gut? Ganz einfach: Wer nicht einmal 5-6 Jugendliche motivieren kann, der kann auch keine Leute für ein Projekt begeistern und wer nicht einmal eine Vereinsfeier organisieren kann, der wird unter der organisatorischen Last eines große Projektes zusammenbrechen. Zu deutsch: Man fängt klein an und übt, bevor man sich übernimmt, denn manche "Fähigkeiten" brauchen Zeit.
Dritter Punkt: Über ganz Deutschland und halb Österreich verteilt ein Projekt aufzuziehen ist ein Kampf gegen Windmühlen, denn was nützen einem Mitstreiter, die hunderte Kilometer entfernt vorm PC sitzen? Du hast an anderer Stelle @nemesus mal ein Treffen erwähnt, welches die Beteiligten hunderte von € gekostet hat. Da steckt guter Wille dahinter, ist schön und gut, aber ich halte es für reichlich ineffektiv viel Geld für Fahrten, Transporte etc auszugeben. Bemühungen um ein Projekt sollten daher IMHO lokal konzentriert sein, wobei die nötige Infrastruktur natürlich immer mitwachsen muss, wie sich jeder denken kann.
Das sind ein paar meiner Grundansätze zur praktischen Vorgehensweise von Projekten allgemein, die sich IMHO von einigen Vorstellungen hier grundsätzlich unterscheiden.
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nemesus unregistriert
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re: Seneca
09.02.2009 01:17 |
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| Zitat: |
| Ich bin an dieser Stelle der vollsten Überzeugung, dass man alle betroffenen Personen angemessen einbinden muss. Die Art, wie es Dian handhabt, dass er zwar eine aufgeklärte Jugend will, aber mit den unaufgeklärten Oberflächlichen nix zu tun haben will, funktioniert nicht, denn man direkt dort anfangen, wo man meint, dass das Problem sitzt. Dazu gehört eben, dass man sich in die Materie "vor Ort" einfindet und dazu gehört auch, dass man auf die Leute zugeht, die einen eig. eher abschrecken. |
Diese Sichtweise finde ich deshalb interessant, weil ich a) vor Ewigkeiten eine ähnliche hatte und b)meine gegenwärtige irgendwie überhaupt nicht dazu zu passen scheint.
Auch scheine ich vieles, was hier im Forum geschieht oder nicht geschieht, mit anderen Augen zu sehen. So gibt dian aus meiner Sicht gerne vor, dass er nur an "nicht oberflächlichen" Menschen interessiert sei. Wenn das der Wahrheit entspräche, wäre die Unity jedoch eine andere. Aus vielen Gesprächen mit ihm komme ich zur Einschätzung, dass dian einen bestimmten Bereich für sich beansprucht. Es handelt sich dabei vielleicht nicht um den oberflächlichsten >>Raum<< aber nun wirklich auch nicht um den "tiefsten".
Des weiteren habe ich Jahre lang nach der "aufgeklärten Jugend" gesucht. - Ich habe sie jedoch nicht gefunden. Deshalb gehe ich davon aus, dass es eine "aufgeklärte Jugend" gar nicht gibt, und setze deshalb auf Menschen, die selbst das Gefühl haben, noch nicht genügend mit wachen Augen durch die Welt zu gehen, jedoch die Bereitschaft aufbringen, es durch harte Arbeit am Selbst nicht dabei zu belassen.
| Zitat: |
| Nun ist es so, dass sich ja zum Glück das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden lässt. Ich hab im Verein recht viel mit Jugendlichen zu tun (ja, freiwillig!). Die Jugendarbeit macht mir als solche sehr viel Spaß und ganz nebenbei lernt man den Umgang mit Menschen, kann Entwicklungen beobachten, Schlüsse ziehen und an der einen oder anderen Stelle positiv einwirken. Ebenfalls nebenbei kann man sich an organisatorischen Abläufen üben, Planungen machen etc... |
Wenn die wirklich "relevante Zielgruppe" die aktuell Jugendlichen sind (wovon ich auch nicht mehr ausgehe(falsche Reihenfolge)), kann es sicher hilfreich sein, mit Jugendlichen umzugehen. Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass es wohl etwas übertrieben wäre, Jugendliche als "nicht artverwandte Aliens" zu betrachten. Wir alle kennen unsere eigene Vergangenheit und eine meiner Thesen ist, dass kaum ein Mensch diese bewusst IN ERINNERUNG ruft, geschweige denn, sie AUSWERTET. In meinen Augen wäre dieser Schritt aber nicht nur dringend notwendig, er wäre, darüber hinaus, noch effektiver, als die Beschäftigung mit den gegenwärtigen Jugendlichen.
Es scheint, als würden Menschen, die ihre Vergangenheit nicht auswerten, durch eine dreckige Brille sehen. Siehst Du Dir mit dieser Brille nun irgendetwas an, z.B. Jugendliche, wirst Du auf "blinde Flecken" stoßen, weil Du mit den verschmierten Brillengläsern nicht richtig sehen kannst.
Die Konfrontation mit der Vergangenheit sei in meinem Gleichnis das Brillenputztuch, was überhaupt erst den (Brillen?)Rahmen schafft, um Dir Dinge richtig anzusehen.
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| Über ganz Deutschland und halb Österreich verteilt ein Projekt aufzuziehen ist ein Kampf gegen Windmühlen, denn was nützen einem Mitstreiter, die hunderte Kilometer entfernt vorm PC sitzen? Du hast an anderer Stelle @nemesus mal ein Treffen erwähnt, welches die Beteiligten hunderte von € gekostet hat. Da steckt guter Wille dahinter, ist schön und gut, aber ich halte es für reichlich ineffektiv viel Geld für Fahrten, Transporte etc auszugeben. Bemühungen um ein Projekt sollten daher IMHO lokal konzentriert sein, wobei die nötige Infrastruktur natürlich immer mitwachsen muss, wie sich jeder denken kann. |
Die erste Frage, die ich mir stelle, ist, wie sieht es bei Mind Riot aus? Leben da alle Mitglieder an der selben Ecke? - Ich denke doch nicht.
Und wie ich vorhin schon andeutete: Menschen mit der Bereitschaft hart an sich zu arbeiten, sind sehr selten. Deshalb verfolge ich genau den umgekehrten Weg. Alle Menschen, die die Bereitschaft aufbringen und der deutschen Sprache mächtig sind, sind eingeladen, das Plateau voranzubringen. Und zwar unabhängig davon, von welchem Teil der Erde sie sich zuschalten.
Nächster Punkt: Das Reisen: In meinen Augen WEITET Reisen IMMER das Bewusstsein, egal wie verschmiert die Brillengläser auch sind... Durchs Reisen werden sie etwas sauberer. Ein Projekt, indem es darum geht, vielleicht irgendwann einmal einen oder noch besser: VIELE "Locations" in der Welt einzurichten, braucht nicht nur Menschen mit hohem Bewusstsein, sondern auch mit einem gewissen finanziellen Background. Und wenn diese die Locations erst mal bildeten, und für sich nutzten, dann können sicher auch noch die anderen (z.B. Jugendliche) davon profitieren.
Soweit zur unterschiedlichen Sichtweise, vorerst.
Gruß,
nemi
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Seneca unregistriert
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| Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass es wohl etwas übertrieben wäre, Jugendliche als "nicht artverwandte Aliens" zu betrachten. Wir alle kennen unsere eigene Vergangenheit und eine meiner Thesen ist, dass kaum ein Mensch diese bewusst IN ERINNERUNG ruft, geschweige denn, sie AUSWERTET. In meinen Augen wäre dieser Schritt aber nicht nur dringend notwendig, er wäre, darüber hinaus, noch effektiver, als die Beschäftigung mit den gegenwärtigen Jugendlichen. |
Da hast du natürlich völlig Recht. Wie du auch bereits festgestellt hast, ist es in der Tat so, dass ich den bestmöglichen Ansatz etwas zu verändern bei den Kindern und Jugendlichen sehe, nämlich deshalb, weil diese noch offener und weniger festgefahren sind. Dass man dabei natürlich seine eigene Vergangenheit nicht außen vor lassen darf versteht sich, jedoch muss man auch beachten, dass zwischen verschiedenen Jugendgenerationen die Gräben mehr oder weniger tief sind. Die Jugendlichen, die so fünf bis sieben Jahre jünger sind als ich, wachsen völlig anderes auf, was IMHO hauptsächlich an einer veränderten Elterngeneration und an technischen Dingen liegt. Wobei ich mit anders nicht prinzipiell besser oder schlechter meine. Aber man muss es eben berücksichtigen.
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| Die erste Frage, die ich mir stelle, ist, wie sieht es bei Mind Riot aus? Leben da alle Mitglieder an der selben Ecke? - Ich denke doch nicht. |
Mind Riot ist da ein schlechter Vergleich. Denn um im Forum zu posten, zu chatten und sich dann 1-2 mal im Jahr zu treffen sind hunderte Kilometer Entfernung schon okay. Gilt für die VL-seite des Plateaus genauso. Für RL-Projekte ist das eher ungünstig.
| Zitat: |
| Nächster Punkt: Das Reisen: In meinen Augen WEITET Reisen IMMER das Bewusstsein, egal wie verschmiert die Brillengläser auch sind... Durchs Reisen werden sie etwas sauberer. Ein Projekt, indem es darum geht, vielleicht irgendwann einmal einen oder noch besser: VIELE "Locations" in der Welt einzurichten, braucht nicht nur Menschen mit hohem Bewusstsein, sondern auch mit einem gewissen finanziellen Background. Und wenn diese die Locations erst mal bildeten, und für sich nutzten, dann können sicher auch noch die anderen (z.B. Jugendliche) davon profitieren. |
Wenn es denn mal viele Locations gibt, dann gebe ich dir Recht. Es empfiehlt sich aber denke ich mal an einem Ort (mit einem kleinen Cafe zB
) anzufangen und dann ist es denkbar ungünstig, wenn alle soweit weg wohnen.
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nemesus:
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| [..]Es ist kein Zufall, dass Buddhisten oft vom Ablegen des Ego reden. Denn dieser Teil des Wachbewusstseins dürfte für Streitigkeiten verantwortlich sein. |
ich:
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| ich verstehe, was du da schreibst. und für mich klingt das in etwa so: "wäh, ihr seid alle scheisse, und die individualität ist schuld daran, dass es nicht funzt". |
seneca:
| Zitat: |
| Natürlich ist die Individualität an allem Schuld. Gäbe es keine Individualität, wären alle Probleme verdammt einfach zu lösen, das hast du gut erkannt @quaid. |
man beachte, wie seneca fälschlicher weise annimmt, es sei meine erkenntnis, die individualität sei schuld. aber auf diesen hinweis kommt nur:
| Zitat: |
| Du hast ihn überhaupt nicht zusammengefasst. Du hast behauptet, du hättest ihn zusammengefasst bzw. ich gehe auch davon aus, dass du denkst du hättest ihn zusammengefasst. Das ist ein Unterschied. |
hast du nicht die größe, einzuräumen, dass die behauptung, es sei meine erkenntnis, falsch war? musst du deswegen unbedingt einen fehler bei mir suchen und weiter behaupten, ich hätte garkeine zusammenfassung geschrieben?
mir ist schon klar, dass bei wikipedia unter 'zusammenfassung' von bestimmten kriterien geschrieben wird. nenn meine zusammenfassung meinetwegen unvollständig, ungenau, unprofessionell oder sonstwas. aber es war als zusammenfassung gedacht und gepostet, und damit ist es eine, die das thema nicht verfehlt hat.
im übrigen: wenn ich dian richtig verstanden habe, ist hier jedermann willkommen. man müsste schon propagierend rechts oder links gerichtet sein bzw. sich sonstwie stark daneben benehmen, um nicht mehr erwünscht zu sein.
nemesus z.b. ist ja nur noch hier, weil er sich (meistens) sachlich ausdrückt.
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Seneca unregistriert
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Okay, ich sehe es ein und nehme es zurück @quaid. Ich behaupte damit das Gegenteil und sage, dass du es nicht erkannt hast, dass die Individualität an allem schuld ist. Welchen Sinn es macht unbedingt darauf zu bestehen etwas nicht erkannt zu haben erschließt sich mir allerdings nicht.
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| mir ist schon klar, dass bei wikipedia unter 'zusammenfassung' von bestimmten kriterien geschrieben wird. |
Was auf der Wiki steht geht mir im Grunde am Allerwertesten vorbei. Eine Zusammenfassung sollte zumindest so sein, dass sie den Sinn nicht grob verzerrt.
| Zitat: |
| im übrigen: wenn ich dian richtig verstanden habe, ist hier jedermann willkommen. |
Ach, das sagt derjenige, der etwas dagegen hat, dass ich mit meiner begründeten und ausführlich dargelegten Meinung, seinen Traum zerstöre, er könnte ohne jegliche Verantwortung und Einsatz viel mehr Geld verdienen, wenn doch die bösen Bonzen und die Politiker nicht rund um die Uhr mit voller Absicht darum kümmern würden, ihn klein zu halten. Solche begründeten Dämpfer in anderen Threads sind natürlich nicht erwünscht, wenn man grad in seiner "ich werde von allen unterdrückt"-Romantik festsitzt, aber einen Thread zu kapern, überhaupt nichts zur Sache beizutragen in diejenigen, die diskutieren damit ständig zu unterbrechen, soll nun plötzlich toll sein, solange es keine Nazipropaganda ist oder was?
Ich sage dir eines @quaid: Willkommen im "wie verbessere ich die Welt"-Diskussionsthread. Da darfst hier lesen, deine Meinung kundtun, mitarbeiten, uns verbessern. Nur zu, es steht dir offen.Aber überwinde dich bitte und poste zum Thema und nicht daran vorbei.
Diese Einladung ist übrigens mein voller Ernst.
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das siehst du falsch. es geht nicht darum, etwas erkannt zu haben oder nicht erkannt zu haben.
sondern es geht darum, etwas erkannt zu haben, oder etwas wiederzugeben, was jemand anderes erkannt hat. dieser sinn erschließt sich dir ganz bestimmt.
dass du deine behauptung zurücknimmst, verliert irgendwie an wert, wenn du es so aufgezwungen schreibst. vielleicht hast du ja ein problem damit. ich nehme das mal so zur kenntniss
wenn nemesus über das ablegen des egos in bezug auf buddhisten spricht und ich das wort "individualität" anfüge, findest du also, ich habe das thema grob verzerrt?
zum dritten punkt: du bist nicht radikal / propagierend rechts oder links. du störst die diskussionsabläufe nicht. warum solltest du nicht willkommen sein? ich sehe das so.
meine meinung über politiker und "bonzen" hast du wahrscheinlich verzerrt aufgefasst. ich kann das nachvollziehen, wenn du dir ein meinungsbild über mich machst in einer phase, wo ich mich gerade so schön über das thema aufgeregt habe. aber du weißt auch, oder solltest wissen, dass ich nicht sehr viel über dieses thema weiß; spätestens seit ich es selbst geschrieben hatte.
desweiteren weise ich die anschuldigung,ich sei der meinung, ich könne ohne jegliche verantwortung und einsatz viel mehr geld verdienen, wenn die "bösen bonzen und politiker" nicht dagegen halten würden, zurück. das ist aus dem zusammenhang gerissen und (jetzt kommts) falsch zusammengefasst!
ich verliere aber noch ein paar worte dazu: du bist mit deiner "dämpfer verpassenden" art etwas großspurig aufgetreten. das habe ich kritisiert - nicht deinen inhalt. desweiteren hatte ich meine meinung dargelegt, dass ich der meinung bin, dass es theoretisch möglichkeiten gäbe und man nur schauen müsste, wie die umsetzung funktionieren könnte. du hingegen scheinst dahingehend stets der meinung zu sein, es geht einfach nicht, weil baum.
"..soll nun plötzlich toll sein, solange es keine nazipropaganda ist.."
da war ich wohl wieder nicht vollständig mit meiner aufzählung. entschuldige, ich wusste ja nicht, dass du es so genau haben willst. aber du hast offenbar genauso wenig ahnung, wie es momentan im "huldigungs-thread" ausschaut, wie nemesus selbst. von daher empfehle ich dir, dich entweder zurückzulehnen und den thread mit bedacht zu lesen, oder ihn zu ignorieren ob der unwichtigkeit deren inhaltes von vorne bis hinten.
ansonst bleibt mir da nur zu sagen, dass ich kein admin mehr bin und mehr denn je bereit wäre, mahnungen zu empfangen, sollte ich mich zu sehr daneben benehmen. du kannst auch gerne meine beiträge melden, wenn du der meinung bist, dass es nötig wäre. dafür ist die funktion ja da..
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von quaid am 09.02.2009 13:15.
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dian unregistriert
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@ Seneca:
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| Ich bin an dieser Stelle der vollsten Überzeugung, dass man alle betroffenen Personen angemessen einbinden muss. Die Art, wie es Dian handhabt, dass er zwar eine aufgeklärte Jugend will, aber mit den unaufgeklärten Oberflächlichen nix zu tun haben will, funktioniert nicht, denn man direkt dort anfangen, wo man meint, dass das Problem sitzt. Dazu gehört eben, dass man sich in die Materie "vor Ort" einfindet und dazu gehört auch, dass man auf die Leute zugeht, die einen eig. eher abschrecken. |
Dafür muss man aber schon ziemlich masochistisch veranlagt sein.
Wenn ich nur mal kurz in einem "normalen" Forum versuche, meine Sicht der Dinge darzustellen, und mir dabei die immer gleichen dümmlichen Argumente und Beleidigungen anhören muss, dann frustet mich das schon so sehr, dass mein Bedarf an Kommunikation mit gewöhnlichen Menschen meist wieder für ein paar Monate gedeckt ist.
Manch Physik-Nobelpreisträger würde es als ermüdend empfinden, einem unmotivierten Hauptschüler das Bruchrechnen beizubringen.
Ich empfinde es als wahnsinnig ermüdend, Menschen zu erklären, dass echte Anarchie nichts böses, sondern ein erstrebenswertes Ideal ist.
Noch ermüdender ist es wohl nur noch, einem pubertierenden Vierzehnjährigen zu erklären, warum er zu wenig Abstand zu seinem Leben hat, und dass ihm sein Musikgeschmack von den Medien eingepflanzt wurde.
Da macht man sich schnell ziemlich unbeliebt.
Und wenn ich irgendwo nicht willkommen bin, ziehe ich mich eben in der Regel gleich wieder zurück... einerseits aus Höflichkeit, weil ich niemandem mit Gewalt mein Weltbild aufdrängen will, und andererseits aus Selbstschutz, weil solche Diskussionen nur unnötig Energie kosten, ohne dass am Ende mal irgendein befriedigendes Resultat dabei rauskommen würde.
Ich denke, um die "Unaufgeklärten" zu erreichen, muss man einfach Freude am Umgang mit aufrechtgehenden Säugetieren haben... man muss sie irgendwo lieben, trotz ihrer Unvollkommenheit, und obwohl sie einen vielleicht jederzeit für ein Butterbrot verraten würden... sonst ist es nur eine Qual für alle Beteiligten.
Daher überlasse ich das anderen... was wie gesagt aber nicht heißen soll, dass ich es prinzipiell für sinnlos halte... es ist nur eben sinnlos für mich persönlich, weil ich einfach nicht der richtige Typ für sowas bin.
@ nemesus:
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| Aus vielen Gesprächen mit ihm komme ich zur Einschätzung, dass dian einen bestimmten Bereich für sich beansprucht. Es handelt sich dabei vielleicht nicht um den oberflächlichsten >>Raum<< aber nun wirklich auch nicht um den "tiefsten". |
Ja, da kann ich nicht widersprechen.
Tiefe um der Tiefe willen langweilt mich meist ebenso wie Oberflächlichkeit.
Wie gesagt... am liebsten ist mir die Gesellschaft von Wesen, die von dem selben Planeten stammen wie ich. Dieser Planet ist definitiv nicht die Erde... aber es ist auch nicht der Planet der Klugscheißer oder der allwissenden Halbgötter.
Ich kämpfe meinen eigene Kampf für die Dinge, die mir persönlich wichtig sind... du kämpfst für Dinge, die dir wichtig sind...
und hin und wieder überschneidet sich das, und wir kämpfen für was ganz ähnliches. Aber eben nicht immer, und deshalb ist es auch gut, dass wir nicht alle ans selbe Projekt gebunden sind, sondern dass es Ausweichsmöglichkeiten gibt, wenn man sich mal wieder gegenseitig überhaupt nicht verstehen kann. Ich denke nicht, dass wir uns jemals völlig verstehen werden... dafür bist du zu stark auf deine Idealwelt fixiert, und ich zu stark auf die meine.
Aber man kann nichts desto trotz Erfahrungen austauschen und sich gegenseitig inspirieren.
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Seneca unregistriert
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Da macht man sich schnell ziemlich unbeliebt.
Und wenn ich irgendwo nicht willkommen bin, ziehe ich mich eben in der Regel gleich wieder zurück... |
Das ist verständlich. Ich erlebe es jedoch auch oft so, dass man durchaus auch aufgenommen wird, wenn erstmal klar ist, dass man mit den abweichenden Ansichten, die man hat niemandem schaden will, sondern es zum Wohle der Beteiligten ist.
Im Sport ist das zum Beispiel sehr deutlich zu merken: Kommt man als Trainer in eine recht unmotivierte Mannschaft rein und zieht die Zügel an, macht ein hartes Training, dann ist man natürlich zuerst mal der Arsch. Irgendwann merken die Leute dann, dass es was nützt und finden es toll, dass sie sich verbessern.
Um das zu verallgemeinern: Jemand der mit neuen und unbekannten Ansätzen zunächst unbequem erscheint macht sich anfänglich als Feind natürlich gut. Das ändert sich, sobald man weiß, was man daran hat.
Verlangt natürlich auch nach einem geschickten Vorgehen.
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nemesus unregistriert
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re: Seneca
09.02.2009 15:32 |
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Du schreibst:
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| Wie du auch bereits festgestellt hast, ist es in der Tat so, dass ich den bestmöglichen Ansatz etwas zu verändern bei den Kindern und Jugendlichen sehe, nämlich deshalb, weil diese noch offener und weniger festgefahren sind. |
Das habe ich nicht so festgestellt. ZUSAMMENFASSEND: Jugend bedeutet für mich >>dynamisch zu denken.<< Jugend hat für mich dementsprechend nicht zwingend etwas mit einem zarten Alter zu tun. JUGENDLICHE, also JUNGE Menschen wie TEENAGER können schon extrem festgefahren sein. Deshalb ist mein Ansatz mich um DYNAMISCHDENKENDE MENSCHEN zu bemühen, BEVOR sie selbst Kinder haben, und sie dazu anzuregen, sich selbst zu verbessern, damit sie ihre ZUKÜNFTIGEN KINDER besser beim DYNAMISCH DENKEND BLEIBEN unterstützen können.
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| Mind Riot ist da ein schlechter Vergleich. Denn um im Forum zu posten, zu chatten und sich dann 1-2 mal im Jahr zu treffen sind hunderte Kilometer Entfernung schon okay. Gilt für die VL-seite des Plateaus genauso. Für RL-Projekte ist das eher ungünstig. |
Sehe ich anders, zumindest auf das Plateau bezogen. Wenn Du so willst, ist die virtuelle Seite des Plateau der Platz zur Abgabe der >>Hausaufgaben<< zwischen den Treffen. Und je mehr die Hausaufgaben das Lernen voranbringen, desto kürzer wird auch der Abstand zwischen den "Real-Life-Treffen" sein.
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| Wenn es denn mal viele Locations gibt, dann gebe ich dir Recht. Es empfiehlt sich aber denke ich mal an einem Ort (mit einem kleinen Cafe zB ) anzufangen und dann ist es denkbar ungünstig, wenn alle soweit weg wohnen. |
Natürlich wird mit EINEM Café angefangen werden. Doch davon auszugehen, dass es denkbar ungünstig sei, wenn alle soweit wegwohnen halte ich für etwas kurzsichtig betrachtet.
DIe Idee einer Siedlung, wie ich sie mir vorstelle soll auch für alle Siedler zur finanziellen Entlastung führen. Das Café als einer von vielen Schritten, hin zu einer Siedlung (in der dann auch alle zusammen wohnen) soll da keine Ausnahme sein.
In Berlin gibt es viele Communities, die ich gerne bewirten würde. An erster Stelle seien hier Startrek-Fan-Club, HC und CS genannt. - Zusammen kommen da etwa 6000 Menschen zusammen, schätze ich, die natürlich nicht alle Café-Benutzer sind. Dann kommt noch der "Publkumsverkehr" hinzu.
Wenn nun das Café zwei Seperate Räume hätte, eines für Plateaubenutzer und eines für Plateaubenutzer und Rest, dann könnte der "geschlossene" Raum durch den "offenen" mitfinanziert werden. Und wenn dem geschlossenen Raum noch Schlafplätze und erweiterte sanitäre Einrichtungen vorhanden sind (Dusche + Bad), dann ersparen sich alle PlateauNutzer die Übernachtungskosten. Teuer am Reisen sind die Übernachtungen. Deshalb bin ich eine Zeit lang auch durch Europa mit Schlafsack und Zelt gezogen. Bei den Fahrpreisen gibt es bereits viele Möglichkeiten, Geld zu sparen. Bei den Übernachtungen geht das bisher immer auf Kosten des "Komforts"
Soweit,
Nemi
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Seneca unregistriert
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| nicht zwingend etwas mit einem zarten Alter zu tun. |
Korrekt. Aber da junge Leute im Leben selbst noch nicht so gefestigt sind, dafür aber eben noch die meisten Jahre vor sich haben, sind junge Leute da natürlich im Vorteil, wobei sie auch den Nachteil haben, über weniger Erfahrung zu verfügen.
| Zitat: |
Natürlich wird mit EINEM Café angefangen werden. Doch davon auszugehen, dass es denkbar ungünstig sei, wenn alle soweit wegwohnen halte ich für etwas kurzsichtig betrachtet.
DIe Idee einer Siedlung, wie ich sie mir vorstelle soll auch für alle Siedler zur finanziellen Entlastung führen. Das Café als einer von vielen Schritten, hin zu einer Siedlung (in der dann auch alle zusammen wohnen) soll da keine Ausnahme sein.
In Berlin gibt es viele Communities, die ich gerne bewirten würde. An erster Stelle seien hier Startrek-Fan-Club, HC und CS genannt. - Zusammen kommen da etwa 6000 Menschen zusammen, schätze ich, die natürlich nicht alle Café-Benutzer sind. Dann kommt noch der "Publkumsverkehr" hinzu.
Wenn nun das Café zwei Seperate Räume hätte, eines für Plateaubenutzer und eines für Plateaubenutzer und Rest, dann könnte der "geschlossene" Raum durch den "offenen" mitfinanziert werden. Und wenn dem geschlossenen Raum noch Schlafplätze und erweiterte sanitäre Einrichtungen vorhanden sind (Dusche + Bad), dann ersparen sich alle PlateauNutzer die Übernachtungskosten. Teuer am Reisen sind die Übernachtungen. Deshalb bin ich eine Zeit lang auch durch Europa mit Schlafsack und Zelt gezogen. Bei den Fahrpreisen gibt es bereits viele Möglichkeiten, Geld zu sparen. Bei den Übernachtungen geht das bisher immer auf Kosten des "Komforts" |
Macht im Grunde genommen Sinn was du sagst. Problem an der Geschichte ist mal wieder die praktische Seite. Ein gut erreichbares Cafe in der Stadt kostet Unsummen und selbst wenn man die hinblättert können da vllt 5 Leute wohnen zusätzlich und mehr nicht. Das macht das ganze schwierig. Eine alte Lagerhalle außerhalb wäre natürlich auch eine nette Sache. Da macht man dann im öffentlichen Bereich eben kein schickes Cafe sondern irgendeine düstere Disko am Wochenende. Müsste finanziell besser machbar sein.
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nemesus unregistriert
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re: Seneca
10.02.2009 00:10 |
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| Zitat: |
| Korrekt. Aber da junge Leute im Leben selbst noch nicht so gefestigt sind, dafür aber eben noch die meisten Jahre vor sich haben, sind junge Leute da natürlich im Vorteil, wobei sie auch den Nachteil haben, über weniger Erfahrung zu verfügen. |
Weniger Erfahrung ist zumindest nicht ewtas, was ich als störend empfinden würde. Da gibt es allerdings etwas, was ich glauben erkannt zu haben.
Ich glaube, es ist so: Kinder leiden bereits unter den Engstirnigkeiten der Eltern im frühesten Alter, also schon zwischen 0 und 5 Jahren. Zwischen 5 und der Pubertät fällt das noch nicht so alarmierend auf. Du merkst das Nichtwissen der Eltern, wenn Du Dich näher mit dem Kind beschäftigst. Findet es Märchen "doof", welche kennt es, welche Sendungen konsumiert es im TV, welche Spielsachen stehen auf den Wunschzetteln, usw. Trotzdem kannst Du recht leicht das Interesse des Kindes in andere Bahnen lenken. Ich zum Beispiel spiele jetzt regelmässig mit der Tochter meines Bruders Schach. Und in letzter Zeit ist sie es, die fragt, ob wir wieder Schach spielen wollen. - Ihr das Schachspielen beizubringen (die Grundzüge) war eine Sache von einer halben Stunde. Ab und an habe ich dann immer mal wieder nachgefragt, ob sie mir noch die Figuren aufzählen könne, einfach so nebenbei. - Das hat vollkommen gereicht.
Dann kommt die Pubertät, da ist der Heranwachsende gerade mit anderen Dingen beschäftigt. Und dann kommt die spannenste Phase, ich nenne sie >>Postpubertät<<. Die Preisfrage ist: Hat der >>hormonelle Brennstoff<< ausgereicht, um sich von den Eltern zu lösen, oder fällt die betroffene Person wieder zurück, und wird schließlich ein genauso bescheuerter Erwachsener, wie die Eltern zuvor.
In den meisten Fällen tritt nach meinen Beobachtungen leider letzteres auf. Es kommt so oft vor, dass es mich ängstigt. Deshalb auch meine Signatur. Die Aufforderung >>Reich mir mal den Rettich rüber<< stammt aus dem Song >>30jährige Pärchen<< von Rainald Grebe.
Da wird das daraus resultierende Trauerspiel hervorragend geschildert.
| Zitat: |
| Macht im Grunde genommen Sinn was du sagst. Problem an der Geschichte ist mal wieder die praktische Seite. Ein gut erreichbares Cafe in der Stadt kostet Unsummen und selbst wenn man die hinblättert können da vllt 5 Leute wohnen zusätzlich und mehr nicht. Das macht das ganze schwierig. Eine alte Lagerhalle außerhalb wäre natürlich auch eine nette Sache. Da macht man dann im öffentlichen Bereich eben kein schickes Cafe sondern irgendeine düstere Disko am Wochenende. Müsste finanziell besser machbar sein. |
Der Witz ist, das, was Du sagst, macht genauso Sinn.
Witzig deshalb, weil laut dem aktuellen Spektrum-Artikel das Universum fraktal sein könnte, und weil das übergeordnete Thema ja eigentlich die Frage ist, wie gehen Menschen in einer besseren Umgebung besser miteinander um.
Eine meiner Thesen ist, dass Kompromisse immer schlecht sind. Am Ende bekommen alle Beteiligten Parteien nicht, was sie wollten.
Es geht jedoch meiner Überzeugung nach auch anders:
Der goldene Mittelweg ist für mich deshalb golden (und glänzend), weil er kein Kompromiss ist, sondern eine Optimierung aus mehreren Argumenten:
Praktisch angewandt:
Das Café hat den Vorteil, dass es zentral liegt. Es gibt mehr NEUES Publikum, was sich der "geübte Plateaujaner" >>angeln<< könnte, sofern es vielversprechend genug scheint.
Eine Lage in der City ist aber teuer, deshalb müsste der "geschlossene Raum" recht klein sein.
Auf der anderen Seite bietet das Plateau schon jetzt möglichkeiten, Termine im Onlinekalender miteinander zu koordinieren. Es könnten sich also Gruppen, die sich mehr aufeinander einlassen wollen, verabreden. Große Treffen sind zwar schön, aber sind meist auch oberflächlicher. Hinzu kommt, dass ein Café für größere Treffen auch mal ein WE lang dicht gemacht werden kann.
Die Halle hätte den Vorteil, dass mehr "Plateujaner" gleichzeitig zusammen wohnen könnten. Die Lage Außerhalb würde kleinere Preise bedeuten. Mit einer Disco am WE würde sich mitunter auch mehr Geld machen lassen. Nachteil: Man könnte nach weniger NEUEN Leuten suchen. Das Publikum einer düsteren Disko wäre auch nicht so vielseitig.
Mögliche Synthese:
Ein größeres Café in einer kleineren Halle jenseits der City aber auch nicht ganz so weit vom Schuss, wie ursprünglich geplant. Dieses könnte durch eine besondere Gestaltung zum Insidertipp werden. Zum Beispiel: Durch eine Umdekoration der Lagerhalle in eine Art überdachten Garten. Bei genügend Fenstern und künstlicher Beleuchtung könnte das gehen. Es wäre sozusagen die "Kuppel Light".
Gruß,
nemi
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von nemesus am 10.02.2009 00:15.
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Seneca unregistriert
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| Trotzdem kannst Du recht leicht das Interesse des Kindes in andere Bahnen lenken. |
Und eben an dieser Stelle halte ich es für wichtig, dass Kinder und Jugendliche mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt kommen. Jeder Mensch für sich gesehen ist ja relativ beschränkt und jeder Mensch weist gewisse Einseitigkeiten auf. Durch Abwechslung erreicht man damit Vielfalt.
Ich gebe ja zu, ich bin auch ziemlich beschränkt, ich habe zum Beispiel nie gelernt mich mit Musik zu beschäftigen oder mit Kunst (wobei mir der Konsum durchaus Spaß macht). Dafür wurde mein Interesse für handwerkliches Dinge schon sehr früh geweckt und ich mache mir auch sehr gerne bei der einen oder anderen Bastelei mal die Hände schmutzig. Ich finde es auch immer wieder interessant wie man Jugendliche mit so primitiven Dingen wie Kunstharz, Lötkolben, Nitroverdünner oder Holzkohlegrill faszinieren kann. Wahrscheinlich erzählen denen die Eltern daheim, dass heiße Gegenstände, Feuer, gifte Chemikalien etc böse sind und man deswegen die Finger weg lässt. Anders kann ich mir das nicht erklären.
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| Hat der >>hormonelle Brennstoff<< ausgereicht, um sich von den Eltern zu lösen, oder fällt die betroffene Person wieder zurück, und wird schließlich ein genauso bescheuerter Erwachsener, wie die Eltern zuvor. |
Auch hier wieder: Take the best! Es ist IMHO nicht grundsätzlich schädlich die Erfahrungen anderer mitzuverarbeiten. Zu schnelle Verselbständigung endet oft mit einem Desaster. Allerdings besteht eben wiederum die Gefahr, sich zu sehr an die Erfahrenen zu klammern und den ganzen Müll wieder mitzuübernehmen.
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| Eine meiner Thesen ist, dass Kompromisse immer schlecht sind. Am Ende bekommen alle Beteiligten Parteien nicht, was sie wollten. |
Ich denke, das kommt darauf an. Wenn man natürlich direkt auf den Felsen zusteuert und sich nicht einig ist, ob links oder rechts dran vorbei, wäre jeder Kompromiss sicherlich schlecht. Es gibt jedoch auch Situationen wo der Kompromiss geradeso sitzt dass er keines der einzelnen Fässer zum Überlaufen bringt.
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| Es wäre sozusagen die "Kuppel Light". |
Schöne Vorstellung IMHO. Kennst du das Sony-Center in Berlin? Ist zwar ein Einkaufszentrum, aber die Architektur traumhaft. Leider etwas außerhalb der Preisklasse.
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nemesus unregistriert
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re: Seneca
10.02.2009 17:04 |
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| Und eben an dieser Stelle halte ich es für wichtig, dass Kinder und Jugendliche mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt kommen. Jeder Mensch für sich gesehen ist ja relativ beschränkt und jeder Mensch weist gewisse Einseitigkeiten auf. Durch Abwechslung erreicht man damit Vielfalt. |
Okay, wie kann man dieses Prinzip optimieren?
Zunächst die ernüchternde Erkenntnis: Kleinkinder, zwischen 0 und 5 sind meist zu Hause, wenn man mal von Kindergärten und Krippen absieht, die ich eher als Kinderaufbewahrungsplätze empfinde.
Das war einer der Gründe, weshalb ich ein "postpolyamores Netzwerk" vorschlug.
Falls diese Idee hier wieder in Vergessenheit geraten sein sollte:
Infos zur Polyamory findest Du hier
Ich fand die Zielsetzung allerdings noch zu oberflächlich, weshalb ich, in Anlehnung an die Polyamory, die "PostPolyamory" >>entwickelte<<. Hier findest Du auch den direkten Vergleich.
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| Auch hier wieder: Take the best! Es ist IMHO nicht grundsätzlich schädlich die Erfahrungen anderer mitzuverarbeiten. Zu schnelle Verselbständigung endet oft mit einem Desaster. Allerdings besteht eben wiederum die Gefahr, sich zu sehr an die Erfahrenen zu klammern und den ganzen Müll wieder mitzuübernehmen. |
Es geht mir nicht um eine körperliche Abnabelung, sondern darum, dass die mentale Abnabelung, die in der Postpubertät wohl am größten ist, erhalten bleibt, und nicht wieder "verdrängt" wird.
Eigentlich dürften nur die wenigsten Kinder einen Grund haben, ihren Eltern noch einmal in diesem Leben zu verzeihen.
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| Es gibt jedoch auch Situationen wo der Kompromiss geradeso sitzt dass er keines der einzelnen Fässer zum Überlaufen bringt. |
Naja, das, worauf ich hinaus wollte, war eigentlich diese Idee mit der Mischung aus Café und Loft(Lagerhalle). Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich einen Kompromiss eingehe, sondern, dass Deine Gedanken die Idee von meinem Café noch optimiert haben.
Vielleicht, wenn man es geschickt anstellt, sehen alle "Kompromisse" so aus. - Nur würde ich dann das Wort Kompromiss irgendwie unpassend finden.
P.s.: Das Sony-Center kenne ich natürlich. Und ja. Es ist eine ganz andere Preisklase... *gg*
Gruß,
nemi
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von nemesus am 10.02.2009 17:07.
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