dian unregistriert
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Wolf's Rain
18.10.2009 23:14 |
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Normalerweise stehe ich ja nicht so auf Animes...
Die schon öfters erwähnten Schulmädchen in Kampfrobotern mit irgendwelchen Pokemon-Viechern auf der Schulter schrecken mich einfach ab.
Und wenn mal ein Anime "erwachsener" daherkommt, dann fehlen mir oft Charaktere, mit denen ich mich identifizieren kann. (Ich tue mir wohl auch generell etwas schwer damit, zu Zeichentrickgestalten eine ähnliche emotionale Bindung aufzubauen wie zu "realen" Charakteren.)
Jedenfalls hat mich Shinobi deshalb fast schon dazu zwingen müssen, dass ich mir mal die erste Folge von "Wolf's Rain" anschaue.
Zum Glück habe ich auf ihn gehört... denn "Wolf's Rain" ist mal wirklich ein Werk, bei dem ich irgendwann völlig vergessen habe, dass das ja nur Zeichentrickfiguren sind. Ich habe mitgefiebert, und ja, ich habe mich verdammt gut mit der Geschichte und den Charakteren identifizieren können.
Die einzelnen Folgen sind sehr abwechslungsreich, und es geht eben nicht nur darum, dass die Guten die Bösen besiegen, sondern es werden auch des öfteren Themen angeschnitten wie Loyalität, Verantwortungsgefühl, Freundschaft und die Frage, wofür man eigentlich lebt. Zuweilen hat das eine fast schon spirituelle Tiefe. Die durchaus auch vorhandene Action und Spannung ist definitiv mehr Beiwerk zur Handlung, als umgekehrt.
Für die, die's noch gar nicht kennen, kopiere ich aber erst mal die Beschreibung aus dem Animethread:
| Zitat: |
Wolfs Rain

Genre: Action, Adventure, Drama, Fantasy, Mystery, SciFi
Beschreibung:
Wolf's Rain spielt in einer Nach-Apokalyptischen Zukunft die vorwiegend mit Schnee und Eis bedeckt ist. Die Welt wird von den Adeligen beherrscht.
Einer der letzten wilden Wölfen, Kiba, kommt in die Stadt Cold City weil er dort den Duft der Mondblume riecht. Kiba und die anderen Wölfe in dieser Zeit verfügen über die Fähigkeit sich als Menschen zu tarnen, womit sie praktisch unentdeckt unter den Menschen leben können. Weswegen die Menschen auch glauben, dass die Wölfe seit 200 Jahren ausgestorben sind.
Kiba trifft in der Stadt zuerst auf Tsume, später Hige mit dem er sich als ersten anfreundet und zum Schluss noch auf Toboe den Jüngsten. Zusammen beschliessen sie sich auf dem Weg zum Paradies zu machen. Das Paradies an dem Ort wo schon früher die Wölfe in Frieden leben konnten, ohne von den Menschen gestört zu werden. Doch um in dieses Paradies zu gelangen brauchen die Wölfe ein 'Tor', dieses Tor ist die Blumenjungfrau Cheza. Cheza wurde aus Blumen erschaffen welche nur im Paradies wachsen, und deshalb verfolgen die vier Wölfe den Geruch der Mondblume um durch Cheza in das Paradies zu gelangen. |
Blumenjungfrau, Wölfe, Adlige...
Einige fragen sich beim Lesen jetzt sicher:
Was geht das mich an? Welche Relevanz hat diese Geschichte für mich, weshalb ich mir diese 30 Folgen antun sollte?
Nun... zunächst einmal zu den Wölfen:
Wölfe sind Wesen, die die Gestalt von Menschen annehmen können, und die getarnt unter den Menschen leben... aber sie sind eben keine Menschen.
Sie sind von ihrem Charakter stolz, wild und ungezähmt, und schon allein deshalb nicht in die von den Menschen aufgebaute Zivilisation integrierbar.
Für gewöhnlich verachten sie die Menschen und jene ihrer Artgenossen, die sich mit den Menschen einlassen, um sich von ihnen zähmen und besitzen zu lassen.
Für einen echten Wolf käme so etwas nicht in Frage. Wölfe lieben ihre Unabhängigkeit, wenngleich sie auch eine unerfüllte Sehnsucht in sich tragen... die Sehnsucht nach einer Welt, in der die Wölfe herrschen.
Und sie können gar nicht anders, als immer weiter danach zu suchen.
Ich denke, damit dürfte schon klar sein, was mich an dieser Story so gefesselt hat.
Die Wölfe... das sind die rebellischen, unangepassten Freaks... Leute wie unsereins, die noch nicht völlig zivilisationsverblödet sind und sich noch ihr wahres Ich und ihre Instinkte bewahrt haben.
Sie sind stolz und machen das beste aus ihrem Leben. Aber trotzdem ist da immer das Gefühl, dass all das zu wenig ist, bzw. dass sie nicht in diese Welt gehören, in der sie leben.
Damit kann ich mich verständlicherweise prima identifizieren.
Ich hatte im Übrigen auch schon des öfteren Wölfe in meinen Werken erwähnt, ohne Wolf's Rain zu kennen.
Etwa in Gegenwelt:
| Zitat: |
Da draußen tobt seit Jahrzehnten ein neuer Holocaust. Die Schafe wollen uns Wölfe ausrotten, weil sie Angst vor uns haben.
Aber ich frage euch: Sollen wir uns das wirklich gefallen lassen? Sollen wir den Schafen diesen Planeten einfach kampflos überlassen, nur weil sie die Mehrheit stellen?
Wir Wölfe haben diesen Krieg nicht gewollt. Aber wir haben hier und jetzt die Möglichkeit, ihn zu beenden... und zwar als Sieger! |
oder in einer alten Kurzgeschichte:
| Zitat: |
Du weißt verdammt gut, dass ich Harmonie will. Aber ich würde mich nie mit der Art von Harmonie zufrieden geben, wie sie in einer Schafherde herrscht... ich will die Harmonie, die zwei Wölfe ausstrahlen, wenn sie friedlich nebeneinander in der Sonne liegen! Verstehst du den Unterschied? Die Schafe tun dir vielleicht nur deshalb nichts, weil sie dazu einfach nicht in der Lage sind. Sie haben sozusagen nie wirklich die Wahl zwischen Gut und Böse gehabt, weil es nicht ihrer Natur entspricht.
Wenn dir hingegen ein Wolf nichts zu Leide tut, dann weißt du, dass er dich respektiert und achtet! Nur das ist wahre Harmonie... und die gibt es in dieser Welt voller Schafe einfach nicht." |
Entsprechend wurde ich von Folge zu Folge neugieriger, ob die Wölfe das Paradies tatsächlich finden würden, und was es eigentlich genau damit auf sich hat.
Dankenswerterweise haben nette Mitmenschen alle Folgen auf Youtube hochgeladen, daher würde ich vorschlagen, wenn ich euch jetzt etwas neugierig gemacht habe, dann vergesst eure Vorurteile gegenüber Animes (falls ihr welche haben solltet) und schaut euch einfach mal die ersten paar Folgen an.
Hier geht's los:
http://www.youtube.com/watch?v=B32qjuy7ZgE
Warnung:
Im weiteren Verlauf des Threads werde ich keine Rücksicht auf Spoiler nehmen... also wenn ihr euch nicht die Überraschung verderben wollt, dann schaut erst die Serie und lest danach weiter.
Ich möchte hier ohnehin vor allem mit Leuten diskutieren, die Wolf's Rain bereits gesehen haben.
Was sind eure Eindrücke? Welche Charaktere mögt ihr besonders? Habt ihr auch irgendwie das Gefühl, ein Wolf auf der Suche nach dem Paradies zu sein, oder ist es für euch einfach nur eine unterhaltsame Serie?
Sehr gut hat mir auch der Teil gefallen, als die Wölfe in der Stadt von Jagara waren, in der die Leute so emotionslos waren und sich für nichts interessiert haben, was abseits ihres Alltags geschieht.
Die Parallelen zu unserer heutigen Welt sind sicher mehr als nur zufällig. Ich vermute mal, dass die Macher von "Wolf's Rain" der heutigen Zivilisation auch eher kritisch gegenüber stehen.
Das Ende hat mich dann aber auch etwas unbefriedigt zurückgelassen.
Zunächst mal wird es in den letzten Folgen ja wirklich extrem dramatisch... alle vertrauten Helden gehen einer nach dem anderen drauf. Das nenne ich mal konsequent dafür gesorgt, dass niemand auf die Idee kommt, nach einer Fortsetzung zu verlangen.
Aber dann haben sich die Macher ja doch ein Hintertürchen aufgelassen...
So wie ich den Schluss verstanden habe, werden die Wölfe wiedergeboren, in einer Welt, die noch mehr unserer heutigen Welt ähnelt als die Stadt von Jagara.
Sie gehen aneinander vorbei... aber ob sie einander erkennen oder nicht, bleibt völlig offen. (korrigiert mich, falls ich mich irren sollte)
Das erinnert mich dann wiederum an das eine Ende von "Butterfly Effect", als der Typ und seine Freundin in der veränderten Zukunft aneinander vorbeilaufen, und es nicht klar wird, ob sie sich wiedererkennen oder nicht... und es erinnert mich natürlich auch etwas an den zweiten Epilog von Gegenwelt, wo Yao auf die andere Version von Nikita trifft und der ihn nicht mehr erkennt.
Irgendwie bin ich da etwas zwiegespalten. Einerseits mag ich diese Art von Ende... aber dafür, dass 30 Folgen lang vom Paradies geredet wurde, weiß man am Ende ja auch nicht viel mehr darüber als am Anfang.
Die eine Zivilisation geht unter, und die nächste Zivilisation entsteht... eine Zivilisation, in der die Wölfe ganz offensichtlich immer noch nicht herrschen, da sie es sonst ja nicht nötig hätten, sich wieder als Menschen zu verkleiden.
Oder wie habt ihr das verstanden?
Soll einem dieses Ende nun Mut machen, dass es immer irgendwie weitergeht...oder ist es nicht eher eine Endlosschleife, und die Suche nach dem Paradies eine Suche, die niemals enden wird?
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Shai unregistriert
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Die Serie ist wunderbar, hab es damals im Tv gesehen....
Doch ich bin nie auf die Idee gekommen, wolfs rain noch mal irgendwo zu suchen, ich habe nämlich leider nicht alle gesehen. Werde ich nachholen und mich dann erst evtl, zu deinem Beitrag äußern.
Hier ne andere Seite, wo man Livestream alle 30 folgen sehen kann, was glaube ich besser, als youtube sein wird.
direkt link:
http://anime-loads.org/page.php?id=300
Sind auch viele tolle Filme dabei, für Leute die gerne Anime mögen.
Ps: den Film fand ich gut, wer weiß, irgendwann enden wir auch so....
http://anime-loads.org/page.php?id=492
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@ dian
Ich hab dir diesen Anime ja bewusst empfohlen. Weil es wirklich schwer ist sich mit den Charakteren und der Story auseinanderzusetzen, wenn man nicht so sehr auf Animes und Zeichentrick steht wie ich jetzt. In diesem Anime ist auch nichts wirklich japanisch, oder Anime typisch, keine markanten Schulmädchen oder Riesen Roboter. Vielmehr wurde auf den Inhalt der Serie gesetzt hatte ich den Eindruck.
Als ich diesen Anime das erste mal sah, war ich direkt in einem Zwiespalt und hab mich entschlossen ihn erstmal wieder liegen zu lassen. Aufgrund der Schießerei in der ersten Folge, wo ich doch am Anfang direkt begeistert war. Durch die Worte von Kiba, in denen er seinen inneren Drang das Paradies zu finden schilderte, das war dann auch der Grund warum ich mich dann nach anfänglichem zögern dazu entschlossen habe, den Anime weiterzuschauen. Und ich wurde nicht enttäuscht, ich hab mit jeder Folge mehr mitgefiebert und wollte wissen was den nun hinter dem Paradies steckt und ob es einen solchen Ort wirklich gibt. Ich konnte mich in der Rolle, der stolzen und freien Wölfe auch irgendwie sehr gut wiederfinden. Jeder von ihnen hat einen ganz anderen Charakter, der stolze Kiba, der coole aber verschlossene Tsume, (der eigentlich gar keine Lust mehr auf freunde und Gesellschaft hatte) der gutgelaunte Frauenheld Hige und der etwas schmächtige und verschmuste Toboe, der sich im laufe der Serie aber noch wandelt. Gejagt von Militär, den adligen und einem verwirrtem Säufer, begeben sie sich auf die suche nach dem Paradies.
Das ganze kommt teilweise eher rüber wie ein schönes Märschen als wie ein Anime. Es geht auch viel um Freundschaft, Stolz und den sinn des Lebens. In einer düsteren apokalyptischen zeit, die wie ich finde der unseren sehr ähnelt. Die Adligen sind für mich, schlicht die heerscher und mächtigen der Welt. (die sind ja auch fast alle adelig und verwandt) Auch sehr interessant finde ich den Aspekt, das der Mensch vom Wolf abstammt und zum Menschen degeneriert ist, sie haben verlernt ihre wahre Gestallt anzunehmen. Da bestehen gewiss auch parallelen zu uns Menschen. Was soll man sagen die Welt nähert sich ihrem ende, was vor allen in den letzten Folgen klar wird. Ich will da jetzt auch nicht zu viel verraten.
Einige meiner liebsten stellen sind:
Die erste Stadt nachdem sie aufgebrochen sind, in der es Wölfe gibt, die um zu überleben für die Menschen lasten schleppen müssen und wie ich finde einfach nur noch würdelos dahin vegetieren. Sie haben es aufgegeben, nach dem Paradies zu suchen und leben lieber als Sklaven.
Als sie in das Indianer Dorf kommen und Kiba derweil unter dieser Pflanze eingeschlafen ist und glaubt das Paradies gefunden zu haben. Da hatte es mal wieder den Anschein, als wäre das Rudel auseinandergebrochen, aber am ende zogen sie doch gemeinsam weiter.
Und natürlich Jagaras Stadt. Schon zu beginn, als man sah das diese in Arm und Reich eingeteilt war und der bereich der Reichen einem totalen Überwachungsstaat gleicht. Überall Kameras und desillusionierte, gefühllose Leute ähnlich wie in equilibrium, die sich um nichts sorgen. Diese Stadt wird von den adligen regiert, ohne das auch nur irgend ein Bürger eine Ahnung hat, wo sich deren Schloss befindet. Diese Stadt kann man meiner Meinung nach, als ein riesiges Lager bezeichnen, da die Leute aus der ganzen Welt, in diese Stadt stürmen um dort zu überleben, während außerhalb alles vor die Hunde geht.
Im verlauf der Serie hab ich den rachsüchtigen Säufer Quent. Der keinen sinn mehr im Leben zu sehen scheint, als seine Familie zu rächen und die Wölfe zu töten, auch immer mehr ins herz geschlossen.
Mehr möchte ich jetzt auch nicht verraten, da auf Spoiler hinweise in der Regel eh niemand reagiert. Zu beginn der Serie, hätte ich bestimmt nicht gedacht, das sich diese Serie mal zu meinem Lieblings Anime entwickeln würde.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Shai unregistriert
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Es ist Jahre her, als ich diese Serie sah, doch ich musste feststelle, das ich sie heute mit ganz anderen Augen sehe. Doch gleich beider ersten Folge, musste ich an diese Frage von dir denken, dazu gab es gleich finde ich eine passende Antwort, die bei der ersten Folge, die ersten Worte sind...
| Zitat: |
| Soll einem dieses Ende nun Mut machen, dass es immer irgendwie weitergeht...oder ist es nicht eher eine Endlosschleife, und die Suche nach dem Paradies eine Suche, die niemals enden wird? |
Es heißt, dass es diesen Ort gar nicht gibt, das sogenannte Paradies.
Selbst wenn man irgendwann das ende der Welt erreichen würde,
dort wäre nichts, absolut nichts.
Egal wie weit man auch geht, es gibt immer nur diesen einen weg
Und der führt immer nur weiter.
Was soll einem das genau sagen. Sollen diese Sätze am Anfang wirklich schon ebenso der Schlusssatz der letzten Folge sein. Es würde gut passen.....
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Um ehrlich zu sein, habe ich bis heute, noch keine schlüssige Antwort gefunden, was den nun das Paradies darstellen soll und ob es dieses wirklich gibt. Ich glaube das ist genauso offen, wie das Ende von Wolfs Rain. Für jeden ist das Paradies etwas anderes, ich bin der Meinung, das es kein Paradies gibt und irgendwie ist der Weg das ziel. Solange man noch die Hoffnung und den Drang hat es zu finden, geht es halt immer nur vorwärts. Sie haben zwar kein Paradies gefunden, dafür aber Freunde und sie haben sich durch diese Reise, weiterentwickelt was ihre Schwächen und Ängste angeht, bis sie am Ende sogar bereit waren dafür zu sterben. Und ich glaube jeder von uns sehnt sich nach einem Paradies, ein Ort für sich, an dem man glücklich und frei ist. Ohne Sorgen und Probleme etc. aber es ist echt irrwitzig danach zu suchen, da wir uns am Ende selbst im Weg stehen. Da wir uns ein Bild von unseren wünschen geschaffen haben, werden wir immer nur scheinbares sehen und nicht erkennen das z.b. die suche danach, schon voller schöner Erfahrungen war.
In den meisten fällen, ist mir ein offenes Ende auch viel lieber, als ein happy end. Ich mag es, wenn man sich noch selbst, ein passendes Ende ausmahlen kann. Allerdings war ich ziemlich verwirrt, als sie am Ende in einer Welt wiedergeboren wurden, die unserer so ähnlich ist. Wo ich doch die ganze Zeit über, das Gefühl hatte, es geht bei Wolfs Rain auch viel um Kritik an der heutigen Zeit. Das sie dann in einer scheinbar so konsumverblödeten Zeit, wie der unseren wiedergeboren werden, war für mich etwas unschlüssig. Und anscheinend haben sie ihre Erinnerungen verloren, schließlich laufen sie einfach so aneinander vorbei. Ich glaube das sie zu diesem Zeitpunkt, auch längst keine Wölfe mehr sind, sondern als Menschen wiedergeboren wurden.
Ich glaube die Kernaussage dabei ist, das es immer weiter geht und wenn das in einer anderen Welt, Zeit, Dimension oder was weis ich der Fall ist. Vielleicht soll uns das einen Anstoß geben, auch mal über unsere heutige Zeit nachzudenken, anstatt immer nur in die Zukunft zu schauen. Einfach im hier und jetzt zu leben, bevor es zu spät ist, schließlich war ihre alte Welt am Abgrund. Man könnte es als Neustart in unserer Zeit sehen. Aber vermutlich interpretieren wir wie bei so vielem, einfach was hinein was gar nicht beabsichtigt war. Aber gerade deshalb, liebe ich diesen Anime auch, weil so viel offen bleibt, da ist genug Raum für eigene Überlegungen. Mit einem happy end, wäre ich eher unzufrieden gewesen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 20.10.2009 12:48.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Shai unregistriert
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| Zitat: |
| Solange man noch die Hoffnung und den Drang hat es zu finden, geht es halt immer nur vorwärts. |
Das begeisterte mich an Kiba, er hat immer die Hoffnung, selbst wenn die anderen zweifelten.
Kiba ist der einzige Charakter, den ich so wirklich symatisch fand. Sagte Kiba nicht auch, er könne nur vorwärts gehen?
Das sage ich mir auch immer, wäre man aber nicht irgendwann es leid, nach dem Paradies zu suchen?
Wobei ich mich nun an den Film Battle Angel erinner, den ich oben gepostet hatte. Da war das Ende, das in der doch so vermeindlich schlechteren Welt doch auch das "Paradies" sei, doch der eine Junge hat dies nie wahr genommen und wollte in die bessere Geselllschafts-welt.
Mir ist meistens auch ein offenes Ende lieber, das man eben drüber spekulieren kann, oder es einfach sein lassen kann und es beim offenen Ende belässt..
Das oben gepostet, die Anfangs Worte der ersten Folge, finde ich als Ende perfekt.. ich weiß nicht wieso, aber irgendwie ist es so eben
| Zitat: |
Es heißt, dass es diesen Ort gar nicht gibt, das sogenannte Paradies.
Selbst wenn man irgendwann das ende der Welt erreichen würde,
dort wäre nichts, absolut nichts.
Egal wie weit man auch geht, es gibt immer nur diesen einen weg
Und der führt immer nur weiter. |
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| Sagte Kiba nicht auch, er könne nur vorwärts gehen? |
Ja er hat gesagt für ihn gibt es kein zurück mehr, deshalb kann er nur vorwärts gehen. In seinem Heimatdorf, wo er bei Indianern aufgewachsen ist, sind schließlich alle bis auf ihn, in einem Feuer umgekommen und nun plagt ihn warum er als einziger überlebt hat. Er meint er müsste das Paradies finden. Die Legende hat er bestimmt bei den Indianern aufgeschnappt, in seinem Heimatdorf sollen ja auch überall, Mondblumen geblüht haben. Kiba ist definitiv auch mein Lieblings Charakter, so Stolz und Unabhängig. Auch ist er der zielstrebigste von allen, manchmal etwas übereifrig, so das er gar nicht mehr auf sein Rudel achtet.
Was ich bei Wolfs Rain noch mochte, war das es kein übliches Wolfsrudel war, es gibt keinen Leitwolf und keine strenge Hierarchie, also ein eher Anarchistisches Wolfs Rudel. Mir gefällt auch noch der Satz von Kiba:
Sterben ist natürlich immer noch besser als ohne jedes Ziel zu leben.
PS: Battle Angel werde ich mir demnächst mal anschauen, hört sich sehr interesant an.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
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„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Shai unregistriert
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| Zitat: |
| Sterben ist natürlich immer noch besser als ohne jedes Ziel zu leben |
Der Satz gefiel mir auch sehr. Allgemein, auch wenn Kiba bissen zu zielstrebig ist und dadruch manchmal wenig auf den rest des Rudels achtet, ist er dafür dennoch immer da, wenn andere in Not sind. Also sei jja nich so, das ihm die anderen dadruch egal sei, den Eindruck hatte ich nicht. Sein Instinkt finde ich sehr ausgepräckt, er folgt seinem Gefühl, ist optimistisch, hofft, gibt nicht auf, schätz seine Werte, einfach total symatisch der Charakter
ps: Battle Angel mag von Film her bissel langweilig sein, doch die Thematik ist genial
Kannst ja mal sagen, wenn du ihn gesehen hast, wie er auf dich gewirkt hat
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Klingt interessant, danke für die Empfehlung!
"Monster" muss ich mir allerdings auch noch anschaun - hab' schon sehr viel Gutes darüber gehört, ohne überhaupt zu wissen worum es da geht. ^^
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Shai unregistriert
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Ich habe alle Folgen nun gesehen und musste doch über das Ende nochmal nachdenken.
| Zitat: |
| "niemand erkennt die Tatsache, das er ein Wolf gewesen ist, alle vergessen es und können sich nicht mehr zurück verwandeln." |
Am Ende sagt "Tschessa"
oder wie auch immer sie geschrieben wird) zu kiba:
| Zitat: |
"Kiba, bald wird diese Welt in eis gehült sein, sie wird verschlossen und bald wird Tschessa verschwinden. Tschessa ist ein Ding, ein Blumenmensch, doch das ist nicht meine wahre Gestallt und endlich kann ich so sein, wie ich wirklich bin.
Es ist so weit, diese Welt wird sich jetzt erst mal schleißen, deswegen müssen wir Abscheid nehmen...
(........)...können wir uns wieder sehn, wenn sich die nächste Welt, wenn sich das Paradies wieder öffnet.
Tschessa wird auf Kiba warten, auch wenn es ewig dauert, such nach ihr und sei gewiss dieses mal ist es bestimmt das richitge Paradies, das Paradies, was du dir sosehr gewünscht hast |
Wenn man nur das gesproche liest/hört, könnte man daraus schließen:
das Paradies hat sich nicht geöffnet, die Welt verschließt sich, eine neue Welt (Neubeginn) entsteht, in den Alle(einschließlich Tschessa) wieder geboren werden. Ihre Gestallt ist nur menschlich, denn sie haben vergessen, das sie Wölfe sind und können sich somit nicht zurück verwandeln. (deswegen exestierten auch so wenige Wölfe(in wolfsgestallt), weil die meisten es vergessen haben)
(Tschessas wahre Gestallt ist auch menschlich, vermute ich aber nur)
Dann habe ich noch was, was mir auffiel:
Am Ende sieht man, wie die Welt "neu entsteht" und dort war das Auge vom dem schwarzen Wolf im Wasser und da quwoll dann schwarze Flüssigkeit heraus und drang in die weiße Blume, da fragte ich mich... "Was soll das jetzt symbolisieren???" Nach dem Sinn: das böse stirbt nie, oder was?
Was mir noch auffiel: Teschessa redet von sich selbst in der dritten Person außer ein einziges Mal, oben, im zitierten, das fand ich merkwürdig. Das gab ihr als Blumenmensch wirklich einen besonderen Charakter, da der alte Blumenmensch nicht so sprach, sondern ganz normal, wenn ich mich recht entsinne.
Ich glaube mehr hätte ich nicht gerade, was mir nun sonderlich ins Auge fiel
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shai am 24.10.2009 00:43.
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Ich habe es versucht, bin aber über die erste Folge nicht hinaus gekommen.
Das ist irgendwie nix für mich. Am Ende erwarte ich immer noch Karel Gott, der das Schlußlied singt von einem unbekannten Land...
Das ist mir wirklich alles so klischeehaft, dass es mich nicht reizt, weiterzugucken.
Ich weiß aber nicht, ob das am Genre liegt. insofern will ich da jetzt nicht den Thread hier mit allgeminer Kritik an Animes und an sprechenden Tieren uswusw. zumüllen.
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@ Yog-Sothoth
Monster kann ich dir auch nur empfehlen, ich hab zwar bisher, nur die ersten 3 folgen geschaut, aber bis jetzt, bin ich voll und ganz zufrieden und er soll sich ja noch steigern.
PS: Der Name des Blumenmädchens, schreibt sich Cheza.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Shai unregistriert
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Ahh okey..
Ich schreibe immer so, wie ich es höre, wenn ich net weiß, wies geschrieben wird.
Hätte auch googlen können, fällt mir gerade ein... ach egal, beim nächsten Mal
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Ich frag mich nur, warum Dian sich nicht am gespräch beteiligt...
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Mir ist noch etwas aufgefallen, das ich richtigstellen möchte, das Feuer das ich oben erwähnt habe, hat nicht in dem Indianer Dorf gewütet, in dem Kiba aufgewachsen ist. Sondern kurz nach seiner Geburt, damals starb sein gesamtes Rudel bis auf ihn, anschließend wurde er von einem Indianer gefunden und aufgezogen. Also hat auch Kiba bei Menschen gelebt.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
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„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Shai unregistriert
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Ja, hab ja erst das gelesen und dann geschaut, ist mir im Nachhinein aber auch net aufgefallen, gut das es dir selbst aufgefallen ist.
was mir aber noch einfällt, wenn Kiba doch selbst bei einem Menschen aufgewachen ist dann frage ich mich, warum er in der ersten Folge so negative gegeüber "mit (unter) Menschen leben" eingestellt ist.
Ich vermute auch mal,
das Kibas Heimat auch von den Soldaten niedergrbrannt wurde wie das Dorf von Blue, alleine zum Zweck alle Wölfe zu vernichten.
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dian unregistriert
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| Ich frag mich nur, warum Dian sich nicht am gespräch beteiligt. |
Keine Sorge, ich lese schon noch mit. Aber ich bin ja auch nicht so der Wolf's Rain-Experte hier... das ist ja eigentlich Shinobi. Daher lasse ich mal lieber ihn erklären, und warte, ob sonst noch irgendwer was dazu schreibt.
Vielleicht noch was zu den Charakteren:
Ich denke, die Hintergrundstory von Kiba, Toboe und Blue wird recht gut erklärt.
Was es mit Hige und Tsume auf sich hat, ist mir aber nicht so ganz klar geworden.
Oder ich war zu müde, als ich die entsprechenden Folgen geschaut habe, und hab das nicht so recht mitbekommen.
Es wird zwar erwähnt, dass Hige sein Rudel verraten hat... aber warum oder auf welche weise, wollte sich mir irgendwie nicht erschließen.
Und wie war das nochmal mit Tsume? Ich habe noch in Erinnerung, dass da kurz irgendwas erklärt wurde, wie seine Narbe zu stande kam... aber so ganz durchgeblickt habe ich da auch nicht.
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Shai unregistriert
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| Keine Sorge, ich lese schon noch mit. Aber ich bin ja auch nicht so der Wolf's Rain-Experte hier... das ist ja eigentlich Shinobi. Daher lasse ich mal lieber ihn erklären, und warte, ob sonst noch irgendwer was dazu schreibt. |
Das sollte kein Grund sein, das man nicht seine Gedanken mitteilen sollte
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Zurück zum Thema:
Tsume hatte damals selbst ein Rudel(Mitglied), vertraute dort aber niemnanden so recht.
Und als das Rudel angegriffen wurde und vernichtet werden sollte, woltle er sich feige aus dem Staub machen. Ich denke mal in der Folge, war es der Rudelführer, der ihn diese Wunde/Narbe verpasst hat, als Zeichen, das er nun ausgestoßen ist.
Und Hige war der einzige Charakter der mir recht unsymatisch war. Wobei ich den Hintergrund von ihm nicht ganz 100% verstanden habe, oder glaube verstanden zu haben.
Er trug doch das Halsband, er sei einer von 23 wölfen gewesen, die von dieser "Hexe" da ausgesant wurde, um andere Wölfe in die Falle zu locken, wie all seine anderen gleichgesinnten, mit solch ein Halsband???? Irgendwie hat man das am Ende der Serie nur so hlab mitbekommen....
vielleicht kann Shinobi da Licht ins dunkeln bringen???
Du kennst wohl Wolf´s rain von uns allen am besten...
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@ Shai
Das mit Tsume und Hige, hast du schon richtig erklärt, Tsume war feige und hat sein Rudel damals im stich gelassen, zur Bestrafung wurde er vom Rudel verstoßen und durch die Narbe gebrandmarkt. Das selbe Problem, hatte er ja bei den Menschen mit denen er verkehrte, als Gehl der Junge mit diesem komischen Hammer, vom Rohr stürzte und Tsume ihm nicht richtig oder rechtzeitig helfen konnte. Diese Szene gab mir wiederum zu denken, warum erschien es so, als wollte er den jungen mit seinem Gebiss hochziehen? Er war doch in seiner menschlichen Gestallt, ich denke das Gehl sein wahres ich durchschaute und erschrak und daraufhin losließ. Danach wollten die Menschen ihm nicht mehr folgen und haben ihm am Ende verraten. Danach war er Freundschaften und Zweckgemeinschaften überdrüssig, bis er Toboe und die anderen traf.
Und Hige hat das Rudel ja nicht bewusst verraten, es war sein Halsband durch das Jagaras Truppen sie immer wieder orten konnten. Dennoch Frage ich mich wie viel von Higes Erinnerungen noch vorhanden waren, er kannte sich in Jagaras Stadt sehr gut aus und wusste auch über Cheza und die Adligen am besten bescheid. Außerdem Frage ich mich warum er Kiba im Polizeirevier begegnete. Allerdings glaube ich nicht das es seine Absicht war, er wusste es nicht, mir war Hige übrigens auch am unsympathischsten.
@ dian
Äußere dich ruhig, ich bin auch nicht allwissend und alleine zu schreiben ist langweilig. Man vergisst oder übersieht immer mal wieder was, niemand ist perfekt und das schlimmste was passieren kann, ist etwas falsches zu schreiben. Dadurch kommt niemand ums leben.
Deshalb schreibe ich auch oft zu Themen, von denen ich überhaupt keine Ahnung habe, man kann mich ja berichtigen.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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dian unregistriert
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Ich fand eigentlich, zumindest am Anfang, eher Tsume unsympathisch, weil er scheinbar so gefühlskalt ist und die Menschen so mies behandelt, die seine Freunde sein wollen. (vor allem im Bezug auf Toboe)
Ich würde ja auch gern mal jemanden wie Toboe kennenlernen, der sich an mich ranhängt wie eine Klette und unbedingt mein Freund sein möchte, egal, wie scheiße ich ihn auch behandle.
Ich kenne das eigentlich nur von meinem Hund. In der Realität habe ich den Eindruck, wenn es überhaupt solche anhänglichen Typen (oder Mädels) wie Toboe gibt, dann suchen die sich immer ausgerechnet die größten Arschlöcher raus, um sich an diese ranzuhängen. Nie käme so jemand auf die Idee, sich mal an einen edlen, anständigen Menschen (wie meine Wenigkeit
) ranzuhängen.
Krass fand ich die Szene, wo Toboe versehentlich die alte Oma killt. In einer westlichen Serie wäre daraufhin wahrscheinlich stundenlang das Thema "Schuld und Sühne / Vergebung" thematisiert worden. Die arme Oma... wie schlimm und grausam das doch ist, und wie sehr sich Toboe den Rest seines Lebens dafür schämen wird, etc.
Nicht so die Japaner. Da heißt es einfach lapidar "Menschen und Wölfe passen eben nicht zusammen", und damit ist das Thema auch schon fast wieder erledigt.
Hat mir sehr gut gefallen. Man kann emotionale Geschichten auch wunderbar erzählen, ohne sich in Gefühlsduselei zu verlieren.
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Shai unregistriert
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| In der Realität habe ich den Eindruck, wenn es überhaupt solche anhänglichen Typen (oder Mädels) wie Toboe gibt, dann suchen die sich immer ausgerechnet die größten Arschlöcher raus, um sich an diese ranzuhängen. |
Wie wahr, wie wahr.... ich würde aber eher nen Besen fressen, als das ich freiwillig die Gesellschaft eines "Arschlochess" aufsuchen würde.
Tsume war für mich von anfang an nicht unsymatisch, man hat irgendwie eher den Eindruck gehabt, das er gerne für sich ist, ich fand mich teilweise in ihn wieder, wobei ich nun nicht so ausnutzend und eiskalt zu meinen Mitmenschen bin, eher auf diese Distance bezogen, aber ich denke, auch wenn es nicht in der Serie so deutlich wurde warum, glaube ich, das das Verhalten von Tsume schon seinen Grund haben wird... Vielleicht, weil er nie ein richitges Rudel hatte, wo er sich wohlfühlte.
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