dian unregistriert
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Das Schmierblatt hetzt mal wieder
29.12.2007 18:37 |
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Nein, ich lese keine BILD-Zeitung.
Aber weil der Scheiß ja quasi überall ausliegt, wird trotzdem fast jeder beim Vorübergehen von den großen Schlagzeilen belästigt.
Und in den letzten Tagen unterschied sich die Titelseite irgendwie kaum noch von einer durchschnittlichen NPD-Werbebroschüre.
Was war passiert? Zwei böse ausländische Jugendliche haben am Bahnhof einen guten deutschen Opa verprügelt, der sie freundlich auf das bestehende Rauchverbot hingewiesen hatte. Ungefähr so:
http://de.youtube.com/watch?v=nc-BBeIuitE
(Ist doch immer wieder geil...
)
Jedenfalls kam dann der hessische Gauleiter Roland Koch aus seinem Bunker gekrochen und stellte unter Jubel der deutschstämmigen BILD-Leserschaft fest, dass es in Deutschland ein Problem mit kriminellen jungen Ausländern gibt.
Damit hat er natürlich auch Recht. Kann ja auch jeder Depp in den Statistiken nachlesen.
Das Verwerfliche daran ist jedoch, dass Leute wie Roland Koch oder die Schmierblatt-Redakteure an einer objektiven Auseinandersetzung mit diesem Problem überhaupt nicht interessiert sind.
Die inhaltliche Auseinandersetzung beschränkt sich für gewöhnlich auf die Frage, ob es ausreicht, mehr Polizisten einzustellen, oder ob man nicht besser gleich das Jugendstrafrecht verschärfen und Familien, in denen ein Mitglied straffällig geworden ist, komplett ausweisen sollte.
Am liebsten wäre es den Nationalen wohl, man könnte gleich jede ausländische Familie, die Sozialhilfe benötigt und deren Kinder nicht aufs Gymnasium gehen, zurück nach Anatolien schicken.
Mit keinem Wort wird in diesem Schmierblatt das System kritisiert.
Dabei ist es doch nicht die Schuld der jungen Ausländer, dass Menschen in unserer Gesellschaft anhand ihres Schulabschlusses in wertvoll und wertlos selektiert werden... dass anstatt Charakter und Rechtschaffenheit in erster Linie die berufliche Tätigkeit eines Menschen darüber entscheidet, ob ihm von seiner Umwelt Respekt entgegengebracht wird.
Junge Ausländer sind vielleicht überdurchschnittlich ungebildet, aber nicht überdurchschnittlich dumm.
Die erkennen besser als manch "demokratisch gebildeter" Deutsche, wie kalt das Klima in der Gesellschaft ist, wie die Verantwortlichen in der Politik heucheln, und dass sie am Ende sowieso die Verlierer sein werden.
Also leben sie eben lieber in ihrer eigenen Welt, mit ihren eigenen Gesetzen und Moralvorstellungen.
Dass diese "Moralvorstellungen" oftmals auch totale Kacke sind, kapieren sie leider nicht... was dann wiederum auch an ihrer mangelnden Bildung liegen dürfte, bzw. am mangelnden Engagement der Gesellschaft, ihnen eine echte Alternative zum proletarischen Gangster- und Malocherdasein anzubieten.
Wer versucht denn schon ernsthaft, den Heranwachsenden aus benachteiligten Schichten etwas beizubringen, was Interessanter ist als am Auto herumzuschrauben und Handys abzuchecken?
Wenn es Angebote an die Jugend in den Ghettos gibt, hängen die entweder mit der Gangsterkultur zusammen (Breakdance, Graffiti und der ganze Klischee-Ghetto-Kram), mit dem Engagement von Kirchen oder gutwilligen Pädagogen, die eh keine Ahnung von der heutigen Jugend haben... oder, was noch viel widerlicher ist: Wenn irgendwelche Bonzen aus der Wirtschaft Kooperationsverträge mit Hauptschulen abschließen, um die Jugend möglichst früh versklaven zu können, und dabei noch den edlen Gönner raushängen lassen. *kotz*
Es stimmt schon irgendwie, was die Rechten sagen:
Multikulti hat versagt, ja... aber nicht, weil die Linken mit ihrer Idee von einem friedlichen Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen falsch lagen, sondern weil die Konservativen durch ihre unmenschliche Politik seit Jahrzehnten konsequent dafür sorgen, dass in unserer Gesellschaft die Armen arm bleiben, die Dummen dumm, und die Fremden fremd.
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RE: Das Schmierblatt hetzt mal wieder
29.12.2007 19:34 |
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| Zitat: |
| kommt eben vom rauchen zigarette weg wird man direkt zum kotzbrocken |
auszug aus den youtube quotes. da hat er auch recht ^^ oder wenn raucher nicht rauchen können, weil sie net wollen, dass der boss es erfährt wenn er da ist - und man selber natürlich abverlangt wird, die klappe zu halten.
(aber tun sie auch was für einen selber?..)
ontopic:
ich stimme zu. allerdings gibt es bei türken immer eine sache zu beobachten. passt ihnen was nicht, wird man direkt als opfer beschimpft (es ist wirklich immer genau dieser ausdruck) und die mutter wird auch aufs korn genommen.
was haben diese türken bloss immer mit den müttern?? nur weil ich nem jungen türken keinen vodka verkaufe, weil er wahrscheinlich nicht alt genug war und auch keinen ausweis bei hatte, bin ich ein opfer und meine mutter..naja reden wir nicht drüber. aber wie bescheuert ist das denn bitte?
wenn ich grundsätzlich aggressiv eingestellt wäre .. da gibt es ja genug menschen, dann würde ich sofort austicken wenn jmd auf meine mutter abgeht.
was ich auch gar nicht ab kann ist, wenn ich beobachte, wie jeden tag die ausländer auf meine tanke kommen und sich suffzeuch und kiffzeuch holen.
jeden beschissenen tag seh ich zu, wie die mit ihrer arbeitslosigkeit geradezu prahlen nach dem motto..hier gehts ihnen gut, hier werden sie durchgefüttert vom staat (ich hasse dieses wort).
ich bin ja nicht rechts, aber ich stehe auf und geh für nen hungerlohn arbeiten und dann muss ich mir sowas bieten lassen. das is mir einfach zuviel.
ok das war jetz wohl alles offtopic und aus persönlichen erfahrungen, aber egal.
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Hansi unregistriert
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Öhm ja @quaid. Das hat aber nun überhaupt nix mit "den Türken" zu tun. Es gibt auch genügend deutscher oder andere Jugendlicher die die Selbe Scheiße nachlabern. Das sind halt Slangwörter die von bestimmten Personengruppen nur zu gern benutzt werden. Auch in der Türkei wirst du keinen Jugendlichen finden, der mit sowas umsich wirft. Und es ist mit Sicherheit auch nicht *jeder* Türke, der sowas benutzt, dass sind kleine Grüppchen türkischer Jugendlicher Prolls, die halt öfter an Tankstellen gehen.
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irgendwoher muss das doch kommen, oder nicht? es kennen sich ja net alle türken. aber wirklich jeder türke den ich kenne, näher wie flüchtig, ist wie oben beschrieben.
kaum gehts zur sache, is die mutter dran und das wort opfer fällt auch.
das kann doch kein zufall sein. DAS STEHT IRGENDWO IM KORAN! oder wie auch immer deren buch heißt ^^
so, genug gealbert. ich reg mich ja auch bloss sinnlos auf. mehr nich. und ausserdem ist es offtopic.
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Hansi unregistriert
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@quaid: Das ist einfach Blödsinn. Wie gesagt, dass sind "kulturelle Gruppenentwicklungen" (Scheißbezeichnung, aber mir fällt kein besseres Wort ein). Nenn es meinetwegen auch "Lemming-Gen", oder Gruppenzwang oder was auch immer. Die Kids passen sich ihrem aufgesetztem Image an, weil es ihnen von "Idolen" (irgendwelchen Gangstar-Rappern oder sonst wem) vorgelebt wird. Im Prinzip ist das schon ne eigene Jugend-Subkultur, die sich da herrauskristallisiert hat. Ob man das nun gut oder schlecht findet is Geschmackssache. Aber das es daran liegen soll, dass es eben türkische Jugendliche sind, halte ich für Kappes.
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Arne Kroger unregistriert
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Der Koran ist in arabisch geschrieben und da steht das bestimmt nicht drin.
Sagte doch neulich. als er mit jemanden zusammenstieß nächtens auf der Straße, noch dieser zu meinem Exmänne: "Allder, isch fick' Deine Mudder!" Und tatsächlich, hatte er doch seinen Vater angerempelt, der gerade auch nach Hause ging.
Ansonsten ist mir das jetzt hier zu dämlich, erstmal sollte Herr Koch die bedenkliche Kriminalitätsrate in der hessischen CDU senken, insbesondere bei ehemaligen Bundesinnenminister müsste härter durchgegriffen werden, da diese die Allgemeinheit gemeingefährlich schädigen. Leider tut die hessische Justiz nichts gegen CDU-Mitglieder und handelt gegenüber denen viel zu lasch. Hier muss härter durchgegriffen werden, damit diese Kriminellen endlich hinter Schloss und Riegel kommen. (Bewährungsstrafe für Kanther!
)
Überhaupt Bundesinnenmister sind eine hochkriminelle Gruppe. Wenn sie nicht gerade Terroristen verteidigen, sind sie, wie der jetzige, in irgendwelche Schießereien verwickelt.
Endlich alle in den Knast mit denen.
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dian unregistriert
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Ich denke, dass es tatsächlich jede Menge Leute von der Sorte gibt, wie quaid sie beschrieben hat.
Was Musikgeschmack, Sprache und Outfit angeht, kommt es mir wirklich so vor, als ob gerade männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund (definitiv nicht nur Türken!) gleichgeschaltet sind wie kaum eine andere Bevölkerungsgruppe.
Kennt jemand von euch etwa einen türkischen Metaller, Punk oder Goth? (ok, Gerüchten zufolgen soll es sowas geben. Ist aber verdammt selten)
Oder einen, der sein Auto einfach nur dazu benutzt, um von A nach B zu kommen, ohne daran in irgendeiner sexuell motivierten Weise herumzuschrauben?
Kennt irgendwer von euch einen Russen, Türken, Albaner, Griechen oder was auch immer, der sein Heimatland Scheiße findet und sich am liebsten von seiner Nationalität lossagen möchte?
Gibt schließlich mehr als genug Deutsche, die so empfinden... aber bei jungen Ausländern ist mir so eine Haltung noch nie aufgefallen.
Die sind größtenteils verdammt stolz auf ihre Herkunft... so stolz, dass man sie, wenn sie den selben Stolz als Deutscher empfinden würden, sofort (völlig zu Recht) als Nazi bezeichnen würde.
Also ich finde schon, dass das ein Problem ist, das man nicht einfach nur deshalb, weil man ja nicht populistisch oder politisch inkorrekt klingen will, unter den Teppich kehren sollte... sonst spielt man damit letztlich nur denen in die Hände, die ziemlich weit rechts stehen und naturgemäß weitaus weniger Probleme damit haben, diese Thematik zum Wahlkampfthema zu machen.
An dieser Stelle mal ein Verweis auf "Gegenwelt", wo ich ja auch ein wenig auf diese Problematik eingegangen bin:
| Zitat: |
Er war ein typisches Migrantenkind. Ein kleiner, schüchterner Junge, der hoffnungslos verloren zwischen mehreren Welten feststeckte, von denen er aufgrund seines kindlichen Alters nicht einmal eine einzige wirklich begreifen konnte.
Da war die eine Welt... die Welt, aus der seine Eltern kamen, und in der sie trotz all der Jahre im fremden Deutschland nie zu leben aufgehört hatten. Eine Religion, die es Kemals älterer Schwester verbot, ohne Kopftuch in die Schule zu gehen. Archaische Traditionen wie Ehrenmord und Zwangsverheiratung unter dem streng von der Wand blickenden Atatürk-Porträt. Eine Welt voller beengender Träume von besseren Zeiten und von der Rückkehr in die alte, steinige Heimat, mit der der kleine Kemal jedoch nicht viel mehr verband als ein paar Fotos von Ziegen und Lehmhütten, und die verklärten Erinnerungen seines notorisch unzufriedenen Vaters.
„Zuerst kommt die Ehre der Familie!“, forderte der Vater immer wieder. „Du darfst niemals vergessen, dass du einer von uns bist. Ein Türke!“
Eine ganz andere Welt war die bundesdeutsche Wirklichkeit. Schule, Lehrer, Polizisten... ihm fremde Erwachsene, die von ihm erwarteten, sich an ihre schwer verständlichen Gesetze zu halten und dafür dankbar zu sein, dass die Gesellschaft ihm die wunderbare Chance gab, in einer schäbigen, tristen Wohnsiedlung aufwachsen zu dürfen, die bei den meisten seiner deutschen Mitschüler nur als „Kanakenviertel“ bekannt war.
„Du musst dich integrieren.“, forderten sie von dem kleinen Kemal. „Pass dich an und werde wie wir. Ein Deutscher!“
Aus der Sicht der Immer-integriert-Gewesenen sicherlich eine nachvollziehbare, berechtigte Forderung.
Doch wenn deine Seele keine Wurzeln hat, wie kannst du da erblühen?
Wie kannst du dich jeden Tag anständig und ohne Scheiße zu bauen durch den Schulalltag schleppen, wenn dieser Alltag aus lauter Fremden besteht, die dir nie irgendetwas Gutes getan haben, außer dich vielleicht mal kurz von der Tafel her für ein fehlerfreies Diktat zu loben?
Wie kannst du etwas lernen von denen, die behaupten, nur das Beste für dich zu wollen, wenn sie doch immer auf dienstlich korrekter Distanz zu dir bleiben... ganz anders als dein Vater, der dir wenigstens manchmal den Arm auf die Schultern legt oder dir durch schmerzhafte Schläge mit seinem Gürtel beweist, dass ihm deine Zukunft nicht egal ist...
Und da war noch eine dritte Welt. Eine Welt, in der der damals vierzehn Jahre alte Kemal vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben das Gefühl verspürte, so etwas ähnliches wie eine Zukunft zu haben.
Es war seine Gang... das heißt, nicht wirklich seine. Eigentlich war es Yussufs Gang. Der rüpelhafte neunzehnjährige Automechaniker hatte Kemal aber nach langem Bitten und Betteln mitmachen lassen, nachdem Kemal ihm durch eine Reihe von Kaufhausdiebstählen seine Nützlichkeit bewiesen hatte.
„Jetzt bist du einer von uns, Lan. Ein Gangster!“, verkündete er dem stolzen Kemal gönnerhaft.
Und Kemal freute sich wie ein kleines Christenkind an Heiligabend. Endlich war er unter seinesgleichen... unter lauter entwurzelten Halbstarken, die sich genauso verhielten, wie es ihnen die fremden, unsympathischen Deutschen schon seit jeher vorgeworfen hatten:
Messerstechen, Abzocken, Rumschlägern, Passanten anpöbeln...
Sie nennen es ihre „Kultur“, Autos tieferzulegen, sich Gel in die Haare zu schmieren, sich rund um die Uhr gegenseitig zu beweisen, wie cool sie sind... Aber wenn du mich fragst, bedienen sie damit nur unterste Proletenklischees und bringen den rechtsgerichteten Parteien viele neue Wählerstimmen ein.
Außerdem, wo ist da die Eigenständigkeit?
Den Traum von teuren Sport-Klamotten, Goldketten und schnellen Autos hat ihnen die Industrie eingeflüstert... das Machogehabe, ihre politischen Ansichten und die Überzeugung, dass mit Gewalt und Schlägen alles leichter geht, haben sie dagegen einfach von ihren Vätern übernommen.
Wenn du so willst, dann sind sie Bastarde... das Verkommenste aus zwei Kulturen, angereichert mit etwas Outlaw-Romantik und viel runtergeschluckten Minderwertigkeitskomplexen, die fast zwangsweise irgendwann zur Explosion führen müssen.
Doch eine zeitlang glaubte Kemal tatsächlich, an der Seite seiner neuen Freunde das große Los gezogen zu haben.
Adrenalinstöße bis zum Umfallen... man lebte nur für den Moment, und hatte massig unrealistische Träume vom schnellen Geldverdienen und einem Leben als reicher Drogendealer im Kopf. Außerdem waren immer genug Leute um einen herum, um nicht aus Versehen in eine trübe, depressive Stimmung zu verfallen.
Und falls dies allen Ablenkungsmöglichkeiten zum Trotz doch einmal passierte, trank man einfach ein paar Bierchen mehr als sonst und gab dem nächstbesten Passanten eins auf die Fresse. Dann sah man, wie scheiße es anderen ging, und war wieder für eine Weile zufrieden mit seinem Leben. |
Wer Gegenwelt ganz gelesen hat, weiß, wie ich (bzw. mein literarisches Alter Ego) mit solchen Problemfällen am liebsten verfahren würde.
Hau ihnen erstmal auf die Fresse, um ihnen zu zeigen, wie schwach sie eigentlich sind... dann nimm sie an der Hand, bring ihnen bei, was sie bisher verlernt haben, entführe sie von ihren Eltern, reiße sie aus ihrem Milieu heraus, und mach sie zu Anarchisten.
Ist mir schon klar, dass das in der Realität nicht funktionieren würde, bzw. dass die Wahrscheinlichkeit, dass es so wie im Buch ablaufen könnte, äußerst gering ist.
Aber was daran keineswegs unrealistisch ist, ist die Überzeugung, dass man denen ihr asoziales Verhalten wohl nur durch intensive, möglichst frühzeitig einsetzende Betreuung abgewöhnen kann. Und mit "Betreuung" meine ich keine Haft oder ähnliche Bevormundung durch staatliche Autoritäten, sondern menschliche Betreuung im Sinne von "Ihnen eine Hand reichen und ihnen Freundschaft anbieten".
Wer von den BILD-lesenden Spießern, die sich über die hohe Ausländerkriminalität aufregen, ist dazu ernsthaft bereit?
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Hansi unregistriert
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Also ich kenn jede Menge Migranten und Leute die hier nicht mal leben dürften und ich kenn keinen einzigen der so abspackt wie hier beschrieben. Und die größten Nationalisten sind das auch nicht, max. noch deswegen, weil sie an ihrer alten Heimat hängen und ihre Leute da nicht mehr um sich haben etc. aber jetzt unbedingt Nationalstolz haben die nicht.
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Leberkrebs unregistriert
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Steht nicht in Hessen die Landtagswahl an? Vermutlich hat CDU malwieder ein paar Prozente verloren ( einige Stammwähler-Opis sind wieder weggestorben!) und jetzt wird das eben mit Fischfang am Rand des braunen Sumpf ausgeglichen... Ist doch typisch für CDU. Jetzt kams zufällig malwieder in Medien.
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Roland Koch ist unerträglich. Der lässt auch wirklich keine Gelegenheit aus, um im braunen Scheißebecken zu fischen. Es gibt in der Tat gehäuft aggressive Zeitgenossen unter Türken, Arabern, Italienern, Griechen und anderen Südländern.
Bin ja selbst halbes Außengeländer, da hat man es manchmal sogar einfacher, wenn man so Türken begegnet. Sagst einfach, ey mein Vater ist Moslem, dann bist du schon fast korrekt, denn auf "Glaubensbrüder" bzw. deren direkte Angehörige wird nicht eingeprügelt...
Aber auch unter Deutschen gibt's jede menge Chaoten und Stresser:
http://de.youtube.com/watch?v=nsJKLsE9g8Q
Ich weiß nicht, was für Landsleute das hier sind (Italiener?), aber da geht's voll zur Sache:
http://de.youtube.com/watch?v=nF7yVSkjHsM
Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.
Anatole France
16.04.1844 - 12.10.1924
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"This doesn´t happen to fucking synthesizers." (Midge Ure beim Konzert in Augsburg am 16.10.05 nachdem ihm eine Gitarrensaite gerissen ist).
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@karim:
den tipp mit dem moslem-vater werd ich mir merken ^^ aber so wie ich aussehe, glaubt mir das eh niemand.
zu den links..nungut. deutsche sind genauso menschen wie türken oder <insert random race here>.
die bringen genauso die aggression mit sich wie andere auch. der eine mehr, der andere weniger.
allerdings ist mir eben aufgefallen, dass bei der vielzahl von leuten, die ich auf der tanke sehe, die türken immer sofort alle opfer nennen (auch freundschaftlich, wenn ein kumpel mal nicht helle war) und in ernsteren situationen immer die mütter dranne sind.
das überträgt sich auch auf "halbstarke" deutsche jugendliche. deren versuch, diese verhaltensweise zu kopieren und damit cool zu sein kommt natürlich extrem künstlich rüber und funktioniert deshalb gar nicht.
aber bemerkenswert ist auf jeden fall, dass die türken oder sonstwelche ausländer meiner beobachtungen nach keine deutschen verhaltensweisen dieser art kopiert haben.
ontopic:
die meinung gewisser leute hängt stark ab von dem umgang mit kollegen und wie die so drauf sind. darüber hinaus aber auch von der stimmung.
ist man gerade mies drauf und in "meckerlaune", dann steigert man sich gerne mal in eine problematik rein. dann brauch man nur davon hören, wie ein türke und ein albane oder was der andere war einen opa verprügelt haben, und schon hat man rechtes gedankengut.
das ganze klappt wahrscheinlich auch anders rum
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Lagavullin unregistriert
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Der andere war ein Grieche. Albaner werden in der deutschen Presse als Menschen "aus dem ehemaligen Jugoslawien" bezeichnet, wenn die mit irgendwas assoziiert werden könnten, was negativ aufstößt, damit man denkt, dass es Serben gewesen wären.
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Leberkrebs unregistriert
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Das ist doch Alltag in der Großstadt, sobald es dunkel wird.
Wenn man dann noch so bescheuert ist, eine Gruppe haar-gegelter Südländer anzusprechen ... Als Kerl geht man besser zügig vorbei und reagiert auf nix. Als Mädchen sollte man schon die Straßenseite wechseln oder kurz in eine Nebenstraße ins nächste Geschäft oder zur nächsten Haustür wechseln (notfalls sturmklingeln). Das ist nunmal so.
Eben Folge von Sozialstaat-Abbau und Kürzungen. Das Endergebnis nennt sich HARLEM!
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folge von sozialstaat abbau - das hätte ich gerne näher erläutert.
und meinst du nicht, wenn so einer ignoriert wird, ist er eher sauer
in bezug darauf, als kerl auf nix zu reagieren)
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Leberkrebs unregistriert
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| Zitat: |
Original von quaid
folge von sozialstaat abbau - das hätte ich gerne näher erläutert.
und meinst du nicht, wenn so einer ignoriert wird, ist er eher sauer
in bezug darauf, als kerl auf nix zu reagieren) |
1. Wenn man auf Pöbeleien solcher Leute reagiert, gibt es GARANTIERT Schlägerei. Also sollte man besser nicht reagieren.
2. Wenn man Menschen mit Hartz-IV und Sanktionen das EXISTENZMINIMUM wegnimmt, dann wächst Agression und Kriminalität. Menschen wollen nunmal nicht still und leise dahin vegetieren, sie rasten aus.
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Lagavullin unregistriert
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Welche Gründe gibt es denn, wenn es also völlig systemunabhängig sein kann, dass sowas passiert?
Der Zusammenhang von Sozialsystemabbau und Aggressionsanstieg ist eigentlich relativ einfach aus reinen empirischen Untersuchungen zu belegen.
Ist einfach seltener, dass Menschen mit ausreichendem Einkommen U-Bahn fahren, die rauchen wollen!
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dian unregistriert
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| Und: Dians Bemerkung über den fast zu Tode getretenen Rentner ist wie gewohnt an Dummheit und Zynismus nicht zu überbieten. Hast Du eigentlich noch alle Tassen im Schrank, Du Dreckschwein?! Für die Untaten solcher Kanacken ist nicht das "System" verantwortlich. |
Also erstmal, der Rentner war anscheinend ehemaliger Schulrektor.. und allen Erfahrungen nach, die ich in meinem Leben mit Schulrektoren gemacht habe... naja, was soll ich sagen? Das sind meistens eingebildete, arrogante Säcke, die ihre Moralvorstellungen für alle zur Pflicht machen wollen... lächerliche Witzfiguren, die sich nur dann gut fühlen, wenn sie einen unartigen Fünftklässler zum Heulen bringen und dadurch ihre Überlegenheit demonstrieren können.
Wenn so jemand eine aufs Maul bekommt, weil er sich aus Versehen mit jemandem angelegt hat, der ihm körperlich überlegen war, bin ich davon nicht zwangsweise schockiert.
Ich kenne den Typ nicht. Vielleicht war er ja charakterlich ein größeres Arschloch als die, die ihn zusammengeschlagen haben?
Ich weiß es nicht. Du weißt es nicht. Und die BILD weiß es auch nicht.
Trotzdem fangen alle in der Öffentlichkeit an zu spinnen, fordern die Wiedereinführung von Arbeitslagern für ungehorsame Jugendliche, etc.
Das kotzt mich eben gewaltig an.
Das heißt nicht, dass mich diese ausländischen Schläger nicht ebenfalls ankotzen würden.
Schließlich bin ich auch erst vorgestern von ähnlich gestricktem Pack angemacht worden.
Das ist verachtungswürdig. Das ist asozial. Aber man muss es im Kontext sehen mit dem gesellschaftlichen Klima, mit der Erziehung der Täter, mit der Verhaltensweise des Opfers, etc.
Die Welt ist nicht so schwarz-weiß, wie es die Boulevard-Nazis gerne hätten.
Wäre ich an Silvester nicht einfach weitergelaufen, sondern hätte die besoffenen Chaoten angeschnauzt, ob sie ein Problem haben, und warum sie hier mit Böllern nach mir schmeißen, dann hätte ich vielleicht angesichts ihrer Überzahl auch schnell eine aufs Maul bekommen können.
Deshalb hab ich's mir eben verkniffen.
Hätte ich mich über ihr Fehlverhalten beschwert, wäre das "dumm" gewesen.
Vielleicht moralisch gerechtfertigt, aber eben trotzdem dumm und kontraproduktiv. Eine gewisse Mitschuld an einer eventuellen Eskalation der Lage hätte man mir dann meines Erachtens durchaus zusprechen können.
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