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 RE: Ich leide unter meinem eigenen Perfektionismus BAERLINER 23.03.2009 23:14
 RE: Ich leide unter meinem eigenen Perfektionismus deep7 24.03.2009 02:45
 RE: Ich leide unter meinem eigenen Perfektionismus Xoc 06.04.2009 02:34
 RE: Ich leide unter meinem eigenen Perfektionismus Hansi 06.04.2009 10:45
 RE: Ich leide unter meinem eigenen Perfektionismus Yog-Sothoth 06.04.2009 14:16

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BAERLINER




23.03.2009 23:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

uiuiui also an langen Texten wird nicht gespart ;-)

Zu mir selbst..Leichter Perfektionismus ist ebenfalls vorhanden, sicherlich nicht ganz so wie bei dir aber ich habe meist auch meine klaren Vorstellungen von etwas und das sollte dann schon so sein.Handelt sich dann meistens auch nur um Details. Aber die machen ja manchmal eine Menge aus.

Mein Rat als nicht Therapeut Dr. oder Prof.

Entweder siehst du es als eine Stärke und nicht als Schwäche. Baust diese Fähigkeit aus sprich perfektionierst sie und wirst so eine Art Kontrolleur für irgendwelche Scheiche oder Stars z.b. Endabnahme einer neuen Yacht oder Flugzeug oder sonst was. Vielleicht hast du eben einfach nur Talent für sowas. Denn das kann nicht jeder. Und in diesem Beruf könntest du dann eine Art Erfüllung erleben. wer weiss.....

oder

wenn es dir möglich ist verschwinde einfach mal ein Jahr aus Deutschland und verbring die Zeit in anderen weniger ,,Perfekten´´ Ländern wo dieser Druck nicht herrscht alles muss perfekt ordentlich und richtig sein. Erfahre Entspannung , lerne andere Menschen kennen und erlebe ein paar Abenteuer die dann solche Sachen wie ein schief eingeklebtes Couver verblassen lassen. Leg dich am Strand zähle die Sterne und freue Dich Leben zu dürfen. Und wichtig du wirst dann merken wie wenig perfektionismus auf diesem Planeten herrscht. Somit könnten deine Ansprüche sinken und du konzentrierst Dich auf das wesentliche im Leben.

Tabletten und all der scheiss davon würde ich die Finger lassen. Man kann alles in seinem Kopf selbst steuern. So tue ich es jedenfalls....
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deep7




24.03.2009 02:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Danke für deinen Beitrag, BAERLINER.

Zitat:
Original von BAERLINEREntweder siehst du es als eine Stärke und nicht als Schwäche. Baust diese Fähigkeit aus sprich perfektionierst sie und wirst so eine Art Kontrolleur für irgendwelche Scheiche oder Stars z.b. Endabnahme einer neuen Yacht oder Flugzeug oder sonst was. Vielleicht hast du eben einfach nur Talent für sowas. Denn das kann nicht jeder. Und in diesem Beruf könntest du dann eine Art Erfüllung erleben. wer weiss.....

Sicherlich ist Perfektionismus ambivalent, hat also genauso seine gute Seiten. Ich würde bestimmt einen ausgezeichneten Lektor abgeben oder irgendwelche Layouts perfektionieren können, für manche Berufe wäre dieser "Blick für Details" von großer Bedeutung. Die Kunst läge eben darin, parallel mein Streben nach Perfektionismus dort abzuschalten, wo ich mich nur selbst damit quäle...

Zitat:
Original von BAERLINERwenn es dir möglich ist verschwinde einfach mal ein Jahr aus Deutschland und verbring die Zeit in anderen weniger ,,Perfekten´´ Ländern wo dieser Druck nicht herrscht alles muss perfekt ordentlich und richtig sein. Erfahre Entspannung , lerne andere Menschen kennen und erlebe ein paar Abenteuer die dann solche Sachen wie ein schief eingeklebtes Couver verblassen lassen. Leg dich am Strand zähle die Sterne und freue Dich Leben zu dürfen. Und wichtig du wirst dann merken wie wenig perfektionismus auf diesem Planeten herrscht. Somit könnten deine Ansprüche sinken und du konzentrierst Dich auf das wesentliche im Leben.

Die Möglichkeit ist mir zumindest momentan nicht gegeben, aber ich freue mich, dass du genauso denkst wie ich. Ein Distanzgewinnen von meinen eigenen vier Wänden, von meinem ewig gleichen Alltagsleben, ja das würde mir wahrscheinlich am ehesten helfen können. Und es ist genau der Weg, den ich jetzt (auch ohne "Urlaub") zu beschreiten versuche. In der Natur, ob auf freiem Feld oder am See im Wald, finde ich die ersehnte Stille, einen Ort, an dem ich die Ruhe noch finde, die ich so dringend nötig habe, um - wie ich es früher so oft zu tun pflegte - Abstand zu nehmen von meinen Lastern, die mir dort auf einmal so schön fern und unwirklich erscheinen. Ich habe vor langer Zeit einen Platz an dem erwähnten See gefunden, den ich kürzlich seit Langem wieder einmal aufgesucht habe, und ich wurde erst da der Tatsache gewahr, wie sehr ich eigentlich jene Momente vermisst habe, in denen ich mich ganz meinem autonomen Bewusstsein zu fügen pfleg(t)e und von der gewohnten Kontrolle über meine eigenen Gedanken zumindest für eine kurze Dauer losließ /-lasse.

Zitat:
Tabletten und all der scheiss davon würde ich die Finger lassen. Man kann alles in seinem Kopf selbst steuern. So tue ich es jedenfalls....

In Arzneimitteln oder Drogen sehe ich zumindest ein Mittel, das mir bei der Lösung meines Problems hilfreich sein könnte. Natürlich darf man sich nicht auf diese Helferchen allein verlassen, aber ich finde nicht, dass man sie bei richtiger Anwendung nicht auch miteinbeziehen kann.

Ich denke z.B. gerne an meine erste und bis jetzt letzte Erfahrung auf Pilzen zurück, in der ich ein tiefes Verständnis für die eigentliche Schönheit der Welt, ja überhaupt für DAS EIGENTLICHE, das so viel Harmonie ausstrahlt, vermittelt bekam. Es war für mich ein Gefühl, als ob ich bis dahin völlig blind gewesen war und ich erkannte, dass im Grunde doch alles vorhanden ist, was wir zu einem glücklichen Leben bauchen, solange wir bloß sehen, dass es einzig und allein an uns und unserer Auffassung von unserer Umwelt liegt, ob wir glücklich sind oder nicht.

Die Schwierigkeit liegt in der der Verinnerlichung bzw. der Integration dieser unendlich reichhaltigen Erfahrung in das Normalbewusstsein, das wir natürlich brauchen, um den Alltag zu bewältigen, das uns aber auch dazu verleitet, das Wesentliche in Allem als solches schier zu verkennen und uns damit das Glück in unwichtigen, "weltlichen" Dingen suchen lässt, womit wir einen ewig verkehrten Weg einzuschlagen drohen würden. Ich sehe an meiner eigenen Person (soll heißen: in meinem selbstquälerischen Perfektionismus) diesen gewaltigen Fehler, erkenne ihn auch als solchen, aber der Verstand / das Normalbewusstsein kann mir nicht helfen, weil es selbst teilhat an dem Problem. Ich brauche ein direktes, emotionales Erleben, eine Konfrontation mit meinem eigenen Ich. Die will ich nun finden.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von deep7 am 24.03.2009 02:49.



SweetPrettyMuthaFuckinCountryAcidHouseMusicAllNightLong
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Xoc

lol

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06.04.2009 02:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ist das wirklich Perfektionismus?
Du scheinst ja mehr auf das Einhalten bestimmter mathematicher oder geometrischer Regeln bedacht zu sein.

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Hansi
unregistriert
06.04.2009 10:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hat @Xoc hier etwa seinen Seelenverwandten gefunden? Augenzwinkern

Yog-Sothoth




06.04.2009 14:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Och Hansi! Zunge raus

Naja, ich denke es ist übertriebener Perfektionismus auf ein paar kleinere Aspekte des Lebens bezogen, im großen Kontext aber ziehmlich suboptimal, und nicht sonderlich perfekt.

(...oder mit Spielerjargon ausgedrückt: Taktisch perfekt, aber strategisch bescheuert)
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