dian unregistriert
 |
|
Aufklärung, und warum sie scheitern musste
10.02.2009 18:47 |
 |
Die Fronten im Forum sind mal wieder verhärtet...
ich will daher mal einen neuen Ansatz versuchen, damit wir einander etwas besser zu verstehen lernen.
Naja, eigentlich möchte ich nur etwas klarstellen.
Nemesus und ein paar andere Leute aus dem Forum werfen mir ja zuweilen vor, dass ich zu passiv bin und mich nicht konsequent genug bzw. auf die falsche Weise engagiere.
In den Augen der allermeisten "normalen" Menschen bin ich hingegen schon viel zu fanatisch und durchgeknallt. Das alles wiederum führt dazu, dass ich mich nur noch mehr von allem zurückziehe, weil es mich einfach ankotzt, nahezu nirgendwo so richtig verstanden zu werden.
Ich möchte daher an dieser Stelle einmal an den Anfang zurückgehen, als wir noch das alte Parsimony-Forum hatten, und es auf der Homepage außer "Unity 1" eigentlich kaum etwas zu lesen gab,
Genaugenommen gab es damals nur die Ur-Version von "Unity 1", in der es fast ausschließlich um Freundschaft und Rache ging. Keine Weltverbesserungsideen, keine all zu auffälligen Versuche, die Menschen aufzuklären oder ähnliches... und erst recht keine Pläne von mir, mal irgendwann auf der Frankfurter Buchmesse vertreten zu sein oder von anderen für meine mehr oder weniger vorhandenen schriftstellerischen Qualitäten geschätzt zu werden.
Es war einfach nur ein wütendes Statement von einem Außenseiter, den alles ankotzte, und der sich nach ein paar guten Freunden sehnte, die ihn verstehen konnten.
DAS ist die Quintessenz der Unity, wenn ihr so wollt... die Saat, aus der alles weitere im Lauf der Zeit erst entstanden ist.
Lange dachte ich, es ist der konsequente Lauf der Dinge, dass sich alles genau so weiterentwickelt, wie es sich in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. Naja, um ehrlich zu sein, glaubte ich nach den anfänglichen kleinen Erfolgen und etlichen Sympathiebekundungen von Lesern, denen meine ersten Werke gefallen haben, dass wir nun mit jedem Jahr größer werden würden.
Es gab die ersten Treffen, das Forum wurde schöner, die Texte komplexer, und der Glaube daran, mit der Unity-Idee tatsächlich die Welt (bzw. die Menschen) verändern zu können, wuchs beständig.
Ich lernte endlich Leute kennen, die anders waren als das oberflächliche Pack, mit dem ich mich während der Schulzeit rumplagen musste. Ich erlebte Freundschaft, wie ich sie zuvor nur aus meinen Träumen gekannt hatte.
Alles schien auf dem richtigen Weg zu sein. Ich fühlte mich bestätigt und bekam Appetit auf mehr.
Dann folgten viele Krisen, Flauten, einige neue interessante User kamen hinzu, viele anderen wandten sich im Lauf der Zeit ab oder wurden einfach erwachsen. Das Projekt geriet ins Stocken... und seitdem drehen wir uns hier (im Grunde schon seit einigen Jahren) nur noch im Kreis.
Ich weiß, den meisten ist diese Geschichte bekannt...
also warum erwähne ich das alles noch einmal?
Ich erwähne es, weil ich den Eindruck habe, dass ich umso unzufriedener und menschenfeindlicher geworden bin, je intensiver ich mich mit dem Wesen der Menschen und dem Versuch, sie zu "optimieren", auseinandergesetzt habe.
Ganz am Anfang, als die Unity noch nicht so sehr den Anspruch hatte, irgendetwas verbessern zu wollen, sondern nur dazu diente, Leute zu finden, die ähnlich über die heutige Gesellschaft dachten, war alles irgendwie bekömmlicher für meine Nerven.
Aber, wie ich im Lauf der Jahren erfahren musste, ist die Unzufriedenheit mit den heutigen Lebensumständen bei den allermeisten Menschen bei Weitem nicht so stark ausgeprägt wie bei mir.
Sicher... viele regen sich über ihren Job auf, über die Schule oder ihre Familie... aber letztlich, wenn sie die Wahl hätten, auf ewig so weiterleben zu müssen, oder einen roten Knopf zu drücken und alles zu zerstören, würden sie sich immer fürs Weiterleben entscheiden.
Also sooo schlimm kann ihre Abneigung und ihre Unzufriedenheit nicht sein.
Es ist eine ganz andere Qualität von Unzufriedenheit, als die, die ich fühle (und die vermutlich auch Ina und Benway gefühlt haben.)
Bei mir geht es tief. Richtig tief.
Das sage ich nicht mit Bedauern, sondern mit Stolz. Meine Sicht, die ich auf die Welt habe, hat mich nie im Stich gelassen... sie hat mich stark gemacht, und sie hat dazu geführt, dass ich eine ganze Menge Dummheiten nicht begehe, die die allermeisten normalen Menschen immer wieder aufs neue begehen müssen, weil ihnen der nötige Abstand fehlt.
Wie gesagt, ich bedauere es nicht.
Doch ich befürchte zunehmend, dass sich das, was ich fühle (und was auch einige andere Freaks da draußen fühlen), den "normalen" Menschen mit keiner Propaganda der Welt aufzwingen lässt.
Denn um den nötigen Abstand zu seinem Leben und seiner Prägung zu gewinnen, muss man sich wohl zunächst einmal verdammt fremd und beschissen fühlen.
Und damit meine ich nicht: "ein bisschen beschissen"... sondern so richtig.
So, wie sich die Helden in meinen Büchern gefühlt haben... so wie ich mich fühlte, als ich betrunken und nahezu hoffnungslos alles aufgeschrieben habe, was mich so ankotzt an dieser Welt.
Tyler sagt:
"Erst, wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun."
Ich möchte ergänzen:
"Erst, wenn wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu denken."
Ich fasse also zusammen:
Um die Menschen so zu optimieren, wie ich mir den optimalen Menschen vorstelle, müssten diese zuvor sprichwörtlich durch die Gedanken-Hölle gehen.
Yao sagt:
"Erleuchtung tut weh. Wenn dir Richard Gere oder der Dalai Lama irgendwas anderes erzählt haben, dann labern sie einfach nur Hollywood-Bullshit für die verblödete Masse. Der Pfad zur Erleuchtung führt durch Leid und Entbehrungen."
Wenn man also versucht, die Menschen wirklich umfassend über ihre falsche Prägung und deren unerfreulichen Resultate aufzuklären, und nicht nur ein bisschen an den Symptomen herumzudoktern, müsste man sie konsequenterweise in einen Zustand versetzen, den man eigentlich höchstens seinem schlimmsten Feind wünschen würde... ein Zustand der Selbstablehnung, der Ablehnung von allem, was andere als "Selbstverständlichkeit" bezeichnen... und damit verbunden, ein Zustand der völligen Entfremdung von ihren Mitmenschen, von ihren kleinen Freuden, ihren Hoffnungen und Lebenslügen.
Und aus diesem Zustand kommt natürlich längst nicht jeder wieder heil und "geläutert" heraus. Viele würden einfach nur jämmerlich zu Grunde gehen.
Was also tun?
Sich mächtig unbeliebt machen und krampfhaft weiter versuchen, die Menschen für Gedankengänge zu gewinnen, die einen, wenn man nicht bereit dafür ist, ziemlich schnell in den Suizid oder in die Klapsmühle treiben können?
Ist doch kein Wunder, dass sich die meisten dann instinktiv erst garnicht darauf einlassen, sondern gleich von vornherein abblocken...
Ich betrachte daher mein Engagement und meine Versuche, die Menschen für meine Weltanschauung zu gewinnen, als gescheitert.
Ich werde mich wohl oder übel damit abfinden müssen, dass ich bis ans Ende meines Lebens immer ein Fremdkörper in dieser Gesellschaft sein werde, den so gut wie niemand verstehen kann.
Konkret heißt das: Von meiner Seite gibt es in Zukunft keine Werbung mehr, keine Diskussionen mit Idioten in anderen Internetforen, keine Versuche, sonstwie auf unsere Idee aufmerksam zu machen... höchstens noch, wenn ich irgendwo einem Menschen begegnen sollte, von dem ich überzeugt bin, dass er reif genug ist für das, was ich zu sagen habe.
Meine Homepage und die Unity-Homepage sowie das Forum laufen natürlich weiter wie gehabt. Ich werde auch weiterhin versuchen, hier ein bisschen Ablenkung zu finden und meinen Spaß zu haben.
Aber was die Verbesserung der Welt bzw. die Optimierung der Menschen angeht, bin ich von jetzt an raus aus der Nummer.
Ich habe es so satt, mich ständig von irgendwelchen Wichsern, die nicht mal ansatzweise meinen Horizont haben, als Psychopath bezeichnen zu lassen, und dann auch noch nett und höflich zu bleiben, weil man ja immer darauf achten muss, wie das alles auf Dritte wirkt.
Ich habe es satt, wie ein Bittsteller für meine Ideale oder Bücher zu werben, und mir in irgendwelchen Scheißforen Phrasen anhören zu müssen wie "Du bist ja sicher erst 15. Werd doch erstmal erwachsen, und dann unterhalten wir uns weiter."
Ich habe es satt, arrogante, von der Gesellschaft verblödete Betonköpfe davon zu überzeugen, dass Anarchie eigentlich etwas ganz anderes ist als Chaos und Zerstörung.
Echt, Leute... es kotzt mich alles nur noch an. Jede weitere Minute, die ich mir über den ganzen Scheiß und den Abschaum da draußen Gedanken mache, erhöht die Gefahr, dass ich eines Tages ausraste und Amok laufe.
Es ist daher für alle besser, ich schalte einen Gang oder mehrere zurück, und versuche, den Abstand, den ich sonst zu allem habe, auch wieder im Bezug auf den Traum von einer besseren Welt zu erlangen.
Es zieht einen nur runter. Die Menschen sind nicht zu retten... außer, sie retten sich selbst.
|
|
|
|
|
|
Hansi unregistriert
 |
|
Das deckt sich in etwa mit den Erkenntnissen die ich in den letzten Jahren so gesammelt habe, nur blendest du eine ziemlich tolle Alternative aus. Scheiß drauf! Ja, die Menschen sind nicht mehr zu retten und richten sich früher oder später von selbst zu Grunde, aber dass wird noch ein paar Jahrhunderte dauern und kann uns somit völlig Wurst sein. Wirf dich ein bisschen ins reale Leben (da gibts tatsächlich mehr interessante Menschen, als du jetzt vielleicht denkst). Nur weil das ein Haufen Torfköppe sind, muss man sich von denen nicht den Spaß am Leben nehmen lassen. Ich glaube es macht eh mehr Sinn Anarchie vorzuleben so gut es geht, anstatt den ewigen Messias zu spielen. Und wenn dir dann im Leben tatsächlich son Pisser über den Weg läuft der das nie begreifen wird, dann kann man ihm das auch ruhig an den Kopf werfen. Ob er dadurch anfängt zu denken sei mal dahin gestellt, aber einem selbst tut es gut. Das Leben ist zu kurz anstatt sich ständig nur über Dinge aufzuregen und sie ändern zu wollen, lass die ganze negative Scheiße liegen und such dir die positiven Dinge.
|
|
|
|
|
|
|
|
wenn du das so schreibst, wird mir wieder richtig klar, dass du tatsächlich ganz anders eingestellt bist zum thema. vielleicht hast du auch die nötige distanz zum leben, die es braucht. bitte nicht falsch verstehen.
wenn man durch das standardisierte leben geht, wird man höchstens gefrustet und hat sicher keine augen auf für die größeren und vielleicht wichtigeren dinge im leben.
was die aufklärung angeht, glaube ich, dass bisher bei weitem nicht alles versucht wurde. ich möchte jetzt auf keinen fall als der motivator da stehen.
aber vielleicht offenbaren sich irgendwann ganz andere möglichkeiten, die jetzt noch nicht da sind oder die man nicht sieht bzw. keinen zugang dazu hat.
es gibt soviele menschen..alle könnte man eh nicht für eine sache begeistern.
man könnte ohne weiteres einen schritt zurück tun. die unity als treffpunkt für gleichgesinnte. das wäre nichtmal resignation..man könnte sich selbst als realist bezeichnen ohne hang, dinge schönzureden. damit hätte ich auch kein problem.
die leute können trotzdem hier vorbei kommen und merken, dass die vorhandenen gedanken zur "weltsituation" ihnen ganz plausibel kommen. vielleicht sind sie dafür dann offener, wenn sie nicht vorher die worte "verbesserung der welt / optimierung der menschen" gehört haben.
|
|
|
|
|
|
zanthia unregistriert
 |
|
RE: Aufklärung, und warum sie scheitern musste
10.02.2009 21:19 |
 |
dian, ich habe dich ja schon ein wenig vermisst. ..und jetzt, wo ich endlich mal wieder was hübsches von dir lese, willst du dich gleichzeitig damit zurückziehen *seufz*
scheitern ist ja nicht unbedingt was verkehrtes, aber war es wirklich ein scheitern?
du hast durch dein forum bereits gleichgesinnte und diese seltene art der tief verzweifelten , wie ina und benny, kennengelernt.
aber hast du das tatsächlich durch deine aufklärung, oder vielmehr durch dich selbst und das, was du durch deine persönlichkeit für andere darstellst?
und ist es wirklich nötig:
| Zitat: |
| auch noch nett und höflich zu bleiben, weil man ja immer darauf achten muss, wie das alles auf Dritte wirkt. |
oder verzerrst du damit nicht etwas, was für genau die, die du finden willst, wichtig wäre, um dich richtiger zu verstehen und auch sich selbst darin finden zu können?
nagut....genug kluggeschissen für heute...ich scheitere ja selbst ständig daran...mich irgendwie verständlich zu machen. doch an eine sache glaube ich irgendwie immer noch: je mehr man man selbst ist, wenn man schreibt, desto größer sind die chancen , dass unter denen, die es lesen, derjenige, der einem am nächsten und am ähnlichsten ist, es erkennen wird und irgendwie an einem dranbleibt, statt wieder weiter zu ziehen.
|
|
|
|
|
|
Hansi unregistriert
 |
|
Ach, der Glaube verarscht uns doch alle. Ich hab heute was wichtiges gelernt: Du kannst noch so viel glauben, was zählt ist das Ergebnis, das Leben ist kein Ponyhof und am Ende kommts immer anders als es gedacht war. Das sind zwar keine Erkenntnisse die einen irgendwie weiter bringen, aber sie sind wahr. Man kann sich über Sinn und Sinnhaftigkeit streiten, dass hilft einem aber alles nicht weiter, denn das Ende und damit ein neuer Anfang sind unvermeidlich und manchmal grausam, weitergehen muss es bzw. WIRD es und es wird kein Hahn mehr danach krähen was gestern war. Ich weiß in diesem Leben nicht mehr weiter, aber weiter geht es trotzdem. Verrückt. Das Leben ist halt doch verrückt und wer weiß wo es mich morgen hin verschlägt. Eins weiß ich: Morgen werde ich immer noch ich sein. ICH. Ein Wesen das nirgends rein passt und doch überall, eine verlorene Seele im Meer von verlorenen Seelen und die meisten geben vor ein Ziel zu haben, aber haben sie das wirklich? Was der Mensch als finales Ziel begreift ist der Tod, aber selbst der scheint so klein und unbedeutend wenn man darüber nachdenkt. Ich weiß, dass ich nichts weiß, aber woher soll ich das denn wissen? The Show must go on...
|
|
|
|
|
|
zanthia unregistriert
 |
|
hui, hansi! wohl zu viele gemeinplätzchen gegessen
|
|
|
|
|
|
Hansi unregistriert
 |
|
|
|
|
|
|
zanthia unregistriert
 |
|
|
|
|
|
|
nemesus unregistriert
 |
|
re: dian
11.02.2009 07:09 |
 |
| Zitat: |
| Die Fronten im Forum sind mal wieder verhärtet... |
Ich schlage vor, nicht zuviel von meinen Huldigungsschrein auf das Forum zu beziehen.
>>AIKIDO<< ist eine weiche Kampfkunst, in der Angreifern so lange ausgewichen und deren Kraft gegen sie gewendet wird, bis sie die Sinnlosigkeit ihres Kampfes begreifen und ihre Kampfhandlungen einstellen.
Für mich ist der Huldigunsschrein ein Platz, zu dem ich Leute einlade, die es offensichtlich nötig haben, sich wieder abzureagieren. Der Vorteil ist, dass andere Threads dadurch nicht mehr so gestört werden.
Von >>verhärteten Fronten<< würde ich sprechen, wenn es unterschiedliche INHALTE verschiedener Parteien gebe, wobei jede Partei auf die Richtigkeit ihrer Inhalte beharrt. Der Huldigungsschrein hat aber wenig Inhalte. - Und beruhigender Weise wird auch in nächster Zukunft, der Quatsch nicht mehr so häufig frequentiert werden.
| Zitat: |
| Nemesus und ein paar andere Leute aus dem Forum werfen mir ja zuweilen vor, dass ich zu passiv bin und mich nicht konsequent genug bzw. auf die falsche Weise engagiere. In den Augen der allermeisten "normalen" Menschen bin ich hingegen schon viel zu fanatisch und durchgeknallt. |
Vorwürfe sind langweilig.
Ich stelle zunächst fest, dass Dein Arbeitseinsatz, den ich Dir in keiner Weise absprechen will, nicht zu den Ergebnissen führte, die Du Dir ersehntest. Ich denke, dem wirst Du zustimmen.
Die Frage ist nun, ob es daran liegt, dass in dieser Welt kein Blumentopf zu gewinnen ist, oder ob tatsächlich eine andere Ausrichtung auch bessere Ergebnisse gebracht hätte.
Ich glaube letzteres. Dieser Glaube hat einen Vor- und einen Nachteil: Der Vorteil besteht darin, dass Du nicht völlig ohnmächtig bist. Du kannst noch "etwas ausrichten". Der Nachteil besteht darin, dass es unabdingbar wird, einzugestehen, dass die Handlungen der Vergangenheit offensichtlich optimierungsbedürftig sind. Anders formuliert: Ohne "Kursänderung" kein Herauskommen aus der (geistigen?) Sackgasse.
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, lehnst Du >>die oberflächlichen Normalos<< ab. Die Frage ist dann, weshalb Du auf deren Gerede noch Wert legst. (Zur Erinnerung: Du schreibst: >>In den Augen der allermeisten "normalen" Menschen bin ich hingegen schon viel zu fanatisch und durchgeknallt.<< Nun, dieses Thema hat zanthi bereits ausführlicher angesprochen. - Also zurück:
Ich kann ja verstehen, dass Auseinandersetzungen den Wunsch in Dir schüren, Dich zurückzuziehen. Aber glaubst Du wirklich, Du tätest Dir (oder von mir aus der Welt) damit einen Gefallen? Dich zurückzuziehen ist doch, wenn wir mal ehrlich sind, nichts weiter als die schönere Beschreibung für >>Ich mache den Normalos Platz, sie haben gewonnen. Sie sind zwar dumm aber in der Überzahl.<<
Meine Frage an Dich ist: Möchtest Du das wirklich zulassen? - Ich gehe übrigens nicht davon aus, dass Du das willst. Sonst hättest Du diesen Thread nicht begonnen (und ich hätte darauf nicht geantwortet).
Ich befürworte ihn übrigens. Ich fasse es so auf: Du betrachtest Deine Vergangenheit als eine Zeit, in der der Kurs noch eher ans Ziel führte:
| Zitat: |
Es war einfach nur ein wütendes Statement von einem Außenseiter, den alles ankotzte, und der sich nach ein paar guten Freunden sehnte, die ihn verstehen konnten.
DAS ist die Quintessenz der Unity, wenn ihr so wollt... die Saat, aus der alles weitere im Lauf der Zeit erst entstanden ist. |
Dieses "frühere Ich" von Dir erscheint mir wesentlich zuversichtlicher. Auch hier wieder die Frage: Möchtest Du es wirklich zulassen, dass schlechte Erfahrungen diese Zuversicht auslöschen? Zur Erinnerung an den dian von einst:
| Zitat: |
Es gab die ersten Treffen, das Forum wurde schöner, die Texte komplexer, und der Glaube daran, mit der Unity-Idee tatsächlich die Welt (bzw. die Menschen) verändern zu können, wuchs beständig.
Ich lernte endlich Leute kennen, die anders waren als das oberflächliche Pack, mit dem ich mich während der Schulzeit rumplagen musste. Ich erlebte Freundschaft, wie ich sie zuvor nur aus meinen Träumen gekannt hatte.
Alles schien auf dem richtigen Weg zu sein. Ich fühlte mich bestätigt und bekam Appetit auf mehr. |
Und nun kommt die Beschreibung der Kursänderung:
| Zitat: |
Ich erwähne es, weil ich den Eindruck habe, dass ich umso unzufriedener und menschenfeindlicher geworden bin, je intensiver ich mich mit dem Wesen der Menschen und dem Versuch, sie zu "optimieren", auseinandergesetzt habe.
Ganz am Anfang, als die Unity noch nicht so sehr den Anspruch hatte, irgendetwas verbessern zu wollen, sondern nur dazu diente, Leute zu finden, die ähnlich über die HEUTIGE GESELLSCHAFT dachten, war alles irgendwie bekömmlicher für meine Nerven. |
Mhh. klingt schräg, findest Du nicht?
Am Anfang ging es Dir darum, Freunde zu finden. Doch plötzlich, mit den ersten Erfolgen, geht es Dir darum, Menschen zu finden, die ähnlich über die heutige Gesellschaft denken, um die Gesellschaft zu ändern.
Warum eigentlich?
Ich meine: Hat das eine mit dem anderen wirklich zu tun?
Vielleicht.
Du schreibst:
| Zitat: |
Es ist eine ganz andere Qualität von Unzufriedenheit, als die, die ich fühle (und die vermutlich auch Ina und Benway gefühlt haben.)
Bei mir geht es tief. Richtig tief. |
Das Thema Freundschaft ist nicht nur bei Dir eng verbunden, mit der Idee von "verstanden werden". Es ist nicht sinnvoll, nur zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. Stattdessen hielte ich es für angebracht, zwischen Freund und Nichtfreund zu unterscheiden. Die Gruppe der Nichtfreunde würde sich dann aus verschiedenen Teilmengen zusammensetzen: Aus Feinden, als Menschen, die Dir schlechtes wollen, und Menschen, die Dich nicht verstehen können, selbst wenn sie es wollten oder gar aus Menschen, die Dich nicht kennen und Dich auch nie kennen lernen werden. Im Umkehrschluss wären dann Freunde Menschen, die Dir als solche bewusst sind, die Dich kennen, Dich verstehen wollen und auch verstehen können.
In gewisser Weise ist es für Deine Freunde also zwingend notwendig, über die Gesellschaft genauso verzweifelt zu sein, wie Du, da Menschen sonst vieles von dem, was Dich bewegt und auch (nach Deinen Vorstellungen über Dich) ausmacht, nicht verstehen oder, wie zanthi sagen würde, Realität nicht mit Dir teilen könnten.
Soweit, so grün. - Aber irgendetwas ging schief. Die Frage ist, was.
Können eigentlich kleine Kursänderungen zu großen Fehlern führen?
Ja, das können sie, und sie werden um so größer, je weiter der zurückgelegte Weg ist.
Ein Mensch, der nur um einige Grade von seinem Kurs abweicht, könnte sich, nachdem er jahrelang in diese Richtung gewandert ist, an einem Ort wiederfinden, der Tausende von Kilometern von seinem ursprünglich Ziel entfernt ist.
Ich habe einen Verdacht, was passiert ist. Ob der richtig ist, musst Du schon für Dich selbst herausfinden:
Der Wunsch, Freunde zu finden, löste in Dir den Wunsch nach einem Erkennungsmerkmal aus. Eine klassifizierbare Größe, die leicht zu erkennen sei.
Dein neu gewählter Indikator wurde >>Unzufriedenheit über die Gesellschaft<<.
Damit aber geriet Dein ursprüngliches Thema: Freundschaft, eine ganz kleine Spur auf die falsche Bahn. Und je unbefriedigender die Suche wurde (am falschen Ort angeln zu gehen kann auf Dauer sehr frustrierend sein), desto mehr hast Du Dich in eine neue Aufgabe geflüchtet: Die Änderung der Gesellschaft und Optimierung von Menschen. Damit entferntest Du Dich jedoch immer mehr vom Thema Freundschaft.
Letztendlich sind Freunde immer wenige. Selbst wenn Du es geschafft hättest, die Gesellschaft zu verändern, hättest Du wohl schwerlich zig Millionen Deutsche zum Freund.
Soweit für heute.
Gruß,
nemi
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von nemesus am 11.02.2009 07:13.
|
|
|
|
|
|
|
|
und ich dachte, nemesus sieht bei der aktuellen lage des huldigungsthreads selbst nicht mehr durch. nen kleinen durchblick hat er dann wohl doch, das räume ich ein. nun muss er nur noch seneca an diesem durchblick teilhaben lassen ^^
sorry, aber wenn zanthia hier ihren müll abladen darf, mach ich das auch.
wo wir gerade dabei sind, zanthia: du bist in letzter zeit ja nur noch am beweisen, dass deine signatur korrekt ist..wahnsinn! mein beileid, dass du es nicht geschafft hast, zu schweigen
und wieder zu neme:
| Zitat: |
| Letztendlich sind Freunde immer wenige. Selbst wenn Du es geschafft hättest, die Gesellschaft zu verändern, hättest Du wohl schwerlich zig Millionen Deutsche zum Freund. |
das deckt sich ja soweit mit meiner aussage:
| Zitat: |
| es gibt soviele menschen..alle könnte man eh nicht für eine sache begeistern. |
aber damit ich dich richtig verstehe..du denkst, dass dian "am falschen ort angelt" ?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von quaid am 11.02.2009 10:53.
|
|
|
|
|
|
nemesus unregistriert
 |
|
re: quaid
11.02.2009 11:24 |
 |
| Zitat: |
| und ich dachte, nemesus sieht bei der aktuellen lage des huldigungsthreads selbst nicht mehr durch. nen kleinen durchblick hat er dann wohl doch, das räume ich ein. nun muss er nur noch seneca an diesem durchblick teilhaben lassen ^^ |
<°+++><
| Zitat: |
| sorry, aber wenn zanthia hier ihren müll abladen darf, mach ich das auch. |
Also abgesehen davon, dass ich hansi eher als Quelle des Mülls ansehe... Wie wäre es, wenn Du es einfach mal besser machst?
| Zitat: |
| aber damit ich dich richtig verstehe..du denkst, dass dian "am falschen ort angelt" ? |
Kommt darauf an, was Du als Ort verstehst. Das Meer ist der richtige Ort zum Fischen, aber mitunter ist es der Köder im falschen Bereich, der die falschen Leute anzieht.
Übertragen: Das Internet ist schon richtig zum Fischen. Aber wenn dian nach Leuten fischt, die mit der Welt, egal aus welchem Gründen, unzufrieden sind, dann wird er auch genau diese finden. Die Wahrscheinlichkeit, dass dian mit dieser Strategie die für ihn richtigen Freunde gewinnt, ist aber gering.
N.
|
|
|
|
|
|
dian unregistriert
 |
|
@ all:
Hört bitte auf, meinen Thread mit euren gegenseitigen Gehässigkeiten zuzuspammen!! Das interessiert mich echt kein Stück.
@ zanthia:
| Zitat: |
du hast durch dein forum bereits gleichgesinnte und diese seltene art der tief verzweifelten , wie ina und benny, kennengelernt.
aber hast du das tatsächlich durch deine aufklärung, oder vielmehr durch dich selbst und das, was du durch deine persönlichkeit für andere darstellst? |
Natürlich letzteres. Versuche, aufzuklären und den Menschen etwas klarzumachen, was diese bisher noch nicht selbst gefühlt haben, sind eigentlich fast immer in die Hose gegangen.
Wenn du heutzutage aufklären bzw von etwas überzeugen willst, musst du das mit psychologischen Tricks machen, heimlich und hintenrum.. so, wie es in der Politik geschieht, oder in den Medien und der Werbung.
Ein Unternehmen, das Geld verdienen möchte, erzählt den Menschen was von "Wir sind ihr zuverlässiger Partner" und "Wir machen alles nur für sie."
DAS wollen die Leute hören. So eine verlogene Scheiße.
Wenn sich hingegen ein Unternehmen in der Werbung mit den Worten "Wir benutzen sie, um reich zu werden, und versuchen deshalb, ihnen einen etwas besseren Service anzubieten als unsere verlogene Konkurrenz" präsentieren würde... die würden wohl gleich von den meisten Konsumenten als "unsympathisch" bezeichnet und gemieden werden... auch wenn sie vielleicht das einzige wahrhaft ehrliche Unternehmen wären.
Und wenn ich mich hinstelle und sage, dass ich ein Großteil der Menschen für manipulierte Lemminge halte, dann kann ich damit noch so Recht haben.... es wird einfach vom Großteil der Menschen als unsympathisch empfunden, und sie hören dann gar nicht weiter hin.
Ich bin aber auch nicht der Typ, der irgendwas diplomatisch ausdrückt und selbst gut im manipulieren ist.
Ich will ja einfach nur, dass die ganzen Lügen und Manipulationen endlich aufhören.
Dazu kommt dann noch das, was ich an anderer Stelle mal erwähnt hatte:
Es ist keine gute Zeit für Gurus und Propheten.
Hinter jedem, der sich hinstellt und etwas radikal verändern möchte, wittern die Menschen erstmal die pure Bosheit und Niedertracht. Wer etwas radikal verändern möchte, muss ja ein Fanatiker sein. Und auf Fanatiker hört man nicht.
Warum stagniert die Linkspartei in den meisten westlichen Bundesländern bei 5 Prozent? Weil sie so viel unfähiger sind als die anderen Parteien?
Nein, ich glaube nicht. Ich glaube, sie sind den Wählern einfach schon zu radikal... weil sie mehr verändern wollen, als der durchschnittliche Bürger in seinem Leben verändert haben möchte.
Irgendwo habe ich neulich mal gelesen, dass anscheinend 7 von 10 Bundesbürgern auch dann weiterhin täglich zur Arbeit gehen würden, wenn sie im Lotto gewännen...
Ich kann mir das zwar schwer vorstellen, dass das so viele sind... aber wenn diese Zahlen korrekt sind, dann ist es ja kein Wunder, dass diese 7 von 10 mit ihrem Leben relativ zufrieden sind und weder ein bedingungsloses Grundeinkommen noch eine Senkung der Produktivität zugunsten von mehr Freiheit akzeptieren würden.
Was willst du als Weltverbesserer gegen so eine masochistische Genügsamkeit ausrichten?
Du musst den Menschen ja erstmal umständlich erklären, warum sie trotz aller scheinbarer Zufriedenheit leiden, und dass sie, auch wenn sie noch so glücklich sein mögen, nicht einmal ansatzweise ihr eigentliches Potential ausschöpfen.
Also man muss die Leute erstmal "runterbringen"... ihnen sagen, wie scheiße sie sind, ihnen klarmachen, wie sie ihr Leben vergeuden, wenn sie so weitermachen wie bisher. Und damit macht man sich keine Freunde.
Aufklärung sollte ja eigentlich wenn, dann etwas sehr positives sein.
Doch wie gesagt... keine Erkenntnis ohne vorherige Schmerzen. Aber Schmerzen verkaufen sich nunmal nicht besonders gut.
@ nemesus:
| Zitat: |
| Wenn ich Dich richtig verstanden habe, lehnst Du >>die oberflächlichen Normalos<< ab. Die Frage ist dann, weshalb Du auf deren Gerede noch Wert legst. |
Ich lege Wert darauf, meine Ruhe zu haben und mit Respekt behandelt zu werden. Sage ich den "Normalos", was ich denke, fühlen die sich in der Regel beleidigt, weil sie in meiner Weltanschauung ja eine Art "Fehlentwicklung" sind. Das Resultat ist, dass sie dann eben meist aggressiv auf mich reagieren. Also habe ich die Wahl, im Umgang mit ihnen entweder eine Maske zu tragen und die Hälfte meiner Gedanken runterzuschlucken, oder sie eben zu meiden.
| Zitat: |
Am Anfang ging es Dir darum, Freunde zu finden. Doch plötzlich, mit den ersten Erfolgen, geht es Dir darum, Menschen zu finden, die ähnlich über die heutige Gesellschaft denken, um die Gesellschaft zu ändern.
Warum eigentlich?
Ich meine: Hat das eine mit dem anderen wirklich zu tun? |
Ich würde eher sagen: Weil ich gesehen habe, dass die Auswahl an potentiellen Freunden, die einigermaßen so denken wie ich, extrem begrenzt ist, hielt ich es für eine gute Idee, diese Auswahl zu vergrößern, indem ich mehr Menschen meine Denkweise näherzubringen versuchte.
Nach dem Motto: "Wenn es nicht genug Aliens auf diesem Planeten gibt, muss ich mir eben welche machen."
Aber wie gesagt, das geht ganz offensichtlich nicht mit Worten.
Die Menschen müssen erstmal in ein tiefes Loch stürzen, bevor sie erkennen, dass sie Flügel haben.
Und, eine Frage an dich, an zanthia, und an die anderen hier:
War das bei euch nicht genau so?
Sind nicht die meisten von euch erstmal monate- oder jahrelang durch ein finsteres Tal geirrt, in dem sie ebensogut hätten zu Grunde gehen können, ehe sie zu dem wurden, was sie heute sind?
Bei mir war es jedenfalls so.
Was lässt dich, nemesus, glauben, dass man Menschen "optimieren" könnte, ohne sie zunächst ebenfalls mit diesem finsteren Tal zu konfrontieren?
Wenn meine These stimmt, und Erkenntnis immer auch mit Schmerz, oder zumindest mit einer gewissen schmerzvollen Selbsterkenntnis verbunden ist... wie willst du die Menschen für das Ertragen dieses Schmerzes gewinnen?
Wie willst du sie dazu bringen, den schmalen, gefährlichen Grat, der zur Erkenntnis führt, zu besteigen... wo sie doch rechts und links davon jederzeit abstürzen können...
wer tut sich das freiwillig an, wenn er nicht von den äußeren Umständen regelrecht dazu getrieben wird, diesem Pfad zu folgen?
|
|
|
|
|
|
Hansi unregistriert
 |
|
Schade, hätte ein interessanter Thread werden können, nun ist es ein weiterer den ich scrolle.
|
|
|
|
|
|
nemesus unregistriert
 |
|
re: dian
11.02.2009 14:11 |
 |
| Zitat: |
| Was lässt dich, nemesus, glauben, dass man Menschen "optimieren" könnte, ohne sie zunächst ebenfalls mit diesem finsteren Tal zu konfrontieren? |
Zunächst einmal: Schön, dass Du wieder zu Deinem Poststil zurückgefunden hast. Ich habe den Eindruck, dass Du Dir Mühe mit Deinen Antworten gegeben hast, und dass Du wieder "offener" wirst. Ich weiß das zu schätzen und wünsche Dir, mir und dem Rest des Forums, dass Du diesen Weg weitergehst.
| Zitat: |
Wie willst du sie dazu bringen, den schmalen, gefährlichen Grat, der zur Erkenntnis führt, zu besteigen... wo sie doch rechts und links davon jederzeit abstürzen können...
wer tut sich das freiwillig an, wenn er nicht von den äußeren Umständen regelrecht dazu getrieben wird, diesem Pfad zu folgen? |
Wenn ich meine Vergangenheit betrachte, dann stelle ich fest, dass ich die selben Versuche unternommen habe, wie Du. Ich habe auch in Foren gepostet, ich wurde auch wüst beschimpft, ich beschimpfte andere und auch ich warf ihnen "Fehlentwicklung" vor.
Hat es mir mehr außer Stress gebracht?
Oh ja. Einige Leute, lernte ich dadurch kennen, wenige aber sie haben mein Leben sehr bereichert.
Möchte ich das Spiel weiterspielen?
Nein, denn mittlerweile beginne ich zu realisieren, dass es elegantere Wege gibt. Um diese zu finden, verwende ich eine gewisse Zeit darauf, meine einstigen Ziele (die offensichtlich auch teilweise Deine sind/waren/gewesen sein werden?) zu hinterfragen. Es hat sich gezeigt, dass sich der Mehraufwand lohnt, und dass man damit eine Menge Zeit und Nerven sparen kann.
Bevor ich die Frage beantworte, wie ich etwas anstellen möchte, frage ich mich also lieber noch einmal, ob ich es überhaupt (noch) anstellen möchte.
Du schreibst:
| Zitat: |
| Weil ich gesehen habe, dass die Auswahl an potentiellen Freunden, die einigermaßen so denken wie ich, extrem begrenzt ist, hielt ich es für eine gute Idee, diese Auswahl zu vergrößern, indem ich mehr Menschen meine Denkweise näherzubringen versuchte. |
Habe ich auch versucht. - War keine gute Idee. - Führte mich nicht dahin, wo ich hin wollte.
Die erste Frage, die ich UNS stelle ist: Besteht die Möglichkeit, dass wir uns damals geirrt haben?
Ist die Anzahl von potentiellen Freunden so begrenzt oder sind wir nur zu begrenzt, die "richtigen" Leute zu finden?
Warum sind diese Menschen nicht fähig, uns zu finden?
Sind sie genauso unfähig, wie wir?
Oder hatten wir die Leute schon gefunden und waren wir nur zu unfähig, sie zu halten?
Du sprichst in Deinem Post von ina und benway. Ich glaube, wir hätten in Zukunft noch beide sehr viel mit ihnen anfangen können. Wir hatten nur noch nicht den richtigen Weg gefunden, und jetzt ist die Möglichkeit leider nicht mehr da.
Bei mir zumindest waren es noch andere Leute, die irgendwann nicht mehr da waren. Um auf Deine Frage Bezug zu nehmen: Es waren alles Leute, die schon mehrmals durch die Hölle gegangen sind, weil sie DAMALS keine andere Wahl hatten. Doch irgendwann hat ihnen das nichts mehr gebracht, und vielleicht waren sie nur nicht so stolz wie wir beiden Querköpfe und haben deshalb einen Weg gewählt, der weniger Widerstand versprach. Ich gehe zwar weiterhin davon aus, dass diese Einschätzung ein verhängnisvoller Trugschluss ist. - Sie aber nicht, und ich konnte es nicht vermitteln. - Ich konnte sie nicht aufklären. Und offensichtlich konntest Du das leider auch nicht.
Weisst Du, was ich mitllerweile denke:
Wenn ina und benway und die anderen Leute, die wir in der Zeit verloren haben, eine Alternative, eine ernstzunehmende Alternative bei uns gesehen hätten, dann wären einige von ihnen geblieben. Vielleicht sogar alle.
Wenn die Leute wissen, dass der Weg zur Erkenntnis ein schmaler Grat des Leidens ist, wenn sie wissen, dass links und rechts vom Weg sich bedrohliche Schluchten auftun, dann können ihnen Menschen Mut geben, die das Risiko (aus welchen Gründen auch immer) auf sich nahmen, und irgendwann geschickt darin wurden, diesen Weg der Hindernisse zu passieren.
Ich finde, es geht schon aus diesem Thread hervor: Manchmal geht das Voranschreiten auf diesen Pfaden leichter, als es zunächst den Anschein hat. Wenn die Leute, die Du suchst Dir ähnlich sind, dann werden gewisse Posts den Wunsch in ihnen auslösen, sich zurückzuziehen. Wenn sie einen Thread geben, in denen sich Menschen ernsthaft versuchen, zu begegnen, dann werden sie das "zu schätzen" wissen, vielleicht zu erst abwarten, aber schließlich doch dazu kommen.
Andere Leute hingegen, werden gehen. Und letztendlich wird das für alle Beteiligten gut sein. Denn vielleicht hält sie dieses Forum "künstlich" auf, und sie finden in einem anderen Forum viel eher, was sie eigentlich suchen.
Aleister Crowley sagte ´mal: "Kumminikation ist nur unter Gleichen möglich". Ich denke, er hatte Recht, auch wenn ich von Äquivalenten sprechen würde. Und das könnte auch erklären, warum einige Leute Deine Bücher gelesen aber nicht verstanden haben. Es ist etwas anderes, Kunst zu schaffen als Kunst zu konsumieren. Deshalb ist es mein Ansatz Im Plateau die Möglichkeiten auszubauen, die es anderen erleichtern soll, Kunst zu schaffen, und hier schreibe ich langsam, so, wie ich denke. Früher habe ich versucht, einen Stil zu finden, der möglichst von allen verstanden wird. Ich denke, das war eine Ausrichtung, die von meinen eigenen Wünschen wegführte.
Soweit,
Gruß,
nemi
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von nemesus am 11.02.2009 14:18.
|
|
|
|
|
|
Friedenswächter unregistriert
 |
|
Mein Gott,
Am liebsten würde ich den ganzen Thread auseinander nehmen, was ich aber nicht mache, denn das wäre genau das, was ihr die ganze Zeit betreibt, und euch mal eure gedanklich, meist auch noch selbstgesetzten Grenzen vorzeigen. Doch dafür bräuchte ich nur meine letzten beiden Predigten reinzuposten und das erscheint mir doch etwas sinnlos. Hier meint sowieso fast jeder, dass er klüger ist als der andere. Also bleibt nur noch ein paar andere Wege.
Stattdessen versuche ich, dass Siegelbild vorzuhalten, welches ich in euch sehe.
@Dian: Ich habe nichts im geringsten etwas persönliches gegen dich, ich frage mich nur ständig, warum du nur so schrecklich fundamental sein musst. Ist dies wirklich nötig um seine Ansichten zu vertreten?
Dies betrifft eigentlich nicht nur Dian, sondern auch viele andere hier. Ich fühle mich durch den Thread indirekt angesprochen und sehe ihn teilweise auch als Antwort auf meine vorhergehenden Post. Ich hoffe, dass ich mit dieser Überlegung nicht falsch liege.
Fast jede einzelne Meinung, die hier vertreten wir, kann ich nachvollziehen. Ich heiße sie nicht unbedingt gut, aber das liegt sowieso nur an mir.
Seit Wochen frage ich mich, warum Menschen manipulieren. Selbst die heutigen Bücher stellen eine Manipulationsgefahr. Dass der Mensch sich weiter entwickelt, passiert von ganz alleine. Ich glaube nach wie vor an das Schicksal, deshalb halte ich mich aus Dingen raus, die einen größeren Umfang einnehmen. Man kann sie nicht steuern, weil sie sich selbst kontrollieren. Wie die Triebe eines Menschen.
Werden wir mal ordinär. Se xualtrieb zum Beispiel. Dass das älteste Gewerbe der Welt den eigenen Körperverkauf beinhaltet zeigt das ebenfalls. Wer heute geschlechtsreif wird, mastu rbiert zwangsweise. So etwas wird einem nicht beigebracht sondern, es ist ein Reflex wie des Greifens, bei dem, wie in diesem Beispiel Glückshormone eine wichtige Rolle spielen.
Alles was uns gut tut, oberflächlich gesehen, sind wir bereit auszuführen. Aber haben wir wirklich die Fähigkeit über unser eigenes Glück zu entscheiden. Meines Erachtens nicht. Denn das führt zwangsweise zum Egoismus. Dabei muss Egoismus nicht einmal schlecht sein, im Gegenteil es ist gut wenn er vorhanden ist, aber wenn er überhand nimmt.
Glaubt nicht immer, dass ihr euch beherrschen könnt. Ihr wisst nicht, was in der Psyche eines Menschen alles vorgeht. Selbst heute, wo gewaltiges Wissen vorliegt, ist dieses Gebiet immer noch nicht einmal ansatzweise erklärt. Klar es gibt ein paar Ansätze aber nicht viel. Was ich eigentlich sagen wollte, ist, dass wir unser intelligentes Denken komplett ausschalten können, wenn wir den Überlebenstrieb wecken. Es ist nicht wichtig, ob tatsächlich eine Bedrohung vorliegt, sondern ob wir einen Zustand als bedrohlich, genauer gesagt überlebensbedrohlich finden.
Letztendlich sind wir gar nicht so Herr über uns, wie wir uns das gerne ausmalen würden. Besonders das Einsichtsvermögen, wie man auch bemerkt ist relativ unterentwickelt, oder jedenfalls nicht auf einem Standart, der uns helfen sollte.
Seht die Unity nur als Mittel zum Zweck. Was ihr wollt, werdet ihr hier nicht erlangen und bitte, das gilt jetzt besonders Dian, ruht euch nicht auf euren Erkenntnissen auf. Das beste, was ihr machen könntet, wäre, einfach zu leben, ohne viel zu fragen. Ihr wisst schon alle viel zu viel. Versucht euch nicht in der Erenntnis, was die Welt zusammenhält. Ihr würdet nicht mal, dass Fundament erkennen, wenn ihr es mit der Nasenspitze berühren könntet. Ich will mich da auf keinen Fall ausschließen.
Nun ich erzähle euch mal kurz etwas aus meinem Leben. Vor vier bis fünf Monaten hatte ich bereits Probleme mit dem Schreiben, besser gesagt mit dem Niederfassen von Erkenntnissen. Früher konnte ich hintereinander weg schreiben und kam immer zu tolleren und freudigeren Ergebnissen. Ich könnte mir vorstellen, dass dasselbe Dian passiert ist. Nun habe ich mich lange gefragt, warum ich auf einmal nicht mehr so gut schreiben konnte, wie bisher. Die logische Antwort lautet:
Das Wissen, dass ich angehäuft habe, wurde soviel, dass ich die Pfade nicht mehr verknüpfen konnte. Denn Wissen ist nicht gleich Wissen. Das, was ihr lernt, ist lediglich Rohmaterial. Wichtig ist es, dass man es auch verarbeiten kann. Die Schlüsse, die ihr zieht sind allesamt unrealistisch und einfach zu kurz gedacht. Ihr lasst so viele Faktoren aus dem Spiel, und ergänzt diese durch gewagte, wie aussichtslose, beinahe unhaltbare Gedankenkonstrukte. Würde ich an euer Stelle aber auch tun. Bevor einer denkt, wer intelligent ist, der kann alles verknüpfen, irrt gewaltig. Ihr habt einige Puzzlestücke, aber das Bild hat Trilliarden von Trilliarden von Puzzlestückchen. Versteht ihr, worauf ich hinaus will. Ihr versteht vielleicht die Realität, aber nicht die Wirklichkeit. Oder umgekehrt. Beide Begriffe, können vom Namen her vertauscht werden.
Ihr dürft nicht so egoistisch sein, und euch als Mittelpunkt der Welt ansehen. Dies führt schnell zur Soziopathie, einer harmlosen, aber doch allgegenwärtigen. Jede Handlung, die ihr ausführt, hat Konsequenzen auf das Umfeld, ja sogar jeder Gedanken, wie ihr an meinem Beispiel sehen könnt.
Ihr seid keine Psychopaten, nein im Gegenteil, es ist gut, dass man die Dinge auch mal durch eine andere Brille sieht, aber diese präsentierte Ansicht darf man nicht unbedingt annehmen. Ihr seid ein Teil der Gesellschaft, was ihr auch tut. Wollt ihr die Gesellschaft mit gleichen Mitteln bekämpfen, wie sie scheinbar euch bekämpft. Mit einer Gehirnwäsche?
Glaubt mir, wer erkennt, hat es unheimlich schwer, fast wünschte ich, dass ich diesen Schritt nie gegangen wäre, denn die Grenze zwischen Gut und Böse, zwischen Richtig und falsch ist so dünn geworden. Man ist offen für beide. Man sieht in beiden Vorteile und Nachteile. Tagtäglich werdet ihr in Versuchung geführt. Meistens ohne, dass ihr nur etwas merkt. Traut euch nicht zu, dass Wissen zu verknüpfen, und wenn ihr es verknüpft, dann beharrt nicht so darauf. Alles kann am Ende falsch sein, was ihr gedacht habt. Es ist wie eine Kombination bei einem Zahlenschloss. Je mehr Zahlen vorhanden sind, umso größer die Möglichkeit der Kombinationen und umso kleiner die Wahrscheinlichkeit, dass ihr sie findet.
Man bekämpft Feuer nicht mit Feuer, sonder mit Wasser. Aikido, hab ich recht Nemesus? Ihr sollte nicht versuchen, möglichst viele Menschen vom Weg abzubringen, denn ihr wisst nicht, was das Schicksal mit uns vorhat.
Vorwürfe sind im keinen Fall langweilig, denn es ist Kritik, mit der man sich auseinandersetzen muss. Zwar kann sie keinen Sinn haben, doch sollte man nicht darauf spekulieren. Ihr seid nicht viel anders als die Rädchem im Getriebe der Gesellschaft. Ständig verlasst ihr euch auf Wahrnehmungen, die völlig verzerrt sind. Genauso wie ein Kind heutzutage gelernt bekommt, dass der Stärkere gewinnt. Ihr solltet Acht auf eure Urtriebe geben, und bevor ihr euch in hochphilosophischen Erkenntnissen übt sollte ihr noch einmal zurück zum Ausgangspunkt gehen und euch stattdessen in Selbsterkenntnis üben.
Wollt ihr euer Leben vorsätzlich verhauen, und damit wie ein kleines, ungebildetes Kind reagieren, wenn es ein Gegenstand kaputt macht, damit es dem anderen nicht mehr vom Nutzen ist, oder wollt ihr es von anderen kaputtmachen lassen, dadurch eure Lehren ziehen, denn am Ende des Lebens verliert ihr so. Das Wissen, was ihr anhäuft, könnt ihr nicht weitergeben. Dazu bräuchtet ihr Telepathie, aber selbst dann müsstet ihr eure Erkenntnis stets im Vordergrund halten, was ebenfalls praktisch unmöglich ist.
Das Gehirn könnte es theoretisch schaffen, doch euer Bewusstsein ist nicht im geringsten darauf ausgebildet.
Sozusagen ist dies die Erkenntnis der Erkenntnis. Macht euch lieber um euer Umfeld Gedanken, wie ihr ihm unmittelbar helfen könnt, anstatt sinnlos eure ganzen Auseinadersetzungen reinzuposten. Ich entschuldige mich ganz offen für meine unverhohlene Arroganz, aber auch meine Nerven haben ein Ende. Da musste ich jetzt einmal resignieren.
@Dian: Such dir Freunde im Reallife aber nicht in den Interstellaren Treffen und schon gar nicht im Cyberspace. Bei dieser Gruppe von Fantikern, besser gesagt Fundamentalisten, wirst du deine eigene persönliche Quintessenz nie durchbringen. Der Feind, wie du ihn siehst, ist immer noch der beste Lehrmeister, geh zu ihm hin und lerne, aber hier wird deine Sichtweise nicht vervollständigt werden. Lerne, warum die Menschen so sind, wie sie sind, und prangere sie nicht immer an, denn du bist ein Teil von ihnen.
Aufregen kann jeder, hassen kann jeder, aber lieben, ist viel schwerer, und übe dich in Erkenntnis warum es so ist, tu den Menschen mal etwas Gutes, deinen unmittelbaren Umfeld, such doch deinen ehemaligen Geschichtslehrer auf und rede mit ihm und versuche dich dabei nicht von deinen eigenen Vorstellungen, Wünschen und Empfindungen beeinflussen zu lassen, dieses unbeschwerte Völkchen der Menschheit, das kaum an morgen denkt, muss man einfach gern haben. (Tolkien)
Sonst wird dein Leben nur von negativen Gefühlen beherrscht werden, und dass solltest nicht einmal du wollen. All dies wirst du wahrscheinlich tun und obwohl ich Dian direkt angesprochen habe, ist es allgemeingültig. Probiert es aus, anstatt alles auseinanderzunehmen, wie ihr es mit all den anderen Threads, tagtäglich gemacht habt und noch immer tut.
Think ab out it, und nicht nur im Cyberspace, um gleich wieder eine Antwort zu posten, sondern setzt euch diesmal wirklich und unvoreingenommen mit diesem Beitrag aus einander.
- Friedenswächter -
|
|
|
|
|
|
|
|
Hey, klingt so, als würdest du langsam vernünftig werden, dian.
Btw, die ursprünliche Version von Unity 1 war imho bislang das einzige gute Buch, dass du geschrieben hast. Da hattest du noch wirklich was zu sagen.
Neija, meiner Ansicht nach kann man die Welt durch kleine und einfache Dinge zu einem besseren Ort machen.
(z.B. bestimmte Leute bannen, die offensichtlich immer wieder zu Unruhen in Foren führen)
|
"Do you believe in free will?" "I have no choice."
|
|
|
|
|
|
dian unregistriert
 |
|
@ Friedenswachtel:
| Zitat: |
| Die Schlüsse, die ihr zieht sind allesamt unrealistisch und einfach zu kurz gedacht. Ihr lasst so viele Faktoren aus dem Spiel, und ergänzt diese durch gewagte, wie aussichtslose, beinahe unhaltbare Gedankenkonstrukte. |
Kannst du auch mal konkrete Beispiele für das nennen, was deiner Meinung nach Faktoren sind, die wir aus dem Spiel lassen, oder "aussichtslose, beinahe unhaltbare Gedankenkonstrukte"?
Du reißst das Maul ganz schön weit auf, wenn es ums Kritisieren geht... ist ja im Internet auch eine weit verbreitete Mentalität. Wer kritisiert und an anderen rummeckert, kann sich in der Zeit schon selbst nicht blamieren oder lächerlich machen, weil er ja nie was Eigenes von sich preis gibt.
Sag doch mal ganz konkret, welche Ansichten dich hier bei der Unity stören, warum du willst, dass ich auf andere Menschen zugehe, was deiner Meinung nach der große Plan ist, den wir nicht verstehen können... und vor allem: wieso denkst du, dass es sowas wie deine Mission sein könnte, hier den Friedenswächter zu spielen?
Ist dir so langweilig? Weißt du echt nichts besseres mit deinem jungen Leben anzufangen, als hier wie ein altkluges Kind zu versuchen, weitaus ältere, lebenserfahrenere Menschen auf den deiner Meinung nach richtigen Pfad zurückzuführen?
Du weißt im Grunde nichts über uns.
Du gibst tolle Ratschläge wie "Such dir Freunde im Reallife"... dabei könnte ich fast wetten, dass jeder einzelne von uns mehr und vor allem bessere Freunde im Reallife hat, als einer wie du jemals haben wird. Ich habe das in jedem Fall.
Und ich habe noch etwas: Nämlich überhaupt keine Lust mehr, nett zu sein zu so möchtegernschlauen Großmäulern wie dir, die mir meine Zeit stehlen und mir was vom Wesen des Universums, Buddha oder Jesus Christus erzählen wollen.
Ich fürchte, der einzig echte Fundamentalist hier im Forum bist du.
Geh doch einfach zur Jugendgruppe deiner örtlichen Freikirche und bring dich dort mit ein... ich glaube, da bist du wesentlich besser aufgehoben als hier.
@ Xoc:
| Zitat: |
| Btw, die ursprünliche Version von Unity 1 war imho bislang das einzige gute Buch, dass du geschrieben hast. |
Vermutlich war es auch das einzige, das du je gelesen hast.
Hast du Gegenwelt gelesen?
Die Behauptung, dass ich in Unity 1 mehr zu sagen hatte als in Gegenwelt, halte ich jedenfalls für ziemlich gewagt. Aber gut, die Geschmäcker sind wohl verschieden.
| Zitat: |
Neija, meiner Ansicht nach kann man die Welt durch kleine und einfache Dinge zu einem besseren Ort machen.
(z.B. bestimmte Leute bannen, die offensichtlich immer wieder zu Unruhen in Foren führen) |
Dann fange ich am Besten gleich mit dir an, denn abgesehen von deinen Diskussionen mit Ina über multidimensionale Würfel kann ich mich in all den Jahren, die du nun schon hier bist, nicht an einen einzigen wertvollen Beitrag von dir erinnern.
Ist mir ja eigentlich auch egal. Hier besteht keine Verpflichtung dazu, wertvolle Beiträge zu schreiben.
Aber immer dieses ständige Genörgel und Gebruddel. Das nervt langsam echt! Ich bin's ja von meinem schwäbischen Umfeld nicht anders gewohnt...
Aber ihr seid doch alle gar keine Schwaben. Warum verhaltet ihr euch dann so???
|
|
|
|
|
|
Seneca unregistriert
 |
|
| Zitat: |
| (z.B. bestimmte Leute bannen, die offensichtlich immer wieder zu Unruhen in Foren führen) |
Naja, gehen wir das ganze mal nicht so radikal an. Eine funktionierende Ignore-Funktion würde schon reichen. Ich denke, wenn man Quaid ignorieren könnte, müsste man ihn nicht unbedingt rauswerfen.
|
|
|
|
|
|
|
|
| Zitat: |
@ Xoc:
| Zitat: |
| Btw, die ursprünliche Version von Unity 1 war imho bislang das einzige gute Buch, dass du geschrieben hast. |
Vermutlich war es auch das einzige, das du je gelesen hast.
Hast du Gegenwelt gelesen?
Die Behauptung, dass ich in Unity 1 mehr zu sagen hatte als in Gegenwelt, halte ich jedenfalls für ziemlich gewagt. Aber gut, die Geschmäcker sind wohl verschieden. |
Ich habe alle 3 gelesen.
| Zitat: |
| Dann fange ich am Besten gleich mit dir an, denn abgesehen von deinen Diskussionen mit Ina über multidimensionale Würfel kann ich mich in all den Jahren, die du nun schon hier bist, nicht an einen einzigen wertvollen Beitrag von dir erinnern. |
Wundert mich nicht, dass du dich an nichts erinnerst.
Neija, bann ruhig, I don't care.
| Zitat: |
Aber immer dieses ständige Genörgel und Gebruddel. Das nervt langsam echt! Ich bin's ja von meinem schwäbischen Umfeld nicht anders gewohnt...
Aber ihr seid doch alle gar keine Schwaben. Warum verhaltet ihr euch dann so??? |
Überleg dir mal, welches Resultat du erwartest, wenn du einen Haufen Versagen und einen Haufen Arschlöcher in einem Forum hast.
Und vergleich das mit dem Zustand der Unity ...
|
"Do you believe in free will?" "I have no choice."
|
|
|
|
|
|
dian unregistriert
 |
|
Wäre mir jetzt nicht aufgefallen, dass die Arschloch-Konzentration hier im Forum größer wäre als in anderen Foren oder in der realen Welt.
Ich finde, wenn du davon ausgehst, dass wir auf einem Planeten voller Versager, Dumpfbacken, Fanatiker und Arschlöcher leben, kommen die Unity-User im Vergleich dazu noch relativ gut weg.
Was aber natürlich nicht heißen soll, dass es nicht noch besser ginge...
Jedenfalls seid ihr Spinner mir nach wie vor sympathischer als die allermeisten "normalen" Menschen da draußen.
Und jetzt fickt euch!
|
|
|
|
|
|
|