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 RE: Beziehungen, Liebe und so |
nick_cave |
05.08.2012 22:40 |
 RE: Beziehungen, Liebe und so |
VeggiePower |
06.08.2012 02:19 |
 RE: Beziehungen, Liebe und so |
Yog-Sothoth |
07.08.2012 02:07 |
 RE: Beziehungen, Liebe und so |
lala magico |
16.01.2013 21:19 |
 RE: Beziehungen, Liebe und so |
VeggiePower |
17.01.2013 13:05 |
 RE: Beziehungen, Liebe und so |
lala magico |
18.01.2013 16:29 |
 RE: Beziehungen, Liebe und so |
Runyu |
21.01.2013 23:56 |
 Toleranz |
xashiko iba treaz |
15.06.2014 01:01 |
 RE: Beziehungen, Liebe und so |
WerBinIch |
05.08.2012 20:46 |
 RE: Beziehungen, Liebe und so |
Bakunins Bart |
26.09.2012 21:30 |
 RE: Beziehungen, Liebe und so |
Bazinga |
27.09.2012 15:14 |
 RE: Beziehungen, Liebe und so |
reset |
27.09.2012 17:26 |
 RE: Beziehungen, Liebe und so |
Bazinga |
06.01.2013 21:33 |
 Definitionssache |
xashiko iba treaz |
15.06.2014 01:11 |
 RE: Definitionssache |
Ya2k |
19.06.2014 00:05 |
 RE: Beziehungen, Liebe und so |
deldenker |
20.06.2014 07:58 |
 RE: Definitionssache |
Yog-Sothoth |
29.06.2014 23:17 |
 RE: Definitionssache |
xashiko iba treaz |
12.07.2014 19:40 |
 RE: Definitionssache |
Yog-Sothoth |
16.07.2014 06:47 |
 RE: Definitionssache |
xashiko iba treaz |
16.07.2014 10:57 |
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Liebe ist die stärkste Macht der Welt, und doch ist sie die demütigste, die man sich vorstellen kann.
Mahatma Gandhi
Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet, erst dann wird es Frieden geben.
Jimi Hendrix
...irgendwelche berühmteren Personen ergänzen sich hier doch auch ganz gut
@nick, also ist es keine echte liebe, wenn sich 2 lebewesen wirklich gerne haben, auf allen ebenen? (sexus, eros, agape)? wenn sie bedingungslos lieben? ob es dass auf diesem planeten noch gibt lass ich mal aussen vor, aber wenn es sowas gibt, was ja durchaus sein könnte, wäre das immer noch blanker trieb oder wat ^^ instinkt ist ja fortpflanzen, ich glaub kaum dass es zu den trieben zählt, sich für den anderen einzusetzen, für den anderen aufzuopfern, für den anderen zu sterben oder sowas. Händchen halten obwohl der gegenüber mit sicherheit gleich sterben wird, hat doch rein garnichts mit trieb zu tun. natürlich wäre es, den kerl/die frau liegen zu lassen und nach dem nächsten paarungsfreudigem partner zu suchen, oder? ^^ ob sie nun menschengemacht ist oder nicht, ich denke schon dass es "echte liebe" gibt. kommt eben ganz drauf an wie eng du deine definitionen willst...
wenn sich ein hund bedingungslos für sein herrchen opfert ist das keine liebe? Klar, ist das vielleicht sein instinkt oder sein natürliches verhalten, aber eben so ein verhalten definiert man doch als "aufopfernde, selbstlose liebe (echte liebe eben), oder?"
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| Zitat von VeggiePower: |
Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet, erst dann wird es Frieden geben.
Jimi Hendrix |
Ach was, ich habe meinen Frieden erst dadurch gefunden, dass ich mich der Macht einer (hoffnungslosen) Liebe entzogen habe. ^^
(ok, ich glaube er meinte eine andere Art von "Liebe")
P.S.: Ich vermute mal mit "wahrer Liebe" meinte nick, dass zwei Personen füreinander vorherbestimmt sind, nicht dass es keine echte / bedingungslose Liebe gibt
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Wenn jemand an Texten zu dem Thema interessiert ist: http://www.praxis-artmann.de/publikationen.html
Es gibt dort zwei Texte, der eine zu Liebe, der andere zu "Selbstwert".
mE steht da eigentlich so gut wie alles drin, was Liebe ist und was sie vor allem nicht ist: Nach Artmann ist Liebe nicht Vertrauen, nicht Zärtlichkeit, nicht Geborgenheit, nicht Sicherheit. Liebe bedeutet zu geben, ohne aufzurechnen.
Lieben kann nur, wer sich selbst liebt (Erich Fromm).
Ich finde das sehr stimmig, auch wenn es erstmal sehr hart klingt. Und geben/teilen kann man ja nicht nur materielle, sondern auch mehr als genügend immaterielle Dinge...
@VeggiePower
Inwiefern sollte ein Hund "lieben" können? Das würde voraussetzen, dass er ein soziales Wesen wie der Mensch ist und den Menschen gewissermaßen "verstehen" kann.
Grade Hunde bleiben auch beim Herrchen, wenn es sie misshandelt - das ist da meine erste Assoziation.
Und sowas ist mMn eher ein Abhängigkeitsverhältnis als Liebe im Sinne von "geben".
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von lala magico am 16.01.2013 21:20.
Die Schule war die schlimmste Zeit meines Lebens.
Michael Ende
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@ lala es gibt da recht eindrucksvolle geschichten. die wohl bekannteste dürfte hachiko sein. und ich sehe es auch täglich bei meinem hund. Er freut sich wenn ich komme, er liegt bei mir, er kann es nicht leiden wenn jemand schreit oder weint, und er verteidigt mich gegen andere "hunde".
den mensch brauchst du nicht wirklich als soziales wesen hinstellen, so sozial ist der garnicht. Im ernstfall vertrau ich lieber meinem hund als einem menschen. Hunde sind frei von jeglichen menschengemachten einflüssen wie geld usw. Du bist sein herrchen (bzw sein frauchen), und das bleibt so, soll kommen was will. Bedingungslose "liebe". Nicht unbedingt dass, was sich menschen darunter vorstellen. Ein hund wird im normalfall keine sexuelle nähe zu seinem "lebenspartner" suchen. hat zumindest kein hund gemacht, den ich kenne oder hatte. da ist das einfach nur ein füreinander da sein, dankbarkeit usw.
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@veggie
Ich will gar nicht bestreiten, dass es zwischen manchen Tieren (leider haben viele Tiere offensichtlich Angst vor Menschen) und Menschen irgendwie eine besondere Ebene, Interaktion oder was auch immer gibt.
MIt "sozial" meinte ich auch gar nicht "gut". Sondern sozial im Sinne von einem Wesen, das auf Interaktion mit anderen Menschen angewiesen ist, das soziale, ungeschriebene Regeln der Menschen kennt usw.
mE tun/kennen das Hunde oder auch andere Tiere nicht. Hachiko mag ein Beispiel für einen sehr treuen Hund sein - letztenendes hat er aber vermutlich nicht verstanden, dass sein Herrchen tot ist, weil er sich nicht darüber "bewusst" ist, was der Tod ist und dass er selbst vergänglich ist. Er ist eben ein Tier und der Mensch zwar auch, aber nicht mehr ganz...
Klar, das ist "bedingungslos". Aber es ist eben vll mehr ein positives Abhängigkeitsverhältnis zwischen Tier und Mensch als "Liebe". Für mich ist Liebe ein eigener Begriff, der erstmal nichts mit Gefühl, Anhänglichkeit etc. zu tun hat. Allerdings schon mit Bedingungslosigkeit, aber mMn nicht im Sinne einer Opfermentalität und eher zwischen Menschen als zwischen Tier und Mensch.
Vll nicht zu seinem "Lebenspartner", aber u. U. sucht er "sexuelle Nähe" zu anderen Menschen.
Das es etwas "besonderes" zwischen Mensch und Tier geben kann, denke ich auch. Freundschaft, oder wie auch immer man das nennen kann.
Besonders faszinierend fand ich die Geschichte von dem Löwen: https://www.youtube.com/watch?v=ggtratu0y8E
https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_%28L%C3%B6we%29
Die Schule war die schlimmste Zeit meines Lebens.
Michael Ende
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soziale Tiere sind Tiere, die mit anderen zusammen leben und eine wie auch immer aussehende Gemeinschaft bilden. Wölfe bilden Rudel, Hunde nehmen den Menschen zum Ersatz. Also sind Hunde soziale Wesen.
In unseren Herzen wächst eine neue Welt. Jetzt in diesem Moment, während ich mit Ihnen rede.
- Durruti
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Toleranz
15.06.2014 01:01 |
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Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit! Toleranz! noch ein paar tausend mal TOLERANZ und OFFENHEIT!
Und nieder mit dem Humanismus.
Für mich zählen Personen, nicht Menschen. Vielleicht ist dieses Wissen hier nicht allzu eindrücklich verbreitet, aber es gibt so einige Tiere, die sehr intelligent und auch ähnlich wie Menschen sozial fähig sind. Es gibt dazu Studien hier, da und überall. Vielleicht hatte ja Douglas Adams mit seiner These, die Menschen seien nur die dritt-intelligenteste Spezies des Planeten nicht ganz Unrecht
Früher sagte man auch statt "unmenschlich" "unchristlich" und man hat Neger für (und wie) Tiere gehalten. Nichts für ungut, ich glaube, dass du, lala, und auch die anderen hier im Forum außerplanmäßig aufgeklärt sind - ich möchte als Extremistin nur noch einmal Aufklärung und Offenheit ins Gedächtnis rufen...
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wenn ich dein kommentar (nach meiner sichtweise) ergänzen dürfte:
sie kann menschen zerbrechen, aber sie auch genauso gut wieder ins leben zurück holen.
sie ist das, was (eigentlich) jeder sucht, sich die meisten aber nur selbst vorgaukeln.
sie lässt menschen die größten emotionen spüren, hass, wut, freude.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Ich hab grad Liebeskummer.... Kennt ihr das, in der einen Situation wird man angehimmelt und die Laune schlägt um sich und du bist Kacke von gestern... Ich hab das Gefühl die Anforderungen an Männern sind extrem widersprüchlich... und nur wer sich iwie darin verkantet und fesselt wird als sichere Andock-Stelle etabliert...
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Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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Bazinga
jeder Moment ist wie ein ganzes Leben

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@Bakunin:
welche widersprüchlichen anforderungen siehst du denn?
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ja das hab ich auch nich ganz verstanden. erläuter das mal bitte.
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Bazinga
jeder Moment ist wie ein ganzes Leben

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Definitionssache
15.06.2014 01:11 |
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Bevor wir hier evtl. aneinander vorbeireden, wäre es vielleicht ganz gut, gemeinsame Definitionen für diesen Thread einzuführen. Man kann ja gerne für sich seine eigenen Ausdrücke behalten, aber wir wollen ja auch mit der Diskussion irgendwo hinkommen. Also, wie heißen jetzt im Thread Verleibtsein, Liebe, Wahre Liebe, Lust und alles als gemeinsames Vokabular?
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RE: Definitionssache
29.06.2014 23:17 |
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| Zitat von xashiko iba treaz: |
| Also, wie heißen jetzt im Thread Verleibtsein, Liebe, Wahre Liebe, Lust und alles als gemeinsames Vokabular? |
Ich würde vorschlagen du sagst auf welche Definition du dich berufst, und legst einfach los.
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RE: Definitionssache
12.07.2014 19:40 |
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Okay großer Alter, ich habe mal so schnell es ging einige Definitionen unserer freien Wikipedia zusammengesteckt. Wenn jemand hieran etwas zu verbessern hat, bitte ohne Zögern posten.
Liebe
- Éros - sinnliche bzw. erotische bzw. romantische bzw. sexuelle Liebe
- - Verliebtheit
- - Attraktivität
- - Platonische Liebe
- - Körperliche Intimität
- - Sex
- Familiäre Liebe
- - (Körperliche) Intimität
- Philía - Freundschaftliche Liebe
- - Attraktivität
- Agape - Nächstenliebe
Liebe - stärkste Zuneigung und Wertschätzung, die ein Mensch einem anderen entgegenzubringen in der Lage ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht.
- Éros - sinnlich-erotische Liebe, das Begehren des geliebten Objekts, den Wunsch nach Geliebt-Werden, die Leidenschaft;
- - Verliebtheit - intensive Zuneigung; führt zur positiven Fehleinschätzung des Objektes; kein Dauerzustand; weniger intensive Form: Schwärmerei; alternatifer Begriff: Limerenz
- - Attraktivität - Anziehungskraft auf Schönheit bezogen
- - Platonische Liebe - Im modernen Sprachgebrauch hingegen drückt die Bezeichnung einer Freundschaft als „platonisch“ gewöhnlich nur aus, dass die befreundeten Personen kein sexuelles Interesse aneinander haben. - Ich nehme hier mal auch Attraktivität und Zärtlichkeit aus, es geht also nur um Charakter und Ähnliches.
- - Körperliche Intimitäten in der Partnerschaft - beispielsweise das Schmusen, der Austausch von Zärtlichkeiten, Sitz- oder Liegepositionen (z. B. auf/neben/an dem Anderen), durch das Haar streichen, der Frotteurismus, die Massage, das Küssen und sexuelle Praktiken aller Art + Famil. mit Allg. Intim.
- - Sex - bedarf, denke ich, keiner weiteren Erläuterungen, wenn wir ganz offen sind
- Familiäre Liebe - was der Name sagt
- - Familiäre körperliche Intimitäten - u. a. das Streicheln, das Füttern, das Schmusen und das Tätscheln + Allg. Intim.
- Philía - Freundesliebe, Liebe auf Gegenseitigkeit, die gegenseitige Anerkennung und das gegenseitige Verstehen;
- - Attraktivität - Anziehungskraft auf Charakter, Geist, Charisma, soziale Stellung bezogen
- - Über weitere Unterteilungen kann man sich hier noch im Kontext Freundschaft den Kopf zerbrechen.
- Agápe - Nächsten- und „Feindesliebe“; göttliche Liebe; Barmherzigkeit; Gnade
Allgemeine körperliche Intimitäten - sympathiebasierte Berührungen zum Beispiel das Einhaken der Arme, der Wangenkuss, die begrüßende Umarmung und das kurzzeitige Händehalten.
Quellartikel (alle von Wikipedia): Liebe, Èros, Philía, Agápe, Verliebtheit, Attraktivität, Platonische Liebe, Intimität
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RE: Definitionssache
16.07.2014 06:47 |
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Vielen Dank für die ausführliche Liste, auch wenn sie "nur mal so schnell von Wikipedia zusammengesteckt ist"!
Ich dachte früher immer, Éros beziehe sich nur sexuelle Ausstrahlung, aber da auch Verliebtheit und Platonische Liebe mit reinfallen scheine ich damals irgendwas falsch gelernt zu haben.
Den Begriff "Limerenz" kannte ich auch nicht, hört sich für mich eher wie eine Krankheit an, als "das höchste aller Gefühle". Dass sie auf "mehrere Jahre beschränkt" (was immer das genau heißt) ist, und kein Dauerzustand sein kann wusste ich auch nicht. Mich würde interessieren ob ich immer noch so stark in eine gewisse Person verliebt bin, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen habe, aber da ich sowieso keine großen Hoffnungen habe und wir uns in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben, ist meine Motivation doch nicht so groß.
Naja, man lernt nie aus. ^^
Ich frage mich gerade inwiefern eine Asymmetrie der Geschlechter für die Definitionen hier relevant sein könnte. Z.B. hatte ich gehört, dass Frauen und Männer oft eine unterschiedliche Erwartung von Treue haben: Dass es Männern eher wichtig ist, dass der Partner keine Liebesbeziehung zu anderen hat, während es für Frauen eher wichtig ist dass der Partner sie nicht verlässt. Einen Konflikt mit den Definitionen sehe ich nicht, unabhängig davon ob es zutrifft oder nicht.
Ist aber evtl. ganz interessant im Zusammenhang "Wunsch nach Geliebt-Werden", da das Gefühl eines Treuebruchs ja oft mit der Angst einhergeht, nicht mehr genug geliebt zu werden.
Würde mich auch interessieren, wie die typischen Erwartungen von Treue in nicht-traditionellen Beziehungsmodellen aussehen (homosexuell monogam, polygam etc., am besten statistisch belegt).
Wenn obiges zutrifft sollten Männer mit polygamen Beziehungen ja größere Schwierigkeiten haben als Frauen.
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RE: Definitionssache
16.07.2014 10:57 |
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Die Einordnung der Platonischen Liebe ist schon deswegen nicht ganz so einfach, da sich die Bedeutung des Begriffs in der Geschichte massiv geändert hat. Aber da Eros tatsächlich über die körperliche Ebene hinausgeht und diese nicht einmal umfassen muss, habe ich die Platonische Liebe - gerade im Zusammenhang mit der Unterscheidung zwischen "romantischer" bzw. "partner"-schaftlicher Liebe und freundschaftlicher - dem Eros zugeordnet.
| Zitat: |
| Den Begriff "Limerenz" kannte ich auch nicht, hört sich für mich eher wie eine Krankheit an, als "das höchste aller Gefühle". |
"In den USA wurde der populärpsychologische Begriff Limerenz für intensive Verliebtheit geprägt." (Artikel: Verliebtheit) Ich denke, das erklärt es.
| Zitat: |
| Wenn obiges zutrifft sollten Männer mit polygamen Beziehungen ja größere Schwierigkeiten haben als Frauen. |
Vielleicht hat ja unser postpolyamorer Empfindungsexperte
dazu mal Recherchen durchgeführt.
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