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Zum Ende der Seite springen Die Eltern hassen dürfen  
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Leberkrebs
unregistriert
05.06.2008 22:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von zanthia
Zitat:
Original von Leberkrebs
"Dein ganzes Gesetz soll sein: Tue was Du willst, Liebe unter Willen."
Liber al vel legis


smile das ist ein schönes zitat von aleister crowley


Im Ursprung stammt das aber von Aiwass. smile
Hansi
unregistriert
06.06.2008 00:11 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@zanthia:

Und wieso krieg ich jetzt schon nen "Richtig"schreibkurs von euch? Willst du mich jetzt einfach weiter bemutteln oder verstößt es einfach gegen die gutmenschliche Plataeu-Moral wenn ich ein @ vor einen Nickname setze, was eigentlich nur dafür gedacht ist, dass man schnell und sicher meine Postings überfliegen kann und direkt in ihnen erkennt um wen es ging oder wer an der Diskussion beteiligt war. Das spart viel Lesezeit, wenn man ein bestimmtes Zitat beim posten sucht. Und eigentlich sollte das mein großes Geheimnis bleiben, weil ich meine wirklich wirklich guten Tipps fürs Leben nicht jedem so einfach zur Verfügung stellen will, eben nicht weil ich ständig meine andere bevormunden zu müssen und ihnen meine tollen Theorien aufs Butterbrot schmieren muss und auch nicht will. Und weißt du noch was, weil ich gerade in der Stimmung bin, pack ich gleich noch eine tolle Entdeckung von mir aus, deren Genialität sich mir erst vor einer kurzen Weile offenbarte --> Halbironie!

Think about it, Baby Augenzwinkern .
zanthia
unregistriert
06.06.2008 02:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@leberkrebs:
vorbereiten müssen die eltern, das meinte ich mit spielregeln erklären, nur welche eltern geben ihrem kind schon gerne die option, auch aus dieser gesellschaft aussteigen zu dürfen und sich eben nicht unkritisch anpassen zu müssen...
sandu mehta
unregistriert
06.06.2008 11:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

allerdings kann hier wirklich ein konfikt entstehen:
wenn kinder ganz ohne sitten usw. erzogen werden, und es dann nicht schaffen oder wollen, aus dem "schutz" der gesellschaft auszusteigen, werden sie probleme kriegen.
z.b. wird man sie in der schule mobben (ich meine auch schlechte noten) - man muesste also, wenn sie wirklich so anders werden, ihnen auch entsprechende moeglichkeiten bereitstellen, auszusteigen: also in dem fall z.b. eigenen, aber kompetenten, unterricht.
ich glaube, sinnvoll bleibt, solange man nicht schon eine groeßere autarke gemeinschaft fuehrt, dem kind auch kulturelle sitten und normen nahezulegen, und ihm zu zeigen, dass manche zwaenge in manchen gesellschaftlichen situationen gelebt werden muessen, um unauffaellig zu bleiben. muss man nur hoffen, dass das kind sich dann eine art schauspielkunst versteht..
Arne Kroger
unregistriert
06.06.2008 20:12 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Zanthia:
Z.B. Eltern, die ethische Werte vermitteln und nicht sozial angepasste. Das müssen Eltern nicht mal bewusst machen, sondern das machen sie, indem sie gesellschaftlich nicht konformes Leben vorleben, Ich schätze mal, würdet Ihr statt doof rumzulabern, mal etwas selbst reflektieren, würde einigen hier auffallen, dass viele von unseren Eltern das so vorgelebt haben.
Meine Eltern waren eben mehr religiös nach dem calvinistischen Muster geprägt, da interessieren andere Menschen aus dem engsten Failienkreis sowieso nicht.

@Sandu:
Ja, dann geht das Kind eben nicht mehr zur Schule oder wehrt sich gegen Mobberei, wo ist das Problem?
zanthia
unregistriert
06.06.2008 21:28 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Unschooling ist eine Form des Informellen Lernens. Der Begriff wurde von John Caldwell Holt geprägt.

Unschooling ist vom Kind geleitetes Lernen in einer Wohnumgebung, ohne den Versuch, die traditionelle Schule und ihre Lehrpläne zu Hause nachzuahmen. Es gibt daher keinen geplanten Unterricht oder bestimmte Zeiten am Tag, für die schulähnliche Aktivitäten vorgeschrieben sind. Themen werden behandelt, wenn das Interesse des Kindes es verlangt. Die Eltern – oder die Personen, mit denen das Kind zusammenlebt – sind weniger Lehrer als Unterstützer und Begleiter der Lernprozesse.

Befürworter des Unschooling argumentieren auf verschiedene Weise. Einige bemängeln die Ineffizienz des Lernens an einer Schule. Andere vertreten die Ansicht, dass es unzulässig sei, Kinder bzw. junge Menschen zu Dingen zu zwingen, die sie nicht wollen. Kinder hätten die gleichen Menschenrechte wie Erwachsene.

Kritiker halten dem entgegen, dass beim Unschooling kein Bildungsniveau sichergestellt werden kann. Solche Kinder hätten zu wenig Sozialkontakte und seien auf das spätere Berufsleben nicht hinreichend vorbereitet.

In Deutschland ist Unschooling wegen der in allen Bundesländern geltenden Schulpflicht rechtlich nicht möglich. In allen englischsprachigen und vielen weiteren Ländern der westlichen Hemisphäre wie Schweiz und Österreich ist zumindest Hausunterricht ("Homeschooling") zulässig.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Unschooling)



Deutschland
Da in Deutschland nicht Bildungspflicht, sondern Schulpflicht besteht und diese im Gegensatz z. B. zur schwedischen oder österreichischen Schulpflicht an einen Schulbesuch gebunden ist (Schulzwang, zwingender Schulbesuch), darf nur in Sonderfällen von dem Besuch einer Schule abgesehen und Hausunterricht erteilt werden. Die herrschende Rechtsprechung erlaubt Hausunterricht nur für Schüler, deren Eltern im Ausland arbeiten, oder für Schüler, die wegen Behinderung oder Krankheit nicht transportfähig sind ("Krankenunterricht"). Auch hier ist der staatliche Lehrplan und sind examinierte Lehrkräfte die Grundlage des Unterrichts. In einzelnen Bundesländern existieren für einzelne Familien Ausnahmen von dieser Regelung (z. B. Glaubensgemeinschaft Zwölf Stämme)[1].

Durch alle diese Einschränkungen wird so in Deutschland zurzeit z. B. auch Fernunterricht verhindert. Das Verbot des Hausunterrichts geht auf Hitler zurück, in dessen Regierungszeit 1938 das Reichsschulpflichtgesetz erlassen wurde.
Der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung Vernor Muñoz äußerte sich in seinem in Berlin veröffentlichten Bericht vom 21. Februar 2006 besorgt darüber, dass die restriktive deutsche Schulpflicht die Inanspruchnahme des Rechtes auf Bildung mittels alternativer Lernformen wie Homeschooling kriminalisiert.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Homeschooling)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von zanthia am 06.06.2008 21:29.

Arne Kroger
unregistriert
06.06.2008 21:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ja, nu, dass in Deutschland das dümmste Pack lebt, weiß´man ja nicht erst seit PISA, sondern seit 1933.

(Und nach jedem Wahlergebnis und wenn man sich die Verkaufszahlen der BLÖD anschaut.)




(Oder manche Beiträge hier. smilie21 )
sandu mehta
unregistriert
06.06.2008 22:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

problem ist meiner meinung nach weniger fehlender bildungsstandard als fehlende bildungstitel, die fuer einen anschluss an das gesellschaftliche leben, vor allem was berufschancen angeht, durchaus sehr relevant sind. den kindern vorschreiben, nicht mit der gesellschaft in kontakt zu treten, und sie zu einem autarken leben zwingen moechte ich jedenfalls nicht.
zanthia
unregistriert
06.06.2008 22:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von sandu mehta
problem ist meiner meinung nach weniger fehlender bildungsstandard als fehlende bildungstitel, die fuer einen anschluss an das gesellschaftliche leben, vor allem was berufschancen angeht, durchaus sehr relevant sind. den kindern vorschreiben, nicht mit der gesellschaft in kontakt zu treten, und sie zu einem autarken leben zwingen moechte ich jedenfalls nicht.



ich weiß nicht auf welchen thread hier geantwortet wird, meiner ist es jedenfalls nicht.
Hansi
unregistriert
07.06.2008 02:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Nuja @zanthia, vielleicht geht man mal auf dich ein wenn du eigene Ideen und Vorstellungen postest, anstatt ständig nur Fremdwerke vorzustellen.

Yog-Sothoth




07.06.2008 02:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Das Problem beim Unschooling / Heimunterricht ist bloß, dass Eltern fast völlige Kontrolle darüber hätten was ihre Kinder lernen, und was nicht (-> Kreationisten!). Ich fänd es gut wenn es den "Schülern" möglich ist, dann und das zu lernen wann / was sie wollen, aber ich denke dafür wäre eine Art öffentliches "Schulforum" (nein, ich spreche von einem RL-Forum) angebrachter. Dort könnten Kinder (wie Erwachsene) entscheiden, wann sie dort hin gehen um sich mit anderen auszutauschen.

Man müsste allerdings bei Kindern unter einem gewissen Alter trotzdem fordern, dass sie eine bestimmte Zeit dort verbringen wenn man vermeiden will dass die Eltern ihnen irgendwelchen Mist erzählen und verhindern, dass sie zu viel Kontakt mit anderen aufnehmen.
E-Mail an Yog-Sothoth senden
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nemesus
unregistriert
re: Yog 07.06.2008 07:03 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Das Problem beim Unschooling / Heimunterricht ist bloß, dass Eltern fast völlige Kontrolle darüber hätten was ihre Kinder lernen, und was nicht


Das Problem kann vollständig umgangen werden, wenn es wesentlich mehr als 2 Eltern pro Kind gibt. In einer Siedlung von Menschen, die in PostPolyNetzwerken leben, erschiene es mir jedoch ratsam, ersteinmal eine Infrastruktur zu erschaffen, die die zukünftigen Eltern schult. Dabei rede ich jedoch nicht von einer staatlichen Ausbildung (was dasbei herrauskommt, sehe ich ja an Arne), sondern von den Eltern selbst, die sich freiwillig nicht nur ihrer Arbeit und der Kindeserziehung hingeben, sondern auch dem persönlichen Training. Training meint hier die Schulung von Körper, Geist und Seele, sowie die Fähigkeit, miteinander zu harmonieren, ohne auf Geist zu verzichten. Was die Kreationisten-Gefahr angeht: Je verschiedener die Gruppe, desto geringer ist die Gefahr. Wobei Verschiedenheit, wie ich sie meine, eine gewisse Reife vorraussetzt, die gegen Gruppenzwang resistent macht.

N.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von nemesus am 07.06.2008 07:03.


Yog-Sothoth




RE: Yog 07.06.2008 12:59 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von nemesus
Zitat:
Das Problem beim Unschooling / Heimunterricht ist bloß, dass Eltern fast völlige Kontrolle darüber hätten was ihre Kinder lernen, und was nicht


Das Problem kann vollständig umgangen werden, wenn es wesentlich mehr als 2 Eltern pro Kind gibt.


Naja, man könnte ja auch beide Ideen kombinieren: Kinder in gewissem Alter müssen x-mal im Jahr so ein Schulforum besuchen (eine Art "Schulpflicht"), außer sie sind in einem (geschulten) PostPolyNetzwerk einer gewissen Mindestgröße.

...sind natürlich nur Ansätze mit gewissen Makeln, aber irgendwo muss man ja anfangen wenn man was auf die Beine stellen will. Augenzwinkern
E-Mail an Yog-Sothoth senden
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zanthia
unregistriert
07.06.2008 14:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Yog-Sothoth
. Ich fänd es gut wenn es den "Schülern" möglich ist, dann und das zu lernen wann / was sie wollen, aber ich denke dafür wäre eine Art öffentliches "Schulforum" (nein, ich spreche von einem RL-Forum) angebrachter. Dort könnten Kinder (wie Erwachsene) entscheiden, wann sie dort hin gehen um sich mit anderen auszutauschen.


die idee gefällt mir. als konsequente erweiterung der montessori-pädagogik, (die es schon seit 1906 gibt und die trotz erfolgen immer noch viel zu wenig einfluß auf das bildungssystem hat.) könnte man dort lehrer einsetzen, die freiwillig zu besuchende kurse anbieten und als berater aufgesucht werden können.

Zitat:
Man müsste allerdings bei Kindern unter einem gewissen Alter trotzdem fordern, dass sie eine bestimmte Zeit dort verbringen wenn man vermeiden will dass die Eltern ihnen irgendwelchen Mist erzählen und verhindern, dass sie zu viel Kontakt mit anderen aufnehmen.


das ist der wichtigste punkt: man muss immer angst haben, dass die eltern mist bauen , wenn der staat zuviel freiheit läßt. es müssen also gewissermaßen auch die eltern "erzogen" werden. nur wie kann man soetwas am geschicktesten erreichen, ohne dass man gleich wieder zu irgendeinem zwang greifen muss?

polynetzwerke würden natürlich für eine kontrolle sorgen können, die von innen her funktioniert ohne dass der staat ein auge darauf haben müsste. nur ist es meiner ansicht nach wesentlich schwieriger, die eingefleischte monogamie abzuschaffen, als über neue erziehungsmethoden aufzuklären, da dies viel stärker die persönlichen vorlieben und grenzen berührt, als ein bildungssystem.


@Hansi:
Montessorischule in Jena
Die erste deutsche Montessorischule wurde zu Pfingsten 1923 in Jena in der ehemaligen Grundschule von Wenigenjena gegründet. Sie bestand bis 1929 und wurde dann von der nationalsozialistisch bestimmten Landesregierung von Thüringen verboten und geschlossen. Das meist von den Eltern hergestellte Montessorimaterial wurde der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität übergeben.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Montessoripädagogik)
Hansi
unregistriert
07.06.2008 14:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Momentmal, jetzt erzählen mir hier zwei Partein völlig krass unterschiedliche Dinge über Montessorischulen. Und im Internet find ich bloß ne offizielle Homepage die natürlich die Werbetrommel rühren will. Was stimmt denn nun?
Leberkrebs
unregistriert
07.06.2008 15:30 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich sehe eher Probleme darin, das man nicht wahllos irgendwas unterrichten, nur nach Interesse des Kindes. wenn nämlich die Grundlagen fehlen, dann kann man nicht mit einem fortgeschrittenen Thema anfangen, obwohl das Kind an den Grundlagen womöglich überhaupt keine Lust hat.
Das wird ja zB in den Kampfkünsten auch so gemacht. Bevor jemand tödliche Schwerttechniken elernt, wird erstmal die Geduld und der Geist des Schülers gebildet, er lernt "richtig" hinzufallen, Beinarbeit, Beweglichkeit, Kondition...Es vergehen Monate von vorbereitenden, NOTWENDIGEN, Übungen bevor der Schüler das lernt was er lernen wollte: Schwertkampf.
zanthia
unregistriert
07.06.2008 16:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Leberkrebs
Ich sehe eher Probleme darin, das man nicht wahllos irgendwas unterrichten, nur nach Interesse des Kindes. wenn nämlich die Grundlagen fehlen, dann kann man nicht mit einem fortgeschrittenen Thema anfangen, obwohl das Kind an den Grundlagen womöglich überhaupt keine Lust hat.
Das wird ja zB in den Kampfkünsten auch so gemacht. Bevor jemand tödliche Schwerttechniken elernt, wird erstmal die Geduld und der Geist des Schülers gebildet, er lernt "richtig" hinzufallen, Beinarbeit, Beweglichkeit, Kondition...Es vergehen Monate von vorbereitenden, NOTWENDIGEN, Übungen bevor der Schüler das lernt was er lernen wollte: Schwertkampf.

klar, gewisse lernziele können ja auch existieren. dabei ist es aber dann doch schon ein fortschritt, wenn das kind gerade keine lust auf mathe hat und dann auch nicht dazu gezwungen wird, sondern stattdessen z.b. schreiben lernt, weil es da gerade mehr lust drauf hat.
richtig wahllos ist es nicht, es wird halt bloß vorrausgesetzt, dass kinder von alleine schon lust dazu haben , etwas zu lernen.und wenn man sie darin bestärkt und ihnen auch den spaß am lernen lässt, lernen sie mehr, als wenn man ihnen nach einem straffen plan etwas aufzwingt und ihnen somit den spass verdirbt.


Zitat:
Original von Hansi

Momentmal, jetzt erzählen mir hier zwei Partein völlig krass unterschiedliche Dinge über Montessorischulen. Und im Internet find ich bloß ne offizielle Homepage die natürlich die Werbetrommel rühren will. Was stimmt denn nun?


auch , wenn du eine unüberwindbare abneigung gegen textquellen zu haben scheinst, wer soll erraten können, über welche zwei positionen du hier sprichst? und wenn es dafür keine links geben sollte, könntest du mal kurz mit eigenen worten diese 2 positionen erläutern.
Hansi
unregistriert
07.06.2008 17:13 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Bisher hab ich nicht viel darüber gehört. Einmal hörte ich, dass solche Schulen sich wohl an faschistoiden Lehrmitteln bedienen, zum anderen hörte ich, dass diese Schulen ganz toll sein sollen. Wenn ich google kommt aber nur die offizielle HP wo das natürlich in höchsten Tönen gelobt wird.
nemesus
unregistriert
re: 07.06.2008 21:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@hansi
Zitat:
Bisher hab ich nicht viel darüber gehört. Einmal hörte ich, dass solche Schulen sich wohl an faschistoiden Lehrmitteln bedienen, zum anderen hörte ich, dass diese Schulen ganz toll sein sollen. Wenn ich google kommt aber nur die offizielle HP wo das natürlich in höchsten Tönen gelobt wird.

1) Der Link zum Thema in der Wikipedia wurde von zanthia bereits in diesem Thread gepostet.
2) Ist Dir mal aufgefallen, dass alles, was nicht mittelmässig ist, bei Dir faschistoid ist?

@Leberkrebs:
Zitat:
Ich sehe eher Probleme darin, das man nicht wahllos irgendwas unterrichten, nur nach Interesse des Kindes. wenn nämlich die Grundlagen fehlen, dann kann man nicht mit einem fortgeschrittenen Thema anfangen, obwohl das Kind an den Grundlagen womöglich überhaupt keine Lust hat.

Guter Einwand.
Ich denke, das Problem läßt sich mit etwas lösen, was in Richtung Empathie geht, jedoch weit darüber hinausgeht.
Interesse, Neugier, sogar Spass können "geweckt" werden. Dies setzt natürlich ein hohes Maß an mentalen Fähigkeiten dessen vorraus, der diese Aufgabe erledigen möchte. Gefühle von Neugier und Spass können auf Zielpersonen übertragen werden, wenn die Sender ausreichend geschult sind. Das geht dann tatsächlich schon in Richtung Golden Dawn und dessen Nachfolge-Orden.
Insofern war eine der besten Lehrerinnen, die ich je getroffen habe, Mrs. Nowicki, spirituelles Oberhaupt von SOL. Für Dich vielleicht intteressant, da Du Dich ja mit Crowley zu beschäftigen scheinst:
Nachdem der Golden Dawn, in dem sich Crowley aber auch Dion Fortune "tummelten" "geschlossen" wurde, machte Fortune ihren "Ableger" davon aus, eigentlich genauso, wie Crowley, auf wenn Fortunes Orden eine andere Richtung hatte. Ihr bester Schüler, der nach ihrem Tod den Orden übernahm, war W. E. Butler. Deren beste Schülerin ist die gegenwärtige Leitererin, Mrs. Ashcroft, mit der ich im Jahr 1994 "zusammenstiess". Ich möchte meinen, sie ist der beeindruckenste Mensch, den ich bisher persönlich kennenlernte.

Ein anderer Meister des Neugierigmachens war in meinen Augen Rousseau. In seinem Buch >>Emile oder über die Erziehung<< beschreibt er zum Beispiel, wie ein Kind mit seiner Bezugsperson spazieren geht, nachts und mehrmals.

Während die Spaziergangs erzählt die Bezugsperson, dass sich früher die Seefahrer an den Sternen orientiert hätte und macht das Kind auf den Sternenhimmel aufmerksam.
Dabei stellt die Bezugsperson auch die Informationen bereit, was ein Kompass ist, wie er fuktioniert, und mit welchem Vorgehen man wohl nach Hause kommt, wenn man sich verirrt hat.
In einem weiteren Spaziergang gibt die Bezugsperson vor, sich verlaufen zu haben. Sie bittet nun das Kind, gemeinsam mit ihm den Rückweg zu finden.

(Als Beispiel)

N.
sandu mehta
unregistriert
07.06.2008 21:51 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Interesse, Neugier, sogar Spass können "geweckt" werden. Dies setzt natürlich ein hohes Maß an mentalen Fähigkeiten dessen vorraus, der diese Aufgabe erledigen möchte. Gefühle von Neugier und Spass können auf Zielpersonen übertragen werden, wenn die Sender ausreichend geschult sind. Das geht dann tatsächlich schon in Richtung Golden Dawn und dessen Nachfolge-Orden.

mich wuerde dabei interessieren, wie diese orden dabei vorgehen wollten. immerhin bieten starke mentale faehigkeiten, jemandem emotionen zu uebertragen, wiederum auch starkes potenzial, jemanden bewusst oder unbewusst zu manipulieren.
Seiten (5): « vorherige 1 2 [3] 4 5 nächste » Baumstruktur | Brettstruktur
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