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Zum Ende der Seite springen Der schlechteste Film aller Zeiten!  
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dian
unregistriert
06.10.2009 12:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Gibt es überhaupt schlechte Filme?
Oder nicht einfach nur eine falsche Erwartungshaltung bei denjenigen, die sich einen betreffenden Film anschauen?

Beispielsweise fand ich jetzt weder Crank 2 noch Wanted wirklich schlecht. Während ich sie ansah, fühlte ich mich eigentlich ganz gut unterhalten. Wenn ich allerdings von einem Film erwarte, dass er mich auch nach Verlassen des Kinos noch beschäftigt, dann wären beide Filme natürlich gnadenlos durchgefallen.
Also ob der Gesamteindruck eines Films positiv oder negativ ausfällt, ist denke ich eine sehr subjektive Sache. Man kann zwar einigermaßen objektiv sagen, ob die Spezialeffekte eines Films, die Story oder die Schauspielerleistungen gut oder schlecht sind... aber letztlich bedeutet das ja überhaupt nichts. Es gibt Filme, die keine besonders originelle Story haben, aber trotzdem funktionieren. Dann gibt es Filme, die haben total miese Specialeffects, aber dennoch ist das Gesamtkonzept des Films gelungen. etc.

Ok, dann gibt es natürlich auch noch die Filme von Dr. Uwe Boll, bei denen so gut wie alles misslungen ist.
Wenn ich so an die letzten Jahre zurückdenke, würde ich schon sagen, dass "Far Cry" so ziemlich das schlechteste Machwerk ist, das ich jemals in einem Kino gesehen habe.
Das ist mal ein Film, wo wirklich überhaupt nix passt. Miese Spezialeffekte, billige Kulissen, hirnlose und extrem unglaubwürdige Story, und als Schauspieler Till Schweiger und Ralf Möller.
Das war aber dann wirklich schon wieder so schlecht, dass ich wirklich den Eindruck habe, der Boll hat den Film absichtlich so versemmelt, um seinem Image gerecht zu werden (von dem er wahrscheinlich ganz gut leben kann.)

Von den aktuellen Filmen fand ich "Pandorum" ziemlich schlecht.
Anderthalb Stunden Dunkelheit, hektische Kamerabewegungen und irres Geschrei... anfühlen tut es sich allerdings eher wie drei Stunden. Wenn man dann aus dem Kino geht, dröhnt einem der Kopf, und man kann sich kaum noch erinnern, was genau man sich da eigentlich angeschaut hat.
Es gibt halt auch so Filme, da fühlt man richtig, dass einem gerade wieder ein paar tausend Gehirnzellen abgestorben sind...

Arne Reload



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07.10.2009 04:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von dian
Ok, dann gibt es natürlich auch noch die Filme von Dr. Uwe Boll, bei denen so gut wie alles misslungen ist.
Wenn ich so an die letzten Jahre zurückdenke, würde ich schon sagen, dass "Far Cry" so ziemlich das schlechteste Machwerk ist, das ich jemals in einem Kino gesehen habe.
Das ist mal ein Film, wo wirklich überhaupt nix passt. Miese Spezialeffekte, billige Kulissen, hirnlose und extrem unglaubwürdige Story, und als Schauspieler Till Schweiger und Ralf Möller.
Das war aber dann wirklich schon wieder so schlecht, dass ich wirklich den Eindruck habe, der Boll hat den Film absichtlich so versemmelt, um seinem Image gerecht zu werden (von dem er wahrscheinlich ganz gut leben kann.)

.


Ja, Boll hat die Filme tatsächlich so mies gemacht, weil sie sich dann für deutsche Unternehmer als Verlust abrechnen ließen.
Lt. Wiki:
Zitat:

Uwe Boll finanzierte seine Filme zwischen Sanctimony (2000) und Far Cry (200cool fast ausschließlich durch deutsche Medienfonds. Dazu bot die BOLU Filmproduktions- und Verleih GmbH zwischen 1999 und 2005 Beteiligungen an insgesamt zehn Kommanditgesellschaften an.[2] Diese Anlageform war für einige Anleger sehr interessant, da im ersten Jahr der Investition Verluste bis zu 100 % der Kapitaleinlage üblich waren. Mit der Behauptung einer Gewinnerzielungsabsicht durch die Produktion von Videospiel-Verfilmungen konnten diese Verluste in Form von Verlustvorträgen als Steuervorteile genutzt werden.


(Ich habe auch noch keinen Film von dem gesehen, nur das Steuermodell ist wirklich ganz interessant.)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Arne Reload am 07.10.2009 04:16.

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Yog-Sothoth




08.10.2009 23:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von deldenker
Ein erfolgreicher Stand-up-Komedian und Schauspieler (Adam Sandler) erfährt, dass er noch ein Jahr zu leben hat.

Oje - spätestens nach diesen Infos hätte ich schreiend das Kino verlassen. großes Grinsen

Zitat:
Original von dian
Ok, dann gibt es natürlich auch noch die Filme von Dr. Uwe Boll, bei denen so gut wie alles misslungen ist.
Wenn ich so an die letzten Jahre zurückdenke, würde ich schon sagen, dass "Far Cry" so ziemlich das schlechteste Machwerk ist, das ich jemals in einem Kino gesehen habe.

Hm...Far Cry habe ich noch nicht gesehen, aber bei Postal habe ich mich fast die ganze Zeit weggeschmissen vor Lachen. ^^
(ok, manche Gags waren schon arg flach, aber trotzdem...)
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komakino



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09.10.2009 17:06 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Postal gilt aber auch als die Ausnahme was seine Filme betrifft, alles andere ist schon ärgster Mist. Im übrigen ist sich der herr Boll darüber aber auch völlig bewusst, hat er auch ma ausführlich in nem ich glaub Arte Bericht erläutert, seine Philosophie zu Filmen und all das..

http://www.youtube.com/watch?v=aj3KikegRX4

"And manifest the daydream
Like those who fell before
And glorify our small attempts
And hate ourselves no more

Blow words between these sucker's teeth
And bind these panicked hands
Lose your heart like a clumsy bell
Please be well"

-Horses in the Sky
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Xoc

lol

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15.10.2009 00:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Postal ist gut und Far Cry war durchaus guckbar. Sofern man nicht was Falsches erwartet hat.

Ich dachte, das sei hier der "schlechteste Film aller Zeiten" Thread, nicht der "Filme, von denen ich enttäuscht war" Thread.

PS:
Und Atreju sollte sich dringend einer Kreuzigung unterziehen. Hier einfach so fanzösische Sachen zu posten, ich bin von der Schule genügend traumatisiert, tzz!

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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dian
unregistriert
22.11.2009 22:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Gestern habe ich mir "S. Darko" angeschaut, das Sequel zu "Donnie Darko"...
Kennt ihr das Gefühl, dass man euch gerade zwei Stunden eurer kostbaren Lebenszeit geraubt hat... und da ist nichts, aber auch gar nichts, was ihr tun könnt, um diese zwei Stunden noch einmal zurückzuerhalten?
Dann habt ihr eine ungefähre Ahnung davon, wie man sich nach dem Betrachten von "S. Darko" fühlt.

Der Vorgänger war faszinierend, weil man trotz aller seltsamen Dinge, die in dem Film passiert sind, doch immer das Gefühl hatte, dass da irgendein tieferer Sinn dahinter steckt, und dass sich die Macher eine ganze Menge Gedanken gemacht haben.
"S. Darko" ist hingegen einfach nur eine scheinbar zufällige Aneinanderreihung seltsamer Ereignisse, die bis zum Ende (und darüber hinaus) keinerlei Sinn ergeben.
Es gibt Filme, bei denen am Ende alle Handlungsfäden genial zusammenlaufen. Bei "S. Darko" verlieren sich sämtliche Handlungsfäden im nirgendwo, wodurch sie beliebig austauschbar wirken. Noch dazu ist es nicht mal besonders spannend erzählt, und die schauspielerische Leistungen sind auch nur auf durchschnittlichem Teeniefilm-Niveau.
Also auch, wenn euch "Donnie Darko" gefallen hat... oder besser gesagt: gerade, wenn euch Donnie Darko gefallen hat... macht einen weiten Bogen um dieses Machwerk. Es ist wirklich nichts weiter als vergeudete Lebenszeit.
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