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Zum Ende der Seite springen Kann euch nur warnen  
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 Kann euch nur warnen nick_cave 18.02.2014 17:28
 RE: Kann euch nur warnen Satanist 18.02.2014 23:24
 RE: Kann euch nur warnen VeggiePower 19.02.2014 00:02
 RE: Kann euch nur warnen Satanist 19.02.2014 00:19
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 RE: Kann euch nur warnen nick_cave 21.02.2014 20:46
 RE: Kann euch nur warnen Remus 22.02.2014 00:47
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 RE: Kann euch nur warnen dian 20.02.2014 13:21
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 RE: Kann euch nur warnen Nemo 20.02.2014 14:22
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nick_cave



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Kann euch nur warnen 18.02.2014 17:28 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hallo Unityaner,

Habe mich Ende des Jahres erneut belabern lassen, einen "Psychiater" aufzusuchen.
Hat mir Ende November Medikamente veschriebenen.
Abilify, um konzentrierter, weniger impulsiv zun werden. Angeblich würde das Zeug auch antidepressiv wirken.

Das Gegenteil trat ein. Wurde zum Zombie.
Habs vor 3 Wochen abgesetzt, aber alles blieb genauso schlimm.

Kann kaum noch fühlen, bin total verflacht, zu nichts mehr in der Lage.
Gegen Jahresende sah man mich zum letzten mal halbwegs lebendig.

Ich kann euch nur dringenst abraten, Psychiatern ihren Scheißdreck zu glauben. Ich bin entgültig an deren Gift draufgegangen.

Die Unity hat nun einen seelisch verletzten weniger und einen geistig behinderten mehr.

Wo die Scheiße hinführen wird, weiß ich nicht.
Ich will euch nur dringend abraten, Psychiatern alles zu glauben.
Der Kram ist z.T. nicht reversibel und ihr plagt euch ewig mit den "Nebenwirkungen" herum.

Ich hab ein Medikament angefangen zu nehmen damit es besser wird und bin nurnoch ein Schatten meiner selbst.

Kann euch nur warnen, mein Leben ist komplett am Arsch, wenn ihr euch noch das letzte bisschen eurer Lebensqualität erhalten wollt: MACHT NEN GANZ GROßEN BOGEN UM PSYCHIATER!!!

Soweit mein Rat. Wünsche euch alles Gute.

Anarchistische Grüße,
cave

Denken ist schwer, darum urteilen die Meisten.
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Satanist



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18.02.2014 23:24 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

luc: "nicht damit es DIR besser geht, sondern damit du erträglicher bist "

Der Meinung bin ich auch.
Die meisten Hausärzte verschreiben aber auch Neuroleptika/Psychopharmaka ohne dass man zum Psychologen muss. Meistens geben sie aber nur Schmerzmittel, damit sie den Patienten loswerden.

Occupy ZOG
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VeggiePower

burr

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19.02.2014 00:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

wieso sollte man als arzt seine patienten loswerden wollen? ein ladenbesitzer verjägt seine kunden doch auch nicht.


blobb

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Satanist



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19.02.2014 00:19 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ladenbesitzer und Arzt sind nicht das gleiche. Der meisten Ärzte wollen eben keine Überweisung an "richtige" Fachärzte geben, die eine Krankheit untersuchen, weil das eben Geld kostet, und da sie selber dadurch nicht verdienen oder dadurch konsequenzen haben können (wenn der patient den arzt mitverklagt wegen falscher verdachtsdiagnose und falscher behandlung)
Hausärzte sie verharmlosen Symptome oder erklären einen einfach als krank, wenn sie nicht wissen welche Krankheit jemand hat, damit sie Ruhe haben. Meistens wollen sie eigentlich gar nicht zuhören sondern nur sehn ob ein Blutwert zu hoch oder zu niedrig ist.

die Versicherung bezahlt Untersuchungen (gesetzliche versicherung) bei privater versicherung wäre es natürlich anders (doch wer hat schon private v?).

Occupy ZOG
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TheBlacKBible

Slenderman

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19.02.2014 14:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

bin derzeit auch in psychaterischer behandkung. der arzt sagte er wolle mir ein Medikament verschreiben. ich sagte enin. alles was ich da mit dem so belaber kann ich auch hier in der Unity belabern und hier sind sogar leute die mich verstehen. bei meinen freudnen kann ich mich auch auskotzen wenn ich wollte. dieser Psychater ist eine person die denkt das sie wegen ein paar auszeichnungen und nem doktortitel allwissend wäre obwohl er nicght versteht was in mir vorgeht und auch nur eine dieser staatlichen konzernnutten ist. die wollen einem nur das hirn aufweichen damit man gefügiger wird und diese graue welt zu einem bunten regenbogenparadis wird.
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nick_cave



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21.02.2014 20:46 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Schreibe aus der klapse, wo ich gestern gelandet bin. Kann nicht viel schreiben da ich sehr muede bin und vom Smartphone schreibe. Man gibt mir jetzt beruhigungszeug und Antidepressiva. Meinen weg hab ich eh verloren, viel verlieren kann ich hier also eh nicht. Vllt wirds ja besser. Danke an alle die mir mut machen.

PS: Gestern hat meine Psychiaterin mich gezwungen hier hinzufahren per RTW. Obwohl ich weder eigen noch fremdgefaehrdende Dinge geaussert hab. Voll die bitch.

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Remus

the Gutmensch

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22.02.2014 00:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hey cave, ich wünsch dir alles Gute! Das klingt jetzt vielleicht doof, aber vielleicht muss man seinen Weg verlieren um einen neuen zu finden.

Bist du jetzt gegen deinen Willen in der Psychiatie? Ich dachte, ohne akute Gefährdung dürften die das gar nicht.



Unterm Strich ist das Leben gar nicht so schlecht.
___________________________________________________________________________

Stimmt, hier unten ist es ok.

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nick_cave



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22.02.2014 18:42 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Genau so war's, eev. Die meinte entweder ich geh freiwillig oder sie zwingt mich.
Rk, vielen dank.

Denken ist schwer, darum urteilen die Meisten.
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Ya2k



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19.02.2014 18:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Will ich mit Drogen mein Leben schöner zaubern geh ich zum Dealer...
Ansonsten such ich mir jemanden um über meine Probleme zu sprechen.

Wenn du jetzt geile Pillen bekommen hättest, die dein Leben easy machen - würdest du dann jedem denn Gang zum Psychiater empfehlen?

Na dann Prost

*kopfschüttel*
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luc



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18.02.2014 17:46 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Kann mich dem nur anschließen.

Vielleicht mag dem einem oder anderen das Gespräch mit einem Psychiater helfen (obwohl man hier auch nochmal zwischen Psychiatern an sich, Psychologen, Therapeuten, etc. unterscheiden müsste), aber aus meiner Erfahrung endet das meistens bei irgendwelchen Medikamenten, die einen scheiß helfen. Jedenfalls .. was das persönliche angeht.

Mir wurde damals Seroquel 1200mg reingepiffen, was mich zu einem .. wie du schon sagtest .. Zombie gemacht hat. Denken war fast nicht mehr möglich .. Und wenn, dann nur stark eingeschränkt. Nach einem Wochenende freiwilliger Geiselnahme durch mich selbst zum Ziele des Absetzens der Medikamente (welches übrigens begleitet wurde durch krasse Halluzinationen, unbegründete Angst-Zustände, Schweiß- und Mageninhalt-Ausbrüchen) ging es dann einigermaßen, auch wenn die "Wirkung" erst langsam abklang.

Bis heute - ca. zwei Jahre später - spüre ich noch die Nebenwirkungen / Nachwirkungen von dem Scheiß. Aber zum Glück kann ich nun wieder einigermaßen klar denken. Jedenfalls ab und zu.

Cave .. Vielleicht wäre es nach den ganzen Medikamenten erstmal ratsam dich auf irgendeine Art und Weise zu "reinigen", wenn man das so sagen kann. Eine paar Wochen / Monate auf Entzug von allen Neuroleptika, Antidepressiva, und des gleichen, solange du deutlich merkst, dass es DIR damit besser geht. Denn gerade das ist der Punkt an der Sache .. Häufig wird sowas verschrieben, nicht damit es DIR besser geht, sondern damit du erträglicher bist .. in dem Sinne "passend gemacht" wirst .. vielleicht ja auch in dem Sinne, dass es dir dann besser geht. Aber bei meinem besten Willen: Ich lebe lieber noch 10 Jahre _richtig_ weiter, auch wenn ich mir dann irgendwann selbst 'ne Kugel setze .. als mit 70 Jahren hirntot in irgendeinem Altersheim vor mich hinzuvegetieren.

Vielleicht hat das ja irgendwie irgendwas gesagt. Oder wenn nicht, dann halt nicht.

greetz, luc

The only way you can survive is to spread to another area. There is another organism on this planet that follows the same pattern. A virus. Human beings are a disease, a cancer of this planet, you are a plague, and we .. we are the cure.
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nick_cave



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18.02.2014 17:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Fälllt mir schwer, das ganze an mich ranzulassen.
Danke dir für die Solidarität.

Kann kaum noch was sinnvolles schreiben, da ohne ne Flasche Wein / Tag alles unerträglich ist.
Weiß nicht mehr was sein soll. Ich hoffe nur so krass dass das Elend dass das Zeug mit mir angerichtet hat irgendwann vorbei geht.

Morgen kommt meine Freundin vorbei. Sie weint schon häufig und hat Zweifel, wie das weitergehen soll.
Kann ich es ihr verübeln? Werd mich auch morgen vollsaufen und irgendeinen Scheiß von mir geben. Mehr nicht.

Wie gesagt, liebe Unityaner, die irgendwie die Kurve gekratzt haben ohne sich vom Psychiater kaputtmachen zu lassen: Ganz ganz dringen Vorsicht! Mir hat dieses Drecks Neuroleptikum den Rest gegeben, auch nach absetzen.

Denken ist schwer, darum urteilen die Meisten.
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Nemo

niemand

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18.02.2014 21:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich hab auch ne weile lang abilify genommen bis ich davon dan jeden morgen brechen musste und am ganzen körper zitterte. Reaktionszeit von ner schildkröte..
Ich weiß wie sich das anfühlt, hatte dann Seroquel bekommen und dann Seroquel Prolong.. davon 750mg..
habs dann abgesetzt und es war schrecklich, ich versteh nicht wie sowas erlaubt sein worden kann..

Schlimme Halluzinationen hatte ich dann mal mit ner Überdosis Seroquel, bin aufgewacht und hab überall spinnen gesehen und geschrien, gott sei dank wars meinem mitbewohner damals egal sonst hätte man mich echt in ne gummizelle stecken können

Versuch dich ab zu lenken, viel mit den dir liebsten menschen zu machen. Wichtig fand ich aber auch immer das essen nicht zu vergessen.. ein Apfel kann manchmal n riesen unterschied machen.

Wenn du jemanden zum reden brauchst kannst du mir gern schreiben.. ich finde es schrecklich was die 'Ärzte' uns mit diesem chemischem crap antun

Bin lieber sterbender Künstler als amusischer Lemming
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Shinobi

Erneuerung

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19.02.2014 11:42 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Als Kind wurde mir mal Ritalin von den Ärzten verschrieben, weil ich irgendwie ein auffälliges Kind gewesen sein soll, oder so. Jedenfalls habe ich nach spätestens 4 Tagen es experimentellen Zombiedaseins die Tabletten abgesetzt und mich seither geweigert jemals wieder solchen Mist zu schlucken. Eine Zeitlang standen meine Eltern sogar daneben und wollten sichergehen, dass ich die Dinger schlucke, hab‘s immer irgendwie unter die Zunge gelegt und so getan als ob ich es runterschlucken würde, danach habe ich es dann irgendwann im Klo wieder ausgespuckt. Kann mich aber erinnern, recht bald darauf Tacheles mit meinen Eltern geredet zu haben und ihnen versuchte klarzumachen wie mich das Zeug von innen kaputtmacht und danach war das Thema vom Tisch gewesen...

Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.


“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”


„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Eev

farewell

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19.02.2014 20:53 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich habe mein Citalopram auch schon seit Wochen abgesetzt aber die extremen Nebenwirkungen sind bei mir geblieben...


NIE WIEDER NEHME ICH IRGENDWELCHE MEDIKAMENTE !!!
NIE WIEDER !!!
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VeggiePower

burr

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19.02.2014 22:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

ich meine ich hab zwar keine ahnung, aber ich nehme an dass diese medikamente mehr oder weniger wie drogen sind, und wenn man die sich nichtmehr regelmässig gibt bzw diese nicht dauernd einnimmt nachdem man quasi "abhängig" davon war (um sich gut zu fühlen etc) dann hat man eben wie bei jeder droge entzugserscheinungen.

dasselbe würde dann ja auch für alkohol, zigaretten und dergleichen gelten. komischerweise ist es da wieder okay. ich weiss ja nicht....

gleich alle medikamente anzuprangern finde ich auch irgendwo doof. euch mag es vielleicht nicht geholfen haben, aber ich bin mir sicher, dass solche "medikamente" vielen menschen auch helfen, bzw dem umfeld vieler menschen. und ganz nebenbei, ne kopfwehtablette hat doch rein garnichts mit dem thema hier zu tun, oder?


blobb

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Yog-Sothoth




20.02.2014 11:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Naja, dieses Neuroleptikum scheint schon ziehmlich extrem zu sein, @Veggie. Alkohol oder Zigaretten nach zweimonatigem Konsum abzusetzen ist jetzt nicht so das Problem, aber dieses Zeug...

Volle Zustimmung zu den Medikamenten: Antihistaminikum ist für Allergiker schon ein Segen, und Antibiotikum kann lebensrettend sein (also wenn man nicht schon immun ist nachdem man das bei jeder Erkältung genommen hat). Ich will aber nicht vom Thema abdriften...


@Cave:
"Wer kämpft, kann verlieren, aber wer nicht kämpft hat schon verloren", und: "Wer bis zum Hals in der Scheiße steckt sollte den Kopf nicht hängen lassen".
Kommt jetzt vielleicht blöd solche neunmalklugen Sprüche zu bringen, und vermutlich kann ich nur schwer nachempfinden was du gerade durchmachst und wie schwer es ist das durchzustehen. Ich denke trotzdem dass es wichtig ist nicht zu resignieren, und wenn du es alleine nicht durchstehst, dann hol dir Unterstützung bei Freunden etc.!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Yog-Sothoth am 20.02.2014 12:26.

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dian
unregistriert
20.02.2014 13:21 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Nick Cave:
Zitat:
Habs vor 3 Wochen abgesetzt, aber alles blieb genauso schlimm.
Kann kaum noch fühlen, bin total verflacht, zu nichts mehr in der Lage.

Ich warne an dieser Stelle mal vor sich selbst erfüllenden Prophezeiungen.
Medikamente mögen einen starken Einfluss haben, aber nichts verändert unser Fühlen und unsere Lebensqualität so stark wie unsere eigenen Gedanken.
Das merke selbst ich, der psychisch normalerweise relativ stabil ist... aber wenn ich zu lange über Dinge nachdenke, die mich runterziehen, legt sich irgendwann ein grauer Schleier über alles, und wenn ich dann nicht rechtzeitig damit aufhöre, sondern weiter darüber nachdenke, warum dieser graue Schleier über allem liegt und wieso mein Leben so beschissen ist, dann geht es wahrscheinlich noch weiter bergab.
Also was ich sagen will: Indem du den Medikamenten diese Macht über dein Wesen zugestehst und dich immer weiter darin bestätigst, dass sie dich zerstört haben, wirst du auch zerstört bleiben.
Um da wieder rauszukommen, müssen deine Gedanken deine Seele davon überzeugen, dass es eben nicht so ist. Und ich glaube auch nicht, dass du jetzt nach ein paar Wochen schon endgültige Aussagen darüber treffen kannst, wie du dich in ein paar Jahren fühlen wirst.
Es ist eine Momentaufnahme. Die solltest du auch zur Kenntnis nehmen, aber nicht überbewerten als etwas unveränderbares. Stattdessen würde ich empfehlen, deine Gedanken nicht dafür zu verschwenden, darüber nachzudenken, was diese Medikamente alles in dir kaputt gemacht haben... sondern versuche doch mal, mit deinen Gedanken nach Dingen zu forschen, die vom "alten" Nick Cave noch übrig sind.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass da gar nichts mehr ist. Irgendwas wird da noch sein... ein Essen, das du gerne isst... Musik, die du gerne hörst... irgendwelche Träume und Fantasien. Irgendwas wird da noch sein, was nach wie vor du selbst bist. Und wenn du das gefunden hast, hast du schonmal einen kleinen Beweis dafür, dass du eben NICHT zerstört wurdest, sondern dass dein Wille letztlich doch stärker war als diese scheiß Drogen. Und auf Basis dieser Erkenntnis kannst du dann weiter aufbauen und dich Stück für Stück aus der Scheiße ziehen.
So zumindest die Theorie. Ob sie in der Praxis funktioniert, liegt allein an der Stärke deines Willens, nicht an der Stärke der Medikamente. Augenzwinkern

Shinobi

Erneuerung

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20.02.2014 13:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
gleich alle medikamente anzuprangern finde ich auch irgendwo doof. euch mag es vielleicht nicht geholfen haben, aber ich bin mir sicher, dass solche "medikamente" vielen menschen auch helfen, bzw dem umfeld vieler menschen.


Ich finde nur erstaunlich, wie hoch doch gerade in einem Forum wie der Unity die Zahl an Leuten ist, denen diese Medikamente nicht geholfen haben. Könnte da ein Zusammenhang bestehen, zwischen Menschen die gerne in die Gesellschaft passen möchten und zurück in die Matrix wollen, also jenen die von ihrer Andersartigkeit geheilt werden möchten und denen diese Medikamente demnach auch wunderbar dabei halfen, wieder der gute sohn/tocher zu sein und in der Schule mitzumachen etc. und jenen, die darauf von Anfang an keinen Bock hatten? Weil sie die Verlogenheit dahinter bereits erkannt haben und gar nicht dahin zurück möchten, wie sie die Ärzte und Eltern gerne hätten und die gar nicht daran interessiert sind in dieser Gesellschaft zu funktionieren, die sie als falsch erkannt haben. Wenn die Gesellschaft krank ist, können dann jene, die nicht in diese Gesellschaft passen möchten, überhaupt als krank bezeichnet werden oder sind sie in dem Fall nicht vielleicht sogar eher die Gesunden?





Die von Yog genannten Medikamente halte ich natürlich für sinnvoll.

Edit:
Ich würde dir Nick Cave übrigens ebenfalls zu dem Raten was dian bereits geschrieben hat, konzentriere dich nicht so sehr auf das was kaputt zu sein scheint, sondern auf das was noch da ist.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 20.02.2014 14:17.



Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.


“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”


„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Ya2k



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20.02.2014 17:56 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

[quote=Shinobi180]
Zitat:

Ich finde nur erstaunlich, wie hoch doch gerade in einem Forum wie der Unity die Zahl an Leuten ist, denen diese Medikamente nicht geholfen haben.
.


Das findest du erstaunlich?
Ich finde es erstaunlicher dass überhaupt mehrere sowas genommen haben.

Ich habe so die Vorstellung, dass solche Medikamente eben genau den Weg darstellen der nicht in "die Tiefen des Kaninchenbaus" führt.
Menschen die nicht oberflächlich denken und sich ihre Meinung selbst bilden wollen anstatt sich einlullen oder manipulieren zu lassen, die sollten imho gerade im persönlichen Krisenfall bewusstseinsverändernden Stoffen eher abgeneigt sein und bei klarem Verstand nach den Ursachen für ihre Probleme suchen.

Und wenn man das zeug nicht grade als minderjähriger zwangsweise reingestopft bekommt, oder z.b. ohne diverse Stoffe 23 h am tag epileptisch rumzuckt ;-) - dann hat man sich doch an irgendeinem punkt selbst dafür oder zumindest nicht konsequent genug dagegen entschieden.

Ansonsten hat nicht jede psychische Krankheit für die Medikamente verschrieben werde einen primären Bezug zu dem, was so im jeweiligen "System" falsch läuft. Psychosen sind kein Produkt der oberflächlichen Leistungsgesellschaft, die gab es schon immer.
Das was stark zunimmt sind die psychozozialen, seelischen Belastungen einer Welt in der der Mensch nur Konsum- und Arbeitsvieh sein soll.
Genau dagegen sollte man keine medikamente fressen sondern sein Leben hinterfragen und ein besseres Leben und Denken anstreben.

Das passt für mich besser zum Unity Ideal vom selbstverantwortlichen, aufgeklärten Menschen.
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Nemo

niemand

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20.02.2014 14:22 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich denke was Shinobi sagt ist schon wichtig, Menschen die weniger ein Problem mit dem System, der Umgebung und der Welt haben scheinen besser mit den Medikamenten zurecht zu kommen. So habe ich das auch mit Bekannten erlebt. Leider sind dennoch für viele dieser Leute die Nebenwirkungen unerträglich. Das ist mal etwas an dem noch mehr gearbeitet werden sollte, es gibt viele denen diese Neuroleptike, anti depressive oder sonst was helfen, weil sie ein Problem mit sich/ihrem Körper haben.
Aber ich glaube die die das Gefühl haben etwas mehr zu durchblicken als die anderen Maulwürfe zerbrechen an den Medis, besonders weil es sie mit physischer kraft von INNEN zu so einem Zombie-Lemming macht. Dabei sollte es gerade für diese etwas 'weitsichtigeren' oder 'anders denker' eine quelle von außen geben die hilft mit Problemem klar zu kommen.

Wobei es meiner Meinung nach am wichtigsten ist im Moment zu leben. So wie ich das von mir aus kenne hilft reden, eine feste umarmung oder einfach jemandem bei dem man sich über alles beschweren kann- und das dann aber nur für 1-2 tage oder ne Stunde. DOCH finde ich gerade das wichtig, das man jetzt erstmal aus dem tief raus kommt.
Kein stress machen darüber das noch keine epische Lösung für alles auf langzeit gefunden wurde. Diese kurzen momente an denen es einem nicht so schwer fällt zu atmen sollte man genießen, wertschätzen, denn an das muss man sich klammern wenn es wieder schlecht wird.

edit:
@nick_cave ich kenn dich ja nicht wirklich, aber vielleicht.. ich sprech jetzt einfach von dem was mir hilft: wenn du jemand anderen zum lachern oder auch nur zum schmunzeln bringen konntest, nimm es in dich auf, absorbiere jeden krümmel an gutem gefühl den du kriegen kannst, egal wie kurz oder unbedeutenden oder auch wie schnell vergessen, versuch einfach es ein bisschen zu genießen. Ich finde es hat einen "heilenden Nachgeschmack".
Werde dir darüber bewusst das du grad eine interessante disskussion hier gestartet hast die vielleicht sogar dem ein oder anderen hilft, mir zb bestimmt weil ich gelesen hab das Eev auch mal Citalopram genommen hat, welches ich zurzeit nehme. Deshalb hab ich sie mal angeschrieben um mich mit ihr darüber zu unterhalten.
Das ist was gutes, es bedeutet kaum etwas, aber du musst einfach versuchen wenigstens eine sekunde lang zu denken das du ein toller kerl bist und viel gutes tust /anderen hilfst ( das kann ich vom Silvestertreffen her gut beurteilen ^^) .

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Nemo am 20.02.2014 15:15.



Bin lieber sterbender Künstler als amusischer Lemming
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