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Ich kann ein Diener Gottes sein und auch meine eigenen Moralvorstellungen erschaffen, wenn sie nicht meinem Glauben widersprechen. Nur weil ich glaube, dass Gott seinen Willen in einem Buch offenbart hat, heißt das nicht, dass ich nicht selbständig denken darf, denn als Muslim sollst du alles hinterfragen. Mein Verstand schränkt sich nicht ein, sondern ist frei.
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Na wenn das tatsächlich so ist(wäre) dann gratuliere ich. Vielleicht könntest du ja deine Brüder und Schwestern überzeugen, auch alles zu hinterfragen und sich eigene Gesetze und Moralvorstellungen zu schaffen, denn ich fürchte die meisten tiefreligiösen Menschen sind das pure Gegenteil von Freigeistern und kritischendenkenden Menschen
Aber bitte versteh mich nicht falsch. Ich habe eigentlich nichts gegen Menschen die an einen Gott glauben, oder an ein Leben nach dem Tod usw. Problematisch wird's für mich wenn diese Leute ihren Glauben anderen aufzwingen oder "im Namen Gottes" Menschen töten und Macht auf andere Menschen ausüben können. Dann bin ich angepisst.
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Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.
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@UnityMember Ich mache ja nicht dich lächerlich, sondern deinen Schöpfer... kann dir eigentlich völlig egal sein! Der löscht dich schon nicht gleich wieder aus, nur weil du mal ein bisschen Humor hast oder vielleicht ja doch....
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 24.03.2014 19:33.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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| Zitat von Nautilu$: |
| I luv alle Weltreligionen |
Eine echte Tragödie, schließlich hassen sie sich untereinander alle gegenseitig...
| Zitat von UnityMember: |
| Das Gute und das Böse sind fürwahr nicht gleich. Wehre das Böse mit Besserem ab, und schon wird der, zwischen dem und dir Feindschaft war, dir wie ein echter Freund werden. |
Oder er wird blutend am Boden liegen, wenn du ihn zu gut abgewehrt hast...
''Ach tut mir leid, aber du bist jetzt mein Freund''...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 24.03.2014 20:04.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Nicht jeder, der sich Muslim nennt, oder glaubt ein Muslim zu sein, ist auch bei seinem Schöpfer ein Muslim.
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| Zitat von UnityMember: |
| Nicht jeder, der sich Muslim nennt, oder glaubt ein Muslim zu sein, ist auch bei seinem Schöpfer ein Muslim. |
Das mag ja sein, es ändert aber nichts an der Tatsache, dass es in dessen Namen geschieht oder sich Menschen darauf berufen, was irgendwer vielleicht mal irgendwann irgendwo gesagt haben soll… Mag sein dass du es für die Wahrheit hältst, ein anderer hält es ebenfalls für wahr, interpretiert es nur anders, wer hat nun recht… Es ist eben alles veränderbar, alles was in einem heiligen Buch steht, ist im Grunde reine Auslegungssache und beliebig formbar. Deswegen sage ich ja auch, besser gar keine Religionen gründen und keine heiligen Bücher schreiben, dann kann sich auch hinterher keiner mit seinem Scheiß darauf berufen oder seine Taten damit rechtfertigen.
Und nun entschuldige mich, ich habe noch ein reales leben...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 24.03.2014 20:35.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Du kannst die reine Botschaft Gottes nicht einfach verändern und anders interpretieren, wie es in deinen Glauben passt. Im Islam hat uns Gott eine klare Botschaft offenbart, in seinem Buch dem Koran, an dem kein Zweifel ist. Ich würde niemals jemandem das Leben nehmen, weil ich das Leben achte.
Um den allgemeinen
und alles durchdringenden
Geist der Wahrheit
von Angesicht zu Angesicht zu schauen,
muss man fähig sein,
das geringste Geschöpf
zu lieben wie sich selbst.
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Ich mache mein Herz frei von Gedanken an Neid, Hass und Rache und zwinge niemandem etwas auf, jeder soll glauben woran er will.
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| Zitat von UnityMember: |
| Ich mache mein Herz frei von Gedanken an Neid, Hass und Rache und zwinge niemandem etwas auf, jeder soll glauben woran er will. |
Diese Einstellung gefällt mir
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wie kann man in einer zeit, in der menschen auf dem himmelsobjekt waren, dass die heiligen autoren damals für nen dummen punkt aufgemalt auf ner dummen scheibe gehalten hatten, in der man soo viel über das menschliche gehirn und die menschliche psychologie weiss und in der es sowas wie, weisst schon, das INTERNET gibt noch an den KORAN bzw an DIE EINE WAHRE RELIGION glauben. meine fresse sowas ist traurig
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Traurig ist es nur, wenn ein Mensch andere Auffassungen der Wirklichkeit nicht respektieren kann und versucht diese ins Lächerliche zu ziehen, wo er doch gegen Gewalt ist und für Freiheit in der Gesellschaft. Säe Liebe wo Hass ist, wo Unrecht ist verzeihe, wo Zweifel ist Glaube, wo Verzweiflung ist, Hoffnung, wo Dunkelheit ist, Licht, wo Traurigkeit ist Freude. Alles mündet im gleichen Ziel, der glaube trennt mich nicht von Andersgläubigen, wir alle sind geschaffen vom selben Gott und alles wird im gleichen Punkt enden.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von UnityMember am 25.03.2014 22:56.
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| Zitat von UnityMember: |
| der glaube trennt mich nicht von Andersgläubigen |
Natürlich tut er das, auf eine ganz sachliche Art: Es gibt eine Gruppe von Menschen, die so glauben wie du, und es gibt eine Gruppe von Menschen, die anders glauben. Beide Gruppen können klar unterschieden werden anhand von ihrem Glauben.
Vielleicht hast du mit "Trennung" etwas anderes gemeint - dass man nicht mehr miteinander reden kann, sich nicht mehr hilft, oder was weiss ich, das musst du wissen. Aber eine Trennung (wo aus atheistischer Sicht keine sein müsste) ist Glaube sicherlich. Anhand von Glaube kann man nun mal Grüppchen bilden. Und nicht nur wenn man religiös Gläubige beobachtet erscheint mir offensichtlich, dass diese hier in Worten noch Theoretische Trennung nach Gruppen auch ihre praktische Entsprechung findet. Gleiches gesellt sich gern zu Gleichem.
Darüber hinaus haben viele Religionen, insbesondere der Islam, auch explizite Inhalte, die Andersgläubige minder bewerten.
Bei Heilsversprechen habe ich auch Mühe, das anders zu sehen, sofern die Heilsversprecher ihre Sache ernst meinen. Wenn das, was du glaubst besser ist als das, was ich glaube und wenn die Welt, die aus deinem Glauben folgen würde besser ist als die Welt, die aus meinem Glauben folgte - naja, wie soll ich sagen ... hat das nicht etwas sehr elitäres? Ist da nicht die Eigenschaft, eine "erhabene" Gruppe zu sein, direkt inbegriffen? Ich wüsste nicht, wie das im sozialen Sinn Brücken bauend sein sollte ausser auf die Art, dass der Erleuchtete dem Schüler den Weg weist. Eine asymmetrische Beziehung.
Anders sieht die Sache natürlich aus, wenn das eigene Heilsversprechen nicht sonderlich ernst genommen wird und man dennoch erkennt, dass wir alle Menschen mit alltäglichen Ängsten und sozialem Kontext sind und die eigene Vorstellung von der Welt und vom Leben nur eine Möglichkeit unter vielen ist.
Letzteren Absatz kann ich aber kaum vereinbaren mit der Idee, dass es göttliche, ewige, nicht-menschengemachte Prinzipien gäbe, um die es ginge.
Ich meine, dass das Grenzen zwischen Menschen schafft. Weil sie nicht diskutabel sind.
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Frage @ UnityMember
Was ist, wenn etwas im Koran steht, das du nicht befolgen willst oder andersherum? Stellst du deinen Gott über dich? Beugst du dich seinem Willen egal was er von dir verlangt?
Kann mich auch Leva nur anschließen
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Ich habe natürlich absolut nichts gegen UnityMember und will ihn auch nicht runterziehen. Wenn jemand, wie er sagt, ohne Hass und Neid in seinem Leben lebt dann finde ich das höchst ehrenwert und beispielhaft, egal ob dieser jemand ein Christ Muslim oder Buddhist oder von mir aus Satanist ist.
Nichtsdestotrotz bin ich gegen das Prinzip von Religionen, egal wie viel Gutes in ihnen ist. Es ist wie ein Paket, in dem man zwar Nächstenliebe und "Brüderlichkeit" vorfindet, aber zur selben Zeit(leider) auch Hass auf Andersdenkene, Intoleranz und Machtgier. Natürlich gibt es viele religiöse Menschen die nicht so sind, aber wieso können die nicht einfach vernünftige liebenswerte Menschen sein und sich von dem Prinzip Religion befreien? Wäre man da nicht noch viel freier in seinem Glauben?
Morality is doing what is right, regardless of what you are told.
Religion is doing what you are told, regardless of what is right.
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Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten.
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@Leva
Der letzte Beitrag war nicht direkt an dich gerichtet sondern an die Allgemeinheit.
Habe dir weiter oben ja sogar recht gegeben bei deinem Beitrag aber später durch Nachdenken dann bemerkt das wir in dem Fall dann auch nicht besser sind als der durchschnittliche Lemming wenn wir so platt auf irgend jemanden hinbashen.
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Ich gebe dir recht @Sevenskaja.
mit "Kann mich Leva nur anschließen" meinte ich auch
| Zitat von Leva: |
| Ich habe eigentlich nichts gegen Menschen die an einen Gott glauben, oder an ein Leben nach dem Tod usw. Problematisch wird's für mich wenn diese Leute ihren Glauben anderen aufzwingen oder "im Namen Gottes" Menschen töten und Macht auf andere Menschen ausüben können. Dann bin ich angepisst. |
Bin nur neugierig, wenn ich auf Gläubige treffe, welcher Stellenwert bei ihnen die Religion und der Gottesglaube hat, deshalb auch meine Fragen.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Das sind nur Vermutungen und nicht die Realität, so etwas steht nicht im Koran und würde es im Koran stehen, so würde ich diese Dinge hinterfragen. Gott hat das Lebendige erschaffen also achte ich das Lebendige und habe Ehrfurcht vor dem Schöpfer des Lebendigen. Jesus hat uns gelehrt zu lieben, also liebe ich.
Wir kennen die Liebe zwischen Vater und Sohn, zwischen Bruder und Schwester, Freund und Freund. Doch wir müssen lernen, diese Liebe allem Lebenden entgegenzubringen, darin besteht unser Wissen von Gott.
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| Zitat von UnityMember: |
| würde es im Koran stehen, so würde ich diese Dinge hinterfragen |
Also würdest du Sachen hinterfragen, die zwar im Koran stehen, aber nicht deinen Vorstellungen entsprechen? Kann man also das heilige Buch auf die verschiedensten Weisen auslegen und interpretieren?
Konnte man vor Jesus nicht lieben? Könntest du lieben, wenn du nicht an Jesus glaubst oder nicht von ihm wüsstest?
der Comic bezieht sich auf die Bibel, wie es mit dem Koran steht weiß ich persönlich nicht genau, klar gibts da bestimmt auch widersprüchliche Passagen und so n Zeug, findet man sicher auch im Internet, nur hat der durchschnittsdeutsche keinen Koran Zuhause, in dem man mal kurz die Richtigkeit davon überprüfen könnte... Ich sollte mir mal einen Koran und eine Torah anschaffen, das würde vieles ungemein vereinfachen.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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