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Virus System. Die resourcen im eigenen Land reichen nicht aus bzw woanders gibt es mehr davon, oder ein anderes land hat eben eine resource die man selbst nicht hat. früher hat man da einfach drauf losgedroschen, ohne der bevölkerung einen grund zu geben. Heute sind die menschen gott sei dank etwas schlauer, sie verlangen wenigstens einen Grund. Rassenideologien gehen ja nicht mehr, onkel adolf hat es da ein bisschen übertrieben. Also, wie rechtfertigt man einen krieg vor einem Volk? genau, man macht ihnen angst. Terror, Finanzprobleme und so weiter sind mögliche "Angstfeuer", aber da sind die oberen Monarchen einfallsreicher, es gibt weitaus mehr "Anlässe" einen Krieg zu führen. Wobei dieser Anlass ja in 99% der Fälle komplett gelogen ist, in Wahrheit wollen sie einfach das Land ausrauben, das mit möglichst wenig eigenen Verlusten und dann weiterziehen.
Agent smith hat ja schon erkannt, dass Viren das genauso machen. Ausbeuten, bis nichts mehr da ist, weiterziehen. So funktioniert es doch in echt auch.
Ein anderes solches angstfeuer wäre zum Beispiel "der Frieden"... man kann aber keinen Frieden wahren, indem man andere Menschen unterdrückt und zurückhält. das wäre dann so eine art scheinfrieden für die einen, und die hölle für die anderen.
etwas wirre sätze die ich da schreibe, aber ich glaube man kann es verstehen ^^
/selle
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| Zitat von WerBinIch: |
| Zitat von Sticky: |
| Ich schätze mal, dass das eine zwangsläufige Begleiterscheinung ist. Ich denke aber nicht, dass es sich uim das eigentliche Ziel handelt. Schliesslich brauchen die "Sieger" dieser Kriege ja auch genügend billige Arbeitssklaven, welche für sie die Bodenschätze aus dem eroberten Land herausholen. |
Ich halte es auch für eine Art Nebeneffekt, allerdings widerspreche ich deiner Begründung Sticky. Schliesslich gab es zum Beispiel früher schon genügend wertvolle Waren und Rohstoffe im Umlauf und Notfalls setzt man die eigene Bevölkerung in Minen und dergleichen, reduziert dann zusätzlich noch die Arbeitslosigkeit ;-) |
Was denkst du, warum die Nazis damals nicht ALLE Juden sofort umgebracht , stattdessen die arbeitsfähigen zur Arbeit gezwungen haben, an der die Meisten elendig verreckt sind?
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Die waren auch mitten im krieg und brauchten Leute, du hattest es vorher von den "Siegern" und diesen würde es mehr nützen die Arbeitslosigkeit durch die Beschäftigung der eigenen leute zu reduzieren (schätze ich).
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Ja schon! Aber um die besiegten Völker zu kontrollieren, sind auch grosse Mengen an Menschen, in Form von Militär, Polizei udgl., notwendig.
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Ist es "die Menschheit" oder doch nur ein gewisser Teil von ihr? Cui bono?
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| Zitat von Nikita95: |
Man muss schon für seine Ideale einstehen und für diese bis zum ende gehen |
Wuerde es Dir etwas ausmachen, diesen Gedanken etwas weiter auszufuehren? Ich verstehe ihn sonst nicht ...
| Zitat von Sticky: |
Klar! Stimmt schon. Auch der Soldat hat keine Lust zu sterben. Also drängt sich die Frage auf, warum er trotzdem in den Krieg zieht. [advocadus-diaboli-status on] Ich denke, dass es mehrere Gründe gibt. Zum einen die Dienstpflicht, die ihm dazu befehligt, für sein "Vaterland" zu kämpfen, zum anderen die manipulative Suggestion der "pöhsen Feinde" durch seine Vorgesetzten, und gewiss auch die Angst vor ein Kriegsgericht gestellt zu werden, was seinen sicheren Tod bedeuten würde. [advocadus-diaboli-status off] |
Dienst-Pflicht, Volk und "Vaterland", "poehse Feinde", Kriegsgerichtsbarkeit.
Alles nur Konstrukte - zusammengehalten durch (Androhung von) Zwang und Gewalt - zu dem Zweck, in Menschen die Bereitschaft aufrecht zu erhalten, sich gegenseitig umzubringen. Wenn das nicht Wahnsinn ist, was dann?
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Don't be a lemming - JOIN US!
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Naja Krieg als solcher ist Scheiße aber in meinen Augen entsteht (Büger)Krieg auch, wenn die HErrschenden sich über den Rest stellen, und das dann mit offensiver Gewalt.. siehe Syrien etc...
In solchen Fällen kann man nicht sagen "Es ist Krieg und keiner geht hin", das funktioniert einfach nicht. In dem Falle muss man auch bereit sein für seine Ideale zu sterben bzw. für sie einzustehen, mit allen daraus folgenden Konsequenzen.
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- "Denn Vodka ist die wärmste Flasche!" -
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@ Nikita95 Da hast du recht, es sind schon Menschen für weniger gestorben...
| Zitat von (s)AINT: |
| Alles nur Konstrukte - zusammengehalten durch (Androhung von) Zwang und Gewalt - zu dem Zweck, in Menschen die Bereitschaft aufrecht zu erhalten, sich gegenseitig umzubringen. Wenn das nicht Wahnsinn ist, was dann? |
Sehr guter Punkt, wenn der Mensch es schafft den natürlichsten treib, den Trieb der Selbsterhaltung ,des Überlebens abzuschalten, dann können wir auch alles andere schaffen. Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung...
Meine persönliche Hoffnung wächst momentan von Tag zu Tag.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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| Zitat von (s)AINT: |
Dienst-Pflicht, Volk und "Vaterland", "poehse Feinde", Kriegsgerichtsbarkeit.
Alles nur Konstrukte - zusammengehalten durch (Androhung von) Zwang und Gewalt - zu dem Zweck, in Menschen die Bereitschaft aufrecht zu erhalten, sich gegenseitig umzubringen. Wenn das nicht Wahnsinn ist, was dann? |
Definitiv Ja! Ich behaupte nicht das Gegenteil.
| Zitat von Nikita95: |
Naja Krieg als solcher ist Scheiße aber in meinen Augen entsteht (Büger)Krieg auch, wenn die HErrschenden sich über den Rest stellen, und das dann mit offensiver Gewalt.. siehe Syrien etc...
In solchen Fällen kann man nicht sagen "Es ist Krieg und keiner geht hin", das funktioniert einfach nicht. In dem Falle muss man auch bereit sein für seine Ideale zu sterben bzw. für sie einzustehen, mit allen daraus folgenden Konsequenzen. |
Der Begriff "Bürgerkrieg" sagt eigentlich alles: Ein Krieg der Bürger, also der breiten Masse, die sich gegen das eigene Regime auflehnen. Hierbei ist es eine Frage der eigenen Motivation. Einem von Oben aufdiktierten Krieg hingegen kann man sich durch Desertion entziehen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Sticky am 03.03.2012 09:05.
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Es wär ja auch allgemein dämlich zur Arme zugehen und dann aber nich in den Krieg zuziehen.
Is ja so als würde man sich um nen Job bewerben und dann nicht zur Arbeit gehen. Wehrpflicht hin oder her, man hätte ja auch einfach Zivi machen können.
Fahnenflucht ist so eine Sache.... Wo willst n hin, wenn dein Land Krieg führt? Ich rede nicht von Afgahnistan oder dem Irak. Ich mein sowas wie die Weltkriege. Im eigenen Land wird dich wohl kaum einer mit offenen Armen in Empfang nehmen, wenn du n Abgang machst aber seine eigenen Söhne an der Front sterben.
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Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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Mittlerweile hat sich das ja mit der Wehrpflicht erledigt. Aber als Zivi musstest du auch als solcher erst einmal anerkannt werden. Was meiner Ansicht nach sowieso ein Schwachsinn war, da nach Art. 4, Abs. 3 niemand gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden darf. Und doch musste man erst vor einem Tribunal sein Gewissen prüfen lassen.
Wer in den Wirren eines Krieges nicht etliche Möglichkeiten zur Fahnenflucht sieht, hat keine Fantasie.
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Die Rechtfertigung für den Zivildienst halte ich auch für Humbug. Ob mit der Waffe oder der Bettpfanne, so oder so leistet man seinen Beitrag. Welcher Weg nun der bessere ist, soll jedem selbst überlassen sein.
Ich denke die "Hürde" zur Fahnenflucht ist weniger die begrenzte Fantasie sondern mehr.... wie soll ichs sagen... Werte(?) wie Moral und Pflichtbewustsein.
Ich denke, ob nun vor oder nach der Abschaffung der Wehrpflicht, die meisten Soldaten ihren Dienst "freiwillig" leisten. Und Krieg ist nunmal deren Geschäft. Wie gesagt, es wäre ja sonst so, dass ein Altenpfleger sagt : Joa, mit den alten Leuten n bisl basteln is ja ok! Aber ich wisch den doch nich den Arsch ab.
Genauso muss eine Erzieherin damit rechnen das ein Kind mal auf den Boden kotzt, dass muss sie dann halt wegmachen. Will sagen, dass es einfach dazu gehört und der Soldat sich nunmal dafür entschieden hat andere zu töten. Fahnenflucht ist in diesem Zusammenhang, für mich zumindest, ein anderes Wort für Feigheit. Es wird ja nicht vor dem Kampf desertiert sonder während der Schlacht. Also wenn diese Maulhelden, die vorher noch ein auf Rambo machen wollten, merken das es doch ziemlich scheiße ist wenn neben dir deine Kameraden umfallen wie die Fliegen. Und wahrscheinlich realisieren sie esrt im Gefecht, dass Mörser derbe laut sind.
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| Zitat von (s)AINT: |
| Eben diese Denke ist ein Grund dafuer, dass ich dieses Thema zur Diskussion gestellt habe - inwieweit ist es unter den gegebenen Umstaenden noch als "normal" zu erachten, solch eine Entscheidung zu treffen und dementsprechend zu handeln? |
Selbst für unsere Urvorfahren war das Töten anderer Menschen eine Untat. Da hat man sich vielleicht die Schädel mit Keulen eingeschlagen, wenn das Essen nur für einen reichte, aber sonst wohl kaum.
Wenn es nicht um das nackte Überleben geht siegt normal der Skrupel und der Selbsterhaltungstrieb (man begibt sich in einem Kampf ja selbst in Lebensgefahr).
Menschen ziehen nur für "etwas Großes" in den Krieg. Dieses unterscheidet sich oft. Ob Religion, "Freiheit", Geld, Macht oder eben jene von mir schon so häufig aufgezählten Dinge. Meistens unterscheiden sich allerdings Ideal und Wirklichkeit. Oft wird den Soldaten das "Große" nur vorgegaukelt, sie ziehen also unter falschem Glauben in den Krieg.
"Wir suchen arme Würstchen ohne Zukunft, die leicht zu manipulieren sind"
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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So in der Art wie WerBinIch könnt ich es mir auch gut vorstellen. Ich denke, die meisten wissen nicht wirklich worauf sie sich einlassen. Woher auch? Videospiele? Filme? Am Anfang träumt man sicher von großen Heldentaten, die einem Ruhm und Ehre zukommen lassen. Aber Krieg ist ein schmutziges Geschäft.
Trotzdem scheint es immer noch so, als wäre es ehrenvoll seinen Dienst fürs Vaterland zu leisten.
Dort machen die einen echten Mann aus dir.... Ordnung und Disziplin sind da die Tagesordnung
Das war so der Standartsatz, den ich immer von Soldaten a.D gehört hab. Vielleicht wollen diese Typen, sich oder sonstwem, irgendwas beweisen. Das sie halt beinharte Kerle sind... Vielleicht sind die auch einfach geil darauf, sich vor anderen im Dreck zuwälzen? Eventuell stehen sie auch drauf, mit n paar Jungs aufn paar Quadratmeter Wohnfläche zu hausen? Das würde jedenfalls erklären, warum man so gegen Frauen in der Arme gewettert hat.... Genug der Scherze.... Ich glaube, es liegt daran das ihnen suggeriert wird, dass Krieg eine Notwendigkeut darstellt. In einzelnen Fällen will ich nicht abstreiten das es auch so ist, nur nicht in jedem Fall. Zusätzlich kommt hinzu, dass der Kampf mit Männlichkeit, Ehre und Stolz assoziiert wird.
Ich denke, solche Sachen treiben viele dazu freiwillig in den Krieg zu ziehen und sich dann dort ihre Lorbeeren zu verdienen.
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| Zitat von Veritas: |
Trotzdem scheint es immer noch so, als wäre es ehrenvoll seinen Dienst fürs Vaterland zu leisten.
Dort machen die einen echten Mann aus dir.... Ordnung und Disziplin sind da die Tagesordnung
Zusätzlich kommt hinzu, dass der Kampf mit Männlichkeit, Ehre und Stolz assoziiert wird.
Ich denke, solche Sachen treiben viele dazu freiwillig in den Krieg zu ziehen und sich dann dort ihre Lorbeeren zu verdienen. |
Solange das Toeten als "ehrenvoll" diffamiert, und als ein Initiationsritus zur "echten" Maennlichkeit (whatever that is) verkauft wird, stellt es in meinen Augen eher einen Akt der absichtlichen Taeuschung dar (und nicht der Freiwilligkeit), junge Menschen dazu zu bewegen, sich rekrutieren zu lassen.
Auf den Schlachtfeldern der Geschichte wuchs kein Lorbeer, dafuer aber Tod und Verderben. Wanderer, kommst Du nach Spa...
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