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Zum Ende der Seite springen Ich hasse es...  
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 Ich hasse es... TheVirus 02.02.2012 20:52
 RE: Ich hasse es... lala magico 03.02.2012 12:51
 RE: Ich hasse es... WerBinIch 03.02.2012 16:15
 RE: Ich hasse es... Shadowleake 03.02.2012 23:05
 RE: Ich hasse es... TheVirus 07.02.2012 15:35
 RE: Ich hasse es... Shadowleake 07.02.2012 18:41
 RE: Ich hasse es... luc 13.02.2012 17:34
 RE: Ich hasse es... Nautilu$ 03.09.2012 01:23
 RE: Ich hasse es... Shadowleake 03.09.2012 14:10
 RE: Ich hasse es... reset 03.09.2012 16:04

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TheVirus

Intelligence is not everything

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Ich hasse es... 02.02.2012 20:52 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hey Leute.

In letzter Zeit kommen immer öfters Hass-Gedanken in mir auf. Es bildet sich regelrecht eine innere Wut gegenüber der Schule. Ich meine, ich bin nicht schlecht in der Schule, hauptsächlich die Noten 1-4, bin pflichtbewusst, mache meine Sachen regelmäßig. Aber ich kann es einfach nicht mehr ab, dass ich immer nach der Nase des Lehrers rumtanzen muss, "Befehle" befolgen muss, dem "Höheren" gehorchen. Ich hasse es, dass all die Schüler in 6 verschiedene Gruppen eingeteilt werden, die nichts weiter aussagen, als die Tatsache, wie produktiv man ist. Um was anderes geht's doch gar nicht mehr heute: Produktivität. Ich hasse es, dass uns in der Schule lauter Unfug beigebracht wird, den wir nach einem halben Jahr eh wieder vergessen und man sich nicht mal dagegen wehren kann. Ich hasse es, dass man in diesem Schulsystem kein Junge mehr sein darf. Das komplette System ist doch nur auf Mädchen abgestimmt, ruhig sitzen bleiben, zuhören, sich melden. Wieso darf ein Junge nicht einfach ein Junge sein? Ich hasse es. Ich hasse es, dass uns Dinge vorgegaukelt werden, die gesellschaftl. als "richtig", "gut" und "sinnvoll" angesehen werden und wir uns nach diesen Werten richten müssen. Man darf doch gar nicht so sein, wie man ist! Ich hasse es, dass jeder Mensch gezwungen ist, dort mitzumachen, ob er will oder nicht. Wir alle werden mit dem gleichen Stoff abgezapft und sobald wir raus sind aus der Schule und ggf. Studium beendet, heißt es arbeiten, um das System aufrechtzuerhalten. Wie auf einem Fließband. Wie eine gigantische Manipulation der Menschen!

Dieses verdammte System kotzt mich nur noch an. Ich weiß, dass ich nur bestehen kann, wenn ich gut in der Schule bin, und deswegen halte ich mich auch an die Regeln. Auch ich habe Ziele. Aber, wenn man sich rausschmuggelt, ist man heutzutage doch aufgeschmissen! Manchmal glaube ich echt, der Welt täte es besser, wenn wir immer noch in der Steinzeit Mammuts jagen gehen würden. Dann müsste man wenigstens noch wirklich um sein Leben kämpfen und sich nicht bequem aus dem Kreislauf des Lebens rausschmuggeln!

Ich weiß nicht mehr, was ich von mir halten soll. Ich wollte das einfach mal schnell gesagt haben. Wie kann ich diese Gedanken ändern? So wird man nicht glücklich. :-/

MfG

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von TheVirus am 02.02.2012 20:53.



"So this is how freedom dies...

Not with a bang, but with thunderous applause."
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lala magico




RE: Ich hasse es... 03.02.2012 12:51 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hi,
ja, das kann ich gut nachvollziehen. Tja, was läßt sich dazu sagen? Ich finde es immer wieder beeindruckend, wenn Schüler von selbst auf den Trichter kommen. Die Erkenntnis erschwert das "Funktionieren" allerdings....
Ich glaube nicht, dass dir Ratschläge groß weiterhelfen. Ich kann nur sagen, wie es bei mir war: Erkenntnisse darüber, wie sinnlos und autoritär vieles in der Schule ist, machen es nicht unbedingt leichter, zu "funktionieren". Aber sie geben einem die Möglichkeit, dieses System zu hinterfragen und - wenigstens für sich selbst - vieles entlarven zu können, zwar gingen mir die Lehrer durchaus ziemlich auf die Nerven - andererseits spielen auch sie nur ihre (recht fiese) Rolle in diesem System. Dadurch weiß ich zwar, dass das, was ich tu, ziemlich sinnlos ist, ich weiß aber, warum ich es tu und auch, in welchem Maße ich es verweigere, mitzumachen. Letzteres ist aber gerade in der Schule unglaublich schwer...für mich war das ein Balanceakt: Soviel zu tun, wie gerade nötig, um den Abschluss zu kriegen, aber auch nicht mehr und die restliche Zeit sinnvoller zu verbringen. Zwar auch größtenteils das tun, was verlangt wird, aber nicht alles unwidersprochen hinnehmen.

Ich fand das alles schwierig, anstrengend, stressig, widersprüchlich. Nach der Schule war ich so viel ausgeglichener, das war echt bemerkenswert.
Ich glaube, es ist ganz wichtig, die eigenen Ziele, Träume, Ideen trotz dieser Misere zu verfolgen und nicht aus den Augen zu verlieren. Gleichzeitig fand ich es immer wichtig, dennoch halbwegs "aufrecht" aus dieser Sache hervorzugehen und auch das zu tun, was (leider) dafür notwendig war, um das möglich zu machen. Wenn alles komplett unerträglich ist, ist es glaub ich gut, darüber nachzudenken, ob es nicht auch noch andere Möglichkeiten gibt (hängt natürlich auch davon ab, ob man noch schulpflichtig ist oder nicht!).

Was den "mädchenorientierten" Unterricht angeht: Das bezweifle ich. Schule war auch früher - mit ein paar Abstrichen - relativ ähnlich. Auch als Mädchen noch gar nicht auf dieselbe Schule durften, war es wohl kaum anders: Frontalunterricht, noch wesentlich größere Klassen, Macht des Lehrers zu strafen (auch körperlich), Mund aufmachen, wenn gefordert. Mädchen mögen aufgrund ihrer Sozialisation (Erziehung zum Brav- und Schüchternsein) besser, weil "stiller", wegkommen, aber das heißt auch nicht, dass diese mit dieser Art von Unterricht oder Schule zufrieden wären.

Zitat von TheVirus:

Ich hasse es, dass jeder Mensch gezwungen ist, dort mitzumachen, ob er will oder nicht. Wir alle werden mit dem gleichen Stoff abgezapft und sobald wir raus sind aus der Schule und ggf. Studium beendet, heißt es arbeiten, um das System aufrechtzuerhalten. Wie auf einem Fließband. Wie eine gigantische Manipulation der Menschen!


Ja, sicher richtig. Dennoch bin ich der Meinung, dass wir das auch selbst entscheiden. Ich weiß, die Wahlmöglichkeiten sind nicht gerade großartig, es ist schwierig dieser materialistischen Gesellschaft mit ihrem Arbeitswahn zu entkommen. Aber es gibt immer verschiedene Lebensformen, die auch tatsächliche Alternativen sein können (Lebensgemeinschaften, Kommunen...). Nur, sich selbst jegliche Handlungsfähigkeit abzusprechen - auch das macht nicht gerade glücklich. Ich tu nun mal x, weil ich y will. Ich mach das Abi, weil ich studieren will. Dafür bin ich allein verantwortlich. Ich kann es jederzeit abbrechen und mir alternativ etwas überlegen. Diese Einstellung war für mich selber eine große Hilfe - weil mir bewusst war, dass es an mir liegt, das zu tun oder das auch nicht zu tun. Anders ist es natürlich, wenn man noch der Schulpflicht, pardon, Schulzwang, unterliegt - denn im Zweifelsfall bringt einen die Polizei in die Schule. Tja und hier sind die Wahlmöglichkeiten dann schon sehr drastisch eingeschränkt.


Zitat von TheVirus:

Dann müsste man wenigstens noch wirklich um sein Leben kämpfen und sich nicht bequem aus dem Kreislauf des Lebens rausschmuggeln!


Inwiefern willst du "wirklich um (d)ein Leben kämpfen" wollen? Das Problem ist glaube ich eher diese sinnentfremdete Gesellschaft, der man kaum entkommen kann, weil man dennoch Teil von ihr ist, so blöd man sie auch finden mag. Das hört sich trostlos an und dennoch ist es nicht ausweglos.

Zitat von TheVirus:

Ich weiß nicht mehr, was ich von mir halten soll. Ich wollte das einfach mal schnell gesagt haben. Wie kann ich diese Gedanken ändern? So wird man nicht glücklich. :-/


Wieso willst du deine Gedanken ändern, nachdem du ein offenkundiges "Problem" erkannt hast? Was verstehst du unter glücklich?
Glaubst du, du wirst glücklich, wenn du all das unhinterfragt annimmst? Wie alle anderen danach strebst, Arbeit, Auto, Haus zu haben - und das als einzigen Lebensinhalt? (Mir geht es nicht darum zu sagen, dass es verwerflich ist zu arbeiten, es ist einfach nur notwendig, dennoch stellt sich die Frage, was für gesellschaftliche Klischees man für sich selbst übernimmt bzw. verinnerlicht).
Machen Konsum und Geld glücklich?
Denn darauf läuft es mE nach bei vielen Leuten nachher hinaus: Sie haben wenig bis gar nie darüber nachgedacht, wie sie leben wollen. Und später stellen sie fest, wie sinnlos das alles war....ich glaube, das ist noch schlimmer: Mit 80 zu erkennen, dass man aufgrund gesellschaftlicher Erwartungen gar nie wirklich gelebt hat, sondern immer nur getan hat, was andere von einem erwarten.

Ich weiß nicht, ob es dir weiterhilft, aber es gibt viele Bücher zu diesen Themen von Menschen wie Erich Fromm ("Pathologie der Normalität"), Arno Gruen, Adorno usw. Und ja: Auch wenn es wenige sind, es gibt immer Menschen, die ähnlich denken. Man muss sie nur finden.

EDIT: Wenn es konkret um eine bessere Situation in den Schulen geht, jetzt doch mal ein Ratschlag: Im Bildungsstreik kann sich jede/r einbringen und es geht genau um diese und ähnliche Probleme.
Ah, ganz wichtig, bevor ich es vergess: Demokratische Schulen, Sudbury-Schools usw....das gibt es. Leider selten in Deutschland bis in die Oberstufe hinein.....
Kleiner Link zum Schmökern: http://kraetzae.de/schule/schulkritik/

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von lala magico am 03.02.2012 16:49.



Die Schule war die schlimmste Zeit meines Lebens.

Michael Ende
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WerBinIch

Dorfkind

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03.02.2012 16:15 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich versteh dich voll und ganz Virus... Bin jetzt in der Kursstufe 1 aufm Gymnasium, da kann man zumindest einige unsinnige Fächer abwählen...
An dieser Stelle kann ich lala magico zustimmen, es gibt immer Möglichkeiten, schau doch mal im Kommunen-Thread vorbei Augenzwinkern Das ist etwas was mir Kraft gibt, sich selbst eine Alternative aufbauen.
Klar gibt es schon bestehende Kommunen, doch solch einer Kommune beizutreten würde das gefühl der Abhängigkeit nicht vernichten, sondern es nur verringern, ich will selbst etwas auf die Beine stellen. Natürlich sage ich nicht, dass das auch für dich zutrifft großes Grinsen
Aber Kommunen o.ä. sind gute Sachen Augenzwinkern

Zitat von TheVirus:
Manchmal glaube ich echt, der Welt täte es besser, wenn wir immer noch in der Steinzeit Mammuts jagen gehen würden. Dann müsste man wenigstens noch wirklich um sein Leben kämpfen und sich nicht bequem aus dem Kreislauf des Lebens rausschmuggeln!

Ich glaube ich weiss was du damit sagen willst, back to the roots, keine Gedanken an irgendwelches Unsinnige Zeug verschwenden, mit dem Nötigsten zufrieden sein, aus dieser Konsum basierten Welt ausbrechen. Ich hoffe ich habe dich richtig verstanden.
Glaub mir, du bist nicht der einzige dem es so geht Augenzwinkern
Es gibt wie gesagt immer möglichkeiten, halte Augen und Ohren offen Augenzwinkern

Zitat von TheVirus:
Ich weiß nicht mehr, was ich von mir halten soll. Ich wollte das einfach mal schnell gesagt haben. Wie kann ich diese Gedanken ändern? So wird man nicht glücklich. :-/

Ändere nicht deine Denkweise, es kann schon helfen zu wissen, dass es einen Ausweg gibt, dass man gegen den Strom schwimmen kann. Es gibt sogar Lehrer, die das verstehen, akzeptieren und dich sogar dabei unterstützen! Zwar sehr selten, doch es gibt sie (Ich habe Beweise großes Grinsen )!

Zitat von lala magico:
ich glaube, das ist noch schlimmer: Mit 80 zu erkennen, dass man aufgrund gesellschaftlicher Erwartungen gar nie wirklich gelebt hat, sondern immer nur getan hat, was andere von einem erwarten.

Da kann ich nur zustimmen, du musst dir klarmachen was du willst und wie du es erreichen kannst. Willst du dich nach dem Druck der Gesellschaft richten und ein durchschnittliches Leben führen? Willst du Karriere machen und viel Geld verdienen? Willst du eine Familie gründen und Kinder haben?
Richte dein Leben nach deinen Zielen aus, versuche das zu erreichen was dich glücklich macht, ich wünsche dir viel Glück!
Ich hoffe ich konnte helfen smile

Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Shadowleake



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03.02.2012 23:05 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

hey...
genau vor einem jahr hats bei mir ähnlich getan im kopf und herz, wie jetzt bei dir. ich hab mir aber ehrlich dann gar keine gedanken über schule, weiterbildung etc gemacht, sondern bin einfach abgehaun und war halt weg von der schule...ganz ohne abschluss. ist zwar schwerer in einer bürokratischen welt, aber das wars mir wert! jetzt hab ich einen job in unserem jugendhaus angenommen...wo ich auch nicht viel mehr tu, als ich davor schon getan hab...nämlich rumgammeln, aber immerhin geben dann die alten ruhe, weil man ja geld nach hause schafft (oh wie wichtig -.-) nun, ich hab jetzt die letzten zwei monate meine gesammte vergangenheit zu vergessen versucht, aber glaub mir..sie holt einen immer wieder ein. es ist gar nicht möglich dieses system auch nur noch ansatzweise zu stützen und zu kuschen, wenn man es einmal durschschaut hat. mir kam so viel unglück in mein "glück" (arglosigkeit Zunge raus ) und immer wieder kam die scheiße auf mich zu. nun denke ich, dass ich einfach dazu geboren bin, dieses system zu hassen, mehr noch, die menschheit zu hassen. also habe ich mir vorgenommen mich mehr denn je in den widerstand zu geben. ich werde nun einfach radikal. ist vill auch nicht das, was die lösung ist, aber es gibt mir ein gefühl was zu tun und nicht nur rumzusitzen und der scheiße zuzuschaun.
so würde ich dir auch den tip geben...wenn es hass ist, den du fühlst, akzeptier ihn und versuche nicht etwas anderes zu fühlen, weil dann machst du dir nur etas vor...hass ist auch nichts schlechtes großes Grinsen

hoffe man versteht aus meinem hirn-palaver etwas heraus xD

lg shadowleake
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TheVirus

Intelligence is not everything

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07.02.2012 15:35 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hey.

Erstmal vielen Dank für die Antworten...

Was ich noch loswerden wollte, ist, dass ich absolut nichts gegen Lehrer habe. Ich sehe es ja jedes Mal an meinem 67-jährigen Mathelehrer. Er hat sein ganzes Leben lang in der Schule verbracht. Nun wird ihm endlich etwas Freiheit gegönnt, nachdem er so lange hergehalten hat. Versteht mich nicht falsch, aber ich sehe die Menschen wie einen Schwamm, der von dem "System" so lange gequetscht wird, bis nichts mehr übrig ist und dann total ausgelaugt irgendwo hingelegt wird. Es wird eben versucht, alles aus einem Menschen rauszuziehen bis zum Geht-Nicht-Mehr. Dabei komme ich mir irgendwie missbraucht vor.

Man kann natürlich die Schule sehen, wie man will, als eine Art "kostenlose Bildungsmöglichkeit", "der schönste Teil des Lebens" oder was auch immer. Ich vermeide so eine Schönmalerei, wobei ich sie durchaus nicht als schlecht empfinde. (Ich denke, es ist besser, sich mit dieser Gesellschaft anzufreunden als ein Leben lang widerwillig für sie zu arbeiten.) Mir kommt es so vor, als würde man mir irgendeinen Fraß vor mich auf den Teller werden, und von hinten meinen Kopf nach unten drücken, sozusagen ein Befehl zum Essen.

@WerBinIch: Ja, mit "Mammuts jagen" meinte ich eigentlich ursprünglich etwas anderes, aber den Gedankengang, den du beschrieben hast, finde ich eig. auch recht gut.
Es ist halt so, dass ich solche "Sesselfurzer", wie ich sie gerne bezeichne, mit Hinterfotzigkeit und der "Dolch-Hinter-Rücken"-Taktik hasse, die aber heutzutage leider immer noch am Weitesten kommen. Klar, so etwas gibt es in jedem Zeitalter, aber ich denke, in fast keinem ist es so extrem wie heute.

Insofern... ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.

MfG

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Shadowleake



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07.02.2012 18:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

das mit dem schwamm ist ein gutes beispiel...fortführen könnte man das mit:
nachdem der schwammmensch völlig leer und ausgequetscht ist, wird er in die einheitssoße eingelegt um sich damit genüsslich vollzusaugen xD
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luc



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13.02.2012 17:34 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hey Leute,

wirklich interessante Beiträge habt ihr hier! Ich werde mal versuchen auch am Thema teilzuhaben.

Virus, ich kann dich teilweise nachvollziehen. Die Sache mit der Produktivität und der Gehorsamkeit der Lehrer gegenüber sehe ich genauso. Wieso sollte ich etwas tun, was ich selbst nicht möchte? Eigentlich sollte mir kein Mensch, den ich mir nicht selber ausgesucht habe, mir vorschreiben, was ich zu denken/tun habe. Wenn nötig auch mit (Polizei-)Gewalt.
Du schreibst, dass "Jungen" in der Schule keine "Jungen" mehr sein können. Bei der Aussage musste ich irgendwie dran denken, dass im heutigem System generell "Menschen" keine Menschen mehr sein können, da die sich ganz der Produktivität hingeben müssen, damit die Sache, wie du schon sagtest, mit dem Fließband funktioniert.

Dieser ständige Zwang der einem auferlegt wird macht die "Menschen" kaputt(, wenn sie dies nicht schon sind). Jeder sollte doch so leben können, wie er es möchte.(Solange es natürlich im Rahmen des möglichen liegt). Keiner sollte von anderen zur irgendwas gezwungen werden...Aber anscheinend verstehen die "Menschen" das nicht..

PS: Gedanken nicht ändern. Auch wenn Sie dich zum Wahnsinn treiben. Ändere lieber das, was dir deine Gedanken versuchen zu sagen.

Mit freundlichen Grüßen, Luc

The only way you can survive is to spread to another area. There is another organism on this planet that follows the same pattern. A virus. Human beings are a disease, a cancer of this planet, you are a plague, and we .. we are the cure.
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Nautilu$

F.T.S.

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03.09.2012 01:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Tja, wer kennt das nicht. Wobei Ich nur das Berufskolleg gehasst habe (Grundschule top, kurzes Intermezzo am Gymi für die Tonne, Real auch astrein, Berufsschule OK): Ein Schüler dümmer als der andere (es wurde jeder Asi angenommen), Lehrer tw. Sadisten (Poster von 'ner anderen Gruppe aufhängen, sonst gibt's 'ne 6 oder mit 'nem Kollgen zum Schulpsychologen, weil man während des Unterrichts im Web gesurft ist - wtf). 2 Jahre für 'n Arsch (kein Abschluss), hätte ich das vorher gewusst (mathefixierte Schule), wäre Ich nicht auf's Berufskolleg gegangen. Naja, lange her.

Wichtig ist es aber, etwas in der Tasche zu haben, daran kannst Du nix groß ändern. Ich würd' mir lieber 'nen Ruck geben. Das sagt sich natürlich so leicht. Augenzwinkern Ich hab' früher auch auf o.g. Schule blaugemacht, weil der Schwachsinn echt kaum zu ertragen war.

Was Ich aber eigentlich schreiben wollte Augenzwinkern :
Gestern lief im ZDF 'ne interessante Sendung zum Thema (altbackenes) Schulsystem, evtl. kann man sich ja noch 'nen Stream anschauen: http://precht.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/Z...219/Precht.html
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Shadowleake



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03.09.2012 14:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@nautilu$ :
ich hab auch nix in der tasche (ohne abschluss von der schule abgehaun und seitdem viel freier smile
ich arbeite im moment in einem jugendhaus als hausmeister...verdien nicht viel, aber scheiß drauf, es macht mir spaß und das is eh nur geld...
man braucht nix um frei zu sein, weil sobald man etwas benötigt ist man nicht mehr frei Augenzwinkern
ich verschenk auch immer wieder geld auf der straße um den leuten zu sagen und zu zeigen, es gibt viel wichtigeres unddie sollen ja nicht zu viel von dem papier halten Augenzwinkern
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reset



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03.09.2012 16:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

lol ich hab abi aber das bringt mir nix. kein bock auf studium oder ausbildung. wozu der scheiß?
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