Gedicht: Mit dem Kopf gegen die Wand
07.10.2008 03:17 |
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Draußen die Sirenen tönen
Zeitungen sind gleichgeschaltet.
Menschen hilflos, betteln Löhnen
hinterher, sind bleich, verwaltet
werden sie von höhren Mächten
dort, von oben kontrolliert
sie zu foltern, sie zu knechten,
jeden der nicht funktioniert.
Geblendet aller Sinne von
einem Wahn, man nennt ihn Gier.
Viele riss er mit sich schon,
in wüster, herrschender Manier.
Und jene, die zu tragen scheinen
dieses System der Konkurrenz
jene, die sie plagen meinen
Bayer, Bosch und Daimler Benz
Würden die Ordnung erhalten
Alternativen gäb es nicht
Hierarchien, die früher galten
Sind Ordnung- aus ihrer Sicht.
Kann man ihnen das anschulden,
dass ihr Horizont beschränkt?
Müssen wir es deshalb dulden
ein System, das Menschen kränkt?
Bewegung im Kopf, Phantasie!
Träume, male, schreibe, denke,
beende dieses Hoffen nie,
doch hoffe nicht nur, sondern lenke!
Lenk dein Schiff aufs offne Meer
Und wer im Kopf nicht stehngeblieben
Wird nie Maschine sein und leer
Er wird auf ewig träumen, lieben.
Denn Regung aus den starren Formen
Beginnt im Kopf und tobt es dort
Erstellt man hastig neue Normen
Und schmeißt die alten schnell hinfort.
Nur wer im Kopfe wendig ist
Kann auf Straßen gezielt agiern
Und gegen diesen ganzen Mist
Erfolgreich mutig rebelliern!
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Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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