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At Dian:
Ok.
Aber das braucht noch etwas Zeit für mich zu lesen, wenn ich mir dieses Pamphlet überhaupt jemals komplett durchlese. Bei Gelegenheit werde ich mich mal darauf beziehen, wenn ich das geschafft habe. Einiges ist ja ganz nett, aber Du wirst es nicht glauben, beim Überfliegen regte sich an manchen Stellen schon Widerstand gegen Deine Ausführungen zu Schulpflicht, Geschichte der Nationen, anarchistischen Reflexen und Gewaltphantasien. Aber so muß es ja sein.
| Zitat: |
| ist es doch im Zweifelsfall ungleich sinnvoller, einen mathematisch wenig gebildeten, aber innerlich ausgeglichenen Menschen auf die Gesellschaft loszulassen, als ein durch Schulstress und Konkurrenzkampf seelisch kaputtgemachtes Rechengenie. |
Heee! Damit trittst Du aber einigen hier auf die Füße ...
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Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
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Arne Kroger unregistriert
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Kapitel drei finde ich voll okay.
Ist nur an einigen Stellen 'n bisschen unlogisch aufgebaut, weil Du erst immer die Beispiele mit der Teilzeitarbeit bringst, aber später dann doch sagst, dass es eine reine Organisationsfrage ist, wie und welche Arbeit überhaupt verteilt werden muss. Ich halte auch das Lebenszeitprinzip der Arbeit für Schwachsinn, warum soll man nicht mal zwischendurch, wenn man ausgelaugt ist, mal 2,3 Jahre nix machen und dann später mehr, oder warum soll man mit 65 oder 67 auf einmal nix mehr tun, so als Beispiel für andere Organisationsformen der Arbeitszeitverteilung.
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Hi
Hab nicht alles gelesen. Aber zu Kapitel 1 will ich noch anmerken:
Der Mensch ist ein Rudeltier und Rudel haben meist eine genaue Hackordnung. Ich würde Rudeltiere nämlich von Herdentieren unterscheiden. Herdentiere sind für mich Pflanzenfresser, während Raubtiere Rudel bilden.
Rudel verteidigen eher ihr Revier und sind eine kleine verschworene Gruppe, während Herden nie gross genug sind und wenn sich zwei treffen sie sich zusammenschließen.
Menschen sind eben auch nur Tiere und obwohl sie prinzipiell die Möglichkeit haben sich über ihre natürlichen Instinkte zu erheben haben sie es in Bezug auf ihr Rudelverhalten bis heute nicht geschafft. So muss überall erst eine Hackordnung festgelegt werden bevor losgelegt werden kann. Es ist wichtiger zu klären wer nun Bundeskanzler ist als die eigentliche politische Arbeit. Egal wo wir sind, wir formen Rudel und legen unbewusste Hackordnungen fest. In jeder Gruppe ist uns ziemlich sofort klar wer unter uns, über uns steht oder gar auf gleicher Stufe.
In diesem Punkt sind wir unseren Hunden völlig gleich, daher war und ist es sehr leicht für uns diese Wesen als treuer Begleiter zu haben.
Die Frage die sich mir stellt wird es jemals möglich sein den Hund Mensch in eine Katze zu verwandeln. Mein Ziel von Anarchie funktioniert nämlich nur mit Katzen, Tieren die Fähig sind selbstständig zu handeln.
Ich denke, es gibt genug EInzelgänger und Katzen unter den ganzen Hunden und Rudelmitgliedern, so dass vielleicht ein Zwischenweg möglich ist, die diese Einzelgängern mehr Möglichkeiten gibt und den Hunden die Möglichkeit bleibt ihrer Natur auch weiter zu folgen.
Liebe Grüsse
Jack
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Hab beim suchen diese Antwort gefunden, man ersetze Hund durch Mensch, dann seht ihr warum ich es wichtig fände etwas zu ändern:
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Hunde sind Rudeltiere und machen das,was der Führer,in diesem Fall das Herrchen,von ihnen verlangt.Katzen sind von Natur aus Einzelgänger und kennen keine Unterordnung.Sie tun nur das,was für sie Sinn macht oder worauf sie Spass haben.Mein Kater zum Beispiel geht mit mir spazieren,weil er das gerne macht.Hab noch eine Katze,die das nie tun würde.Aber der Begriff zahm passt in diesem Zusammenhang nicht.Denn zahm kriegt man die meisten Katzen ohne Probleme,während ein Hund theoretisch immer durchticken könnte und veruchen will,Rudelführer zu werden.Glaub mir,eine Katze hat noch nie einen Menschen zerfleischt,und Katzen greifen auch nicht einfach so Menschen an.Aber jeder kennt wohl jemanden,der von einem Hund gebissen wurde..
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Hansi unregistriert
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Also ich wurde schon öfter von Katzen gebissen und gekratzt. Von nem Hund noch nie, ausser spielerisch.
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Arne Kroger unregistriert
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Da wir sowieso nicht wissen, wie das genau abgelaufen ist, als der Mensch entstand, können wir auch schlecht sagen, welche Anteile bei uns Herden- und welche Rudelartig sind.
Katzen mögen mich, aber ich muss mich manchmal kratzen, wenn ich die zuviel streichele oder mit denen rumspiele, da ich gegen deren Haare allergisch bin. Und zumindest Hunderüden versuchen, wenn sie so ab der Größe eines Schäferhundes sind, mich zu ficken. KA, woher die das wissen, dass ich 'ne Schwuchtel bin.
Zu Kapitel vier:
Ist unheimlich viel und trotzdem noch nicht alles.
Also, zum einen fiel mir auf, dass sich da Sachen wohl schon beim Schreiben überholt haben, denn dieser Staat geht dank Schäuble eben schon lange in die Richtung, dass er seine ganze Bevölkerung nicht mal mehr zu ihrem angeblichen eigenen Schutz überwachen will, sondern sie alle grundsätzlich unter Generalverdacht stellt.
Und es fehlt bei den Bemerkungen über Meinungsfreiheit auch noch ein Punkt, der darauf verweist, dass dieser Staat eine ganz einfach Logik hat, wie man Meinungsfreiheit vermeidet. Wer seinem Chef sagt, dass er ein unfähiger Kretin ist, wird eben von einer Summe leben müssen, die weit unter dem Existenzminimum liegt. So wirken sich auch soziale Verwerfungen wie Hartz IV auf die Meinungsfreiheit aus.
Und eine Zeitung und ein Privatsender, die berichten, wie Scheiße doch Autos sind, werden wohl relativ wenig Werbeaufträge von Autofirmen bekommen. (Stattdessen läßt man heute angebliche neutrale Informationsartikel oder -spots gleich von Interessenvereinigungen produzieren, ist auch preiswerter.)
Und auch bei der Interessenabwägung der Abgeordneten müsste noch deutlicher rein, dass derjenige immer den Konflikt gewinnt, der dem Abgeordneten oder dem Minister, sobald es möglich ist, immer den größten Gewinn in Form von Beraterverträgen, Aufsichtsratposten etc. verspricht.
Dafür ist an der ersten Stelle, wo es um Volksverhetzung in Form der Auschwitzlüge geht, das etwas sanft formuliert, wird zwar später klargestellt, wie das zu verstehen ist, weiß aber nicht, ob ich das nicht anders strukturiert lieber sehen würde, wenn das direkt bei der ersten Erwähnung erläutert würde.
Problem ist eben, dass das Kapitel sehr inhaltsreich und dadurch etwas zäh ist. Ich muss mal alle Kapitel erst zu Ende lesen. Evtl. fällt mir was ein, ob man die Gliederung noch etwas übersichtlicher machen kann.
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puh, die philosophie ist 52 A4 seiten lang. wollte sie mir eigentlich ausdrucken und auf dem weg zur arbeit und auf dem rückweg lesen..
nur aus neugier..kann man einzelauflagen davon bestellen ?^^
vllt in handbuchgröße.
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dian unregistriert
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Jetzt warte halt noch! So lange dauert's ja nicht mehr.
Ich habe das im Übrigen noch nicht einmal für mich selber ausgedruckt vorliegen.
Das mache ich demnächst aber noch, weil man auf dem Papier doch irgendwie einen besseren Überblick hat als vor dem Bildschirm.
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Arne Kroger unregistriert
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So, jetzt hab' ich mich mal an Kapitel 5 rangemacht und kann dazu eigentlich wenig sagen, weil ich eben zu der dort beschriebenen Sorte zähle, die Religionen und ihre Schriftstücke eben maximal einen kulturhistorischen Aspekt zusprechen.
Aber mal was anderes:
Hat eigentlich sonst keiner was dazu zu sagen?
Wer liest das denn sonst noch und zwar so, dass er es auch kapiert und dazu was sagen kann???
Ich meine, es ist etwas zu schade und auch nicht unbedingt Sinn der Unity denke ich, dass alle das hier still zustimmend und abnickend zur Kenntnis nehmen.
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Arne Kroger unregistriert
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Bin jetzt beim sechsten Kapitel anbelangt:
Der überwiegend größte Teil ist hervorragend, ich hätte evtl. es noch etwas mehr herausgestellt, dass es ja gerade auch so ist, dass sich im Rahmen der "Globalisierung" bestimmte Nachteile für Angehörige bestimmter Nationen nicht vermeiden lassen. Und da eben das Kapital immer noch aus einzelnen gegeneinander konkurrierenden Kapitalisten besteht, ist das dann natürlich wieder ein Vorteil für die Kapitalisten der einzelnen Nationen, wenn sich die Menschen auf einmal wieder auf ihre Nation besinnen anstatt darauf, dass sie ihre Interessen wahrnehmen, auch gegenüber den Kapitalinhaber des Landes, dem sie sich zugehörig fühlen.
Im letzten Abschnitt ist mir etwas unwohl bei dieser "Zurück zur Natur"-Sache.
Ich bin mir da nicht sicher, ob ich das will.
Da hätte ich besser einen eigenen Abschnitt noch zu gewünscht (kommt ja evtl. noch? Ich bin immer noch nur bis Kapitel 6 gekommen), in dem es etwas deutlicher klargestellt wird, was es an sinnvollen technischen Errungenschaften gibt und was es an sinnlosen gibt.
Natur an sich ist nicht unbedingt schön. Und Zivilisation mit all ihren technischen Errungenschaften nicht grundsätzlich sinnlos oder überflüssig.
Btw. gibt es jetzt auch diesen Thread doppelt. @Ina hat sich diesbezüglich eingeschaltet im Keller.
http://www.theunity.de/XMB/viewthread.ph...&page=1#pid5268
Fällt mir aber auch nix zu ein, wie man das irgendwie verarbeiten sollte.
Außerdem hab' ich die ja auch noch nicht ganz durchgelesen.
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dian unregistriert
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| Zitat: |
| Natur an sich ist nicht unbedingt schön. Und Zivilisation mit all ihren technischen Errungenschaften nicht grundsätzlich sinnlos oder überflüssig. |
Ich verstehe schon, was du meinst... und natürlich hast du recht, die Unity-Philosophie soll keine Anleitung zur Ökospinnerei sein, worin verkündet wird, dass die Mutter Erde einen warmen Busen hat und wir uns alle im Kreis aufstellen und uns zärtlich an sie schmiegen müssen, um glücklich zu werden, oder sonstiger Esoterikquark.
Also ich sehe das eigentlich ganz genauso, dass die Zivilisation auch ihre guten Seiten hat... und ich denke, ich habe das auch irgendwo so formuliert. (beispielsweise gleich am Anfang im Prolog, aber auch in dem angesprochenen Kapitel noch mal in irgendeinem Nebensatz)
Naja, aber als ich die Stelle geschrieben habe, wollte ich eigentlich schnell fertig werden und war schon etwas genervt... daher kann es schon sein, dass mir das etwas zu missverständlich geraten ist.
Da werde ich mich auf jeden Fall noch mal damit befassen und schauen, ob sich das vielleicht noch etwas deutlicher formulieren ließe.
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Arne Kroger unregistriert
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Also, zum einen direkt dazu:
Ich habe gerade schon im Keller @Lonewolf angesprochen, dass wir erstmal sehen müssen, ob das Statement nun wirklich so abgefasst sein muss, dass jeder damit einverstanden ist oder ob es nicht ausreicht, wenn man einfach zumindest, sofern der Text online kommt, auf den Thread hier verweist, wo Ergänzungen oder Gegenpositionen stehen könnten. Bin ich mir auch noch nicht schlüssig, wie das ablaufen könnte.
Zu Kapitel 7:
Da muss ich ehrlich sagen, das Kapitel halte ich für das bislang konfuseste, bei dem ich auch nur bedingt zustimmen kann.
Zuerst einmal muss natürlich der semifreundliche Antideutsche auf eine Unlogik hinweisen:
Du erwähnst vorher in dem Kapitel, dass es unsinnig ist, die Menschen nach Nationalitäten zu benennen, und hier kommst Du mit "Palästinensern" und "Israelis". Das ist unlogisch. Es ist evtl. die Mehrheit der dortigen Bevölkerungen, die so denken, aber eben nicht alle. Kann sein, dass es unter Palästinensern noch ein paar weniger gibt, weil die nicht so ein hohes wirtschaftliches und damit auch bildungsmäßiges Niveau haben wie die meisten Israelis, aber dass es selbst auf palästinensischer Seite durchaus genügend Menschen gibt, die sich nicht in den Herdentrieb einreihen (oder zumindest einreihen wollen, bei denen kommt ja noch hinzu, dass die u.U. mit unangenehmeren Konsequenzen sogar noch rechnen müssten als die Israelis, die sich nicht einreihen wollen), bestreite ich ja nicht mal. Das müsste irgendwie anders formuliert werden, so ist das widersprüchlich zu dem anderen Kapitel.
Insgesamt bin ich mir bei den Erläuterungen, die Du gibst, nicht ganz sicher, ob das alles so abläuft. Warum sich jemand einer Eingruppierung in eine bereits vorhandene Peer-Group widersetzt, ist ein bisschen komplizierter und auch nicht so einfach, wie Du das darstellst. (Was das anbelangt, bin ich mir persönlich gar nicht so sicher und muss sogar fast mal @Ina zustimmen, dass das nicht unbedingt der Punkt sein muss, der ALLE gleich glücklich machen muss. Bin zumindest skeptisch.)
Als einen Weg von vielen kann man das so sehen, aber so ganz verallgemeinernd würde ich das gar nicht ausdrücken. Das ist mir wirklich etwas zu verallgemeinernd. Wer sich in Gruppen unterordnen will, soll dazu auch die Gelegenheit haben, aber eben nicht die Gelegenheit dazu erhalten, diejenigen, die das nicht (mehr) wollen, von anderen Wegen abzuhalten. Das kommt imo da zu wenig rüber.
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zanthia unregistriert
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@dian
das bewusstsein der menschen zu verändern ist der einzige weg, die welt zu verbessern.
Nur um dies jedoch überhaupt leisten zu können, muss man zunächst einmal erkennen, welche schädlichen meme und wertvorstellungen am stärksten die menschliche natur deformieren und ihr kraft und individualität rauben.
Die kinder, die einst zu zombies erzogen wurden, haben zudem subtile „assimilationstechniken“ erlernt , die sie meist sogar unbewusst anwenden um ihr weltbild zu schützen. Wie du sagtest, haben sie eine wahnsinns angst durch die offene tür zu gehen ; zudem ahnen sie, dass sie ihr ganzes bisheriges leben verraten und für nichtig erklären müssten und sowas ist unerträglich.
Schon kinder beeinflussen und disziplinieren einander mit erlernten überich-sprüchen.
Die absurdität dessen, was sie einander beibringen , fällt erwachsenen meist nicht mehr auf.
Hier mal ein paar beispiele:
unter erwachsenen es ist nicht erwünscht ,mehr als einen menschen zu lieben, mit dem man nicht verwandt ist.
Die freie verfügungsgewalt über den eigenen körper und die eigenen tiefen gefühle treten menschen zu gunsten einer speziellen wirtschaftsgemeinschaft ab.
Da gefühle nicht gegenseitig kontrollierbar sind, treffen sie präventivmassnahmen je nach gesellschaftsform sogar in form von ächtung, verhüllung, ausgehverbot oder gar verstümmelung.
Halten sie die gegenseitig versprochene verfügungsgewalt nicht ein, verlieren sie für den gegenpart ihren wert...und werden weggeworfen.
Liebe wird per beschluss zugesichert und per beschluss für nichtig erklärt.
Die unter dem wert der liebe geführte wirtschaftsgemeinschaft muss isoliert bleiben. Niemand , der nicht verwandt ist, darf daran teilhaben und das interesse an anderen hat oberflächlich zu bleiben.
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Arne Kroger unregistriert
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| Zitat: |
Original von zanthia
@dian
das bewusstsein der menschen zu verändern ist der einzige weg, die welt zu verbessern.
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Wie gut, dass ich eigentlich glaube, dass die Welt es schon noch alleine schafft, so zu werden, wie sie sein soll und ich maximal dafür sorgen will, dass die Menschen, die in ihr leben, glücklicher werden.
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Kebap
porno jüngling aus der hölle
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dian unregistriert
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| Zitat: |
| Schon kinder beeinflussen und disziplinieren einander mit erlernten überich-sprüchen. Die absurdität dessen, was sie einander beibringen , fällt erwachsenen meist nicht mehr auf. |
Kannst du das etwas näher erläutern, gerade, in wie fern sich Kinder ohne Beeinflussung durch Erwachsene gegenseitig disziplinieren? Und was meinst du mit "Überich-Sprüche"? (ich bin leider kein Psychologiestudent oder sowas. Also erklär's bitte nochmal, für die Dummen hier..)
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zanthia unregistriert
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ich halte zwar selber nicht viel von freud , aber die idee vom über-ich finde ich ganz anschaulich.
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cber-Ich
"das darfst du aber nicht..." fällt mir spontan als über-ich spruch ein, den schon kleine kinder gerne einander sagen.
beeindruckt hatte mich eine szene , die ich als kind mit meinem kleinen bruder erlebte. ich war zu fuß und er mit seinem dreirad unterwegs, als wir an einem grundstück vorbeikamen, das noch nicht eingezäunt war, weil dort noch gebaut werden sollte. die familie, die dort bauen ließ, war mit ihren 2 töchtern, welche vielleicht gerade mal 6 -7 jahre alt waren zur besichtigung dort. und als mein bruder mit seinem dreirad vom fußweg ein paar zentimeter rüber auf das grundstück rollte, kamen die mädchen an und sagten ihm, er dürfe das nicht, er solle wieder runter von ihrem grundstück und sie drängten ihn zurück, ohne , dass er überhaupt so schnell begreifen konnte, was er getan haben sollte. die art, wie sie ihn kalt zurechtwiesen war für mich eindeutig von erwachsenen eingeimpft.
die beeinflussung von erwachsenen ist hier nicht unmittelbar, sie fand schon vorher statt und hat ihren schaden bereits angerichtet.
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ich finde einen aha-effekt eigentlich besser als die erkenntnis, dass aktive beeinflussung im spiel wäre.
dies bedeutet leider aber auch, dass ich gutgläubig genug bin, stets daran zu glauben, dass jeder zu einem punkt kommen kann, an dem er an alles glauben kann.
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