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Zum Ende der Seite springen die klassische Demonstration- eine veralterte Form des Widerstands?  
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Bakunins Bart




die klassische Demonstration- eine veralterte Form des Widerstands? 02.08.2008 01:36 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Was denkt ihr sollten alles die Ziele einer Demonstration sein? Welche von diesen werden in herkämmlichen Demonstrationen eurer Meinung nach zu wenig respektiert?
Und wie könnte man diese besser berücksichtigen?

Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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deldenker

Freund der Nacht

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02.08.2008 02:07 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

1.: Pazifismus, "gegen G8", legalisierung von Cannabis ( http://cannabislegal.de/ ), Freiheit. Gerechtigkeit, Datenschutz... nur, um ein paar zu nennen.
2.: alle!
3.: Keine Ahnung.

"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Arne Kroger
unregistriert
02.08.2008 03:23 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich bin in meiner Jugend auf einer ganzen Menge Demos gewesen.

Ich würde sagen, dass schönste ist immer, viele Menschen wieder zu treffen, die man irgendwoher kennt und die man sonst selten sieht.
Wer sich gerne prügelt, sollte auch zu seinem Recht kommen.

Und in den Demos, die ich bislang erlebte, ist es ja meistens so, dass, wenn jemand Wert auf eine Eskalation mit der Polizei legt, diese ungerne unterscheidet zwischen denjenigen, die gerne etwas Action wollen und denjenigen, die einfach mal ein bisschen mit alten Bekannten reden wollen.

Wie man das ändern soll, weiß ich auch nicht, denn ohne die friedlichen Demonstranten wäre die andere Gruppe relativ hilflos, also ohne Schutzschild. Evtl. sollten sich die Demonstranten, die eher auf Action Wert legen, sich etwas besser ausrüsten, so dass Chancengleichheit mit den Bullen besteht. Dann könnten die das ausfechten und die anderen ggf. rauslassen ohen dass diese unsolidarisch sich zurückziehen würden.
Hansi
unregistriert
02.08.2008 10:55 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Was redet ihr da alle? Eigentlich ist das doch alles einfacher als es aussieht. Ne Demo hat ja in den meisten Fällen eine "Überschrift" die aussagt, was mit der Demo bewirkt werden soll und weswegen man überhaupt demonstrieren geht. Das kann viel heißen oder eben auch gar nichts, also sollte man schon aufpassen was man formuliert, wenn man eine Demo organisieren möchte bzw. welche Leute man auf die Straße locken möchte. Meist geschieht das ja ohnehin auf Grund von Vorkommnissen (z. B. G8-Gipfel) und anhand der Situation wird sich dann auch der Inhalt einer Demo definieren. Und theoretisch kann man ja für alles demonstrieren, was einem persönlich wichtig ist, da sind die Möglichkeiten ganz individuell und nahezu unbegrenzt.
Leberkrebs
unregistriert
02.08.2008 18:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich finde das Demonstrationen vor allem am verkehrten Ort stattfinden. Das liegt aber auch daran, das eine Demo erst "genehmigt" werden muss. Und schon allein damit, wird sie sinnlos.
Die Bonzen können sich auf "genehmigte" Demos vorbereiten, Polizei auffahren und selber den Ort meiden.
Was wir brauchen sind spontane Demos und Krawalle die bevorzugt in den Stadtvierteln der reichen Ausbeuter und Systemverteidiger stattfinden. Ohne Anmeldung, zu jeder Uhrzeit und sogar an Heilig Abend!
Arne Kroger
unregistriert
03.08.2008 05:17 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Man muss sie ja auch nicht unbedingt anmelden.

Bakunins Bart




03.08.2008 13:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Es gibt zur Zeit so ne STrategie: und zwar gibt es einen Demo-Zug und von diesem spalten sich immer wieder kleine Gruppen ab und machen kleine, kreative Aktionen in anderen Straßen... Die sind dann schwieriger zu kontrollieren als in dem "Kessel"

Mit der Frage, was man mit einer Demo erreichen will meine ich nicht die Thematik sondern z.B. "Auf Missstände aufmerksam machen"; "Zeigen: du bist nicht allein mit deinem Anliegen,..."

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Leberkrebs
unregistriert
03.08.2008 19:30 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Eine Demo soll den Verantwortlichen zeigen: "Wir haben die Schnautze gestrichen voll und wenn nicht endlich dieses Scheiss-System aufhört, dann werden wir handgreiflich!" "Und seht uns nur gut an, wir sind viele und werden immer mehr!"

Das sind für mich die Kernaussagen bei jeder Demo, egal welches Thema sie hat. Vor allem die 2. Aussage wird in der Praxis aber meist ungenügend, weil es fast nie wirklich viele Demonstranten sind.
Über 10.000 Leute lacht die Regierung doch nur. Interresse kommt erst auf wenn mindestens 1 Million marschiert.
Arne Kroger
unregistriert
04.08.2008 03:11 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Okay, Strategien gibt es einige, wie man Demos etwas besser planen kann, meistens muss jedoch die Polizei mitspielen.

Insgesamt kann man mit sehr militanten Demos in manchen Punkten dafür sorgen, dass ein Thema in die Öffentlichkeit kommt, damit sich so die Meinung durchsetzt, dass die sog. friedlichen Demonstranten ja schon recht hätten, aber man eben die Gewalt verurteilen kann oder so als Kleinbürger.

Das hat zumindest die Atomkraftanwendung etwas verzögert, wenn es auch eben nur eine kurzzeitge Verzögerung gebracht hat.
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