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Wir kotzen uns selber an
12.05.2014 14:16 |
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Liebe Unity-User,
erfahrungsgemäß ist es ja mit der Selbstkritik in der Unity nicht weit her. Dennoch oder gerade deswegen möchte ich einmal fragen ob Ihr etwas an Euch auszusetzen habt und wenn ja, was. Dazu gehört dann natürlich auch die Auflistung dessen, was Euch wichtig ist und was nicht. Schließlich wird keiner Kritikpunkte in Bereichen finden, auf die er gar nicht wert legt. - Oder etwa doch?
Ich bin gespannt.
Nemi-Gruß
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| Zitat von Sevenskaja: |
Ist das jetzt eine Aufforderung das wir uns selber anpissen sollen anstatt uns gegenseitig ans Bein zu pinkeln?
Ich glaube kaum das hier irgendwer schreiben wird das er sich für den ärgsten Loser von Deutschland hält und nichts auf die Reihe kriegt.
Ist ja auch doof seine Schwachpunkte offen zur Schau zu stellen und zu warten bis irgend ein "netter" Mensch genau diese Schwachstelle dafür ausnutzt um einen weh zu tun oder um einen zu demütigen. |
Ich lasse es darauf ankommen: Ich halte mich eigentlich in allen Bereichen für unzulänglich, die mir einfallen. Meine Allgemeinbildung reicht mir nicht, im Job bin ich nicht erfolgreich, von dem ein oder anderen Job ´mal abgesehen, sportlich bin ich eine Katastrophe und seelisch oft nicht ausgeglichen. Ich habe viele der Menschen verloren, die mir wirklich wichtig waren.
Ich trainiere bestimmte Dinge, muss jedoch zugeben, dass mein Training wesentlich härter sein sollte. - Ich arbeite oft daran, erziele aber sehr wenig Erfolge.
Und nun?
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| Zitat von Nemesus: |
Ich lasse es darauf ankommen: Ich halte mich eigentlich in allen Bereichen für unzulänglich, die mir einfallen. Meine Allgemeinbildung reicht mir nicht, im Job bin ich nicht erfolgreich, von dem ein oder anderen Job ´mal abgesehen, sportlich bin ich eine Katastrophe und seelisch oft nicht ausgeglichen. Ich habe viele der Menschen verloren, die mir wirklich wichtig waren.
Ich trainiere bestimmte Dinge, muss jedoch zugeben, dass mein Training wesentlich härter sein sollte. - Ich arbeite oft daran, erziele aber sehr wenig Erfolge.
Und nun? |
Ui da hast du ja jetzt voll was riskiert und dir nen Zacken aus der Krone gebrochen ,mit diesem schonungslosen Seelenstrip
Also so harte Selbstkritik sieht man selten, Respekt.
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| Zitat von Sevenskaja: |
| Ist ja auch doof seine Schwachpunkte offen zur Schau zu stellen und zu warten bis irgend ein "netter" Mensch genau diese Schwachstelle dafür ausnutzt um einen weh zu tun oder um einen zu demütigen. |
Vielleicht ist es gar nicht so doof, wie es scheint. Ich stelle mir gerne eine bessere Welt vor. Ihr nicht?
Wäre es in einer besseren Welt vielleicht so, dass jeder seine Stärken und Schwächen öffentlich ausbreiten könnte, ohne fürchten zu müssen, gleich dafür angegriffen, auf den Arm genommen, in die Tonne getreten zu werden?
Stellen wir uns für einen Moment vor, die Unity wäre ein solcher Ort, ich hätte hier diesen Thread eröffnet und gleich ein oder zwei Dutzend User wären meinem Beispiel gefolgt und hätten ihre Schwachstellen offenbart.
Stellen wir uns nun vor, ein oder zwei User würden in diesem Thread versuchen, die Schwachstellen der anderen auszunutzen. Wären nicht die ein oder zwei User, die das versuchen würden, die doofen? Und würde der Rest der User dies nicht sofort erkennen?
Ich denke schon. Und da die Reaktion der meisten User nicht sonderlich amused wäre, würden sich die ein oder zwei User vielleicht ziemlich gut überlegen, eine solche Aktion noch einmal zu versuchen.
Genug geträumt. Wir sind nicht in einer besseren Welt. Und genau deshalb regiert in vielen Internetprojekten eine gewisse Angst. Diese Angst hat viele Schattenseiten. - Das mulmige Gefühl, wenn man einen Beitrag geschrieben hat, bei dem man sich nicht so sicher ist, wie er ankommt, oder vielleicht auch nur das schlechte Gefühl von einem selbst, nachdem man den seinen Post abschickte und nicht alles gesagt hat, was man gerne gesagt hätte.
Sie hat aber auch ihre Vorteile. Zum Beispiel halte ich jede Wette, dass viele User deshalb immer wieder zurückkommen, um zu sehen, wer sie nach ihrem Post nun wieder angepöbelt hat. Die Idee ist: Man wurde falsch dargestellt und möchte dies nun richtig stellen. Und das ist dann die Motivation für den nächsten Post.
Das steigert sicher die Aktivität aber nicht wirklich die Kommunikation, nicht wahr?
Aber angenommen, jeder User der Unity würde versuchen, es besser zu machen, würde dies nicht genau irgendwann zu einer besseren Unity und damit auch zu einer besseren Welt führen, auch wenn der Bereich in Anbetracht der Welt so entsetzlich klein ist?
Ich denke schon.
Und Ihr?
N.
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re: Sevenskaja
14.05.2014 14:10 |
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| Zitat: |
| Für die Lücken in der Allgemeinbildung gibt es Wikipedia oder den Brockhaus wo man nachlesen kann. |
| Zitat: |
| Egal ob jetzt in der Realität oder im Internet. |
Apropos Bildungslücken:
Wikipedia schreibt zum Thema "virtuell": >>Somit ist „virtuell“ nicht das Gegenteil von „real“ – obwohl es fälschlicherweise oft so verwendet wird – sondern von „physisch“...<<
Virtuell (Lateinisch kommt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie "fähig, zu wirken".
Mit anderen Worten: Gedanken kannst Du nicht anfassen aber sind sind existent und können verändern. Ich habe in der Unity einige User zuerst virtuell und dann physisch kennengelernt und im Plateau sowieso. Wenn Du im Lotto gewinnst, wird Dir virtuelles Geld auf Deinem Konto gut geschrieben. Aber Du kannst es am Bankautomaten in reale Scheine umtauschen.
Ich weiß, dass es in der Unity immer wieder Leute gibt, die völlig unfähig sind, dies in ihren Kopf zu bekommen. Es wäre wirklich schön, wenn Du eine Ausnahme wärst.
| Zitat: |
| Wenn ein jeder Mensch sich ein wenig mehr um sein eigenes Umfeld kümmern würde dann wäre sicher vieles nicht so scheiße. |
Okay, diese Feststellung ist wertvoll. Daran sollten wir vorerst festhalten.
| Zitat: |
| Von dem her würde ich jetzt sagen das ein besseres Miteinander nur möglich ist wenn genügend Leute den selben Wunsch danach haben. Da dies aber nicht so der Fall zu sein scheint bleibt meiner Meinung nach nur die Möglichkeit sich abzugrenzen und vorsichtig zu sein mit dem was man an sein Umfeld so aussendet. |
Um Weiterzukommen müssen wir interpretieren, was wir wahrnehmen. Das hast Du getan: Du hast das Treiben in der Unity beobachtet und kamst zu dem Schluss, dass wohl nur wenig Menschen hier den Wunsch nach einem besseren Umgang miteinander hätten.
Aber theoretisch könnte es auch andere Motive geben, weshalb sich die User der Unity so verhalten, wie sie sich verhalten. Gibt es für meine Behauptung Indizien? Ja, die gibt es tatsächlich. Es gibt nämlich einige User, die sowohl im Plateau als auch in der Unity sind. Und die sagen (abgesehen von einem Neuzugang, der sich noch gar nicht beteiligt hat), dass sie das Klima in der Unity nicht schön finden.
Du scheinst mir auch nicht glücklich zu sein, mit dem Klima Deines Umfeldes. Und dann sind da natürlich noch PNs, die ich ab und an innerhalb der Unity bekomme, von Unity-Usern, die mir ebenso den Eindruck machen, dass sie sich nicht sonderlich wohlfühlen.
Welche anderen Gründe könnte es also noch geben? Vielleicht sind hier viele Leute eingeschüchtert, sie haben schlechte Erfahrungen gemacht, vielleicht nicht nur innerhalb der Unity. Vielleicht sogar in anderen Projekten.
Diese Leute könnten zur Ansicht gelangen, Vorsicht sei geboten. Und tatsächlich: Sie sind dann weniger angreifbar. Aber: Eine Firewall wirkt immer in beide Richtungen: Je mehr Du oder jemand anders sich isoliert, desto weniger kommt auch emotional zu Dir / zu ihm durch.
Gedankensprung:
Skateboarding ist seiner Art her dem Yoga verwandt. Die Bewegungen sind sehr viel schneller aber dennoch meditativ. Jeder Skater, der schon einmal im Leben einen Air gestanden hat (das Abheben durch übermäßigen Schwung in einer Halfpipe, mit späterem "landen", weiß, dass in dem Moment, in dem man vollständig in der Luft ist, die gefühlte Zeit langsamer zu verstreichen scheint.
Wie auch immer: Einer der besten Freunde des weltbekannten Skaters Tony Hawk, Steve Caballero sagte einst:
"Verdiene Geld, als wenn Du es nicht nötig hättest. Liebe, als wenn Du nie in Deinem Leben verletzt worden wärst. Und skate, als würde niemand zusehen."
Steve Cabellero gilt in Skater-Kreisen noch immer als Legende, ähnlich wie Tony Hawk.
Ich habe in letzter Zeit wieder unmögliche Spekulationen über mich von Seiten diverser Unity-User gehört. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich hier posten würde, weil mir der geistige Austausch wichtig sei. *g*
Lassen wir das ´mal im Raum stehen. - Sagen wir einfach: Es gibt auch andere Gründe, zu posten, als sich austauschen zu wollen.
Zum Beispiel um anzuzeigen, dass man sich nicht unterkriegen oder einschüchtern lässt. Dass man bereit ist, die eigenen Fehler und Unzulänglichkeiten zuzugeben, und daran zu arbeiten.
Denn erst wenn man bereit ist, BEI SICH genau hinzusehen, wird man auch fähig sein, daran etwas zu ändern. Sich zu Verbessern ist Wachstum.
Holt man sich mit dieser Art öfter eine blutige Nase? Zunächst ja. Und ich habe mir innerhalb der letzten Jahre immer ´mal wieder ein blutige Nase geholt.
Aber ich kann Dir versichern, dass es, sofern Du durchhältst, immer weniger wird. - Denn mit der Zeit kennst Du Deine Pappenheimer, und zwar egal, in welchem Umfeld. - Witziger Weise gibt es nämlich immer die selben Leute in unterschiedlichsten Projekten oder in der Welt jenseits des Netzes.
Je öfter Du das tust, desto stärker wirst Du im Vergleich zu den Leuten, die nie etwas anderes gelernt haben als Dich herunterzuziehen, damit sie sich für einen Moment besser fühlen.
Aber wichtiger ist noch, dass Du Dich immer besser behaupten und Deine Interessen durchsetzen kannst. (Und nebenbei: Es wird Dir auch klarer, was Dir wirklich wichtig ist.
Das letztere nennt man wohl Steigerung der Individualität. Das Posten trotz der Gefahr, sich eine blutige Nase zu holen, Zivilcourage.
Mit meinen besten Wünschen,
Nemesus
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Ich befürchte dass man in deinem viel tolleren Forum für das du hier ständig wirbst nix wert ist wenn man dir nicht passt. Deshalb sind da auch nur dieselben paar Leutchen die ausser dir mal was schreiben.
Wenn ich deinen Text da lese muss ich irgendwie an so "Freunde" denken die dir ständig erzählen warum du dir Person xy besser nicht geben solltest um dich zu isolieren und besser manipulieren zu können.
Menschen mit Ehre in den Knochen machen nicht andere schlecht um jemanden für sich zu gewinnen...
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Kannst Du mir mir in diesem Thread bitte eine Stelle zeigen, an der ich für mein Projekt geworben haben soll? Ich finde keine. Sofern Du einen PC hast und keinen Mac, kannst Du es Dir einfach machen: Drücke auf Strg und F (letzteres für Find) und gebe den Namen meines Projekts in das Suchen-Fenster ein, was sich daraufhin geöffnet haben wird. Mein PC zeigt mir dann zwei Stellen an, wo der Name fällt. Und in keiner von beiden werbe ich für mein Projekt.
Ich kenne die Strategie mancher User (egal in welchem Projekt), einfach Dinge zu behaupten, die nicht wahr sind. - Im intuitiven Wissen darum, dass es schon keiner nachprüfen wird. Aber bei mir bist Du damit leider an der falschen Adresse. - Ich mache mir nämlich den Spaß.
"Menschen mit Ehre in den Knochen" (der Spruch ist wirklich super! ) stellen keine nachweislich falschen Behauptungen auf.
Mehr Erfolg beim nächsten Mal.
N.
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Naschön, nennen wir es strategisches Namedropping gelegentlich mit links untermauert , du Schlingel/Erbsenzähler
Dieser Thread:
| Zitat von Nemesus: |
| Mit anderen Worten: Gedanken kannst Du nicht anfassen aber sind sind existent und können verändern. Ich habe in der Unity einige User zuerst virtuell und dann physisch kennengelernt und im *nullwerbungfürdeineprojektchen* sowieso. |
Innerhalb von grademal 2 Wochen oder so:
| Zitat von Nemesus: |
Kannst Du Dir ansehen unter:
*nullwerbungfürdeineprojektchen*
Schreib' mir mal 'ne Karte! |
| Zitat von Nemesus: |
Und hier ein Essay, dass ich einst geschrieben habe, weil mir die aktuelle Poly-Bewegung noch nicht weit genug ging:*nullwerbungfürdeineprojektchen*
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| Zitat von Nemesus: |
Letzteres erfordert eine umfangreiche Kommunikation. In meinem Netzwerk, dem *nullwerbungfürdeineprojektchen*, gab es eine Zeit, in der man mir sagte, man würde sich nicht einigen können. Die Leute dort seien viel zu speziell und individuell, als dass es einen kleinsten Nenner geben könne. Ich habe diese Einstellung intuitiv als falsch empfunden und versucht, Indizien zu finden, dass meine Intuition mich nicht im Stich gelassen hatte. Aus 270 Posts von einem Dutzend Menschen habe ich deshalb nach einer Essenz gesucht. Das
Ergebnis steht übrigens hier:
*nullwerbungfürdeineprojektchen*
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| Zitat von Nemesus: |
Vorgesehen ist jedoch, dass die Teilnehmer des *nullwerbungfürdeineprojektchen* nicht nur textlich besser werden, sondern mit der Zeit auch Admin-Fähigkeiten erwerben.Dafür existiert die Domain
*nullwerbungfürdeineprojektchen*
Es handelt sich um eine Testplattform, in der neue Programme auf deren sinnvolle Verwendung für das verfluchtdashabichglattübersehen
getestet werden können. Aber User können dort auch lernen, wie man Pakete installiert, sie updated oder User verwaltet, ohne gleich am offenen Herzen zu operieren.
Desweiteren habe ich eine kleine Firma gegründet, sicher nichts großes. Aber sie kann ausgebaut werden. Es kann jeder mitmachen,
der das Interesse hat. Und natürlich möchte ich alle die Mitmachen am Gewinn beteiligen.Dieses Projekt kann man, so man denn will, unter
*nullwerbungfürdeineprojektchen*
finden. |
ohne auch nur irgendwie angesprochen worden zu sein, Verweis auf das Thema mit den meisten links von dir
| Zitat von Sevenskaja: |
Hat das irgend einen Grund das du die alten verschimmelten Threads ausgräbst? |
| Zitat von Nemesus: |
Klar hat ya2k einen Grund. Er möchte von diesem Thread-Verlauf hier ablenken.
linkzudeinenfurchtbarwichtigenpostings*
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Ist mir ja scheiss egal was für links gepostet werden, aber erzähl doch keinen quatsch vonwegen du machst hier keine werbung für dein "Projekt". Und wenn, dann schreib wenigstens jedesmal dazu dass du die meisten unity user für dumm hälst. Das steht in deinem heiligen forum, den link such ich bestimmt nicht für dich raus - nenn mich halt lügner -.-
*edit* halt moment, du hast nicht explizit unity geschrieben - es war sicher ein anderes projekt als dieses
| Zitat von Nemesus: |
Ich bewege mich in dieser Zeit wieder in einem Fremdprojekt. - Die meisten User dort sind wirklich dumm. Der Unterschied zwischen mir und ihnen ist also recht groß. - Aber es funktioniert nicht. |
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Ya2k am 14.05.2014 22:59.
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re: Ya2k
15.05.2014 01:03 |
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Ich bin positiv überrascht: Ein ausführlicher Post aus Deiner Feder. Aber was mich weder positiv stimmt, noch überrascht, ist die Tatsache, dass Du völlig ins Off gleitest, und zwar fast die ganze Zeit, die Du in diesem Thread schreibst.
Zur Erinnerung: Das Thema dieses Threads ist Selbstkritik, salopp formuliert mit den Worten:"Wir kotzen uns selber an":
Mit Deinem systematischen Off-Topic-Angriffen verringerst Du die Wahrscheinlichkeit einer Antwort von Sevenskaja zum Thema, die mich wirklich interessieren würde.
Das führen von Themen ins Off wurde innerhalb der Unity immer wieder diskutiert. Wie Du belegst, wurde hier noch keine Lösung gefunden.
Um KURZ Deine Frage zu beantworten:
Am 04.04.2014 schrieb Sevenskaja einen Beitrag in der Uniy/Gemeinsame Projekte /UnityFlyer/Seite 3, der meine Aufmerksamkeit erregte.
Er schrieb:
"Als Alternative und um den ganzen mehr einen revolutionären Eindruck zu geben würde ich eine abgewandelte Form von „Liberté-Égalité-Fraternité“ vorschlagen wo das Wort Unity, also Einheit, vorkommt.
Was haltet ihr von „Liberté-Égalité-Unité“?"
Ich weiß, dass mein Projekt bei vielen Unity-Usern seit Jahren bekannt ist. Ich wartete. Trotzdem hielt es einen knappen Monat lang niemand der Unity-User es für nötig, auf den wirklich guten
Beitrag von Sevenskaja zu antworten. Und weil es kein anderer machte, erschien ich auf der Bildfläche, um Sevenskaja wissen zu lassen, dass ich seine Idee, das Aushängeschild der französischen Revoluton für ein Projekt umzugestalten, wirklich gelungen fand, diese Idee aber bereits seit vielen Jahren von meinem Netzwerk genutzt wird.
Und da ich nicht gerne behaupte, ohne Belege anzuführen, habe ich auf mein Projekt verlinkt, damit er sich selbst davon überzeugen kann.
Sinniger Weise kommentiertest Du meinen Post sofort mit dem Vermerk "Schleichwerbung", was übrigens auch schon wieder eine Off-Bermekung war.
Meine Frage an Dich: Kannst Du eigentlich unterscheiden? Im Rahmen meines Auftretens in der Unity verwies ich auch oft auf das Thema Polyamory in der Wikipedia.
Machte ich damit Werbung für das Wikipedia-Projekt? Oder diente es gerade dem Thema.
Ich hätte den Artikel nicht verlinkt, würde ich ihn nicht gut als Einstieg empfinden. Allerdings gibt es dort Bereiche, mit denen ich als "Poly" mich nicht identifizieren kann. Deshalb verlinkte ich auf einen Artikel, indem ich mich damit auseinandersetze, was ich aus meiner Sicht für gelungen und was ich für fragwürdig halte.
Und ja, ich hatte vor Jahren meinen Artikel in meinem Projekt veröffentlicht. Warum sollte ich nach einer anderen Wiki suchen, wenn ich selbst eine habe?
Alle nachfolgenden Verweise auf meine vermeintliche Namedropping-Guerilla sind einfach nur Erfahrungen, die ich mit meinem Netzwerk machte. Es sollte nahe liegen, dass ich als Admin und Gründer des Plateau auch viele Erfahrungen dort gesammelt habe.
Genug davon. Nähern wir uns wieder dem Thema "Wir kotzen uns selbst an":
Aufgrund meiner vielen Erfahrungen in zahlreichen Projekten komme ich zum Schluss, dass Admins/Mods und User eine Einheit bilden.
Mit anderen Worten: Admins/Mods sind mitverantwortlich für die User und deren Benehmen, und umgekehrt: Je weniger diszipliniert die User eingreifen, desto mehr müssen Admins/Mods eingreifen.
Im Umkehrschluss bedeutet es aber auch, dass Admins/Mods und User voneinander lernen und alle disziplinierter und fairer werden.
Ein gutes Zeichen für diese Form des Miteinanders ist es, wenn Admins/Mods so gut wie gar nicht mehr eingreifen und kein Thema ins off geht. - Und ja, das habe ich schon erreicht.
Wäre ich hier Admin und wollte diesen GEGENSEITIGEN Lernprozess initiieren, würde ich am Anfang Themen splitten, zum Beispiel nach meiner letzten Antwort auf Sevenskaja. - Das hätte sich hier angeboten.
N.
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| Zitat: |
| ( Sevenskaja ) Ist ja auch doof seine Schwachpunkte offen zur Schau zu stellen und zu warten bis irgend ein "netter" Mensch genau diese Schwachstelle dafür ausnutzt um einen weh zu tun oder um einen zu demütigen. |
Wenn man die Größe besitzt zu seinen Schwächen zu stehen, sollte es Anderen eigentlich nicht so leicht gelingen, einen damit auch zu verletzten oder zu demütigen.
Aber mal um auf das Thema zurück zu kommen, nachdem ihr beide es langsam ins off gesabbelt habt. (ja, meiner Meinung nach, gehören da "meistens" zwei zu)
Mich kotzt es an, das ich frei heraus sage was ich denke und meine.. und im Nachhinein ärgere ich mich, das ich nicht einfach mal die Klappe gehalten habe.
Im Endeffekt macht es einem ja auch nur ärger, ständig überall an Ecken und Kanten zu knallen.
Es kotzt mich an, das ich Menschen die mir was bedeuten, oftmals unbewusst wegstoße oder bewusst von mir fern halte.
Es kotzt mich an, das sich meine Empfindungen auf ein Minimum an positiven Gefühlen reduziert hat.
Es kotzt mich an das ich nicht das konsequent durchführe, was ich mir als Ziel vorgenommen habe.
Es kotzt mich an, das ich oftmals so rechthaberisch bin und mit Kritik nicht umgehen kann, wenn sie in meinen Augen keinen sachlichen und sinnvollen Argumenten entspringt.
Wobei, ist es dann wirklich Kritik, oder fehlt mir die Intelligenz zu begreifen, was die anderen eigentlich für ein Problem haben?
Es kotzt mich an, wenn ich eigentlich wegen Kleinigkeiten gereizt bin und dies andere Menschen auch deutlich spüren lasse, obwohl sie ja gar nichts dafür können.
Es kotzt mich an, das ich einfach nicht ausgeglichen genug bin, um mit meiner ganzen Gedanken und Gefühls-Chaos Welt zurecht zu kommen um einfach mal ein bisschen in der Lage zu sein das Leben zu genießen.
Es kotzt mich an, das ich nicht mehr so sportlich bin wie früher, und meine Knieverletzung vorschiebe, anstatt einfach vielleicht andere Sportarten auszuprobieren, die mir vielleicht genauso Spaß machen würden und auch mit dem Knie möglich wären.
Bzw. kotzt es mich an, das ich mich einfach zu nichts mehr motivieren kann.
Es kotzt mich an, das ich denke, das ich ich irgendwie nichts wirklich gut kann und meine Fähigkeiten klein rede, obwohl sie das wohl nicht sind.
Es kotzt mich an, das ich emotional gesehen mich nicht von der Welt entfernen kann und zuviel nachdenke.
Es kotzt mich an, das ich so viele Ängste habe die ich nicht kontrollieren kann... ich hasse es... mich so hilflos zu fühlen ! (z.B. Panikattacken)
Es kotzt mich an, nicht über meine Probleme wirklich reden zu können, selbst wenn ich eine Person habe, mit der ich rein theoretisch über alles reden könnte und das Gefühl hätte, er würde mich ansatzweise nur verstehen.
Es kotzt mich an, das ich Gefühle nicht zeigen kann und wenn doch, dann gleicht es einen ziemlichen Ausbruch und da ist mir dann unangenehm oder gar peinlich?
Es kotzt mich an, soviel zu reden über Gutes oder wie ich gerne wäre und nicht wie die Anderen und dann doch immer wieder merke, das ich oftmals genauso scheiße bin, wie Andere.
Es kotzt mich an, nicht zu wissen, was ich mit meinem Leben anstellen soll... keinen wirklichen Sinn zu haben, weil mir alles was ich auch tu, als sinnlos erscheint.
Es kotzt mich an, von Irgendwelchen Materiellen Dingen wie Geld oder von anderen Menschen abhängig zu sein.
Die Liste könnte ich sicher noch weiter führen, aber mir fällt gerade nichts mehr ein...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Eev am 15.05.2014 06:30.
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Das war ja ´mal ein ganz großartiger Post. Und ich wünschte, dass die User der Unity die Fähigkeit hätten, dies zu erkennen und über die Größe verfügten, diesen Post auch dementsprechend zu kommentieren.
Mich kotzt an mir an, dass ich noch keinen eleganteren Weg gefunden habe, auf Offtopic einzugehen als den, den Du gerade gesehen hast. Gar nicht darauf einzugehen halte ich für falsch, weil schräge Inhalte irgendwie immer in den Köpfen der anderen Usern hängen bleiben. (Beispiel: Ich habe nie gesagt, ich wüsste, dass es bald einen zweiten Snowden geben wird.)
Zuviel darauf einzugehen würde das Off vergrößern. Also ist das Beste, was mir einfiel teilweise darauf einzugehen, um dann wieder zum Thema zurückzufinden. Ich glaube, dass dieser Weg ganz gut ist, mir fällt jedenfalls kein besserer ein. Aber was mich ankotzt ist, dass ich noch nicht über eine gewisse Eleganz verfüge, Den Off-Anteil kleiner zu halten. - Das sollte eigentlich möglich sein.
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Mich kotzt es an, das ich frei heraus sage was ich denke und meine.. und im Nachhinein ärgere ich mich, das ich nicht einfach mal die Klappe gehalten habe.
Im Endeffekt macht es einem ja auch nur ärger, ständig überall an Ecken und Kanten zu knallen. |
Also mir gefällt es. Aber ich gebe zu, dass es manchmal hinderlich sein kann. Ich hatte das früher genauso praktiziert, wie Du. Heute aber kann ich mich selbst einschränken. Ich frage mich sozusagen, bevor ich sage, was ich denke, ob dies meiner Intention im Wege stehen könnte. Allerdings stelle ich fest, dass es sehr selten vorkommt, auch wenn ich mich das oft frage. In seltenen Fällen modifiziere ich also diesbezüglich mein Verhalten.
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| Es kotzt mich an, das sich meine Empfindungen auf ein Minimum an positiven Gefühlen reduziert hat. |
Das könnte allerdings auch daran liegen, dass Dein Umfeld zum Kotzen ist. So geht es mir oft: Es kotzt mich an, dass mein Umfeld bei mir keine tieferen Gefühle zulässt. Die Menschen, die es einst konnten, können es längst nicht mehr.
In dem Kontext: Nicht alles, was ein Entwicklung ist, muss ein Fortschritt sein, auch wenn mir diverse Menschen dies gerne verkaufen wollen.
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| Es kotzt mich an, nicht zu wissen, was ich mit meinem Leben anstellen soll... keinen wirklichen Sinn zu haben, weil mir alles was ich auch tu, als sinnlos erscheint. |
Wirklich alles? Ich finde Deinen Post keinesfalls sinnlos. Ich finde ihn bedeutsam.
Ich vermisse, Bedeutsamkeit in meinem Leben. Das kotzt mich jedoch nicht an mir an, sondern an anderen. Für die meisten scheint es diese Kategorie gar nicht zu geben. Oder es gab sie ´mal und es gibt sie für diese Menschen jetzt nicht mehr.
Es kotzt mich an, dass ich nicht die Zeit zurück drehen kann. Oder zumindest das Bedeutsame reaktivieren kann.
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| Es kotzt mich an, von Irgendwelchen Materiellen Dingen wie Geld oder von anderen Menschen abhängig zu sein. |
Mich kotzt es nur an, zu wenig Geld zu haben und zuwenig Menschen zu kennen, die genug hergeben.
Obgleich ich auf viele weitere deiner Punkte eingehen hätte können, soll dies erstmal reichen. Es waren die Punkte, die mir am wichtigsten schienen.
Mit meinen besten Wünschen,
nemesus
P.s.: Was mich garede ganz aktuell an mir ankotzt: Der Tag hat 24 Stunden und trotz wenig Schlafes bin ich zu langsam alles zu erledigen, was ich erledigen müsste. Eigentlich wollte ich längst ein Paar Beiträge in einem anderen Projekt geschrieben haben, und einen mir sehr wichtigen Thread in meinem eigenen. Das Problem ist, dass mich mein bester Freund kürzlich bei unseren wöchentlichen Treffen darauf aufmerksam machte, dass ich ungenügend Bilder von dem generieren kann, was mir am Wichtigsten ist. - Oder es zu wenig tue, oder die Bilder zu wenig kenne. Mir hilft das Posten in unterschiedlichen Projekten, um diese Bilder genauer auszumalen. Aber dass es so lange dauert, bzw. dass ich so langsam bin, kotzt mich ziemlich an. Überhaupt kotzt mich an mir sehr an, dass ich sehr lange brauchte, ehe ich gewisse Zusammenhänge als solche erkannt habe.
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@nemesus: wenn es in deinem interesse ist, stoert dich offtopic nicht und da du diesen thread erstellt hast, ist er es wert bepisst zu werden
Wenn sich andere themeninteressierte ernsthaft durch mich gestört fühlen, bin ich aber bereit auf diesen spass zu verzichten
ich schreib auch kurz folgendes zum thema:
Ich finde den Titel des threads schlecht gewählt. Sich selbst anzukotzen bedeutet für mich sich selbst abzulehnen, das bringt einem nur scheisse ein, ich spreche da aus Erfahrung. Besser finde ich es, wenn man Menschen fragt was sie sich wünschen.Aber ok es soll also um selbstkritik gehen..Über sich selbst reflektieren wollen und sich selbst nicht belügen und unangenehmes nicht immer nur schönreden, das finde ich gut.
Klarheit und Ehrlichkeit mag ich sowieso.
Und wenn mir jemand sympathisch ist, dann spreche ich gerne auch über privateres mit ihm und riskiere es mich lächerlich zu machen, Stoff dazu ist genug vorhanden
Aber in diesem Thread tu ich das bestimmt nicht, da schreib ich nur geniale sachen - und nun viel spass noch
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Ya2k am 15.05.2014 18:22.
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Das Tragische ist, dass Kinder sich nicht gegen Eltern schützen können, die sich aufdrängen.
Nun zu Deinem Inhalt:
Oh, da ist ja garnichts.
N.
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Mich kotzt es an, das ich frei heraus sage was ich denke und meine.. und im Nachhinein ärgere ich mich, das ich nicht einfach mal die Klappe gehalten habe.
Im Endeffekt macht es einem ja auch nur ärger, ständig überall an Ecken und Kanten zu knallen. |
Also mir gefällt es. Aber ich gebe zu, dass es manchmal hinderlich sein kann. Ich hatte das früher genauso praktiziert, wie Du. Heute aber kann ich mich selbst einschränken. Ich frage mich sozusagen, bevor ich sage, was ich denke, ob dies meiner Intention im Wege stehen könnte. Allerdings stelle ich fest, dass es sehr selten vorkommt, auch wenn ich mich das oft frage. In seltenen Fällen modifiziere ich also diesbezüglich mein Verhalten. |
Es ist ein hin und her. Weder das eine noch das andere scheint einen wirklich zufrieden zu stellen.
So geht es zumindest mir. Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht hilft es ja, wirklich einfach weniger nachzudenken… wobei ich dann wieder an den Punkt gelange, wo ich mich frage, wo zum Teufel bin dann noch ich? Seit ich zurück denken kann, bin ich ein Mensch der zu viel nachdenkt und leider frei heraus sagt, was er denkt. Ich habe im Alter von drei Jahren mit Erwachsenen diskutiert, von Themen, von denen ich keine Ahnung hatte, aber mir das was mir erzählt wurde nicht sinnvoll und logisch vorkam. Im Endeffekt habe ich immer alles in Frage gestellt und Andere in den Wahnsinn getrieben
Aber hey.. ich meine.. wer fängt schon an mit drei Jährigen zu diskutieren, wenn man doch Erwachsen ist und doch das Wissen hat, dass man Recht hat…
Die Frage bleibt... was mache ich nur falsch?
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| Es kotzt mich an, das sich meine Empfindungen auf ein Minimum an positiven Gefühlen reduziert hat. |
Das könnte allerdings auch daran liegen, dass Dein Umfeld zum Kotzen ist. So geht es mir oft: Es kotzt mich an, dass mein Umfeld bei mir keine tieferen Gefühle zulässt. Die Menschen, die es einst konnten, können es längst nicht mehr.
In dem Kontext: Nicht alles, was ein Entwicklung ist, muss ein Fortschritt sein, auch wenn mir diverse Menschen dies gerne verkaufen wollen. |
Ich hab ausnahmsweise mal nicht daran gedacht, die Schuld auf andere zu schieben. Wobei der Gedanke vielleicht gar nicht so abwegig ist.
Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wann ich das letzte mal sowas wie Freude empfunden habe oder anders gesagt, das ich mich wirklich mal gefreut hätte, einen bestimmten Menschen gesehen zu haben.
Ich scheine wirklich sehr abgestumpft zu sein. Ich weiß nicht ob man das Gerede von Ärzten immer für voll nehmen kann, die alles was mit mir ist, dann doch nur auf meine chronischen Depressionen schieben.
Nach dem Motto: Mädel, du hast selber Schuld.. du bist einfach zu schwach oder gestört.... !
Aber bin ich das wirklich?
Genau betrachtet kommt mir gerade der Gedanke, das ich ja im Endeffekt nur ein Erzeugnis von Einflüssen bin.
Aber sich davon befreien, die vorhanden Schäden reparieren?
Scheint mir fast unmöglich....
Eigentlich habe ich nur das große Bedürfnis nach Ruhe und Frieden..
Sowohl nach außen hin als auch in meinem innerem.
Wenn ich meditiere dann habe ich diesen Moment für mich manchmal, aber in der Realität, in dieser Alltagsdreckswelt?
Die Einsamkeit kann manchmal wirklich zum besten Freund werden.
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| Es kotzt mich an, nicht zu wissen, was ich mit meinem Leben anstellen soll... keinen wirklichen Sinn zu haben, weil mir alles was ich auch tu, als sinnlos erscheint. |
Wirklich alles? Ich finde Deinen Post keinesfalls sinnlos. Ich finde ihn bedeutsam.
Ich vermisse, Bedeutsamkeit in meinem Leben. Das kotzt mich jedoch nicht an mir an, sondern an anderen. Für die meisten scheint es diese Kategorie gar nicht zu geben. Oder es gab sie ´mal und es gibt sie für diese Menschen jetzt nicht mehr.
Es kotzt mich an, dass ich nicht die Zeit zurück drehen kann. Oder zumindest das Bedeutsame reaktivieren kann. |
Bedeutsam? Es sind nur Worte in einen großen Raum geschrieben.
Es ist als wenn du in den Wald rufst, und kein Echo wiederhallt...
Du sagtest mal, das Kommunikation sehr wichtig sei.
(wenn ich mich nicht irre)
Da hast du sicher auch nicht Unrecht.. Ich bin ein Mensch der Worte,
aber wieso habe ich den Wunsch nach Schweigen?
Worte aus dem Mund der Menschen sind so bedeutungslos geworden...
wie sollen sie noch einem etwas zurück geben können?
Schenken sie dir das Gefühl, das du verstanden wirst?
Das du dich angenommen fühlst?
Schenken sie dir vertrauen, Geborgenheit, Freundschaft etc.?
Ich fühle davon gar nichts... die Menschen kennen nur noch ihre Worte,
und ihre Taten passen nicht dazu. Ich bin gewiss kein Engel, meine Worte haben nicht immer die Aufrichtigkeit, die ich ihnen auch schenken möchte...weil ich daran scheitere, das zu empfinden, wovon ich auch spreche.
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| Es kotzt mich an, von Irgendwelchen Materiellen Dingen wie Geld oder von anderen Menschen abhängig zu sein. |
Mich kotzt es nur an, zu wenig Geld zu haben und zuwenig Menschen zu kennen, die genug hergeben.
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So könnte man es auch benennen. Wenn ich genug Geld hätte, wäre ich auch sicher unabhängiger und freier... Aber es kann doch nicht wirklich das Geld sein, das einem die Freiheit schenkt?
Aber wie sonst kann ein Geist und Körper frei sein?
Doch höchstens im Tod.
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| P.s.: Was mich garede ganz aktuell an mir ankotzt: Der Tag hat 24 Stunden und trotz wenig Schlafes bin ich zu langsam alles zu erledigen, was ich erledigen müsste. |
Der Tag hat irgendwie immer zuwenig Stunden. Aber wenn er mehr hätte, wäre man auch nicht zufrieden. Ich wäre im Moment über erholsamen Schlaf an einem Stück sehr dankbar, damit ich am Tag auch zu etwas kommen würde. Scheint aber gerade Vergebens.
Und noch die kleinste Aktivität fällt mir so schwer und führt schnell zur Erschöpfung.
Also wenn du zu langsam bist um alles zu erledigen kann es auch an zu wenig Schlaf liegen! Schließlich lässt deine Leistungsfähigkeit irgendwann auch nach und man wird langsamer in seinen Tätigkeiten.
Und anstatt auf Teufel komm raus zu versuchen alles zu erledigen, sollte man vielleicht mal auf die Bremse treten. Einfach mal zur Ruhe kommen, Luft holen und Energie tanke.
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Guten Abend.
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Es ist ein hin und her. Weder das eine noch das andere scheint einen wirklich zufrieden zu stellen.
So geht es zumindest mir. |
Ich kenne diese Phase. Aber sie geht vorbei. Mir macht das "hin und her" langsam Spaß. Ich glaube, dass ich einer Art Struktur auf der Spur bin. Ich beginne zu begreifen, welche Aktion bei wem zu welcher Reaktion führt, bevor ich "aktiv" werde. Ich bin sicher, das kannst Du auch.
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| Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht hilft es ja, wirklich einfach weniger nachzudenken… |
Ich bin mir ganz sicher, dass das keine Probleme löst. Im Gegenteil. Stelle Dir einen dunklen Raum vor, in welchem Du eingesperrt bist. Deine Möglichkeit, herauszukommen, besteht darin, Dich Stück für Stück voranzutasten, bis Du Schlüssel und Schlüsselloch gefunden hast. Die Weigerung zu tasten würde verhindern, dem Raum zu entkommen.
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| Die Frage bleibt... was mache ich nur falsch? |
Das Abbild eines sehr weisen Mannes hat einmal gesagt:"Es ist gut möglich alles richtig zu machen und dennoch zu verlieren. - Das ist das Leben."
Mit anderen Worten: Glück gehört zum Spiel. Aber meiner Erfahrung nach kannst Du das Spiel beeinflussen. Der Spruch:"Den Mutigen gehört die Welt" mag vom dummen Volksmund stammen. Aber es steckt, nach meinen Beobachtungen, erstaunlich viel Wahrheit darin.
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| Ich kann mich kaum noch daran erinnern, wann ich das letzte mal sowas wie Freude empfunden habe oder anders gesagt, das ich mich wirklich mal gefreut hätte, einen bestimmten Menschen gesehen zu haben. |
Ich kann mich ziemlich genau daran erinnern, dass ich mich heute morgen gefreut habe, Deinen Post zu lesen.
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| Ich scheine wirklich sehr abgestumpft zu sein. Ich weiß nicht ob man das Gerede von Ärzten immer für voll nehmen kann, die alles was mit mir ist, dann doch nur auf meine chronischen Depressionen schieben. |
Ich würde es Dir nicht empfehlen. Ich habe da ziemlich viele Erfahrungen mit Ärzten, Einrichtungen für Depressive und Co gemacht. Und was ich da gesehen habe, schien mir mehr als absurd.
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Aber sich davon befreien, die vorhanden Schäden reparieren?
Scheint mir fast unmöglich.... |
Ich glaube daran, dass Deine Chancen steigen, wenn Du Dich diesbezüglich nicht einschüchtern lässt. Und offen gestanden fällt mir das auch nicht leicht.
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| So könnte man es auch benennen. Wenn ich genug Geld hätte, wäre ich auch sicher unabhängiger und freier... Aber es kann doch nicht wirklich das Geld sein, das einem die Freiheit schenkt? |
Ich hätte da ein Paar Ideen, sowohl mit als auch ohne Geld. - Aber das mit dem Tod gehört nicht zu den cleveren Ideen.
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| Und anstatt auf Teufel komm raus zu versuchen alles zu erledigen, sollte man vielleicht mal auf die Bremse treten. Einfach mal zur Ruhe kommen, Luft holen und Energie tanke. |
Damit liegst Du sicher vollkommen richtig. - Aber für mich ist es nicht so leicht zur Ruhe zu kommen, vor allem dann nicht, wenn während der Ruhephasen die Arbeit zum Berg auftürmt.
Bis bald,
N.
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| Zitat von Nemesus: |
Ich glaube, dass ich einer Art Struktur auf der Spur bin. Ich beginne zu begreifen, welche Aktion bei wem zu welcher Reaktion führt, bevor ich "aktiv" werde. Ich bin sicher, das kannst Du auch.
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Also wie die meisten Menschen auf mich reagieren weiß ich meistens schon, aber ich tu es ja trotzdem! Und das obwohl ich weiß, das ich mir damit auch Ärger einfange.
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| Ich bin mir ganz sicher, dass das keine Probleme löst. Im Gegenteil. Stelle Dir einen dunklen Raum vor, in welchem Du eingesperrt bist. Deine Möglichkeit, herauszukommen, besteht darin, Dich Stück für Stück voranzutasten, bis Du Schlüssel und Schlüsselloch gefunden hast. Die Weigerung zu tasten würde verhindern, dem Raum zu entkommen. |
Ich weiß nicht, es ist manchmal sehr angenehm, mal abzuschalten und das dauer Chaos-Karussell mal damit zu unterbrechen. Man verliert sich einfach in einem Teufelskreis, in Gedankenschleifen... so kommt man doch auch nicht weiter?
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Das Abbild eines sehr weisen Mannes hat einmal gesagt:"Es ist gut möglich alles richtig zu machen und dennoch zu verlieren. - Das ist das Leben." |
Dann bin ich ein verdammter Pechvogel... sehr motivierend.
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| Ich kann mich ziemlich genau daran erinnern, dass ich mich heute morgen gefreut habe, Deinen Post zu lesen. |
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| Ich glaube daran, dass Deine Chancen steigen, wenn Du Dich diesbezüglich nicht einschüchtern lässt. Und offen gestanden fällt mir das auch nicht leicht. |
Ich suche seit über 10 Jahren eine Lösung... ich fühle mich aber festgefahren, weil alles einfach immer nur schlimmer wird.
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Ich hätte da ein Paar Ideen, sowohl mit als auch ohne Geld.. |
Und diese Ideen wären? ;D
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| Damit liegst Du sicher vollkommen richtig. - Aber für mich ist es nicht so leicht zur Ruhe zu kommen, vor allem dann nicht, wenn während der Ruhephasen die Arbeit zum Berg auftürmt. |
Den Berg schaufelst du dir aber sicher selber auf... Du kannst dich aber nicht durch drei teilen und an so vielen Projekten gleichzeitig etwas gestalten oder was auch immer du dir aufschaufelst.
Das ist doch der reinste Teufelskreislauf... und ebenso nicht sinnvoll wie ...
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| Stelle Dir einen dunklen Raum vor, in welchem Du eingesperrt bist. Deine Möglichkeit, herauszukommen, besteht darin, Dich Stück für Stück voranzutasten, bis Du Schlüssel und Schlüsselloch gefunden hast. Die Weigerung zu tasten würde verhindern, dem Raum zu entkommen. |
So.. pu.. ich hab es geschafft eine Antwort zu schreiben. Ich war so demotiviert überhaupt was zu tun.
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