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Zum Ende der Seite springen Anarchists against the wall  
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 Anarchists against the wall wafi 10.04.2012 12:10

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wafi




Anarchists against the wall 10.04.2012 12:10 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

nie gehört? Dann wird`s Zeit

Die Anarchists against the wall unterstützen Menschen in der Westbank in ihrem Protest gegen die Annektierung und die Zerschneidung ihres Landes. Z.B. der Ort Bi`lin ist von den bewirtschateten Feldern durch eine Straße für israelische Siedler abgeschnitten. Um zu ihren Feldern zu gelangen, müssen die Menschen einen Weg von ca, 40km auf sich nehmen und dabei noch Glück haben, dass sie am Übergang von den Israelis durchgelassen werden. Ähnlich sieht die Verbindung zum nächsten Krankenhaus aus.
Gegen diese menschenverachtende Politik kämpfen die Freunde aus Israel seit Jahren, haben mit erheblichen Problemen zu kämpfen, denn was sie so gewaltfrei machen, ist dennoch strafbar und die Prozeßkosten nebst Strafen, beuteln die Anarchists against the wall dramatisch. Dass der freitägliche Protest nicht nur anstrengend, sondern extrem gefährlich ist, zeigen leider die Toten, erschossen von der IDF (israelisches Militär) Im letzten Jahr erlag Mustafa Tamimi aus Nabi Saleh seinen Verletzungen durch eine Tränengasgranate, die ihn direkt getroffen hat.

Die Anarchists against the wall wurden 2008 mit ihren Freunden aus Bilìn von der internationalen Liga für Menschenrechte geehrt und erhielten in Berlin die Carl von Ossietzky Medallie. Siehe dazu folgenden link: http://ilmr.de/carl-von-ossietzky-medaille-fur-2008
Uri Avnery hielt die Laudatio und begann wie folgt:
"Ich bin es nicht gewöhnt, euch mit trocknen Augen zu begegnen. Wenn wir uns sonst getroffen haben, flossen Tränen wie Wasser.
Nicht Tränen der Trauer, nicht Tränen der Rührung. Es sind unfreiwillige Tränen, denn unsere Treffen fanden immer in einer Wolke von Tränengas statt." .. .

Was die Anarchists against the wall so machen, veröffentlichen sie natürlich auf ihrer homepage, leider nur in Englisch: http://www.awalls.org/

Diese Menschen brauchen unsere Unterstützung. Da es für die meisten wohl nicht möglich ist, direkte Unterstützung vor Ort zu leisten, gibt es noch das probate Mittel, zumindest mit Kohle zu unterstützen. Um den Protest, wie in den letzten Jahren fortsetzen zu können, brauchen die Menschen min. 1500 U$/Monat, Adi Winter, schrieb in einer e-mail, dass dieser Betrag absolut unterstes Limit ist, 2500 U$/Monat die realistischere Größenordnung darstellt.

Es geht nicht um Unsummen, sondern kleine Beträge sind genauso erwünscht, wie große. Grundsätzlich sehe ich es so, dass je mehr Menschen, selbst mit Kleinstbeträgen unterstützen, desto sicherer können die Freunde in Israel leben, denn nur Öffentlichkeit hindert daran, diese Menschen im Knast verschwinden zu lassen und die Schlüssel weg zu werfen.

Also, bitte überlegt, wieviel ihr monatlich spenden könntet.
Die mail von Adi Winter, hier im Wortlaut:

Dear Friend

I am writing on behalf of Anarchists Against The Wall to ask for your support for our legal defense fund. It has been another intense year of constant struggle against the construction of Israel's wall. We have also worked on struggles against Israeli settlements and for freedom of movement for Palestinians. We have managed to reach every village in the West Bank that invited us to join their struggle. We have continued to march in villages such as Bilin, whose struggle we joined seven years ago when its demonstrations began; and we have recently joined villages such as Kafr Qadum, which has been demonstrating for seven months.

Throughout hopeful times and times of mourning, we have continued to demonstrate every single week following the example of our Palestinian partners. This year another demonstrator was killed in the struggle for his freedom. Mustafa Tamimi of Nabi Saleh was shot by the army at close range and died from his injuries the following day. Like a lot of the people in his village Mustafa had formed close ties with many of the Israeli supporters, and his killing was a shock to many of us.

The knowledge that our struggle is supported by people throughout the world helps sustain our work but we are also in need of donations to be able to keep activists out of jails and in the struggle. Please donate what you can and consider making recurring monthly donations.


We have no office, no paid staff. Our objective is to reach $2,500 per month to cover the legal fees and thus to ensure that all our activists receive good representation when they need it. Donations (which are tax deductible in the US) can be made through our website http://awalls.org/donations. Please consider lending a hand.


All the best,
Adi Winter .. . ..
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