.. ist, dass polizisten auch nur menschen sind.
und das kann man in beide richtungen sehen.
genauso wie jene, die die befehlsgewalt über die hundertschaften der polizei haben, können sich die polizisten in ihrer ehre verletzt fühlen, rachegefühle empfinden, ihr leben hassen, einen schlechten tag haben und so weiter.
auch das kann man in beide richtungen sehen.
aber wenn ich mir diese szene ansehe, wo der polizist im vorbeigehen eine am boden liegende person getreten hat.. da denke ich irgendwie an die sich als obrigkeit fühlenden versuchskaninchen im "experiment".
die verantwortung auf eine höhere, befehle gebende ebene abstoßen zu können, ermöglicht bekanntermaßen das überwinden von so manchen grenzen.
glaubt noch jemand außer mir, dass die versprochenen ermittlungen irgendwann im sand verlaufen werden mit worten wie "..konnte nicht genau ermittelt werden, wer.." o.ä.?
Kobin unregistriert
02.05.2010 23:27
Ausgerechnet am Tag, den die Nazis als Feiertag wählten,... Zum Kotzen...
Wie wäre es, wenn man das Ganze mal aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet?
Ich für meinen Teil kann mich nur wundern über soviel primitive Idioten, die meinen, einmal im Jahr den großen Rebellen und Randalierer raushängen zu müssen.
Wozu soll das gut sein? Dass Gewalt keine Lösung ist, ist ja mal wirklich nichts Neues...
Was trifft hier zusammen? Möchtegern Anarchisten und (vermutlich) frustrierte Polizisten, die sich warhscheinlich auch was Besseres vorstellen können, als einmal im Jahr den Prügelknaben (allerdings zum Einstecken UND Austeilen!) zu spielen.
Das ist alles so lächerlich, so austauschbar. Angenommen, man betrachtet das als jemand, der sämtliche Zusammenhänge dieses idiotischen Gewaltspektakels nicht kennt (so wie jemand, der die Erde ohne Hintergrundwissen besucht) - alles was man dann sieht, ist hirnlose Gewalt - und ich sage, das macht (fast) allen Beteiligten sogar Spaß!
Das Risiko, dabei verletzt zu werden, ist ja wohl mehr als abschätzbar...
Jeder sucht sich seine Rolle in der Welt aus, identifiziert sich damit und glaubt dann auch noch, das wäre "man selbst"...
Oh, und was irgendwelche marschierenden Neo-Nazis angeht... tja, die würden das vermutlich ziemlich schnell bleiben lassen, wenn sich kein Schwein darum kümmern würde (wäre ja langweilig, so ganz ohne Widerstand).
Aber solange irgendwelche selbstgerechten "Linken" sich mit Stock und Stein dagegenstellen, Müllcontainer anzünden, sowie sich Straßenkämpfe mit den Bullen liefern, fühlen sich verworrene Neonazis doch darin bestätigt und denken, dass sie dann "erst Recht" auf die Straße gehen müssen, um ihre Ideologie zu vertreten.
Zum Thema Ideologien zitiere ich mal aus dem Buch "Die Eigene Identität" von Hermann Meyer:
ABSAGE AN ALLE IDEOLOGIEN (= ismen) ...Im Supermarkt der Ideologien sucht sich jeder diejenige aus, die seine seelische Wunde (seinen Mangel, seine Schwäche) am besten zu schützen vermag. So schützt sich z.B. derjenige, der fanatisch für den Kommunismus eintritt, davor, dass seine mangelnden wirtschaftlichen Fähigkeiten und sein Defizit im Management und in unternehmerischen Fähigkeiten nicht offen zutage tritt. Hätte er diese Fähigkeiten ausgebildet, hätte er ein völlig anderes Denken. Wer hingegen dem reinen Kapitalismus anhängt, übertüncht damit meist seine Eigenwertproblematik. Mancher, der sich einer Langzeit-Psychoanalyse unterzieht, hat die Tendenz, über das ständige Analysieren der Vergangenheit das Handeln für die Zukunft zu vergessen (...) Und damit sind wir bei einem ganz entscheidenden Punkt. Ideologien sind anscheinend für all diejenigen da, die es nicht schaffen, ihr Leben so einzurichten, wie sie es brauchen, wie es für sie passend ist. Fast jede Ideologie bringt offen oder verdeckt zum Ausdruck "Die Welt ist, so wie sie ist, nicht richtig. Wir (die Anhänger dieser Ideologie) müssen dafür kämpfen, dass die Welt in der Zukunft so sein wird, wie wir es wollen. Erst dann, wenn die Frau gleichberechtigt ist, wenn alle Menschen kommunistisch oder kapitalistisch (oder Nazis oder Linke; Anmerkung Kjarthan) , alle Vegetarier geworden sind oder esoterisch denken, dann erst ist die Welt in Ordnung. Dann erst lässt es sich gut leben."
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Kjarthan am 03.05.2010 16:52.
mich persönlich wundert, wieso ein vorwand wie der 1. mai überhaupt existieren muss, damit die leute ihren frust mal rauslassen.
brauchen wir etwa gründe? haben wir das nötig?
wir haben hartz4, niedriglöhne, existenzsorgen, rentenschwund, wegfall des mittelstandes..
wie in dians video ganz gut ausformuliert wurde: abgefüllt mit brot und spiele / erdulden dieses leben viele. wir werden gerade so bei laune gehalten, um nicht komplett auszurasten.
es gibt genug, wofür es sich lohnen würde, auf die straße zu gehen. doch jeder einzelne denkt, er sei allein mit seiner meinung und seinem frust, wolle sich nicht gegen andere aufbringen, wolle keinen ärger, wolle seine stelle behalten..wolle eigentlich, dass alles so bleibt, wie es ist?!
wir haben den kapitalismus. als intelligenter homo sapiens sapiens hätten wir eigentlich mehr drauf.
Äh, ja, Hansi, vielleicht solltes DU mal überlegen, wer hier eine "schwarz-weiße Klischee-Brille" trägt, denn ich halte mich aus diesem ganzen Schwachsinn nämlich total raus!
Ah, du schaust also lieber weg und gibst den Unbeteiligten, sehr schön.
Zitat:
Mir sind Linke Steinewerfer sowie Rechte Dumpfbacken sowie vom System bezahlte Schergen (Polizei) vollkommen egal.
Dann is doch alles in Ordnung, dann meld dich hier aber bitte auch nicht zu Wort.
Zitat:
Indem ich mich aus all dem raushalte, ziehe ich mir diesen Blödsinn auch nicht in mein Leben.
Bis dich das Leben eines Tages damit konfrontiert ob du willst oder nicht, und dann?
Zitat:
Ich würde nicht mal in die Nähe einer solchen "Veranstaltung" gehen, denn dann würde ich mich ja bewußt in ein solches Gewaltspektakel begeben.
Musst du auch nicht, es kann auch am hellerlichten Tage passieren das man Opfer von Gewalt wird (und ich denke, auch da du in diesem Forum hier schreibst, wird das wohl sehr wahrscheinlich eher durch den braunen Sumpf oder einen sadistischen Bullen passieren --> beides ist übrigens nicht immer weit voneinander entfernt).
Zitat:
Mein Gott, ist das lächerlich, kindisch, verblendet... der Satz ist nämlich genauso austauschbar und könnte auch von einem Neonazi stammen (setzen sie den "Bösewicht" ihrer Wahl hier ein...)
Es geht mir nicht darum einen "Bösewicht" zu haben den man bekämpfen kann, denn eigentlich bin ich auch zu tiefst pazifistisch und friedliebend veranlagt. Nun gibt es aber Strukturen in der Welt die einem freiheitlichen, friedlichen, harmonischen Leben im Wege stehen und daran gilt es zu arbeiten, diese zu beseitigen (was jetzt NICHT im wahrsten Sinne des Wortes "abtöten" bedeuten soll). Ich finde Gewalt auch scheiße, aber wenn du mit Steinen beworfen oder mit Wasserwerfern beschossen wirst, weil du deiner Überzeugung lauthals Luft machst um auf Missstände hinzuweisen, dann bleibt nichts weiter als der Kampf. Desweiteren ist es bullshit immer nur von der pösen Antifa zu reden, die hinter jeder Ecke fiese Faschisten befürchtet. Wer sowas behauptet hat sich überhaupt nicht mit dem "linken Spektrum" beschäftigt und mitbekommen es die Themenauswahl um ein vielfaches größer und bedeutender ist, aber wozu auch, wenn man alle ins Klischee "linke, chaotische Steineschmeißer" packen kann.
Hansi unregistriert
03.05.2010 17:17
Äh ja, @Kjarthan bevor du deine schwarz-weiße Klischee-Brille aufsetzt, informier dich in jedem einzelnen Fall mal wer "den ersten Stein geworfen" hat (sprich wer zu erst gewalttätig wurde, im Regelfall geht diese perfide Gewalt nämlich vom Polizeiapparat aus (soll auch kein Einzelfall sein, dass sich V-Männer in den schwarzen Block schleichen um Steine zu schmeißen) (dieses Video hier ist nur ein weiterer, von vielen, Beweisen welche in den Medien so oft vertuscht werden. Ich war selber schon in ner Situation wo mich ein Bulle bis aufs Blut provozieren wollte und mich sogar vor die Brust stieß weil ich seiner Aussage nach "dumm in der Gegend rum stehe" (und wohl verkehrt ausgesehen habe), hätte ich mich nicht extrem beherrscht und zusammengerissen, wäre ich wohl auch auf ihn los gegangen und das ganze hätte man dann super als Fall von linkem Gewalttäter verkaufen können, man könnte kotzen. Und mir is ehrlichgesagt auch scheißegal ob Bullen auch nur Menschen sind, die haben sich bewusst für ihre Funktion entschieden (sogar hart darum gekämpft, denn so einfach wird man kein Bulle), dass lässt menschlich eigentlich in sehr, sehr tiefe und dunkle Abgründe blicken. In diesem Sinne:
HASS, HASS, HASS WIE NOCH NIE - ALL COPS ARE BASTARDS - A.C.A.B.
Äh, ja, Hansi, vielleicht solltes DU mal überlegen, wer hier eine "schwarz-weiße Klischee-Brille" trägt, denn ich halte mich aus diesem ganzen Schwachsinn nämlich total raus!
Mir sind Linke Steinewerfer sowie Rechte Dumpfbacken sowie vom System bezahlte Schergen (Polizei) vollkommen egal.
Indem ich mich aus all dem raushalte, ziehe ich mir diesen Blödsinn auch nicht in mein Leben.
Ich würde nicht mal in die Nähe einer solchen "Veranstaltung" gehen, denn dann würde ich mich ja bewußt in ein solches Gewaltspektakel begeben.
Du, Hansi, bist aber kein Stück Besser und scheinst es zu lieben, denn deine Aussage: "Und mir is ehrlichgesagt auch scheißegal ob Bullen auch nur Menschen sind, die haben sich bewusst für ihre Funktion entschieden" lässt sich genausogut auf DICH anwenden!
Oder das hier: "HASS, HASS, HASS WIE NOCH NIE - ALL COPS ARE BASTARDS - A.C.A.B. "
Mein Gott, ist das lächerlich, kindisch, verblendet... der Satz ist nämlich genauso austauschbar und könnte auch von einem Neonazi stammen (setzen sie den "Bösewicht" ihrer Wahl hier ein...)
UND HIER IN FETTSCHRIFT, DAMIT DU NICHT AUF DIE IDEE KOMMST, DER VERFASSER DIESER VIDEOS WÄRE EIN NAZI (ODER ICH...) - DAS STIMMT NICHT!!!
Also, jetzt gibt es zwei Möglichkeiten:
Deine politische Allgemeinbildung lässt ebenso wie die des Verfassers etwas zu wünschen übrig, dann müssten wir das ganze Video mal durchgehen, was der da alles für dumme Fakes drin macht und wie der sich, wenn das der gleiche ist, von dem auch das von Dir verlinkte Video in diesem Thread ist. Auf einmal sind die Linken die großen Förderer des Islams, weil sie ja gegen ProKöln protestieren wie in den o.g. Videos und dort sind die Linken böse, weil sie den Islam mit seinen Familienstrukturen kritisieren, sofern ich den Herrn richtig verstanden habe.
Desweiteren dürften sog. "Antifas", die Palästinenserschals tragen auch nur einen sehr geringen Teil dieser repräsentieren, wahrscheinlich den Teil der Antifa, der für solche Videos wie da oben, gefakt wird von Menschen, die sich unter den Antifa-Demonstranten noch Menschen vorstellen wie sie in den 70/80er waren, als man sowas noch trug. Heute kann man genausogut, wenn man ein Palästinensertuch trägt, auch entweder "Ich bin eine blöde Massenschlampe und mache alles, was gerade Mode ist, mit." oder eben bei politisch bewussten Leuten "Juden raus" als Sticker sich anschaffen. Ich halte da einiges von gefaked, aber ich bin kein Experte dieser Szene, kann es mir aber schlecht vorstellen.
Es kann natürlich auch die Möglichkeit geben, dass Du hinter allem, was dieser Typ da sagt, auch stehst:
Mal ganz davon abgesehen, dass es schon eher merkwürdig ist, wenn man angebliche "kommunistische Vertreter in alternativen Medien" zeigen will und dann ein Bild von ANGELA MERKEL einblende, hoffe ich dann, Du hast Dir auch die weiteren Teile angeguckt, z.B., den hier: http://www.youtube.com/watch?v=5uXgmLlBij8&feature=related
Entweder ist der Mann ein besserer Komiker und Kaberettist als Volker Pisper und die Titanic zusammen, oder der ist maximal nur deshalb kein Nazis, weil die ihm nicht antisemitisch genug waren.
Wer kann mir denn erkären, wie man jetzt daraus, dass Hitler den Papst nicht ermorden ließ, man daraus folgen kann, dass er wegen Interessen jüdischer Gruppen Stalin angriff. Diese Logik ist fast so toll, wie das, was er danach behauptet, dass die Juden die Holocaustopfer selber verschuldet haben im Rahmen der großen Verschwörungstheorie, damit Israel entstehen kann.
Glaubst du, ich wäre so bekloppt und würde Stellung beziehen, wenn zwei extreme, saublöde Gruppierungen meinen, sich gegenseitig den Schädel einschlagen zu müssen?
Das Spiel ist so uralt... ich würde sagen, solange da nur Leute beteiligt sind, die "alt genug" (zumindest Körperlich) sind, dann könnte ich sogar in Versuchung geraten, mir am Rand des Spektakels eine Picknickdecke aufzuschlagen und dem Ganzen gemütlich zuzuschauen...
Ich beziehe Stellung, wenn Schwächere, Unschuldige oder welche in der Unterzahl sind - aber dann aus menschlichen Gründen, nicht aus politischen.
Politik geht mir sonstwo vorbei, da auch diese nur ein idiotisches Gesellschaftsspiel ist.
Ich lebe viel zu weit abseits von diesen Dingen (Räumlich, sowie spirituell betrachtet) - es ist mir irgendwo vollkommen egal, wer grade meint, das Volk aufgrund seiner eigenen Machtgeilheit verarschen zu müssen.
Ich habe mich zu der Thematik zu Wort gemeldet, um MEINE (spirituelle) Sicht der Dinge kund zu tun.
Aber da du lieber offenbar in deiner Verblendung über dich und die Welt um dich herum leben willst, bitteschön. Deine Gedanken erschaffen deine Realität und nicht irgendwelche "Neonazis" oder sonstige böse Gestalten. Aber solange du im Außen ein Feindbild suchst (und das brauchst du nach deinen infantilen "Hass, Hass, Hass" Sprüchen nicht abzustreiten) ist dir eh nicht zu helfen.
Ach ja, falls mich "das Leben" mit so etwas konfrontieren sollte, dann müsste ich dringend nachschauen, warum das so ist.
Was in meinem eigenen Haus und vor meiner Haustür geschieht, das verteidige ich, aber ich gehe nicht dorthin, wo Gewalt stattfindet, um diese dadurch auch schön am Leben zu halten.
Zu den Videos kann ich nur soviel sagen - und ich finde, da hat der Verfasser Recht:
Je mehr solche Randale etc. passieren umso mehr fühlen sich dumme, ängstliche Bürger dazu verleitet, nach einem starken "Führer" zu schreien, fordern mehr Überwachung und Sicherheit und am Schluß... willkommen im Überwachungsstaat.
Ja, nu, letzteres ist ja auch die eigentliche Taktik von solchen Maßnahmen:
Man muss sich letztendlich überlegen, ob man in einer Scheinwelt leben will, in der der Faschismus des Durchschnittsbürgers irgendwie verdeckt wird und der sich als biederer Demokrat zeigen kann, obwohl er der Meinung ist, dass Überwachung und Führer okay sind, oder ob man den bloßstellen soll.
Wer in Deutschland lebt, weiß, dass er mit Menschen zusammenlebt, die nunmal keinerlei zivilisatorischen Anstand kennen und i.d.R. ein einziger Haufen an Minderwertigkeitskomplexen sind, die sich vor Angst in die Hosen scheißen, und die diese auszugleichen versuchen, indem sie alles, was anders denkt zunichte machen wollen.
Ob es unbedingt nachtteilig ist, diese Lemminghorde nun wirklich mal zu demaskieren und mit ihren Ängsten zu konfrontieren, weiß ich nicht.
Wie willst du denn Millionen ängstlicher, nach Sicherheit lechzender und von frühester Kindheit indoktrinierter Konsumzombies demaskieren?
Wenn du es ihnen schreibst, lesen sie es nicht, wenn du es ihnen sagst, stecken sie die Finger in die Ohren und singen wie ein behindertes Kind vor sich hin, damit sie es nicht hören müssen.
Im Innersten wissen wir doch eigentlich Alle, was falsch läuft, aber wir gehen lieber weiter den Weg der Verblendung. Egal, was wir als Menschen tun, letztlich wird es uns nicht sicherer, glücklicher oder zufriedener machen.
Jemand, der aufwacht, tut das aus seinem innersten Selbst heraus und findet instinktiv die richtigen Lehrer und Wege. Jemand, der im Tiefschlaf verbleiben will, tut auch alles dafür.
Wo wirkliches Unrecht geschieht, da muss man auch einschreiten, sollte nicht wegsehen.
Wo gewaltliebende Massen aufeinanderrennen, weil sie glauben, sie kämpfen für ihre Ideologie, da sollen sie sich gegenseitig zerfleischen.
Eastwood unregistriert
04.05.2010 13:49
Ich glaube, jeder halbwegs intelligenter Mensch hat das Spiel längst durchschaut. Das Problem dabei über 90% der menschen in jeder Gesellschaft des eigenständiges Denken nicht fähig sind, oder das Denken konsequent verweigern. Die Mehrheit der gesellschaft besteht aus @hansis @nemesus @Xocs @Porcurines bei der denen das verhätniss zur Wahrheit ungefähr so definiert wird, wenn ich dafür gute Note bekomme, oder gut bezahlt das stimmt es auch, wenn nicht dann stimmt es nicht. da bemüht sich einer um seinen sozialen Status und verbreitet schön weiter seine Lügen.
"Unkenntnis natürlicher Ursachen macht einen Menschen leichtgläubig, so dass er häufig Unmöglichkeiten glaubt. Denn diese Menschen wissen nichts, was dagegen spricht, sondern nur, dass es wahr sein könnte, da sie unfähig sing die Unmöglichkeit zu entdecken. Und da die Menschen gerne in Gesellschaft gehört werden wollen, veranlasst sie die Leichtgläubigkeit zur Lüge, so dass die Unkenntniss selbst, auch ohne Böswilligkeit, dazu führen kann, dass jemand an Lügen glaubt und sie weitererzählt und bisweilen auch erfindet."
Thomas Hobbes
Die Forderungen von Kant, Goehthe und vielen anderen waren vergeblich, kritisches Denken wird nicht nur nicht gefordet sondern auch mit allen Mitteln unterdrück.
Es gibt auch einige die nach dem motto "Führer befehle, wir folgen" die Fraktion vertreten hier @Seneca und @Lonewolf.
das wird trefflich bei den videos genannt wachhunde des meinstreams in schwarzen faschistischen Uniformen. Ob die demnächt gegen islamisten eingesetzt werden ist allerdings fraglich. Aber die regierung offensichtlich mit denen schon was grosses vor den Förderung für den kampf gegen "Rechts" wird von 23 mlrd auf 25 Mlrd aufgestockt im zeiten der Krise. den unter "recht" ist jeder Mainstremkritischer mensch zu verstehen.
Und gegen jeden der mit den missständen im land nicht zufrieden ist und dafür auf die strasse geht, wird mit den Hunden vom "Schwarzen Block" aufgehetzt.
die 1984 ist schon weit aus mehr als Realität, den die Verdrehung Begriffen wird weiter fortgestezt:
Krieg ist Frieden
Freiheit ist Sklaverei
Ignoranz ist Stärke
Die übliche sprüche der inneren Partei sind längst umgesetzt und es komem immer neue hinzu.
Wohhlstand ist Verschuldung
Faschisten sind Antifaschisten
usw.
Wahrheitsministerium lässt grüssen.
Eastwood unregistriert
04.05.2010 13:56
"it "Schweinfurt, Würzburg, usw. usw. ist bunt statt braun" haben in Bayern 13.000 Volldemokraten gegen das Deutschtum protestiert. Nein, das brauchen wir nicht zu verstehen, die Leute, die da auf die Straßen getrieben wurden, haben es auch nicht verstanden. Mit dieser Parole wird für neue Moscheen und Scharia protestiert, für Milliardenzahlungen an Griechenland bei gleichzeitigen Nullrunden und Steuererhöhungen in Deutschland, für den Bau abstruser Denkmäler für Geschehnisse vor mehr als 65 Jahren, während weltweit weitergestorben wird. Ja, ja, es wurde gegen ach so böse Neonazis demonstriert, Wirklich? Es wurde gegen deutsche Mitbürger und deutsche Interessen demonstriert, zu Gunsten von noch mehr Zuwanderung und kultureller Zerstörung. Da sagen wir doch danke!
Randaliert wurde natürlich auch, doch während die "Gegendemonstranten" genau beschrieben werden (einschließlich der Sitzblockade des Rübezahl-Darstellers Wolfgang Thierse), wird die Randale kleingeredet. Unter dem freundlichen Motto "Kapitalismus zerschlagen" wurden in Hamburg gezielt Polizisten mit Flaschen, Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen. Eine Gruppe Vermummter versuchte, eine Sparkassenfiliale zu stürmen und zerschlugen dort alle Fensterscheiben. In Berlin blieb es bei der "Antikapitalistischen Walpurgisnacht" den Meldungen nach friedlich.
Ach ja - was haben die "Neonazis" getan? "Passanten angepöbelt" - und dafür wurden in Berlin 250 von ihnen in Gewahrsam genommen. Ja, natürlich - bei den linken Randalierern in Hamburg wurden lediglich neun Chaoten vorläufig festgenommen. Vermutlich für ein wenig Kaffee und Kuchen mit der Polizei."
Tageskommentar von Michael Winkler
So viel zum Thema Gerechtigkeit.
Original von Eastwood
"it "Schweinfurt, Würzburg, usw. usw. ist bunt statt braun" haben in Bayern 13.000 Volldemokraten gegen das Deutschtum protestiert. Nein, das brauchen wir nicht zu verstehen, die Leute, die da auf die Straßen getrieben wurden, haben es auch nicht verstanden. Mit dieser Parole wird für neue Moscheen und Scharia protestiert, für Milliardenzahlungen an Griechenland bei gleichzeitigen Nullrunden und Steuererhöhungen in Deutschland, für den Bau abstruser Denkmäler für Geschehnisse vor mehr als 65 Jahren, während weltweit weitergestorben wird. Ja, ja, es wurde gegen ach so böse Neonazis demonstriert, Wirklich? Es wurde gegen deutsche Mitbürger und deutsche Interessen demonstriert, zu Gunsten von noch mehr Zuwanderung und kultureller Zerstörung. Da sagen wir doch danke!
Allerdings! Da sage ich zumindest immer gerne Danke.
Aber Schweinfurt und Würzburg liegen ja in Bayern.
Ich denke aber, dass in Bayern immer gegen alles protestiert wird, was Deutsch ist. Insbeondere gegen die deutsche Sprache.*
Insofern ist das ja nun nicht so ungewöhnlich, dass Bayern gegen den Rest der Welt antritt.
(*Ist mir neulich wieder aufgefallen, wie ein Bayer in einer Pressekonferenz versucht, Louis van Gaal, der die Unterschiede zwischen "praktisch" und "theoretisch" logisch begriffen hat, völlig zu verwirren, weil Bayern offenbar da nicht mal mehr logisches Denkvermögen in der Sprache haben. http://www.youtube.com/watch?v=mXnVdDCHKOY )
Hansi unregistriert
04.05.2010 14:32
NAZIS RAUS!!! (auch aus Internetforen)
Hansi unregistriert
04.05.2010 13:14
Zitat:
Wo wirkliches Unrecht geschieht, da muss man auch einschreiten, sollte nicht wegsehen.
Und genau hier setzt die linke Bewegung doch an, dass will nur keiner sehen/wird ignoriert. Es wird immer nur dann zugehört wenn die Emotionen überkochen. Mal ne ganz einfache Frage, wie weit hast du dich mit der Thematik der "Linksextremen" bzw. auch der "Rechtsextremen" beschäftigt, was weißt du über ihre Arbeit?
Und zu dieser ganzen "Hass"-Debatte: Hass liegt mir eigentlich fern, aber angesichts dieser Bilder wie in dem Eröffnungsvideo dann doch nicht mehr. Was ist denn da passiert? Wo siehst du dort die linke Gewalt?
Na ja, die Polizeigewerkschaft hatte schon im Vorfeld Tote angekündigt, und besagtes Video zeigt eben einen von mehreren Versuchen dieses Versprechen wahr zu machen. Geglückt ist es ihnen dann zum Glück doch nicht.
Ich stand bei den zugegebenermaßen etwas sinnlosen riots in Kreuzberg mittendrin und muss mir hinsichtlich der polizeilichen Taktik schon die Frage stellen, ob die Cops entweder saublöd sind oder nicht vielmehr bestimmte Bilder bewusst provozieren wollen. Wenn man bei ein paar fliegenden Flaschen wie eine wildgewordene Büffelherde in eine große Menschenmenge hineinstürmt und zig Unbeteiligte gefährdet ist es relativ leicht nachvollziehbar dass sich die Stimmung insgesamt gegen die Bullen richtet und die Auseinandersetzungen im folgenden zu- und nicht etwa abnehmen. Zumindest solange bis die Leute eben nach und nach den Platz verlassen und sich die Polizei einreden darf, durch ihr "konsequentes Einschreiten" für "Ordnung" gesorgt zu haben.
Positiv ist zu bemerken, dass die Cops fast durchgehend mit einem Blitzlichtgewitter konfrontiert waren, und somit die Dokumentation von Übergriffen wie in obigem Fall mögich wurde.
Ansonsten ist eine Kritik an der ritualisierten Form der 1.Mai-Veranstaltungen sicher berechtigt - Daueraufstand statt temporäres Schaulaufen!
Leider habe ich Thierses Sitzblokade verpasst, dafür ist mir Ströbele wieder einmal begegnet, dieses Mal aber ohne Fahrrad.
The Loathsome mask has fallen the man remains
Sceptreless, free, uncircumscribed, but man
Equal, unclassed, tribless and nationless,
Exempt from awe, worship, degree, the king,
Over himself, just, gentle, wise.
Percy Bysshe Shelley
Indessen ist das gerade wieder der Vorzug der neuen Richtung, dass wir nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern erst aus der Kritik der alten Welt die neue finden wollen. Karl Marx
Original von Lonewolf
Na ja, die Polizeigewerkschaft hatte schon im Vorfeld Tote angekündigt, und besagtes Video zeigt eben einen von mehreren Versuchen dieses Versprechen wahr zu machen. Geglückt ist es ihnen dann zum Glück doch nicht.
Ich hatte das eher als Prophezeiung verstanden, um zum einen nach Standardverfahren den Polizisten eine Opferrolle zurechtzuschneidern und zum anderen in diesem Zuge die gesamte Veranstaltung zu kriminalisieren, sodass eben auch das Vorgehen gegen anwesende "Unbeteiligte" gerechtfertigt wird. Ich war mehr oder weniger zufällig auch da und habe live miterlebt, wie dringlich das Bedürfnis mancher Bullen ist, dem politischen Gegner mal "eine zu verpassen", indem man z.B. ausprobiert, wie heftig man vorbeirennende Blockierer anrempeln muss, bis sie stolpern. Der Tritt ins Gesicht ist schon ne etwas andere Kategorie, aber vermutlich mit ähnlichem Motiv. Ich glaub nicht, dass Mordgelüste in dem Verein ne allzu große Rolle spielen. Andererseits hab ich ne Geschichte gehört, wie es letztes Jahr am Kotti brennende Bullen gegeben haben soll, nachdem Anwohner Benzin vom Balkon gekippt haben.
Zitat:
Ich stand bei den zugegebenermaßen etwas sinnlosen riots in Kreuzberg mittendrin und muss mir hinsichtlich der polizeilichen Taktik schon die Frage stellen, ob die Cops entweder saublöd sind oder nicht vielmehr bestimmte Bilder bewusst provozieren wollen. Wenn man bei ein paar fliegenden Flaschen wie eine wildgewordene Büffelherde in eine große Menschenmenge hineinstürmt und zig Unbeteiligte gefährdet ist es relativ leicht nachvollziehbar dass sich die Stimmung insgesamt gegen die Bullen richtet und die Auseinandersetzungen im folgenden zu- und nicht etwa abnehmen. Zumindest solange bis die Leute eben nach und nach den Platz verlassen und sich die Polizei einreden darf, durch ihr "konsequentes Einschreiten" für "Ordnung" gesorgt zu haben.
Auch wenn ich nicht glaube, dass die Jungs sich das Randalieren komplett verkneifen würden, wenn die Polizei nur zuguckt, habe ich auch den Eindruck, dass die Polizei es sich nicht leisten kann, ein gewisses Maß an Krawall zu unterschreiten, da das Event fürs Selbstverständnis wichtig ist (Das gilt für nen guten Teil der anderen Seite wohl auch). Abgesehen von dem Ziel, die weniger Überzeugten durch Einschüchterung zu vertreiben, kann ich mir die Provokationen (u.a. das gelegentliche quer durch die Menge Marschieren), die auch tagsüber bei den Blockaden gängige Taktik waren, kaum anders erklären.
Zitat:
Positiv ist zu bemerken, dass die Cops fast durchgehend mit einem Blitzlichtgewitter konfrontiert waren, und somit die Dokumentation von Übergriffen wie in obigem Fall möglich wurde.
Was auch den schönen Nebeneffekt hat, dass stilbewusste Antifaschisten einen Grund mehr haben, ihre Sonnenbrillen spazieren zu tragen
Zitat:
Leider habe ich Thierses Sitzblokade verpasst, dafür ist mir Ströbele wieder einmal begegnet, dieses Mal aber ohne Fahrrad.
Das Privileg, sich mitten auf die Route setzen zu dürfen, hatten ja auch nur ausgewählte Leute bzw. "Zivilisten", die unmotiviert genug aussahen oder glaubwürdig genug mit ner Kamera rumgelaufen sind. Für alle anderen war die Strecke ca. auf dem ersten Kilometer von früh morgens an dicht, da die Bullen im Gegensatz zu Dresden dann doch früher aufgestanden sind (Ich bin schon gespannt, ob die Blockadekultur sich noch so weit entwickelt, dass demnächst schon die Nacht durchgemacht wird und die ersten Blockaden schon am Vorabend geräumt werden...). Als Bundestagsvize reicht es andererseits aus, nachmittags mal kurz vorbeizuschauen und sich kurz hinzusetzen - von Blockade kann auch nicht wirklich die Rede sein, wenn man nach Aufforderung wieder nach Hause geht.
Ich hatte jedenfalls schon irgendwie Spaß, eine meiner Lieblingsszenen aus "Die Ritter der Kokosnuss" in modernerInterpretation nachzustellen. Die Sitzblockade ist die einzige mir bekannte Ordnungswidrigkeit, die je nach Geschmack der beteiligten Bullen mit "du hattest die Chance"-Attitüde durch gezieltes Schmerzzufügen über Druckpunkte, Armverdrehen, ewiges über den Asphalt Schleifen etc. geahndet wird. Wobei hinsichtlich der Wegtragetechnik teilweise auch einfach Hilflosigkeit geherrscht hat, wenn die eingeübte Methode nicht realitätsnah ist..
Achja, eine der schönsten Szenen des Tages spielte sich in einer anderen größeren Blockade ab, wo ein Junge aus einer Gruppe Antifanachwuchs in klassischem Outfit inkl. Sonnenbrille von der engagierten Mutter seines Freundes ausführlich über die Bedeutung von Bezugsgruppen auf Demos belehrt wurde und warum es nicht gut ist, wenn er oder seine Freundin zwischendurch mal alleine spazieren gehen.
Es entsteht irgendwie der (mit Sicherheit zu oberflächliche) Eindruck, dass durch den Eventcharakter der Aktionen auch immerwieder der entsprechende Nachwuchs für die Speerspitze der Antifa rekrutiert wird, der dafür sorgt, dass auch in Zukunft solche Veranstaltungen am meisten zur Identitätsstiftung beitragen, wo "unbestimmtes" Aufbegehren mal einen Tag lang praktiziert werden kann, ohne dass am übernächsten Tag davon noch allzu viel zu spüren wäre. Aber wahrscheinlich sollte ich einfach lieber das Maul halten, bevor ich von der langfristigen inhaltlichen Arbeit der entsprechenden Gruppen ne Ahnung hab.