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| I am a cynical existentialist, antihuman humanist, antisocial socialdarwinist, realistic idealist and godlike atheist. |
das klingt für mich recht selbstbewust. aber ich kann mich ja irren. jedenfalls verstehe ich nicht so ganz, was er damit ausdrücken will.
wenn ich jedenfalls nach einem abgefuckten arbeitstag völlig fertig nach hause fahre und in der bahn jugendliche sehe, vllt sogar in meinem alter, die sich puren vodka hinter die birne kippen und damit auch mädels abfüllen, dann kann ich ein bißchen verstehen, wie man sowas bedenkenlos durchziehen kann.
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Warum war das so klar?!
Aber wenigstens versteh' ich sein Manifesto jetzt eher, auch wenn ich mir damals ein anderes Weltbild zurechtgelegt habe. Wenn man schikaniert wird, steht man das eher durch, wenn man sich wenigstens in Gedanken überlegen fühlen kann: "Ihr lächerlichen dummmen Marionetten verdient es doch gar nicht zu leben, wenn erst die Intelligenten herrschen, seid ihr dran!" Und wenn man Außenseiter ist, kann man sich in sowas sehr leicht reinsteigern, denn es gibt niemanden, der einem widerspricht. Natürlich fühlt man sich von dem, was man täglich erlebt, bestätigt (sonst hätte man das Weltbild wohl gar nicht erst aufgebaut).
"Auge um Auge, dann ist die Welt blind." Na und?! Blind war sie seit jeher und gefühllos noch dazu, sonst hätte sie etwas an der Situation ändern müssen! Was interessiert es jemanden, was aus der Welt wird, wenn einem die Welt immer nur die kalte Schulter zeigt?
Wer immer mit dem Feuer spielt, verbrennt sich irgendwann- dann heißt es ja auch "selbst schuld!".
Aber ich kannte Pekka-Eric nicht, also kann ich auch nicht sagen, ob er so empfand wie ich.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Leynneh am 09.11.2007 13:10.
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Immer schön, wie selektiv die menschliche Wahrnehmung doch ist. Glaube hier merken einige nicht, dass sie genauso wie die bösen Medien dem Irrtum unterliegen ihre Ansicht zu dem Thema habe was mit Objektivität zu tun.
Web.de ist natürlich keine seriöse Quelle, dass sich Fremdkörper jedoch auf die Welt stützt und dian ihm anschließend Recht gibt, daran stört sich offensichtlich niemand. Des Weiteren hat Fremdkörper seinen verlinkten Artikel wahrscheinlich nicht einmal gelesen, denn an der Stelle mit dem Außenseiter steht:
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| Ein Polizeisprecher erklärte, bei dem Täter handele es sich um einen Außenseiter, der in der Schule schikaniert worden sei. Dennoch scheine er wahllos auf seine Opfer gezielt zu haben. Mit den Getöteten verbinde ihn nichts, außer, dass alle auf dieselbe Schule gingen. |
Tja, wie war das Dian, die Journalisten berichten ja nicht objektiv (und Polizisten kann man ja nichts glauben), also ist eure Quelle dafür, dass er schikaniert wurde, natürlich futsch! Nach Unitylogik muss ich oben doch herauslesen: "Er wurde nicht schikaniert!". Und selbst wenn es (entgegen der Logik, dass alles was die Polizei sagt von Journalisten nicht kritisch überprüft wird) stimmt, so sagt die oben zitierte Quelle ja, dass er eben anscheinend wahllos getötet hat.
Aber Hauptsache mal großen Wind machen, den Typen als Helden darstellen und ganz verblendet in die Gegengesellschaftsrichtung laufen. Immerhin hat man ja lautstark über die böse Gesellschaft geschimpft und ist ja ganz anders als die Alle. Gratulation, mit Mündigkeit hat das nämlich nichts zu tun!
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dian unregistriert
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@Tzakahra:
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| Aber Hauptsache mal großen Wind machen, den Typen als Helden darstellen und ganz verblendet in die Gegengesellschaftsrichtung laufen. |
Leg mir nicht irgendwelche Worte in den Mund, die ich nie gesagt habe!
Es ist ein Unterschied, ob ich einen mehrfachen Mord als "heldenhaft" bezeichne, oder ob ich sage, dass ich die Motive des Täters nachvollziehen kann.
Alle Amokläufer bzw. Terroristen zu glorifizieren, ist meines Erachtens genauso schwarz-weiß gedacht, wie alle Amokläufer/Terroristen grundsätzlich zu diffamieren. Letzteres tun Medien und Öffentlichkeit aber immer wieder, und ohne, dass irgendwelche von der offiziellen Lehrmeinung all zu radikal abweichende Stimmen zu hören wären.
Schon in der sogenannten "objektiven" Berichterstattung wird ganz selbstverständlich von der "Tat eines Wahnsinnigen" geredet oder von einem "abscheulichem Verbrechen"... genau, wie alle Opfer selbstverständlich grundsätzlich unschuldig und traumatisiert sind. (als ob man alle Menschen über einen Kamm scheren könnte)
Wer sich als Politiker, Journalist, Psychologe oder sonstiges in der Öffentlichkeit hinstellen und sagen würde, dass er die Tat nachvollziehen kann und es gut findet, dass die Menschen durch solche Taten aus ihrer Gedankenlosigkeit wachgerüttelt werden, der wäre sofort seinen Job los.
Du siehst doch, was allein los ist, wenn jemand, der im Rampenlicht der Öffentlichkeit steht, nur ein bisschen versucht, den Terror der RAF zu relativieren... der bekommt schon mächtig Ärger dadurch.
Dass sich jemand öffentlich hinstellt und sagt, "Ja, ich finde es richtig, dass Hanns Martin Schleyer umgebracht worden ist", ist sogar schon hart an der Grenze zu einer Straftat.
Und das, obwohl Schleyer erwiesenermaßen ein Nazi war!
Glaubst du ernsthaft, wenn schon eine solche Sache extrem heikel ist und nur mit Samthandschuhen angegangen wären darf, wäre es ernsthaft möglich, in den deutschen (oder anderen) Medien einem an seiner Schule beliebten, strafrechtlich nie auffällig gewordenen Jugendlichen eine Mitschuld daran zuzusprechen, dass er von einem Amokläufer erschossen wurde?
Hier gibt es in der Öffentlichkeit keine zwei Meinungen, bzw. wenn es zwei Meinungen gibt, dann schwanken die nur zwischen "Der Amokläufer war krank" und "Der Amokläufer war böse"... zwischen "Die Videospiele sind schuld" und "Der Staat hat bei seinem Erziehungsauftrag versagt."
Grundsätzliche gesellschaftliche Mißstände wie beispielsweise die Schulpflicht (so, wie sie sich heute darstellt), die Menschen dazu zwingt, mit Gleichaltrigen, die sie vielleicht total ankotzen, in einer Herde zusammen zu leben, werden zu keinem Zeitpunkt angesprochen oder gar ernsthaft hinterfragt.
Und das in einer Gesellschaft, die im Namen der Meinungsfreiheit sogar Krieg am Hindukusch führt...
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Nach dem was ich aus seinem Manifest gelesen habe ging es ihm aber wohl nicht darum bestimmte Individuen abzuknallen, an denen er sich etwa rächen wollte, sondern er hielt 94% der Menschheit für unwürdiges Leben, das getötet oder versklavt werden sollte, weil diese Masse so leicht manipulierbar sei. Nach den Berichten hatte er auch Benzin oder ähnliches dabei, um die Schule anzuzünden, und mehr als genügend Munition. Es wurde auch berichtet, dass er an den Türen der Klassenzimmer klopfte und anschließend durch die Tür schoss, ich schätze mal um für Panik zu sorgen, damit die Schüler/Lehrer in den Klassen blieben und er nachher alle mit der Schule abfackeln konnte. Nachdem er die Schulleiterin abgeknallt hatte, die laut Angaben trotz Lebensgefahr versucht hat ihn zu beruhigen, hat er sich dann allerdings selbst erschossen. Möglicherweise hat dieses Gespräch bei ihm irgendwas ausgelöst, was ihn dann aber doch hat umdenken lassen. Kann aber auch sein dass gerade die Polizei im Anmarsch war, und er nicht den Rest seines Lebens im Knast verbringen wollte, oder was auch immer...
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Arne Kroger unregistriert
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Glaube ich nicht, dass die Bullen in Finnland so viel intelligenter sind als wie in Deutschland und sowas hinbekommen würden. Außerdem könnte man das am Kaliber feststellen.
Gibt im übrigen einen wichtigen tatsächlich wohl öfters identischen Punkt bei den durchgeknallten Amokläufern, die es gerade mal hinbekommen, in der Kreisliga ihrer Schule zu spielen:
Der hatte auch wieder Liebeskummer, seine Freundin war lt. dem ersten Link von @Yog-Sothoth mit einem Typen durchgebrannt, der sich "Arjen Krieger" nannte.
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Meinungsfreiheit und objektiven Journalismus gibt es nicht wirklich. Man kann zwar noch im Internet seine Meinung vertreten aber wie @Dian bereits erwähnte wird man als Journalist gefeuert wenn man radikale Ansichten äußert. Was soll es außerdem für eine Meinungsfreiheit sein wenn anderweitige Ansichten in den Augen der Öffentlichkeit nicht vertretbar sind? Gar keine. Da wiederspricht sich der Staatsapparat doch selber wenn man man sieht wie das Fernsehen nur noch erlaubte aber nicht kritische Ansichten sendet. Wie soll man dadurch was verändern können? Da sollte selbst den angepassten Gutmenschen klar werden dass dies kein objektiver Journalismus ist. Da ist die Gesellschaft selber Schuld wenn sie sich derartig beschränkt und nur das hören will was man hören darf.
Der Staat und die Gesellschaft muss umdenken. Die Leute sind nicht dazu fähig zusammenzuleben. Das geht einfach nicht und schon garnicht auf Zwang. Die Leute brauchen Platz und Freiheiten von denen sie beides in der Schule nicht haben. Würde sie keiner auf engen Raum in die Schule hinzwingen gäbe es auch keine School-Shootings. Allein sie dahinzuzwingen ist bereits nichts anderes als eine Freiheitsberaubung. Mit jungen Leuten die ihre Rechte nicht kennen kann man es ja machen... Sozialverhalten ist nichts angeborenes sondern etwas angelerntes. Heutzutage kriegen es aber nur die wengisten gelehrt. Was dagegen angeboren ist, ist die Herdenmentalität. Unter dem Deckmantel von irgendwas sozialem fördert man deren Rudelverhalten. Herden suchen sich bekanntermaßen immer ein Opfer. Es geht nicht darum, dass das Opfer sozial oder asozial ist weil es mit den Begriffen nichts zu tun hat sondern eben nur um ein Opfer auf dem man wegen Herdenmentalität herumhacken kann. Es hat mit Integration nichts zu tun weil man sonst nicht feindselig aus Spaß herummobben sondern eher die Integration oder Assimilierung fördern würde. Auch hier werden von vielen gerne die Begriffe Integration und Assimilierung verwechselt. Integriert ist im Grunde jeder wer sich an die Gesetze hält demnach müsste man auch kein Mobbing befürchten. In der Gesellschaft als Gesamtbild ist im Grunde jeder drin. Allerdings bilden sich die Herdentiere eigene Gesetze und Maßstäbe. Dass die Leute sich neue Maßstäbe setzen zu denen sie sich assimilieren zeigt auf, dass da nur Herdenmentalität hintersteckt und kein Sozialverhalten. Viele inkompetente Lehrer verwechseln deren Herdenmentalität mit Sozialverhalten. Dabei hat Sozialverhalten nichts mit irgendeiner Freundesanzahl zu tun oder mit irgendeiner Trendbefolgung. Dies ist nichts anderes als angeborene Lemmingmentalität. Der unaufgeklärte Staat setzt dem allem noch drauf indem er einen in die Schule zwingt wo man mit diesen Problematiken konfrontiert wird. Die Lehrer die das Regeln sollten verstehen ihre Aufgabe selber nicht und wollen auch nicht einschreiten obwohl es ihre Aufgabe ist. Da ist es doch ganz klar, dass sich im Laufe der Zeit immer irgendwelche Extreme bilden. Die Lösung damit sich das Menschengetier gegenseitig in Ruhe lässt lautet ganz einfach, dass man ihnen den Freiraum und Platz lässt. Man soll einen nicht in die Schule zwingen schon garnicht wenn Problematiken bestehen. Wenn man seinen Freiraum hat dann gibt es auch keine Probleme. Noch dazu muss ich sagen, dass es sowieso schwer ist in einem Klassenraum mit anderen Leuten zu lernen. Wie auch wenn die anderen dauernd den Unterricht stören?
Da sind viele School-Shooter nicht die einzigen mit dem Problem sondern es gibt noch viele Selbstmörder. Aber im Gegenseatz zu den Selbstmördern machen die School-Shooter was aus ihrer Erfahrung. Sie zeigen es der verlogenen unterentwickelten Gesellschaft und sie sind Helden. Ich hab kein Mitleid mit den Opfern von School-Shootern und ich feier es. So ganz uninvolviert waren sie sicher nicht. Sie hätten was dagegen machen können. Vor allem die Lehrer und die Rektorin aber das haben sie nicht. Die Regeln sind dabei derartig einfach und selbstverständlich dass es wie ein Witz erscheint aber für mich ist eher diese Nichtbeachtung von gewissen selbstverständlichen Freiräumen eher das Extrem als ein Amoklauf. Da ist es klar dass dann jemand ausrastet die Leute hatten Millionen Chancen es einfach zu unterbinden. Haben sie allerdings wegen ihrer Herdenmentalität nicht gemacht. Weil keiner mehr Mut hat einfach nur nein zu sagen. Weil man dann wohl selber zu den Außenseitern gehört die fertiggemacht werden. Schaut man sich die Leute an die einfach nur ihr Ding machen ohne Lemmingmäßig irgendwelchen Trends zu folgen weil die sowieso keine richtige Norm sind dann sieht man wie verlogen die Gesellschaft ist. Die sonstwelche absurden Sündenböcke sucht aber nicht kritisch hinterfragt. Da ist es mir doch egal was die davon halten ich feiere es sollen ruhig noch mehr Leute aus der Gesellschaft draufgehen. Sie hatten die Chance was aus ihrem Leben zu machen aber sie können nur irgendwelchen wiedersprüchlichen Normen die sie von der Gesellschaft vorgesetzt kriegen hinterherlaufen. Ihre Angst war zwar berechtigt sie wären dadurch selber ins Kreuzfeuer der Gesellschaft geraten aber nun waren sie selber ein Teil davon. Leute die einfach nur ohne zu hinterfragen mitmachen und deswegen Dreck sind, nur durch die Mitläufermassen sind solche Extreme erst möglich. Sie gehören vernichtet.
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Freundschaft Freihet Gerechtigkeit Aufrichtigkeit Ritterlichkeit
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| Zitat: |
Original von Amok
Sie zeigen es der verlogenen unterentwickelten Gesellschaft und sie sind Helden. Ich hab kein Mitleid mit den Opfern von School-Shootern und ich feier es. So ganz uninvolviert waren sie sicher nicht. Sie hätten was dagegen machen können. Vor allem die Lehrer und die Rektorin aber das haben sie nicht. |
Wogegen was machen? Dass Außenseiter überdurchschnittliche schulische Leistungen erzielen? Wenn der Amokläufer auf andere Weise vorher auffällig geworden sein sollte, bitte ich um eine Quellenangabe. Laut Manifest wussten nicht einmal seine Freunde von seinem Vorhaben, wie hätte also ein Außenstehender auf ihn aufmerksam werden sollen? Würdest du ihn auch als Helden feiern wenn er ein (rein hypothetisches) Kind von dir abgeknallt hätte (das jüngste Opfer war, wenn ich mich recht erinnere 14 oder 15)? Hättest du rechtzeitig eingegriffen, wenn du auf der selben Schule wie er gewesen wärst?
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Arne Kroger unregistriert
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Nach der Logik wäre es also vernünftiger, Außenseiter, die eine instabile Psyche haben und Mobbing nicht vertragen, vorab abzuknallen, bevor sie Scheiße bauen können???
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Vor langer, langer Zeit in einem fernen Land gab es einen Mann, kürzen wir ihn mit A. ab.
Er war anders, er wurde abgelehnt, schon sein Vater hatte das getan.
Aber er war sich ganz sicher, dass er besser war.
Er wusste, dass die Leute mehr Platz und Freiheiten brauchen, er wollte sich für die Leute einsetzen, ihnen helfen, um jeden Preis.
Nach einer sehr stürmischen Aktion wurde er mit einer milden Strafe belegt, aber er durfte zurück, schliesslich setzte er sich für die Leute ein, er war einer von ihnen, seine Wege war vielleicht etwas rau, aber er war einer von ihnen.
Und dann gab es noch die, die das Geld und die Medien kontrolliertern. Sie gehörten vernichtet, das wusste er auch. Und sie waren selbst schuld, sie hatten es provoziert, ihn nicht ihn Ruhe machen lassen, sie hatten den Krieg angefangen, nicht er! Und er wollte nur Gutes tun, für seinesgleichen, ja, er war sich ganz sicher Gutes zu tun. Auch über Leichen, viele Leichen.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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| Zitat: |
Original von Xoc
Vor langer, langer Zeit in einem fernen Land gab es einen Mann, kürzen wir ihn mit A. ab. |
Meinst Du, daß die Führungsebene im Dritten Reich, in und außerhalb der Partei, wirklich gesellschaftliche Außenseiter waren? Goebbels zum Beispiel hätte doch fast alles gehabt für eine bürgerliche Karriere, als promovierter Germanist (übrigens bei einem jüdischen Doktorvater - Edit: Bezug zu lebenden Personen ist übrigens rein zufällig
). Oder war's etwa der Klumpfuß? Und er wäre wahrscheinlich auch erfolgreich gewesen, wenn nicht gerade das Kriegsende dazwischengekommen wäre.
Ich muß zugeben, ich kenne mich mit den Biographien nicht gut genug aus, aber ich könnte mir vorstellen, daß hier viel pathologisiert wird. Es wäre ja auch völlig witzlos, und erschreckend noch dazu, wenn jemand aus einem normalen katholischen Elternhaus Nazi geworden wäre!
So eine Tat ist doch immer was Individuelles. Man kann es nur gutheißen, wenn man die Tat selbst begeht - als Außenstehender möchte ich doch niemals erschossen werden, egal von wem. Insofern ist diese Amokläufer-Verehrung ziemlich absurd.
Ach ja, im anderen Thread zum Thema (Presse-)freiheit wollte ich eigentlich schreiben, daß doch noch so viel Freiheit besteht, daß man fast alles in einem Internetforum schreiben kann, auch daß man die Gesellschaft Scheiße findet, solange es nicht gegen die Gesetze verstößt. Gut, daß ich es nicht geschrieben habe, denn die Halbwertszeit wäre gering gewesen, nach dem obigen Link zu urteilen. Wahrscheinlich käme man damit schon auf Beobachtungslisten. Dieses Forum ist vermutlich deutlich schlimmer als das, was der Spiegel Online schon als "schlimm" klassifiziert hat.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lovecraft am 11.11.2007 21:25.
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Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
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@atreju: Eben! was bringt es ein paar Jugendliche über den Haufen zu schießen, die sich eh noch völlig verändern können?
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Original von Lovecraft
So eine Tat ist doch immer was Individuelles. Man kann es nur gutheißen, wenn man die Tat selbst begeht - als Außenstehender möchte ich doch niemals erschossen werden, egal von wem. Insofern ist diese Amokläufer-Verehrung ziemlich absurd. |
Sehe ich ähnlich, vor allem in diesem Fall. Womöglich hat er für sich selbst den richtigen Entschluss gefasst, aber warum sollte ich es toll finden wenn er wahllos ein paar Jugendliche abknallt?
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Original von Yog-Sothoth
@atreju: Eben! was bringt es ein paar Jugendliche über den Haufen zu schießen, die sich eh noch völlig verändern können?
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Original von Lovecraft
So eine Tat ist doch immer was Individuelles. Man kann es nur gutheißen, wenn man die Tat selbst begeht - als Außenstehender möchte ich doch niemals erschossen werden, egal von wem. Insofern ist diese Amokläufer-Verehrung ziemlich absurd. |
Sehe ich ähnlich, vor allem in diesem Fall. Womöglich hat er für sich selbst den richtigen Entschluss gefasst, aber warum sollte ich es toll finden wenn er wahllos ein paar Jugendliche abknallt? |
Man koennte es aus der sicht des Amoklaeufers so sehen:
man raeumt die Probleme aus dem Weg da sie nicht wuerdig sind zu leben.
Wie gesagt kann ein Mensch sich aendern,doch dafuer muss es erst einen Grund geben!
Amoklaeufer wollen das Bild vermitteln stark zu sein,ueberlegen zu sein.Das mag fuer alle denen es aehnlich geht das Gefuehl vermitteln nicht allein zu sein,etwas besonderes zu sein,auch stark zu sein.
Aber ist es stark jemanden mit einer Waffe zu erschiessen,anstatt den Spiess umzudrehen und zu zeigen das man als penetrantes Arschloch nicht ohne wiederstand froehlich durchs leben laufen kann?
Ich finde das waere heldenhafter,das waere ehrbarer.
Denn er und andere die ausgetickt sind haben mit ihrem Leben ein paar "minderwertige" mitgerissen,anstatt ein langes Leben zu nutzen um ihre Vorstellung von einem wuerdigen Leben und ihrer Vorstellung von besserem Leben anderen zu zeigen und wenn noetig den Arschloechern dieser Welt saftig in ihren Hintern zu treten.
Wenn diese erstmal ungestraft aelter werden ist es zu spaet und sie terrorisieren alle. (siehe Politik,Schulen und auch die billig Friseuse von nebenan)
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@Lovecraft
Zu Hitler zitiere ich Wikipedia:
"Bis zu seinem 30. Lebensjahr war er, gemessen an den bürgerlichen Maßstäben seiner Zeit, eine gescheiterte Existenz – ohne Berufsausbildung, ohne nennenswerte Bindungen, nach dem verlorenen Weltkrieg auch als Soldat ohne Perspektive und vor allem ohne erkennbare Eigenschaften, die seinen anschließenden Aufstieg plausibel erklären könnten."
Göbbels Klumpfuss hast du schon erwähnt. Dazu noch seine arme Herkunft und ein eher unsportlicher Typ - mich würde es sehr wundern, wenn er in der Schule nicht gehänselt worden wäre.
Und, Hitler war nicht konservativ, sondern revolutionär. Falls jemand dadurch den edlen Begriff der Revolution beschmutzt sieht ist das sein persönliches Problem, nicht das der Geschichte.
| Zitat: |
Man kann es nur gutheißen, wenn man die Tat selbst begeht - als Außenstehender möchte ich doch niemals erschossen werden, egal von wem.
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Es entzieht sich meiner Logik wieso man es gut finden muss selbst zu sterben um es gut zu finde, wenn andere sterben.
Muss ich mir auch wünschen zu einem Würstchen verarbeitet zu werden um mir eine Würst zum Essen zu wünschen?
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Ach naja Yog, ich kann mich selbst erinnern wo ich mit 12 noch bei so manchen "Mobbingattacken" mitgemacht hatte (oh ja, ich war einer von "ihnen"
), und im Laufe der Zeit wurde der Junge psychisch instabiler, ja seine Gesamte Mimik änderte sich regelrecht, also ich denke, so unersichtlich ist sowas nun auch wieder nicht. Das beachtliche an dem Typen war ja, als ich mich langsam gottseidank wandelte, und auf ihn immer wieder einredete er soll doch die Schule wechseln, blieb er felsenfest dabei diese Schule weiter zu besuchen, und das obwohl er wie ich später hörte teilweise wirklich alle paar Stunden heulend auf die Toilette gerannt ist, nun, wenn der jedenfalls irgendwann austickt (18 sollte er ja bald sein), überraschen würds mich nicht.. (hab die Typen, die wohl jetzt noch solche Arschlöcher sind, aber mal drauf hingewiesen..)
Das nun jeder meint man wusste von nichts ist doch klar..
So, und @Amok, bitte vergiss nicht, auch du hättest auf so 'ner Schule sein können, und hättest so jemandem zum Opfer fallen können. Ich nehm halt mal an das du doch an deinem Leben hängst, ansonsten hättest du hier ja keinen Beitrag verfasst..
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"And manifest the daydream
Like those who fell before
And glorify our small attempts
And hate ourselves no more
Blow words between these sucker's teeth
And bind these panicked hands
Lose your heart like a clumsy bell
Please be well"
-Horses in the Sky
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Leberkrebs unregistriert
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Was willst DU denn hier Lovecraft, wenn das Forum so schlimm ist?? Und statt Spiegel zu lesen, solltest Du mal in einen reinschauen?
Deine ganzen Beiträge klingen nach dem Geseiere typischer Regierungsvertreter. Wie eine Mischpoke aus CDU und SPD eben!
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