Gedicht: Rothaariges Wesen
27.11.2008 01:22 |
 |
Rot, dein Haar, es wiegt im Winde
wenn die Tür in` Rahman fällt
und es rühren sich gelinde
alle Tore dieser Welt.
Licht und Schatten, sie umspielen
sacht die Wölbung deiner Lippen.
Alle lästgen Lasten fielen
fluchs im Stoß der luftgen Rippen.
Dein Gesicht- so unmaskiert,
Kindesaugen spiegeln Licht
Mein Verstand, den Sinn verliert
im Augenblicke taugt er nicht.
Harmonie der Mundpartien
in lieblicher Asymmetrie.
Was auf Erden je gediehen-
ist nichts gegen diese Magie!
Kleine Fältchen um die Schläfen
deuten Tiefe, tief gefühlte,
wenn sich unsre Blicke träfen
ich in dieser Fülle wühlte.
Beißest du mich mit den Zähnen
die ein wenig quer vorstehen
würd ich nach nichts andrem sehnen:
Könntest du tief in mich sehen!
Bohr die Zähne tief ins Fleische
Dring hervor bis zu den Venen
weiß ich nicht mehr wie ich heiße
musst du mir ein Namen geben.
Freiheit ist ein Wort mit "F"
Freude auch und auch der Frieden
doch was ist von dem Gesöff
heutzutage schon geblieben?
Frehieit- dein bewusster Gang,
Frieden-deine warmen Hände,
Freude- der bewegte Drang
Du- die langersehnte Wende!
Stagnation, das war doch schon,
Niederlagen viel zu viele.
Du bist die Revolution,
der ich gern zu Opfer fiele...
|
Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
|
|