 |
|
|
| Zitat von VeggiePower: |
Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet, erst dann wird es Frieden geben.
Jimi Hendrix |
Ach was, ich habe meinen Frieden erst dadurch gefunden, dass ich mich der Macht einer (hoffnungslosen) Liebe entzogen habe. ^^
(ok, ich glaube er meinte eine andere Art von "Liebe")
P.S.: Ich vermute mal mit "wahrer Liebe" meinte nick, dass zwei Personen füreinander vorherbestimmt sind, nicht dass es keine echte / bedingungslose Liebe gibt
|
|
|
|
|
|
|
Ich hab grad Liebeskummer.... Kennt ihr das, in der einen Situation wird man angehimmelt und die Laune schlägt um sich und du bist Kacke von gestern... Ich hab das Gefühl die Anforderungen an Männern sind extrem widersprüchlich... und nur wer sich iwie darin verkantet und fesselt wird als sichere Andock-Stelle etabliert...
|
Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
|
|
|
|
|
|
Bazinga
jeder Moment ist wie ein ganzes Leben

 |
|
@Bakunin:
welche widersprüchlichen anforderungen siehst du denn?
|
|
|
|
|
|
|
|
ja das hab ich auch nich ganz verstanden. erläuter das mal bitte.
|
|
|
|
|
|
Bazinga
jeder Moment ist wie ein ganzes Leben

 |
|
|
|
|
|
|
|
|
Wenn jemand an Texten zu dem Thema interessiert ist: http://www.praxis-artmann.de/publikationen.html
Es gibt dort zwei Texte, der eine zu Liebe, der andere zu "Selbstwert".
mE steht da eigentlich so gut wie alles drin, was Liebe ist und was sie vor allem nicht ist: Nach Artmann ist Liebe nicht Vertrauen, nicht Zärtlichkeit, nicht Geborgenheit, nicht Sicherheit. Liebe bedeutet zu geben, ohne aufzurechnen.
Lieben kann nur, wer sich selbst liebt (Erich Fromm).
Ich finde das sehr stimmig, auch wenn es erstmal sehr hart klingt. Und geben/teilen kann man ja nicht nur materielle, sondern auch mehr als genügend immaterielle Dinge...
@VeggiePower
Inwiefern sollte ein Hund "lieben" können? Das würde voraussetzen, dass er ein soziales Wesen wie der Mensch ist und den Menschen gewissermaßen "verstehen" kann.
Grade Hunde bleiben auch beim Herrchen, wenn es sie misshandelt - das ist da meine erste Assoziation.
Und sowas ist mMn eher ein Abhängigkeitsverhältnis als Liebe im Sinne von "geben".
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von lala magico am 16.01.2013 21:20.
Die Schule war die schlimmste Zeit meines Lebens.
Michael Ende
|
|
|
|
|
|
|
|
@ lala es gibt da recht eindrucksvolle geschichten. die wohl bekannteste dürfte hachiko sein. und ich sehe es auch täglich bei meinem hund. Er freut sich wenn ich komme, er liegt bei mir, er kann es nicht leiden wenn jemand schreit oder weint, und er verteidigt mich gegen andere "hunde".
den mensch brauchst du nicht wirklich als soziales wesen hinstellen, so sozial ist der garnicht. Im ernstfall vertrau ich lieber meinem hund als einem menschen. Hunde sind frei von jeglichen menschengemachten einflüssen wie geld usw. Du bist sein herrchen (bzw sein frauchen), und das bleibt so, soll kommen was will. Bedingungslose "liebe". Nicht unbedingt dass, was sich menschen darunter vorstellen. Ein hund wird im normalfall keine sexuelle nähe zu seinem "lebenspartner" suchen. hat zumindest kein hund gemacht, den ich kenne oder hatte. da ist das einfach nur ein füreinander da sein, dankbarkeit usw.
|
|
|
|
|
|
|
@veggie
Ich will gar nicht bestreiten, dass es zwischen manchen Tieren (leider haben viele Tiere offensichtlich Angst vor Menschen) und Menschen irgendwie eine besondere Ebene, Interaktion oder was auch immer gibt.
MIt "sozial" meinte ich auch gar nicht "gut". Sondern sozial im Sinne von einem Wesen, das auf Interaktion mit anderen Menschen angewiesen ist, das soziale, ungeschriebene Regeln der Menschen kennt usw.
mE tun/kennen das Hunde oder auch andere Tiere nicht. Hachiko mag ein Beispiel für einen sehr treuen Hund sein - letztenendes hat er aber vermutlich nicht verstanden, dass sein Herrchen tot ist, weil er sich nicht darüber "bewusst" ist, was der Tod ist und dass er selbst vergänglich ist. Er ist eben ein Tier und der Mensch zwar auch, aber nicht mehr ganz...
Klar, das ist "bedingungslos". Aber es ist eben vll mehr ein positives Abhängigkeitsverhältnis zwischen Tier und Mensch als "Liebe". Für mich ist Liebe ein eigener Begriff, der erstmal nichts mit Gefühl, Anhänglichkeit etc. zu tun hat. Allerdings schon mit Bedingungslosigkeit, aber mMn nicht im Sinne einer Opfermentalität und eher zwischen Menschen als zwischen Tier und Mensch.
Vll nicht zu seinem "Lebenspartner", aber u. U. sucht er "sexuelle Nähe" zu anderen Menschen.
Das es etwas "besonderes" zwischen Mensch und Tier geben kann, denke ich auch. Freundschaft, oder wie auch immer man das nennen kann.
Besonders faszinierend fand ich die Geschichte von dem Löwen: https://www.youtube.com/watch?v=ggtratu0y8E
https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_%28L%C3%B6we%29
Die Schule war die schlimmste Zeit meines Lebens.
Michael Ende
|
|
|
|
|
|
|
|
soziale Tiere sind Tiere, die mit anderen zusammen leben und eine wie auch immer aussehende Gemeinschaft bilden. Wölfe bilden Rudel, Hunde nehmen den Menschen zum Ersatz. Also sind Hunde soziale Wesen.
In unseren Herzen wächst eine neue Welt. Jetzt in diesem Moment, während ich mit Ihnen rede.
- Durruti
|
|
|
|
|
|
|
|
Emotionen
14.06.2014 23:53 |
 |
Meiner Meinung nach sind Gefühle ein Teil von uns. Wenn jemand sie wie Du nicht haben möchte, wäre es natürlich gut, sie abschaffen zu können.
Ich persönlich bin ziemlich glücklich mit meinen Emotionen - auch mit der Möglichkeit, dadurch in Abhängigkeit zu geraten, und mit der Liebe. Nur wäre es natürlich gut, wenn es jemanden gäbe, der auch "meiner würdig" wäre
Das Hauptproblem ist eben, dass ich jemanden möchte, der mit mir in ziemlich vielen bestimmten Bereichen auf derselben Ebene ist - was bei meiner Intelligenz und Frühreife und vor allem meiner außergewöhnlichen Weltsicht so schrecklich selten sein muss ...
|
|
|
|
|
|
|
|
Sexualität
15.06.2014 00:12 |
 |
Die Sache mit den Schimpansen lenkt mich gleich zu diesem Thema, das unsere Regierungen immer wieder neu auf der Grundlage dieser abartigen Religion der Nächstenliebe ausverhandeln wollen:
Sexuelle Orientierung:
- Bisexualität
- Homosexualität
- Asexualität
- Mono- oder polygam?
- Sodomie
- Nekrophilie
- Fetischismus
- und alles mögliche Andere
Wie steht Ihr konkret dazu?
|
|
|
|
|
|
|
|
Stimme zu:
Standesamtliche Ehe wäre sowieso nicht bindend für mich. Der "Schwur auf die Bundesrepublik" ist für mich wie der Schwur auf die gekreuzten Nudelfinger des fliegenden Spaghettimonsters.
Aber die standesamtliche Ehe bringt einem eben ja durchaus diese steuerlichen Vorteile ...
Naja, auf die christliche Hochzeit kann ich als Atheistin und frühere Pantheistin auch gut verzichten!
Hier noch ein Link zur allgemeinen krankhaften Konfliktscheue in Europa: https://de.wikipedia.org/wiki/German_Angst
|
|
|
|
|
|
|
|
Toleranz
15.06.2014 01:01 |
 |
Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit! Toleranz! noch ein paar tausend mal TOLERANZ und OFFENHEIT!
Und nieder mit dem Humanismus.
Für mich zählen Personen, nicht Menschen. Vielleicht ist dieses Wissen hier nicht allzu eindrücklich verbreitet, aber es gibt so einige Tiere, die sehr intelligent und auch ähnlich wie Menschen sozial fähig sind. Es gibt dazu Studien hier, da und überall. Vielleicht hatte ja Douglas Adams mit seiner These, die Menschen seien nur die dritt-intelligenteste Spezies des Planeten nicht ganz Unrecht
Früher sagte man auch statt "unmenschlich" "unchristlich" und man hat Neger für (und wie) Tiere gehalten. Nichts für ungut, ich glaube, dass du, lala, und auch die anderen hier im Forum außerplanmäßig aufgeklärt sind - ich möchte als Extremistin nur noch einmal Aufklärung und Offenheit ins Gedächtnis rufen...
|
|
|
|
|
|
|
|
Definitionssache
15.06.2014 01:11 |
 |
Bevor wir hier evtl. aneinander vorbeireden, wäre es vielleicht ganz gut, gemeinsame Definitionen für diesen Thread einzuführen. Man kann ja gerne für sich seine eigenen Ausdrücke behalten, aber wir wollen ja auch mit der Diskussion irgendwo hinkommen. Also, wie heißen jetzt im Thread Verleibtsein, Liebe, Wahre Liebe, Lust und alles als gemeinsames Vokabular?
|
|
|
|
|
|
|
|
re: xashiko iba treaz
16.06.2014 10:54 |
 |
| Zitat: |
| Das Hauptproblem ist eben, dass ich jemanden möchte, der mit mir in ziemlich vielen bestimmten Bereichen auf derselben Ebene ist - was bei meiner Intelligenz und Frühreife und vor allem meiner außergewöhnlichen Weltsicht so schrecklich selten sein muss ... |
Frühreif und intelligent? Das klingt mehr als spannend.
Oscar Wilde schrieb einst:"Frühreif sein heißt vollkommen sein."
Wie auch immer: Du schriebst: eine Aufzählung zum Thema "sexuelle Orientierung". Ein komplexes Thema. Ich schrieb einst eine kleine Abhandlung, weil ich für mich das Thema näher beleuchten wollte.
Die findest Du hier:
http://www.plateau-trivial.de/wiki/index.php?title=Postpolyamory
Intelligent genug?
Nemesus
|
|
|
|
|
|
|
| Zitat: |
| (entschuldige meine primitive Herangehensweise, bin spätreif und eher unintelligent) |
Unreif und blöd trifft es wohl eher.
Einsicht ist nicht immer der erste Schritt zur Besserung.
N.
|
|
|
|
|
|
|
schlag mich, gib mir tiernamen!
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
|
 |