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| Das Hauptziel der Anarchie ist die Befreiung des Menschen über den Menschen, was es auch mal im Kommunismus wahr und ist. Anarchie kann ja ohne Kommunismus garnicht funktionieren, schließlich ist Anarchie der freiheitliche Sozialismus. Anarchie ist anders aufgebaut, als der Staatlichekommunismus (-:. Es wird nicht nur eine Moral geben, sondern es wird viele geben, darum denke ich das jeder dort erwünscht sein wird und jeder seine wie ich jetzt sage Kommune findet unter seinen Vorstellung sein Leben dort leben wird. Anarchie wäre das Ende der Zwänge in der Utopie, aber natürlich wird es immer Gewalt geben. Gleichgesinnte freie Menschen würden sich organisieren. Wer sich nicht an den Regeln der dort man kann sagen herrschenden Kommunen anpasst der wird von der direkten Demokratie eben nicht bestraft er wird gezwungen einfach aus der Kommune zur Tür gebracht. Er müsste schon was schlimmes gemacht haben, weil sich dort alle Menschen persöhnlich kennen würden, damit einer aus der Kommune ausgeschlossen wird, da die Kommune meist sehr klein ist und sich die Menschenlichkeit dort bewährt sein wird, als gefühltote Richter. Dieser der ausgeschlossen wird, weil er was unrechtes getan hat, müsste sich schnell wie möglich eine andere Kommune suchen und sich dort man kann sagen bewerben und integrieren. Alle diese Weltkommunen müssten sich irgendwie verbünden und schon wird Anarchie immer utopischer. |
Hmm das Thema ist natürlich nicht so einfach und natürlich sind diese Kommunen an sich auch schon wieder eine Gefahrenzone für den Anarchismus. Aber im grunde ist das ja schon mal gar keine so schlechte Idee, natürlich müsste es dafür auch gewisse Regeln geben, eventuell könnte es ja jedes Jahr einen Abgesandten in jeder Kommune geben, der in einer fremden Kommune regelmäßig nach dem rechten schaut und prüft ob diese Regeln die auf ein Minimum beschränkt sein sollten, dort auch eingehalten werden. Und so schickt jede Kommune einen jährlich wechselnden einstimmig gewählten Abgesandten ihrer Kommune los, um mit anderen Kommunen oder Gruppen, (denn ich kann das Wort Kommune nämlich langsam nicht mehr ertragen) Handel zu betreiben, (reinen Tauschhandel versteht sich) Hilfe anzubieten, von einander zu lernen und natürlich um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Und so könnte ein weltweites Netzwerk aus diesen Gruppen entstehen, die alle mit einander in Verbindung stehen, was ja mit dem heutigen technologischen Standart auch kein Problem sein dürfte. Möglichkeiten gibt es viele, denn den Gedanken und Ideen sind in der Hinsicht keinerlei Grenzen gesetzt.
Aber was schreibe ich hier überhaupt, zunächst müssten erstmal alle hierarchischen Strukturen zerstört werden und die Mehrheit der Menschen zu der Einsicht gelangen, das so ein Modell menschlichen Zusammenlebens für alle von Vorteil wäre. Und es sich dafür auch lohnt auf den ganzen Schnick Schnack zu verzichten, für denn sie sich täglich von ihrem Chef schikanieren und unterdrücken lassen. Und das es vielleicht auch ganz sinnvoll wäre, für sich selbst anstatt für andere in einer endlosen kausalen Kette, der Unterdrückung und Ausbeutung anderer zu arbeiten, in der sie gleichzeitig Täter und Opfer sind.
Ach ja und natürlich müsste man sich auch mal von dem ganzen Fanatismus und Chauvinismus freimachen, von all dem Neid der Gier des Hasses der Angst u.s.w.u.s.f. Der Mensch müsste sich und sein Leben praktisch von Grund auf umkrempeln und erneuern. Und natürlich würde er sich als erstes fragen warum er selbst den Anfang machen soll und nicht die anderen, ‘’sollen doch erstmal die anderen anfangen’’ er wird schon eine passende Ausrede finden um sein Gewissen zu beruhigen, das hat er immer schon so getan.
Und zu guter letzt müssen wir uns natürlich Fragen, wie soll überhaupt gewährleist werden, das die Menschen sich dann nicht später wieder in ihr Gegenteil verkehren und wieder von vorne mit ihren Kriegen und ihrer Unterdrückung anfangen, immerhin steckt diese Neigung nach wie in ihnen. Es gibt genügend gute Gründe die Für den Anarchismus Sprechen aber mindestens genauso viele Fakten die die Fragen aufwerfen wie er denn überhaupt konkret in die Tat umgesetzt werden soll.
Ansonsten kann man dann DonBaron natürlich auch nur zustimmen, wenn man das ganze mal Objektiv und Realistisch betrachtet, ist es natürlich unmöglich Konflikte, Hiraschien und Machtstrukturen so einfach aus der Welt zu schaffen, also mach dir da keine großen Hoffnungen das das jemals in die Tat umgesetzt wird.
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| Welcher Deutschfreak hat Lust meine Fehler zu korrigieren und mir per PM zu schreiben (-: |
Bin leider selbst zu schlecht in Deutsch, als das ich anderen bei dehnen es nicht so eindeutig auffällt wie etwa bei Spiegel oder Eastwood Nachhilfe in Sachen Rechtschreibung geben könnte, aber für mich sieht das schon ganz sauber geschrieben aus.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Am besten wir machen Google zu unserem Herrscher.
Nein ernsthaft: Was tun Politiker schon? Richtig, Entscheidungen treffen.
Man könnte sicher einen Algorithmus programmieren der mit mathematischer Genauigkeit auf jede erdenkliche Frage eine Antwort geben kann und der berechnen kann wie eine Gesellschaft strukturiert sein soll damit sie bestmöglich funktioniert.
Und die Aufgabe jedes Bürgers wird sein in seiner Lebensspanne diese Appartur mit den bestmöglichsten Informationen zu füttern so dass der Computer stets die Gesellschaft repräsentiert und noch sagen kann wo es happert. Alle Informationen aus Mathematik, Physik, Medizin, Politik usw werden in den PC gespeist so dass seine Antworten immer präziser werden...
Denn Probleme lösen können Maschinen offenbar besser als wir und NUR darum geht es.
Darum frage ich mich: Warum machen wir nicht die Logik zu unserem Herrscher? Dann würde es keine endlosen Debatten geben. Man könnte sofort errechnen was besser wäre. Wahre und ehrliche Demokratie. Und Maschinen sind nur Werkzeuge zur Logik. (Leider hatten unsere Vorfahren diese Möglichkeit nicht so dass sie den wahnsinnigeren Weg wählen mussten)
Es erscheint mir weniger wahnsinnig ein totes Ding auf den Thron zu setzen als einen Menschen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von DonBaron am 01.09.2010 16:22.
"Most people are so ungrateful to be alive, but not you, not any more... "
„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
"Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. "
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| Denn Probleme lösen können Maschinen offenbar besser als wir und NUR darum geht es. |
Aber eins fehlt den Maschienen und das sind die Gefühle und Emotionen der Menschen die ihn so unberechenbar und Einzigartig machen und auch wenn er nicht Perfekt ist, so bleibt er doch ein fühlendes Wesen und das kann keine noch so Rational agierende Maschiene je ersetzen.
Wie gesagt ich glaube nicht wirklich an den Gesellschaftlichen Anarchismus oder an irgend ein anderes Gesellschaftsmodell welches für alle geltend ist, ich Spekuliere nur manchmal gerne mit dem Gedanken daran. Für mich ist Anarchie lediglich eine Geistige Grundhaltung oder eine Überzeugung, so wie sie schon in meinem Profil unter Gesinnung steht, also eine Private Überzeugung und um davon überzeugt zu sein, das ich Herschafft über andere und Unterdrückung anderer ablehne und zutiefst verachte, muss ich nicht unbedingt in einer Anarchie Leben.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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DonBaron, du solltest zunächst mal von deiner Vorstellung totaler Endzustände wegkommen. Auch die Demokratie ist lediglich ein temporäres, oft mehr schlecht als recht funtkionierendes System, dessen konkrete Erscheinungsformen und Umsetzungen einer ständigen Debatte und Auseinandersetzung unterliegen. Ich betrachte das Konzept der Anarchie nicht als utopischen Endzustand, sondern als Prozess sowie als regulative Idee. Die Frage ist weniger, ob sich Macht als solche abschaffen lässt (woran ich nicht glaube), sondern wie sie sich konkret ausdrückt und welche Konsequenzen hieraus jeweils für die individuelle Lebensführung entstehen. Dass immer irgendwo jemand anderen gegenüber natürliche oder materielle Vorteile innehat ist ein recht platter und undifferenzierter Allgemeinplatz, der von der antiken Sklavenhaltergesellschaft über den mittelalterlichen Feudalismus bis hin zum Spätkapitalismus zweifellos seine Wahrheit besitzt, aber zugleich rein gar nichts über die konkrete Manifestation der jeweiligen Machtverhältnisse verrät. Entsprechend wird sich auch ein freier Kommunismus als wehrhaft erweisen müssen, die Frage ist eben nur gegen wen und in welcher Weise.
Und um das leidige Thema von Toleranz und Gesellschaft mal aufzugreifen: Jede Form des Zusammenlebens wird sich den Elementen gegenüber intolerant verhalten müssen, die ihre Vernichtung anstreben. Auch "demokratische Toleranz" ist lediglich die Toleranz der folgenlosen Meinungen. Ebenso ist der (freie) Kommunismus natürlich den reaktionären Strömungen gegenüber intolerant (wer hat denn den leidenschaftlichen Kampf der spanischen Anarchisten gegen den Faschismus vergessen?) , oder er ist nicht.
The Loathsome mask has fallen the man remains
Sceptreless, free, uncircumscribed, but man
Equal, unclassed, tribless and nationless,
Exempt from awe, worship, degree, the king,
Over himself, just, gentle, wise.
Percy Bysshe Shelley
Indessen ist das gerade wieder der Vorzug der neuen Richtung, dass wir nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern erst aus der Kritik der alten Welt die neue finden wollen. Karl Marx
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Anarchismus funktioniert meiner Ansicht nach nur lokal; global kann man das total vergessen, weil man nicht verhindern kann, dass sich irgendwo Machtstrukturen bilden, die wiederum eine Gegenmacht benötigen, um im Zaum gehalten zu werden. Und Macht korrumpiert ja bekanntlich, auch wenn sie nur gut gemeint war. Während ich zwar für Ordnungsinstanzen auf größerer Ebene bin, denke ich dass es wichtig ist dass diese nur gerade so viel Macht und Entscheidungsfreiheit haben sollten wie eben nötig, und so viel wie möglich auf lokalerer Ebene (also in Gemeinden, und beim Individuum).
@DonBaron: Logik alleine kann uns nicht sagen, womit wir glücklich werden, und was gut funktioniert, da muss man erst einmal ein paar Axiome voraussetzen, oder Definitionen machen. Und da hast du dann bereits ein willkürliches System, selbst wenn die logischen Schlüsse, die du aus den Annahmen ziehst, einwandfrei sind. Siehe auch I, Robot.
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die eingesetzten instanzen könnten ja vom volk für das volk kommen und nie langfristig eingesetzt werden,sondern immer nur kurzfristig wechselnd.
somit wären z.b. heutige politiker weder so extrem gut bezahlt (selbst in schlechten wirtschaftlichen zeiten) noch in dauerhafter beschäftigung.
das betrifft vielleicht nicht alle bereiche, denn für bestimmte bereiche ist sicher einiges an wissen nötig.
aber der typische politiker, der berühmt wird durch nicht eingehaltene versprechen oder weil er in reportagen fragen gestellt bekommt, die er nicht beantworten kann, obwohl er entscheidungen über dieses thema trifft, würde somit so ziemlich ausgerottet werden.
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dian unregistriert
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@ Don Baron:
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| Anarchie kann nur temporär "funktionieren"! Begreift es endlich! |
Wie ich schon an anderer Stelle betont habe, ist Anarchie für mich kein politisches System, das man den Menschen einfach überstülpen kann wie den Kommunismus, den Kapitalismus oder den Faschismus.
Es ist vielmehr ein idealer Gesellschaftszustand, der sich ganz automatisch einstellen wird, sobald die Mehrheit der Menschen die dafür nötige geistige und charakterliche Reife erlangt hat.
So gesehen ist das, was ich als Anarchie betrachte, auch nicht so sehr ein Konkurrenz-System zu anderen politischen Systemen, sondern ein Zustand, der entsteht, wenn die Menschen aus ihrem triebgesteuerten Herdentier-Denken ausbrechen und sich ihrer wahren geistigen Fähigkeiten bewusst werden.
Nun mag man natürlich erwidern: "Das ist reine Utopie und wird nie passieren, weil die Menschen nicht aus ihrer Haut können."
Aber wer sagt, dass sie es nicht irgendwann lernen können?
Menschen können vieles lernen. Sie können Genügsamkeit lernen. Sie können Geduld lernen. Sie können lernen, ihre Ängste vor dem Tod abzulegen.
Ich denke da etwa an buddhistische Mönche, die von kleinauf darin trainiert werden, dem Materiellen zu entsagen. Damit will ich jetzt nicht behaupten, dass alle Menschen Mönche werden müssen... ich sage nur, wenn du ein paar beliebige Kinder nimmst und sie in einem Kloster aufwachsen lässt, werden die meisten von denen in zwanzig Jahren friedliebende Mönche sein. Stecke die selben Kinder in eine Kaserne, und du hast in zwanzig Jahren eine Menge blutrünstiger Killermaschinen.
Und lass sie in einer kapitalistischen Gesellschaft wie der unseren aufwachsen, und du bekommst eben viele verblödete, konsumgeile Lemminge, die in ständiger Angst vor Terroristen und sonstigen Dingen leben und sich von ihren Politikern an der Nase herumführen lassen.
Die asoziale, unreife Art vieler moderner Menschen ist meines Erachtens kein naturgegebenes, unabwendbares Schicksal, sondern Produkt der Umgebung, in der sie herangewachsen sind.
Es ist ein menschgemachtes Problem und könnte (rein theoretisch zumindest) von Menschenhand behoben werden.
Allerdings scheren sich die Verantwortlichen in der heutigen Gesellschaft ja einen Dreck darum, dass die Menschen ihren Zustand der geistigen Versklavung überwinden. Die möchten natürlich gar keine wirklich aufgeklärten, geistig freien Bürger haben, sondern Ja-Sager, die sich regieren lassen.
Und hier muss anarchistische Gesellschaftsarbeit meiner Meinung nach vorrangig ansetzen. Ziel muss sein, die Bedingungen dahingehend zu verändern, dass eine geistige Weiterentwicklung der Bevölkerung gefördert statt gehemmt wird.
Es geht darum, einen Nährboden vorzubereiten, auf dem andere, die nach uns kommen, weiter aufbauen können. Am Ende dieses Prozesses würde für mich dann das stehen, was ICH als Anarchie bezeichne.
Anarchie ist weitaus mehr als nur ein Machtvakuum oder ein Zustand temporärer Gesetzlosigkeit.
@ Madafuckingamoklauf
| Zitat: |
| Welcher Deutschfreak hat Lust meine Fehler zu korrigieren und mir per PM zu schreiben |
Ich wäre immerhin fast mal Deutschlehrer geworden... also bin ich wohl für diese Aufgabe prädestiniert.
Naja, ich werde mal schauen, wenn mir bei deinen Posts irgendwelche gravierenden Fehler auffallen, dass ich dir dann eine PM schicke...
Das Wichtigste, um eine Sprache gut zu lernen, ist aber einfach, sie oft zu benutzen.
Je mehr du liest und schreibst, desto mehr wird dir der Gebrauch der deutschen Sprache auch in Fleisch und Blut übergehen. Also mach dir nicht unnötig Druck... lass es einfach geschehen.
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Eine gewisse Schizophrenie begreife ich bei dir nicht, dian.
Du hast ja völlig richtig erkannt, dass der Mensch sich geistig weiterentwickeln sollte und das bislang nicht all zu viel gemacht hat.
Nun erleben wir gleichzeitig auf anderen Gebieten eine extrem schnelle und erfolgreiche Weiterentwicklung, kurz: Wissenschaft.
Es sollte nicht schwer zu erkennen sein, dass Wissenschaft Methoden gefunden haben muss, wie man Weiterentwickelung für Menschen praktikabel und erlernbar macht.
Ich habe aber von dir noch nie gesehen, dass du irgendwelche Anstrengungen unternommen hast dir anzugucken, was das für Methoden sind, um sie auf andere Gebiet anzuwenden, sondern eher eine "ich weiss schon alles wissenswerte darüber aus der Schule" Haltung.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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von welchen weiterentwicklungen sprichst du, die für menschen praktikabel und erlernbar gemacht werden sollen, und inwiefern haben diese etwas mit anarchie zu tun?
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| Aber wer sagt, dass sie es nicht irgendwann lernen können? |
Ich bin sogar felsenfest davon überzeugt das sie das können wenn die Umstände dafür gegeben sind, aber wie du schon sagtest:
| Zitat: |
| Allerdings scheren sich die Verantwortlichen in der heutigen Gesellschaft ja einen Dreck darum, dass die Menschen ihren Zustand der geistigen Versklavung überwinden. |
Und nicht nur das sie fördern diese geistige Versklavung natürlich auch noch und diese Leute werden natürlich auch nicht freiwillig auf ihren Herrschaftsanspruch verzichten, denn eine Gerechtere und faire Gesellschaft in der alle genug zum Leben haben und sich auf gleicher Augenhöhe begegnen, ist sicherlich das letzte was die Herren an der Spitze der Gesellschaft wollen. Außerdem halten sie die Medien sowie das Bildungssystem fest in ihren Händen und kontrollieren so die öffentliche Meinung sowie die Köpfe der Kinder und lenken diese geschickt in eine bestimmte Richtung. Dennoch denke ich das sich die Menschen auch wieder aus eigener Kraft davon befreien können, aber ob das auch eines tages in dem Umfang der Fall sein wird das wir von einer geistigen Revolution sprechen können, in der die Mächtigen um ihre Vorherrschaftsstellung bangen müssen bleibt abzuwarten. Aber schließlich ist jedes System doch immer nur so stark wie sein schwächstes Bindeglied und schwächen muss ein so umfangreiches System in welchem wir heute Leben doch zur genüge aufweisen und irgendwann wird diese Fassade anfangen bröckeln und eine Lawine losreißen die, die ganzen gierigen Dreckssäcke mit all ihren Lügen unter sich begräbt. Auch wenn ich mir das heute beim besten Willen noch nicht vorstellen kann dafür geht’s den meisten hier noch nicht dreckig genug.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 01.09.2010 20:43.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Original von quaid
von welchen weiterentwicklungen sprichst du, die für menschen praktikabel und erlernbar gemacht werden sollen, |
Der Geistigen.
Unsere technische/wissenschaftliche Entwicklung läuft extrem viel schneller als die geistig/kulturelle. Trotzdem scheint kaum jemand Interesse daran zu haben, die Werkzeuge und Methoden der Wissenschaft, die diese Entwicklungsgeschwindigkeit ermöglichen, abzuschauen und auch auf anderen Gebieten zuwenden.
| Zitat: |
| und inwiefern haben diese etwas mit anarchie zu tun? |
Das ist mir egal, aber dian scheint den Zustand, wenn genügend geistige Weiterentwicklung erreicht wurde, Anarchie zu nennen.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Lieber Madafuckingamoklauf,
erstmal ein leider etwas verspätetes, dafür umso herzlicheres Willkommen von mir.
Leider fehlt mir im Moment die Zeit für lange Beiträge, aber ein paar Sachen liegen mir dann doch auf dem Herzen und zwar:
Zusätzlich zu Arnes Empfehlung, das Buch "Staatlichkeit und Anarchie" von Bakunin, kann ich dir noch "Gott und der Staat" von Bakunin empfehlen.
Habe ich selbst neulich gelesen.
Davor habe ich übrigens "Was ist eigentlich Anarchie?" gelesen, sehr gut für Einsteiger geeignet, oder (wie in meinem Fall
) zur Auffrischung und Erweiterung von bereits vorhandenem Wissen. Das Buch ist vor allem zu empfehlen, weil keine wichtigen Themen ausgelassen werden; soweit ich das beurteilen kann.
Überhaut findest auf nixgut-onlineshop.de einige intessante Bücher...
Völlig umsonst ist auch "Vivir la Utopia - Die Utopie leben", einige Doku über den Anarchismus in Spanien.
Zu deiner Rechtschreibung: Wie dian schon sagte, wenn du viel liest und schreibst, lernst du automatisch.
Falls du aber mal nen konkreten Tipp willst: Das einzige, was mir bisher aufgefallen ist, ist, dass du oft "wahr" schreibst - also mit "h". Merke: Wenn "wa(h)r" von "Wahrheit" kommt, immer mit "h" (Zum Beispiel: "Was du sagst, ist wahr." - Ansonsten ohne "h".
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"Einige Menschen in diesem Land sind sehr reich, aber die meisten von euch sind sehr, sehr arm. Und wisst ihr wieso? Weil ihr alle faule Säcke seid! Euer Land braucht Geld. Aber ihr könnt leider nicht genug Geld beschaffen. Also sag ich euch, was wir tun müssen: Wir werden die Krankenhäuser zumachen und den Leuten Arbeit geben und mehr Raketen herstellen!!"
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Die Macht der Betriebe kommt von oben und ein Betrieb ist auf Gewinn aus.
Bei der Gemeinschaft würde ja jeder wählen können, ob einer ausgeschlossen wird, nicht aus Profit sondern zum wohl der Gemeinschaft z.B.
Natürlich bin ich mir im klaren das sowas unrealistisch ist. Es würden sich schnell wieder Hierarchie entwickeln und es würde alles von vorne beginnen, aber das Problem ist ja nicht das sowas unmöglich ist so eine Gesellschaft zu schaffen, wie viele schon schrieben ob der Mensch immer in der Lage wäre sollche Gemeinschaften zu bilden ohne wieder manipuliert zu werden von den herrschenden Machtvakum in der Gemeinde.
Wie schon viele schrieben müsste man den Menschen erst verändern, dann müsste man weiterdenken.
Dieser Prozess hat angefangen(Internet) in den westlichen Länder und verbreitet sich langsam auch schon in den andern Ländern der Welt.
EIne Revolution in unserer Zeit wäre Katastrophal für die Menschen.
EIne Revolution ist ein langandauernder Prozess.
Rudi Dutschke (-:
Man sollte kein künstliches Düngungsmittel werfen, sondern es normal wachsen lassen.
Das wichtige was wir tun können ist die Freiheiten und Rechte zu bewahren
die andere blutig erkämpft haben und wenn es sein muss auch für sie zu kämpfen.
Die Menschen zu informieren und aufzuklären.
Das können wir in dieser Zeit leisten, wo es viele nötig haben.
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@dian
@Shinobi180
Eure Beiträge lassen mir nicht viel Raum für Kritik weil sie in etwa genau das wiederspiegeln was ich denke und was ich satt habe ständig (Privat als auch im Internet) zu wiederholen. Auch wenn ichs nicht oft genug erwähne weil mir der Idealismus ein wenig abhanden gekommen ist. (Und ich generell nicht gerne in Foren schreibe weil ich wenig Sinn darin sehe) Sind sicher noch irgendwo uralte Beiträge vorhanden wo ich ihn ritterlich vertrete.
Trotzdem möchte ich ein paar Punkte aufgreifen:
Etwas das mir beim modernen Anarchismus nicht behagt ist schlicht und einfach weil es einen Namen dafür gibt, für etwas das eigentlich selbstverständlich sein sollte: Sich nicht beherrschen zu lassen sondern sich selbst beherrschen. Deshalb bin ich vornherein allen -ismen kritisch gegenüber. Auch weil es zuviele Möchtegerns gibt die Gesetzlosigkeit an sich cool finden und das A-Zeichen tragen aber sich nie realistisch damit beschäftigt haben. (Was ich natürlich keinem hier unterstelle!)
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| dafür geht’s den meisten hier noch nicht dreckig genug. |
Ich wäre vorsichtig bei solchen Formulierungen. Denn nach allem denke ich dass alles weiterhin das Wohl des Menschen zum Ziel haben soll, und wenn ein Mensch sich wirklich vom ganzen Herzen im System wohl fühlt kann ich ihm nur gratulieren. Aber bemitleiden geschweige denn bekehren wollen würde ich ihn nicht. Außerdem verlaufen die Grenzen zwischen Unabhängigkeit und System oft fliessend, gerade wenn man mehr Geld hat.
Außerdem muss ich den Begriff: Geistige Versklavung noch mal aufgreifen. Ich denke nicht dass mein Geist versklavt ist. Klar werden allerlei Anstrengungen dazu unternommen mittels Medien, Werbung, Ideologien, instituionen usw.. aber mein Geist ist frei. (So frei wie er nun mal in meiner augenblicklichen Situation sein kann.)
Es ist schwierig aber man kann doch weiterhin seinen Tribut leisten um sich Nahrung zu kaufen und trotzdem freundlich zu seinen Mitmenschen sein und sich nicht vom Konkurrenzdruck zermürben lassen. Vielleicht hab ich mir auch falsche Demut zum Leben angewöhnt durch den kurvenartigen Lebenslauf den ich pflege aber ich denke solange mein Geist frei ist und ich aus freiem Willen Dinge tun kann die dazu führen meine Grundbedürftnisse zu sättigen sollte doch alles okay sein. Aber um die geht es ja nicht, deshalb ist dieser Kampf so aussichtslos. Es geht eigentlich nur um den Schlussstein des Menschseins: Die Selbstverwirklichung. Und allein deshalb kann man kaum Menschenmassen mobilisieren. Denn diesen Kampf führt per se jeder ganz allein und nur allein. Aber ich schweife ab, es geht ja um den Anarchismus.
Bevor das Gedankengut des Anarchismus greift müsste man zuerst die Medienanstalten und deren Einfluss der seit Jahrzehnten auf dem Nährboden des Nihilismus (Ja, wir leben in einer zum Teil nihilistischen Gesellschaft weil es keine Werte wie Respekt vor dem Leben gibt) gereift ist, ausrupfen, man müsste soviele schädlichen Einflüsse negieren dass wir vor lauter Zerstören gar nicht dazu kommen würden etwas aufzubauen. Natürlich wäre es wünschenswert wenn die Menschheit selbst aus dieser Phase rauswächst, doch solange es Menschen gibt die Vorteile aus der gegenwärtigen Lage ziehen werden diese Einflüsse auf uns bleiben und solange wird die Hoffnung auf eine Anarchie nichts weiter als eine von zig anderen Bestrebungen sein sich selbst mithilfe einer Ideologie zu verwirklichen.
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| Interesse daran zu haben, die Werkzeuge und Methoden der Wissenschaft, die diese Entwicklungsgeschwindigkeit ermöglichen, abzuschauen und auch auf anderen Gebieten zuwenden. |
Doch. Ich.
Siehe der Beitrag mit der Logik als Maßstab aller Entscheidungen und der Übertragung jeglicher Macht einem strikt nach der Logik vorgehenden Algorithmus.
Das Internet könnte außerdem ein Werkzeug sein zum ersten Mal wahre Demokratie zu etablieren. Natürlich ist das alles sehr vage. Trotzdem ist die Mehrheit weiterhin manipuliert was natürlich auch nichts ändern würde. Die Mehrheit muss nicht immer Recht haben.
Aber für den Fall dass mal die Bevölkerung doch informiert genug über alles ist könnte es funktionieren.
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| Aber eins fehlt den Maschienen und das sind die Gefühle und Emotionen der Menschen die ihn so unberechenbar und Einzigartig machen und auch wenn er nicht Perfekt ist, so bleibt er doch ein fühlendes Wesen und das kann keine noch so Rational agierende Maschiene je ersetzen. |
Versteh mich nicht falsch aber ich denke zum Teil dass Emotionen einer der Gründe ist warum unsere Gesellschaft so aus dem Ruder läuft. Ich sehe das nicht als Nachteil sondern als großen Vorteil von Maschinen an. Erst durch Emotionen (Angst) lassen sich doch erst so viele Menschen beeinflussen. Das Angstprinzip umgibt uns und ist überall zugegen. Reine Logik ist nicht hart und grausam wie uns von den Medien suggeriert wird. Denn zur Logik gehört auch dazu zu wissen dass der Mensch Wärme braucht und sich selbst verwirklichen will. Aber falsche Emotionen wie psychologische Angst, anders als die reele Angst sind nichts als Mechanismen um uns in eine bestimmte Richtung zu drängen. Für diese Mechanismen sind alle Menschen anfällig, deshalb sehe ich das Herrscher-und-Beherrschte Prinzip als so problematisch an.
Dieser Beitrag wurde 6 mal editiert, zum letzten Mal von DonBaron am 01.09.2010 22:22.
"Most people are so ungrateful to be alive, but not you, not any more... "
„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
"Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. "
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Die Videos auf Youtube über die spanische Revolution habe ich mir schon angeschaut ;-)
Habe mir eine Zusammenfassung von Bakunins Bücher gelesen, werde mir wenn ich Zeit habe auch die ganzen Bücher lesen.
Jetzt weiß ich es, danke das du korrigiert hast ;-)
Die Die Unity-Philosophie werde ich bestimmt auch mal lesen.
Wann wurde die den eigendlich geschrieben???
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@Madafuckingamoklauf
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| Die Macht der Betriebe kommt von oben und ein Betrieb ist auf Gewinn aus. Bei der Gemeinschaft würde ja jeder wählen können, ob einer ausgeschlossen wird, nicht aus Profit sondern zum wohl der Gemeinschaft z.B. |
Was wäre denn zum Wohl der Gemeinschaft? Wer legt das fest?
Du hast mal gesagt dass der klassische Tauschhandel eingeführt werden soll, denkst du nicht dass sich mit der Zeit ein Profitdrang einpendeln wird der über viele Jahre unweigerlich zu einer Art Kapitalismus führt? Beispiel: Eine Kommune ist gezwungen effizienter zu arbeiten weil ihr Tauschobjekt (Sagen wir mal Pfirsische) mehrere Kommunen anlockt und die anderen nur mit den anderen Kommunen tauschen weil es profitabler ist (Mehr Lebensmittel für 1 Tonne Pfirsisch). Es würde sich zwangsläufig ein Wettbewerb einpendeln, ob du willst oder nicht. Denn die Menschheit tendiert sich ihre Leistung entsprechend höher auszahlen lassen zu wollen. Das muss nicht mal Geld sein, das könnten einfach ein paar Kilo Reis und Tabak mehr pro Monat sein was sich schon auf den Wohlstand auswirkt, da man den Überschuss weitertauschen kann.
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| Dieser Prozess hat angefangen(Internet) in den westlichen Länder und verbreitet sich langsam auch schon in den andern Ländern der Welt. |
Freu dich nicht zu früh. Die Menschheit ist garantiert nicht reifer oder kritischer als früher, nur finden sich jetzt die ganzen Nasen in den einschlägigen, digitalen Sammelsurien Andersdenkender (Wie eben zB die Unity). Deshalb entsteht der Eindruck. Die veralteten Ideen und das Besitzdenken hat die Menschheit leider noch voll im Griff.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von DonBaron am 01.09.2010 22:03.
"Most people are so ungrateful to be alive, but not you, not any more... "
„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
"Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. "
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Verdammt, ich hatte ne etwas längere Antwort fast fertig und hab mich verklickt -> alles weg! Na gut ich versuch es kürzer zu formulieren:
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Original von Madafuckingamoklauf
Man sollte kein künstliches Düngungsmittel werfen, sondern es normal wachsen lassen.
Das wichtige was wir tun können ist die Freiheiten und Rechte zu bewahren
die andere blutig erkämpft haben und wenn es sein muss auch für sie zu kämpfen.
Die Menschen zu informieren und aufzuklären.
Das können wir in dieser Zeit leisten, wo es viele nötig haben. |
Die Frage ist, wie viel Zeit die Menschheit wirklich noch hat. In früheren Zeiten hat man sicher noch hoffen können, dass nach vielen Jahren Menschheitsgeschichte der Mensch irgendwann klug genug ist. Niemand hatte die Möglichkeit die Menschheit in seiner puren Dummheit auszulöschen. Im Zeitaler der Atombombe ist das sicher ein wenig anders. Da brauchen nur zwei Länder eine kleine "Meinungsverschiedenheit" haben..
Die Menschen der näheren Zukunft (vielleicht auch wir beide und noch ein Paar andere hier, wir sind ja noch jung^^) werden sich einigen Problemen stellen müssen, die es vorher so nie gegeben hat. Durch (unter anderem) die technische Entwicklung, steht die Menschheit nun vor globalen Problemen, die, wenn man so will, eigentlich auch nur die gesamte Welt lösen kann. Ich denke da zB an die Umwelt: Selbst wenn der Klimawandel eine Lüge ist, wie von manchen behauptet, gibt es da immer noch die Müllproblematik, die weltweite Abholzung etc. Dann stehen wir vor einer rasant wachsenden Weltbevölkerung. Das führt auch wieder Probleme mit sich: Unser Planet ist nicht in der Lage, so viele Menschen zu ernähren. Außerdem ist EUropa der einzige Kontinent mit sinkender Bevölkerung. Das heißt: Mehr Menschen in immer ärmer werdenderen Teilen der Welt und weniger in den reichsten Teilen. Da muss es irgendwann zu "Meinungsverschiedenheiten" kommen. Wenn ich länger drüber nachdenke fallen mir sicher noch mehr Probleme ein.
Ich glaube nicht, dass die Menschheit sich diesen Themen erst widmen kann, wenn sie so weit ist. Und irgendwie glaube ich wenn ich das ganze so betrachte, dass der zweite nicht der letzte Weltkrieg war. Vielleicht bin ich aber auch nur etwas zu pessimistisch. Ich sag auch nicht, dass die Menschheit nicht schon große Aufgaben hinter sich gelassen hat, was ich sagen will ist, dass die Probleme der neueren Zeit globaler sind. Und irgendwie sinkt damit ja leider auch der Wirkungsradius unserer eigenen persönlichen Entscheidungen, falls ihr versteht was ich damit sagen will.
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Unterm Strich ist das Leben gar nicht so schlecht.
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Stimmt, hier unten ist es ok.
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| aber mein Geist ist frei. (So frei wie er nun mal in meiner augenblicklichen Situation sein kann.) |
Ich glaube so etwas in der Art habe ich ein paar Beiträge weiter hinten auch schon mal erwähnt gehabt und ich finde das ist auch von enormer Bedeutung, unsere Gedanken sind nämlich frei und egal in welcher Gesellschaft oder Lebenslage wir uns auch befinden, diese Freiheit kann uns niemand nehmen. Nur manche müssen sich dieser Freiheit jedoch erst noch bewusst werden um sich aus den fesseln der geistigen Benebelung zu befreien.
Und ich frage mich wie viel Einfluss die Medien denn letztlich darauf haben das sich hier so viele pudelwohl fühlen, natürlich würde ich das auch respektieren wenn sie lieber ihr bisheriges Leben im System wählen möchten anstatt sich auf ein ungewisses Wagnis einzulassen, obwohl es ihnen doch noch ganz gut zu gehen scheint und deswegen wird sich auch nichts ändern, wenn die Mehrheit der Menschen keinen Grund darin sieht etwas zu ändern, was in ihren Augen doch eigentlich ganz gut funktioniert.
Stellt sich jedoch die Frage ob sie überhaupt noch dazu in der Lage sind klar zu sehen, das heißt in der Lage dazu sind sie ja schon, aber ob sie davon auch gebrauch machen werden wo es anders doch viel bequemer ist, sich auf das zu verlassen was einem andere zu sehen geben. Wer muss den heute noch mit eigenen Augen sehen wie es in einem Kriegsgebiet oder an einem Tatort zuging um sich eine Meinung zu bilden, das erledigen doch die Medien für uns und geben uns gleich noch die Antwort mit auf den Weg wer der Schuldige ist. Und auch ansonsten verlassen wir uns doch nur noch auf andere anstatt auf uns selbst, so sind ganze Berufszweige an Leuten entstanden die darum bemüht sind uns das Denken, Handeln und Treffen von Entscheidungen sowie die Erziehung unserer Kinder abnehmen, die so schon früh in dieses eklatante System der Abhängigkeit und Unselbstständigkeit hineingeboren werden. Um uns dann mit diesem Fragwürdigen Gefühl der Sicherheit einzulullen, welches in Wahrheit nur aus einer künstlich geschaffenen und unterbewusst geschürten imaginären Psychologischen Angst gewonnen werden kann. So kommt es mir jedenfalls vor.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Hansi unregistriert
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Juhu, @Lonewolf schreibt wieder vermehrt Beiträge, ich glaube mittlerweile der Einzige User den ich noch richtig aufmerksamlese und nicht nur überfliege
. Bitte weiter so.
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