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Zum Ende der Seite springen Wat ne Lachnummer  
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Hansi
unregistriert
Wat ne Lachnummer 01.12.2009 13:57 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Gestern war ich live als Zuschauer bei einem Gerichtsprozess der aller übelsten Sorte. Was war passiert:

http://www.die-keas.org/polizeieinsatz

Auf Grund dessen kam es gestern also zum großen (Schau)Prozess:

http://www.die-keas.org/node/345

http://de.indymedia.org/2009/11/267539.shtml

Was hier passierte war ein rein politischer Prozess der Angst machen soll, wie man es wagen könnte mit 15 Leuten als Beistand sein Recht einzufordern und solidarische Menschen als Krawallmacher zu diffamieren, als hätte man auf der Arge nicht schon genug zu tun, damit wenigstens ein kleines Maß an Gerechtigkeit dort herrscht. Wütend randalieren oder "Terz" machen (wie es der Staatsanwalt nannte) war nie das eigentliche Ziel der sozialen Bewegung in Köln, laut (aber nie gewalttätig) wird es lediglich wenn sich die Arge mal wieder nicht an ihre eigenen Spielregeln halten möchte.

Nuja, der Kampf geht weiter...

thymia

weird

images/avatars/avatar-654.jpg


01.12.2009 15:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hansi du hast völlig Recht und meine ganze Zustimmung!!
Cool von Dir, das du dahin gehst - dem Richter dabei noch zuzusehen, ich würd mich_einfach _nur_aufregen!

Meine aktive Antifazeit ist schon Jahre her, der ganze Vorgang und das Verhalten der Staatsanwaltschaft allerdings scheint mir dennoch über die Jahre erschreckend ähnlich!

(Sogar bis hin zur Solidaritäts Lebenskunst von Klaus dem Geiger! *verneige*)

Bin zwar arge luxemburger und sogar auch -möglichst bemüht meine persönlichen Kriege in einen Käfig (von nicht mehr als 30% Kürzung)
einzusperren, klappt überhaupt nicht immer;
und zu hören was die immer so mit anderen Leuten veranstalten...
Entschuldigung! -kotz-

dennoch... mutig eine ganz kleine lanze breche... nicht für die arge!

Da ich nicht dabei war, kann ich nix zum Verhalten der speziellen Polizisten vor Ort damals sagen, diese traditionelle überbewertung mit dementsprechendem Aktionsüberfluss gegen die linksgerichtete Demo und Protestkultur, ist einfach Scheiße und alles erschreckend weil die Kölner Polizei im Normalfall, auch bei Ausnahmeerscheinungen wirklich immer sehr sehr liberal ist!
d & w

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von thymia am 01.12.2009 18:09.



★∞ღஜღ∞✩✪✩✉♫¿✪✡ღ¿ღஜღ∞ஜ★✪☊¿★✩✁♬★Ω☼ღ♦♧✪❀∞ღஜ✫ღஜ★
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Hansi
unregistriert
01.12.2009 17:36 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Hansi du hast völlig Recht und meine ganze Zustimmung!!
Cool von Dir, das du dahin gehst - dem Richter dabei noch zuzusehen, ich würd mich_einfach _nur_aufregen!


Macht ja nix. Während der Verhandlung sind auch viele auf gesprungen und nannten den Staatsanwalt menschenverachtend, wieder andere haben dieses arme kleine Würstchen dann ausgelacht. Besonders laut musste ich lachen, dass die Herren in grün grundsätzlich tabu sein. Da musste ich dann (wiederholt) so laut lachen, dass er mich böse anguckte und meinte, dass ich da ruhig lachen könne, es aber trotzdem nicht lustig sei. War halt auch n sehr kleiner Raum (ungefähr 20 Plätze) und die Diskussionen wurden mit unter schon heftig, auch weil der Richter alle zwei Minuten die Zuschauer beruhigen musste. Als er dann das Urteil verkündet hat und begründet hat warum, haben wir dann geschlossen den Raum verlassen.

Zitat:
Meine aktive Antifazeit ist schon Jahre her, der ganze Vorgang und das Verhalten der Staatsanwaltschaft allerdings scheint mir dennoch über die Jahre erschreckend ähnlich!


War das hier in Köln? Weil wenn ja, dann kennst du bestimmt ganz viele Leute die ich auch kenne, hab bis vor nem halben Jahr für zwei Jahre im SSK (Sozialistische Selbsthilfe Köln) gewohnt und nun bin ich halt aktives Mitglied bei den KEAs.

Zitat:
(Sogar bis hin zur Solidaritäts Lebenskunst von Klaus dem Geiger! *verneige*)


Cool, Klaus der Geiger hatte auch die SSK-Hymne geschrieben *g*.

Zitat:
Bin zwar arge luxemburger und sogar auch -möglichst bemüht meine persönlichen Kriege in einen Käfig (von nicht mehr als 30% Kürzung)
einzusperren, klappt überhaupt nicht immer;
und zu hören was die immer so mit anderen Leuten veranstalten...
Entschuldigung! -kotz-


Kennst du die KEAs? Morgen (also grundsätzlich immer mittwochs) findet im Naturfreundehaus in Kalk die Hartz4-Beratung statt. Wenn du Probleme hast, kannst du gern ohne Termin vorbei schauen. Immer von 11 bis 14 Uhr, mich trifft man da auch oft Augenzwinkern . Dort findest du auch Begleitungen wenn du mal nen Termin dort hast und die Kürzungen sind gar nicht so einfach, wie es die ARGE manchmal macht. Komm einfach mal vorbei, wir sind ein lustig bunter (mitunter auch etwas älterer *g) Haufen.
Hansi
unregistriert
01.12.2009 20:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

http://www.ksta.de/html/artikel/1256137097187.shtml

Arne Reload



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02.12.2009 10:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Okay, letzter Artikel erklärt wenigstens endlich mal was:

Zitat:

Sie hätten Gertrud W. nur unterstützen wollen, an das lebensnotwendige Insulin zu kommen. Verteidiger Detlef Hartmann nannte es eine Situation der „Nothilfe“. Die „unterlassene Hilfeleistung“ der Behörde sei skandalös. Die Standort-Leiterin beteuerte, vom Diabetes-Problem habe sie erst am Ende des „Gesprächs mit der Kundin“ erfahren. Gertrud W. versicherte jedoch, sie habe von vornherein gesagt, wofür sie das Geld brauche.

Damals erhielt sie doch noch 130 Euro.


Gut, dann steht da eben Aussage gegen Aussage. Aber da gibt es ja dann, wenn die nicht alleine aufgetreten ist, wohl einen Zeugen. Was sagt der denn dazu, wie das Gespräch abgelaufen ist. Ich bin ja sowieso der Ansicht, dass man mit Pack, was da arbeitet nur dann persönlich verkehren sollte, wenn die das wünschen, es sich also nicht vermeiden lässt und ansonsten ist die Schriftform der geeignete Weg.
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dian
unregistriert
02.12.2009 13:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@ Hansi:
Hört sich ja nach einem interessanten Verein an, bei dem du da gelandet bist.
Ich denke, das sind mal wirklich sinnvolle Aktionen... die aber vielleicht noch ein bisschen besser ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gebracht werden sollten.
Habt ihr schonmal daran gedacht, bei euren Aktionen Videos zu drehen und die auf Youtube reinzustellen?
Könnte mir vorstellen, dass das vielen Leuten gefallen würde... vor allem, wenn's dann auch noch was zum Lachen gibt...
Hansi
unregistriert
02.12.2009 13:44 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Das Problem ist, mit jeder Aufnahme lieferst du automatisch Beweise an die Justiz (wie in diesem Fall hier auch passiert, obwohl das Video eigentlich belegte, dass die Bullen zuerst Stress machten, genutzt hats trotzdem nix).

Falls du n Video von uns willst, hier:

http://www.youtube.com/watch?v=Hrd5eijcmgU großes Grinsen

Arne Reload



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03.12.2009 08:25 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich denke mal, dass die Bewilligung durch die Büroleiterin der Betroffenen sicherlich mehr gebracht hat als dass da -zig Polizisten rumprügelten.
Wobei ich auch nicht weiß, wer überhaupt, außer Masochisten was davon hat, wenn er verprügelt wird.

Auf mich macht das eher den Eindruck, dass die Frau da gar nicht in reeller Not war, sondern dass es nur um eine öffentlichkeitswirksame Aktion ging.
Was dann bei den meisten wieder den Eindruck vermitteln wird: "So schlecht kann es denen mit Hartz IV ja gar nicht gehen, wenn die sich noch mit Bullen prügeln können, obwohl die gerade Bargeld bewilligt bekommen haben."

Vor allen Dingen lähmt das nur kurzfristig die Arbeitsfähigkeit der Argen. Entweder hat man genug Leute, dass man direkt, wenn Person A fertig ist, die gleiche Sache sofort und unmittelbat mit Person B macht, bis irgendein Mitarbeiter das nervlich nicht mehr verpackt, oder ich würde immer noch die Rechtswege als das brauchbarste Mittel versuchen. Kurz vor Büroschluß an einem heißen Freitag schnell mal ankommen und so 100 Einsprüche zur Niederschrift dort vortragen. Das wirkt auch.
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Hansi
unregistriert
03.12.2009 14:11 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Auf mich macht das eher den Eindruck, dass die Frau da gar nicht in reeller Not war, sondern dass es nur um eine öffentlichkeitswirksame Aktion ging.
Was dann bei den meisten wieder den Eindruck vermitteln wird: "So schlecht kann es denen mit Hartz IV ja gar nicht gehen, wenn die sich noch mit Bullen prügeln können, obwohl die gerade Bargeld bewilligt bekommen haben."


Öhm, die Betroffene hat erst Bargeld bekommen NACHDEM die "Prügelei" vorbei und die Gefangenen abtransportiert waren.

Und wieso um Gottes Willen sollte man sone Szene inszienieren um Stress machen zu können? Das ist die selbe dämliche Argumentation wie sie der beoemelte Staatsanwalt vorgetragen hat. Na klar, wir haben auch nix besseres zu tun uns ne Diabetikerin zu suchen und die Lügen zu lassen das sie ihr Portmonaie verloren hätte nur damit wir der Arge mal wieder richtig auf den Sack hauen können. Zumal der Mann von der Betroffenen vor dieser ganzen Aktion auch schonmal Geld holen wollte aus selbem Grund, er wurde aber auch wieder nachhause geschickt und in der Arge hat er dann halt jemanden von den KEAs getroffen, der da jemand anderen begleitet hatte.

Arne Reload



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04.12.2009 05:01 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Ich würde mal sagen, dass ich auch etwas misstrauisch werden würde, ob ein Ehepaar, bei dem jeder mal sein Portemanaie verliert, zumindest noch in der Lage ist, ohne gesetzliche Betreuung seine Geldangelegenheiten selber zu regeln. Also, einmal kann das jedem passieren, aber es ist mehr als unwahrscheinlich, dass das dann bei einem Ehepaar beiden passiert.
Also, das muss selbst ich sagen, dass ich jemanden dafür gut kennen müsste, um den das zu glauben. Die würde ich auch erstmal zum Amtsarzt schicken, wie das passieren konnte (Es sei denn bei einem Wohnungs- oder Autoeinbruch oder bei einem Taschendiebstahl, bei dem man beide Portemanaies in einer Tasche hat, was aber auch Doofheit ist.).
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Hansi
unregistriert
04.12.2009 13:37 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Und wenn der Mann auch einfach nur extrem wenig Geld hat? Augen rollen Desweiteren waren die tatsächlich schon sehr senil (also zumindest die Frau, den Mann kenn ich nicht).
Hansi
unregistriert
04.12.2009 13:40 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14559

Arne Reload



images/avatars/avatar-376.gif


05.12.2009 07:58 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Okay, im letzten Artikel ist noch mal sehr ausführlich dargestellt, wie die rechtliche Sitaution da war.
Sind eigentlich wegen Strafvereitelung auch Anzeigen gegen die Bullen gemacht worden?

Und dennoch:
Bei senilen Menschen muss man sich natürlich auch fragen, ob denen mit solchen Aktionen geholfen ist. Eigentlich sind Selbsthilfeansätze immer gut, auch, wenn oder gerade wenn sie politische Aktionen beinhalten, aber Ziel sollte ja sein, dass die Hilfe eben Anleitung zur Selbsthilfe bringen soll. Ob das dann bei Leuten, die doch schon etwas von der Rolle sind, noch möglich ist, sollte man eben gerade, um die Betroffenen nicht zu instrumentalisieren, mal überlegen.
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Hansi
unregistriert
05.12.2009 15:31 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wie gesagt der Hartmann (Verteidiger) ist noch am überlegen ob es Sinn macht Anzeigen gegen die Bullen und die Kornetki (Arge-Fotze) aufzunehmen. Aber da dieser Prozess schon verloren wurde, macht das eher wenig Sinn (außer man erwischt diesmal einen Richter und Staatsanwalt die vernünftig sind).

Und @senile Menschen: Diese sind nun aber mal besonders Hilfebedürftig ganz egal ob man sie da nun zur Selbsthilfe anleitet oder nicht und geholfen wurde ihr ja dann letztendlich auch und die gute Frau lebt noch.
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