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| Zitat von Xoc: |
Kobin erzählt rum, er habe das Forum gegründet?
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Ne tut er nicht. Das erstes Komentar war an Dian gerichtet. Kobin hat sich nur die Freiheit genommen für Dian zu antworten.
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Dunkel, die andere Seite ist....... Schnauze Yoda! Iss deinen Toast!
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Ich hoffe auch mal, Gewalgon weiss, dass Kobin diese Dinge hier her kopiert hat?
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| Zitat: |
| Vielleicht mag ich mit meiner Einschätzung auch falsch liegen, dass dian kein Idealist ist aber unter Idealisten verstehe ich eigentlich jemand, der nicht so ambivalent wie dian wirkt. Ich merke aber auch gerade, dass ich da ein wenig ins eigene Messer laufe, wenn ich Gewalgons Menschenkenntnis bezweifle und ein Urteil über dian fälle. Ich glaube, man ist in dieser Hinsicht schneller dabei, über jemanden zu urteilen als man denkt. |
Kobin wirft anderen ambivalentes Verhalten vor?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 22.04.2012 14:29.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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| Zitat von Shinobi180: |
Kobin wirft anderen ambivalentes Verhalten vor?
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Ich hatte das eher als positives statement verstanden, dass Dian nicht alles klar schwarz-weiß sieht, sondern Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Kann aber sein dass ich Kobin da missverstanden habe...
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Bazinga
jeder Moment ist wie ein ganzes Leben

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Video: Desillusionierung
04.06.2012 13:35 |
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hallo,
habe mich nun tatsächlich in der unity angemeldet, nachdem dian im letzten youtube video dazu einlädt. hoffe, es gibt konstruktive diskussionen, mal sehen.
jedenfalls habe ich eben das video "desillusionierung" von dian auf youtube angeschaut:
@ dian: ich fühle mich inhaltlich von dem grundgedanken durchaus angesprochen, falls damit gemeint ist, dass jeder mensch er selbst sein und selbstbestimmt leben sollte. auch sehe ich das, was du kritisierst, als größte bedrohung für den menschen, der nicht nur sich selbst für andere aufgibt, sondern durch diese selbstaufgabe auch für alle anderen gefährlich wird, die dann auch gefahr laufen gegenüber den wirklich wichtigen dingen im leben blind zu werden.
nun meine kritik an dich: das video wirkt auf mich sehr pauschalisierend und gefährlich vereinfachend, so als gäbe es "die echten" (die guten) und "unechten" leute (die bösen), die sich wie in einem krieg gegenüberstehen, bei dem es nur einen sieger geben kann. somit wären "die bösen" manipulative freiheitsberauber, wohingegen "die guten" ein reines herz haben, das es zu schützen gilt. allerdings: welcher mensch ist nicht manipulativ? wenden wir nicht alle von zeit zu zeit formen von (subtiler) gewalt gegeneinander an und neigen dazu, uns gegenseitig unter druck zu setzen? impliziert das ablehnen von menschen die das tun nicht die falsche annahme, dass man selbst frei davon wäre und ist der gedanke "manipulative leute sind feinde, weil sie andere zerstören" nicht genauso manipulativ, weil er ebenso fordert, dass sich andere so verhalten wie man es gerne hätte und man sie, falls sie es nicht tun, ansonsten "bestraft"? besonders eltern, wirtschaftsbosse / manager und der "staat" scheinen in deinen videos mit dem übel assoziiert zu werden, was ich falsch finde, oder hab ich es zu sehr 1:1 "bildlich" verstanden und sind die bilder mehr eine symbolöik, die alle betreffen? bitte korrigiere mich, falls ich dich mit deiner video botschaft falsch verstehe und da jetzt dinge reininterpretiere, die du vielleicht ganz anders gemeint hast, ich schildere gerade nur meinen ersten eindruck.
ich verleugne nicht, dass menschen manipulativ sind und damit schaden anrichten, dass eltern und zb. politiker in machtpositionen sind, die sie ausnutzen können und es auch oft tun, dass leistung heutzutage ein besonders wichtiger wert zu sein scheint, bei dem die menschen ihren emotionalen bezug zur welt verlieren. ebsnso verleugne ich nicht, dass manche menschen manipulativer sind als andere und manche mehr bezug zu ihrer "innenwelt" und es damit in dieser welt derzeit (und schon sehr lange) sehr schwer haben weil sie recht alleine dastehen und oft nicht verstanden werden. ebenso ist es gut zu erkennen, wenn man manipuliert wird und sich dagegen zu wehren. natürlich gibt es diese unterschiede unter menschen. dennoch ändert das nichts daran, dass wir alle (jeder einzelne, mehr oder weniger) davon betroffen sind und ich denke, dass wir nicht weiter kommen, wenn wir die komplexität davon ausblenden. so kann sich zb. jemand für ein gemeinschaftliches projekt einsetzen, aber dabei innerhalb seiner gruppe eine machtposition anstreben und ganz grundsätzlich sind menschen vor allem ambivalent und widersprüchlich, vereinen also sowohl reife als auch unreife eigenschaften in sich, sind in manchen bereichen durchaus offen, in anderen aber überhaupt nicht, usw.
ich denke, das interesse an echtem austausch und kontakt ist vollkommend ausreichend um sich gegenseitig zu unterstützen, man benötigt dazu kein feinbild, zu deine videos laut meinem eindruck verleiten. im gegenteil: ein feinbild erzeugt nur neuen konflikt, eine weitere spaltung innerhalb der menschheit, so wie die meisten ideologien. ich denke, dass "echte kommunikation" unter allen schlüssel zu einer besseren welt ist, aber die kann es meiner meinung nach nur geben, wenn menschen offen aufeinander zugehen, nicht, wenn sie sich in einzelgruppen verschanzen. auch sehe ich nicht den staat (den es ja auch in wirklichkeit gar nicht gibt, da er wie die "gesellschaft" aus lauter einzelnen besteht) oder andere menschen als meine feinde, sondern eher zb. manipulation als gemeinsamen feind von uns allen, der aber durch ablehnung nicht bekämpft werden kann, da wir alle manipulieren (manipulation durch ablehnung hat noch nicht funkltioniert und da genau das moral ist kann man auch sagen: moral hat noch nie funktioniert).
meine vision ist, dass die leute, die ein bewusstsein für die probleme in unserer welt haben sich für ein tiefes verständnis bemühen und sich gegenseitig durch unterstützung so stärken, dass man sich dann voller energie und stabilität mit den anderen die wenig / kein bewusstsein darüber haben befassen kann, ohne dass man schaden davon nimmt.
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dian unregistriert
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Also ich sehe es ja eigentlich gar nicht so, dass sich da in der Gesellschaft zwei feindliche Lager gegenüberstehen, und dass wir "Aufklärer" uns mit den "Lemmingen" im Krieg befinden.
Und wenn doch, dann sind wir zumindest weder diejenigen, die diesen Krieg begonnen haben... noch ist dieser Krieg überhaupt von uns erwünscht.
Es ist ja eher so, dass Menschen die von der Masse abweichen, seit jeher in der Defensive sind und sich ständig vor allen dafür rechtfertigen müssen, dass sie irgendwie anders sind.
Den Spieß hier mal ein bisschen umzudrehen und der dummen Masse mal zu zeigen, dass ihre Wahrheit nicht das Maß aller Dinge ist, halte ich für mehr als überfällig. Aber jetzt nicht in dem Sinne, dass wir aufgeklärten Menschen eine Art von Feldzug gegen die unaufgeklärten Menschen führen würden.
Ich sehe es eher als ein Art von Evolution... eine Entwicklung in eine bestimmte Richtung. Die meisten Menschen stecken halt noch so ein bisschen im Larven-Stadium fest. Einige wenige haben sich daraus bereits befreit und haben sich weiterentwickelt... und viele könnten sich theoretisch noch befreien und sich weiterentwickeln. Aber dafür müssen diejenigen eben erstmal erkennen, dass ihr bisheriger Way of life nicht das optimale ist, was sie aus ihrer Existenz herausholen können.
Ich denke, eine gewisse Abgrenzung ist notwendig, um die Unterschiede aufzuzeigen... aber vor allem auch um unser selbst willen. Es ist nunmal so, dass nichts so sehr abfärbt wie Dummheit.
Wer sich zu viel mit dummen Menschen abgibt, der wird früher oder später entweder selbst dumm werden, oder er wird sich eben von den anderen einreden lassen, dass er der Fehler ist und sie die Lösung... und er wird daran psychisch zu Grunde gehen, wie schon viele Menschen, die eigentlich weiter waren als der Rest, an der Ignoranz ihrer Umgebung zu Grunde gegangen sind.
Deshalb denke ich, wir, die wir uns weiterentwickeln wollen oder dies bereits getan haben, täten gut daran, uns von unterentwickelten Menschen (die sich auch nicht weiterentwickeln wollen) zu distanzieren.
Du kannst natürlich auch versuchen, diese Menschen zu erreichen und sie durch gutes Zureden dazu zu bringen, sich ebenfalls weiterzuentwickeln... meiner Erfahrung nach ist das aber kein sehr dankbarer Job, und all zu viele Erfolgserlebnisse solltest du besser nicht erwarten.
Zumindest ich finde es sinnvoller, wenn man seine Energie den Menschen zur Verfügung stellt, die bereits auf dem richtigen Weg sind.
Es sei denn, natürlich, du glaubst, dass es keinen "richtigen" Weg gibt, sondern nur verschiedene gleichwertige Wege, die alle zum selben Ziel führen.
Ich sehe das aber nicht so. Ich sehe wenige Wege, die dazu führen können, dass alle Menschen friedlich miteinander auskommen... und sehr viele Wege, die direkt in den Abgrund führen.
Das auszusprechen, erscheint mir jetzt eigentlich gar nicht mal so besonders elitär oder undifferenziert... ich halte es schlichtweg für logisch.
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von dian am 04.06.2012 15:35.
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Ich denke nicht, das Dummheit abfärbt. Vielmehr, das Dummheit verschiedene Formen annehmen kann!
So wird die im Widerspruch zum eigentlichen Wesen bestehende Ordnung über Unmündigkeit geronnene Empörung formulieren, die oft mit Bewusstheit verwechselt wird. Eben jene, die irgendwann doch vereinnahmt werden; es also lediglich schafften, eine Sehnsucht zu äußern, welche sie aber nicht so ganz fassen konnten.
Ich denke, das der Mensch aufgrund seiner Fähigkeit des Mitempfindens im eigentlichen ein liebevolles Wesen ist. Das dieses Wesen unverletzlich ist und bleibt! Das dieses viel leichter entfesselt, befreit werden kann, als es je in Ketten zu schlagen war.
Wenn jedoch unmenschliche Verhältnisse vorherrschen und gleichsam Missverständnisse über das eigene Wesen, dann besteht scheinbar die Möglichkeit der Verletzung.
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| Zitat von einAnarchist: |
| So wird die im Widerspruch zum eigentlichen Wesen bestehende Ordnung über Unmündigkeit geronnene Empörung formulieren, die oft mit Bewusstheit verwechselt wird. Eben jene, die irgendwann doch vereinnahmt werden; es also lediglich schafften, eine Sehnsucht zu äußern, welche sie aber nicht so ganz fassen konnten. |
Vielleicht habe ich nur gerade ein Brett vor dem Kopf, aber irgendwie verstehe ich diesen Teil deines Beitrags nicht so ganz. ^^
...naja, wie auch immer,
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naja ...
was sagte Bookchin so schön ...
"Revolutionäre haben die Pflicht anderen zu helfen ebenfalls Revolutionäre zu werden, aber nicht die Pflicht Revolution zu machen. Und das ist nur möglich, wenn der Revolutionär order die Revolutionärin zuerst bei sich mit der Veränderung anfängt."
Das Geheule um die vermeintliche Dummheit anderer ist unsinnig. Einfach die Veränderung sein, die man erreichen will (Fastzitat Gandhi)
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Bazinga
jeder Moment ist wie ein ganzes Leben

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so - endlich mal zeit um zu antworten...
@dian:
ich bezweifle, dass es so etwas wie eine "masse" gibt.
was verstehst du unter "masse", was gehört für dich alles dazu?
in welche richtung soll die evolution / weiterentwicklung von der du sprichst laufen, gibt es ein ziel?
ich denke gegen dummheit kann man lernen immun zu werden. ich halte es nicht nur für machbar, sondern auch für sinnvoll. unterstützung von leuten, die einen akzeptieren und mögen halte ich auch für wichtig, aber nur so lange man unsicher ist.
beispiel: jemand lässt sich aus unisicherheit mies von anderen behandeln ohne sich zu wehren. trifft er aber auf menschen die ihm zeigen, dass das möglich ist weil sie es selbst tun, oder unterstützen ihn zumindest insofern, als dass sie hinter ihm stehen kann derjenige nun "üben" sich zu wehren und langfristig unabhängig von seinen unterstützern werden.
das wäre eh so das was ich anstrebe: innere sicherheit aufbauen, unterstützung falls vorhanden beanspruchen, sie nutzen um innerliche stabilität aufzubauen.
ich weiß, dass leute die nicht verstanden werden sehr unter druck gesetzt werden können, bestreite das auch nicht. abdererseits beobachte ich bei ein paar leuten so etwas wie "unfexibilität" (komisches wort dafür, mir fällt aber grad kein besseres ein), also das phänomen, dass sie eine bestimmte haltung entwickelt haben um sich zu schützen (was zu einem bestimmten zeitpunkt auch gut & richtig sein kann) und davon dann nicht mehr abweichen, beziehungsweise keine bereitschaft entwickeln mal wieder ein risiko einzugehen (manche nennen das "in der komfortzone bleiben"), sprich der selbstschutz nun zu einem hindernis auf dem weiteren weg wird. wenn man viel über einen punkt nachgedacht / meditiert und auch die unterstützung / zustimmung einiger leute hat müsste man eigentlich genug ausgerüstet sein um mal wieder eine verletzung / ablehnung oder ähnliches riskieren zu können, da der schaden abgefangen werden könnte.
das klingt jetzt vielleicht krass und abgebrüht, aber ich halte diese form von umgang mit schwierigkeiten wegen dem "man kann andere nicht ändern" aspekt für sinnvoll. sprich: selbst wenn der andere schaden verursachtund man das erkennt gibt es für ihn noch lange keinen grund sich zu ändern. wenn man ihn nicht manipulieren will kann man ihm höchstens sagen was man von de hält was er tut, mehr aber nicht. ergo finde ich sinnvoll sich immunität dagegen anzutrainieren, nicht weil mir das gefällt, sondern weil ich das als einzige möglichkeit sehe wie man sich von manipulation befreit, ohne sich abzugrenzen.
vielleicht finden es viele auch gut sich abzugrenzen. das verurteile ich nicht, jeder soll selbst entscheiden wie er leben will. nur habe ich dann wohl ein anderes ziel, nämlich eher revolution auf möglichst breiter basis, nicht nur für eine vereinzelte / kleine gruppe.
ich denke auch nicht, dass alle wege zum ziel führen. aber wie eben gesagt haben wir vielleicht unterschiedliche ziele.... oder nicht?
@einAnarchist:
was meinst du denn alles mit "unmenschlichen verhältnissen" und "missverständnissen über das eigene wesen"?
gruß
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Der Schluss des Videos gefällt mir am besten. Der Appell an die anderen. Danke Dian, gutes video
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dian unregistriert
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Ich hab mir gedacht, da ja doch einige meine Videos vermissen, haue ich in den nächsten Wochen nochmal ein paar raus... vielleicht so vier oder fünf Stück... ehe ich mich danach in die wohlverdiente Sommerpause verabschiede.
http://www.youtube.com/watch?v=2TfuFK2zCe4
@ Bazinga: Ausführliche Antwort folgt später, sobald ich den Kopf dafür freihabe.
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Oh ja, da freu ich mich drauf
Anmerkung zum Video: Vor allem das kurzfristige Konkurrenzdenken ist schlimm. Nehmen wir die Fischerei als Beispiel, anstatt zu versuchen seine Prozesse und Fangnetze (oder was weiss ich noch alles) zu optimieren und dann nachhaltig eine Spitzenposition im Wettkampf einzunehmen, scheint es wichtiger zu sein, für eine sehr kurze Zeit eine leicht erhöhte Bilanz zu haben... und damit überfischt man die Meere und die Fischerei geht zu Grunde, super Sache -.-
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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dian unregistriert
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@ Bazinga:
| Zitat: |
| was verstehst du unter "masse", was gehört für dich alles dazu? |
Ich würde sagen, die Masse besteht aus den Leuten, die sich selbst als Teil dieser Masse definieren.
Beispielsweise diejenigen, die sich für "Deutsche" oder "Türken" oder sonstwas halten, nur weil das irgendwann mal irgendjemand so festgelegt hat, dass derjenige, der auf einer bestimmten Stelle des Planeten geboren wurde, automatisch einer bestimmten Nation angehört.
Natürlich sind auch solche Menschen Individuen, aber ihr individuelles Denken ist begrenzt... es endet üblicherweise da, wo es auf Traditionen oder Wertvorstellungen stößt, die ihnen einen bestimmten Weg als "richtig" und andere Wege als "falsch" vorgeben.
Sie übernehmen einfach die Wertvorstellungen ihrer jeweiligen Herde, was genaugenommen aber nichts anderes ist als die Wertvorstellung ihrer Vorfahren, die diese Herde einst geprägt haben. Und so pflanzt sich die Dummheit immer weiter fort von Generation zu Generation, weil die Dummheit zu hinterfragen gleichzeitig auch bedeuten würde, die Herde zu hinterfragen... und wer seine Herde hinterfragt, ist in gewisser Weise ein Aussätziger (was natürlich nur die wenigsten sein wollen)
| Zitat: |
| in welche richtung soll die evolution / weiterentwicklung von der du sprichst laufen, gibt es ein ziel? |
Es geht mir vor allem darum, dass die Menschen ihr ungenutztes Potential entdecken, ihr wahres Ich, und sich nicht länger so verhalten, wie sie es tun, bloß weil sie einer bestimmten Nation, Religion oder Geschlecht angehören, oder weil sie es von ihren Eltern so gelernt haben.
Nur, wer sich nicht mehr als Teil der Masse begreift, sondern als einzigartiges, nur sich selbst gegenüber verantwortliches Individuum, ist immun gegen die ganzen Gruppendynamiken... und wo es keine Gruppendynamiken mehr gibt, entsteht auch keine Massenpanik mehr. (wäre dies ein Video, würde ich an dieser Stelle jetzt ein Bild von dem überfüllten Tunnel bei der Loveparade einblenden
)
| Zitat: |
nur habe ich dann wohl ein anderes ziel, nämlich eher revolution auf möglichst breiter basis, nicht nur für eine vereinzelte / kleine gruppe.
ich denke auch nicht, dass alle wege zum ziel führen. aber wie eben gesagt haben wir vielleicht unterschiedliche ziele.... oder nicht? |
Also ich persönlich würde die Weltrevolution als ein Fernziel einordnen, das sehr sehr sehr weit entfernt ist, und das man nicht mal eben so auf einen Rutsch erreichen kann.
Die Vergangenheit hat schließlich oft genug demonstriert, wie wenig Revolutionen nützen, wenn die Grundproblematiken des menschlichen Zusammenlebens nicht ausreichend aufgearbeitet werden.
Beispielsweise erinnere ich mich daran, dass es vor ein paar Jahren in der Ukraine eine "orangene Revolution" gab. Geändert hat sich jedoch bis heute nichts... jetzt werden die Leute halt von nem anderen Führer unterdrückt... die Polizisten, die auf Demonstranten einknüppeln, sind vermutlich sogar noch die selben wie unter der Vorgängerregierung.
Also was ist eine Revolution wert, wenn sie die ganzen Herrschaftsverhältnisse nur neu mischt und dann wieder der ganze Mist von vorne losgeht?
Ich glaube daher, dass nur eine innere, spirituelle Revolution die Menschheit wirklich weiterbringen wird. Und darin sehe ich persönlich auch den Haupt-Unterschied zwischen der Unity-Philosophie und dem klassisch anarchistischen oder kommunistischen Gedankengut.
Es ist mehr eine nach innen gerichtete Entwicklung, aus der heraus dann die Früchte dieser Revolution bzw. Evolution auch nach außen auf die Gesellschaft einwirken werden, wodurch diese sich (im Idealfall) dauerhaft verändern wird.
Also ich denke, wir haben vermutlich schon ähnliche Ziele und Ideale, nur der Weg, den wir gehen wollen, ist wohl ein unterschiedlicher. Aber das muss ja kein Problem sein. Man kann sich ja trotzdem gegenseitig inspirieren, auch wenn man nicht in allem einer Meinung ist... und nebenbei bemerkt tickt hier im Forum sowieso jeder anders. Also das, was ich hier beschrieben habe, ist eben so mein Weg, den ich für mich gefunden habe. Aber ich denke, der Weg, der für mich richtig ist, muss für andere noch lange nicht ebenfalls der beste sein.
Viele Wege führen zum Endsieg.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von dian am 13.06.2012 20:02.
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Und wieder ein genialen Video vom Dian.
Großes Lob an dich, Dian. Du hast es mal wieder geschafft, Gedanken, in, für uns, verständliche Worte zu fassen, so, dass wir sie wenigstens ein bisschen nachvollziehen können...
Besonders am Anfang des Videos ist mit der "dramatischen" Musik wieder dein "von-der-Welt-angepisst"-Stil durchgedrungen, welcher mir persönlich leider bei deinen letzten Videos sehr gefehlt hat.
Hoffen wir mal, dass du in den nächsten Wochen genug Zeit findest (, selbstverständlich neben dem Bau deiner Bombe im Keller,) weitere Videos zu machen, falls du darauf noch den nötigen Nerv findest..
Wenn ich noch eine, nicht direkt zum Thema passende, Frage stellen darf: Dian, Wie bist du eigentlich auf dein Synonym gekommen? Besonders das "TheSaint" hat mich, in Bezug auf deine Videos und Beiträge hier im Forum, doch sehr verwirrt. Vielleicht findest du ja die Zeit und die Lust, mir die Frage zu beantworten.
Grüße, luc
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The only way you can survive is to spread to another area. There is another organism on this planet that follows the same pattern. A virus. Human beings are a disease, a cancer of this planet, you are a plague, and we .. we are the cure.
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sodala dian, ich weis, ich hab gerade deine letzten videos kritisiert und mich auch immer weiter aus der unity zurückgezogen, aber mit diesem video hast du dich meiner meinung nach wieder enorm gesteigert...
ich geb ja zu, dass mich der anfang schon etwas geschockt hat, so nach dem prinzip "ist das ein spießer", aber dann, grade der zweite teil des videos (also gut die letzten 6 min) waren wieder mal was richtig wohliges
danke dir dafür!
lg shadowleake (der, der langsam aus seiner grube kommt
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