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Zivilisation versus leben in der Natur
31.12.2009 00:52 |
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Ich möchte euch eine Doku vorstellen, die ich vor kurzem auf Youtube endeckt habe möchte dazu eine kleine Diskussion anstoßen.
Es handelt sich dabei um ein Projekt dreier Jugendlicher, die diesen Sommer über in einer kleinen Kommune auf einem kleinen Waldstück gelebt haben und von ihren Erfahrungen und Eindrücken berichten. Ich will jetzt gar nicht zuviel darüber schreiben, ihr seht es ja eh im Video.
http://www.youtube.com/watch?v=H9spMgu8NG4
Ich finde das total faszinierend, endlich mal welche, die die Gesellschaft nicht nur kritisieren, sondern auch handeln und Alternativen ausprobieren.
Dass es mir so gut gefällt liegt sicherlich auch daran, dass die da meinen Traum verwirklicht haben...
Gut, mein alter Traum geht eher dahin, mit Zelt und Rucksack durch die Lande zu ziehen, aber ein sicheres Plätzchen ist natürlich schon von Vorteil.
Und seit etwa Mitte dieses Jahres habe ich selbst den Plan gefasst, in eine Kommune oder ein Ökodorf zu ziehen. Ihr habt vllt. schon mal von Siebenlinden gehört, die Kommune Niederkaufungen kenne ich erst seit kurzem. Leider gibt es in der Nähe von Freiburg nichts dergleichen, zumindest kenne ich nur Stadtkommunen. Das sind zwar interessante Projekte, für meinen Geschmack aber zu viel Stadt und zu wenig Natur.
Beschreibt doch mal, was ihr davon haltet. Könntet ihr euch vorstellen, so oder so ähnlich zu leben? Oder gefällt euch diese Idee zwar, wollt oder könnt aber aus diversen Gründen nicht so leben?
Was haltet ihr von dem Kommunengedanken, unabhängig von dem 'Leben in der Natur'?
Oder haltet ihr das ganze eher für jugendliche Spinnerei, die sich mit den Jahren wieder legt?
"All the people who created traditions, who created countries, who created rules - them fuckers are dead.
Why don't you start your own world while you got the chance?"
Bill Hicks
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Also, ich arbeite ja sozusagen in einer Kommune, ist auf jeden Fall selbstbestimmter.
Ob es auch noch selbstbestimmter ist, wenn man in einer lebt, wage ich aber zu bezweifeln.
Ich habe das vermieden, Hansi hat das ja jetzt ein paar Jahre durchgehalten, aber ist dann auch irgendwie, weil er von einigen Sachen die Schnauze voll hatte, wieder ausgezogen.
Als jemand, der lange in Heimen gearbeitet hat, bin ich eigentlich ganz froh, jetzt eine 1:1 - Bettreuung auch wohnlich machen zu können und mich auf einen Menschen konzentrieren zu können, der es auch nötig hat.
Das hört sich immer toll an, aber wenn, dann muss das Ganze genügend Bereiche für den privaten Rückzug geben.
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Ist jetzt die Frage, was man als Selbstbestimmtheit betrachtet.
Selbstbestimmtheit im Sinne einer Individualität, in der man keine Rücksicht auf die Ansichten und Forderungen anderer nehmen muss, ist in einer Kommune natürlich eher eingeschränkt.
Das Problem stellt sich aber in jeder Form des menschlichen Zusammenlebens. Wenn man sich nur mal das Thema 'Arbeit' ansieht. Dort sind so gut wie alle bereit, sich den Weisungen einer einzigen oder wenigen Personen zu unterwerfen. Und wenn das nicht der Fall ist, wie bei dir, dann gibt es immer noch den Regelkatalog, an den du dich halten musst. Außerdem hattest du es ja nicht selbst in der Hand, ob du dort wo du jetzt bist, arbeitest.
Und das ist ein Punkt, bei dem die Selbstbestimmtheit durch ein Kommunenleben zunimmt im Vergleich zum normalen Leben in der Zivilisation.
Auch in einer Kommune muss man arbeiten. Wenn man zB. möglichst autark leben möchte und die meisten Lebensmittel selbst herstellt und diese auch verkaufen möchte, dann kannst du deinen Tagesablauf völlig frei bestimmen, kannst entscheiden, welche Pflanzen oder Tiere du züchten möchtest und wann, usw. Natürlich unterwirft man sich dabei wieder diversen Zwängen, Tiere müssen regelmäßig versorgt, Pflanzen gegossen und gepflegt werden, die Erntezeit kann man sich nicht aussuchen, bei gemeinschaftlichen Arbeiten muss man sich auch wieder an die Anderen anpassen, denn es kann dann ja nicht jeder arbeiten oder Pause machen, wie er will. Ok, scheinbar ich habe mich selbst widerlegt, verdammt. ^^
Für mich geht es dabei auch gar nicht so sehr um persönliche Freiheiten, wo hat man die schon, sondern um das Ausleben gewisser Ideale. Ich will nicht teil dieser kranken, süchtigen, sich selbst zerstörenden Gesellschaft sein. Und in das Leben in Kommunen scheint mir der Weg zu sein, mich von dieser Gesellschaft am weitesten zu lösen.
In einer Stadtkommune sieht das allerdings anders aus. Dort gehen die meisten normalen Beruf nach und nur der der Bereich Wohnen ist selbstbestimmter geregelt.
PS: Ich wusste nicht, dass Hansi in einer Kommune gelebt hat. Vllt kann Hansi ein bisschen von seinen Erfahrungen berichten?
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Why don't you start your own world while you got the chance?"
Bill Hicks
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| Zitat: |
Original von Zelder
Das Problem stellt sich aber in jeder Form des menschlichen Zusammenlebens. Wenn man sich nur mal das Thema 'Arbeit' ansieht. Dort sind so gut wie alle bereit, sich den Weisungen einer einzigen oder wenigen Personen zu unterwerfen. Und wenn das nicht der Fall ist, wie bei dir, dann gibt es immer noch den Regelkatalog, an den du dich halten musst. Außerdem hattest du es ja nicht selbst in der Hand, ob du dort wo du jetzt bist, arbeitest.
Und das ist ein Punkt, bei dem die Selbstbestimmtheit durch ein Kommunenleben zunimmt im Vergleich zum normalen Leben in der Zivilisation.
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Also, einer der ganz wenigen Vorteile des Kapitalismus ist es, dass man sich schon noch aussuchen kann, wo man arbeitet, natürlich nur, wenn man evtl. auch mal bereit ist, 'ne Zeitlang von erspartem oder so zu leben. (Bzw. Arges austricksen ist die finanziell lukrativere Form!)
Ich habe einfach auf den Job hingearbeitet, dazu brauchte ich eben noch ein paar Abschlüsse und andere Fortbildungen. Und in dem Bereich gibt es viele selbstverwaltete Betriebe, die kommen ja noch alle aus der Zeit, als sich außer Ulrike Meinhof noch niemand um Heimkinder kümmerte.
Ja, Hansi kann Dir bestimmt was dazu erzählen, evtl. auch, dass sich die Probleme, die man in der Gesellschaft allgemein haben kann, auch da oftmals widerspiegeln. Menschen, mit denen man nicht klar kommt, gibt es wohl auch in jeder Kommune. (Ich könnte mit allen Kollegen auch nicht zusammenleben, dafür sind wir eben, die solche Jobs machen schon wieder alle viel zu individualistisch, als dass das klappen würde, aber Du sagst ja, dass es nicht der Individualismus oder die Selbstbestimmung ist, auf die Du Wert legst.)
Hast Du btw denn mal den Fall von Nakutian mitbekommen, der auch hier war und mal in einer Kommune lebte?
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Arne Reload am 01.01.2010 07:44.
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Spiegel unregistriert
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KommunewarenhaussuchDireinsaus
01.01.2010 20:36 |
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Hi
wie schafft man es eine radikale idee also von der wurzel ( nicht biowurzel ) her so zu diskutieren, dass einem am schluss nicht der hammer der dogmatik am hals oder anderswo baumelt?
Klar ist es toll, das wort kommune im mund zu führen, nur wenn es darum geht, dass möglichst viele menschen das recht bekommen sollen ihre bedürfnisse zu sichern, ich meine natürlich ihre befriedigung auch, gehts schon los das gemetzel untereinander..
in einer kommune sollten doch alle menschen unterschiedlichster menschlicher gefühlslagen platz finden. Wenn das nicht gelingt, dann gelingt auch die ökonomie kaum, dann ist es eine separatistische gemeinschaft, die meistens im prinzip wieder so lebt wie jede kleinfamilie auch, jeder ist sich nur selbst der nächste und schaut zu, wie er seine bedürfnisse befriedigen kann und schluss. Ein bischen engagement im politischen setzt dann der vertuschung nur noch die krone auf. Die jenigen, die es nicht können oder nicht dürfen, also sozialdarwinistisch geköpft werden, ich meine ihre gefühlsverwandten zu finden und sich zu verwirklichen oder zu integrieren, liegen wieder draussen und müssen sehen wie sie überleben können.
Meiner meinung nach ist genau das in der so genannten "kommunebewegung", die sich als solche versteht der fall: es gibt einen lebensstil- mainstream, man weiss was politisch korrekt ist und losgehts.
Da finden sich zum beispiel die heterosexuellen päärchen. Eine familie ist schnell gegründet, wenn auch verleugnet, ein bauwagen auch aufgetrieben und schon hat man seine wohneinheit. Dann kommt die nächste family.
Sie zieht dazu und das herrschaftskonglommerat baut sich auf. Ja und wenn ganz ganz "progressiv", dann gibt es auch eine schwule partnerschaft auf dem hof, oder am wagenplatz und die kinderchen gehen alle brav in die montessori schule, in die waldorfschule oder in eine noch zu gründende oder bereits vorhandene "freie schule"
.
Aber was ist denn so "frei" daran? Die "alternativschule", die genauso den pflichtgesetzen und der zwangsmoral unterliegt nur ein bischen trixen kann jedenfalls ist es nicht. Naja und schuleverweigerung und statt dessen um die welt segeln is nicht. Kommt jugendamt und verbietet es, gerade hat man das holländische mädchen wieder geschnappt und wohl in kürze in so eine erziehungskaserne gesteckt.
Also was ist los mit den "kommunen" oder überhaupt ehemals alternativ denkenden Sprösslingen ihrer Eltern? Ein bischen hanf anbauen und biologische mohrräben züchten? Au fein
Aber g r u n d l e g e n d ist da nicht etwasäusserst faul ?
Was ich meine, kann ich hier nicht beschreiben. Das liegt am Deutschen Duden, der hierfür keinen Ausdruck kennt oder nur solche Ausdrücke, die missverständlich interpretierbar sind. Es ist irgend wie die art der e m o t i o n, wie das ganze emotional strukturiert ist und entsprechend eben auch ökonomistisch. So grundanliegen, eigenes zimmer, eigener kleiderschrank, eigenes privatleben, eigene rentenkasse, und und und lässt sich sicher nicht durch gemeinsame treffen am lagerfeuer oder in der selbstorganisierten volksküche vertuschen. Tatsache ist doch bei diesen langweiligen bisweilen auch gewalttätigen "Kommunen", dass es auch in diesen edlen Plätzen, wo es um eine elitäre gemeinschaft zum gemeinsamen Älterwerden und sterben geht, und gehen muss, genauso ein soziales Proletariat herbei produziert wird, wie überall anderswo auch. Darum aber sorgt sich keine Kommune. Es ist eher ein wohliges flauschiges gefühl, wenn zwei sich lieben und ein Dritter ein paar Türen weiter schon fürchterlich zusammen bricht. Ohne dass sie es überhaupt noch merkeln.
und schon wird es zum "naturgesetz" proklamiert, von denen die es kostituieren hahaha
"Des einen Würde setzt des anderen Bürde voraus."
"Der Dreck ist die Grundlage der Sauberen..."
Ich bin dagegen
Grundlegend riecht es arg, wenn leute meinen, sich innerhalb eines mörderischen menschenfeindlichen systems zusammen raufen zu können und so zu tun, als müssten beispielsweise kinder genau den selben erziehungsterror durchlaufen nur subtiler, ( wenn man überhaupt will, dass einem die kinder nicht weg genommen werden), was soll das also, eine Kommune als Alternative hinstellen?
Ein Scheiss ist sie alternativ. Sie ist nur eine Wiederkäuerin der gleichen emotionalen Schiene ohne Rückkehr auf der die gesamte Gesellschaft aufgebaut ist
Und wenn es dann noch ausserhalb um die opfer kollektiver und eigener ausgrenzungs- und wegschaurituale geht ist schon mal gar nichts mehr:. Die kommunen, die es heute so gibt leben fast alle wunderbar an den menschenverachtenden gefängnissen, heimen und psychiatrien nebeneinanderher vorbei
Wie aber könnte eine Kommune ausschauen, deren Aktive das alles nicht wollen und hier ansetzend, alle die, die nicht klar kommen wollen und können in diesen spiessburgerlich BIS "alternativen" Strukturen, zusammen bringen damit sie eine Stimme bekommen, mit der sie ihre Menschenrechte in dieser Gesellschaft anmelden und auch durchsetzen können ?
LG
an alle
besonders an T
von Spiegel
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Spiegel am 01.01.2010 22:06.
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@Arne: Um diesen Job kann man dich echt beneiden!
An Nakutian kann ich mich grob erinnern. Waren da nicht zwei Frauen, die der Gemeinschaft ihre Ansichten aufgezwungen haben und Nakutian mehr oder weniger rausgeekelt wurde? Und das ganze war doch auch recht esoterisch belastet ... etwas, dass ich eher vermeiden möchte.
Ich bin durchaus zu haben für eine spirituelle Sicht auf die Natur. Das Problem mit Esoterikern ist aber, dass man mit ihnen nicht sachlich über ihre Themen diskutieren kann.
Mir hat mal einer ein Pülverchen gezeigt, mit dem man jegliche Schadstoffe aus dem Wasser filtern kann ... als ich fragte, ob das auch für Schadstoffe gilt, die man noch gar nicht kennt, war erst etwas irritiert, dann aber sicher, dass auch das gefiltert wird. Dagegen kommt man argumentativ nicht mehr an. Das das Pülverchen sehr teuer war, muss eigentlich nicht extra erwähnen
@Spiegel: Ich weiß nicht, was du sagen möchtest. Scheinbar hast du mit Kommunen eher schlechte Erfahrungen gemacht und bist frustriert.
Das erinnert mich an ein Interview mit Diana Leafe Christian, welche sagt, dass 90% der Kommunen scheitern ... mit anderen Worten, 9 von 10 Versuche scheitern, was schon ziemlich deprimierend ist ...
Hab es eben noch mal rausgesucht. Sehr empfehlenswert für alle, die sich für das Thema Kommune interessieren. Das Video gibt einen Einblick in 'Intentional Communities' der USA.
http://www.youtube.com/watch?v=nlMDckgqU30
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Bill Hicks
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Spiegel unregistriert
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HI Zelder
ich bin überhaupt nicht frustriert
Wenn du sagst, 9 von 10 Versuchen scheitern, dann interessiert mich der,
der nicht scheiterte und warum. Allerdings meine ich nicht eine genetisch
durchgesetzte Kommunefortpflanzung , sondern eine geistige Fortsetzung.
Immerhin soll es ja auch zahlreiche andere Lebensformen wie Familie geben,
die auch zahlreichem Scheitern ausgesetzt ist.
Warum ich hier schreibe ist, auf eine Alternative zu bestehenden
Zwangssystemen hinzuweisen, die zwar schwer aufzubauen ist,
aber dennoch halte ich es für möglich die überall bestehenden Zwangsstrukturen
zugunsten freiwilliger Strukturen zu ersetzen. Dafür aber braucht es mutige Menschen
die sich trauen das anzupacken.Vielleicht finde ich ja hier oder anderswo jemand
dan geht es besser.
Durch Deinen Link komme
ich auf weiches Wasser, das den Stein weicht.
Ist der LInk richtig?
LG
von Spiegel
die zwar
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Nein, das Lied wollte ich in die Shoutbox posten und habe es dann vergessen. Ich habe den Link jetzt korrigiert.
ich glaube nicht, dass man alle Zwangssysteme aufheben kann, die meisten Menschen wollen das nicht mal. Das ist auch nicht meine Absicht. Ich will mit einer handvoll Leute in einem menschlich gesunden Verhältnis leben, dann habe ich genug für die Menschheit getan.
Eine Kommune sollte grundsätzlich drei Bedingungen erfüllen, damit sie nicht scheitert (frei nach Zelder^^)
1. Man muss die Leute mögen, mit denen man zusammenlebt.
2. Körperliche und psychische Grundbedürfnisse müssen gedeckt werden können (Essen, Schutz, Privatsphäre, etc.)
3. Die Kommune muss finanziell ausgeglichen sein und alle Kosten tragen können.
"All the people who created traditions, who created countries, who created rules - them fuckers are dead.
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Bill Hicks
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| Zitat: |
Original von Zelder
Eine Kommune sollte grundsätzlich drei Bedingungen erfüllen, damit sie nicht scheitert (frei nach Zelder^^)
1. Man muss die Leute mögen, mit denen man zusammenlebt.
2. Körperliche und psychische Grundbedürfnisse müssen gedeckt werden können (Essen, Schutz, Privatsphäre, etc.)
3. Die Kommune muss finanziell ausgeglichen sein und alle Kosten tragen können. |
Den Punkten würde ich grob zustimmen, allerdings fehlen mir noch:
- Legaler Aspekt (gibt es rechtliche Probleme, die den Fortbestand der Kommune gefährden könnten?)
- Soziale Veränderungen (Menschen kommen hinzu oder gehen, Kinder werden geboren - ist die Kommune darauf vorbereitet?)
- Kommunikation zur Außenwelt (Zugriff auf Medien (Nachrichten, Wissen etc.), Kontakt zu anderen Personen)
Hier ist natürlich auch die Frage, ob alle Mitglieder fester Bestandteil der Kommune sind, und sie nur so lange bestehen soll bis einer keine Lust mehr hat, oder ob man von den Mitgliedern her flexibler ist, und soziale Veränderungen in Kauf nimmt.
Natürlich kann es auch zumindest für eine Zeit klappen, wenn man diese Dinge nicht beachtet, aber relevant sind sie nichtsdestoweniger.
P.S.: In einer Kommune leben kann ich mir sehr gut vorstellen, aber nicht in absehbarer Zukunft.
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Spiegel unregistriert
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Haste mal nen Euro?
02.01.2010 21:56 |
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@Zelder
ich glaube nicht, dass man alle Zwangssysteme aufheben kann, die meisten Menschen wollen das nicht mal. Das ist auch nicht meine Absicht. Ich will mit einer handvoll Leute in einem menschlich gesunden Verhältnis leben, dann habe ich genug für die Menschheit getan.
Es gibt einige grundsätzliche Handicaps, dass Kommunen sich nicht frei entwickeln können. Es ist schwer sie un missverständlich zu benennen. Es hat sicher eine Menge damit zu tun, dass kulturell Entmündigte sich überhaupt nicht für ein selbst bestimmtes Leben entscheiden dürfen. Die meisten existierenden Kommunen und Nichtkommunen machen einen grossen Bogen um dieses elementare Tabu, und leben sozusagen "zusammen drumherum" um dieses Problem, das alle etwas angeht, es sei denn Du willst eine Sekte. In der verbotenen Aufenthaltsselbstbestimmung aber liegen alle Potentiale für eine echte Gesellschaftsveränderung brach. Eine Kommune sollte deshalb grundsätzliche Bedingungen beachten:
1. Es ist egal, ob man die Leute, die sie bilden mag oder nicht. Mag man sie nicht , kann man versuchen, die Gründe bei sich selbst zu suchen, warum man sie nicht mag. Auch die, die man nicht mag , haben einen Anspruch auf ein Kommuneleben. Oder eben ein glückliches Leben, das kollektive Prozesse, wie Zwangsmoral, sexuelle Fixierungen, existentielle Ängste usw. real gegenwärtig nicht zulassen. Das selektive Mögen jedoch ist nicht Liebe, sondern Mord ( durch Ausschluss) .Hat man es geschafft , andere zu mögen bzw. den Konsens mit ihnen, zu mögen, was man erreichen will, ist es noch besser. Aber es ist keine Bedingung sondern eher Ziel. Wichtig ist es, den Konsens einer Idee zu mögen, also die gleiche oder eine ähnliche Vision zu entwickeln und mitzutragen. Dann kommt das Mögen der Personen, die die Vision mittragen mit der Zeit (oder sofort) von ganz alleine. Die aber birgt schon wieder die Gefahr von Intrige und Eifersucht ( Trennung)
2. Körperliche und psychische Grundbedürfnisse sind kaum zu decken, sobald sie abweichen vom mainstream und sexueller Zwangsmoral. Kinder haben es noch schwerer, oder überhaupt keine Chance, selbst bestimmt, ihr Leben zu leben, notfalls auch ohne Eltern. Wenn Eltern in eine Kommune ziehen, müssen Kinder mit ziehen, ob sie wollen oder nicht. Wenn Eltern nicht in eine Kommune wollen, müssen Kinder auch zuhause aufwachsen, ob sie wollen oder nicht. Die Meinung, Kinder könnten ihre elementaren körperlichen und psychischen Grundbedürfnisse in dieser Gesellschaft erfüllen ist eine Ente. Eine big Show. Eine Lüge. Die meisten Formen von Gewalt geschehen in einer geschützten Sphäre des Privaten. Nicht nur Privateigentum, sondern damit verbundenes "Privatleben" sollte freiwillig Schritt für Schritt offener werden, damit hinter verschlossene Türen ein bischen mehr Licht kommt und die Rechte der Abhängigen und Schwachen, die an diverse Bestimmer gebunden werden, besser gewährleistet sind.
3. Die Kommune muss finanziell ausgeglichen sein und alle Kosten tragen können.
Wenn es eine Kommune ist, die zusätzlich zu ihrem Wohlergehen auch die Belange derer, die sich an sie wenden, weil sie in irgend einer entmündigenden Zwangsjacke stecken, ist es durchaus legitim, ein eigenes Netzwerk zur Finanzierung der anstrengenden manchmal über Jahre gehenden Gefangenenhilfe aufzubauen, so wie wir es machen. Wir haben deshalb begonnen von jedem, der unsere Arbeit nachvollziehen kann, wichtig und dringend findet, regelmässig 1 Euro monatlich zu schnorren. Den Rest, also die Versorgung von uns selber schaffen wir durch unsere Arbeit vor Ort alleine
LG
von
Spiegel
Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von Spiegel am 02.01.2010 22:14.
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Spiegel unregistriert
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wer weiß obs morgen noch geht
02.01.2010 22:30 |
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@Yog Sothot
- Legaler Aspekt (gibt es rechtliche Probleme, die den Fortbestand der Kommune gefährden könnten?)
Das ist richtig. Es gibt ein ewiges Hin und her zwischen Anpassung und Rebellion.
Es kommt auf die Vision an, die man hat. Entsprechend wird man sich bewegen / vorwagen wollen, und nur können, um den eigenen Laden möglichst nicht zu gefährden
- Soziale Veränderungen (Menschen kommen hinzu oder gehen,
Kinder werden geboren - ist die Kommune darauf vorbereitet?)
So wie die Erdbevölkerung wächst, brauchen wir uns um den Nachwuchs keine Sorgen machen, auch nicht in diesem Land. Was viel mehr Probleme bereitet, ist die Tabuisierung kollektiver Hilfemassnahmen für NIcht Fachidioten (Sorry).
Du hast mit dem Kinderkriegenpunkt aber schon eine Vorentscheidung für die Kommunestruktur getroffen. Also Blutsverwandschaftskommune statt Ideenverwandtschaft. Angesichts tausend- und millionenfachen Kinderelends auch hierzulande ( nur in anderen Formen als anderswo) könnte aber eine Kommune auch vor der Frage stehen: "warum eigene Kinder in die Welt setzen, das zudem noch von einer dermassenen Kinderfeindlichkeit bestimmt ist, so dass es eine Zumutung für Kids wäre, hierzulande aufzuwachsen. ? Das Selbstbestimmungsmodell aber- einer politischen Kommune, die die Selbstbestimmung aller Menschen auf ihre Fahnen geschrieben hat, kann durchaus dazu führen, dass sich irgend welche Kinder und Jugendliche von sich aus freiwillig und frühzeitig einer Kommune ihrer Facon anschliessen werden. Das wiederum ermöglicht es, ihnen in wirklich gleichberechtigten Formen gegenüber zu treten. Ein Grund mehr , diese Selbstbestimmungsidee, noch weiter zu vertiefen.
- Kommunikation zur Außenwelt ( Zugriff auf Medien, Nachrichten, Wissen etc.), Kontakt zu anderen Personen) ist schon allein dadurch gegeben, dass eine solche Kommune alles versuchen wird, was in ihrer Kraft steht, an die Aussenwelt heran zu treten und für ihre Idee zu werben und zu überzeugen. Nicht zuletzt, um auf diese Weise Freunde zu finden und weitere potentielle Aktivisten.
Die meisten Leute aber werden solch eine Konsequenz, da ganz einzusteigen, eher als Belastung und Überforderung empfinden, besonders, wenn die Arbeit des ganzen Ladens auf den Schultern nur weniger Leute liegt. Also freut es natürlich schon wenn jemand nur einen Teil seiner Zeit da hinein investiert. Ideal ist das nicht, ideal wäre wirklich lebenslang dran zu bleiben und zwar so früh wie möglich, und auch ganztagsmässig. DAS WIRD DANN SCHON eher EIN BISCHEN GLAUBWÜRDIGER
lg
von
Spiegel
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Spiegel am 02.01.2010 22:35.
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| Zitat: |
Original von Yog-Sothoth
Den Punkten würde ich grob zustimmen, allerdings fehlen mir noch:
- Legaler Aspekt (gibt es rechtliche Probleme, die den Fortbestand der Kommune gefährden könnten?)
- Soziale Veränderungen (Menschen kommen hinzu oder gehen, Kinder werden geboren - ist die Kommune darauf vorbereitet?)
- Kommunikation zur Außenwelt (Zugriff auf Medien (Nachrichten, Wissen etc.), Kontakt zu anderen Personen)
Hier ist natürlich auch die Frage, ob alle Mitglieder fester Bestandteil der Kommune sind, und sie nur so lange bestehen soll bis einer keine Lust mehr hat, oder ob man von den Mitgliedern her flexibler ist, und soziale Veränderungen in Kauf nimmt.
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Da kann ich nur zustimmen, vor allem der Punkt "Soziale Veränderung" ist sicher sehr wichtig... Was tun, wenn einer oder mehrere die Gemeinschaft verlassen möchten? Da kann das ganze Projekt schneller zu Ende sein als einem lieb ist.
Da könnte es dann hilfreich sein, wenn man einen gewissen Durchlauf an Gästen hat. Die könnten dann (zeitweise) fehlende Dauerbewohner etwas ausgleichen. Und wenn neue feste Mitglieder aus solchen Gästen entstehen, hat man auch den Vorteil, dass man sie dann schon recht gut kennt, bevor man die Entscheidung zur dauerhaften Aufnahme trifft.
Meine drei Punkte sind natürlich nur die absolute Grundlage, auf der dann alles andere entsteht.
| Zitat: |
P.S.: In einer Kommune leben kann ich mir sehr gut vorstellen, aber nicht in absehbarer Zukunft. |
Bei mir wird es auch nicht so schnell gehen. Erstens fehlt es mir an Menschen, mit denen ich so etwas machen möchte und an finanziellen Mitteln, andererseits ist für mich das Thema Ausbildung noch nicht gegessen und bin dh. zurzeit etwas unflexibel. Und eine Kommune, die mich interessiert und in meiner Nähe liegt, habe ich noch nicht gefunden ...
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Bill Hicks
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| Zitat: |
Original von Spiegel
1. Es ist egal, ob man die Leute, die sie bilden mag oder nicht. Mag man sie nicht , kann man versuchen, die Gründe bei sich selbst zu suchen, warum man sie nicht mag. Auch die, die man nicht mag , haben einen Anspruch auf ein Kommuneleben. Oder eben ein glückliches Leben, das kollektive Prozesse, wie Zwangsmoral, sexuelle Fixierungen, existentielle Ängste usw. real gegenwärtig nicht zulassen. Das selektive Mögen jedoch ist nicht Liebe, sondern Mord ( durch Ausschluss) .Hat man es geschafft , andere zu mögen bzw. den Konsens mit ihnen, zu mögen, was man erreichen will, ist es noch besser. Aber es ist keine Bedingung sondern eher Ziel. Wichtig ist es, den Konsens einer Idee zu mögen, also die gleiche oder eine ähnliche Vision zu entwickeln und mitzutragen. Dann kommt das Mögen der Personen, die die Vision mittragen mit der Zeit (oder sofort) von ganz alleine. Die aber birgt schon wieder die Gefahr von Intrige und Eifersucht ( Trennung) |
Ich denke das ist ein recht spezieller Punkt, der von der Art der Kommune her abhängt. In der von Zelder verlinkten Dokumentation bestand die Kommune aus drei Leuten, so etwas würde ich wirklich nur machen, wenn auch die Chemie stimmt. Bei einer größeren Kommune lässt es sich wohl nur schwer vermeiden, dass sich Leute gegenseitig nicht mögen. Hier finde ich es allerdings schwierig, pauschal zu sagen was das richtige Verhalten ist, ohne die Situation genauer zu spezifizieren.
Ich stimme zu, dass soziales Engagement wichtig ist, und dass man das Beste draus machen soll wenn eine Kommune einmal besteht, und persönliche Differenzen wenn nötig in den Hintergrund stellt. Ich denke allerdings auch, dass eine Kommune die sich noch im Aufbau befindet sehr leicht scheitern kann, und da sollten die Startbedingungen schon so gewählt sein, dass nicht sofort alles auseinanderbricht, was man mühevoll aufgebaut hat.
Das mit dem Kinder Kriegen war nur als Beispiel für soziale Veränderungen gedacht, und natürlich nicht als Voraussetzung für eine Kommune.
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Spiegel unregistriert
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RE: Geschwisterliebe hat was
05.01.2010 02:26 |
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| Zitat: |
Original von Spiegel
Nochmal ne technische Frage.
Ein dort registrierter Freund von mir hat versucht dort
bei youtube eine message unter dem Video abzusetzen
die aber nicht erschien.
Hast Du irgend einen Plan, woran das liegen könnte? |
Keine Ahnung, ich bin aber auch bei youtube nicht registriert, und bin da wahrscheinlich der falsche Ansprechpartner.
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Es dürfen auf jeden Fall keine Links in der Message sein (die verschwinden sofort und für immer meinen Erfahrungen nach) und manchmal erscheint das auch erst einen Tag später.
Die Regeln bei youtube sind ähnlich wie die Reihenfolge bei google (sind ja auch die gleichen Besitzer) so ein so gut behütetes und unverständliches Betriebsgeheimnis wie es auch die Coca-Cola-Formel sein soll.
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Hallo,
Unsere Kommune besteht im festen Kern aus einer Schwester und meinem Freund Sönke. Uns ist völlig bewusst das es mutig ist so ein Projekt Kommune zu nennen, da eine richtige Kommune das zusammenleben von vielen Menschen ermöglichen sollte. Doch obwohl wir nur zu 3 waren hat sich unsere Idee schnell verbreitet. Wir hatten fast durchgehend Besuch von Freunden aus der Umgebung denen wir vielleicht ein Vorbild waren und wenigstens im Kopf eine Alternative zum Staatlichen System gezeigt haben. Auch die Erwachsenen haben sich natürlich den Mund fusselig geredet, meist negativ aber sie haben sich wenigstens mit der Idee auseinander gesetzt. Meiner Meinung nach macht man es sich nämlich verdammt einfach, wenn man alle Regeln von diesem System akzeptiert und nicht selber denkt was Sinn macht .
LG Carsten
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Und ist die in Oldendorf, die Kommune?
Das ist ja gar nicht so weit weg, zumindest von mir.
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Also ich zum beispiel bekomme weder mundgeruch, noch gelbe zähne, wenn ich die nicht putze xD
Nee ernsthaft, habe mir seit 2 wochen nicht die zähne geputzt und habe auch kein rauheitgefühl drauf, also kein dicken belag :? .
Na jedenfalls nur wieder ein zeichen, dass viele sachen einfach unnötig sind
Aber die machen uns doch immer weiß, wir brauchen da alles.
"(...) Doch wir sind nicht abhängig, sondern süchtig(...)"
Milchglasfenster...
Nochmal für alle: Ich bin nicht der Maverick, der hier mal rumgespamt hat... !!!
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Hallo Carsten,
schön hier von dir zu lesen.
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Original von OldendorfKommune1Wir hatten fast durchgehend Besuch von Freunden aus der Umgebung denen wir vielleicht ein Vorbild waren und wenigstens im Kopf eine Alternative zum Staatlichen System gezeigt haben. Auch die Erwachsenen haben sich natürlich den Mund fusselig geredet, meist negativ aber sie haben sich wenigstens mit der Idee auseinander gesetzt.
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Was mich noch interessieren würde, ist, wie die Anderen auf der Schule mit dem Thema umgegangen sind. Ich meine jetzt nicht die Ansichten der wenigen Individuellen, die euer Projekt sicher toll fanden, sondern wie sich die typischen Klassenführer und deren Lakaien verhalten haben. War das stresslos oder gab es Häme und Beleidigungen?
Gab es auch mal Probleme auf euremPlatz mit irgendwelchen Leuten? Ihr wart da ja auch recht schutzlos, besonders nachts, wenn man es so betrachtet.
| Zitat: |
Meiner Meinung nach macht man es sich nämlich verdammt einfach, wenn man alle Regeln von diesem System akzeptiert und nicht selber denkt was Sinn macht . |
Dass sehen wir hier alle so, herzlich willkommen
"All the people who created traditions, who created countries, who created rules - them fuckers are dead.
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Bill Hicks
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