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Ein Min und Max an Geld
30.03.2008 03:23 |
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sind wir doch mal ehrlich: menschen sind schwachköpfe.
sie haben ihre "hellen" zeiten, aber im grunde reagieren sie intuitiv und sind geballte emotionsblöcke.
was macht ein mensch mit viel geld? er macht dass, was er sich als kleines kind schon gewünscht hat. neues spielzeug. dieses ist später dann eine villa mit 10 schlafzimmern, ein nachbau einer kirche in reinem gold, noch eine villa - diesmal mit 12 schlafzimmern, und das diamantencollier für den hund darf natürlich nicht fehlen. die herrschaften der feinen gemeinschaft dürfen keinesfalls negativ lästern!
menschen geben ihr geld entweder für schwachsinnige kurzentschlossene dinge aus und langweilen sich später daran, weil sie sich dran gewöhnt haben.
oder sie beschweren sich, weil sie viel zu wenig haben. dabei rede ich nicht von jenen, die leben können und sich trotzdem beschweren. diese können über ihre träume noch glücklich sein. ich meine eher jene, die wirklich kämpfen müssen.
und daher schlage ich vor, ein existenzminimum zu schaffen, das realistisches und würdevolles überleben garantiert. zur finanzierung dessen soll es ein existenzmaximum geben, was den überschwelligen luxus verhindert.
die armen sollen von reichen träumen können, die reichen aber nicht abheben.
nun kommt sicher die frage: soll "clever sein" oder anstrengung denn nicht belohnt werden?
die gewöhnliche arbeit, die man heutzutage verrichtet, wird nicht in einer form belohnt, mit der man eines tages reich wird. alles, was darüber hinaus geht und tatsächlich reichtum verschafft, kann weiterhin bis zum genannten maximum gehen. der unterschied wird eher darin liegen, dass die ignoranten sklaventreiber aussterben werden, denn diese form der ausbeutung lohnt dann nicht mehr.
und wenn wir schon dabei sind, bestrafen wir direkt und in schärfstem maße, wenn politiker sich für vorlesungen eintragen, die vergütung kassieren und nicht erscheinen. ebenso alle, die lohndumping betreiben. auch der trickbetrüger von nebenan.
lasst sie für die leute arbeiten, die den armen etwas gutes tun, oder lasst uns alle auf die straße gehen - auch die personenschützer der politiker!
willkommen im utopia, werte damen und herren.
abschließend ein paar zitate von lao-tse
| Zitat: |
| Die Dinge sind dazu da, dass man sie benutzt, um das Leben zu gewinnen, und nicht, dass man das Leben benutzt, um die Dinge zu gewinnen. |
| Zitat: |
| Genug zu haben ist Glück, mehr als genug zu haben ist unheilvoll. Das gilt von allen Dingen, aber besonders vom Geld. |
| Zitat: |
| Reich ist, wer weiß, dass er genug hat. |
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Arne Kroger unregistriert
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Du hättest auch einfach Karl Marx zitieren können, denn irgendwo meint der das gleiche.
Was Du vorschlägst, ist das, was ich auch schon mehrfach in den Threads zum Grundeinkommen oder ähnlichem vorgeschlagen habe.
Minimum für jeden, der irgendwie an der Gesellschaft partizipieren will, ist 1100 €, für angehörige Familienmitglieder o.ä. von mir aus etwas weniger wie 900 € oder so. Und finanziert wird das eben über die Steuern. 1400 € Freibetrag für jeden und ab dann Flattax, ggf. auch 99,9%, wenn das zur Finanzierung der Umverteilung notwendig sein sollte. Alle anderen Steuern abschaffen und maximal noch Verbrauchssteuern belassen für Dinge, die nunmal Kosten verursachen (evtl. gesundheitsschädliche Stoffe wie Nikotin, Alkohol, Zucker, Benzin und sowas, wobei da auch die gesamtgesellschaftliche Betrachtung beurteilt werden muss, dass die Kosten, die durch früheres Ableben eingespart werden, auch berücksichtigt werden).
Ist nach den jetzigen Volkseinkommen der BRD, das bei ca 1800 € monatlich für jeden Einwohner (egal, ob arbeitend, arbeitslos, gerade geboren oder so) liegt, ohne Schwierigkeiten finanzierbar.
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Leberkrebs unregistriert
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Ich konsumiere 1000 (in Worten TAUSEND) Liter Bier pro Jahr, durchschnittlich. (Allerdings keinen Schnaps). Dafür zahle ich Steuern und senke meine maximale Lebenserwartung auf vielleicht 50 Jahre. Was will die tolle Gesellschaft mehr von mir? Ich will nur meine 620€ Euronen monatlich UND absolute Ruhe. Und genau beim Punkt "Ruhe" geht immer das Problem los, weil das für 99% der Bevölkerung zu schwer zu kapieren ist, offenbar. Und die Krönung: Die beglagen sich dann über MEINE Reaktion, nachdem SIE wieder mit Ruhestörung angefangen haben. Jedesmal!
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Arne Kroger unregistriert
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Ist es wenigstens tschechisches Bier oder Heineken, denn ansonsten kommt mir dieser Verbrauch etwas zu gütig gegenüber der deutschen Wirtschaft vor.
Meine Kippen werden in Österreich produziert und die Tabaksteuer erhält, soweit es geht, der niederländische Staat,
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nunja. der staat baut ja gern mal die ein oder andere parkanlage. und die muss nunmal finanziert werden. ist zwar blöd, dass die bürger da nicht viel mitzureden haben und trotzdem alle möglichen steuern blechen müssen. aber von nix kommt auch nix.
das heißt nicht, dass ich die mehrwertsteuererhöhung für gut heiße. das war meiner ansicht nach eher ein schritt in die falsche richtung, und man hätte das auch anders lösen können.
ich will mehr darauf hinaus, dass menschen nicht besonders gut mit geld umgehen können und man viel sozialer mit der geldverteilung arbeiten könnte..
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Leberkrebs unregistriert
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Leberkrebs unregistriert
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@quaid
Was meinst Du mit "parkanlage" ? Für Autos oder für scheissende Köter?
Wenn ich Natur sehen will, gucke ich ein altes Video von "Fauna Iberica" oder "Serengeti". Oder ich gehe in der Eifel in den Wald, bevorzugt NACHTS , weil man da mehr Vergnügen und Beobachtung haben kann und einem nicht 3 Ärsche aus dem Heimatdorf begegnen und Fragen stellen. Ich sammle NACHTS sogar Pilze. Pfifferlinge zB findet man mit Taschenlampe besser als am Tag, weil das Orange dieser Pilze nachts richtig geil leuchtet. Man muss nur den ungefähren Fundort aus Erfahrung kennen und alle 10 m mal rundum leuchten mit der Lampe.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Leberkrebs am 31.03.2008 00:43.
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Wieviele Jahre trinkst du schon diese Mengen, Bronstein?
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Arne Kroger unregistriert
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Ey, bei uns in der Gegend, erzählte mir jemand sollen superviele Steinpilze wachsen in manchen Wäldern bei Bad Bentheim, da will ich auch mal sammeln gehen, da zahlt man sich nämlich ansonsten ja dumm und dusselig für.
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Bei uns im Wald wachsen wunderhübsche Fliegenpilze...
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Leberkrebs unregistriert
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Steinpilze das wär dann so ab August ein Thema. Pfifferlinge ab ende Juni. Im August überschneiden sich oft beide Fundmöglichkeiten, das ist der Hauptmonat. Auch Sommerchampignons kommen dann vereinzelt.
Letztes Jahr war wegen dem verregneten Sommer sehr ergiebig.
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oder was haltet ihr davon:
spezielle arbeitsverträge, unbefristet aber auf risiko - aktive gewinnbeteiligung des unternehmens aber auch senkung des gehaltes bei verlusten des unternehmens bzw. job-verlust?
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| Zitat: |
Original von quaid
spezielle arbeitsverträge, unbefristet aber auf risiko - aktive gewinnbeteiligung des unternehmens aber auch senkung des gehaltes bei verlusten des unternehmens bzw. job-verlust? |
Du meinst für Manager? Klar, wieso nicht
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Umgang mit Menschen verdirbt den Charakter.
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na mal ehrlich. großartige geschäftsideen hat heute kaum noch einer.
was die bosse heutzutage haben ist entweder das geld oder die connection, um ne firma aufzubauen.
es sind die ARBEITER bzw angestellten, die die ganze arbeit machen. warum sollten sie ihren normalen lohn kriegen und teilweise nichtmal davon leben können, während der chef sich dumm und dämlich verdient und immer mehr abverlangt?
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Arne Kroger unregistriert
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Je kürzer die Kündigungsfristen, desto flexibler kann die Wirtschat reagieren.
Wenn schon so, wie Du das vorschlägst, @quaid, gleich als Betriebe der Arbeiter dort, die dann auch als Eigentümer direkt.
Will aber die EU natürlich nicht. Hat VW schon Ärger wegen Belegschaftsaktien.
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Seneca unregistriert
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Naja, die Problematik and er Sache bleibt die, dass man für entsprechende Stelle auch Anreize schaffen muss. Ich wollte als Topmanager nicht reale 80 Stunden pro Woche ackern, mich ständig irgendwelchen öffentlichen Kritiken aussetzen müssen etc, dafür, dass ich fast nicht mehr verdiene, wie jemand, der 35 schafft und seinen geregelten Feierabend hat. Gut, ob Manager zig Millionen verdienen müssen, sei dahingestellt. aber für 2000 netto macht diese Jobs eben keiner.
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der unterschied kann doch bleiben. die gewinnbeteiligung kann prozentual angerechnet werden..
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Gewinnbeteiligung ist im Grunde ne gute Sache. Problematisch wird's nur, wenn ein Unternehmen für ne Weile keinen Gewinn abwirft. In diesen Zeiträumen kann man nicht von allen verlangen, dass sie für umsonst arbeiten.
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Umgang mit Menschen verdirbt den Charakter.
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man könnte es wie gehabt angehen. einhaltung von mindestlöhnen, bis es nich mehr anders geht. wenn insolvenz angesagt ist, dann ists eh zu spät.
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Arne Kroger unregistriert
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Dann müssen aber auch die Mitarbeiter eben an den Entscheidungen beteiligt werden, eben genauso wie die Aktionäre.
Selbstverwaltete Arbeitsplätze in selbstverwalteten Betrieben, die den Arbeitern gehören, ist die einzig gerechte Lösung.
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