Unity-Forum
RegistrierungTeammitgliederMitgliederlisteHäufig gestellte FragenSucheZur Startseite Texte Homepage chat

Unity-Forum » :: Diskussionen :: » Politik & Gesellschaft » Antipsychiatriethread » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag | Druckvorschau | Thema zu Favoriten hinzufügen |
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Antipsychiatriethread  
Beiträge zu diesem Thema Autor Datum
 Antipsychiatriethread Kleinlaut 13.01.2013 21:05
 RE: Antipsychiatriethread Kleinlaut 13.01.2013 21:46
 RE: Antipsychiatriethread Kleinlaut 16.01.2013 20:09

Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »

Kleinlaut




Antipsychiatriethread 13.01.2013 21:05 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Liebe leute, bitte um handzeichen falls verständlich..

auf vielfachen wunsch eines users hier mindesens habe ich mich heute dazu duchgerungen, einen wesentlichen teil meiner persönlichkeit abzuspalten bzw die sozusagen von der "kommune" meiner einzelnen körperteile aufgesplitterten und zersägten einzelteile hier wie folgt zu präsentieren.

Ich beginne mit einem plädoyer für unkranke, gesunde psychosen sowie einer einladung an alle, die diesen thread besuchen, hier ihre eigenen "psychosen" auf jede erdenkliche und erlaubte art abzulassen bevor sie sich wirklich bilden können und auf den forumsseziertisch zu legen, damit man mal erkennen kann, mit wem man es hier eigentlich wirklich zu tun hat, nicht zuletzt, weil ich ein pazifist bin und zwar ein pazifistischer anarchist, der sich nicht gern haut, und der eigentlich nichts hasst, ausser körperliche gewalt gegen menschen, die auch dadurch zum ausdruck kommt, dass man sie zulässt und zwar durch die verschiedensten FORMEN von abblock, wegschauen, rückzug, beschneidung, totdschweigen verleumden und niedermobben.

zum anlass meines neuen threads hier mein begrüssungsstatement:

ursache von psychosen ist oft ein soeben so genannter unkranker "schizoaffektiver stau" nämlich sich nicht zu trauen, was man eigentlich will, und immer neue ängste und "gründe" dafür zu finden, dass man sich das nicht trauen will, aber jemand, der seinen "stau" vorzeitig verbal gewaltfrei entlädt, voraus gesetzt, diejenigen, an die er sich richtet, lassen das endlich auch mal zu, der wird auch keine "psychose" entwickeln.

man kann also behaupten, dass so genannte. "psychotiker" im gegensatz zu verändnisgehemmten "nichtpsychotikern" überdurchschnittlich friedfertige und verständnisbereite menschen sind, deren "psychose" eben das ergebnis einer sehr hohen gewalthemmschwelle ist, bzw. der stau, -meistens hervorgerufen durch eine bewusst hervor gerufene nichtbeachtung löst sich auf dem wege der "psychose" auf, die bei zunehmender lethargie der mit- und umwelt eher den charakter eines verbalamoks annehmen kann.

mein nächster beitrag wird sich daher mit einem unverändlichen verwirrend offenen brief an alle bundestagsabgeordneten befassen, der gerade dabei ist , geschrieben zu werden, die gerade dabei sind ( kommenden donnerstag) klammheimlich ein neues gesetz zu erneuter psychiatrischer zwangsbehandlung aller menschen zu beschliessen, derer sie überhaupt habhaft werden können. die zwangsbehandlung von menschen überhaupt war ja wie ihr sicher nicht wisst, seit mitte letzten jahres als verfassungswidrig abgeschafft worden. nun aber haben deutsche psychiatervereinigungen, die ihre felle davon schwimmen sahen, einen dermassenen druck auf die jetzige bundesregiuerung gemacht, dass dieses gesetz erneut schon wider fast durch ist, nur die kosequenzen merken wohl leider auch gestandene echte "anarachisten" höchstwahrscheinlich erst viel später...

Bitte am schluss dieses postings um kommentare

warum lauft ihr hier nicht alle zusammen mit mir DAGEGEN zum beispiel einen verbalamok? seid ihr etwa auf anderen ebenen wie auch auf der verbalerotischen inzwischen so fantasielos, gelähmt und abgestRumpft, depressiv und pessimistisch, dass Ihr nicht mehr in der lage seid, eure eigenen interessen an der verhinderung solcher gesetze zu erkennen und eure einzelnen, vom staat aufgespaltenen körperteile , die irgendwo verstreut rumliegen in der gesellschaft, zu einer erneuten kommune, revolte oder gar revolution zusammen zu führen? (die sich erstmals auch eine solche nennen kann)

Euer Kleinlaut



http://www.merkur-online.de/nachrichten/...rt-2377739.html

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Kleinlaut am 13.01.2013 21:26.

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

Kleinlaut




RE: Antipsychiatriethread 13.01.2013 21:46 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

zunächst ein Artikel, der etwas VERSTÄNDLICHER, als ich das kann, beschreibt, um was es geht. Dazu einige VERSTÄNDLICHE leserbriefe an die spiegel-online redaktion, die doch auch einiges nochmals verständlicher klar machen düften,was sich grade inder BRD entwickelt. . sorry, wen nes etwas länger wird, aber Ihr wisst ja, mit ein paar kurzen sprüchen ist das problem nict gelöst, Ihr müsst ja nicht, es ist ja eure "freie entscheidung", ob ihr euch einem geplanten hochpolitischen maximalprofitversprechendem massenverbrechen durch wegschauen anschliessen und identifizieren möchtet oder nicht.

verständlich beschrieben ? Oder gibt es zuzw

ein-wände?

LOSGEHTS



Der Artikel dazu:

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnos...n-a-868059.html

ausgewählte Leserbriefe auf diesen Artikel im „Spiegel online“

A

Ich halte es für einen Mythos das man Menschen die an der Seele Leiden mit Medikamentenm unterstützen kann.Menschen die in seelischer Not sind brauchen Nähe,Geborgenheit und

VERSTÄNDNIS öööhmg.

Dies zu geben fällt vielen schwer, auch Menschen die aus beruflichen Gründen mit seelischer Not befasst sind.So wird dann oft der scheinbar einfachere Weg über Medikamente gewählt,was zur verdrängung von Symptomen unter Inkaufnahme heftigster Nebenwirkungen führt-ohne das so jemals ein Heilungsprozess stattfinden kann.Für das Umfeld wird es dafür scheinbar einfacher mit den oft als belastend empfundenen Symptomen umzugehen.So wird das seelische Leiden an den Rand gedrängt,ausgegrenzt und versucht unter Kontrolle zu bringen.Verlieren tun dabei alle,denn eine Auseinandersetzung mit tieferliegenden Ursachen,die auch das Umfeld mit einbezieht,findet so nicht statt.


B

Es ist sicher extrem schwer, bei so viel individuellen Schicksalen ein vernünftiges Gesetz zu schaffen, daß allen Situationen gerecht wird. Ich finde die aktuelle und auch die zukünftige Rechtslage eigentlich noch nicht ausreichend z.B. für Angehörige, die ihre Familienmitglieder lieben und sehen wie sie immer kranker werden. Schizophrenie beginnt ja als langsamer Prozess und ist anfangs wohl noch gut mit Medikamenten in den Griff zu bekommen - aber es gehört zum Krankheitsbild, daß keinerlei Krankheitseinsicht besteht. Das heißt: Die ganze nahe und ferne Umgebung merkt, da stimmt etwas nicht, es gibt zunehmend Wahnvorstellungen. Aber niemand darf helfend eingreifen, alles Reden nutzt nichts. Und so sieht man zu, wie dieser nahe, im Prinzip intelligente, Mensch immer einsamer und unglücklicher wird, die Arbeit verliert und in einer Welt von vermeintlichen Verfolgern lebt. Solange Fremd- und Eigengefährdung nicht vorliegen, kann man niemanden vor diesem Weg schützen. Damit leiden - oft über Jahrzehnte - nicht nur die Betroffenen sondern in jedem Fall sämtliche Angehörigen und Freunde, die ihre Nächsten lieben. Ich wünschte mir, daß man in solchen Fällen früher und dann mit leichter dosierten Medikamenten eingreifen kann - damit der Patient erstmal von der Psychose wegkommt und dann vielleicht eine Krankheitseinsicht hat und selbst entscheiden kann. Wenn ein Blinder nicht merkt, daß er auf eine Steilklippe zuläuft und abzustürzen droht, steht man doch auch nicht daneben und sagt "das ist seine freie Entscheidung", sondern greift ein und schützt.


C

Aus eigener Erfahrung im Bekanntenkreis: Medikamentöse Zwangsbehandlung, also gegen ausdrückliche Willenserklärung des Patienten, gibt es schon heute. Der Patient bat an der Psychiatrie des UK Würzburg am Wochenende um ein Gespräch mit jemandem der qualifiziert ist, da er an einer rezidivierenden depressiven Störung litt. Das Ergebnis: Der Psychiater stellte akute Suizidalität fest und liess zwangsweise Medikamente intravenös verabreichen. Obwohl der Patient freiwillig und von allein gekommen war wurde ihm verwehrt die Klinik wieder zu verlassen, weil er suizidal sei. Erst als ein behandelnder Arzt des Patienten nach dem Wochenende bei der Psychiatrie des UK Würzburg intervenierte und drohte die Ärztekammer zu unterrichten, wurde der Patient wieder freigelassen. Welche Medikamente er zwangsweise verabreicht bekommen hat, hat er bis heute nicht erfahren. Das Gesetz dient nur dazu bestehende Missstände zu legalisieren. Viele Psychiater verschaffen sich immer mehr Freiräume für ihr unselliges handeln. Man schaue sich nur die tausende (!) neuen ICD-kodierbaren Kranheiten an, die für den nächsten ICD-Katalog geplant sind. Das waren so viele Erkrankungen, die die Psyhciater den (bis dahin) Normalen zuschreiben können wollen, dass selbst einigen Psychiatern mulmig wurde. Wer es nicht selbst erlebt hat, wird es kaum glauben. Abe rtesten kann das jeder: Einfach mal am Wochenende in einer Psychiatrie melden und behaupten man habe einen akuten Anfall einer Depression

D

... und Unterbringungsrecht ist eine Farce (ich habe lange genug neben Zivil- und Strafsachen Betreuungs- und Unterbringungssachen gemacht und meine daher, zu wissen, wovon ich schreibe). Der größte Teil der Richter ist zu faul, sich wirklich die Betroffenen anzuhören und im Sinne des Betreuungsrechts eine sinnvolle Anordnung von Angelegenheiten zu treffen (grotesk sind die ganzen Beschlüsse auf Vertretung vor "Ämtern, Behörden, Versicherungen und Banken"; irgendeine süddeutsche Kollegin meinte gar, eine Vertretung neben vorgenannten Einrichtungen vor "Institutionen" anordnen zu können, was auch immer das rechtlich sein soll). Im Betreuungs- und Unterbringungsrecht herrscht geistige Umnachtung häufig nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch bei Ärzten, Betreuern und vor allem Richtern (... denn sie wissen nicht, was sie tun!). Und Richter bringen gern - der Feierabend naht schließlich schon um 13:00 Uhr - unter, damit die Sache schnell abgeschlossen ist. Gutachten von halbseidenen und unfähigen Psychiatern werden nicht hinterfragt, die Beschlüsse erfolgen auf Gutachten, die nicht Mal Mindestanforderungen genügen. Es hat Richter gegeben, die den Betroffenen die Verfahrenspfleger versagt haben nach dem Motto, der steht so neben sich, dass es keine Rolle mehr spielt! Und die Pflegeeinrichtungen buttern einen - man will vor allem eins: auf keinen Fall für irgendetwas die juristische Verantwortung übernehmen - mit sinnlosen Anträgen zu. Da werden Bettgitteranträge für Betroffene gestellt, die weder ansprechbar noch bewegungsfähig sind (wo also das Bettgitter schlicht keine freiheitsentziehende Maßnahme ist). Bei all dem kläglichen Versagen der Entscheidungsträger vor Ort spielt das gesetzgeberische Versagen dann auch keine Rolle mehr!

E

„Hier geht es um die rechtliche Absicherung willkürlicher Zwangsbehandlungen ähnlich wie in unserer dunkelsten Epoche. Ich hatte gedacht, daß wir diese Zeit überwunden hätten. Und jetzt arbeitet die Politik daran, das wasserdicht zu machen? Man kann nur jedem raten, NIEMALS bei persönlichen Problemen Hilfe bei "professionellen" Hilfeanbietern zu suchen. Allein das Hereinlocken in eine Klinik rechtfertigt offensichtlich Zwangsmassnahmen mit nicht selten tödlichem Ausgang - ausgelöst durch Entrechtung via brachialen Medikamentencocktails, die augenscheinlich oftmals auch erst einmal erprobt werden müssen. Also VORSICHT bei Depressionen, wem man sich anvertraut - sonst sitzt man ganz schnell wie in einer verschlossenen Zelle und wird zu voll gepumpt mit Medikamenten, [die im Körper der Bnetroffen schwere irreparable Spuren hinterlassen]. Ich hatte einen Freund, der nach einem Gehirnerschütterung durch einen Autounfall fast ein Jahr in die Zwangsmühlen geraten ist - ein Horrortrip - schlimmer als im Film "Einer flog über das Kuckucksnest" und das HEUTE. Ich wiederholel HEUTE!!!! Die Freilassung war nur durch massivste juristische Maßnahmen zu erreichen und wäre auch beinahe nicht geglückt. Zu scharf ist das Personal in der Psychiatrie auf ihre Opfer,Erinnert Euch der evidenzbasierten Einsichten der humanistischen Psychologie!“

F (von uns)

Russische oder Stasi-Verhältnisse in Deutschland? Jedoch geht es hier nicht nur um besonders „schwer wiegende Fälle“, die angeführt werden, um die Plausibilität und angebliche Notwendigkeit des Gesetzes zu begründen, sondern gleichzeitig wird das Gesetz so ausformuliert, dass es geeignet ist, auch kritische Geister in sozialen und politischen Bereichen anzugreifen, mundtot zu machen und zu brechen, das sieht man zum Beispiel an dem Fall der Psychiatrisierung der Rechtsanwältin Claudia Grether. Nicht umsonst hat der Begriff“ oppositionelles Verhalten“ bei Kindern und Jugendlichen schon längst Eingang in die DSM-Bibel von Psychiatern gefunden

https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%B6ru...ozialverhaltens

G

... „Der ganze Hass kommt raus Der Hass war immer schon da, der Hass auf die Unangepassten, die Faulen, Querulanten, Störer, Abhänger und Quertreiber. Ganz besonders groß ist der Hass auf die, denen mit den Mitteln des Strafrechts nicht beizukommen ist, weil sie sich keine strafbare Tat haben zuschulden kommen lassen. “Denen muss das Maul gestopft werden, die müssen weg”, sagen die Angepassten. Dafür haben Ärzte sich einen bösartigen Jargon ausgedacht: “Euren Hass, den können wir bedienen, die definieren wir einfach zu “Geisteskranken”, oder noch schicker, zu “psychisch Kranken”, und dann können alle an diesen verübten Grausamkeiten als “medizinische Behandlung” getarnt werden, dann können alle Menschenrechte und Gesetze, die sonst sogar noch für gefangene Straftäter gelten, einfach ignoriert werden, denn wir behaupten einfach, die Foltermethode der gewaltsamen Verabreichung von Psychodrogen usw. wäre “medizinische Behandlung” zur Heilung dieser erfundenen Krankheiten. Wenn ihr, die Gesellschaft, uns durch die Gesetzgeber die Macht gebt, das mit Gewalt durchzusetzen, dann merkt auch niemand den Schwindel, denn es entspricht ja eurem Wunsch so einen Vorwand zu erfinden.” Diese Praxis und deren scheinlegalisierender Schutz durch illegale, nie grundgesetzkonforme Gesetze hat in dieser Republik 63 Jahre lang funktioniert. Nach dem Motto “Die sollen doch froh sein, dass wir diese nutzlosen Esser nicht mehr vergasen” wurde weggesperrt und ab 1949 zwar nicht mehr gemordet, aber mit Gewalt das Gehirn zerstückelt (Lobotomie), elektrogeschockt, mit Insulin geschockt und wurden ab Anfang der 60er Jahre hoch potente Drogen gewaltsam verabreicht. Die Zwangsbehandlung hatte damit den zentralen Stellenwert in der Psychiatrie erlangt“.

H

Man kann ja alles drehen und wenden wie es einem passt. Das Problem ist, dass entstehende Gewalt den "Psychotikern" grundsätzlich in die Schuhe geschoben wird. Es ist aber eher das ungewöhnliche Verhalten, welches Gewalt bei anderen provoziert, bzw. gewaltsame Auseinandersetzungen auslöst. Eigentlich ist man in Folge zu 100% Opfer psychiatrischer Gewalt, die nur dazu geeignet ist einen vom psychotischen Verhalten abzuschrecken, bzw. einen Verteidigungsunfähig zu machen. Irgendeinen direkt "gesundmachenden" Einfluss kann man diesen "Medikamenten" bei bestem WIllen nicht attestieren. Es handelt sich eher um eine Art "Zombie-Puder", was einem jeglichen eigenen Willen und Verstand nimmt und bei längerfristiger Einnahme zu dauerhafter Gehirnschädigung und Behinderung führt.

I
einfach mal lesen und sich selber gedanken machen

http://www.zeit.de/1973/10/eine-totale-g...komplettansicht

J

Absolut irrwitzig, wenn die behaupten, jemanden vom Suizid abhalten zu wollen - geht ja überhaupt nicht. Es ist ja auch pervers wie das wieder umgedeutet wird, weil ja die Psychiatrie mit allen Konsequenzen selbe der Grund ist, der einem ein Leben in Würde völlig unmöglich macht - z.B. in Form völliger Entmündigung, ganz abgesehen von dem Zwang und der Gewalt, der man dort ausgesetzt wird. Es ist sicherlich so, dass sich um ein vielfaches mehr Menschen umbringen, als Folge psychiatrischer Misshandlung, Entmündigung und Stigmatisierung, als die Psychiatrie Selbstmorde verhindert.

K

der reinste Psychoterror

Zwangseinweisung "Farmen": mit paar aufgebauschten, manipulierten und sogar erlogenen Texten kann man schnell aus faktisch nichts, Menschen wochenlang wenn nicht länger, einsperren. Die echten Ursachen von bestimmten Emotionen und aus denen entsprungenen Handlungen werden nicht gesucht. Es werden eher "Mechanismen" eingesetzt die einen "Kunden" auch "erklärbar" zum "Patienten" machen. Man "arbeitet" dort - meiner Meinung nach - gegen den Menschen - mit fachmännischer und systematischer "Sicherheit". Als "krank" und am besten für Dauerbehandlungen mit Psychopharmaka "weiterempfohlen", wird man dann entlassen.

L

die Alibifunktion
des europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte

http://www.c9c.net/ch/demokratie/mi.html


M

Um sich der Möglichkeit der ggfs. Zwangsbehandlung zu entziehen, gibt es wohl nur den Weg der Patientenverfügung. Vernietet man die Untersuchung durch einen Psychiater, kann es keine psychiatrische Diagnose geben. Ohne psychiatrische Diagnose keine Zwangsbehandlung. Dass soclhe Patientenverfügungen beachtet werden müssen, ist durch den BGH bestätigt. Allerdings sind die Patientenverfügungen anzufertigen BEVOR ein Psychiater zum ersten Mal eine Befund erhebt, der dem "Arzt" die Möglichkeit eröffnet, festzustellen, dass der "Patient" nicht Herr seiner SInne und Entscheidungen gewesen ist, während er die Patientenverfügung anfertigte. Muster für solche Patientenverfügungen gibt es von Betroffenenverbänden im Internet.

N

leserbeitrag von "weristverständlich"

Die dringend notwendige menschliche Unterstützung wird zur Nebensache und Menschen weitgehend mit ihrer Not und ihrer Angst sich selbst überlassen. Auf tiefere seelische Ursachen wird kaum eingegangen. Ein gutes Buch zum Thema:"Gewaltfreie Kommunikation im Gesundheitswesen" von Melanie Sears. Dort schreibt sie unter anderem: "Die Verwendung dominanter Sprache-vor allem von Sprache, mit der andere etiketiert und analysiert werden-untergräbt den Heilauftrag von Institutionen des Gesundheitswesens, indem sie den Schmerz von Patienten steigert und verlängert." und: "Kommunikation in Begriffen von Etiketten, Urteilen, Diagnosen und Analysen ist gewaltsam (wenn auch nur passiv) ,da sie bei den Betroffenen Schmerz und Furcht auslöst."

O

Sehr geehrte Herr Psychologiestudent, Sie sind ein Meister der Verdrehung. Hier geht es mitnichten gegen das Recht auf Psychopharmakaeinnahme, sondern dagegen, dass diese einem a u f g e z w u n g e n werden dürfen. Es gibt keine objektiven Kriterien zur Feststellung von Geisteskrankheit, außer einem konstruierten pseudowissenschaftlichen Kriterienkatalog. Ihre Studien können Sie sich sonst wo hinstecken - es gibt hunderte, die genau das Gegenteil behaupten und letztlich kann das jemand nur aus der eigenen Perspektive beurteilen. Vielleicht reagieren Menschen ja unterschiedlich auf Neuroleptika - dann sollte man eben Verfahren entwickeln. wie man die einen von den anderen unterscheiden kann. Mein letzter von 5 Klapsenaufenthalten im Zeitraum von 4 Jahren liegt 15 Jahre zurück. Ich komme allerbestens ohne Psychopharmaka aus, entgegen allen ihren Prognosen und Studien. Hätte ich die guten Ratschläge der Psychiater befolgt, wäre ich heute an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein sabberneder, inkontinenter Pflegefall, wie man sie zu tausenden in den Klapsen antreffen kann - aber das ist dann natürlich Folge der "Erkrankung". Ich bin der Auffassung, dass der Geist sich letzendlich nur aus sich selbst heraus heilen kann - das kann klappen, muss aber nicht immer. Sie ziehen aber die Negativbeispiele heran, um damit ein generelles Vorgehen, gegen den Rest zu rechtfertigen.

P

Es ist nicht unbedingt so wie sie sich das vorstellen. ehandlung mit Medikamenten veringert nicht zwangsläufig das Suizidrisiko, falls dies der Fall war,und eine Behandlung in einer psychiatrischen Klinik kann auch dazu führen daß sich Symptome verschlimmern.Heilung wird dort kaum erreicht,e her -wenn überhaupt- Linderung von Symptomen. Sollte der Betroffene nicht zusätzlich eine intensive Psychotherapie machen,weil er sich auf die angebotenen Medikamente verlässt, kann Heilung dadurch sogar verhindert werden. Hier eine ganze Sammlung von Studien, die das genaue Gegenteil von belegt was Psychiater behaupten, nämlich das die Aussichten auf Genesung proportional zur Psychopharmakaeinnahme sinken. Antipsychotics and Chronic Illness | Mad In America

http://www.madinamerica.com/2011/11/anti...hronic-illness/

Q ( den folgenden wichtigstem link dieser Beiträge unbedingt lesen bitte, falls Ihr bis hier hin geschafft habt zu lesen)

Also das Problem an der Sache scheint zu sein, dass jede Seite aus ihrer subjektiven Perspektive versucht allgemeingültige Schlüsse zu ziehen. Ich persönlich würde Psychosen als einen Prozess bezeichnen, in welchem der Geist sich umorganisiert, um ein dem individuellen Gehirn entsprechenderes Weltbild zu adaptieren. Dieser eigentlich heilsame Prozess wird halt vorübergehend von entsprechenden "Symptomen" begleitet. Das muss aber natürlich nicht für alle gelten, insofern könnte man sich aber selbst auch verbieten lassen in der sog. "Schizophrenie" überhaupt etwas krankhaftes zu erblicken, wenn es sich denn um einen Prozess der Bewusstseinserweiterung handeln kann. Dann erlebt man die Konfrontation mit der Psychiatzrie so: Edmund Schoenenberger - Inquisition und Zwangspsychiatrie - c9c.net/ch/demokratie (

http://www.c9c.net/ch/demokratie/me.html

R

Vielleicht geht es ja darum, daß jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen macht und aus diesen heraus handelt. Ein wichtiges Thema scheint hier das Bedürnis nach Selbstbestimmung and nach Anerkennung der eigenen Werte zu sein.Dies ist für mich etwas so grundlegendes das ich glaube das diese Bedürfnisse allen Menschen gemeinsam sind.Gerade Menschen die mit psychiatrischen Diagnosen versehen wurden, werden es dabei in unserer Gesellschaft aus meiner Sicht schwer haben.Hier besteht für mich viel Aufklärungs- und Lernbedarf. Bereits die Unterscheidung zwichen Menschen die als psychisch krank gelten,und anderen die als psychisch gesund gelten,verursacht aus meiner Sicht enorme Probleme.In Folge entstehen viele Vorurteile und Handlungsweisen die meist zum Nachteil der als psychisch krank geltenden führen.Das Verhalten wird dann oft als krank gedeutet und Wiederstand gegen diese Sichtweise als Mangel an Einsicht.Die Folgen können gravierend sein, bis hin zur Entmündigung. Völlig unbeachtet bleiben dabei viele tieferliegende Ursachen, von denen vieles auf grosse Teile der Gesellschaft zutrifft.So leben wir aus meiner Sicht in einer Gesellschafft die sich von ihren authetischen Bedürfnissen, insbesonders zwichenmenschlichen Bedürfnissen, weit entfernt hat und sich in Ersatzbefriedigungen verliert,wobei sehr viel Schaden für Mensch und Umwelt entsteht.In diesem Sinne kann man für mich kaum davon sprechen das es Menschen gibt die psychisch krank und andere die psychisch gesund sind,den von Symptomen des seelischen Leidens unter dem Mangel an Kontakt, Nähe und Geborgenheit und der Selbstentfremdung dürften die Allermeisten betroffen sein.Leider finden diese Themen kaum Beachtung,bestenfalls in Nischen und so wird der bestehende Zustand aufrechterhalten und fortgesetzt.

S

ch wollte nur mal kurz darauf hin weisen dass es eigentlich um die situation der zwangsmedikation von patienten ging. ich habe in der sache gestern und heute mit bundestagsfraktionsmitarbeitern der spd und fdp und mit bundestagsabgeordneten direkt kommuniziert. es steht eine konkrete antwort von der spd fraktion noch aus, wie sich die spd zu diesem thema stellt. ich erwarte die antwort und werde sie hier posten. sie alle, die sie hier diskutieren und auch die leser dieser artikel sollten eines nicht aus dem auge verlieren: sie könnten morgen schon selbst in der situation sein mit einem psychiater konfrontiert zu sein der ihnen eindringlich klar macht, dass sie krank sind und unbedingt ein mittel nehmen müssen um nicht kränker zu werden. ich selbst habe solch eine behandlung seit 18 jahren zu ertragen und der druck(psychologischerseits) den man auf mich ausübt um mich zur einnahme irgendwelcher mittel anzuhalten ist enorm. ich weis aus eigener erfahrung, dass meine wahrnehmung sich im schub sensibilisiert und dieser wieder vergeht wenn man mich nicht bedrängt. das wird allerdings ärztlicher seits nicht akzeptiert und lapidar weggewischt und man dringt solange auf sie ein bis sie der behandlung mehr oder weniger freiwillig dann doch zustimmen um andersweitigen psychologischen repressalien zu entgehen. so geschehen im kkh vor gerade mal 8 wochen. wie sie an meiner formulierungsfähigkeit feststellen werden bin ich ein durchaus artikulationsfähiger mensch und leide nicht unter halluzinativen zuständen. dies wird mir allerdings bei meinem eintritt in die klinik unterstellt und ich bekam diesmal sogar einen beschluss eines richters , weil ich so ausser mir war vor enttäuschung und wut ob der reaktion des arztes, dass mir die worte zur gegenargumentation fehlten. wenn die worte dann wiederkommen hat der arzt einfach keine zeit und entzieht sich damit seiner verantwortlichkeit im geiste durch lapidares vertrösten auf später. es ist einfach niemand zuständig für sie, und so verlaufen alle versuche der konkreten sinnstiftenden argumentation im sande. so geschehen und so alltag in der psychiatrie. ich rate einem jeden: kommen sie erst gar nicht in die versuchung in einem mental labilen schwächezustand mit einem versierten psychiater zu argumentieren, sie werden "verlieren", verlieren an glauben an sich selbst und an autarkie über ihr fleischliches werden und weiterkommen. man ist schneller von der meinung anderer okupiert in der gesundheitsbranche insgesamt als man mit den augen zwinkern kann, dass ist genau der hintergrund vor dem die pharmakonzerne ihre politik über lobbyisten in der welt in den parlamenten durchboxen. unser gesamtes gesundheitssystem ist eine werbetechnisch aufgeblähte betrugsnummer und qualifizierte meinungen werden niedergeschrien und getreten auf grund von geschacher und geschäftemacherei. ein riesiges geschäft mit der hoffentlich stattfindenden ungesundheit der kundschaft ist einer der zweige des gesundheitswesens, und kein allzu kleiner.

T

Das alles ist doch nur eine große Geschäftemacherei. Auf Kosten anderer den großen Reibach zu machen, das ist das Ziel. Leider geht es auch auf Kosten derer, die in schwierigen Situationen Hilfe suchen. Statt Hilfe erhalten sie Drogen. Drogen, die sie abhängig machen, Drogen, die sie unfähig machen, Drogen, die sie einfach nur ruhigstellen (oder so ähnlich - wenn man Dauerzittern auch als ruhigstellen betrachtet). Auf jeden Fall erleichtern diese Drogen den Psychiatern die Arbeit, sonst müssten sie sich ja um eine echte Therapie bemühen. Statt dem Patienten nun ein wenig mehr Selbstbestimmung zu geben und ihn selber entscheiden zu lassen, ob er diese Drogen will, wird ZWANG angewandt. Vielleicht ist der Vergleich ein wenig zu hart, aber bei einem zum Tode verurteilten wird auch ZWANG angewendet - und da schreien wir alle auf, Todesstrafe! Leider ist diese Verabreichung von Psychopharmaka oft nichts anderes als eine Todesstrafe, verteilt auf einen längeren Zeitraum; eine Ermordung, die halt etwas länger dauert. Studien zeigen, dass die Verabreichung von Psychopharmaka, das Leben erheblich verkürzen. Daneben gibt es dann GRATIS auch noch all die Nebenwirkungen, die das Leben vermiesen. Wir können stolz darauf sein, wir bezahlen das alles mit unseren Krankenkassenbeiträgen.

U

Institut für Menschenrechte: Gesetzentw. ablehnen!

Das Deutsche Institut für Menschenrechte bzw. die darin eingerichtete Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention hat folgende Stellungnahme abgegeben: „Stellungnahmder Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention anlässlich der Öffentlichen Anhörung am Montag, den 10. Dezember 2012, im Rahmen der 105. Sitzung des Rechtsausschusses “

http://www.institut-fuer-menschenrechte.....html?tx_ttnews

Zitat: „Wir halten die intensive parlamentarische Diskussion über die Gewährleistung von psychiatrischen Menschenrechten im Zusammenhang der psychiatrischen Versorgung in Deutschland für zwingend erforderlich und nehmen daher auf dem Schriftwege an dieser Stelle wie folgt Stellung: Die Monitoring-Stelle empfiehlt, hinsichtlich des oben genannten Gesetzentwurfes in der veränderten Fassung gemäß dem „Änderungsantrag der Fraktionen der CDU/ CSU und der FDP – Entwurf eines Gesetzes zur Regelung der betreuungsrechtlichen Einwilligung in eine ärztliche Zwangsmaßnahme“ (Rechtsausschuss, Ausschussdrucksache Nr. 17(6)222 vom 7. Dezember 2012) dem Plenum zu empfehlen, den Gesetzesentwurf abzulehnen und zu entscheiden, dem Thema Menschenrechte und Psychiatrie durch einen intensiven parlamentarischer Prozess mehr politische Aufmerksamkeit zu geben. Im selben Zuge sollte die Bundesregierung aufgefordert werden, einen transparenten und partizipativen Arbeitsprozess über die Fortentwicklung des Systems der psychiatrischen Versorgung in Deutschland (Psychiatrie-Reform) zu organisieren.“

SOWEIT DER STAND DER DINGE. KOMMENDEN MITTWOCH WIRD IN BERLIN EINE NICHT ÖFFENTLICHE RECHTSAUSSCHUSS_TAGUNG MIT TESTABSTIMMUNG STATTFINDEN: EINEN TAG SPÄTER, DONNERSTAG, KOMMT DAS GANZE PAKET DANN IN DEN BUNDESTAG, DONNERSTAG ABEND WISSEN WIR HÖCHSTWAHRSCHEINLICH : DIE STUNDE NULL ABSOLUTER PSYCHIATERMACHT IN DEUTSCHLAND WIRD ANGEBROCHEN SEIN

Dieser Beitrag wurde 21 mal editiert, zum letzten Mal von Kleinlaut am 14.01.2013 01:47.

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen

Kleinlaut




RE: Antipsychiatriethread 16.01.2013 20:09 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Heute bereits war die Probe-Kopfnickerveranstaltung des Rechts (!)-Ausschusses zu Leutheussers zweiten Entmündigungs- und Menschenrechtsverletzungs-Tiefschlag, innerhalb kürzester Zeit, nachdem sie bereits das neue Zwangsbeschneidungsgesetz im Gleichschritt zum (hoffentlichen) Niedergang der FDP mit auf den Weg und auch durchbrachte.

Psychiatrische Willkür soll nun mit Hilfe von "Betreuern" uferlos ausgeweitet und in eine rechtlich abgesicherte Form gegossen werden. Die Folgen für die Gesellschaft werden katastrophal sein, nicht zuletzt, weil das de fakto AUCH eine Unterhöhlung der Patientenverfügung sein wird, und die Angriffe auf Menschen, die anders sind, querdenken, querfühlen und querleben sich nun auch auf die politische Opposisition konzentrieren werden, wenn sie unpopuläre soziale und politische Themen aufgreift, um den Betroffenen der beschriebenen Willkür zu Hilfe zu kommen.

Die noch laufende Briefaktion an den Bundestag und Zähtausende von Menschen sowie das dazu veröffentlichte youtube-video siehe unten

Bitte gebt das weiter


http://fakju.forumo.de/thema-des-tages-f...legal-t951.html

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Kleinlaut am 17.01.2013 00:21.

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Unity-Forum » :: Diskussionen :: » Politik & Gesellschaft » Antipsychiatriethread

Schnellantwort
Benutzername:
Überschrift:  
Optionen:




Antworten:

Powered by Burning Board 2.2.2 © 2001-2004 WoltLab GmbH | Impressum