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| Zitat von thepikt: |
| Kleiner Tipp am Rande: Wenn man fremde Leute von einer Idee überzeugen will, dann kommt es grundsätzlich nicht gut an, wenn man das Publikum als unaufgeklärt und einfältig beschimpft. |
Wer will denn bitte von etwas überzeugen? So lange man mich in Ruhe lässt, können alle anderen gerne an ihrem abgefuckten Leben zu Grunde gehen. Es geht hier nicht ums Überzeugen, ich reiche Menschen die Hand und entweder sie nehmen sie, oder eben nicht. Andere Menschen zur Anarchie zu zwingen ist ein Paradoxon. Das hier ist keine Religionsgemeinschaft, hier geht es nicht darum Leute hinters Licht zu führen und ihnen dabei die Taschen zu leeren.
| Zitat von thepikt: |
Ich frage wie etwas funktionieren soll und die Antwort lautet: "das funktioniert dann eben einfach, du verstehst das nurnicht." Mit der Methode werdet Ihr sicher eine begeisterte Massenbewegung auslösen.
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Wir haben die Diskussion mit dem Naturzustand gestartet. Wenn du dir darunter nichts vorstellen kannst, musst du das entweder sagen und um Erklärung bitten oder dich selbst informieren. Aber da du ja Anomie für Anarchie hälst und nicht gewillt bist darüber Nachforschungen anzustellen, ist der Drang sich zu informieren bei dir wohl sehr schwach bis gar nicht ausgeprägt.
Auch ich würde gerne wissen, mit welchen Antworten du genau unzufrieden warst.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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Weitere Diskussion zu dem Thema bitte im richtigen Thread. Hier soll(te) es ja schliesslich um "Gewaltmonopole" gehen.
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Wie soll man sich selbst finden, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt, wer du zu sein hast?
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| Zitat: |
| "Recht hat immer jener, der den Griff des Dolches in der Hand haelt." |
Praemisse:
DU glaubst, Deine Mit-menschen fuerchten zu muessen.
Du glaubst, an die Macht einer Institution, eines Souveraens, einer Abstraktion.
Du glaubst, von daher an das "Recht" dieser Autor-itaet - in Deinem Namen - Gewalt zu initiieren.
Damit DU es nicht tun musst. Weil Du nicht kannst. Weil Du nicht willst.
Aber Strafe muss sein - das kennt man ja.
Schlussfolgerung:
Um Deine Rechte und Interessen zu wahren und durch-zu-setzen, ist aus dem simplen Streit-schlichter von einst mittlerweile ein recht ansehnlicher Krieger geworden.
Zwischenfaelle im Verlauf der Entwicklung (Gewalt eskaliert) haben die Notwendigkeit erwiesen, dass dem Gewalt-potential der A-Sozialen nur noch "Herr zu werden" ist, mit einem bestaendigen "Noch-Mehr" an Regeln, an Vorschriften , an Gesetzen, an Gefaengnissen, an Bestrafung, an (wechselseitig bedingter) Auf-ruestung.
Beginnst Du zu erahnen, wohin diese Reise geht? Von daher: Nur keine Sorge. Fuer Deine Sicher-heit und die Deiner Kinder wird ge-sorgt werden. Falls noetig, mit "aller Haerte des Gesetzes". Alles wird doppel-plus-gut.
Trotzdem - die theoretische Zeitspanne zwischen einem Gewaltverbrechen, dessen Opfer man gerade wird, bis zum Eintreffen der Staatsgewalt kann einem mitunter recht lang vorkommen. Lebens-gefaehrlich lang.
Diese Zeitspanne auf ein Optimum minimieren zu wollen, bedeutet in letzter Konsequenz das Einverstaendnis zu einer staatlich-all-umfassenden sprich "totalen" Ueber-wachung und Kontrolle.
| Zitat: |
| Wie verhalten sich Menschen, wenn der Staat sein Gewaltmonopol nicht durchsetzen kann, wenn gewohnte Ordnungen zusammenbrechen und die Moeglichkeit, sich etwas mit Gewalt zu nehmen, eine Option, wenn nicht fuer jedermann, so doch fuer viele wird? |
Menschen, die in ihrem Leben nichts anderes vermittelt bekommen haben als die vermeintliche Konflikt-loesung durch Gewalt- anwendung werden aller Wahrscheinlichkeit nach auf ihre bisherigen Erfahrungs- und Verhaltensmuster zurueckgreifen, weil diese sich - von der Vergangenheit bis heute - als "erfolgreich bewaehrt" haben. Gelernt ist gelernt. Aber zu welchem Preis?
Genau hier liegt der Grund fuer die Entstehung eines Teufels-kreises.
Wie soll es weitergehen? You choose.
| Zitat: |
| "Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die naechstbeste Zeit ist jetzt." |
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Man stelle sich kurz vor, ein Mensch waere in der Lage, voellig frei ueber sich und sein Leben entscheiden zu koennen.
Vor die alleinige Entscheidung gestellt - "Brauche ich Regeln, evtl. sogar Gesetze?" - wuerde sich dieser Mensch frei-willig in seiner Entscheidungsbefugnis beschraenken (lassen)? Ich glaube nicht.
Wuerde dieser Mensch - vorausgesetzt, man gewaehrt ihm die Moeglichkeit dazu - Regeln oder Gesetze erfinden, um sich ueber andere Menschen zu erheben, bzw. um sich Vorteile gegenueber Anderen zu verschaffen? Wahrscheinlich schon.
Waere es im Eigen-Interesse dieses Menschen diesen Zustand moeglichst lange aufrecht zu erhalten und nach Moeglichkeit immer mehr auszuweiten? Hoechst wahrscheinlich.
Wuerde dieser Mensch Gefallen an der Vorstellung finden, seinen "Untertanen" die Ausuebung von Gewalt per Gesetz zu verbieten und sich und seinen Handlangern das alleinige Recht auf Gewaltausuebung zuzugestehen?
Was meinst Du?
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