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Original von Shinobi180
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| Das ist neu, dass Ausländer in Deutschland von irgendwelchen Behörden terorrisiert werden. Dass "viele Migranten" abschoben werden das ist auch neu. Wie viele von 500 000 KosovoAlbanern wurde denn abgeschoben? maximal 50. wie viele von den 500 000 haben wirklich alles im Krieg verloren? |
Und das weist du natürlich am besten? Wenn du selbst noch nicht als Ausländer in einem fremden Land gelebt hast und dein Wissen über das Leben von Ausländern nur durch Medien und Stammtischgelaber beziehst, solltest du deine nationalistischen Äußerungen zur Abwechslung vielleicht mal für dich behalten.
@Madafuckingamoklauf
Das ist halt auch schon das erste Problem beim Anarchismus der sich in der Theorie sicher ganz gut anhört, von dem aber keiner so recht weis wie er funktionieren soll, mit all den verschiedenen Menschen die lieber an ihr eigenes Wohl oder an das ihres eigenen Landes denken, anstatt an das wohl aller Menschen, all die vielen Menschen die lieber Ideologien und Religionen hinterherlaufen anstatt frei und unabhängig zu sein, da sie sich lieber von anderen lenken lassen anstatt sich selbst zu lenken. Dieses Forum ist denke ich auch ein gutes Beispiel dafür das es da selbst im kleinen schon hapert, immerhin war dieses Forum so weis, ich weis auch mal als Gemeinschaftsprojekt gedacht und was heute noch davon übrig ist, kannst du dem Infotext entnehmen der erscheint bevor man das Forum betritt.
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| Mich fasziniert am Anarchismus die Freiheit des Individuums von jedem gesellschaftlichen Zwang, das aufblühen der Kreativität die es in einer Hierarchie für manche Dinge unmöglich macht. Die Harmonie der Menschen, mit der Natur und mit sich selbst. Das Gefühl man arbeitet für eine Gemeinschaft und nicht für irgendein pseudonym Staat. Solidarität für die ganze Menschheit, wo keiner verhungern muss, weil wir hier in Wohlstand leben. Wo die Menschen sich gegenseitig gutes Tun und sich respektieren und sich nicht verstellen oder verändern müssen für die Gesellschaft, sich nicht beherrschen lassen von irgendwelchen Unternehmen, Nationalitäten, Religionen, Traditionen,Führungspersonen, Moral . Wo sich Regeln im Kopf abspielen und Probleme vom Menschen für die Menschen gelöst werden. Wo Geld und gleichzeitig Gier verschwinden. Kriminalität sinnlos wird. |
Genau das ist es im grunde auch was mich an der Anarchie so fasziniert und warum ich mich bis heute auch immer noch als einen Anarchisten bezeichne, auch wenn es objektiv betrachtet aussichtslos erscheint für solch ein ideal menschlichen Zusammenlebens zu Kämpfen, bin ich bereit an diesem Traum festzuhalten.
Für mich bedeutet Anarchie mir von anderen nicht Vorschreiben, Befehlen oder Aufzwingen zu lassen, was ich zu tun oder lassen habe und das ich ihnen auch nicht vorschreibe, wie sie zu Leben haben. Leben und Leben lassen, eigentlich ganz einfach, aber dennoch versuchen mir auch weiterhin andere Menschen etwas vorzuschreiben, aber im geiste bin ich frei und das ist finde ich ganz wichtig, man kann mir körperliche Qualen zufügen, mich Demütigen, Einsperren und Foltern aber meine Gedanken kann mir niemand nehmen.
Ich glaube die Chancen dafür das wir eines tages in einem Anarchistisch geprägten Gesellschaftsmodell leben werden, in dem das zusammenleben ebenso gut klappt wie in der Theorie sind äußerst unwahrscheinlich bis unmöglich. Das einzige was ich mir vorstellen könnte, ist eine Alternative zu dem bestehenden Gesellschaftsmodell, quasi eine Gegenwelt für Menschen die lieber anarchistisch leben möchten.
Außerdem wäre es auch für mein empfinden etwas unanarchistisch anderen Menschen die eigene Denkweise aufzuzwingen, wenn diese doch lieber ihr altes System der Unterdrückung beibehalten wollen, mal ganz davon abgesehen das es so eh nicht funktionieren würde, ohne seine eigenen Ideale früher oder später über Bord werfen zu müssen. Da man mit Zwang auch immer nur Gegenwehr und Widerstand erzeugt würde es bald auch wieder neue Anarchisten im Anarchismus geben und dieses Gesellschaftsmodell daher auch nicht älter werden als die vielen davor schon. Aber ich denke so etwas wie Sicherheit sucht man ihm Anarchismus ohnehin vergebens, dafür findet sich aber eventuell dort die Freiheit des Denkens und Handelns so wie Raum für freie und unabhängige Entfaltung, sowie die von dir erwähnte Kreativität wieder. Die wie ich finde durch den ganzen Druck und Zwang der Anpassung und Gleichschaltung in der Gesellschaft immer mehr an Bedeutung verliert und zusehends verkommt. Ich finde jeder sollte einfach so Leben dürfen wie er es für richtig hält, für Anarchismus gibt es glaube ich keine Patentlösung und es wird immer Menschen geben die sich an die spitze stellen wollen um andere zu unterdrücken und andere die lieber unterdrückt werden als selbst zu unterdrücken und dann natürlich auch solche die auf diesen ganzen scheiß von vornherein keine Lust haben und dagegen kämpfen werden, ich glaube man kann es nie jedem recht machen.
„Eine Welt in der keiner regieren soll, über die Arbeit und Mühe eines anderen, […] Das ist Anarchie. Eine Welt in der Freiheit jeden beglückt, den Schwachen den Starken ‚ihn’ und ‚sie’ wo ‚deins’ und ‚meins’ keinen unterdrücken wird – Das ist Anarchie.“ |
So denke ich auch, aber so eine Gegengesellschaft wäre schwer zu errichten, da sich die Menschen erstmal dezentral organisieren müssten. Ich glaube nicht das diese Weltordnung so ein Alternative unterstützen würde.
Außerdem ist jeder Stück der Erde beherrscht.
Ich schätze sehr an dir das du nicht Aufgehört hast an sowas zu glauben,
obwohl wie du gesagt hast die Chance sehr niedrig sind.
Doch die Hoffnung stirb zuletzen bekanntlich und ein Mensch ohne Träume ist nicht Lebensfähig.
Kennt hier jemand im Fourm paar gute Bücher zur Anarchie???
Ich habe bis jetzt das Buch Anarchie - horst stowasser gelesen.
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| Ich finds irgendwie nicht so ganz fair wenn du einen Thread von Spiegel wegen dem Satz zumachst und gleichzeitig der andere Admin damit rumflamed. Nicht das dian nicht recht hätte, ich find Eastwoods Beitrag auch daneben, aber dann sollte gleiches recht für alle gelten. Animus/ Arne (weiß grad nicht an wen der Satz mit f im Unredlichkeit-Thread gerichtet war), werden schon wissen wie man so einen Satz ignoriert. Entweder haben alle Meinungsfreiheit oder keiner, auch wenn die Sache mit Spiegel langsam wirklich langweilig wird... |
als ich das von dian gelesen hatte, dachte ich mir.. okay, das is jetz kein optimales timing.
aber es ist ja nicht so, dass dians übrige beiträge denen entsprechen von dem fall wo ich den thread dicht gemacht habe.
von daher habe ich da keine weiteren bedenken.
die sache mit "entweder alle oder keiner".. woher kommt die? wieso ist das das optimum? es gibt nunmal in jeder gesellschaft menschen, die nach ansicht anderer nicht dahin passen. wieso sollte man denen bedingungslos etwas zugestehen, auch wenn es noch so fragwürdig ist?
das ist bitte als rethorische frage zu verstehen. ich denke, dass man es nie allen recht machen kann.
sicherlich kann man jeden tun und machen lassen, und immer wegsehen bzw ignorieren, wenn einem etwas nicht passt. doch wenn es 98% sind, die einem nicht passen, warum sollte man das tolerieren? das hier ist nicht spiegels forum - er hat ein eigenes. meiner meinung nach verschwendet er unmengen an zeit und enerige, um anderen vorzuwerfen, was er offenbar selbst nichtmal macht. wenn er so gerne meckert, soll er sich an irgendeine kostenpflichtige hotline wenden.
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| Kennt hier jemand im Fourm paar gute Bücher zur Anarchie??? |
Da würde ich dir das Buch Einbruch in die Freiheit von Krishnamurti empfehlen, es geht nicht direkt um Anarchismus sondern greift noch etwas Tiefer, kann ich jedem nur empfehlen. Das Buch kostet jetzt auch kein vermögen und liest sich ganz gut, bis auf die meiner Meinung nach teilweise nicht mehr ganz so zeitgemäße Schreibweise an manchen stellen.
http://www.amazon.de/Einbruch-die-Freihe...i/dp/3778780344
Von dem Typ stammt auch einer meiner Denksprüche in meiner Signatur, nämlich dieser hier;
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
Was ihn für mich auch in gewisser weise zu einem Anarchisten macht, auch wenn er sich nicht als solcher bezeichnet was ja aber auch nicht ganz unanarchistisch ist.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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| Ich finds irgendwie nicht so ganz fair wenn du einen Thread von Spiegel wegen dem Satz zumachst und gleichzeitig der andere Admin damit rumflamed. Nicht das dian nicht recht hätte, ich find Eastwoods Beitrag auch daneben, aber dann sollte gleiches recht für alle gelten. Animus/ Arne (weiß grad nicht an wen der Satz mit f im Unredlichkeit-Thread gerichtet war), werden schon wissen wie man so einen Satz ignoriert. Entweder haben alle Meinungsfreiheit oder keiner, auch wenn die Sache mit Spiegel langsam wirklich langweilig wird... |
Find ich auch, nur hatte Quaid ja eine Vorwarnung ausgesprochen bevor der Thread geschlossen wurde und ich finde da muss er dann auch mal durchgreifen und konsequent bleiben um nicht ganz das Gesicht zu verlieren, immerhin ist dieses Verhalten von Spiegel schon irgendwo beleidigend und ich finde auch als Anarchist braucht man sich nicht von anderen auf der Nase herumtanzen und sich alles gefallen lassen. Das verhalten das man Spiegel und seiner Gefolgschaft hier entgegenbringt mag nicht immer ganz gerecht sein aber ich empfinde es dennoch als angemessen da er es eindeutig übertreibt, indem er hier andauernd beleidigend und ausfallend wird und das ohne Grund man ist ihm hier lange genug entgegen gekommen. Ich finde er terrorisiert dieses Forum und das ist langsam nicht mehr lustig.
PS: Fick dich Eastwood!
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Eastwood unregistriert
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Original von Shinobi180
[. Ich finde er terrorisiert dieses Forum und das ist langsam nicht mehr lustig.
PS: Fick dich Eastwood! |
Wenn wie Lemminge mit dem Spruch eurem Führer folgt, dann bleibt mir anscheinend nicht mehr übrig.
Ich terrorisiere das Forum?
In dem ich andere Meinung vertrete? Oder in dem Ich die wahre Anarchie bestrebe?
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| Erstmal heisst es, ich bin kein Lemming ich bin anders als die Massen, aber wenn die politische Mode ruft, dann gibts kein Halten mehr. Dann muss ich alle Parole der Herrschenden befolgen und unterstützen. Dann glaube ich dass Frauen gleich sind, wenn ich das glauben muss. Dann für die Schwule und gegen die Nazis, ohne es begrüden zu können. Das ist naturlich der beste Weg zur Anarchie. weiter so. |
Ja @Eastwood wir wissen das du was gegen Frauen, Schwule, Ausländer und andere Randgruppen hast, (nur wissen wir nicht wieso?
) das musst du doch nicht andauernd wieder unter beweis stellen, wir glauben dir das auch so.
Du selbst siehst dich natürlich wieder als ausgegrenzter Querdenker in der Opferrolle, mit der Mission den allgegenwärtigen Mainstream zu bekämpfen der in etwa 99.99% Prozent dieses Forums ausmacht.
PS: @Eastwood Das mit dem terrorisieren ging eindeutig an Spiegel und nicht an dich.
PS2: @dian
Vielleicht sollte man in den Infotext noch eine kleine Warnung der größten Spinner dieses Forums mit reinmachen, als Vorwarnung an alle Neuankömmlinge, damit sie nicht gleich blanke entsetzen packt und sie wieder Reißaus nehmen.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Eastwood unregistriert
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Original von Shinobi180
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| Erstmal heisst es, ich bin kein Lemming ich bin anders als die Massen, aber wenn die politische Mode ruft, dann gibts kein Halten mehr. Dann muss ich alle Parole der Herrschenden befolgen und unterstützen. Dann glaube ich dass Frauen gleich sind, wenn ich das glauben muss. Dann für die Schwule und gegen die Nazis, ohne es begrüden zu können. Das ist naturlich der beste Weg zur Anarchie. weiter so. |
Ja @Eastwood wir wissen das du was gegen Frauen, Schwule, Ausländer und andere Randgruppen hast, (nur wissen wir nicht wieso?
) das musst du doch nicht andauernd wieder unter beweis stellen, wir glauben dir das auch so.
Du selbst siehst dich natürlich wieder als ausgegrenzter Querdenker in der Opferrolle, mit der Mission den allgegenwärtigen Mainstream zu bekämpfen der in etwa 99.99% Prozent dieses Forums ausmacht.
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Ich habe nichts gegen Gegen Frauen Schwule oder sonstige Gruppe.
Mich stört nur wie damit in den medien Umgegangen wird.
Wenn man es in Frage stelle ob man z. B. Schwulen Parade finansiert oder dass stattdessen das geld vielleicht für Sozialbedürftige ausgibt. Alleine wegen der Fragestellung kriegt man schwulenfeindlichkeule.
Egal un welche frage es geht, es jede vernünftige Diskussion dadurch behindert, wenn man ständig mit verschiedenen Keulen rumschlägt.
Diese Keulen sind natürlich die Machtinstrumente der Herrschenden.
Natürlich is man ein Opfer, wenn man grundlos rausgeschmissen wird.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Eastwood am 30.08.2010 23:04.
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dian unregistriert
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Lasst uns mal wieder zum Thema zurückkehren, Leute. Die anderen Sachen können wir in anderen Threads besprechen. (So viel Ordnung muss sein.
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@ Madafuckingamoklauf:
Hier siehst du auch gerade schon ein gutes Beispiel dafür, wie Anarchie funktioniert, beziehungsweise nicht funktioniert.
Anarchie kann wunderbar funktionieren in kleinen, abgeschlossenen Gruppen, in denen sich alle über wichtige Grundsatzfragen einig sind.
Doch sobald die Gruppe für jeden zugänglich ist, ohne dass eine Auswahl nach bestimmten Kriterien stattfindet, ist der nächste Streit schon vorprogrammiert.
Diese Streitigkeiten, von denen wir hier in letzter Zeit schon mehr als genug hatten, vergiften das Klima und lähmen die Gruppe... denn die Gruppe kann sich dann nicht mehr um das kümmern, weshalb sie sich eigentlich zusammengefunden hat, sondern ist voll und ganz mit internen Grabenkämpfen beschäftigt.
Das kann sich dann über Wochen oder gar Monate hinziehen.
Und das ist nicht nur in diesem Internet-Forum ein Problem. Auch viele Kommunen und alternativen Wohnprojekte in der realen Welt sind schon an dieser Problematik zerbrochen.
Also die erste wichtige Lektion, die wir dir mit auf den Weg geben können, ist folgende:
Überleg dir sehr gut, mit wem du solche Projekte durchziehst, und scheue dich nicht, auch mal jemanden auszuschließen... auch wenn derjenige dann rumjammert und dir vorwirft, dass du kein echter Anarchist bist, weil du ja nicht jeden mitmachen lässt.
Es gibt manchmal keine Alternative dazu.
Beziehungsweise, die Alternative hieße, dass die selben Dummheiten, die die Welt da draußen kaputt gemacht haben, auch im Inneren der Gruppe um sich greifen und dort Schaden anrichten.
Letztlich wäre das Forum nichts weiter als ein Miniatur-Abbild der großen Welt da draußen...
Genau wie in der großen Welt würden Menschen bald nicht mehr mit den Worten "Herzlich Willkommen" begrüßt, sondern mit Sprüchen wie "Von eurer Sorte gibt es eh zu viele in Deutschland".
Oder, was wir hier auch schon hatten, es kommt ein weibliches Wesen ins Forum, und liest dann irgendwo die selbe Stammtisch-Scheiße wie im BILD-Forum... dass Frauen nur zum kochen und ficken gut sind, etc. blubb blubb.
Ist doch klar, dass das weibliche Wesen sich hier dann nicht besser aufgehoben fühlt als anderswo in der Welt, und höchstwahrscheinlich schnell wieder das Weite sucht.
Ich möchte aber nicht, dass hier noch eine Frau gehen muss, weil hier so dummes Stammtischgelabere geschrieben steht. Und ich möchte nicht, dass jemand wie du, der auf mich bisher einen sympathischen Eindruck macht, mit dem selben dummen Denken konfrontiert wird, mit dem er in der Welt da draußen vermutlich schon genug zu kämpfen hat.
Also muss die Gruppe kleiner werden... so klein, bis sich diejenigen, wegen denen dieses Forum ursprünglich einmal gegründet wurde, dort wieder wohlfühlen können.
@ alle:
Ich weiß, vor ein paar Tagen habe ich an anderer Stelle noch geschrieben, dass mir jetzt alles egal ist und ich mich von nun an komplett raushalten werde.
Aber ich glaube, so ganz egal ist es mir doch nicht, was aus diesem Forum wird.
Sorry, das war jetzt auch wieder etwas off topic... aber ich wollte das mal richtig stellen. Das Forum soll auch ein Schutzraum sein vor gewissen Dingen... ein Ort, an dem man zumindest mal offen über seine Herkunft sprechen kann, ohne gleich mit rechtspopulistischem Dünnschiss konfrontiert zu werden.
Ich denke, es ist nicht möglich, Anarchist zu sein in der heutigen Zeit, ohne sich manchmal auch abzugrenzen. Und wenn es manche nicht freiwillig einsehen, dass sich die Gruppe von ihnen längst abgegrenzt hat, dann muss man es ihnen eben auch mal mit einem sanften Arschtritt klarmachen.
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Eastwood unregistriert
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Original von dian
Genau wie in der großen Welt würden Menschen bald nicht mehr mit den Worten "Herzlich Willkommen" begrüßt, sondern mit Sprüchen wie "Von eurer Sorte gibt es eh zu viele in Deutschland".
Oder, was wir hier auch schon hatten, es kommt ein weibliches Wesen ins Forum, und liest dann irgendwo die selbe Stammtisch-Scheiße wie im BILD-Forum... dass Frauen nur zum kochen und ficken gut sind, etc. blubb blubb.
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Irgenwie ähnlich wurde ich auch begrüsst.
Wirst schon sehen, wo es hinführt wenn mehrere Frauen im Forum sein werden.
Kochen kann ich jetzt selber relativ gut...
@zelder
Rücksicht für stumpfe Kapitalismusfanatiker? auch wenn @nemesus so viel Rücksicht auf andere genommen hat.
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Hansi unregistriert
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Äähh, genau, ich wollte auch grad sowas schreiben wie "Halt die Fresse, @Eastwood", oder eben "Fick dich, @Eastwood", aber nu war @dian schneller und es wird hier sinnlos rumpalavert, was ich jetzt eh nicht alles lesen werde, da ich heute 10 Stunden an nem Mac damit beschäftigt war, Audioschnipsel zu sortieren und aneinander zu kleben, daher sagte ich den Rest im neuen @Eastwood-Thread und gut is.
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Ja, Madafuckingamoklauf, ist das nicht schön hier, wenn man in ein Forum kommt und die reine Anwesenheit von einem sorgt schon dafür, dass man diskutiert, ob irgendwer anderes rausgeschmissen wird.
Hier erlebst Du gerade (zumindest die Folgen von) Anarchie und Deutschland, wie es leibt und lebt.
Dazu gleich noch mal was, aber erstmal möchte ich Dir sagen, dass ich bislang kaum Menschen aus Albanien selber kenne, auch nur ein paar allerdings nur begrenzt sympathische Kosovoalbaner und ich stelle hier mit Erschrecken fest, dass das schon irgendwie für die meisten reicht, alles in einen Topf zu werfen.
Zu Südalbanien habe ich eigentlich nur eine Erinnerung, als ich noch so 10, 11 Jahre alt war. Mein Cousin hat seine ersten Lebensjahre in Nordgriechenland verbracht. Später war seine Familie noch öfter da (Mein Onkel war da mit dem Bau irgendeines Kraftwerkes beauftragt und lebte längere Zeit immer auch in Griechenland.). Als wir einmal nördlich von Ioanina unterwegs waren, sagte mein Onkel, dass die Berge, die man hinten sehe, schon Albanien sei.
Ich weiß nicht, ob es sogar die albanischen Alpen im Norden des Landes waren, die man bis dahin sehen konnte, aber sie machten einen ziemlich imposanten Eindruck, weil sie nicht nur sehr hoch, sondern auch sehr steil waren. Eigentlich mag ich keine Berge, deutsche Alpen und all sowas wirkt überhaupt nicht auf mich, eher schon die Dinger in der Schweiz, aber ich habe bis heute das Licht, das damals auf diese Berge fiel, in Erinnerung. Sie waren weit weg und von Albanien wusste ich damals auch nicht mehr, als dass es eben ein damals noch völlig abgeschlossener Staat war, der letzte stalinistische Staat in Europa. Das machte aber das Bild dieser übermachtigen Berge noch erhabener irgendwie, weil sie nicht nur von der Höhe und der Ferne her unerreichbar waren, sondern es gab eben auch keinerlei politischen Kontakt zu dieser Welt, von der man doch den Rest schon gut kannte.
Ich habe später eben noch einige Albaner kennengelernt, als ich Infostände gegen den Kosovokrieg machte. Die meisten Albaner, die ich dabei kennenlernte, unterstützten das und hatten zumindest, wie ich das wahrnahm, keine besonders gute Beziehung zu den Kosovaren, die auch hier in Deutschland tatsächlich kein gutes Image haben, obwohl die deutsche Mehrheit natürlich ganz begeistert war, wenn sie für die Unabhängigkeit des Kosovos mal ein paar Serben töten durfte.
Das wäre jetzt ein langes Thema, was man besser noch in einem anderen Thread mal besprechen kann bei Bedarf.
Ich will deshalb nur mal noch kurz sachlich auf das eingehen, was da von Eastwood und Dir an unterschiedlichen Sichtweisen gekommen ist.
Im Kosovo regiert jetzt bis auf einige serbische autonome Gebiete, die sich aber gerne Serbien auch anschließen würden oder selber autonom werden wollen, ein (natürlich demokratisch) gewähltes Regime, was alle Minderheiten wie Serben, Roma, Juden und andere ethnische Minderheiten unterdrückt. Dabei hilft die dort stationierte Bundeswehr natürlich gerne.
Und um die geht es auch in solchen Fällen wie Abschiebung. Der normale Kosovare, der bei der UCK war und der zu der jetzigen Machtelite gehört, der ist schon lange wieder da oder ist nie hierhingekommen. Gekommen und jetzt noch bleiben wollen auch vielfach diejenigen, die da von den neuen Machthabern verfolgt würden. Romas mag man auch in Deutschland nicht, deshalb sind das die ersten, die wieder abgeschoben werden.
Ich weiß zwar auch nicht, ob man ihnen wirklich hilft, wenn man ihnen hier ein Bleiberecht gibt oder ob man die nicht auch mit Waffen ausrüsten sollte, damit sie sich gegen die neuen Machtahber wehren können, aber da die Bundeswehr ja eben zu den neuen Machthabern im Kosovo mitgehört, ist letzteres wohl ziemlich utopisch. Westerwelle will die anderen noch skeptischen EU-Staaten dazu bringen, das Kosovo als Staat anzuerkennen. Den meisten Deutschen ist das ziemlich scheißegal, wie immer.
Es werden uns ja lieber Bilder von getöteten Bundeswehrsoldaten aus Afghanistan präsentiert als wie von dem Leid der Menschen, die unter diesen Soldaten leiden.
Insofern ist die Abschiebepraxis der BRD völlig unakzeptabel. Deutschland hat das Leid dort angerichtet und ausnahmsweise können die heute lebenden mal nicht sagen, dass sie damit nix zu tun hätten. Sie machen es aber dennoch, als wäre das alles auch schon 70 Jahre her.
Tja, um nochmal auf Anarchie, die man evtl. hier erleben kann, jetzt mal zurückzukommen.
Es beginnt ja schon damit, dass man erstmal fragen muss, was Anarchie ist.
Das, was Du, Matafuckingamoklauf, da geschrieben hast von den selbstbestimmten Menschen, die ohne gesellschatliche Zwänge machen können, was sie wollen, ist auch ursprünglich eine Vorstellung, wie der Endzustand im Kommunismus sein sollte. Nur haben sich eben die Materialisten wie Marx eher noch Gedanken darum gemacht, wie das überhaupt mal möglich sein soll und sie sind davon ausgegangen, dass das alles erst zu einem Zeitpunkt möglich sein wird, wenn Mangel an Materialien so weit wie möglich nicht mehr existiert, die Arbeit durch Automatisierung weitesgehend verschwunden ist und der Mensch eben ohne diese ansonsten unvermeidbaren Nachteile wie Mängel oder arbeiten zu gehen, befreit sind.
(Btw: Dass Du die Versuche der realsozialistischen Staaten, etwas besseres zu schaffen als dieses kapitalistische System, in dem wir leben, auch einen Versuch für eine Revolution nennst, finde ich gut. In Deutschland und selbst hier ist es oft so, dass man nur mal erwähnen muss, dass die Menschen, die das mal ausgebaut haben, auch mal was gutes damit durchsetzen wollten und die meisten regen sich schon auf. )
Dass wir noch nicht so weit sind wie oben beschrieben mit dem Überfluss und der nicht mehr notwendigen Arbeit, ist auch einer der Gründe, warum das nie klappte bislang mit anarchistischen Versuchen. Irgendwann stellen die Leute fest, dass alles, was man zum Leben haben will, eben nicht die Wände runterläuft, dann maulen sie, weil sie nicht genug haben, oder weil sie dafür arbeiten müssen. In unserer Wirtschaftsform kann das auch eben der letzte entfremdete Scheißdreck sein, den man dann arbeiten muss wie die von Dir erwähnten Jobs bei McDoof oder so, die Deine Eltern machen müssen.
Und dass es auch demokratisch nicht so hundertprozentig klappt mit der Anarchie, siehst Du hier. Man kann eigentlich mit manchen Meinungen, die Außenseiterpositionen darstellen, leben. Und die müssten auch niemanden abschrecken, wenn man immer direkt seine eigene Position dazu vertreten würde und man damit klarmacht, dass es eine Minderheitenposition ist und der Rest anders denkt.
Dafür muss man aber immer präsent sein und auch dauernd dann eben was sagen, auch, wenn man keinen Bock gerade drauf hat. Und dann ist Autorität natürlich schon etwas praktischer, weil man eben nicht dauernd präsent sein will und sofort reagieren will, wenn irgendwo hier Blödsinn gelabert wird.
Hier haben schon einige Projekte wie Kollektive gestartet oder drin gelebt und dann auch festgestellt, dass sie z.B. gar nicht die Kraft hatten, in einem dazugehörigen Plenum immer präsent zu sein und ihre Auffassung durchsetzen zu können. Ergebnis: Sie haben sich dann wieder der Mehrheit des Plenums untergeordnet und waren unfreier als zuvor (oder zumindest nicht freier).
Zur Zeit scheitert das alles daran, dass Gleichberehctigung und auch die Wahrnehmung der eigene Interessen eben auch sehr viel Arbeit erfordert. Da ist dann immer der im Vorteil, der schneller oder sonstwie präsenter ist.
Das mal zu Anarchismus und den wohl gerade hier aktuell auftretenden Problemen.
Zu den Büchern, die man lesen kann, wenn man was über Anarchismus wissen will, wird evtl. auch noch Lobewolf bessere Quellen haben als ich.
Ich lese gerne so die Ursprungssachen, in dem Falle kenne ich:
Michale Bakunin: Staatlichkeit und Anarchie
leider nur schweineteuer, wie man an dem Link sieht, gerade erhältlich.
Ein anderes Werk, was ich noch empfehlen kann und sehr einfach zu lesen ist, ist ein Buch über den ersten Versuch, eine anarchistische Kommune zu gründen, nämlich die Pariser Kommune:
Jutta Ditfurth: Lebe wild und gefährlich!
Ditfruth hat auch einen Roman zur Pariser Kommune geschrieben: Die Himmelsstürmerin". Den kenne ich aber nicht, ist aber evtl. was für Menschen, die eher auf Belletristik, also Romane und so stehen als auf Sachbücher.
So, sorry, war ein sehr langer Text. Hast Du denn ansonsten irgendwelche Schwierigkeiten, was zu verstehen?
Du kannst auch fragen, wenn ich irgendwelche Wörter oder Redewendungen gebrauche, die Du nicht verstehst. Ich kenne das nämlich von einer Sprache, die ich gerade versuche, perfekt zu erlernen, von einem Land, in dem ich mal leben will.
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Habe alles verstanden, verstehen gelingt.
Werde mal schauen ob ich die Bücher in meiner Bücherrei finde.
Ja das ist eben das Problem an der sozialen Revolution alle müssen an einem Strank ziehen sonst geht da nichts, außer natürlich es würden sich mehr für dieses Thema interessieren und gleichgesinnte würden sich in verschiedenen Gruppen organisieren.
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Original von Madafuckingamoklauf
Ja das ist eben das Problem an der sozialen Revolution alle müssen an einem Strank ziehen sonst geht da nichts, außer natürlich es würden sich mehr für dieses Thema interessieren und gleichgesinnte würden sich in verschiedenen Gruppen organisieren. |
Frage ist ja auch, was mit denen geschehen soll, die eben nicht an dem gleichen Strang ziehen wollen. Die Debatte haben wir ja jetzt gerade nicht nur im Forum, sondern das alte, stalinistische Albanien war ja auch so eine Folge davon, dass man dann eben meinte, mit autoritätren Mitteln das Ziel erreichen zu können.
Dazu müssten einem mal Lösungsmöglichkeiten einfallen, wie das ohne Gewalt, Druck und Zwang von statten gehen könnte.
RemusKay:
Ja, soviel wirste da auch in den Massenmedien nicht von lesen. Letztendlich ist es ja auch das Perfide, dass die Bundeswehr eben NICHTS tut, also einfach die Hilfe unterlässst. Und über etwas, was nicht passiert, kann man nicht berichten.
So gesehen müsste man an tausenden Stellen was machen, das Perfide hier ist eben, dass die Bundeswehr unter dem Vorwand der "humanitären Hilfe" einmarschiert ist und nun zusieht, nachdem die Machtverhältnisse so sind, wie die BRD sie haben wollte, also kapitalistischer Form und nicht mehr sopzialistisch wie in Jugoslawien, irgendwelche humanitären Werte dann völlig egal sind. (Achtung, solche Sachen gehören wieder zu meinen Lieblingsthemen, da kann ich stundenlang zu schreiben.)
Der Kososvo ist ja auch ziemlich raus aus den Medien. Man bekommt ab und an mal mit, dass da jetzt die deutschen Geheimdienste aktiv sind, über was natürlicherweise auch nur dann besrichtet wird, wenn mal was schief geht. (Wenn über Geheimdiensttätigkeiten dauernd öffentlich berichtet würde, dann wären sie ja auch keine Geheimdienste mehr.)
Solche Meldungen tauchen ab und an auf und man kann dann ungefähr sich was dazu denken:
http://soldatenglueck.de/2009/03/20/7603...arlsruhe-video/
(Eine Seite, die sich "Soldatenglück" nennt und das nicht mal ironisch, sagt ja irgendwie sowieso schon einiges.)
Hier noch lieber ein Link von Heise:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31649/1.html
Und man muss eben wissen, wie es dazu kam, das ist zwar schon 12 Jahre her, aber das war eben die Ursache dafür, dass der Kosovo jetzt in diesem Zustand ist:
Die Dokus hier sind ansich ganz brauchbar:
http://www.youtube.com/watch?v=HBHefedY4...ex=0&playnext=1
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Das Hauptziel der Anarchie ist die Befreiung des Menschen über den Menschen, was es auch mal im Kommunismus wahr und ist. Anarchie kann ja ohne Kommunismus garnicht funktionieren, schließlich ist Anarchie der freiheitliche Sozialismus. Anarchie ist anders aufgebaut, als der Staatlichekommunismus (-:. Es wird nicht nur eine Moral geben, sondern es wird viele geben, darum denke ich das jeder dort erwünscht sein wird und jeder seine wie ich jetzt sage Kommune findet unter seinen Vorstellung sein Leben dort leben wird.
Anarchie wäre das Ende der Zwänge in der Utopie, aber natürlich wird es immer Gewalt geben. Gleichgesinnte freie Menschen würden sich organisieren. Wer sich nicht an den Regeln der dort man kann sagen herrschenden Kommunen anpasst der wird von der direkten Demokratie eben nicht bestraft er wird gezwungen einfach aus der Kommune zur Tür gebracht. Er müsste schon was schlimmes gemacht haben, weil sich dort alle Menschen persöhnlich kennen würden, damit einer aus der Kommune ausgeschlossen wird, da die Kommune meist sehr klein ist und sich die Menschenlichkeit dort bewährt sein wird, als gefühltote Richter. Dieser der ausgeschlossen wird, weil er was unrechtes getan hat, müsste sich schnell wie möglich eine andere Kommune suchen und sich dort man kann sagen bewerben und integrieren. Alle diese Weltkommunen müssten sich irgendwie verbünden und schon wird Anarchie immer utopischer.
Welcher Deutschfreak hat Lust meine Fehler zu korrigieren und mir per PM zu schreiben (-:
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| Dieser der ausgeschlossen wird, weil er was unrechtes getan hat, müsste sich schnell wie möglich eine andere Kommune suchen und sich dort man kann sagen bewerben und integrieren. Alle diese Weltkommunen müssten sich irgendwie verbünden und schon wird Anarchie immer utopischer. |
Tausche bei deinem Text mal das Wort Kommune durch Betrieb/Firma und du kommst doch zu exakt dem was wir gerade haben? Nur dass Dingen wie Sklaverei oder Lohnwucher (Was wir zwar in einigen Bereichen auch haben) Tür und Tor offen stünde weil es ja keine größere Insitution gibt die überwacht dass gewisse Richtlinien eingehalten werden.
Mal angenommen eine Kommune entschließt sich sich zu bewaffnen und kleinere zu überfallen um zu wachsen. Wie tritt man dieser Gefahr entgegen? Könnte man nur wenn man sich ebenfalls bewaffnet und zusammenschließt, aber wenn die eigenen Alliierten sich nicht zusammenschließen wollen?
Ich halte Anarchie für Murks und jeder der sie befürwortet sollte ganz genau bedenken dass er (sofern er nicht direkten Zugang zu großen Waffen-, Nahrungsquellen und ählich wichtigen Ressourcen hat) unweigerlich DEN KÜRZEREN ziehen wird sobald sich die Machtverhältnisse wieder ändern.
Mit "Anarchie" ist es wie mit dem Staub der durch die Luft gewirbelt wird, irgendwann kommt er zum Boden! Irgendwann sind Macht und Ressourcen klar verteilt und dann wird erst mal 6000 Jahre Menschheitsgeschichte darum gekämpft. (Bei uns dürfte es durch vorhandenes Waffenpotenzial erheblich kürzer werden.. oder sogar länger falls Atomwaffen eingesetzt werden. Hoffen wir dass es zu keiner Anarchie kommt, denn was DANACH kommt dürfte RICHTIG SCHEISSE werden.
Was viele nicht bedenken: Durch "Anarchie" verschwinden vorhandene Waffen usw NICHT! Das heißt das Leute die im jetzigen System schon viel zu sagen haben auch in eurer hoch gelobten "Anarchie" einiges zu sagen hätten. Logisch mit einem Pistolenlauf zwischen den Zähnen gibt man keine Widerworte.
Und den absoluten RESET gibt es nun mal nicht! Man kann eine Schnur die sich verknotet hat nicht einfach abschneiden und dann von neuem weitermachen. Und diese Unerkenntnis hat viel Blut und Leid verursacht durch zig Diktaturen.
Anarchie kann nur temporär "funktionieren"! Begreift es endlich!
Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von DonBaron am 01.09.2010 15:40.
"Most people are so ungrateful to be alive, but not you, not any more... "
„Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“
"Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden. "
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DonBaron, du solltest zunächst mal von deiner Vorstellung totaler Endzustände wegkommen. Auch die Demokratie ist lediglich ein temporäres, oft mehr schlecht als recht funtkionierendes System, dessen konkrete Erscheinungsformen und Umsetzungen einer ständigen Debatte und Auseinandersetzung unterliegen. Ich betrachte das Konzept der Anarchie nicht als utopischen Endzustand, sondern als Prozess sowie als regulative Idee. Die Frage ist weniger, ob sich Macht als solche abschaffen lässt (woran ich nicht glaube), sondern wie sie sich konkret ausdrückt und welche Konsequenzen hieraus jeweils für die individuelle Lebensführung entstehen. Dass immer irgendwo jemand anderen gegenüber natürliche oder materielle Vorteile innehat ist ein recht platter und undifferenzierter Allgemeinplatz, der von der antiken Sklavenhaltergesellschaft über den mittelalterlichen Feudalismus bis hin zum Spätkapitalismus zweifellos seine Wahrheit besitzt, aber zugleich rein gar nichts über die konkrete Manifestation der jeweiligen Machtverhältnisse verrät. Entsprechend wird sich auch ein freier Kommunismus als wehrhaft erweisen müssen, die Frage ist eben nur gegen wen und in welcher Weise.
Und um das leidige Thema von Toleranz und Gesellschaft mal aufzugreifen: Jede Form des Zusammenlebens wird sich den Elementen gegenüber intolerant verhalten müssen, die ihre Vernichtung anstreben. Auch "demokratische Toleranz" ist lediglich die Toleranz der folgenlosen Meinungen. Ebenso ist der (freie) Kommunismus natürlich den reaktionären Strömungen gegenüber intolerant (wer hat denn den leidenschaftlichen Kampf der spanischen Anarchisten gegen den Faschismus vergessen?) , oder er ist nicht.
The Loathsome mask has fallen the man remains
Sceptreless, free, uncircumscribed, but man
Equal, unclassed, tribless and nationless,
Exempt from awe, worship, degree, the king,
Over himself, just, gentle, wise.
Percy Bysshe Shelley
Indessen ist das gerade wieder der Vorzug der neuen Richtung, dass wir nicht dogmatisch die Welt antizipieren, sondern erst aus der Kritik der alten Welt die neue finden wollen. Karl Marx
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