Hansi unregistriert
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Ach Leute, da fing das hier so gut an und dann geht ihr wieder aufeinander ab wie Zäpfchen. Bleib ma locker @zanthia, vieles von dem was @Arne gesagt hat empfinde ich überhaupt nicht als Angriff oder sonst was, wir hatten doch bisher ne ganz gute Diskussionsgrundlage und genau da knüpf ich jetzt an:
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| Nee, das ist ein grundsätzliches Problem von vielen Menschen, die sich mit Pädagogik beschäftigen, dass sie gerne über die sekundären Ergebnisse reden ohne vorab mal abzuklären, was sie überhaupt wollen. Du machst das zwar besonders gerne, dass Du erst mal folgerst und dann die Prämissen festlegst, aber das ist bei fast allen so, wie ich auch gleich noch mal beschreiben kann, wenn ich auf die Ansätze hier zur Praxis eingehe. |
Naja, da kann ich @zanthia schon beipflichten, ich nannte ein Ziel. Ok, es war ein sehr wackeliges nicht wirklich greifbares Ziel, aber eben weil ich nicht mal genau weiß, was mir die Erziehung da "liefern" soll, deswegen sind wir ja (auch) hier. @nemesus hatte in klares Ziel (seine Supermenschen), nur fanden wir ja, dass das eine eher gruselige Vorstellung ist, nur wenn wir das nicht wollen, was wollen wir denn dann? Mehr als wie ich es schon beschrieben habe, kann ich es wirklich nicht umschreiben.
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Insgesamt setzt Du als Hauptform wohl ein glückliches Leben voraus, dass durch die Erziehung entstehen soll. Tja, da nutzen aber Deine Vorschläge wenig. Herr Ackermann ist als Multimillliardär bestimmt ebenso glücklich wie ein George W.Bush als Präsident. Was jetzt so toll dran sein soll, Kinder zu solchen Typen zu erziehen, ist mir nicht so ganz klar.
Kurzum: Glück als Erziehungsziel ist ziemlich einseitig. |
Nee, nee, nee, hier verallgemeinerst und übertreibst du aber gehörig. Glück hat ja nichts mit Wohlstand/Reichtum bzw. Ruhm/Ehre zu tun. Was ich hier mit "Glück" meine ist, dass das Kind im späteren Leben immer die für sich richtigen Entscheidungen trifft. Vllt ist das besser formuliert?!?
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| Nee, das ist eigentlich das einzige, was ich behalten würde, mir zuliebe. Ich erziehe nach meinen Wertvorstellungen (nach wessen denn sonst), um überhaupt eine Maßgabe zu haben bzw. eigentlich erziehe ich auch gar nicht, sondern ich verhalte mich einfach nach meinen Wertvorstellungen, das reicht. Ob das von dem zu Erziehenden kopiert wrd, kann nicht mein Problem sein. |
Naja, aber leider stecht in dem Satz "nobody is perfect" sehr viel Wahrheit. Woher soll man denn als Erzieher wissen ob das, was ich dem Kind da vermittele, wirklich weiter hilft, oder noch viel interessanter, ob es mir selbst als Erzieher überhaupt bisher weiter geholfen hat. Einfach blindlinks ohne nochmal darüber nach zu denken und aus purem Egoismus geboren dem Kind einen Cocktail aus dem eigenen Hirnschmalz vorzusetzen ohne dabei zu bedenken, dass das Kind ja noch ein eigenes Glas Cocktail hat und dieses muss es ja erstmal trinken und verdauen. Hier kann es nämlich auch sehr schnell passieren, dass die Vorstellungen des Erziehers mit denen des Kindes kollabieren, dass Kind vllt schon eine eigene Meinung zu einem Thema hat und der Erzieher dann aber meint, dass seine Meinung ja sehr viel wertvoller und besser sei und dann versucht wird, sie dem Kind aufzudrängen.
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Und Kinder sind in der Regel vorher Säuglinge vorher. Und geprägt werden Menschen in allen Phasen ihres Lebens, sowohl als Säugling wie auch als Kind, als Jugendlicher und auch noch als Erwachsener.
Ich persönlich würde sagen, dass ich neben den Prägungen in der frühen Kindheit, die ich nicht beurteilen kann, am ehesten im Erwachsenenalter mich geändert habe. Kann aber auch nicht sagen, ob ich überhaupt diese Fähigkeiten hätte, mich auch noch im Erwachsenenalter zu Veränderungen aufraffen zu können, wenn ich nicht Grundlagen dafür im Kindesalter empfangen hätte. |
Das mag ja richtig sein, nur, ist die Erziehung eines Säuglings etwas ganz anderes als die eines Kindes, finde ich. Denn platt ausgedrückt muss man dem Säugling ja nur Nahrung geben, Windeln wechseln, es waschen und baden, es genügend schlafen lassen und natürlich auch ganz viel spielen und dabei lernen und ihm ganz viel Liebe und Wärme schenken. Ich wüsste nicht, was man da so krass unterschiedliches machen kann, dass es auf die spätere Entwicklung einen gravierenden Einfluss nehmen kann, wenn man den Säugling nicht gerade irgendwie misshandelt.
Sicher, ich kann das jetzt nicht aus Erfahrung beurteilen, weil ich halt keinen Säugling hab und bisher auch selten mit welchen zu tun hatte, aber ich glaube das dort die Persönlichkeitsentwichllung noch keinen all zu großen Schaden anrichten könnte wenn man den Säugling falsch behandelt, oder könnt ihr mir das Belegen, dass es anders ist?
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Ja, @Hansi, dann sag' mal, wie ich z.B. Dir klarmachen könnte, dass Dein bisheriges Leben mit SSK und so alles andere als toll war. Oder dass @Dian mit seiner Unity bislang nur ein Looserleben führte?
Wie macht man Euch das klar???
Und von welchen Leuten im Film redet Ihr eigentlich?
Von den paar, die da als Gruppe agieren und sich ihren Spassel machen oder von dem Müll, der sich alles bieten lässt und unfähig ist, einmal als Gruppe zu agieren und nur zuschaut, wenn irgenein wahllos rausgepicktes Opfer drangsaliert wird nach dem Motto "Hauptsache, mich trifft es nicht!"
Die stehen da rum, schauen sich an, wie Oma die Handtasche geklaut wird vom Balkon aus, verpissen sich ängstlich an ihrem Kneipentisch und selbst an den öffentlichsten Orten, wo hunderte von Menschen versammelt sind, schauen sie lieber dämlich rein anstatt mal was zu unternehmen.
Keine Ahnung, wie man solche Leute erziehen kann, aber ich glaube, ganz unrecht hat @quaid nicht. Die dumme zuschauende Masse gehört, genauso wie man es mit den Deutschen 1945 hätte machen sollen, erstmal für das restliche Leben in ein Umerziehungslager.
Aber ich finde sie nicht aggressiver, diese Zuschauer, sondern nur eklig lethargisch und ohne jegliches Wertbewusstsein, was Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit anbelangt. |
Nunja @Arne, hier würde ich gern @Dian beipflichten und ergänzen, dass es immer scheiße ist, wenn Menschen durch andere Menschen Schaden nehmen, der vermeidbar gewesen wäre und ich finde es auch nicht gut, hier zu sagen, dass die anderen Leute halt eingreifen sollen (ich erinnere mich gerade düster an den Zivilcourage Thread), als wäre es das einfachste der Welt da dazwischen zu gehen, ich halte es für sehr riskant und gefährlich. Und so ein Verhalten wie es die Leute im Video an den Tag legen ist echt mal nicht in Ordnung.
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Leberkrebs unregistriert
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Also ich teile meinen Huldigungsschrein da gerne mit Arne. Für einen Kommunisten ist teilen ne Selbstverständlichkeit.
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M.F unregistriert
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Original von Xoc
Was ist eigentlich, wenn jemand wie Manuel beim Kampfsport Kämpfen lernt, aber nicht die Ethik übernimmt?
Ich weiss zwar nicht, wie wirksam Kampfsport tatsächlich ist, aber wenn er die Kampfkraft von jemandem tatsächlich deutlich erhöht, wäre das im Fall von Manuel wohl recht gefährlich und kontraproduktiv. |
Ich schätze ihn jetzt schon als sehr gefährlich ein, von daher ist das schon fast egal.
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Original von Zanthia
1. bedeutet kampfsport eine kanalisation von aggression
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haben die Kinder im Video auch durch das anzünden von Autos
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Original von Zanthia
2. setzt sport endorphine frei, die für ausgeglichenheit sorgen
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haben die Kinder im Video auch, sogar noch ne ordentlich Portion Adrenalin
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Original von Zanthia
3. erhöht eine gürtelprüfung das selbstwertgefühl, was besonders wichtig ist bei leuten, die sonst kaum zu positiven leistungen fähig sind, und daher eher kritik und zurechtweisung von anderen kassieren, als anerkennung, die ihnen etwas wert wäre.
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die Kinder bekommen anerkennung von ihren Freunden und werden von anderen respektiert
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Original von Zanthia
4. die identifikation mit einem sport ist besser als die identifikation mit
einer gangster-bande |
Ist Ansichtssache.
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Original von Zanthia
5. im kampfsport wird eine leicht verständliche ethik vermittelt.
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Die Ethik nach der die Kinder aus dem Video leben, ist wohl noch leichter zu verstehen
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Original von Zanthia
6.ein tae kwon do lehrer hat eine bessere vorbildfunktion als vertrocknete pädagogen
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Son Gangsta hat noch ne bessere Vorbildfunktion
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Original von Zanthia
7. ein tae kwon do lehrer hat bessere möglichkeiten , sich respekt zu verschaffen und zu verteidigen, als klapprige verzweifelte fachleute
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Hat son Gangsta noch mehr
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Original von Zanthia
8. 3 mal in der woche training ist auch für einen jungen menschen hart und er kann in dieser zeit keine dummheiten machen und wird danach schön ausgepowert sein |
Nach soner harten Schlägerei sind die bestimmt so ausgepowert, dass die keine Dummheiten mehr machen können.
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Original von Zanthia
10. könnte ihm das training wirklich spass machen und er könnte über den verein neue kontakte knüpfen, die vielleicht noch andere dinge im kopf haben als autos knacken und leute aufklatschen.... |
Ihnen könnte Autos anzünden wirklich Spaß machen und se könnten neue Kontakte knüpfen, die vielleicht andere Dinge im Kopf haben als zur Schule zu gehen..
So kann man das auch sehen.
Also das ganze kommerzialisierte Kampfsport Zeugs wird nichts bringen, wenn dann wirklich traditionelle KampfKUNST.
Was soll son Müll von wegen farbige Gürtel?
Das lenkt doch total ab, wenn es nur um Prüfungen, Wettkämpfe und son Schwachsinn geht.
Leider sind wirklich gute Schulen schwer zu finden.
Aber wenn man gewissenhaft trainiert kann dass Körper und Geist ziemlich voran bringen.
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Hansi unregistriert
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| Ist Ansichtssache. |
Alles ist Ansichtssache.
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Arne Kroger unregistriert
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Ich komme leider erst heute zum antworten, da mir gestern nach einem unedlich langen Beitrag die Verbindung wegbrach.
Vorteil:
Ich kann heute etwas komprimierter antworten.
Gehen wir mal die bisherigen Reaktionen durch:
Okay, @quaid, Du setzt also als Voraussetzungen, dass jemand erzogen werden muss voraus, dass sinnloses randalieren und übernatürliche Aggressivität negative Erziehungszeiele sind.
Ist leider nicht so, dass das gesellschaftlich anerkannte abgelehnte Erziehungsziele wären. In der kapitallistischen Umwelt ist es durchaus normal, wenn man Kriege durchführt, Kampofsport betreibt, Motocrossrennen fährt oder als Schauspieler Actionfilme dreht. Was nun wieder übernatürlich Aggresiität sein soll, weiß ich nicht so genau. Evtl. göttliche Agressivität? Naja, der neigte laut den christlichen Schriften dazu, auch mal die Menschen mit Sintfluten vernichten zu wollen oder seinen angeblich eigenen Sohn hinrichten zu lassen (hat er mit dem preußischen Soldatenkönig Friedrich Wilhelm gemein), dagegen finde ich die dort dargestellten Jugendlichen doch relativ harmlos.
@dian:
Thx für die Verteidigung gegenüber @zanthia, ist aber in diesem Punkte nicht so notwendig, weil in dem Bereich fühle ich mich schon sicher genug, um mich entsprechend zu äußern. Bleiben wir da lieber beim Thema.
Also, ich gehe auf keinerlei Propaganda der Rapindustrie ein. Aber ich erlaube mir, unterscheidliche Lebensansätze nebeneinader zu stellen. Ich sehe einfach noch nicht, dass der von uns propagierte Lebensansatz unbedingt a priori besser sein soll als einer, in dem Destruktivität im Vordergrund steht.
Wir können uns nicht von vornerein als die "Erlesenen" betrachten.
Btw wäre z.B. mein Cousin, ltd. Medizinaldirektor in hessischen Knästen, ziemlich beleidigt, wenn man ihm seine drei bis vier Urlaube im Jahr im Krüger-Nationalpark madig machen wollte. Der mag das eben, wenn er mit irgendwelchen wilden Tieren Umgang hat, auch, wenn er weiß, dass sie ihn jederzeit abgreifen können (wahrscheinlich wäre er sonst auch nicht Knastarzt geworden).
Kurzum:
Auch unsere Lebensperspektiven müssen sich in irgendeiner Form belegen lassen als bessere Alternative. Dazu können wir gerne mal einen speziellen Thread machen, in dem wir das überprüfen.
@Leberkrebs:
Der Vorschlag von Dir ist zumindest konstruktiv, man begibt sich ja auch nicht im Krügernationalpark ohne Waffen einfach in die Wildnis. Leider erlauben unsere Gesetze das nicht, damit wir nicht etwa gegen die staatlich angeordnete Aggressivität und Willkür nicht vorgehen können.
Es lebe die Waffengesetzgebeung in manchen US-Bundesstaaten.
@zanthia:
Ich weiß gar nicht, ob das sinnvoll ist, Dir noch zu antworten, wenn Du sowieso keine Argumente verarbeiten kannst, aber dennoch versuche ich mal das ein oder andere Argument zu bringen.
Meine Kritik an @Hansis Beitrag bezog sich auf den Aufbau. Ist nicht so siinnvoll, erstmal die Didaktik zu nennen und dann die Ziele. Es wäre evtl. da sinnvoller, die beiden Sachen zu verbinden. Ziele ohne mögliche Didaktik sind ähnlich sinnlos ie Didaktik ohne Ziele. Das war die Kritik.
Wenn Dir die Beispiele Bush und Ackermann nicht passen, dann nehme von mir aus Zumwinkel und die Albrecht-Brüder. Zumwinkel verbirgt seinen materiellen Besitz verschät in Liechtenstein anstatt davon zu profitieren, dass er das Geld besitzt, um materielle Güter zu erwerben.
Oder die Albrecht-Brüder leben immer noch so, als hätten sie einen kleinen Lebensmittelladen in Essen und deren Kinder werden mit Sicherheit genau wie ich als Kind, egal, um welche materielle Kleinigkeit es geht, immer zu hören bekommen "Kannst du dir alles kaufen, wenn du mal selber Geld verdienst."
Problem ist nicht das Denken in materiellen Bereichen, sondern das Anhäufen von Besitz ohne Sinn. Darüber sagte @Hansi leider nix.
Naja, und dann kommt noch ein beliebter Laien- und Anfängerfehler:
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bedeutet kampfsport eine kanalisation von aggression |
Okay, als ich vor einigen Jahren in eine Gruppe kam, in der eigentlich alles Menschen lebten, die nur aufgrund der Tatsache, dass sie seit Ewigkeiten in der Einrichtung lebten, nur eine geschlossene Unterbringung nach BGB statt nach StGB hatten, hatte ich auch mal die Idee vorgeschlagen,einen Addressionsraum für Bewohner einzurichten, die gerade austicken.
Die Antwort unseres Fachleiters, ein Psychologe, war, ob ich es auch für sinnvoll halten würde, die wenn die Menschheit des öfteren mal wieder einen Weltkrieg erleben würde, damit Aggressionen abgebaut werden.
Kurzum
Es geht darum, die Aggressionen abzubauen bzw. deren Ursachen und nicht darum, sie zu kanalissieren.
Zu den restlichen Punkten hat Dir @M.F. schon was as gesagt, einer der User hier, die wahrscheinlich am ehesten Kampfkunsterfahrung haben.
@Xoc:
Wie gesagt, ich kann hier keinen konkreten Fall besprechen, ich muss nur einmal grundsätzlich darauf verweisen, dass keiner meiner Bewohner im Bereich der Arbeit mit geistig behinderten Menschen jemals Kampfsporterfahrung hatte und wenn wir neue Leute holten, die diese hatten, und dennoch noch Verunsicherungen im Umgang mit den Menschen zeigten, auch chancenlos waren. Viel hat immer noch mehr mit der Kraft zu tun, die sich entwickelt, wenn man einfach sauer ist. Im Gegensatz zu normalen Menschen haben Menschen, die keinerlei Gefahr abschätzen könnten (oder aufgrund irgendwelcher Vorlieben auch körperliche Schmerzen mögen), sich vollständig anders verhalten, als wie man das i.d.R. erlernt wohl im Kampfsport.
@Hansi:
Zu der Krititk wegen des Aufbaus, siehe oben bei @Zanthia.
Naja, dazu muss ich eben auch noch was sagen:
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Was ich hier mit "Glück" meine ist, dass das Kind im späteren Leben immer die für sich richtigen Entscheidungen trifft. Vllt ist das besser formuliert?!?
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Hm, und was ist richtig und falsch?
Sag' mir mal, was in Deinem Leben richtige und falsche Entscheidungen waren. Ich kann das leider nicht sagen, denn alle meine Entscheidungen machten mich zu dem, der ich bin. Ansonsten verweise ich auf den von @quaid neulich angesprochenen Film "Butterlfly Effect", der dies ausreichend belegt.
@M.F.:
Inwiefern es nix mit Gürteln zu tun haben soll, wenn ich keine materiellen Werte schätze, habe ich auch nicht verstanden.
Ich persönlich würde mir mit denen wie mit meinen Zeugnissen zuerst mal den Arsch abwischen. Solche gesellschaftlichen Sachen sind mir egal.
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um es nochmal zu verdeutlichen:
die frage war, wie man diese kids erziehen sollte. und ich sagte meine meinung. ich finde nunmal, diese kids so wie ich sie dort gesehen habe kann man nicht so einfach erziehen..da müsste man sie schon voneinander trennen und (am besten im militärischen stil) umerziehen.
mit ihrem im video gezeigten selbstvertrauen und dem glauben in ihre clique schalten die bei jedem gespräch kategorisch ab..
das ist meine meinung. ich verstehe nicht, wie du jetzt davon sprechen kannst, dass ich für eine erziehung etwas voraussetze. die frage nach erziehungsvorschlägen war einfach schon da. von dir sogar:
darüber hinaus ist u.a. aggression kein negatives erziehungsziel sondern garkein erziehungsziel. das ist eher etwas, das schon da ist und allenfalls aberzogen werden kann.
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Arne Kroger unregistriert
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Wenn Aggression kein negatives Erziehungsziel wäre, also eines, dass man vermeiden sollte, dann hieße es, dass es egal sein könnte, ob jemand aggresiv wird oder nicht.
Über die Didaktik habe ich ja noch gar nix gesagt, sondern ich habe erstmal dargestellt, dass Aggression eben in der BRD durchaus gewünscht ist.
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ok, so hab ich das nicht gesehen. ich wollte ausdrücken, dass ich aggression generell nicht als erziehungsziel sehe. das ist ja praktisch dasselbe wie aggression als negatives, also unerwünschtes, erziehungsziel zu sehen.
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Hansi unregistriert
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| Meine Kritik an @Hansis Beitrag bezog sich auf den Aufbau. Ist nicht so siinnvoll, erstmal die Didaktik zu nennen und dann die Ziele. Es wäre evtl. da sinnvoller, die beiden Sachen zu verbinden. Ziele ohne mögliche Didaktik sind ähnlich sinnlos ie Didaktik ohne Ziele. Das war die Kritik. |
Aber Ziele nannte ich doch, vielleicht welche die man diskutieren kann, aber es waren Ziele.
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Wenn Dir die Beispiele Bush und Ackermann nicht passen, dann nehme von mir aus Zumwinkel und die Albrecht-Brüder. Zumwinkel verbirgt seinen materiellen Besitz verschät in Liechtenstein anstatt davon zu profitieren, dass er das Geld besitzt, um materielle Güter zu erwerben.
Oder die Albrecht-Brüder leben immer noch so, als hätten sie einen kleinen Lebensmittelladen in Essen und deren Kinder werden mit Sicherheit genau wie ich als Kind, egal, um welche materielle Kleinigkeit es geht, immer zu hören bekommen "Kannst du dir alles kaufen, wenn du mal selber Geld verdienst."
Problem ist nicht das Denken in materiellen Bereichen, sondern das Anhäufen von Besitz ohne Sinn. Darüber sagte @Hansi leider nix. |
Ich versteh auch nicht ganz, was das jetzt alles mit Pädagogik zu tun hat?!? Denn bei der Erziehung sollten wohl viel wichtigere Dinge eine Rolle spielen, als materieller Besitz.
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Hm, und was ist richtig und falsch?
Sag' mir mal, was in Deinem Leben richtige und falsche Entscheidungen waren. Ich kann das leider nicht sagen, denn alle meine Entscheidungen machten mich zu dem, der ich bin. Ansonsten verweise ich auf den von @quaid neulich angesprochenen Film "Butterlfly Effect", der dies ausreichend belegt. |
"Richtig" und "Falsch" sind wohl subjektive befindlichkeitsfixierte Empfindungen, also sollte sich das Kind immer so entscheiden, dass es "ruhigen Gewissens" sagen kann, für sich das richtige getan zu haben bzw. auch im Umgang mit anderen Menschen das subjektiv "richtige" zu tun.
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Arne Kroger unregistriert
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Ja, @Hansi, dann schlag' mal vor, wie sich Deine Ziele didaktisch verwirklichen lassen.
Die Wahl der Ziele steht erstmal jedem frei. Und ich glaube auxch nicht, dass es sinnvoll ist, ein Kind so zu erziehen, dass es mit materiellen Dingen nix anfangen kann. Dass man Essen und Trinken muss und Luft zum Atmen braucht, sollte schon wissen, am besten auch, dass z.B. Knollenblätterpilze nicht ganz so lecker sind und auch Strychnin nicht die beste Ernährungsmöglichkeit dartsellt. Leider kann der Mensch da nicht auf Instinkte zurückgreifen, so dass Dir nix anderes übrig bleibt, ihm das beizubringen.
Und das halte ich schon für extrem relevant.
Okay, das letzte Erziehungsziel, was Du nennst, heißt einfach Selbstvertrauen jemanden beizubringen und konsequentes Verhalten. Letzteres geht durch Vorbildlernen. Ersteres ist schon etwas schwieriger, dafür braucht man wieder sehr individuelle Methodiken, die sich eigentlich vom ersten Moment an unterscheiden können.
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Leberkrebs unregistriert
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Der weisse Knolli wird im Geschmack als "angenehm mild, dem Champignon ähnlich" beschrieben. Dadurch kamen Leute die ihn versehentlich gesammelt hatten, auch beim Essen nicht auf die Idee das etwas falsch läuft.
Erziehungsregel bei Pilzen: Alles was gelbe Röhren hat, ist essbar. Ausnahme nur der Gallenröhrling, der seinen namen vom Geschmack hat und daher auch nicht gefährlich ist, weil man sofort ausspuckt. Ist aber auch an einer netzartigen Maserung am Stiel zu erkennen. Oder man leckt vorsichtig an dem Röhrling, der Galle-Geschmack fällt sofort extrem auf.
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Hansi unregistriert
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@Arne:
Ich schrieb nicht, dass es mit materiellen Dingen überhaupt nix anfangen soll, sondern lediglich, dass es diese nicht überbewertet und denkt es sei das Wichtigste auf der Welt überhaupt. Und was dieser Waldpilzführer jetzt hier zu suchen hat ist mir auch nicht ganz klar.
Selbstvertrauen finde ich auch wichtig. Bei konsequentem Verhalten wiederum kann man sich streiten. Denn auch Inkonsequenz hat ihre guten Seiten und kann einem auch manchmal so manches Problem ersparen bzw. vorschnelle Handlungen vermeiden. Tja und ansonsten sind wir schon wieder an dem Punkt der individuellen Methodiken, also sprich dem Problem, dass es doch kein 100 %iges Patentrezept gibt.
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Arne Kroger unregistriert
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@Soul:
Ich sagte doch schon, ich habe keine Ziele. Die ergeben sich von selbst. Es ist einfach unsinnig, sowas von vornerein vorzugeben. Ich erziehe Menschen so, dass ich sie versorge und wenn sie einen normalen Immitationstrieb haben, verhalten die sich wie ich.
Und ansonsten werden alle Menschen von mir gleich behandelt. Wenn sie mir auf den Sack gehen, dann werden die angeschnauzt und ansonsten mache ich das, was uns beiden Spaß macht. Wenn ich meine Ruhe haben will, dann müssen die sich mal eben alleine beschäftigen.
In den letzten Tagen gehen hier Veränderungen ab, bei dem mir Kollegen sagten, dass die ansonsten Jahre für sowas brauchten.
@Hansi:
Inkonsequenz in der Erziehung führt zu Katastrophen.
Wie willst Du jemanden Werte vermitteln, wenn Du Dich immer unterschiedlich verhälst???
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Arne Kroger unregistriert
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Schade.
Btw:
Niemand von Euch würde über Kindergärtner oder Kleinkinderziehung irgendetwas konstruktives in der Erziehung leisten, evtl. @Dian, aber der erste Punkt bei Erziehung sollte immer sein, dass man seine
eigene Erziehung reflektiert und da lese ich hier sehr wenig von.
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Eastwood unregistriert
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