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Du hast völlig Recht, dass man irgendwelche Emotionen braucht um etwas anstreben zu können. Positive Emotionen anzustreben und negative vermeiden würde ich duchaus als rationales Handeln bezeichnen, sofern man es auf eine rationale Art und Weise tut.
Aber, ich sagte nicht, dass Selbstmord oder Lebenserhaltung emotional erstrebenswert sind, sondern, dass sie so erscheinen können.
Damit eine Handlung der anderen rational vorzuziehen zu können, muss sie als besser bewertet werden können, das geht hier nicht, weil nur die eine Handlung ein Resultat hat, was noch bewertbar ist.
Du kannst keinen rationalen Grund finden, wieso ich mich jetzt nicht erschiessen sollte (und auch keinen dafür), selbst wenn du Emotionen als Grundlage der Argumentation benutzt.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Tja, und da treffen dann wohl Utilitarismus und Idealismus aufeinander, und Altruismus gibt's ja auch noch. Naja, und Diskordianismus als konsequent inkonsequente Vermischung von allem natürlich.
Nä, ich glaube dann bin ich wohl ein Chaot der in diesem Sinne nicht rational handelt und dem es trotzdem gut geht - will damit sagen: Ich tue (oft) nicht das, was ich im Folgezustand wollen werde, sondern das, was ich jetzt für den Folgezustand will.
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