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Xoc

lol

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28.04.2008 00:49 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von quaid
ist doch ein schöner übergang mit fingerzeig, dass es weder bei den kleinen betrieben anfängt noch aufhört- es ist überall so.


Deswegen gehen die auch immer mehr Pleite.

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Arne Kroger
unregistriert
28.04.2008 01:14 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Erstmal, @Kebap:
Folgendes zu den Zeiten, die angeblich nur etwas mit dem Wirtschaftsboom nach dem 2. WK zu tun haben sollten und nix mit dem Verschwinden des Kommunismus.

Schau Dir einfach mal die einzelnen Schaubilder an, die als Quote 1990 genommen haben, also das Jahr, wo der Sozialismus in Europa fast endgültig verschwand:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/c...operty=file.pdf

Ist also deutlich, dass seitdem keinerlei Zurückhaltung der Bourgeoisie mehr stattfindet, und sich das Kapital auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung mehr als bedient.


@zanthia:
Ich glaube nicht, dass @Leberkrebs jetzt eine betriebswirtschaftliche Erläuterung haben wollte, aber, wenn Du damit anfängst, dann mal auch in diesen Sachen eine Erläuterung, wie ich z.B. mit Fixkosten meine Gewinne hochschrauben kann. Z.B., die Sofortabschreibungen sind eine schöne Sache, sich zu bedienen bei dem Staat und Steuern zu sparen. Ich setze z.B. einen PC nicht mehr vollständig ein, der hat evtl. einen Wert, dass ich den nicht sofort gewinnmindernd von meinen Steuern absetzen kann, sondern teile den schön auf in Bildschirm, Hardware und alle Software einzeln. Leasen ist natürlich auch manchmal gewinnmindernd, da habe ich dann die gesamten Kosten zum abschreiben, obwohl ich das Auto, die Maschine oder was auch immer habe und niemals Rücklagen bilden muss, um evtl. Ersatz zu besorgen.
Das jetzt mal so als Beispiel. Als gelernter Bankkaufmann (und ehemaliger Schatzmeister einer Partei) kann ich noch viele schöne Buchhaltungstricks zeigen, die dafür sorgen, den Gewinn möglichst klein erscheinen zu lassen.
Und wenn man nicht vollständig verblödet ist, dann macht das der kleine Handwerksbetrieb nicht anders als der Multikonzern.
Aus eigener Erfahrung weiß ich eben, dass z.B. auf lebende Ware 100% Aufschlag gerechnet wird.

Und pleite gehen die, @Xoc, weil sie eben dennoch nicht konkurrenzfähig sind zu größeren Betrieben. Die haben nicht die Möglichkeit, sich Absatzmärkte im Ausland zu erschließen, sondern müssen im Inland bleiben.
Und da eben, wie oben schon ausgeführt, das Inlandseinkommen der Massen sinkt haben eben Handwerksbetreibe, die eben noch eine normale Leistung anbieten wollen und sich nicht auf die Luxusbedingungen von Reichen und Superreichen spezialisieren, keine Auftraggeber mehr in der BRD. In anderen westlichen Staaten ist das btw kein Problem, nur in der BRD mit ihrer Durchfütterungsstrategie für reiche Nichtstuer.

quaid

their law


28.04.2008 01:45 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

vielleicht sind die leute vor lauter geldwahl ja verrückt geworden und verspekulieren sich, sodass nur die besten am markt überleben können ^^
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Gipsy




28.04.2008 10:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Eastwood
Hast du schon mal überlegt, ob dein Horizont auch nicht ein wenig beschränkt ist, @Gipsy?


Entschuldige, dass ich gegen den Unity-Geist von Eintracht, Einigkeit und Einheitlichkeit verstoßen habe. Ich werde mich zukünftig darum bemühen, im Friede-Freude-Eierkuchen-Modus zu bleiben, der einem Schaf dieser Herde gebührt.
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dian
unregistriert
28.04.2008 10:54 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Von welcher Herde sprichst du denn, @ Gipsy?
Ich sehe hier keine Herde. Jedenfalls keine, zu der Leberkrebs und Eastwood ernsthaft dazugehören würden. großes Grinsen

Dass ich deine Verteidigung der armen, ehrlichen Handwerksbetriebe aber ein bisschen einseitig finde, muss ich schon auch zugeben.
Ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo zwischen deiner Ansicht und der von Leberkrebs.
Fakt ist natürlich, dass es gerade die kleinen Betriebe schwerer haben als große Konzerne, und dass viele von ihnen pleite gehen.
Aber Fakt ist auch, dass es unzählig viele Pfuscher gibt, gerade in kleinen Familienbetrieben auf dem Land... Elektrofachgeschäfte, die völlig überteuerte Produkte für die Landbevölkerung verkaufen, nur weil es in der Nähe keinen Mediamarkt gibt, und unfähige Installateure, die weniger von ihrem Job verstehen als so mancher rumänische Schwarzarbeiter.
Davon, wie viele mittelständische KFZ-Betriebe die ahnungslose Kundschaft abzocken, ganz zu schweigen.
Kapitalismus beginnt eben nicht erst da, wo irgendeine Heuschrecke aus Amerika einen redlichen deutschen Betrieb aufkauft und zu Grunde richtet.
Kapitalismus beginnt dort, wo Menschen eine Dienstleistung oder Ware anbieten, von der sie im Grunde genau wissen, dass die das Geld, was sie dafür verlangen, eigentlich gar nicht wert ist. Aber sie verlangen es trotzdem, weil sie genau wissen, dass sie es sich erlauben können.
Für sich selbst den größtmöglichen Vorteil rauszuholen, versucht natürlich so gut wie jeder Mensch, nicht nur Unternehmer und Manager... aber das macht es ja nicht unbedingt besser. Von daher hält sich mein Mitleid mit den jammernden Handwerkern schon arg in Grenzen. Ist ja nicht so, dass man sie zu ihrem Job gezwungen hätte.
Genauso wenig, wie irgendjemand dazu gezwungen wurde, Polizist zu werden und sich von Demonstranten mit Steinen bewerfen zu lassen, oder Lokführer, wenn er es psychisch nicht verträgt, ab und zu einen Selbstmörder zu überfahren.
Man muss sich halt vorher überlegen, was für einen Job man ausüben will... und wenn man zu dem Eindruck kommt, dass man dabei nur draufzahlt, dann hat man immer noch die Wahl, stattdessen lieber Hartz4 zu empfangen oder betteln zu gehen.
Andererseits: Wer schon als gutverdienender Handwerker oder Chef eines kleinen Unternehmens jammert, der würde als Hartz4-Empfänger oder Bettler garantiert erst recht jammern.
Irgendwie habe ich eh das Gefühl, das ganze Land besteht nur aus Leuten, die ständig klagen, wie schlecht es ihnen geht. Aber wenn sie mal beispielsweise bei Wahlen die Möglichkeit hätten, konkret etwas an den gesellschaftlichen Zuständen zu verändern, dann machen sie aus Angst, dass es ihnen hinterher noch schlechter gehen könnte, ihr Kreuz doch wieder an der selben Stelle wie immer. Getreu dem alten Motto: Besser die Scheiße in der Hand, als die Taube auf dem Dach.

Xoc

lol

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28.04.2008 11:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Aus TP
Nach der von der britischen Times veröffentlichten Reichenliste hat sich das Vermögen der tausend reichsten Menschen in Großbritannien seit 1997 fast vervierfacht. Es umfasst nun 500 Milliarden Euro, 1997 waren es noch 125 Milliarden. Allein im letzten Jahr ist das Vermögen der Superreichen trotz Finanzkrise um weitere 15 Prozent oder 67 Milliarden Euro gestiegen.


Da liegt das wirkliche Problem. Die Handwerksbetriebe sind dagegen, wenn überhaupt, Peanuts.

Aber die sieht man ja nicht, im Gegensatz zum Meister, der ein bischen zu dickes Auto fährt, deswegen kriegt er den ganzen Zorn des Pöbel ab. Oder vielleicht noch Ackermann. Der ist ja auch so schön in den Medien.

Ach ja nemesus, diese Leute haben die Geldmaschinen gefunden, von denen du die ganze Zeit träumst. Augen rollen

"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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nemesus
unregistriert
re: Xoc 28.04.2008 12:33 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Ach ja nemesus, diese Leute haben die Geldmaschinen gefunden, von denen du die ganze Zeit träumst.


Ich glaube, Du hast meinen Wunsch noch nicht ganz verstanden. Ich stimme Dir zu, dass ich tatsächlich nach einer Geldmaschine suche. Diese Geldmaschine soll aber NICHT in erster Linie auf Erbschaft, Börsenspekulation, Zinsen und/oder Spenden/Subventionen beruhen, sondern auf Innovation. - Basierend auf der Annahme, dass "bessere" Produkte in Kombination mit "besserer Werbung" sich "besser" durchsetzen.
Das, was ich bei den Menschen, von denen Du redest, vermisse, ist der "innovative Weg", Gelder auszugeben, denn meistens profiieren nur nahe Familienangehörige von dem Geld, und dies auch mehr schlecht als recht , wie der neue Artikel in Spektrum der Wissenschaft veranschaulicht.
Für mich ist das Geld nur Mittel zum Zweck, und soll helfen, eine kleine, "bessere" Miniaturwelt aufzubauen, für "bessere" Menschen, deren Kreis ständig expandiert.

Beste Grüße,
N.

P.s.: Um eventuelle Erinnerungsschwächen diverser VielPoster gleich im Ansatz auszubügeln: Zu dumme Beiträge beantworte ich, wenn überhaupt, noch noch in meinem Huldigungsthread.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von nemesus am 28.04.2008 12:41.

zanthia
unregistriert
28.04.2008 12:41 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Arne Kroger
@zanthia:
Ich glaube nicht, dass @Leberkrebs jetzt eine betriebswirtschaftliche Erläuterung haben wollte,


das ist ja gerade das schlimme. er fragt scheinbar nach einer erklärung, ist aber nicht differenziert genug, mit einer umzugehen. Wie offenbar alle anderen hier, ausser xoc und gipsy!
Soll das etwa ne hochtrabend politische diskussion werden, wenn hier alles in einen topf geworfen wird?
wenn plumpe behauptungen ohne hand und fuß nicht mit fakten widerlegt werden dürfen, ohne direkt in eine politische schublade gesteckt zu werden ( @ leberkrebs : dich interessiert es gar nicht , was ich denke und du hast scheinbar auch gar nicht die absicht, mehr als über einen post hinweg zu denken. es würde auch nichts bringen, wenn ich dir sagen würde, dass ich "das kapital" neben mir stehen habe die linke wähle und mal punk war...lol Augen rollen .nur dass ich eben weiß, dass man mit einer parolenschablone und dem ständigen aburteilen von menschen, die einem nicht nach mund reden, keine wählerstimmen für die linke wirbt)


Zitat:

Wirtschaftspolitik
Die Produktivität in Deutschland nimmt fortlaufend zu. Doch der erwirtschaftete Reichtum wird weder angemessen verteilt, noch werden von der Wirtschaft Arbeitsplätze geschaffen. Zulieferer und Abnehmer drücken die Preise, so dass kleinen und mittleren Unternehmen eine rentable Produktion kaum möglich bleibt. Die Lösung sind nicht niedrigere Arbeitskosten und Kombilöhne. Die Ziele des Sozialstaats dürfen den Profitanforderungen der Großunternehmen nicht untergeordnet werden.

Wir fordern
eine stärkere steuerliche Belastung von Unternehmenseinkommen, hohen Vermögen und Börsenumsätzen.

Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, um die Arbeitslosigkeit zu verringern.

niedrige Zinsen, um die privaten Investitionsausgaben zu erhöhen.
Staatsausgaben in der konjunkturellen Flaute, um das Wachstum zu erhöhen.

Förderung des Kleingewerbes durch eine staatliche Bank.

Rechenschaftspflichten und Verhaltensstandards für Unternehmen.

die Stärkung der Gewerkschaften.
eine internationale Wirtschaftsordnung, die armen Ländern Raum für eine erfolgreiche Entwicklung lässt.

quelle: http://die-linke.de/politik/themen/posit...schaftspolitik/

vergleiche auch http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_und_mittlere_Unternehmen (volkswirtschaftliche bedeutung)
http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Funternehmen

(das, wovon leberkrebs hier sprach ,ist ein "Kleinstunternehmen" mit 5 mitarbeitern)

Zitat:
Original von Arne Kroger

Als gelernter Bankkaufmann (und ehemaliger Schatzmeister einer Partei) kann ich noch viele schöne Buchhaltungstricks zeigen, die dafür sorgen, den Gewinn möglichst klein erscheinen zu lassen.


als handwerksmeister mit eigenem betrieb brauchst du mir keine buchhaltungstricks zu zeigen, zudem war es bloß meine absicht, mal zur abwechslung etwas differenzierter an das thema "böser kapitalismus" ranzugehen.

Zitat:
Original von dian

Dass ich deine Verteidigung der armen, ehrlichen Handwerksbetriebe aber ein bisschen einseitig finde, muss ich schon auch zugeben.

wer hat das wo gesagt?

Zitat:
Original von dian
Aber Fakt ist auch, dass es unzählig viele Pfuscher gibt, gerade in kleinen Familienbetrieben auf dem Land... Elektrofachgeschäfte, die völlig überteuerte Produkte für die Landbevölkerung verkaufen, nur weil es in der Nähe keinen Mediamarkt gibt, und unfähige Installateure, die weniger von ihrem Job verstehen als so mancher rumänische Schwarzarbeiter.

das ist natürlich ärgerlich, wenn man JWD wohnt und ansässige betriebe keinen konkurrenzdruck verspüren großes Grinsen .
nur fändest du es nicht auch etwas undifferenziert, deine erfahrungen auf dem land auf alle handwerksbetriebe zu übertragen?
hier geht es ja auch nicht um vereinzelte betriebe, die es vielleicht geschafft haben, sich ne goldene nase zu verdienen, sondern um den durchschnitt.

Xoc

lol

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RE: Xoc 28.04.2008 13:01 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von nemesus
Diese Geldmaschine soll aber NICHT in erster Linie auf Erbschaft, Börsenspekulation, Zinsen und/oder Spenden/Subventionen beruhen, sondern auf Innovation.


Du weisst doch hoffentlich, dass wir in einer Marktwirtschaft leben und die Gewinne durch Marktlücken und Innovationen recht schnell gegen Null fallen, danach werfen nur noch Monopole und Kapital Renditen ab.
Und eine Maschine, die Innovationen am Fliessband erzeugt muss noch erfunden werden.

Zitat:
Basierend auf der Annahme, dass "bessere" Produkte in Kombination mit "besserer Werbung" sich "besser" durchsetzen.


Das ist kein Unterschied zum handelsüblichen Kapitalisten.

Zitat:
Das, was ich bei den Menschen, von denen Du redest, vermisse, ist der "innovative Weg", Gelder auszugeben


Die, die das Geld zum "innovativem ausgeben" benutzt habe sind folglich nicht auf den Liste gelandet, das ist doch klar.

Zitat:
Für mich ist das Geld nur Mittel zum Zweck, und soll helfen, eine kleine, "bessere" Miniaturwelt aufzubauen, für "bessere" Menschen, deren Kreis ständig expandiert.


Viel Glück. Ich glaube allerdings, dass du wesentlich zu schlampig denkst, als dass du damit Erfolg haben könntest. So ein Projekt, falls es möglich ist, ist alles andere als trivial.

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Gipsy




28.04.2008 13:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von dian
Von welcher Herde sprichst du denn, @ Gipsy?
Ich sehe hier keine Herde. Jedenfalls keine, zu der Leberkrebs und Eastwood ernsthaft dazugehören würden. großes Grinsen


Mein bisheriger Eindruck ist vermutlich etwas einseitig, oder ich leg den Finger immer in irgendeine Wunde, wo dann irgendjemand laut aufschreit - und je lauter das Geschrei, umso einseitiger die Botschaft, die beim Empfänger hängenbleibt.

Vielleicht hab ich auch den Witz nicht verstanden, das Projekt Unity zu nennen... aber das ist offtopic.

Zitat:
Dass ich deine Verteidigung der armen, ehrlichen Handwerksbetriebe aber ein bisschen einseitig finde, muss ich schon auch zugeben.
Ich denke, die Wahrheit liegt irgendwo zwischen deiner Ansicht und der von Leberkrebs.


Ich hab die Handwerksbetriebe nicht beleidigt, sondern mich über Leberkrebs aufgeregt und ihn beleidigt. Daneben schließe ich mich zwar zanthias Meinung an, aber verteidigt habe ich die armen, ehrlichen Handwerksbetriebe nicht.

Dass ich ein Fan von Handwerksberufen bin, wissen aber eigentlich nur die Stammchatter.

Zitat:
Andererseits: Wer schon als gutverdienender Handwerker oder Chef eines kleinen Unternehmens jammert, der würde als Hartz4-Empfänger oder Bettler garantiert erst recht jammern.


Jeder kann jammern, wenn er der Meinung ist, sein derzeitiger Lebensstandard sei für ihn zu wenig - weil er sich mehr vorstellen könnte. Da ist Leberkrebs ja fast schon zu bewundern, wie der mit seinen paar Kröten glücklich sein kann.

Wer mehr will, muss mehr dafür arbeiten - da bin ich ganz nemesus' Meinung. Wem der Aufwand zuviel wird und lieber alles in den Arsch geschoben bekommen möchte, der jammert natürlich, anstatt sich einfach mal mit dem zu begnügen, was er hat. Sicher, es gibt Menschen, die schwer schuften und nur armselig dafür entlohnt werden, das will ich auch gar nicht abstreiten. Aber ich habe einfach kein Verständnis für die immer gleichen Klagelieder, wie schlecht doch alles sei, oder dass sich das Leben gegen einen verschworen habe.

Ich hätte auch gern mehr Luxus und mehr Geld und was weiß ich nicht noch alles. Letztendlich bin ich mit meiner kleinen Wohnung aber zufrieden und brauche prinzipiell nicht mehr, als ich bereits habe.

Zitat:
Irgendwie habe ich eh das Gefühl, das ganze Land besteht nur aus Leuten, die ständig klagen, wie schlecht es ihnen geht. Aber wenn sie mal beispielsweise bei Wahlen die Möglichkeit hätten, konkret etwas an den gesellschaftlichen Zuständen zu verändern, dann machen sie aus Angst, dass es ihnen hinterher noch schlechter gehen könnte, ihr Kreuz doch wieder an der selben Stelle wie immer. Getreu dem alten Motto: Besser die Scheiße in der Hand, als die Taube auf dem Dach.


Psychologen reden da auch gern von der Komfortzone. Das ist die Zone, in der es einem vielleicht schlecht geht, aber in der man sich auskennt, und das bietet einem Sicherheit. Menschen, die ständig jammern, sind einfach nur nicht mutig genug, um ihr Sicherheitsbedürfnis gegen Risikobereitschaft zu tauschen.
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nemesus
unregistriert
re: Xoc 28.04.2008 13:47 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Und eine Maschine, die Innovationen am Fliessband erzeugt muss noch erfunden werden.

Muss sie nicht, die Idee habe ich schon im Kopf.


Zitat:
Das ist kein Unterschied zum handelsüblichen Kapitalisten.

Habe ich auch nicht behauptet. Nach meiner Überzeugung kann man nur ein neues System etablieren, wenn man zunächst das alte System nutzt.

Zitat:
Die, die das Geld zum "innovativem ausgeben" benutzt habe sind folglich nicht auf den Liste gelandet, das ist doch klar.

Sure? Warum eigentlich?


Zitat:
Viel Glück. Ich glaube allerdings, dass du wesentlich zu schlampig denkst, als dass du damit Erfolg haben könntest. So ein Projekt, falls es möglich ist, ist alles andere als trivial.

Nun, mein Denken muss reichen, wenn Leute wie Du, mit ihrem viel präzisieren Denken nur noch herumunken können, anstatt den Finger aus dem Hintern zu nehmen, und selbst etwas zu tun.

N.

Xoc

lol

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RE: Xoc 28.04.2008 15:55 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von nemesus
Zitat:
Die, die das Geld zum "innovativem ausgeben" benutzt habe sind folglich nicht auf den Liste gelandet, das ist doch klar.

Sure? Warum eigentlich?


Nein, nicht sicher, gilt nur stark tendenziell, kann aber Ausnahmen geben.


Zitat:

Nun, mein Denken muss reichen, wenn Leute wie Du, mit ihrem viel präzisieren Denken nur noch herumunken können, anstatt den Finger aus dem Hintern zu nehmen, und selbst etwas zu tun.


Ich tu doch was. Z.B. jetzt zur Uni gehen und Roboter programmieren.

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Eastwood
unregistriert
28.04.2008 17:20 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von dian
Kapitalismus beginnt eben nicht erst da, wo irgendeine Heuschrecke aus Amerika einen redlichen deutschen Betrieb aufkauft und zu Grunde richtet.
Kapitalismus beginnt dort, wo Menschen eine Dienstleistung oder Ware anbieten, von der sie im Grunde genau wissen, dass die das Geld, was sie dafür verlangen, eigentlich gar nicht wert ist. Aber sie verlangen es trotzdem, weil sie genau wissen, dass sie es sich erlauben können.
Für sich selbst den größtmöglichen Vorteil rauszuholen, versucht natürlich so gut wie jeder Mensch, nicht nur Unternehmer und Manager...


Kapitalismus beginnt dort, wo die Gemeinschft aufgegeben wird, und jeder versucht für sich selbst grossmöglichen Vorteil rauszuholen.
Und solange das Individuum nicht versteht, dass er so nicht nur die Gemeinschft sondern auch sich selbst schadet, wird Kapitalismus funktionieren.
nemesus
unregistriert
re: Eastwood 28.04.2008 18:28 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Wikipedia schreibt:
Zitat:
Unter Kapitalismus wird eine Wirtschaftsordnung verstanden, die durch Privateigentum an Produktionsmitteln, Steuerung der Wirtschaftsprozesse über den Markt und Arbeitsverhältnissen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern auf Grundlage der Vertragsfreiheit gekennzeichnet ist. Produktionsweisen, die auf Sklaverei, bäuerlicher Subsistenzwirtschaft oder feudalen Arbeitsverpflichtungen gegründet sind, werden daher nicht als kapitalistisch bezeichnet. Mit dem Zerfall des Realsozialismus wurde die kapitalistische Wirtschaftsordnung weltweit vorherrschend.
Als Epoche der Wirtschaftsgeschichte begann der Kapitalismus mit dem Fernhandel im ausgehenden Mittelalter und löste in Europa den Feudalismus und die in Zünften organisierte Stadtwirtschaft ab. Zur zunehmenden Entfaltung kam der Kapitalismus seit der Industrialisierung im 18. Jahrhundert. Die Entwicklung des Kapitalismus wird oftmals in einem Früh-, Hoch- und Spätkapitalismus unterschieden.
Nicht zuletzt wegen der Verwendung des Ausdrucks Kapitalismus als politisches Schlagwort, die schon 1902 Werner Sombart zu der Frage verleitete: „Wie kann man über Kapitalismus sprechen, ohne dabei ideologisch zu werten?“,[1] hat sich in der Wirtschaftswissenschaft der Ausdruck Marktwirtschaft zur Bezeichnung der kapitalistischen Wirtschaftsordnung durchgesetzt.


Eastwood, Du schreibst:
Zitat:
Kapitalismus beginnt dort, wo die Gemeinschft aufgegeben wird, und jeder versucht für sich selbst grossmöglichen Vorteil rauszuholen.
Und solange das Individuum nicht versteht, dass er so nicht nur die Gemeinschft sondern auch sich selbst schadet, wird Kapitalismus funktionieren.


Ich möchte Dich gerne mal fragen, was Du unter Gemeinschaft verstehst. Die Unity beispielsweise ist ein Projekt, welches überhaupt nicht auf Kapitalismus basiert. Dian ist vermutlich der, der die Internetkosten zahlt, die für Webspace anfallen. Alle anderen User hier haben einen Internetzugang, den sie zahlen müssen. Aber das war es schon. Ansonsten kann sich hier jeder austoben. Trotzdem möchte ich nur mit den wenigsten Menschen hier zu tun haben. Jetzt frage ich Dich, ob es nicht relativ oberflächlich ist, anzunehmen, dass eine Gemeinschaft aufgegeben werden wird, da Du damit ja postulierst, dass eine da war. Desweiteren frage ich Dich, wie genau eine Beschädigung der Gemeinschaft aussehen soll und wie das dem Einzelnen schadet.

Danke für die Aufmerksamkeit,
nemesus

P.s. @Xoc:
Zitat:
Ich tu doch was. Z.B. jetzt zur Uni gehen und Roboter programmieren.


Ich dachte, Du hältst viel von Deinen Fähigkeiten. Sollte dies so sein, erkläre mir bitte, warum Dir sowenig offenbar reicht.
zanthia
unregistriert
28.04.2008 19:04 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Eastwood

Kapitalismus beginnt dort, wo die Gemeinschft aufgegeben wird, und jeder versucht für sich selbst grossmöglichen Vorteil rauszuholen.
Und solange das Individuum nicht versteht, dass er so nicht nur die Gemeinschft sondern auch sich selbst schadet, wird Kapitalismus funktionieren.


ganz grob gesagt ist das richtig. genauer gesagt ist der mehrwert das problem. der dürfte nämlich gar nicht entstehen ,sofern waren fair getauscht würden. zwischen dem tausch von waren oder dienstleistungen, die jeweils lebenszeit- und arbeitseinsatz gekostet haben, steht das geld, welches so verlockend dafür benutzt werden kann, andere um lebenszeit und arbeitskraft zu betrügen.
ein deutliches beispiel dafür sind betriebe, die immer größer werden und dann noch gleichzeitig arbeitsplätze abbauen. kapital vermehren lässt sich nur durch den mehrwert.die behauptung, dass eine firma so leistungsstark sein könnte , sich zu vergrössern , ist reine beschönigung, denn woher sollte mein "mehr" herkommen, wenn ichs nicht einem anderen abgenommen habe?
viele kleine handwerksbetriebe halten über jahrzehnte hin gerade mal sich und ihre paar mitarbeiter am leben, ohne sich auch nur eine renovierung leisten zu können, geschweige denn kapital anhäufen zu können. wer auf diese mit dem finger zeigt und als böse kapitalisten anklagt, der hat was wichtiges nicht kapiert. (so, jetzt hab ichs getan, jetzt hab ich sie verteidigt...soll ich mir schonmal meinen scheiterhaufen aufbauen, leberkrebs? du kannst ja dann zum anzünden vorbeikommen...)
Arne Kroger
unregistriert
28.04.2008 23:18 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@Gipsy:
Wenn man hier andere anmacht, muss man eben auch einstecken können, das ist nunmal so hier und das ist auch gut so.
Nur:
Zitat:

Wer mehr will, muss mehr dafür arbeiten - da bin ich ganz nemesus' Meinung. Wem der Aufwand zuviel wird und lieber alles in den Arsch geschoben bekommen möchte, der jammert natürlich, anstatt sich einfach mal mit dem zu begnügen, was er hat. Sicher, es gibt Menschen, die schwer schuften und nur armselig dafür entlohnt werden, das will ich auch gar nicht abstreiten. Aber ich habe einfach kein Verständnis für die immer gleichen Klagelieder, wie schlecht doch alles sei, oder dass sich das Leben gegen einen verschworen habe.


Hatten wir das Thema nicht schon mal mit @MAUS???


@zanthia:
Ich würde mal davon ausgehen, dass es auch rhetorische Fragen gibt, und nicht eben jede Frage auch eine sachliche Antwort haben will.
Ich halte btw vom Wirtschaftsprogramm der LINKEN nicht viel, alleine schon wegen der Forderung nach Lohnausgleich bei Arbeitszeitverkürzung. Tätig werden müsste da der Staat mit entsprechender Sozial- und Steuergesetzgebung.

Und kritisieren tue ich so kleine Krauter nicht wegen ihrer Lohnpolitik, sondern (und das geht auch eigentlich aus @Leberkrebs Beitrag hervor) weil viele meinen, sie seien Theo Albrecht persönlich. Diese kleinen Selbstständigen, die Angst vor Degradierung ihrer sozialen Stellung hatten, waren auch maßgeblich daran beteiligt, dass die Nazis es 1933 an die Macht schafften.
Es ist eben eher deren Einstellung zu kritisieren, dass die sich für was besseres halten, wenn sie mal nicht lohnabhängig sind, sondern von den Banken und den Launen der Kunden völlig abhängig sind. Wenn die dann nicht merken, dass der Fehler im System liegt, dann sind die imo zumindest als Blödmänner zu kritisieren, wie ein normaler Angestellter, der CDUCSUFDPSPDGRÜNE wählt.

@nemesus:
Das Projekt "Unity" existiert im Kapitalismus, viele können hier schreiben, weil sie eben das Geld für Strom, einen Laptop und einen Internetanschluß haben, viele andere können das nicht. Z.B. auch deshalb nicht, weil sie in einem System leben, in dem sie nicht lesen und schreiben ausreichend vermittelt bekommen haben. Insofern ist auch der Zusammenhang zwischen Unity und Kapitalismus gegeben.
Ich fände das Projekt wesentlich schöner, wenn man sich auch anders verständigen könnte als über Schrift und über Materialien, die nicht jedem zur Verfügung stehen, aber solange der Kapitalismus existiert, wird das nicht anders gehen.

Gipsy




28.04.2008 23:29 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Arne Kroger
@Gipsy:
Wenn man hier andere anmacht, muss man eben auch einstecken können, das ist nunmal so hier und das ist auch gut so.


Hab ich mich darüber beschwert? Oder rumgejammert? Nächstes Mal komm ich am besten gleich zu Onkel Arne um mich auszuheulen, weil wieder alle so böse zu mir sind...

Danke, aber das Prinzip von Ursache und Wirkung ist mir bekannt.
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Hansi
unregistriert
29.04.2008 01:27 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Jeder kann jammern, wenn er der Meinung ist, sein derzeitiger Lebensstandard sei für ihn zu wenig - weil er sich mehr vorstellen könnte. Da ist Leberkrebs ja fast schon zu bewundern, wie der mit seinen paar Kröten glücklich sein kann.

Wer mehr will, muss mehr dafür arbeiten - da bin ich ganz nemesus' Meinung. Wem der Aufwand zuviel wird und lieber alles in den Arsch geschoben bekommen möchte, der jammert natürlich, anstatt sich einfach mal mit dem zu begnügen, was er hat. Sicher, es gibt Menschen, die schwer schuften und nur armselig dafür entlohnt werden, das will ich auch gar nicht abstreiten. Aber ich habe einfach kein Verständnis für die immer gleichen Klagelieder, wie schlecht doch alles sei, oder dass sich das Leben gegen einen verschworen habe.

Ich hätte auch gern mehr Luxus und mehr Geld und was weiß ich nicht noch alles. Letztendlich bin ich mit meiner kleinen Wohnung aber zufrieden und brauche prinzipiell nicht mehr, als ich bereits habe.


Sind die Geschworenen zu einem Urteil...", "Ja, dass sind wir..."
"Und wie lautet es?"
"Hier in der Sache das trauernde Volk gegen das eine gute Leben,
entscheiden wir hiermit..."

Ist es ein bisschen bitter oder wirklich schwer?
Das Glas halbvoll oder doch halbleer?
und wen interessiert das bitte sehr?
Ich fand's auch mies.

Ein Stachel, aber nicht aus Holz
wird schließlich dann zum ganzen Stolz
aber bitte jeder nur ein Kreuz
ich fands auch doof.
Leberkrebs
unregistriert
29.04.2008 02:53 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Kebap
Is unser aller Horizont nicht völlig naturgemäß beschränkt? Ich finds wichtiger, wie man auf Infos aus anderen Horizonten reagiert. Denn seien wir mal ehrlich, die ganze Erdkugel kann man von einem einzigen Standpunkt aus unmöglich überblicken. Kein System, keine Philosophie hat absolut alles im Blick. Wer das ernsthaft glaubt, lebt noch im Mittelalter.


Und Leute wie Du predigen totale Toleranz für ALLES, verhalten sich aber asozial wenn jemand genau DIESE Meinung nicht hat. Gewöhn Dir einfach mal ab andern vorschreiben zu wollen, welche Meinungen sie zu tolerieren haben. Du bist nicht zu meiner Meinung gezwungen, also lass es bleiben mich zu anderen Meinungen zu zwingen. Genau das was Du den ganzen Tag schwafelst, kriegst Du nämlich selber nicht im Geringsten wirklich gebacken.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Leberkrebs am 29.04.2008 03:10.

Eastwood
unregistriert
29.04.2008 10:28 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

@geehrter CSU Kreistagskandidat
Für mich bestehen keine Zweifel daran, dass Sie gut erzogen sind und die Tischmanieren beherrschen, doch trotzdem tuen so einiges mit leerem Kopf und diesen Mangel kann auch die überzogene Hofflichkeit nicht konpensieren. Obwohl die CSU immer mehr finanzielle Mittel für die politische Bildung in Anpruch nimmt, Ergebnisse bleiben gleich. Da fragt man sich, ob Geld alleine, die bessre Bildung garantiert.
Werden da keine Argumentationstrainings durchgeführt? Wird nur beigebracht mit Wikipedia zu argumentieren? smilie26
Ausserdem ist an der Stelle allgemeine Kapitalismusdefinition nicht wirklich angebracht. Die Frage war wo beginnt Kapitalismus? In Gedanken, und damit es umgesetzt werden kann, müssen die Herdenmenschen gewisse Einstellungen haben, vor allen die Bereitschaft die Freundschaft, die Familie, (Dorf)gemeinschaft zu opfern um egoistische Ziele zu verwirklichen und das Geld zu vergöttern. Wenn Sie das Wort Gemeischaft hören, fällt Ihnen nicht anderes ein als internet community? Samma da schon so modern?


@Gipsy
Hättest wohl gerne mehr Luxus und mehr Geld? do habma im Forum jemenden, der dir das bieten kann.
smilie26 nicht wahr, Herr Kreistagskandidat ? smilie26 smilie26 smilie26 des passt doch zusammen.
Bei dir höre ich nur irgendwo aufgeschnappte leere Parolen, der öffenlichen Meinung. Was zeichnet wohl einen Herdenmenschen aus? smilie26

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Eastwood am 29.04.2008 10:30.

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