MAUS
Too old to die young

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"Wirtschaft und Politik an der Seite der Bundeswehr"
Celle (NRhZ/gfp.com, 5.6.) Gemeinsam mit dem Bundesverteidigungsministerium hat die Commerzbank am gestrigen Mittwoch eine Tagung zum Ausbau der Beziehungen zwischen Militär und Wirtschaft eröffnet. Beim "Celler Trialog '08" debattieren rund 100 hochrangige Vertreter von Parteien, Unternehmen und Streitkräften über deutsche Armeeeinsätze - unter dem Motto "Wirtschaft und Politik an der Seite der Bundeswehr". Mit der Veranstaltung setzt das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut seine jahrelangen Anstrengungen fort, deutsche Firmen enger an das Militär heranzuführen. Wie aus Erklärungen des Aufsichtsratsvorsitzenden der Commerzbank, Klaus-Peter Müller, hervorgeht, wird die Bundeswehr etwa zur Sicherung der Rohstoffeinfuhr der deutschen Industrie benötigt. Müller, zugleich Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken, gehört zu den aktivsten Befürwortern einer engeren Kooperation zwischen Unternehmen und Armee. Hintergrund sind auch Bestrebungen, stets neue Bereiche der Bundeswehr für privatwirtschaftliche Aktivitäten zu öffnen. Damit geraten neben den Kriegszielen auch die militärischen Handlungen selbst immer stärker in den Sog wirtschaftlicher Gewinnmaximierung: Zahl und Einfluss der Kriegsprofiteure nehmen zu. Mehr www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57260
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Blamabler Rüstungs-Spitzenplatz für Deutschland
Berlin (NRhZ/DL, 10.6.) "Bei Rüstungsausgaben und -exporten belegt Deutschland wieder einmal einen blamablen Platz in der Spitzengruppe", kommentiert Paul Schäfer neue Statistiken des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI. "Vertreter der Bundesregierung und insbesondere Außenminister Frank Walter Steinmeier betonen allenthalben, wie wichtig ihnen Abrüstung sei und sind mit wohlfeilen Forderungen an andere Staaten schnell bei der Hand", so der verteidigungspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter. "Dass der eigene Rüstungshaushalt jedoch weltweit zu den höchsten zählt und dass ihre Politik es Deutschland ermöglicht hat, zum drittgrößten Waffenexporteur aufzusteigen, wird dabei gern verschwiegen." Die abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion, Inge Höger, ergänzt: "Es gibt keine Alternative zu massiven und unverzüglichen Abrüstungsschritten. Wir müssen damit in Deutschland und der Europäischen Union beginnen. Nur so kann glaubwürdiger Druck für die Abrüstung anderer Militärmächte erzeugt werden.“ DIE LINKE. fordert die Bundesregierung auf, Abschied zu nehmen von Strategien militärischer Stärke und globaler Intervention und für einen Stopp deutscher Rüstungsexporte und für eine drastische Kürzung der Rüstungsausgaben.
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HOFFNUNG IST DER IRRSINNIGE GLAUBE AN DAS UNMÖGLICHE
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Leberkrebs unregistriert
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Wie schon im dreißigjährigen Krieg gehabt... Krieg ist eben ein Geldgeschäft. Wallenstein oder Mansfeld waren zB eigentlich militarisierte Kaufleute. Da wurden paar tausend arme Schweine aus der Gosse und aus Hafenspelunken geholt, eine Hellebarde in die Hand gedrückt. Schwupps hatte man die nächste Armee zusammen.
Opfer waren 30 Jahre lang Bauern und Stadtbürger durch andauernde Plünderungen (Fourage machen) und andauernde Massenvergewaltigung.
Aber unsere Gesellschaft ist nunmal ganz heiss darauf, in diese goldenen Zeiten zurückzukehren. Quot erat demonstrandum!
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