Leberkrebs unregistriert
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Es ist Blödsinn zu glauben, daß pure Gedankenwelt die Realität total ersetzen könte. Nochmehr Blödsinn, das die Realität dadurch uninteressant wird.
Beispiel: Ich bilde mir fleissig ein das der Rest des Universum mit Milliarden Sonnensystemen total mir gehört. Nur die Erde gehört mir nicht. Hey, morgen bedrohe ich Bush mit meinen Sternenzerstörern...
DAS IST BLÖDSINN! Man kann sich auch Geldknappheit nicht wegträumen, oder Hunger, oder Obdachlosigkeit, oder Krankheiten, oder oder... Wer sowas ernsthaft wil, wird bestenfalls zuerst Drogenabhängiger und spürt nach einer kurzen Total-Entrückung dann die Realität umso grausamer.
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Tja, Dian, dann musst du wohl Go spielen um deine seelisches Gleichgewicht wieder ins Lot zu bringen
Und neunter Dan werden.
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"Do you believe in free will?" "I have no choice."
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Arne Kroger unregistriert
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Ich begnüge mich damit, dass ich denke, dass, wenn jeder nur an sich denken würde, doch eigentlich an alle gedacht wäre.
Allerdings sollte man dann auch etwas unkritischer mit evtl. notwendiger Gewalt und ähnlichem umgehen, dann kann das klappen.
Und dazu habe ich noch ein paar Jährchen auf Erden Zeit, dass den Leuten zu verklickern.
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Hansi unregistriert
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Nuja @Dian, ich weiß genau und kann bestens nachvollziehen, was du mit dem letzten Posting sagen wolltest, schließlich krieg ich ja auch ab und an solche Rappel. Nur: (Ok, jetzt kommts, festhalten und anschnallen, diesen Satz hört er vllt nie wieder von mir
) muss ich in diesem Fall @Bronstein Recht geben. Man kann sich viel zusammenträumen und das ist auch gut so, damit man die restliche Hoffnung nicht ganz verliert, nur letztlich bleiben das halt dann doch "nur" Träume und wenn ich die Augen wieder öffne schwimme ich wieder in der selben Scheiße. Warum sollte man also nicht versuchen seine Träume in die Realität zu übertragen? Ich mein klar, so bunt und wunderschön und makellos wie in meinem Träumen werd ich es vllt nie hinbekommen, aber selbst wenn ich es zu kleinen Teilen schaffe, dann ist das immer noch besser als gar nix und das stagnieren der Realität. Versuch doch mal deine Träume als Ideen zu sehen, anstatt eben nur als Fiktion. Hol dir dort die Anregungen und versuch sie in die Tat um zu setzen. Und selbst wenn das nicht klappen sollte, kannst du wenigstens sagen, dass du es versucht hast und schlimmer kann dadurch ja nix mehr werden, max. bleibt dann trotzdem alles so wie es ist.
Und natürlich gehen mir die Gewalt, der Hunger und das Leid auf dieser Welt genauso gegen den Strich wie dir. Aber ich alleine kann daran nix ändern. Ich kann lediglich versuchen das Beste aus meinem Leben herraus zu holen und eben meine Träume zu verwirklichen. Natürlich sollte man dabei nie vergessen, dass es Menschen gibt denen es verdammt dreckig geht. Aber ich findes es auch nicht gut, wenn du sagst nur weil es anderen noch beschissener geht als mir, darf es mir auch nicht gut gehen. Ich meine, in aller erster Linie lebst du erstmal für dich und für niemand anderen sonst. Damit bist du erstmal ganz alleine der wichtigste Mensch in deinem Leben. Und ich glaube wenn man das verstanden hat und dabei kein egoistisches Arschloch geworden ist und das anderen Menschen vorlebt damit auch sie das verstehen, dann hat man schon ne ganze Menge für die Menschen getan. Denn immerhin entsteht Leid und Unterdrückung ja darin, dass man dem Unterdrückten immer wieder eintrichtert, dass er nix wert sei und er nix besseres verdient hätte, als das was er eben hat.
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M.F unregistriert
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| Zitat: |
Original von dian
Hat zufällig jemand von euch die Handynummer vom Dalai Lama? |
probier mal 91 1892 221343
Kontakt: http://www.dalailama.com/page.67.htm
Naja Bronstein und Hansi haben es eigentlich schon gesagt, deshalb nur nochmal kurz:
Man Dian ich sag dir doch, geh mal raus!
Erlebe mal das wirkliche Leben.
Ob man was etwas nur in Gedanken macht, oder in echt ist ein extrem großer Unterschied!
Man kann etwas bis ins kleinste Detail durchplanen, die Realität sieht ganz anders aus.
Etwas real erleben ist wesentlich geiler als nur in deinem Kopf.
Natürlich gibt es auch Leid, aber würdest du in einer perfekten Welt leben wollen?
Irgendwann würde das langweilen.
Natürlich will ich das Leid auf der Welt nicht beschönigen oder so, aber trotzdem hat die Welt auch gute Seiten.
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Arne Kroger unregistriert
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Ich entnehme dem Artikel nur, dass selbst die USA eine wesentlich menschenfreundlicherer Politik machen als die BRD.
Mich wundert das nicht.
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Arne, wenn Du nicht wärst -- könnte ich meine Beiträge nicht mehr vervollständigen, weil ich fast immer die Hälfte vergesse.
Deine Interpretation ist schon originell. Gemeint war es ja eher so, daß wir in den üblichen ökonomischen Kategorien so schlecht nicht sind, wie es von den notorischen Dauer-Reform-Mahnern aus der Wirtschaftslobby oft hingestellt wird; so viel nationales Einigkeitsgefühl sei einem doch auch mal gegönnt. Gut, in dem Artikel kommt es so rüber, als ob es positiv wäre, daß die Löhne niedriger liegen als 1991 (!) und mehr Druck auf Arbeitslose ausgeübt wird als anderswo. Aber immerhin wird das mal ausgesprochen. Es geht unten übrigens noch weiter auf nicht weniger gut geschriebenen Seite 2.
Jedenfalls steht das stellvertretend dafür, daß der Neoliberalismus auf dem absteigenden Ast ist - es gab noch so viele andere Artikel der FTD, die das besser belegen, nicht nur von Fricke.
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Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
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Hansi unregistriert
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| Zitat: |
| Ich entnehme dem Artikel nur, dass selbst die USA eine wesentlich menschenfreundlicherer Politik machen als die BRD. |
Was natürlich auch Kappes ist. In Amerika gibts wohl auch (und eigentlich noch viel größere) Armut und die Menschen werden auch von vorne bis hinten belogen und beschissen und freuen sich dann auch noch darüber und jubeln ihren Präsidenten mit Fahnen und Banderolen zu, so dass man denkt man sei auf einem Popkonzert. Money makes the world go round. Hier genauso wie in den USA und noch vielen anderen Ländern dieser Erde.
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| Was natürlich auch Kappes ist. In Amerika gibts wohl auch (und eigentlich noch viel größere) Armut und die Menschen werden auch von vorne bis hinten belogen und beschissen und freuen sich dann auch noch darüber und jubeln ihren Präsidenten mit Fahnen und Banderolen zu, so dass man denkt man sei auf einem Popkonzert. Money makes the world go round. Hier genauso wie in den USA und noch vielen anderen Ländern dieser Erde. |
Zum Beispiel das total menschenunwürdige und im wahrsten Sinne des Wortes kranke Gesundheitsystem bei denen. Wirst du dort ernsthaft krank, hast du ein echtes Problem. Aber so mancher in Deutschland hätte am liebsten ähnliche Verhältnisse, wie einige Herren von der FDP sich das vorstellen.
Die Arbeit ist etwas Unnatürliches. Die Faulheit allein ist göttlich.
Anatole France
16.04.1844 - 12.10.1924
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"This doesn´t happen to fucking synthesizers." (Midge Ure beim Konzert in Augsburg am 16.10.05 nachdem ihm eine Gitarrensaite gerissen ist).
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Hansi unregistriert
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Was jetzt natürlich auch nicht heißt, dass unser Gesundheitssystem erste Sahne ist, aber wir sind auf dem besten Wege ein so tolles wie in den USA zu bekommen.
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Arne Kroger unregistriert
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Danke für die Klarstellung, @Hansi.
Mich würde aber jetzt doch mal interessieren, woher Ihr diese bedeutenden Kenntnisse über das Gesundheitssystem in den USA habt.
Das wir ja so toll in unserem Gesundheitssystem versorgt sind, ist ja allgemeine kapitalistische Propaganda. Das englische staatliche ist ja auch angeblich viel schlechter, wie uns die BLÖD immer wieder klar machen wollte. Das gleiche haben btw früher Menschen aus der guten alten DDR gesagt, wenn man sie auf unser System ansprach, die meinten auch, wenn wir in der BRD krank werden, stände sofort unser Tod vor der Türe. Schön, dass das jetzt wieder auftaucht und diesmal mit den USA.
Also, @Hansi und @Karim, erklärt mir doch mal das US-Gesundheitssystem:
Und insbesondere, wieso so ein ganz, ganz böses Gesundheitssystem prozentual das doppelte vom BSP verschlingt wie unseres. Und wenn ich mir dann angucke, dass die Lebenserwartung in den USA nur um 1,3 Jahre niedriger ist als wie bei uns (BRD: 78,4; USA: 77,1, btw: in Dänemark werden die Menschen auch nur 77,1 Jahre. Schreckliches Gesundheitssystem bestimmt in Dänemark!
), kann ich das auch nicht so ganz von alleine nachvollziehen.
Das ist ungefähr der Unterschied, den die BRD zu Italien und der Schweiz hat. Ob die Italiener auch die ganze Zeit die Propaganda verbreiten, dass wir ein so miserables Gesundheitssystem haben, dass wir kurz vorm Sterben sind bei einer ernsthaften Erkrankung???
Evtl. sind ja Menschen hier, die das italienische oder schweizerische Gesundheitssystem kennen und uns dazu mal was erzählen können.
Und, @Hansi, natürlich:
| Zitat: |
In Amerika gibts wohl auch (und eigentlich noch viel größere) Armut und die Menschen werden auch von vorne bis hinten belogen und beschissen und freuen sich dann auch noch darüber und jubeln ihren Präsidenten mit Fahnen und Banderolen zu, so dass man denkt man sei auf einem Popkonzert. |
Ganz anders hier ja, wo wir nur ehrliche und wahre Sachen von unserer politischen Schicht serviert bekommen, wir wissen ja dank BILD Gott sei Dank alles.
Und jetzt mal zu der viel größeren Armut in den USA als wie bei uns:
Armutsquote USA: 12,6% lt. NZZ vom 30.08.06. In der BRD ist sie bei 15,3 % lt Armutsbericht der Bundesregierung.
Tut mir leid, wenn ich mit evtl. Vorurteilen aufräumen muss, in denen man es sich doch so schön gemütlich gemacht hat, weil man mal mit der reaktionären Masse einer Meinung sein kann, die ja weiß, dass in Deutschland alles toller und besser ist als wie in den USA, aber genau das beschreibt der Artikel von @Lovecraft da. Die USA sind in ihrer Sozialpolitik mittlerweile der BRD überlegen. Ob man es wahrhaben will oder nicht.
Das nicht mal die Unityleute mal sich ein paar Quellen raussuchen, bevor sie BLÖDzeitungsgequatsche nachlabern, ärgert mich schon etwas.
Und die USA sind deshalb kein Vorbild, denke ich, aber ich war auch noch nie da und muss da auch nicht hin, aber, wenn die USA mittlerweile einen wirtschaftlichen Kurs fahren, der den Menschen besser tut als der Kurs, den eine SPDCDUCSU-Regierung fährt, sollte das evtl. mal zu denken geben.
(Und @Lovecraft, ich habe auch die zweite Seite gelesen, aber meine dennoch, dass man das auch alles andere als freundlich interpretieren kann für die BRD. Die BRD ist der letzte Scheißladen zur Zeit. Hätten wir die Wahl Steinmeyer/Merkel/Bush wäre tatsächlich letzterer noch die beste Wahl für uns. Und das sollte ausschließlich als Beschreibung von solchen Hackfressen wie Merkel und Steinmeyer gedacht sein, nicht als Lob für Bush.)
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dian unregistriert
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@ M.F.:
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| Ob man was etwas nur in Gedanken macht, oder in echt ist ein extrem großer Unterschied! |
Leute, wenn ihr so denkt, ist das lediglich ein Zeichen für mich, dass ihr zu wenig Fantasie habt!
Hängt natürlich auch davon ab, wie man "echt" definiert...
In wie fern ist es echter, im realen Leben einen hohen Berg zu erklimmen, als in einem Videospiel nach langem Kampf einen fiesen Endgegner zu bezwingen?
Beides strengt an, beides setzt Adrenalin frei und liefert einem am Ende ein gewisses Erfolgserlebnis.
Beides kann ich sehen und hören... Ok, im echten Leben habe ich noch ein paar Sinne mehr zur Verfügung, um irgendwelche Reize wahrzunehmen, aber im Prinzip ist es genau das selbe.
Mit einem entscheidenden Unterschied: Verliere ich in einem Spiel, ist das vielleicht nervig und anstrengend, wieder zu der selben Stelle hinzukommen und es noch einmal zu versuchen... aber ich habe wenigstens jederzeit die Möglichkeit dazu.
Verliere ich im echten Leben, verliere ich hingegen sehr schnell ALLES. Auch die Möglichkeit, weitere Videospiele zu spielen. Ich kann in der Realität jederzeit ALLES verlieren, aber nie ALLES gewinnen.
Das ist, wie wenn man an einer Lotterie teilnimmt. Zu gewinnen gibt es 200 Euro, aber wenn man eine Niete zieht, wird man zum Tode verurteilt.
Da ist für mich einfach kein Anreiz da. So nötig habe ich die 200 Euro nicht.
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Hansi unregistriert
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Danke @atreju, dass du mir die Sucherei erspart hast
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@Arne: So langsam regt mich dein antideutsches Gequatsche son bisschen auf. Was jetzt nicht heißen soll das ich Deutschland gaaaaaaanz toll finde, das leibhaftige personifizierte Böse ist es aber auch nicht, denn wie alles im Leben hat es Vor- und Nachteile gegenüber anderen Ländern. Und die USA haben wohl wenigstens genauso viel Dreck am stecken wie Deutschland, wenn nicht sogar mehr. Sogar eine sehr blutige Geschichte teilt man sich.
Und mindestens genauso regt mich gerade auf, dass du fast schon im @Bronstein-Stil alles und jeden was es auch nur wagt dir zu widersprechen als Bildzeitungsleser betitelst. Ich hab mir (bis auf vor ein paar Tagen) noch nie in meinem Leben eine Bildzeitung gekauft und vor ein paar Tagen wars ja auch nur weil mich die Überschrift so aufgeregt hat, dass ich den restlichen Schundartikel auch lesen wollte, aber es war wohl auch das erste und einzige mal.
Und @Armutsvergleich: 3 % sind natürlich ein gigantischer Untschied, noch dazu von zwei verschiedenen Stellen ausgerechnet, die auch nicht unbedingt Recht haben müssen. Fakt ist: In Amerika gibt es tatsächlich gegenüber Deutschland wirkliche echte Ghettos (btw hab ich die schon mit eigenen Augen gesehen auch wenn ich mich nicht mehr ganz so erinnere, weil ich da erst 6 Jahre alt war und mit meinen Eltern in Florida). Das US-Sozialsystem ist unter aller Sau, genauso wie das dortige Rentensystem (das existiert erst gar nicht). Deutschland ist zwar im Moment auf dem besten Wege ein vergleichbares System dem amerikanischen gegenüber zu entwickeln (und daher versteh ich auch deinen Hass gegenüber Deutschland), erreicht haben wir es aber noch nicht ganz (daher versteh ich nicht deine Akzeptanz dem amerikanischen System gegenüber).
Und ausserdem hab ich nie behauptet, dass in Deutschland *alles* besser sei als in Amerika, Fakt ist aber, dass auch eben nicht *alles* schlechter ist als dort, wie du das hier gerne darstellst. Wenn ich zwischen beiden Nationen wählen müsste, würd ich mich aber dennoch auf alle Fälle für Deutschland entscheiden und wenn man mir noch ne dritte Alternative lassen würde, dann wär ich am glücklichsten damit.
@Dian: Mh, also den Zusammenhang zur Fantasie versteh ich jetzt nicht ganz. Im Prinzip ist es doch so, dass man in der Fantasie Dinge ausbrütet, die man dann am liebsten auch im Leben hätte (also zumindest ist das bei mir so). Es genügt mir irgendwie nie die Dinge nur in meinem Kopf durch zu spielen, ich will MEHR
. Das mit dem Videospiel ist auch ein gutes Beispiel, aber bei mir ist das genau anders herum. Wenn ich weiß, dass wenn ich in dem Spiel verliere einfach neu anfangen kann, dann fehlt ja jeglicher Reiz. Richtig spannend wirds doch erst, wenn man was riskiert und weiß, dass es kein Zurück mehr gibt. Man gewinnt oder verliert, dass is ja das schöne am Leben. Und wenn man dann gewinnt, dann sind die Erfolgserlebnisse ja gleich um ein vielfaches geiler, als wenn ich mich nur freue und danach die Konsole ausschalte und das wars.
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M.F unregistriert
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Original von dian
Leute, wenn ihr so denkt, ist das lediglich ein Zeichen für mich, dass ihr zu wenig Fantasie habt!
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Dass du das ernsthaft glauben kannst...
Zum glück hat mir Hansi mal wieder etwas Arbeit abgenommen.
Also erstmal kannst du in der Realität ALLES gewinnen.
Manches ist vielleicht so unwahrscheinlich, dass es unmöglich erscheint, trotzdem ist es möglich!
Du bist nur an die Naturgesetze gebunden und hast somit viel mehr Möglichkeiten, als in jedem bisher erscheinen Videospiel.
Das bisschen Adrenalin was man bei nem Videospiel hat, ist geradezu lächerlich zu dem was man wirklich erleben kann.
Ich habe doch gesagt, du solltest mal rausgehen, mal testen wie die echte Welt schmeckt, dann bin ich mal gespant ob du das gleiche drüber schreibst.
Natürlich sind viele Menschen überfordert mit den vielen Möglichkeiten, die das Leben bietet. Deshalb bauen sie sich ja auch Käfige oder lassen sich freiwillig reinstecken.
Warum hast du Angst ALLES zu verlieren, wenn es doch nichts zu verlieren gibt, wenn die ganze Welt nur eine Illusion ist?
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Arne Kroger unregistriert
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Oh, @Dian:
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Das ist, wie wenn man an einer Lotterie teilnimmt. Zu gewinnen gibt es 200 Euro, aber wenn man eine Niete zieht, wird man zum Tode verurteilt.
Da ist für mich einfach kein Anreiz da. So nötig habe ich die 200 Euro nicht. |
Höre ich da so etwas wie Sicherheitsdenken raus???
Es sind schon Leute für weniger als 200 € gestorben, also warum soll man das Spiel nicht aufnehmen?
Okay, mag für jemanden, der 45 ist, etwas weniger gewagt zu sein als für etwas jüngere Menschen, aber gerade die sagen hier auch was anderes. Die Frage sollte wirklich lauten: Was habe ich den zu verlieren?
So, und jetzt mal wieder zu der "Ich bin Deutschland"-Kampagne:
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Original von atreju
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Süddeutsche Zeitung
Nur US-Bürgern über 65 Jahren sind über den Staat versichert. Menschen mit extrem niedrigem beziehungsweise keinem Einkommen übernimmt der Staat nur in medizinischen Notfällen die Kosten einer Behandlung. Reguläre medizinische Betreuung müssen sie komplett selbst finanzieren. |
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In der BRD ist niemand durch den Staat versichert, nur Beamte und manche Angestellte des öffentlichen Dienstes erhalten Beihilfen, das sind aber mehr Sachen, die mit Betriebskrankenkassen oder Zusatzversicherungen vergleichbar sind.
Ansonsten besteht eine Pflichtversicherung in gesetzlichen Krankenkassen, die so aufgebaut ist, dass Gutverdiener wenig zahlen müssen, weil sie sich privat versichern können und die Ärmeren viel zahlen müssen, weil sie für alle einstehen müssen.
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Ja, und Notfall bedeutet numal kurz vor dem Tod. Alles andere wie höllische Schmerzen etc. kann da nicht beachtet werden.
Und so muss man sich auch öfter die Frage stellen "früh sterben oder ein auf ewige verschuldetes Leben?" |
Wieso heißt "Notfall" kurz vorm Sterben? Habe ich keine Hinweise zu gefunden, das interpretierst Du so, ist aber in den Bundesstaaten der USA nicht so geregelt.
Ich weiß nicht, wie das in Österreich ist, aber in der BRD sind Schmerzmittel grundsätzlich selber zu zahlen. Die darf Dir kein Arzt mehr verschreiben, also musst Du sie selber kaufen. Bei höllischen Schmerzen kannst Du auch an denen gerne in der BRD krepieren, niemand wird Dir ein Schmerzmittel verschreiben.
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| Zitat: |
Süddeutsche Zeitung
Insgesamt 40 Millionen US-Bürger haben keine Krankenversicherung. Schätzungsweise noch einmal so viele sind unterversichert, da sie sich die hohen Beiträge für einen umfassenden Schutz nicht leisten können.
Da der Staat nur in Notfällen die Behandlungskosten nicht-versicherter US-Bürger übernimmt, sterben überproportional viele Amerikaner an eigentlich beherrschbaren Infektionskrankheiten wie der Lungenentzündung. |
http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/189/9180/ |
Im Gegensatz zu den Menschen hier in der BRD, die keine gesetzliche haben. Hier darf niemand sagen, dass er nicht krankenversichert sein will, @Hansi kann sich nämlich jetzt darauf einrichten, bis zu seinem Lebensende verschuldet zu sein, weil er zwangsversichert war in einer Zeit, in der es ihm ziemlich egal war, ob er das ist oder nicht. Okay, gut, aber, wenn das so wichtig ist, wenn man zwischen 77,1 Jahren und 78,4 nicht stirbt, sondern noch ein bisschen als Finanzierungsmöglichkeit für Ärzte und Pflegeheime dahinvegetiert, will ich nix gesagt haben.
Und jetzt zum nächsten:
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Original von Hansi
Danke @atreju, dass du mir die Sucherei erspart hast
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Nee, hat @atreju leider nicht. Denn ich hab' mal gegoogelt, wer das denn ist, der den Artikel geschrieben hat, da steht ein gewisser Ingo Butters als Autor. Und da, wenn man in einem Staat, in dem man ja nie verarscht wird und nur die Wahrheit geschrieben wird, lebt, weiß man auch, dass solche Artikel meistens geschrieben werden von den Interessenvertretern und nicht von den unabhängigen Journalisten. Ich habe zu dem Herrn nur einige Einträge bei Google gefunden, einige Bücher über Karriere und dann das hier. So häufig kommt mir der Name gar nicht vor, als dass es da so viele von geben kann. Und das deutsche Ärzte natürlich wie die Made im Speck leben bei den gesetzlichen Krankenkassen, muss ich ja nun auch nicht noch erläutern.
| Zitat: |
@Arne: So langsam regt mich dein antideutsches Gequatsche son bisschen auf. Was jetzt nicht heißen soll das ich Deutschland gaaaaaaanz toll finde, das leibhaftige personifizierte Böse ist es aber auch nicht, denn wie alles im Leben hat es Vor- und Nachteile gegenüber anderen Ländern. Und die USA haben wohl wenigstens genauso viel Dreck am stecken wie Deutschland, wenn nicht sogar mehr. Sogar eine sehr blutige Geschichte teilt man sich. |
Ja sicher, auch Deutsche sind schon in die USA ausgewandert, solche Menschen wie Kissinger, der jeden Krieg dort inszeniert hat und Pinochet einsetze und Allende umbringen ließ. Aber ich weiß jetzt gerade nicht, wann die USA im letzten Jahrhundert 6 Mio. Menschen aufgrund ihrer Abstammung haben umbringen lassen. Wäre dankbar für einen Hinweis.
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Und @Armutsvergleich: 3 % sind natürlich ein gigantischer Untschied, noch dazu von zwei verschiedenen Stellen ausgerechnet, die auch nicht unbedingt Recht haben müssen. |
Gerade eben war es noch "viel größer". Die Berechnung der Armutsgrenze ist in allen OECD-Staaten einheitlich. Da kann man nix manipulieren.
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Fakt ist: In Amerika gibt es tatsächlich gegenüber Deutschland wirkliche echte Ghettos (btw hab ich die schon mit eigenen Augen gesehen auch wenn ich mich nicht mehr ganz so erinnere, weil ich da erst 6 Jahre alt war und mit meinen Eltern in Florida). |
Naja, ich bin nicht so ein USA-Fan, als dass ich vor hätte, das Land jemals zu betreten. Aber ich war mal vor 33 Jahren in Griechenland, damals war das eine Militärdiktatur, muss das jetzt auch noch eine sein???
| Zitat: |
Das US-Sozialsystem ist unter aller Sau, genauso wie das dortige Rentensystem (das existiert erst gar nicht). |
Sagt jemand, der immer wieder stolz darauf verweist, dass er gar nicht rentenversichert ist im SSK!
Ja, was denn jetzt, muss doch dann toll sein in den USA, wenn dort alle so leben können wie Du?
| Zitat: |
Deutschland ist zwar im Moment auf dem besten Wege ein vergleichbares System dem amerikanischen gegenüber zu entwickeln (und daher versteh ich auch deinen Hass gegenüber Deutschland), erreicht haben wir es aber noch nicht ganz (daher versteh ich nicht deine Akzeptanz dem amerikanischen System gegenüber). |
Ja, dann erläutere doch mal das, was in dem Artikel der Financial Times steht, den @Lovecraft gepostet hat, aus Deiner Sicht.
Wie interpretierst Du das denn, dass die USA jetzt eine andere Wirtschaftspolitik einschlagen und Deutschland nach wie vor weiter auf Export und völligen Neoliberalismus macht, den selbst ein George W. Bush nicht mehr aufrechterhalten kann.
Es geht um die Tendenz!
Die USA haben durch den Immobilienpreiscrash den drohenden Zusammenbruch ihres Mittelstandes erlebt, wenn die jetzt nicht ihre Staatsquote erhöht hätten, dann wäre da wirklich die Post abgegangen. Dass die das machen, weil die USA mehr sozialistische Positionen in ihre Wirtschaftspolitik einbringen will, behaupte ich ja nicht, aber die sind wenigstens schon ansatzweise so weit, zu erkennen, dass das so nicht mehr weiter geht. Soweit sind die meisten Deutschen noch lange nicht.
Natürlich ist das auch nur ein Handeln, damit das kapitalistische System da überlebt, aber evtl. überlebt es ja in Deutschland nicht, wenn die so weiter machen wie bisher.
Und es ist einfach ein Zeichen von Inflexibilität und Sturheit, wenn man an Feindbildern (oder einfach an Fakten) festhält, die schon lange nicht mehr aktuell sind.
Und das regt mich auf. Ich habe auch erst nach dem Artikel von @Lovecraft mir das mal genauer angeschaut, was gerade in den USA abgeht (wie gesagt, ich bin nicht so ein USA-Fan, als dass ich dahin mal müsste).
Ist doch völlig kindisch, dann irgendwelche Erinnerungen von vor 15 Jahren rauszukramen, wo es noch "echte Ghettos" gab (Wie sehen eigentlich "gefälschte Ghettos" aus?
Wie das Warschauer???). Wenn sich da gerade ein bisschen mal ändert, was unsere Regierung nicht hinbekommt und man das auch noch ignoriert, dann haben die Typen in Deutschland eben leichtes Spiel, die ihre Politik mit Hass und Rassismus und Nationalismus machen wollen und hier ein kleines China errichten wollen.
Was vor 16 Jahren stimmte, stimmt jetzt evtl. nicht mehr. Sollten gerade Deutsche wissen, dass sich Eigenschaften, die man bestimmten Nationen zuschreibt, auch mal ändern können. (Auch Ostdeutsche!)
(Und natürlich auch Österreicher!
)
Und, @M.F., fällt mir gerade noch ein. Ich finde Spiele btw ganz interessant, wo man gar nix gewinnen kann außer Erfahrungen und die gewinnt man immer. Und vor allen Dingen Abwechslung von der Langeweile.
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Hansi unregistriert
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Öhm @Arne, dein letzter Beitrag erinnert mich hier gerade sehr stark an einen von @Kebap. Einfach aus dem Grund weil er viel wirres Gequassel enthält und den Leser wohl auch verwirren soll, wohl aber wenig stichhaltige und zum Thema passende Argumente aufweist
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| Zitat: |
In der BRD ist niemand durch den Staat versichert, nur Beamte und manche Angestellte des öffentlichen Dienstes erhalten Beihilfen, das sind aber mehr Sachen, die mit Betriebskrankenkassen oder Zusatzversicherungen vergleichbar sind.
Ansonsten besteht eine Pflichtversicherung in gesetzlichen Krankenkassen, die so aufgebaut ist, dass Gutverdiener wenig zahlen müssen, weil sie sich privat versichern können und die Ärmeren viel zahlen müssen, weil sie für alle einstehen müssen. |
Und was ist mit Hartz 4 Empfängern? Bekommen die keine Krankenversicherung gezahlt? Also als ich damals noch Hartz bekam wurde mir die gezahlt und Alg2 ist meines Wissens nach staatliches Geld. Ansonsten zahlt die Krankenversicherung ja zu Teilen mein Arbeitgeber und der Rest geht von meinem Brutto ab. Lediglich bei Landstreichern und Tagedieben wie mir is das ne Ausnahme. Die müssten die eigentlich alleine zahlen, wenn sie sich nich gerade wie ich standhaft verweigern (und danach wieder sowas ähnliches wie nen Arbeitgeber haben der das eben zahlt). Und in den USA gibt es diese Pflichtversicherung für jeden Bürger nicht. Was Vor- und Nachteile hat. Der Vorteil ist, dass Leute die schlichtweg keine Kohle dafür haben, sich einfach keine Krankenkasse leisten und hoffen das sie nicht schwer krank werden. Der Nachteil ist, sie sind eben nicht versichert und wenn ihnen mal was passiert haben sie automatisch horrende Schulden am Hals.
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Wieso heißt "Notfall" kurz vorm Sterben? Habe ich keine Hinweise zu gefunden, das interpretierst Du so, ist aber in den Bundesstaaten der USA nicht so geregelt.
Ich weiß nicht, wie das in Österreich ist, aber in der BRD sind Schmerzmittel grundsätzlich selber zu zahlen. Die darf Dir kein Arzt mehr verschreiben, also musst Du sie selber kaufen. Bei höllischen Schmerzen kannst Du auch an denen gerne in der BRD krepieren, niemand wird Dir ein Schmerzmittel verschreiben. |
Nein das interpretiert er nicht. Ich hab mal einen Bericht gesehen wo sich ein Amerikaner mit soner Nagelpistole einen Nagel genau zwischen die Augen in die Stirn gejagt hat. Irgendwie ging das aber so schnell und der Typ hats nicht gemerkt und beklagte sich erst nach ein paar Tagen über starke Kopfschmerzen bis er schließlich ins Krankenhaus ging, geröngt wurde und man den Nagel da stecken so. Wäre er ein paar Millimeter tiefer eingedrungen wäre der Mann tot gewesen. Krankenversichert war er nicht und da er nur Kopfschmerzen hatte der Nagel aber logischer Weise trotzdem raus operiert werden musste, durfte er die Rechnung dafür alleine zahlen. Und das dir hier kein Arzt Schmerzmittel verschreibt, dass glaub ich dir auch nicht. Vllt täusch ich mich, aber was sagt denn @MAUS dazu? Sie hat ja reichlich Erfahrung damit. Also es meines Wissens schon richtig, dass man da immer mehr dazu bezahlen muss, aber alles eigenständig zahlen?!?
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| Im Gegensatz zu den Menschen hier in der BRD, die keine gesetzliche haben. Hier darf niemand sagen, dass er nicht krankenversichert sein will, @Hansi kann sich nämlich jetzt darauf einrichten, bis zu seinem Lebensende verschuldet zu sein, weil er zwangsversichert war in einer Zeit, in der es ihm ziemlich egal war, ob er das ist oder nicht. Okay, gut, aber, wenn das so wichtig ist, wenn man zwischen 77,1 Jahren und 78,4 nicht stirbt, sondern noch ein bisschen als Finanzierungsmöglichkeit für Ärzte und Pflegeheime dahinvegetiert, will ich nix gesagt haben. |
Was ich hier darf oder nicht ist mir doch scheißegal. So einfach is das. Das spart Nerven und lästige Hasstiraden auf den ach so bösen Staat. Wenn ich bei sowas einfach sage, dass die sich ihre Kohle in die Haare schmieren können, dann sollen die doch kommen und versuchen mich mit Watte zu bewerfen bis ich blute, oder so. Und wie alt ein Mensch in seinem Leben werden möchte, dass lass doch bitte ihn alleine entscheiden.
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| Nee, hat @atreju leider nicht. Denn ich hab' mal gegoogelt, wer das denn ist, der den Artikel geschrieben hat, da steht ein gewisser Ingo Butters als Autor. Und da, wenn man in einem Staat, in dem man ja nie verarscht wird und nur die Wahrheit geschrieben wird, lebt, weiß man auch, dass solche Artikel meistens geschrieben werden von den Interessenvertretern und nicht von den unabhängigen Journalisten. Ich habe zu dem Herrn nur einige Einträge bei Google gefunden, einige Bücher über Karriere und dann das hier. So häufig kommt mir der Name gar nicht vor, als dass es da so viele von geben kann. Und das deutsche Ärzte natürlich wie die Made im Speck leben bei den gesetzlichen Krankenkassen, muss ich ja nun auch nicht noch erläutern. |
Oh nein wie schrecklich, dass hat tatsächlich ein Arzt geschrieben, der sich im Bereich der Medizin auch noch auskennt. Und was willst du mir jetzt damit sagen? Das sich deutsche Ärzte gern über das amerikanische Gesundheitssystem beklagen? Schrecklich, ich weiß nicht ob ich mit dieser Wahrheit leben kann
. Nee jetzt mal ernsthaft. Welchen persönlichen Vorteil hätte der Typ wenn er das Gesundheitssystem der USA anklagt? Oder ist er Teil einer großen antiamerikanischen Verschwörung und Mitglied eines deutschen Naziordens der die Weltherrschaft an sich reißen möchte?
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| Ja sicher, auch Deutsche sind schon in die USA ausgewandert, solche Menschen wie Kissinger, der jeden Krieg dort inszeniert hat und Pinochet einsetze und Allende umbringen ließ. Aber ich weiß jetzt gerade nicht, wann die USA im letzten Jahrhundert 6 Mio. Menschen aufgrund ihrer Abstammung haben umbringen lassen. Wäre dankbar für einen Hinweis. |
Ah verstehe, das ist der zweite Plan der bösen deutschen Nazi-Sekte. Sie untermauern die USA (sprich sie ziehen dahin) (was imo auch nix aussergewöhnliches is, da die USA ja komplett aus Einwanderern bestehen) um dort Krieg anzufangen und es der US-Regierung in die Schuhe zu schieben. Wie hinterhältig die doch sind. Und die USA verschoben ihr grandioses Gemetzel halt um ein paar Jahrzehnte vor den Deutschen. Aber blutig und Faschistisch ist die Geschichte der Amis auch. Immerhin wurde damals der Großteil der amerikanischen Ureinwohner abgemetzelt und man hat ihnen ihr Land geklaut. Dann gabs (und gibts) da schon seit jeher Rassentrennung in Weiße und Schwarze Bevölkerung und den Bürgerkrieg sollten wir auch nicht vergessen, sowie die lange Zeit legale Sklavenhaltung. Sympathische Historie, oder?!?
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| Gerade eben war es noch "viel größer". Die Berechnung der Armutsgrenze ist in allen OECD-Staaten einheitlich. Da kann man nix manipulieren. |
Trotzdem sind das lediglich irgendwelche mathematischen Zahlenspielerein auf dem Papier, Statistik halt. Das sich die von der Realität oft gravierend unterscheidet ist eigentlich auch nix neues.
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| Naja, ich bin nicht so ein USA-Fan, als dass ich vor hätte, das Land jemals zu betreten. Aber ich war mal vor 33 Jahren in Griechenland, damals war das eine Militärdiktatur, muss das jetzt auch noch eine sein??? |
Und was hat das jetzt mit Griechenland zu tun? Deutschland war auch mal ne Diktatur und ist es heute auch nicht mehr. Dinge ändern sich nunmal, Staatsformen wohl auch, thats life!
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Sagt jemand, der immer wieder stolz darauf verweist, dass er gar nicht rentenversichert ist im SSK! Augen rollen
Ja, was denn jetzt, muss doch dann toll sein in den USA, wenn dort alle so leben können wie Du? |
Und gleich der nächste völlig zusammenhanglose Punkt eines wirren Postings
. Was hat das jetzt mit mir und dem SSK zu tun? Ich bekomm (wenn ich denn überhaupt so alt werden sollte) ja mal eh keine Rente, eben weil hier das deutsche Rentensystem beim amerikanischen abgeguckt hat. Ausserdem weiß ich wirklich nich ob hier jemand Rentenversicherung zahlt für mich, müsst ich mich mal informieren. Denke aber mal eher nicht, sonst müsst ich hier ja auch Lohnzettel und son Schnulli kriegen, was nich der Fall ist, aber eigentlich is mir das auch Wurst, weil ne Rente kann ich mir definitiv in die Haare schmieren.
Und warum die USA jetzt plötzlich einen vernünftigereren Weg einschlagen wie du das behauptest, dass viel mir gerade ein, als mir auffiel das ja in diesem Jahr Wahlen sind und ein alter Präsident abdanken wird. Das ist bei denen Mode, dass sie nach ihrer verkackten Amtszeit doch nochma was unternehmen, dass der gemeine Pöbel wieder zufriedener wird und der Präsident wie im amerikanischen Traum doch noch als Legende in die Geschichtsbücher eingeht (das hat z.b. auch bei Bill Clinton hervorragend geklappt) + die Partei des jeweiligen Präsidenten sammelt vor der Wahl nochmal dicke Sympathiepunkte.
Und "gefälschte" Ghettos sind solche wie man sie hier in Deutschland findet (mit Berlin wohl als krassestem Beispiel, aber auch hier in Köln Chorweiler und meinetwegen auch Ehrenfeld). Berlin Wedding z. B. ist ein Witz im Gegensatz zu Harlem etc. in den USA. Hier in den "Ghettos" bellt der gemeine Pöbel nur untereinander, weil man ihn noch nicht völlig aushungern lässt, in Amerika zerfleischt er sich gegenseitig.
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Zu solcher bemerkenswerter Realitätswahrnehmung eines Arne Kröger fällt mir wahrlich nichts mehr ein. Tatsächlich drücken doch die ganzen (anderen, nicht verlinkten) Artikel in der Financial Times Deutschland - die anderen Zeitungen einfach nur im Trend voraus ist -, gerade das Abrücken von neoliberalen Dogmen aus. Der vielbeschworene Linksruck fand zwar noch keinen Niederschlag in der realen Politik, aber herrgott: Wer hätte es vor ein paar Jahren noch für möglich gehalten, daß ernsthaft über Mindestlöhne diskutiert wird, oder über die von mir seit langem geforderte Steuerfinanzierung der Krankenversicherung (heute 'Bürgergeld' genannt), oder über das bedingungslose Grundeinkommen?
Daß die USA viel mehr Geld ausgeben fürs Gesundheitswesen als Deutschland und deswegen ein sozialeres oder besseres Gesundheitssystem haben, daß ist wieder typisch verquere Arne-Logik. Beides ist nicht der Fall. Es besagt einfach nur: privat ist nicht gleich effizient. Ich empfehle nicht nur "Sicko", sondern vor allem den Thriller "John Q".
Fragwürdig fände ich höchstens, alle genannten Wettbewerbs-Kriterien selbst schon als unmittelbar positiv zu werten - und nicht erst Ergebnisse. Aber das habe ich ja nicht.
Und unser Gesundheitswesen halte ich von den Leistungen her schon recht nahe am Optimum, wie ich es mir vorstellen würde, nur von der zukünftigen Finanzierung nicht.
P.S. Tramadol gibt es auf Rezept.
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Sollen sie mich doch hassen, wenn sie mich bloß fürchten. (Unveröffentlichtes Abizeitungs-Lebensmotto)
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Arne Kroger unregistriert
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Original von Hansi
Und was ist mit Hartz 4 Empfängern? Bekommen die keine Krankenversicherung gezahlt? Also als ich damals noch Hartz bekam wurde mir die gezahlt und Alg2 ist meines Wissens nach staatliches Geld. Ansonsten zahlt die Krankenversicherung ja zu Teilen mein Arbeitgeber und der Rest geht von meinem Brutto ab. |
NEIN!!!!
Himmelarschundzwirn! Die zahlen Deine Kassenbeiträge auf dem absoluten Minimum, mehr nicht. Der Staat übernimmt für niemanden die Krankenkosten (eben abgesehen Beamten u.ä.), da er dafür ja die gesetzlichen Krankenversicherungen erfunden hat und zwar schon zu Bismarcks Zeiten. Dadurch können alle, die wenig verdienen, gezwungen werden, auch die Behandlungskosten von denen zu tragen, die noch weniger verdienen wie Arbeitslose, Rentner etc.
Das ist das Modell in der BRD.
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Lediglich bei Landstreichern und Tagedieben wie mir is das ne Ausnahme. Die müssten die eigentlich alleine zahlen, wenn sie sich nich gerade wie ich standhaft verweigern (und danach wieder sowas ähnliches wie nen Arbeitgeber haben der das eben zahlt). Und in den USA gibt es diese Pflichtversicherung für jeden Bürger nicht. Was Vor- und Nachteile hat. Der Vorteil ist, dass Leute die schlichtweg keine Kohle dafür haben, sich einfach keine Krankenkasse leisten und hoffen das sie nicht schwer krank werden. Der Nachteil ist, sie sind eben nicht versichert und wenn ihnen mal was passiert haben sie automatisch horrende Schulden am Hals. |
Schulden haste auch am Hals, wenn Du mal ernsthaft in der BRD krank wirst, auch, wenn Du Dein Leben lang fette Beiträge in die Kassen gezahlt hast, ganz einfach, weil Du dann kein Gehalt mehr bekommst, wenn Du 6 Wochen krank warst. Mittlerweile ist das auch so, dass Du u.U., je nachdem, was Du für eine Versicherung abgeschlossen hast, nicht mal mehr Krankengeld bekommst.
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Nein das interpretiert er nicht. Ich hab mal einen Bericht gesehen wo sich ein Amerikaner mit soner Nagelpistole einen Nagel genau zwischen die Augen in die Stirn gejagt hat. Irgendwie ging das aber so schnell und der Typ hats nicht gemerkt und beklagte sich erst nach ein paar Tagen über starke Kopfschmerzen bis er schließlich ins Krankenhaus ging, geröngt wurde und man den Nagel da stecken so. Wäre er ein paar Millimeter tiefer eingedrungen wäre der Mann tot gewesen. Krankenversichert war er nicht und da er nur Kopfschmerzen hatte der Nagel aber logischer Weise trotzdem raus operiert werden musste, durfte er die Rechnung dafür alleine zahlen. Und das dir hier kein Arzt Schmerzmittel verschreibt, dass glaub ich dir auch nicht. Vllt täusch ich mich, aber was sagt denn @MAUS dazu? Sie hat ja reichlich Erfahrung damit. Also es meines Wissens schon richtig, dass man da immer mehr dazu bezahlen muss, aber alles eigenständig zahlen?!? |
Also, wie @Lovecraft schon geschrieben hat, man bekommt noch Morphium verschrieben, ansonsten ist es so, dass Schmerzmittel nicht zu den Kassenleistungen gehören, weil die eben frei verkäuflich sind. Das ist aber schon seit Ewigkeiten so.
Siehe hier:
http://www.abc-der-krankenkassen.de/2.html
Schmerzmittel gehören da nicht zu, nur bei chronischen Schmerzen eben, wo Morphium schon notwendig ist. (Das ist bei einigen Phasen im Endstadium wie Krebs der Fall, gibt es aber auch bei akuten Verletzungen oder bei manchen rheumatischen Beschwerden u.ä.)
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Was ich hier darf oder nicht ist mir doch scheißegal. So einfach is das. Das spart Nerven und lästige Hasstiraden auf den ach so bösen Staat. Wenn ich bei sowas einfach sage, dass die sich ihre Kohle in die Haare schmieren können, dann sollen die doch kommen und versuchen mich mit Watte zu bewerfen bis ich blute, oder so. |
Ja eben, warum stört es Dich dann, wenn die in den USA genau so denken und daher sagen, dass sie niemanden zwingen möchten, versichert zu sein.
Oder ist das jetzt eine neue Form des Masochismusses, zu sagen, wenn alle so denken würden wie ich, wäre alles viel schlimmer?
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| Nee jetzt mal ernsthaft. Welchen persönlichen Vorteil hätte der Typ wenn er das Gesundheitssystem der USA anklagt? |
Weil Ärzteverbände seit Ewigkeiten darüber klagen, dass sie sich Wettbewerbsbedingungen stellen sollen. Zum Teil sogar zu Recht, weil sie manchmal mit einem vorgeschriebenen Budget leben müssen, aber einige Praxen mit Sicherheit nicht weiter existieren könnten, wenn die alle nach den US-Bedingungen weiter existieren müssten, wenn sie nach reinen Wettbewerbsregeln ausgesucht würden. Dann hätten die zwar kein vorgeschriebenes Budget mehr, müssten sich aber genau wie jeder anderer Selbstständige ihre Kundschaft alleine suchen und sich ggf. per Preiskämpfe unterbieten, das sind die in der BRD nicht gewohnt.
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Ah verstehe, das ist der zweite Plan der bösen deutschen Nazi-Sekte. Sie untermauern die USA (sprich sie ziehen dahin) (was imo auch nix aussergewöhnliches is, da die USA ja komplett aus Einwanderern bestehen) um dort Krieg anzufangen und es der US-Regierung in die Schuhe zu schieben. Wie hinterhältig die doch sind. |
Ich glaube nicht, dass Henry Kissinger Nazi war!
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Und die USA verschoben ihr grandioses Gemetzel halt um ein paar Jahrzehnte vor den Deutschen. Aber blutig und Faschistisch ist die Geschichte der Amis auch. Immerhin wurde damals der Großteil der amerikanischen Ureinwohner abgemetzelt und man hat ihnen ihr Land geklaut. Dann gabs (und gibts) da schon seit jeher Rassentrennung in Weiße und Schwarze Bevölkerung und den Bürgerkrieg sollten wir auch nicht vergessen, sowie die lange Zeit legale Sklavenhaltung. Sympathische Historie, oder?!? |
So, und hier beginnt wieder was, was mich ernstlich nervt.
Denn genau diese Argumentation hatten damals in den siebzigern schon die meisten Nazis drauf. Genau diese Argumentation haben die Blätter wie Nationalzeitung damals schon geschrieben, wenn ein US-Präsident mal die deutschen Konzentrationslager besucht hatte.
Alles so nach dem Motto: War doch alles gar nicht so schlimm, vor ein paar Jahrhunderten waren die anderen genau so schlimm.
Als ob das irgendjemand das Recht geben würde, weil man damals keine Ureinwohner hatte, die man vertreiben oder umbringen konnte, das dann im 20.Jahrhundert mal alles nachzuholen.
Deutschland ist zu einem Zeitpunkt entstanden, wo alle anderen Nationen (auch die USA) schon einige Jahrhunderte auf dem Buckel hatten, Leibeigenschaft gab es dennoch in den deutschen Fürstentümern und natürlich auch brutalste Metzeleien, als Deutschland sich dann Ende des 19.Jahrhunderts auch mal überlegte, sich als Kolonialmacht aufzuspielen. Im Gegensatz zu den anderen Nationen hat sich Deutschland noch nicht mal offiziell dafür entschuldigt, weil dies eine Schuldanerkennung wäre und dies Millionen von Schadensersatzkosten zur Folge hätte. Und während in den NL z.B. jeder Bürger einer ehemaligen Kolonie sofort auch niederländischer Staatsbürger werden kann, wird hier auch jeder Bürger aus Kamerun und Tansania genauso abgeschoben, sofern sie nicht schon an den europäischen Außengrenzen krepieren, wie jeder andere. (Und nein, die USA hatten keinerlei Kolonien!)
Man muss nicht unbedingt, wenn so etwas, wie die Shoah passierte, dauernd versuchen, das zu relativieren, damit spielt man nur den Nazis in die Hände. Und manchmal meine ich auch, gerade das ist das Ziel mancher antiamerikanischen Propaganda, die in der BRD stattfindet.
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| Trotzdem sind das lediglich irgendwelche mathematischen Zahlenspielerein auf dem Papier, Statistik halt. Das sich die von der Realität oft gravierend unterscheidet ist eigentlich auch nix neues. |
Da unterhalte Dich mal lieber mit @Xoc, ob Zahlen und Mathematik die Realität abbilden können oder nicht. Solange es sich nicht um Photonen handelt und wir quantenphysikalische Grundlagen berücksichtigen, ist das nunmal so, dass wir die Realität über Zahlen darstellen können imo.
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| Naja, ich bin nicht so ein USA-Fan, als dass ich vor hätte, das Land jemals zu betreten. Aber ich war mal vor 33 Jahren in Griechenland, damals war das eine Militärdiktatur, muss das jetzt auch noch eine sein??? |
Und was hat das jetzt mit Griechenland zu tun? Deutschland war auch mal ne Diktatur und ist es heute auch nicht mehr. Dinge ändern sich nunmal, Staatsformen wohl auch, thats life! |
Eben, und deshalb ist es völliger Bockmist, wenn Du sagst, dass, als Du 6 Jahre warst, in den USA warst und das deshalb heute nicht anders sein kann.
Btw: Seit wann ist Deutschland keine Diktatur mehr???
Das würde ich ja nicht über die USA oder nicht mal über die NL sagen, dass das Demokratien wären.
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Und gleich der nächste völlig zusammenhanglose Punkt eines wirren Postings
. Was hat das jetzt mit mir und dem SSK zu tun? Ich bekomm (wenn ich denn überhaupt so alt werden sollte) ja mal eh keine Rente, eben weil hier das deutsche Rentensystem beim amerikanischen abgeguckt hat. Ausserdem weiß ich wirklich nich ob hier jemand Rentenversicherung zahlt für mich, müsst ich mich mal informieren. Denke aber mal eher nicht, sonst müsst ich hier ja auch Lohnzettel und son Schnulli kriegen, was nich der Fall ist, aber eigentlich is mir das auch Wurst, weil ne Rente kann ich mir definitiv in die Haare schmieren. |
Eben, und deshalb hat es was damit zu tun. Was spricht jetzt hier dagegen, dass das Recht, was Du hast, auf Rentenbeiträge zu blechen, zu verzichten, was auch alle US-Bürger haben, allen anderen Menschen in der BRD nicht zuzugestehen. Mir gefällt da die Lösung der USA besser. Ich hab jeden Monat über 400 € in die Rentenkassen gezahlt, als ich arbeiten ging. Und ich habe auch nicht vor, davon auch nur einen Cent in Anspruch zu nehmen.
Also, ist das US-Rentensystem, was niemanden zwingt, da etwas einzuzahlen doch wohl etwas besser als das deutsche.
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Und warum die USA jetzt plötzlich einen vernünftigereren Weg einschlagen wie du das behauptest, dass viel mir gerade ein, als mir auffiel das ja in diesem Jahr Wahlen sind und ein alter Präsident abdanken wird. Das ist bei denen Mode, dass sie nach ihrer verkackten Amtszeit doch nochma was unternehmen, dass der gemeine Pöbel wieder zufriedener wird und der Präsident wie im amerikanischen Traum doch noch als Legende in die Geschichtsbücher eingeht (das hat z.b. auch bei Bill Clinton hervorragend geklappt) + die Partei des jeweiligen Präsidenten sammelt vor der Wahl nochmal dicke Sympathiepunkte. |
Das ist aber nicht nur bei denen der Fall, sondern hier nicht anders, also warten wir mal ab, ob sich die deutsche Staatsquote auch kurz vor den nächsten Wahlen erhöht.
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Und "gefälschte" Ghettos sind solche wie man sie hier in Deutschland findet (mit Berlin wohl als krassestem Beispiel, aber auch hier in Köln Chorweiler und meinetwegen auch Ehrenfeld). Berlin Wedding z. B. ist ein Witz im Gegensatz zu Harlem etc. in den USA. Hier in den "Ghettos" bellt der gemeine Pöbel nur untereinander, weil man ihn noch nicht völlig aushungern lässt, in Amerika zerfleischt er sich gegenseitig. |
Nur ist in New York z.B. die Kriminalitätsrate bei Mord und Raub z.B. um über 60% gesunken in den letzten 10 Jahren. in Köln z.B. nahm sie alleine im letzten Jahr um 5 % zu. Wie gesagt, es geht mir um die Tendenz. Und die ist in der BRD
und in den USA
.
Ja, und was Du nicht wissen kannst, @Hansi, aber eigentlich @Lovecraft wissen müsste, ist eben folgendes:
In den Siebzigern gab es auch das gleiche Feindbild, das waren aber die fürchterlich armen, unterdrückten, am Hungertuch nagenden DDR-Bürger, die ja alle kurz vorm Sterben waren, während wir in der BRD die höchste Lebensqualität hatten und ja die glücklichsten Menschen überhaupt waren. Und wenn einer was gegen diese satte, fette Wohlstandsgesellschaft sagte, dann heiß es eben: "Geh' doch nach drüben!" Damit war die DDR gemeint und die war das allerschlimmste erweiterte KZ der Welt in unserer Presse. Da wurde genauso wenig differenziert wie Du es heute bei den USA machst, @Hansi.
Kannst ja mal Deine Eltern fragen, ob die den Eindruck hatten, dass die im KZ waren und weil man Trabbi statt Mercedes gefahren ist, kurz davor standen, den Hungertod zu erleiden. Ich kenn' diese ganzen Propagandalügen der BRD noch sehr gut und glaube nix, aber auch gar nix, was die schreiben. (Und die DDR-Bürger hätten das am besten auch so gemacht.)
Und, klar, @Lovecraft:
Es darf tatsächlich heutzutage einiges diskutiert werden, ein Grundeinkommen, dass unter dem heutigen Hartz IV-Satz liegt, hat sogar schon der thüringische Ministerpräsident vorgeschlagen. Es darf auch diskutiert werden, ob es Mindestlöhne geben darf, von denen kein Mensch leben kann, sogar ab und an wird mal diskutiert, ob man nicht durch den Sozialabbau der letzten Jahre bestimmte Vorkommnisse selbst herbeigeführt hat. (Natürlich darf aber auch diskutiert werden, ob man Arbeitslosen demnächst Fußfesseln geben darf, damit man weiß, was die machen.)
Aber das ist die deutsche Art eben, irgendwelche Probleme völlig aus der Welt zu schaffen, es wird gelabert und nix passiert.
Ich kann mich an keine Diskussion der letzten 10 Jahre erinnern von der irgendwas herausgekommen wäre, von der jemand anderes als die Bourgeoisie Vorteile gehabt hätte.
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