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Hansi unregistriert
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ÜBERRASCHUNG!!! Irgendwo muss das Geld ja landen, was andere in der großen Krise verloren haben.
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Nee, finde ich schon normal, dass das so ausgeht. Ich bemerke auch eher, dass viele jüngere Leute eben mittlerweile damit groß geworden sind, dass das Besitzen von Reichtümern ein Anzeichen von Freiheit ist. Viel mehr können die damit nicht anfangen. Denen ist auch nie was anderes beigebracht worden.
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interessant ist auch die umfrage auf der seite:
"Die reichsten Menschen der Welt verfügen über mehr Geld als manche Staaten. Ist das moralisch verwerflich? Wie viel Geld darf ein einzelner Mensch besitzen?"
(1) Privates Eigentum ist grundsätzlich verwerflich. Nur der Staat / die Gesellschaft darf Reichtum anhäufen.
-> 45 stimmen, 3,67%
(2) So viel, dass man sich und seine Familie absichern kann. Mehr wäre unmoralisch.
-> 183 stimmen, 14,94%
(3) Wer hart arbeitet, darf sich auch etwas Luxus gönnen. Natürlich mit Maß.
-> 544 stimmen, 44,41%
(4) Es gibt keine moralische Grenze nach oben. Wir leben ja nicht im Kommunismus!
-> 438 stimmen, 35,76%
der rest hat "weiß nicht" geantwortet.
ich finde diese (um-)frage wirklich interessant. eigentlich fällt mir dazu nur ein, dass geld als wertmittel eine zu große bedeutung in der gesellschaft einnimmt.
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dian unregistriert
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Das Ergebnis wundert mich etwas... wobei, solche Umfragen sind ja auch nicht gerade repräsentativ.
Was ich so beobachte, ist eigentlich eher, dass 95 Prozent der normalen Leute auf der Straße gegen noch mehr Reichtum für Superreiche sind.
Selbst viele konservativ eingestellte Menschen fordern da schon gerne mal Gehaltsobergrenzen oder Enteignungen... und wählen dann bei den nächsten Wahlen doch wieder eine der Bonzenparteien aus der Mitte, weil sie die für das geringere Übel halten, und weil sie glauben, dass im Kommunismus eben nicht nur die Superreichen, sondern auch sie selbst bluten müssten.
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...da Geld nur durch Schuld entstehen kann ist die Verschuldung der Armen und die Bereicherung der Reichen nur eine logische mathematische Koncequenz! Würden alle Menschen und Staaten dieser Welt auf einen Schlag ihre Schulden zurückbezahlen (was aufgrund von Zins und Zinseszins mathematisch eh nicht möglich ist), würde das globale Finanzsystem auf einen Schlag in sich zusammenbrechen! Wenn die Menschen nur wüssten wie Geldsysteme tatsächlich funktionieren, hätte wir am nächsten Tag schon einen weltweiten Aufstand. Schließlich befinden sich die wertschöpfenden Banken ausschließlich in privater Hand. Das heißt, Privatmenschen bestimmen den Leitzins und organisieren den Geldbedarf und die entsprechende Inflation. Eine grauenhafte Wahrheit die nichts anderes als die moderen Variation der Sklaverei bedeutet. Schuld, Krisen, Hunger, Inflation und Kriege sind ein geplanter und wesentlicher Baustein unseres Geldsystems und sind seit jeher so vorprogramiert. Eine Welt ohne Mangel wäre eine Welt ohne Profit - in meinen Augen eine schöne Welt, doch in den Augen der Eliten der Untergang. In diesem Sinne, fröhliche Grüße an die Bilderberger und Konsorten - ihr verdammten Wixer!!!
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...mit scheißegal wer dein Vater is, solange ich hier angel, läuft hier niemand übers Wasser...
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Kobin unregistriert
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Der Leitzins in dem Sinne wird von den Notenbanken festgelegt, die verstaatlicht sind. Beispiel ist hier die EZB (Europäische Zentralbank). Sie wird durch die EU kontrolliert und legt den Leitzins fest. Soweit ich weiß, ist das ein Eingreifen in das Wirtschaftsgeschehen und dient auch dazu Wirtschaftskrisen in den Griff zu bekommen.
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Also, so Sachen wie Bundesbank und EZB sind nicht direkt staatlich. Das sind zwar keine Privatbanken, sondern schon Körperschaften des öffentlichen Rechts, aber sie haben zumindest FORMAL eine Unabhänhgigkeit vom Staat.
Allerdings bestimmt der Staat, wer in den Gremien der o.g. Zentralbanken sitzt und hat insofern indirekt auch ausreichend Einfluß.
Sparkassen sind btw zur Zeit nur begrenzt Privatbanken, die gehören in den meisten Fällen noch den Kommunen und die haben über den Verwaltungsbeirat auch manchmal noch direkten Einfluß auf deren Geschäftspolitik.
Letztendlich ist es aber völlig egal, wer die Geschäftspolitik macht. Es ist auch egal, ob man dazu ein Tauschmittel wie Geld einsetzt.
Es ist nix anderes als der normale Ablauf im Kapitalismus. Wer als Unternehmer auftreten will, egal, wer das ist, muss Profit machen, damit er überleben kann. Er muss auch konkurenzfähig sein gegenüber anderen
Und das gilt für jeden, der was anbietet, egal, ob ein Arbeitnehmer seine Arbeitskraft anbietet oder ein Unternehmer seine Waren. Völlig unabhängig, ob eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes das anbietet oder ein normaler Mensch.
Innerhalb des Systems kann das nur so funktionieren. Und solange das System existiert, ist es auch nur mit sehr starken Machtmitteln möglich, zumindest partiell was dagegen zu machen.
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