|
|
Wie gut ist Philipp Rösler?
04.12.2010 13:37 |
 |
Ich würde gerne mal über Philipp Rösler diskutieren.
Zentrales Thema hierbei ist die schwarz-gelbe Gesundheitsreform.
(Auch noch) Aktuell ist eine durch Rösler angestoßene Diskussion am laufen, bei der es darum geht, die Grenzen zwischen PKV und GKV aufzuweichen. Demnach sollen auch gesetzlich krankenversicherte frei nach dem Modell der privaten Krankenversicherung das Geld für Untersuchung, Behandlung und Medikamente stets "vorstrecken" und später bei der Krankenkasse einreichen. Dadurch soll erreicht werden, dass GKV-Patienten ein Gespür für die Kosten ihrer Untersuchungen und Behandlungen haben. Gleichzeitig wird damit unterstellt, dass den GKV-Patienten dieses Gespür gänzlich fehlt und sie dies womöglich sogar ausnutzen.
"Der Charme der PKV entfaltet sich über die direkte Vertragsbeziehung zwischen Arzt und Patient: Kein Budget der gesetzlichen Krankenkassen kann die Ärzte bei der Abrechnung bremsen.
Die Chefin der Barmer GEK, Birgit Fischer, formuliert es deutlicher: „Die Kostenerstattung beflügelt die Einkommensphantasien der Ärzte.“ "
(Zitatquelle)
Da fragt man sich doch, was ein Patient davon hat, wenn er sieht, was seine Behandlung kostet, wenn die Ärzte sowieso 'freie Bahn' bei der Berechnung haben. Wer kontrolliert die Ärzte, wenn sie den medizinisch oftmals unbewanderten Patienten unnötige Untersuchungen, Behandlungen und Medikamente anordnen und diese entsprechend abrechnen?
Kritiker befürchten damit einhergehende Verwaltungsgebühren, Vorbehaltungsklauseln, altersbedingten Risikoabzug, Erstattungsdeckelungen u.ä.
Doch die erheblichste Kritik an Gesundheitsminister Philipp Rösler stellt ihn als Strohmann der Pharmaindustrie dar, beeinflusst vom Lobbyismus:
| Zitat: |
Beeinflussung durch Pharmaindustrie
Im Juni 2009 unterzeichnete Rösler als niedersächsischer Wirtschaftsminister in Absprache mit dem Verband forschender Arzneimittelhersteller (VfA) - einem Interessenverband der Pharmaindustrie - eine Stellungnahme gegen das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Da der von den Landeswirtschaftministern gefasste Beschluss, das IQWiG schade dem Standort Deutschland, in weiten Teilen identisch mit dem VfA-Entwurf ist, sehen Kritiker darin eine erfolgreiche Lobbyarbeit der Pharmaindustrie gegen die Kontrolle von Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen.
PKV-Direktor im Gesundheitsministerium
Im Januar 2010 berief Rösler den stellvertretenden Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung Christian Weber zum Leiter der Grundsatzabteilung im Gesundheitsministerium.[17] Da Weber eine Umstellung des Gesundheitssystems von der solidarischen Umlagefinanzierung auf eine private Basis ausarbeiten soll, wurde dem Ministerium mangelnde Unabhängigkeit vorgeworfen und von Opposition und einigen Beobachtern Röslers Vorgehen als „Klientelpolitik“ bezeichnet. |
(Zitat aus Wikipedia)
Wie ist eure Meinung zum Thema?
Haben Röslers Änderungen an der Gesundheitspolitik ihr rechtmäßiges Fundament in technischem Fortschritt, erhöhter Lebenserwartung u.ä.? Oder handelt es sich um Manipulation durch Lobbyisten, Korruption und Politik zum Wohl einer bestimmten Bevölkerungsgruppe?
|
|
|
|
|
|
|
|
Ein Arzt, der so blöd ist, sich ohne großen Grund gegen Schweinegrippe impfen zu lassen, ist in seinem Job ein ziemlicher Versager.
Der wird schon seinen Grund haben, warum er lieber in die Politik geht anstatt als Arzt zu arbeiten.
Aber das ist natürlich nicht die poltisch korrekte Antwort, die man hören will.
Korrekter ist schon:
Guck Dir die Krötenfresse doch an. Sitzt in einer Regierung mit 'ner Frau an der Spitze (auch noch eine aus dem Osten), in der Schwule, Behinderte und Kanacken wie er selbst sitzen.
Imo wurscht, welche Positionen der vertritt. Dem würde ich keine geschmugelten Zigaretten abkaufen.
Einfach was in die Fresse und sich wohlfühlen.
|
|
|
|
|
|