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Original von Zarathustra
Dies ist wohl der Krampfhafte Versuch sich an Identitäten klammern zu wollen, für Menschen die noch nicht bereit sind für eine Meta-Identität in der es reicht sich als Mensch zu begreifen. |
Das Problem ist ja gerade, dass die Menschen, die wenig eigene Identität als Persönlichkeit besitzen, sich in Identitäten flüchten, die man als Gruppe wie als Nation, Religionsangehöriger o.ä. besitzen kann. Leider geht das dann heute aber so, dass sich zumindest die Bourgeoisie schon mit sich als Gruppe identifiziert und andere Aufsteiger dabei korrumpiert, dass diese sich der Bourgeoisie zugehörig fühlen. Beim Proletariat merkt man imo immer noch zu wenig davon.
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Es ist kein rein europäisches oder deutsches Problem was sich hier grade abspielt, die Probleme gibt es in der ganzen Welt. Und doch sehe ich es als deutsches und niederländisches Problem weil ich gebürtiger deutscher bin und in den Niederlanden wohne und weil ich probieren will vor der eigenen Haustür zu kehren.
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Ich kann Dir ein noch schöneres Beispiel von der "Globalisierung" des Rassismus nennen, das auch sehr viel mit den NL in dem Falle zu hat.
Mein Cousin ist mehrere Male im Jahr in Zuidafrika und ausgerechnet dort, wo die Menschen sehr heftig unter dem Rassismus gelitten haben, besteht eine extreme Xenophobie vor allen Menschen, die aus den Nachbarländern wie Zimbabwe oder vor allem Mosambique nach Zuidafrika kommen, um dort zu arbeiten. Die Grenze zu Masambique liegt am Kruger Nationalpark und die jagen dort die Flüchtlinge hemmungslos in die Seen Richtung Masambique zurück, in denen noch ausreichend Krokodile oder Nilpferde leben. Dagegen muss jede Frontex-Agentur der EU harmlos sein, wie die sich dort verhalten, meinte mein Cousin.
Grund auch hier wieder: Die wirtschaftlichen Verhältnisse, dass die meisten Zuidafrkaner nur ihre Arbeitskraft besitzen, die sie zu Markte tragen können und daher benötigen sie die Arbeit, um zu leben, also will man niemanden da haben, der diese Arbeit ihnen wegnehmen könnte.
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Doch nach diesen Ausschweifungen zurück in die Karibik. Cuba war und ist mein Traumland. Hier leben die Kulturen zusammen und definieren sich als eine. Die Menschen sind arm doch sie sind reich an Lebensfreude. Ich wurde oft von Menschen auf ein Essen oder einen Kaffee eingeladen und das von Menschen die doch so gut wie nichts besitzen. Warum geben immer die armen Menschen?
Ich sage: Klassenkampf statt Kulturkampf!
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Gerade wegen dem letzten wäre ich vorsichtig, das in Kuba so zu beurteilen.
Es ist tatsächlich so, dass der Verdienst eines Kubaners durchschnittlich sehr gering ist, ABER:
Weil sie den Klassenkampf gekämpft hatten, haben die dennoch ein sehr gutes Bildungs- und Gesudnheitssystem, dass man in anderen Ländern des Trikont nicht findet. (Bei den ABC-Inseln gehe ich mal davon aus, dass die aufgrund ihrer kolonialen Vergangenheit und aufgrund ihrer Angehörigkeit zum Kgr. der NL immer noch einen sehr guten Standard haben, oder?)
Man muss in Kuba also eine ganze Menge an sozialen Errungenschaften, die auch Geld kosten und die dort jeder haben kann, drauf rechnen, wenn man das Einkommen in Kuba mit dem z.B. in Bangla Dash vergleichen will, wo es nichts dergleichen gibt. Insofern gehört das in Kuba mit zu dem materiellen Wohlstand, was ja nach meiner These sowieso dazu beiträgt, dass die Menschen oftmals von alleine vernünftiger werden.
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Zurück in den Niederlanden. Fortuyn und Wilders haben nicht viel gutes für die Gesellschafft und die Integration getan, eher das Gegenteil. |
Davon mal abgesehen wäre mit Fortuyn als Rechtspopulist im Nachhinein gesehen 1000 mal lieber gewesen als ein Wilders oder Sarazin. Zumindest von Wilders kommt wirklich nur reaktionärer rechter Standardmüll.
Aber das schweift jetzt vom Thema ab. Die Problematik kennt hier außer uns wohl auch keiner.
P.S.:
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Shit, warum können uns nicht irgendwelche Aliens angreifen damit wir mal zusammenhalten.
Oder Drogen nehmen bis die Hautfarben und Gesichtzüge aller Menschen nur noch wild wechseln.
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Och, letzteres kann man ja immer noch zur Not.
Frische Pilze dürfen immer noch verkauft werden, kann ich Dir sofort sagen, wo es die in Enschede gibt. Mit Glück sogar die guten Hawaiianer.
Kann man sich ja selber trocknen oder man muss einfach mehr nehmen.
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Hansi unregistriert
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Für den kommenden Kölner Erwerbslosen Anzeiger hab ich mal nen Artikel zur ganzen Thematik geschrieben. Hier die "Vorab-Premiere", unkorregiert und ungekürzt. Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten
. Gern wäre ich bei vielen Dingen auch noch weiter ins Detail gegangen, aber mit 8300 Zeichen lag ich jetzt schon deutlich über meinem Maximum. Viel Spaß:
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Das Integrationsproblem
Vorsicht! Ein Gespenst geht um! Hört ihr die Signale des Thilo Sarrazin? Wie aus dem Nichts tauchte ein eigentlich unglaublich wichtiger Mann ins Rampenlicht der deutschen Wirtschafts- und Politikszene, für den sich außerhalb dieser Szene kaum ein Mensch in diesem Land interessiert haben dürfte.
Thilo Sarrazin war ein ostdeutsches Nachkriegskind. Seit 1975 war er im öffentlichen Dienst tätig. 2000 bis 2001 erfüllte er eine leitende Position bei der Deutschen Bahn AG. Danach wurde er Finanzsenator im Berliner Senat. Seit 2009 ist er Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank, außerdem ist er in der SPD.
Ein Lebenslauf also, der sich sehen lassen kann. Dieser Mann gibt nun 2009 ein Interview im "Lettre International", die Medien stürzen sich wie hungrige Geier auf Interview und Thematik. Ein Aufschrei geht durch das Land. Nun hat er ein Buch geschrieben und ganz Deutschland redet darüber, nur ein kleiner Teil davon, hat es wohl gelesen und die, die es gelesen haben, werden es sicherlich schaffen, es falsch zu interpretieren. Darf der Mann so etwas sagen? Hat er Recht? Ist er ein Rassist? Hat die Integrationspolitik in Deutschland versagt?
An dieser Stelle stellt sich die Frage, was Integration überhaupt bedeuten soll, darüber hat Herr Sarrazin bisher kaum geredet. Wikipedia nennt 19 verschiedene Definitionen aus diversen Fachbereichen. Da Herr Sarrazin mit seinem Buch und seinen Thesen nun aber mehrere dieser Themenbereiche bedient, ist es schon weitaus schwieriger, seine Aussagen zu beurteilen. Desweiteren erschlägt er seinen Leser gerade zu mit Statistiken und wissenschaftlichen Theorien. Die Presse verzerrt diese noch weiter, reißt aus dem Zusammenhang und verallgemeinert, so das sich eindeutige Freund- und Feindbilder frei entfalten können, aber niemand mehr über die wirklich wichtigen Dinge spricht.
Es ist erstaunlich, welch großen Anklang diese ganze Debatte findet und nun jeder den Schuldigen sucht, der für diesen ganzen Schlamassel (in allererster Linie leere Sozialkassen) verantwortlich ist. Wieder einmal schaut man nur auf Minderheiten, argumentiert sie mit Statistiken zum Feindbild und schürt Angst, Misstrauen und Unmut. Fairer Weise muss man Herrn Sarrazin anrechnen, dass er es geschafft hat, eine regelrechte Diskussionslawine auszulösen, wo vorher nur betretenes Schweigen zu vernehmen war. Deutschland zeigt endlich seine Fratzen.
Thilo Sarrazin hat offensichtlich etwas gegen Integrationsunwillige Menschen, sei es bei den Migranten, als auch auf dem Arbeitsmarkt. Unverständlich, wenn wir hier über einen Mann reden, welcher als Querdenker gilt, sich pertou nicht das Wort verbieten lassen möchte und von (Re)integration in die SPD und Deutsche Bundesbank nicht sehr viel zu halten scheint, munter weiter provoziert und den Teufel an die Wand malt, wo man unter Umständen, gar keinen sehen müsste. "Deutschland schafft sich ab", so der Titel seines Buches und für Sarrazin wohl ein beängstigendes Problem.
Integration bedeutet das sich Einfügen und anpassen in diverse kulturelle, soziale, regionale und traditionelle Gebräuche und Verhaltensmuster und somit auch stückweise, das Auflösen eines Individuums in eine, oft stereotype, Schublade. Nun gibt es die verschiedensten Gründe, eine Integration für sich als Individuum abzulehnen. Schon an diesem Punkt wird die Thematik so komplex und individuell, dass man noch Millionen von Büchern darüber schreiben könnte.
Sowohl der Migrant, als auch der vemeidliche Sozialschmarotzer in Form eines Hartz4-Empfängers hat das Problem, dass von ihm erwartet wird, sich in einer völlig neuen Situation so schnell es geht und am Besten ohne das geringste Problem zurecht zu finden, sich neu zu orientieren und die persönlichen Bedürfnisse hinten an zu stellen, sich anzupassen und zu funktionieren.
Sehr oft geht es schon über ein "Erwarten" hinaus in den blanken Zwang mit Zuckerbrot und Peitsche. Auch die Erwartungen und Zwänge haben wieder die diversesten Gründe und Interessen. Es stehen also unglaublich viele Einzelschicksale und Gründe gegen die verschiedensten Forderungen und Interessen diverser Gruppen und Vereinigungen.
Eine unglaublich heiße Thematik, bei der man sich mit statistischen Verallgemeinerungen ziemlich weit aus dem Fenster lehnt und, man möge die Ausdrucksweise entschuldigen, einen Scheiß auf das einzelne Individuum gibt.
Sarrazin mag sogar mit seiner Kritik am Islam durchaus Recht haben. Es gibt in dieser, wie auch in jeder anderen Religion, natürlich Menschen, deren Verhalten sehr gefährlich und auf gar keinen Fall zu tolerieren ist. Wir haben es ja nicht einmal geschafft die Katholiken und Evangelen im Zaum zu halten, auch noch heute hat diese mitunter sehr gefährliche Religion einen erheblichen Einfluß auf das gesellschaftliche Leben. Wenn sich hier in Deutschland nun auch noch andere (teils sehr radikale und fanatische) Glaubensrichtungen ausbreiten, dann ist der brave, bürgerlich-christliche Deutsche samt seinem kompletten Weltbild ersteinmal total überfordert.
Sarrazin schreibt viel über angeblich genetisch bedingte Intelligenz. Zusammenhänge zwischen Intelligenz und Religionen jedoch lässt er völlig außer Acht. Desweiteren verliert er kein Wort über das mieserable und vom Geldbeutel abhänige, deutsche Bildungssystem. Die "Zeit" meinte in einem Interview welches sie mit Sarrazin führte: "Einem Menschen sieht man nicht an, wie er genetisch gebaut ist. Darum ist die ganze Thematik der genetischen Disposition der Menschen wissenschaftlich richtig, soziologisch und politisch wertlos." Damit wurde der Nagel auf den Kopf getroffen. Zwar mögen die diversen Theorien vielleicht stimmen, jedoch, welchen positiven Nutzen für alle Beteiligten könnte man daraus ziehen ?
Interessant wäre auch die Frage, welches Ziel Herr Sarrazin mit seinen Aussagen verfolgt? In erster Linie benennt er Probleme, welche ja auch durchaus vorhanden sein mögen, nur welche Lösungsansätze bietet er an? Sein Hauptziel ist wohl eine Einwanderungspolitik wie z. B. in den USA, Kanada, Australien etc. Nur noch eine kleine, finanziell-stabile Bildungselite aus fernen Ländern darf dieses Land betreten. Alle anderen Einwanderer werden demnach dann illegalisiert, verfolgt und abgeschoben. Es mag zwar richtig sein, dass wir dann ein Paradies der Bildungselite, des Aufschwungs und der ökonomisch-kapitalistischen Glückseeligkeit hätten, mit Menschlichkeit und Solidarität hätte dieses Kunstgebilde dann jedoch rein gar nichts mehr zu tun, viel mehr hätte man ein Sortier-System nach rein wirtschaftlichem Nutzen mit dem Produkt Mensch.
Sarrazin sagt: "Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert." Diesem könnte man entgegenhalten, dass man keinen Staat anerkennen muss, welcher das Individuum Mensch nur als einen Kosten-/Nutzenfaktor betrachtet, nicht gewillt oder in der Lage ist in Notsituationen seinen Einwohnern vernünftig zu helfen und auch für die Ausbildung seiner Bürger nicht vernünftig sorgt oder gar Perspektiven anbietet. Sarrazin schiebt die Verantwortung und die Interessen des Staates dem Individuum zu, welcher im Staat lebt. Da wir aber wohl hoffentlich noch immer in einer Demokratie leben, können Verantwortungsgefühl und Interesse des Staates und des Individuums sehr weit auseinander gehen. Sarrazin macht die kapitalistisch erfolgreichen Gesichtspunkte zu einem Dogma. Er reißt Wunden auf, provoziert, verallgemeinert und bietet keine Lösungsvorschläge für alle Beteiligten. Er beschäftigt sich mit einem sehr kontroversen und vielschichtigem Thema und bereitet es, dem eigenen Geltungsdrang zum Wohle, konsumgerecht auf. Die Mainstreampresse tut ihr übriges und alle wollen nun vom Sarrazin-Kuchen naschen. Nebenbei legt er auch noch schonungslos dar, wie sehr der Staat versagt hat, nur sucht er an falscher Stelle die Ursachen. Somit haben wir hier eine unglaublich große Ansammlung von heißer Luft, mit der sich in einem halben Jahr kein Mensch mehr beschäftigen wird. Herr Sarrazin, sie verstehen es wirklich gut sich medienwirksam zu verkaufen und den deutschen Staat anzuprangern, leider machen sie rein gar nichts aus Ihrem Potenzial, bis auf das sie Ihr Ego und Ihren Geldbeutel aufpolieren. Vielen Dank für gar nichts! . Hansi Hirsch. |
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Hansi unregistriert
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Ok, dass is jetzt Aufgabe der Redaktion das noch auszumerzen
. Der Artikel ist raus, aber danke
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Ja, was Evengelen sein sollen, habe ich mich auch gefragt. Ich kenne Evengelikale, Evagelisten und Evangelische, aber keine Evangelen.
Und ich weiß ja nicht, wie bürgerlich diese Zeitung da ist, aber:
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Thilo Sarrazin war ein ostdeutsches Nachkriegskind. Seit 1975 war er im öffentlichen Dienst tätig. 2000 bis 2001 erfüllte er eine leitende Position bei der Deutschen Bahn AG. Danach wurde er Finanzsenator im Berliner Senat. Seit 2009 ist er Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bundesbank, außerdem ist er in der SPD.
Ein Lebenslauf also, der sich sehen lassen kann. |
Das ist eher ein Lebenslauf, wofür sich seine Eltern in Grund und Boden schämen sollten. (Abgesehen davon, dass da einiges so verkürzt auch nicht stimmt.) Aber wo soll man sich denn mit so einem Lebenslauf sehen lassen?
Öffentlicher Dienst! Da weiß doch jeder, dass so jemand nicht mal weiß, wie "Arbeit" buchstabiert wird. Außerdem war er beamtet. Beamter in einem Finanzmisterium!!!
Was schrecklicheres kann man sich doch kaum vorstellen. Das hört sich doch schon so an, als dass man da vor allmählicher Weltfremdheit und Bettriebsbilndheit völlig verblöden bei muss, wenn man das seit 1975 macht.
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Hansi unregistriert
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| Ja, was Evengelen sein sollen, habe ich mich auch gefragt. Ich kenne Evengelikale, Evagelisten und Evangelische, aber keine Evangelen. |
Endschuldigt bitte, ich bin konfessionsloser Ossi, ich bitte um Nachsicht.
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Das ist eher ein Lebenslauf, wofür sich seine Eltern in Grund und Boden schämen sollten. (Abgesehen davon, dass da einiges so verkürzt auch nicht stimmt.) Aber wo soll man sich denn mit so einem Lebenslauf sehen lassen?
Öffentlicher Dienst! Da weiß doch jeder, dass so jemand nicht mal weiß, wie "Arbeit" buchstabiert wird. Außerdem war er beamtet. Beamter in einem Finanzmisterium!!! Augen rollen
Was schrecklicheres kann man sich doch kaum vorstellen. Das hört sich doch schon so an, als dass man da vor allmählicher Weltfremdheit und Bettriebsbilndheit völlig verblöden bei muss, wenn man das seit 1975 macht. waah |
Eben weil es im KEA steht schreit dieser Satz
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| Ein Lebenslauf also, der sich sehen lassen kann. |
doch gerade vor Ironie. Reaktionen wie deine, waren die, die ich mir davon erhofft hatte
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Kann man imo bis dahin aus dem Artikel noch nicht ersehen, dass das ironisch gemeint ist. Dann hätte ich hinter dem Satz noch einen Absatz gesetzt, dass der erstmal wirklich nur für sich alleine wirkt.
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Also ich hab den Satz auch ironisch verstanden.
Aber eins hat Arne doch gut auf den Punkt gebracht!
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| Das hört sich doch schon so an, als dass man da vor allmählicher Weltfremdheit und Bettriebsbilndheit völlig verblöden bei muss, wenn man das seit 1975 macht. |
Der Typ ist nämlich m.M.n schon so Weltfremd das der höchstens noch als Märchenerzähler ernst genommen werden kann.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shinobi am 11.09.2010 10:39.
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Ich lehne die Grundübereinkunft des Gemeinwesens ab, insbesondere die Überbewertung von Besitz.
“All authority of any kind, especially in the field of thought and understanding, is the most destructive, evil thing. Leaders destroy the followers and followers destroy the leaders. You have to be your own teacher and your own disciple. You have to question everything that man has accepted as valuable, as necessary.”
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“
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Original von Hansi
An dieser Stelle stellt sich die Frage, was Integration überhaupt bedeuten soll, darüber hat Herr Sarrazin bisher kaum geredet. Wikipedia nennt 19 verschiedene Definitionen aus diversen Fachbereichen. Da Herr Sarrazin mit seinem Buch und seinen Thesen nun aber mehrere dieser Themenbereiche bedient, ist es schon weitaus schwieriger, seine Aussagen zu beurteilen. |
Ich denke es ist relativ klar, dass er Integration (Soziologie) meinte.
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Hansi unregistriert
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Neija, bei dem vermischt sich das schon, schon weil imo die Integration ins Arbeitsleben und die Integration in ein fremdes Land zwei paar Schuhe sind. Zudem bin ich ein Freund davon diesen ganzen Integrations-Quatsch komplett in Frage zu stellen, aus Gründen die ich ja dann später im Artikel aufzähle. Ich bin lieber für ein buntes vermischen, als das lenken auf eine festgefahrene Schiene. Und für ein Miteinander braucht es Offenheit von mehreren Seiten und keine starren Forderungen nach Integration.
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Klar, da bin ich auch ganz deiner Meinung, dass man bei Integration erst einmal klären sollte, was gemeint sein soll. Ich denke nur das mit den 19 Definitionen bei Wikipedia ist irreführend, weil - so wie ich das sehe - nur diese eine dafür überhaupt in Frage kommt. Oder habe ich eine übersehen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Integration
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Ich habe den Eindruck, dass da was ganz anderes geplant ist. Ich betrachte das Phänomen "Sarrazin" nicht alleine, sondern die ganze Clique der politischen Hassprediger zusammen. Bei mir wird der Eindruck erweckt, dass der Faschismus wieder salonfähig gemacht werden soll. Erst wird die Gesellschaft verarmt, verblödet und entrechtet, dann werden angebliche "Schuldige" präsentiert, medial sogar noch verunglimpft, dann wird an das Nationalbewusstsein appelliert, und zum Schluss die Opfer zu Zwangsarbeiten verurteilt. Erst muss das Volk mental und ideologisch eingestimmt werden, damit es gegen das bevorstehende Unrecht an den Mitmenschen nicht aufbegehrt, dann wird gnadenlos zugeschlagen! Die angegriffenen Minderheiten sind zwar politisch nicht genehm, wirtschaftlich aber hochinteressant. Doch zuerst muss die Akzeptanz ihrer Versklavung in der deutschen Gesellschaft erweckt werden.
Und wer hat Nutzen an Allem? Wieder mal die deutsche Wirtschaft! Wie schon im "3. Reich", wo sie sich ungeniert an den ZwangsarbeiterInnen aus den KZ-Lagern der SS bedienen konnten und sie steinreich machten. Krupp, Borsig, Henschel, Heinkel, BASF, IG-Farben usw.! Ziel: Die totale Ausbeutung; mal wieder!

Merkt ihr was, Leute?
Sticky
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Sticky am 11.09.2010 19:52.
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Hansi unregistriert
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Ja, dass ein Großteil der Sarrazin-Kritiker ziemlich paranoid am Rad drehen. Und ich bin weiß Gott kein Befürworter oder Rechtgeber von Sarrazin.
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Ich denke auch, dass Zwangsarbeit dann ein profitables Mittel ist, wenn man einen gravierenden Mangel an Arbeitskräften hat.
Zur Zeit ist es lukrativer, die Masse an Angebot von Arbeitskräften noch auszuweiten, damit der Lohn des einzelnen sinkt und damit der Profit der Arbeitgebers steigt.
Noch ist die Debatte dem Kapital eher unangenehm daher.
Allerdings :
NOCH! Gefahr besteht höchstens darin, dass sich das Kapital irgendwann mal mit Typen wir Sarazin völkstümlich geben muss, um davon abzulenken, dass die wirklichen Ursachen im System selber liegen. Das war auch der Grund, warum das Kapital prima mit den Nazis auskam, zumindest die Mehrheit, die nicht zu der vrfolgten Minderheit nachher gehörte. Das war damals sogar noch eine prima Möglichkeit für "arische" Kapiatlisten "jüdische" Konkurrenten loszuwerden.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Arne Reload am 12.09.2010 02:56.
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Thilo Sarrazin vermischt Wahrheit und Lüge, was sehr gefährlich ist. Somit kann er viele Leute auf die "rechte" Seite ziehen, die dann nicht mehr rechts-konservativ ist, sondern rechtsextrem. Viele Quellen die er in seinem Buch angibt sind falsch und er widerspricht sich auch oft.
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Oha, hab' gerade mal bei amazon nachgesehen, das Buch hat da bei den Kundenrezensionen fast 5/5 Sterne bekommen.
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Sollen die Menschen wie Hr. Sarrazin schreiben was sie wollen.
Zu dieser endlosen Diskussion über das Buch fällt mir immer der Song von den Ärzten "Lasse reden" ein.
Dieses Thema wird in der Politik schon viel zu lange behandelt,.... es gibt doch noch viel mehr als Zuwanderung und Integration...
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"Wir kaufen Sachen, die wir nicht brauchen, von Geld, das wir nicht haben, um Menschen zu imponieren, die wir nicht mögen."
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Redet eigentlich noch einer von Sarazin?
Ich bekomme relativ wenig aus deutschen Medien mit. Ich höre zwar hier und da irgendwelche blödsinnigen Töne noch von Politikern, aber soweit ich das mitbekomme, war das auch nur wieder ein Thema, dass zwei, drei Wochen durch den ganzen medialen Kram, den es gibt, geschleppt werden sollte, um dann schnell wieder in der Versenkung zu landen.
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Hansi unregistriert
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Feiert meinen Artikel und gebt im Recht!!!
(wobei meine Schätzung sogar noch viel zu großzügig war, wann da keiner mehr drüber redet).
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