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Zum Ende der Seite springen Ode an einen Massenmörder  
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Bakunins Bart




Ode an einen Massenmörder 30.04.2009 01:21 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Deine Leidenschaft ist die Zerstörung,
gierig wirfst du dich über Gedärme.
Nein, das hier ist keine Straf-Verhörung
und ich weiß auch du sehnst dich nach Wärme.

Blut ist warm, so öffnest du die Haut
doch erstirbt das Pochen folgt Erstarren
und ist jedes Stückchen durchgekaut
seh ich dich alleine dort verharren.

Und ich weiß, du wirst sie heut verscharren,
doch dein Drang ist da um zu verlieren.
Mühselig hievst du sie auf den Karren,
musst beim Anblick beinah selbst krepieren.

Sag, was unterscheidet dich von Tieren?
Dein Drang ist nich Hunger sondern Lust.
Tod ist deine Art Artikulieren.
Von Lebendigkeit?- Nie was gewusst.

Wer Lebendigkeit nie hat erfahren
dessen einzig Ändern ist der Streit.
Menschen sind wir nicht. Nein! Wir sind Waren.
Massenmörder, du tust mir fast Leid.

Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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quaid

their law


30.04.2009 11:02 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

abab-reime und vier zeilen in fünf strophen - der übersichtlichkeit wurde schonmal die ehre gegeben Augenzwinkern
es geht also um mortalität und inhumanes verhalten. puh, fällt mir garnicht so einfach, da ich gerade esse großes Grinsen in strophe zwei könnte man eigentlich sogar auf kannibalismus schließen.
mich würde spontan interessieren, ob die erzählerperspektive von deiner seite statt findet, oder einfach von irgendeiner seite?!

was mir jetzt natürlich gefällt, ist die bildliche sprache, die man hier anwenden könnte.
ich wage also mal den großen schritt und sage, der besagte massenmörder könnte genauso gut ein politiker sein, oder ein top-manager. und der angesprochene verfall meinetwegen das in bochum geschlossene nokia-werk, welches irgendwo ins "outback" verlegt wurde (obwohl sich das nicht rentiert hat!), um mal ein präzises beispiel zu nennen.
und hier passt dann die letzte strophe auch ganz gut. aber ich glaube, dass war nicht die ursprüngliche aussage.

p.s.: strophe vier "Tod ist deine Art (dich) zu Artikulieren." < was mMn dazu passen könnte, hab ich mal in orange eingefügt
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Bakunins Bart




03.05.2009 04:01 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen

Hi, eigentlich denke ich ist der Großteil der Gesellschaft nekrophil-tote Dinge werden geliebt wie Status, fetischierte Ware, Ordnung,...

Das Gegenteil von Lebendigkeit, Offenheit, Veränderung ist starre Struktur, Objektivierung der Gesellschaft durch Beherrschung durch die Kapital-Akkumulation,....

Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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