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Arbeit ist nicht gleich Arbeit
12.11.2008 23:48 |
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Unter welchen Bedingungen und Umständen würdet ihr gerne Arbeiten?
Engagement setzt eine gewisse Identifikation mit der Gesellschaft und ihren Strukturen voraus: in welcher Gesellschaft könntne ihr euch konstruktiv engagieren?
Wie müsste Arbeit und die Gesellschaft organisiert sein- wie müsste der Betrieb ogranisiert sein, damit ihr gerne und freiwillig arbeiten würdet?
Zu guter letzt: Was genau ist eigentlich Arbeit? Wo fängt sie an, wo hört sie auf?
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Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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Hansi unregistriert
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Arbeit ist für mich in erster Linie etwas meist unangenehmes, welche aber anfällt und gemacht werden muss. Bei der Arbeit ist für mich wichtig, dass man sie sich so angenehm wie möglich gestaltet. Den Humor und Spaß sollte man bei ihr nie abschalten, denn dann wird sie unerträglich. Auch sollte man bei Aufgaben die nicht allein zu bewältigen sind darauf achten das man sich nette Kollegen sucht die einem sympathisch sind und wo die "Chemie halt stimmt". Nette Mitarbeiter und (wenn überhaupt) bitte einen sympathischen Chef, der aber nie den Chef raushängen lässt. Wenn diese Faktoren stimmen und hinter der Arbeit auch noch eine sinnvolle Bewandnis steht, dann kann ich schon ganz gut leben mit ihr.
Das Problem ist halt, dass in der Welt die Arbeitsbedingungen immer beschissener werden und Arbeit nur noch dazu dient Menschen auszusaugen bis auf den allerletzten Tropfen Blut. Es werden immer hirnrissigere Aufgaben geschaffen, die nur den Sinn haben die Menschen auszubeuten. Auf Dauer macht das eine Menschheit natürlich kaputt.
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ich könnte in einem vielseitigen job aufgehen, wo ich mich gut auskenne. eine mischung aus sitzen und stehen, aus organisieren und kommunizieren. etwas, wo man sich tatsächlich auf die arbeit freuen kann. und letztendlich eine arbeit, die gut bezahlt ist.
leider keine ahnung, was das sein könnte.
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| Zitat: |
Original von Hansi
Arbeit ist für mich in erster Linie etwas meist unangenehmes, welche aber anfällt und gemacht werden muss. Bei der Arbeit ist für mich wichtig, dass man sie sich so angenehm wie möglich gestaltet. Den Humor und Spaß sollte man bei ihr nie abschalten, denn dann wird sie unerträglich. Auch sollte man bei Aufgaben die nicht allein zu bewältigen sind darauf achten das man sich nette Kollegen sucht die einem sympathisch sind und wo die "Chemie halt stimmt". Nette Mitarbeiter und (wenn überhaupt) bitte einen sympathischen Chef, der aber nie den Chef raushängen lässt. Wenn diese Faktoren stimmen und hinter der Arbeit auch noch eine sinnvolle Bewandnis steht, dann kann ich schon ganz gut leben mit ihr.
Das Problem ist halt, dass in der Welt die Arbeitsbedingungen immer beschissener werden und Arbeit nur noch dazu dient Menschen auszusaugen bis auf den allerletzten Tropfen Blut. Es werden immer hirnrissigere Aufgaben geschaffen, die nur den Sinn haben die Menschen auszubeuten. Auf Dauer macht das eine Menschheit natürlich kaputt. |
qft, ich weiß schon warum ich heut meinen Praktikumsplatz gekündigt hab.
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Hi, ich denke einige Probleme wurden schon angeschnitten, ich fasse zusammen und füge noch einige hinzu:
-keine Selbstbestimmung am Arbeitsplatz
-Leben als Objekt im Kapitalismus zugunsten eines irrationalen Profit-Wachstums
-aufgrund der kapitalistischen Logik oft sinnlose Arbeiten
-hoher bürokratischer Aufwand
-Arbeits-Zwang
-Hierarchie am Arbeitsplatz
fallen euch noch Probleme der heutigen Arbeitssituation ein? Wenn man die Probleme kennt, kann man sich die "ideale Arbeit" mit allem drumudn dran überlegen.
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Seien wir realistisch- versuchen wir das Unmögliche!
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