XTC unregistriert
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Zeit - das kostbarste überhaupt - oder die klatzköpfige Diebin?
20.10.2008 14:51 |
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Erstmal damit jemanden mal klar wird, was ein Lemming in der Schule alles zu leisten hat. Eine simple Auf- bzw. Abrechnung
Wenn du Pech hast und damit meine ich die A-Woche hast du mit unter 36 Stunden. Schulstunden also 45 Minuten lang. Das sind dann 1620 Minuten oder 97200 Augenblicke (Sekunden), die du alleine in dem Schulgebäude in einer Woche wohlgemerkt, verbringst.
Wenn man mal durchrechnet. Eine Woche (Schulwoche) hat 5 Tage, das sind 120 Stunden und 7200 Minuten, die 432000 Augenblicke (Sekunden) von denen 8 - 9 Stunden Schlaf abgehen (bei vernünftigen, gesunden Schlaf).
Dies aber wieder auf die Woche gebracht sind das 2400 Minuten oder 144000 Augenblicke. (bei 8 Stunden - bei 9 wären es 2700 Minuten oder 162000 Augenblicke.)
Somit müssen wir den Schlaf von der verfügbaren Schulwochenzeit bei normalen 24 Stunden Verhältnis abziehen.
7200 - 2400 (bzw. 7200 - 2700) sind genau 4800 Minuten oder 288000 Augenblicke (bei 9 Stunden Schlaf - 4500 Minuten und 270000 Augenblicke) = bleiben uns übrig.
Davon beziehen wir jetzt wiederum die Schulzeit mit ein aber ohne die Hausaufgaben einzurechnen (kommt später). Also müssen wir exakt 1620 Minuten von 4800 Minuten (bei 9 Stunden Schlaf - 1620 von 4500) abziehen. Macht: 3180 Minuten (190800 Sekunden) = bei 8 h Sleep
2880 Minuten (172800 Sekunden) = bei 9 h Sleep
Schulpausen schon mit eingerechnet. Von denen müsste ich aber mindestens noch 7 Minuten abziehen bzw. draufrechnen (kommt auf die Sichtweise an) - die Lehrer machen nie pünktlich Schluss - ist so eine komische Angewohnheit von denen – und die benötigte, inbegriffene (in den sieben Minuten) Zeit für den Zimmerwechsel. Lass ich aber hier außen vor.
Nun wenn man denkt, dass wär es jetzt und das ist die ganze Freizeit hat man sich geiirt. Bei Gymnasialanspruch kommen noch etliche Hausaufgaben hinzu. 3 Stunden mindestens - man beachte die Leistungskurse. (Für Arbeiten lernen noch nicht mit eingerechnet - kommt später)
3 Stunden - das sind 180 Minuten und immerhin 10 800 Augenblicke (Sekunden) x 5 wohlgemerkt denn wir rechnen ja für eine Schulwoche = 900 Minuten (54 000 Augenblicke)
Hier müssen wir wieder die verschiedenen Sleeptimes beachten.
3180 min - 900 sind genau 2280 (bei 8 Stundenn Schlaf)
2880 min - 900 sind genau 1980 (bei 9 Stunden Schlaf)
Aber das ist immer noch nicht alles. Jetzt kommen noch die Zeit hinzu, die du für das Lernen brauchst. 2 Stunden = sind großzügig für die Freizeitbetrachtung (Sage ich aus eigener Erfahrung – oftmals dauert es nämlich länger).
Also noch mal 2 Stunden oder 120 Minuten (7200 Augenblicke) abziehen – wieder mal 5 = 600 Minuten (36 000 Augeblicke)
2280 - 600 sind exakt 1680 Minuten (172 800 Augenblicke)
1980 - 600 sind exakt 1380 Minuten (162 000 Augenblicke)
Habe ich was vergessen – Sportvereine, Ag's vielleicht?
Diese könnte man auch einbeziehen, ich verzichte aber darauf, weil es mir um die reine Freizeit geht.
Okay jetzt müssen wir diese beiden Ergebnisse für den Tag heruntertransformieren:
1680 : 5 = 336 freie Minuten pro Tag : 60 = 5,6 Stunden Freizeit
1380 : 5 = 276 freie Minuten pro Tag : 60 = 4,6 Stunden Freizeit
Anhand der einen Stunde Differenz, die für das Schlafen abgezogen werden musste, kann man erkennen dass meine Überlegung stimmt bzw. dass meine Rechnung aufgeht.
Das sieht trotz allen noch viel aus – da sind aber die Essenszeiten – die Schulpausen (in denen man mehr oder weniger Nichtschulisches macht) und die Anfahrt, also der Schulweg nicht mit eingerechnet. Ebenso die 5 Minuten die dort und mal dort abgehen.
Im Endeffekt: Ist es wirklich viel Freizeit – Nein! Denn die zwei Stunden für das Lernen sind absolutes 4-5 Notennieveau. Man muss oftmals viel mehr Zeit einplanen, als hier veranschaulicht wurde. Und richtig zur Ruhe kommt man bei zusätzlichen Sportvereinen und Freizeitbeschäftigungen sowieso nicht.
Reel sind es ein bis zwei Stunden maximal – das kann ich wieder aus eigener Erfahrung bestätigen. Und wie dann richtig die Freizeit, die einem noch übrig bleibt, richtig genutzt werden soll, dafür gibt’s dann auch wieder Lehrer in speziellen Gruppen. Hauptsache der Geist kommt nie zu Ruhe, um sich zu entfalten. Ich finde das setzt dem ganzen die Krone auf.
Mit freundlichen Grüßen und im Namen Momos und der Schildkröte
XTC
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Hansi unregistriert
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Mh, vllt solltest du deine Zeit lieber besser nutzen, anstatt dir über die verschwendete Zeit Gedanken zu machen, denn das ein Mensch nur ein begrenztes Maß an Zeit zur Verfügung hat, ist ja eigentlich kein Geheimnis
. Zumal es sowas wie Zeitverschwendung eigentlich gar nicht gibt, ausser wenn man sich langweilt. Dann sollte man aber eher in seinem Leben was ändern und was gegen die Langeweile unternehmen.
Ansonsten empfehle ich mal wieder Kettcar - Agnostik für Anfänger:
| Zitat: |
Jemand wacht auf
Und steht auf
Und geht hin
Kommt zurück
Tag für Tag und er klagt
Das ist alles ist sowas von langweilig
Das Leben, die Welt
Langweilig
Ein anderer geht los
Und kommt an
Irgendwann
Blickt sich um
Dreht herum und erkennt
Oh Gott, das ist sowas von langweilig
Alles nur sowas von langweilig
Dann der Augenblick - wo man sich fand
Ab da kein zurück - na, Gott sei Dank
Nicht allein - nie mehr allein
So kann es also auch sein
Auch sein
Tage, die kommen und die Jahre, die gehen
Und Gewöhnung, Verödung und sehen
Uns ist wieder nur sowas von langweilig
Das Leben, die Welt
Ein gelangweilter Gott, der fragt, was das soll
Oh Kinder, es langt, hab die Schnauze so voll
So, hier nehmt das - Musik, Kunst und Kino
So, hier nehmt das - Sex und Casino
Mir ist egal, ob man je soweit war - jetzt wird es spannend
Mit Krankheit unheilbar?
So, hier nehmt das - Sonnenuntergänge
So, hier nehmt das - Wein und Gesänge
Mir doch egal, ob ihr dann so weit seid
Hauptsache ist, ihr tut euch nicht leid |
Und zum hören: http://www.youtube.com/watch?v=m8lCFS-Qkyk
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Kebap
porno jüngling aus der hölle
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Ich finde auch, dass hier einige Kronen aufgesetzt werden und das Schulsystem nicht gerade gut ist. Ich frage mich aber auch, wieviel Zeit du mit diesen Rechnungen verbracht hast?
Und dann kann ich zumindest von mir behaupten, dass ich nie also wirklich nie 5h pro Tag für die Schule Hausaufgaben und Lernen gebraucht habe. Und dass das 4-5 Notenniveau sein soll, kann ich auch nicht glauben. Ich hatte ein ganz gutes Abitur und habe pro Tag vermutlich 1h investiert, manchmal 2, oft aber auch 0. Im Endeffekt geht es darum, nicht alles zu glauben, was einem die Lehrer als ultimative Wahrheit anbieten, sondern lieber schlau zu lernen anstatt viel zu lernen. Und irgendwann ist die Schulzeit auch vorbei, dann merkt man vielleicht erst, wie viel Freizeit man da wirklich hatte, im Vergleich zu einem geregelten Arbeitsleben plus Einkäufe machen, Wohnung aufräumen, usw. Und dann kommen vielleicht auch irgendwann die Fragen, ob es nicht für irgendwen echt irgendeinen Sinn macht, dass die Leute so viel Zeit am Tag mit Routinen beschäftigt sind und kaum Zeit haben, über sich oder über das große ganze nachzudenken.
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Question Authority ~ Think for Yourself
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Stimmt, allein so ein Arbeitstag von 08:30-17:00 ist schon genug für mich (Praktikum, zum Glück nur 3 Tage/Woche), ich komme nach Hause, gucke vielleicht noch ein paar Minuten, was sich in Foren so getan hat und leg mich schlafen. Und mein Schlaf ist scheinbar nicht gerade gesund, ich brauche oft weit mehr als 8-9 Stunden.
Ich hoffe ich hab später was, was ich größtenteils von zu Hause aus machen kann... Dürfte ja in der Informatikbranche nicht allzu schwer sein.
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XTC unregistriert
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Okay ich gebe zu, ich hatte wirklich nichts zu tun und mir war langweilig als ich die Rechnungen durchführte. Alles in allem wohl eine halbe Stunde, aber es hätte nach meiner Meinung ruhig, länger dauern können. Ich denke, irgendwo stecken da noch Fehler. 4,6 bzw. 5,6 stunden erscheinen mir doch etwas arg viel.
Kebab, obwohl du nichts dafür kannst
Du hast wenigstens abwählen können, verdammt noch mal, ich muss alle Fächer mit mir rumschlagen. Du hattest vier Prüfungsfächer. Ich fünf. und sag mir jetzt bloß nicht, auf eins kommts auch nicht mehr an. Bei so etwas werde ich rasend. Nicht persönlich nehmen. Weißt du ich hasse e einfach andauernd das Versuchskaninchen für ein sinnloses, bescheuertes Bildungssystem zu spielen. Ich habe drei Nachhilfelehrer und weißt du warum. Damit ich überhaupt noch halbwegs durchblicke und nch etwas Freizeit habe. damit ich zeit habe über Dinge wie die Unity-Philosphie nahzudenken. Und ich trage noch psyschische Probleme, wie viele villt auch von euch, mit mir rum.
Naja ich sollte mich nicht drüber aufregen. - Entschuldigung mein Döner - XD Aber fies ist es trozdem.
- XTC -
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Seneca unregistriert
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Ohne dir zu nahe treten zu wollen @XTC, aber wenn du unter gymnasialer Oberstufenschule zu stark zeitlich belastet wirst, dann machst du irgendetwas falsch.
Ich selbst habe erst vor kurzem Abitur gemacht und kann zwar deine Einwände bezüglich der Kritik am Schulsystem teilweise nachvollziehen, zu wenig Zeit hat man jedoch definitiv nicht.
Ich habe das folgendermaßen gemacht:
Grundsatz: Ich will alles einigermaßen können und verstehen und das, was mich besonders interessiert, will ich besonders gut können.
Verhalten im Unterricht: Solange zuhören, bis man kapiert hat was Sache ist, dann abschalten oder heimgehen.
Hausaufgaben und Übungen: Überfliegen, wenn verstanden>Papierkorb, wenn nicht verstanden>machen.
Klausuren: Heft überfliegen, alles Verstandene>nicht weiter beachten, alles nicht Verstandene>lernen.
Lektüren: Wenn interessant: Lesen, wenn nicht interessant: Nicht lesen, Inhaltsangabe aus dem Internet holen.
Mitarbeit im Unterricht: Ein bis zweimal im Jahr bei ganz schwierigen Fragen melden und eine irre geniale Antwort liefern, den Rest des Jahres pennen.>Trotzdem 14 Punkte.
So hat sich bei mir der gesamte Aufwand sehr sehr in Grenzen gehalten.
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Solang ich Praktikum hab gehts eigentlich an der FOS auch sehr relaxt zur Sache. Einzig für Mathematik muss ich etwas tun, denn ich versteh das Zeug zwar gut, kanns aber irgendwie nicht anwenden.
Vor allem: Fachhochschulreife+Grundstudium wird als "vollwertiges" Abitur angesehen. Man hat also fast die gleichen Möglichkeiten, obwohl man dafür wahrscheinlich nur halb so viel Arbeiten muss.
Und da bei mir der Schwerpunkt auf Informatik liegt, hab ichs wirklich leicht.
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Hansi unregistriert
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| Zitat: |
Verhalten im Unterricht: Solange zuhören, bis man kapiert hat was Sache ist, dann abschalten oder heimgehen.
Hausaufgaben und Übungen: Überfliegen, wenn verstanden>Papierkorb, wenn nicht verstanden>machen.
Klausuren: Heft überfliegen, alles Verstandene>nicht weiter beachten, alles nicht Verstandene>lernen.
Lektüren: Wenn interessant: Lesen, wenn nicht interessant: Nicht lesen, Inhaltsangabe aus dem Internet holen.
Mitarbeit im Unterricht: Ein bis zweimal im Jahr bei ganz schwierigen Fragen melden und eine irre geniale Antwort liefern, den Rest des Jahres pennen.>Trotzdem 14 Punkte. |
@Seneca, du bist ein Genie, leider kommt dein Masterplan ein paar Jahre zu spät, ich mein, einen Teil davon hab ich ja genauso gemacht, aber das hier ist schlichtweg genial
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XTC unregistriert
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Ich frage noch mal wie viele Fächer ihr hattet?
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Seneca unregistriert
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11 Fächer
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